Michelle112

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die Schönheit der Nacht9783426654064

    Bewertung zu "Die Schönheit der Nacht" von Nina George

    Die Schönheit der Nacht
    Michelle112vor 2 Jahren
    Enttäuschend...

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Die Schönheit der Nacht
    Autor/in: Nina George
    Genre: Roman
    Verlag: Knaur
    Ersterscheinung: 2. Mai 2018
    Seitenanzahl: 256 Seiten
    Preis: 18,99 €, Gebundene Ausgabe


    Inhalt:


    Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

    Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.
    In der "Schönheit der Nacht" erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.


    Meine Meinung:


    Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, erwartete ich ein sehr tiefgründiges, sinnliches Buch. Letzteres ist auch der Fall, aber ersteres hat mir etwas gefehlt.
    Normalerweise beginne ich nicht mit dem Schreibstil des Autors bzw. der Autorin, doch in dieser Rezension möchte ich damit beginnen, weil es das war, was mich am meisten gestört hat.
    Nina George Schreibstil in diesem Buch gefiel mir überhaupt nicht. Er ist so geschwollen, dass es mir sehr schwer fiel das Buch zu lesen. Auch wenn sie keine komplizierten Sachverhalte darstellt, musste ich mich sehr konzentrieren nicht den Faden zu verlieren. Das hatte außerdem zur Folge, dass ich keine Motivation gehabt habe die Geschichte weiterzulesen.
    Die Protagonisten haben mir ebenfalls nicht gefallen. Bei beiden Frauen gestaltete sich ein ewiges Hin und Her und eine Unentschlossenheit bzw. auch Unsicherheit, dass es mich irgendwann nur noch genervt hat.
    Die Geschichte, die Nina George hier erzählt umfasst ein sehr wichtiges und interessantes Thema, dementsprechend hatte sie viel Potenzial, allerdings wurde dieses in meinen Augen leider nicht ausgeschöpft.
    Was mir als Einziges etwas gefallen hat, sind die Zitate, die das Buch schöner machen. Vor allem die Rolle des Meeres war wunderschön. Doch die paar Akzente können meine allgemeine Meinung über das Buch leider nicht retten.
    Um das Buch zu Ende zu lesen habe ich sehr lange gebraucht. Es kommt wirklich selten vor, dass ich kurze Rezensionen schreibe, aber in diesem Fall habe ich leider bereits alles gesagt.
    Ich habe mir mehr erhofft. Das grundsätzliche Potenzial und die Sinnlichkeit der Geschichte sind gut, die Handlung und die Umsetzung konnten mich leider gar nicht überzeugen, daher bekommt das Buch von mir

    1/5 Sterne.

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    Cover des Buches Zwischen dir und mir das Meer9783499274206

    Bewertung zu "Zwischen dir und mir das Meer" von Katharina Herzog

    Zwischen dir und mir das Meer
    Michelle112vor 2 Jahren
    Ein Sommertraum.

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Zwischen dir und mir das Meer
    Autor/in: Katharina Herzog
    Genre: Roman
    Verlag: Rowohlt Verlag
    Ersterscheinung: 24. April 2018
    Seitenanzahl: 352 Seiten
    Preis: 12,99 € (Broschierte Ausgabe)


    Inhalt:


    Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus!
    Lena führt ein zurückgezogenes Leben auf Amrum. Sie sammelt Meerglas am Strand, das sie zu Schmuck verarbeitet. Damit möchte sie sich etwas von dem zurückholen, was ihr die See einst genommen hat: Vor fast 20 Jahren ist Lenas Mutter, eine gebürtige Italienerin, morgens zum Schwimmen gegangen und nie zurückgekehrt.
    Als Lena eines Tages auf dem Heimweg den Italiener Matteo trifft, knistert es überraschend heftig zwischen den beiden. Aber am nächsten Morgen ist Matteo ohne ein Wort des Abschieds fort. Er hat eine Mappe zurückgelassen, in der Lena Fotos ihrer Mutter Mariella als junge Frau findet: so strahlend, wie Lena sie nie erlebt hat. Zusammen mit ihrer Schwester Zoe reist Lena an die Amalfiküste, um etwas über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren - und um Matteo, den Mann mit den meergrünen Augen, wiederzusehen ...


    Meine Meinung:


    Als ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, klang es für mich direkt nach einer wunderschönen Sommergeschichte, die man so schnell nicht wieder vergessen würde. Zwischen dir und mir das Meer gibt einem genau das was ich mir erhofft hatte.
    Lena ist eine sehr sympathische Person, mit der ich mich so super identifizieren kann. Sie ist eher zurückhaltend und durchdenkt jegliche Situation, die in ihrem Leben auf sie zukommen könnte. Sie durchplant alles und hat genaue Vorstellungen von ihrem Leben.
    Zoe, Lenas Schwester, ist jedoch das genaue Gegenteil. Sie lebt spontan und macht sich gar keine Gedanken darüber was als Nächstes in ihrem Leben auf sie wartet.
    Die beiden Schwestern ergänzen sich in meinen Augen perfekt und gleichen nicht nur sich selbst aus, sondern auch die Stimmung in dem Buch.
    Lena und Zoe haben in frühen Jahren ihre Mutter verloren, was einen herben Verlust darstellt. Man merkt als Leser, dass sie verschieden damit versuchen umzugehen.
    Im Verlauf der Handlung merken die beiden Frauen, dass sie einen sehr großen Teil des Lebens ihrer Mutter, die ihre Kindheit und Jugend in Italien verbracht hat, gar nicht kennen. Matteo, der nämlich nach Amrum kommt, um nach Mariella, der Mutter der beiden Schwestern zu suchen, weckt nicht nur Lenas Interesse, sondern stellt das Leben von Lena und Zoe auch ziemlich auf den Kopf.
    Daraufhin wollen die beiden mehr herausfinden und reisen nach Italien. Als Leser lernt man sehr viel über die Familie kennen und kann es kaum erwarten wie es weitergeht. Einige Entwicklungen habe ich nicht kommen sehen, was sie umso spannender machte.
    Während des Lesens hatte ich direkt ein familiäres Gefühl. Nicht nur das kommt fantastisch rüber, sondern auch das italienische Lebensgefühl, das schöne warme Wetter dort und natürlich auch die Landschaften sind wundervoll beschrieben.
    Ich hatte das Gefühl, dass ich diese Geschichte nicht nur lesen, sondern miterleben würde. Lenas und Matteo Beziehung zueinander hat mich außerdem sehr berührt und gefesselt, genau so wie Mariellas Vergangenheit.
    Schade fand ich es, dass sowohl Lenas und Zoes Vater, als auch ihr Großvater sehr grimmige Männer waren, die mir daher nicht allzu sympathisch sind. Allerdings wird einem schnell bewusst, warum dies so ist und man kann es in meinen Augen auch nachvollziehen.
    Ein erwähnenswerter Charakter ist Oma Hilde. Sie ist einfach herzlich und wie man sich eine Oma wünscht und vorstellt. Doch gerade dieses Klischeehafte hat mir mehr als nur gefallen.
    Lena entwickelt sich während des Buches extrem, aber in eine außerordentlich positive Richtung. Am Ende des Buches ist sie weit entfernt von der Person, die sie am Anfang noch war. 
    Einige schockierende Momente und Wendungen haben dem Buch umgangssprachlich die Krone aufgesetzt.
    Ich bin restlos begeistert von dem Buch und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich gerne in diesem Genre bewegt, aber auch jedem, der dies normalerweise nicht tut.

    Das Buch bekommt daher von mir 5/5 Sterne.

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    Cover des Buches Wintersturm9783453118393

    Bewertung zu "Wintersturm" von Mary Higgins Clark

    Wintersturm
    Michelle112vor 3 Jahren
    Kurzes, spannendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Allgemein zum Buch:

    Titel: Wintersturm
    Autor/in: Mary Higgins Clark
    Genre: Thriller
    Verlag: Heyne
    Ersterscheinung: 1988
    Seitenanzahl: 240 Seiten
    Preis: 7,99€ (Taschenbuch)

     

    Inhalt:


    Ray und Nancy Eldredge leben zusammen mit ihren Kindern in einer malerischen Siedlung an der amerikanischen Ostküste. Aber die Idylle trügt: Ein geheimnisvoller, neurotischer Mörder geht um, der die Kinder des jungen Ehepaares entführt. Zug um Zug wird eine grauenvolle Vergangenheit aufgedeckt, die sich zu wiederholen droht...


    Meine Meinung:


    Die Handlung des Buches ist von Beginn an durch Geheimnisse geprägt, so dass der Leser wissen möchte was passiert ist. Nancy Eldredge, die Protagonistin, hat eine bewegende und mysteriöse Vergangenheit, über die man zu Anfang nur so viel erfährt, dass man unbedingt wissen muss, was passiert ist und was das mit der Entführung ihrer Kinder zu tun hat.
    Es scheint so, als hätte der Entführer ein persönliches Motiv, allerdings kann man nur wage Vermutungen anstellen. Die Hauptverdächtige ist direkt Nancy, da sie bereits damals unter Mordverdacht stand. Dem Leser ist allerdings schnell klar, dass mehr dahintersteckt, weshalb man mit der Protagonistin mitbangt und hofft, dass die Geschichte für sie ein gutes Ende findet.
    Die Eldredge Familie ist bereits desöfteren von mysteriösen Todesfällen heimgesucht worden, so dass man sich fragt, ob diese in Verbindung mit dem jetzigen Ereignis stehen.
    Sehr überraschend für mich waren die durchaus spannend beschriebenen Szenen. Noch nie habe ich ein Buch von Mary Higgins Clark gelesen, in welchem einzelne Szenen so spannend und gruselig geschrieben sind. Aber das hat mir sehr gut gefallen und war mal etwas Anderes.
    Die Kapitel werden Higgins Clark typisch aus verschiedenen Sichten erzählt. Dabei auch aus Sicht des Entführers und anderen Personen, die für die Ermittlung eine wichtige Rolle spielen. Alle Charaktere sind authentisch dargestellt und schmücken die Geschichte toll aus. Die Protgagonistin war aufgrund ihrer Vergangenheit manchmal etwas wirr, was mich als Leser verwirrt hat. Man hat aber schnell wieder Anschluss an die Geschichte finden können, so dass das keine weiteren Probleme geschaffen hat.
    Zum Schluss war die Auflösung des Falls meines Erachtens nach ein wenig vorhersehbar, was die vorherige Spannung, aber nicht zerstört hat.
    "Wintersturm" ist ein kurzer, angenehmer Thriller, den man vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann. Defintiv eine Empfehlung von mir, weshalb das Buch

    4,5/5 Sterne von mir bekommt.

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    Cover des Buches Für immer du und ich9783734103520

    Bewertung zu "Für immer du und ich" von Marianne Kavanagh

    Für immer du und ich
    Michelle112vor 3 Jahren
    Nicht das, was ich erwartet habe...

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Für immer du und ich
    Autor/in: Marianne Kavanagh
    Genre: Roman
    Verlag: Blanvalet
    Ersterscheinung: 2017
    Seitenanzahl: 384 Seiten
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

     

    Inhalt:


    Kim und Harry könnten unterschiedlicher nicht sein, schon immer waren beide damit beschäftigt, dem jeweils anderen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und doch verbindet sie etwas: die Liebe zu Kims älterer Schwester Eva und ihrem kleinen Sohn Otis. Als Eva schwer erkrankt, ändert sich alles, denn Kim und Harry müssen mit der Tatsache zurechtkommen, sie für immer zu verlieren. Als langgehegte Geheimnisse – und Gefühle – ans Licht kommen, die ihr Leben und ihre Beziehung zueinander für immer verändern könnten, müssen beide weitreichende Entscheidungen treffen …

    Meine Meinung:


    Da ich nicht wüsste, was ich zu dem Inhalt noch hinzufügen sollte, beginne ich einfach mal direkt. Das Buch hat mich interessiert, da das Cover eine romantische Story verspricht, genau so wie der Klappentext nach einer emotionalen Liebesgeschichte klingt. Entgegen all meiner Erwartungen ist dies jedoch nicht eingetreten.
    Das Buch zieht sich zu Beginn sehr in die Länge. Es fiel mir schwer in die Geschichte hineinzufinden, da es sehr viele Zeitsprünge gibt, was mich sehr veriwrrt hat. Daher ergibt sich nie eine Chancer wirklich gut in einen flüssigen Lesefluss und in die Geschichte überzugehen.
    Anfangs besitzt das Buch kaum Spannung und es langweilt einen. Ich musste mich desöfteren zusammenreißen mir nicht ein neues Buch zu nehmen. Erst nach ungefähr der Hälfte des Buches, ist das eingetreten, was man im Klappentext geschildert bekommt. Ab da an wird das Buch etwas spannender, jedoch auch nur mäßig.
    Sehr schwer ist es mir gefallen mich mit Kim zu identifizieren. Sie hat mir nicht gefallen und war mir unsympathisch. Ganz im Gegensatz zu den anderen Charakteren, die sehr erfrischend und aufweckend waren. Gerade Harry hat man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen- und lieben gelernt.
    Allerdings ist das Buch, meiner Meinung nach, sehr von Kims Hass und Genervtheit gegenüber Harry geprägt, was die Geschichte negativ auf einen wirken lässt und daher kein tolles, glückliches Gefühl beim Lesen entsteht.
    Das Ende des Buches kam sehr aprubt und schnell, weshalb es für mich auch etwas unverständlich war. Dennoch muss man sagen, dass sich das Buch gegen Ende viel mehr steigert. Kommt man also erstmal über den Berg, ist es eine solide Geschichte, die man lesen kann, aber nicht zwingend lesen muss. Daher bekommt das Buch von mir

    3/5 Sterne

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    Cover des Buches Das Glück und wir dazwischen9783453291775

    Bewertung zu "Das Glück und wir dazwischen" von Taylor Jenkins Reid

    Das Glück und wir dazwischen
    Michelle112vor 3 Jahren
    Nicht mein Wunschende, aber dennoch ein fantastisches Buch...

     Allgemein zum Buch:


    Titel: Das Glück und wir dazwischen
    Autor/in: Taylor Jenkins Reid
    Genre: Roman, Liebesroman
    Verlag: Diana Verlag
    Ersterscheinung: 2017
    Seitenanzahl: 400 Seiten
    Preis: 12,99€ (Broschiert)
     


    Inhalt:


    Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?


    Meine Meinung:


    Die 29-jährige Hannah hat den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden. Sie zieht immer wieder um und lässt dabei so gut wie keine Stadt aus, doch nie findet sie das, was sie sucht. Als sie sich schlussendlich entschließt zurück nach L.A. in ihre Heimatstadt zu gehen, trifft sie dort auf ihre beste Freundin wieder und nicht nur das, auch ihre Jugendliebe Ethan. Es beginnt ein schicksalhafter Abend, der zwei Ausgänge haben könnte.

    Das Interesse für das Buch war vor allem geweckt, da mir "Zwei auf Umwegen" von Taylor Jenkins Reid bereits so gut gefallen hat. Aber auch diese Geschichte klingt wieder einmal vielversprechend. Zusätzlich kann man auch das wunderschöne Cover erwähnen, dass defintiv die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
    Ich wusste zu Beginn nicht, wie sich die Geschichte gestalten würde, was vielleicht aber auch ganz gut war, da ich "ins kalte Wasser geschmissen" wurde. Die Geschichte wird nicht wie gewöhnlich erzählt, sondern es werden zwei Geschichte parallel erzählt. Je nachdem wie Hannah sich entscheidet, führt sie entweder das eine oder das andere Leben. Auch wenn das sehr verwirrend klingt, was es zu Anfang auch war, hat es mir super gut gefallen. Es macht dem Leser bewusst, dass jede noch so kleine Entscheidung, die wir treffen, entscheidend für den weiteren Verlauf unseres Lebens sein kann. Somit hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt und mich an vielen Stellen sehr gerührt.
    Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie versucht ihren Platz im Leben zu finden und stößt dabei auf wundervolle Menschen. Die Charaktere haben mir fast alle gut gefallen und sind Taylor Jenkins Reid defintiv sehr gelungen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen, so dass ich die Seiten nur so überflogen habe.
    Aber auch die Handlung des Buches verleitet einen dazu mehr lesen zu wollen. Es ist interessant zwei verschiedene Geschichten zu lesen und dabei nicht zu wissen, welche tatsächlich passiert. Der Leser möchte wissen, wie sich Hannah entschieden hat, was bei mir dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
    Die Gefühle Hannahs, aber auch aller anderen Personen, lassen sich einwandfrei nachvollziehen und gebe dem Leser ein Gefühl von Geborgenheit. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte mit den Charakteren zusammen erleben würde. Man taucht richtig in das Geschehen ein und verliert sich darin.
    Das Ende hat mich allerdings enttäuscht. Bis kurz vor Schluss war dieses Buch fünf Sterne wert, doch dann wurde die Handlung schleppender und mit dem Ausgang bin ich auch nicht sonderlich zufrieden.
    Als Fazit kann aber gesagt werden, dass es trotzdem ein tolles Buch ist, dass defintiv gelesen werden sollte. Daher vergebe ich

    4/5 Sterne

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    Cover des Buches The Girl on the Train9780857522313

    Bewertung zu "The Girl on the Train" von Paula Hawkins

    The Girl on the Train
    Michelle112vor 3 Jahren
    Hat man den Anfang erst einmal überwunden, ist es ein spannendes Buch...

    Allgemein zum Buch:

     

    Titel: Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich
    Autor/in: Paula Hawkins
    Genre: Krimi, Thriller
    Verlag: Blanvalet
    Ersterscheinung: 2017
    Seitenanzahl: 464 Seiten
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
     

    Inhalt:


    Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

    Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...


     Meine Meinung:

    Rachel, eine junge Frau, die von ihrem Mann betrogen wurde, fällt nach deren Scheidung in ein tiefes Loch. Ihre einzige Lebensinhalte sind der Alkohol, ihr Ex Mann, und das scheinbar perfekte Paar, an deren Haus sie jeden Morgen und Abend mit dem Zug vorbeifährt. Doch eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes und kurz darauf ist die Frau, die sie aus dem Zug immer beobachtet, verschwunden. Rachel versucht herauszufinden was geschehen ist und gerät dabei selbst immer mehr in Gefahr.

    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, was genau zwei Gründe hatte. Erstens hat sich die Geschichte meiner Meinung nach zu Beginn sehr in die Länge gezogen, es ist wenig passiert, weshalb auch nicht sonderlich viel Spannung aufkam. Und zweitens war mir die Protagonistin nicht sympathisch.
    Nach einigen Seiten findet man jedoch langsam in die Geschichte und es kommen noch weitere Charaktere hinzu. Das Buch ist nämlich aus der Sicht drei verschiedener Frauen, die eine zentrale Rolle spielen, geschrieben. Daran habe ich mich aber sehr schnell gewöhnt, weshalb mir das ganz gut gefallen hat. Nicht so toll fand ich allerdings, dass die  "Kapitel" unterschiedliche Tage waren und diese nochmal in verschiedene Tageszeiten unterteilt waren. Es erinnerte einen etwas an ein Tagebuch, was ich sehr gewöhnungsbedürftig fand.
    Abgesehen davon ist der Schreibstil flüssig lesbar und angenehm leicht.
    Mit dem Verschwinden der mysteriösen Frau, die Rachel täglich beobachtet, kommt Spannung in das Buch, so dass die Handlung langsam Fahrt aufnimmt. Der Leser bleibt während der gesamten Geschichte im Dunkeln und wird immer wieder überrascht.
    Jeder Charakter hat seine Geheimnisse und ist meines Erachtens nach ziemlich verkorkst, was das Lesen aber sehr interessant und miträtselnd gestaltet hat. Allerdings muss ich hier erwähnen, dass mir kein Charakter des Buches sonderlich sympathisch war. Wenn gab es nur einzelne Momente, in denen so etwas wie Sympathie bei mir aufflackerte.
    Nach und nach tauchen immer mehr Verbindungen zwischen den Hauptcharakteren auf und man legt  das Buch kurz weg, weil man über das  Gelesene, das mich immer sehr schockiert hat, nachdenken muss. Gerade kurz vor Ende kam ein Knotenpunkt, bei dem mir mit einem Mal schlagartig alles bewusst wurde. Dieser hat mich sehr überrascht und mir nochmal einen neuen Blickwinkel auf das Buch gegeben.
    Mein Fazit ist daher: Den Beginn des Buches muss  man überwinden, damit man die spannende Geschichte gegen Ende nicht verpasst.
    Daher vergebe ich

    4/5 Sterne

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    Cover des Buches Sieh dich nicht um9783899414424

    Bewertung zu "Sieh dich nicht um" von Mary Higgins Clark

    Sieh dich nicht um
    Michelle112vor 3 Jahren
    Nicht ihr bestes Buch, aber dennoch spannend...

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Sieh dich nicht um
    Autor/in: Mary Higgins Clark
    Genre: Thriller
    Verlag: Mira
    Ersterscheinung: 2007
    Seitenanzahl: 304 Seiten
    Preis: 6,95€ (Gebundene Ausgabe)



    Inhalt:


    Lacey Farrell hat es geschafft - sie gehört zu den erfolgreichsten Immobilienmaklerinnen von New York. Doch ihr Leben verändert sich schlagartig, als sie Zeugin eines Mordes an ihrer Klientin Isabelle Waring wird. Mußte Isabelle sterben, weil sie so hartnäckig nach dem Mörder ihrer Tochter suchte, an deren Unfalltod sie nicht glauben konnte? Nun verfolgt Lacey die Spur des Mörders. Doch auch nachdem die Maklerin eine andere Identität angenommen hat, um der drohenden Gefahr zu entkommen, scheint der Wettlauf um ihr Leben erst wirklich zu beginnen..



    Meine Meinung:


    Der Einstieg ist das Buch war etwas holprig. Ich war sehr verwirrt, aber dennoch habe ich von Anfang an gemerkt, dass das Buch interessant werden wird. Nach ein paar Seiten habe ich dann auch endlich durchgeblickt und konnte mich voll und ganz in das Buch stürzen.
    Wie in jedem Mary Higgins Clark Buch, ist die Geschichte von vielen Geheimnissen und potenziellen Verdächtigen geprägt. Higgins Clark beherrscht es super Andeutungen zu machen, die den Leser nachdenklich stimmen und die Person als Verdächtigen im Auge zu behalten. Das zeichnet ihre Bücher aus und macht sie unglaublich spannend.
    Wer der Mörder von Isabelle Waring ist, weiß man von Beginn an, da die Protagonistin Lacey den Mord beobachtet. Was man aber nicht weiß, ist wer der Drahtzieher der ganzen Sache ist und den Mord in Auftrag gegeben hat. Und vor allem wieso? Außerdem bestehen Zweifel an dem Unfalltod Isabelles Tochter.
    Die Verzwickung der Charaktere ist super interessant und bringt Spannung in die Geschichte.
    Die Protagonistin war mir ausnahmsweise nicht sonderlich sympathisch. Sie ist sehr naiv und dümmlich in vielen Situationen. Desöfteren hätte ich am liebsten meine Hände über dem  Kopf zusammengeschlagen. Ansonsten werden die Charaktere aber vernünftig dem Leser dargestellt.
    Lacey steckt  in einer sehr fiesen Situation. Da sie von dem Mörder verfolgt  wird, muss sie in das Zeugenschutzprogramm, was für heißt eine neue Identität anzunehmen. Sie darf kaum noch Kontakt zu ihrer Familie haben, niemandem Hinweise darauf geben, wo sie sich befindet, was sie natürlich sehr einschränkt. Allerdings hat es das auch spannend gemacht, da man sich als Leser immer die Frage gestellt hat, ob und wie nicht doch jemand auf ihre Spur kommt.
    Ein paar Kapitel innerhalb des Buches sind wieder aus der Sicht des Mörders geschrieben, weshalb man sowohl seine Vorhaben, als auch Laceys Leben parallel mitkriegt. Das hat für umso Spannung und Angst gesorgt.
    Die letzten paar Seiten waren extrem spannend, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte was zum Schluss passiert.
    Als Fazit ist aber zu sagen, dass mir die Auflösung des Falls nicht so gut gefallen hat und ich die Protagonistin in manchen Fällen echt gerne geschlagen hätte. Das Handeln Laceys hat den Verlauf der Geschichte natürlich immens beeinflusst, weshalb ich es streckenweise etwas hervorsehbar fand.
    Daher gibt es von mir

    3,5/5 Sterne

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    Cover des Buches Die Frauen von Salem9783442714360

    Bewertung zu "Die Frauen von Salem" von Brunonia Barry

    Die Frauen von Salem
    Michelle112vor 3 Jahren
    Die Frauen von Salem

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Die Frauen von Salem
    Autor/in: Brunonia Barry
    Genre: Roman
    Verlag: btb
    Ersterscheinung: 2017
    Seitenanzahl: 608 Seiten
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)



    Inhalt:


    Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?



    Meine Meinung:


    Zu dem Inhalt ist meiner Meinung nach schon genug gesagt, deswegen beginne ich direkt mit meinem Eindruck des Buches.
    Das Buch hat mein Interesse geweckt, da mich die Thematik durchaus interessiert. Salem, Hexen, Mythen, etwas Übernatürliches und Morde. Erhofft hatte ich mir somit die Auflösung mysteriöser Mordfälle mit übernatürlichem Beigeschmack. Doch wie ich feststellen musste, dreht sich das Buch eher im Hintergrund um die Auflösung der Morde und viel mehr um die Geschichte der Protagonistin und der anderen Charaktere. An sich ist das ja auch kein Problem, nur fand ich die Handlung ziemlich langweilig. In den seltensten  Fällen ist wirklich mal etwas Spannendes passiert.
    Aber nun erst einmal zu den guten Dingen an dem Buch. Salem ist ein sehr schauriger Ort, der in diesem Buch wirklich gut beschrieben wird. Man wird außerdem in deren Traditionen und Lebensflaire eingeführt. Mythen und Sagen prägen den Ort und somit auch das Buch, was mir sehr gut gefallen hat, da mich diese Bereiche auch privat interessieren.
    Die Protagonistin wird super beschrieben. Sie steht im Mittelpunkt und wird für den Leser  am besten dargestellt, so dass man sich in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen kann. Sie war mir auch durchaus sympathisch, genau wie die meisten anderen Charaktere. Allerdings standen die weniger im Fokus und wurden daher meiner Meinung nach etwas vernachlässigt.
    Ein weiterer schöner Aspekt in dem Buch, sind die Zitate vor jedem Kapitel. Mal  sind es welche aus der örtlichen Zeitung oder aus Büchern, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Das hat das Buch ein wenig aufgefrischt und neuen Wind gegeben.
    Alles in Allem hatte ich jedoch nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Es hat mich streckenweise gar nicht interessiert wie die Geschichte weitergeht und an einigen Stellen hat sich das Buch sehr hingezogen.Trotzdessen enthält es auch positive Aspekte, weshalb ich

    2,5/5 Sterne vergebe.

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    Cover des Buches Die Auserwählten - Im Labyrinth9783551312310

    Bewertung zu "Die Auserwählten - Im Labyrinth" von James Dashner

    Die Auserwählten - Im Labyrinth
    Michelle112vor 3 Jahren
    Spannender und vielversprechender Auftakt

    Allgemein zum Buch:


    Titel: Die Auserwählten - Im Labyrinth
    Autor/in: James Dashner
    Genre: Science Fiction
    Verlag: Carlsen
    Ersterscheinung: 2013
    Seitenanzahl: 496 Seiten
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)


    Inhalt:


    Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsamen Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Nun liegt es an ihm und den anderen Überlebenden, einen Weg in die Freiheit zu finden. Doch die Zeit drängt und nicht alle werden es schaffen …



     Meine Meinung:

    Thomas landet auf einer Lichtung und das ohne Erinnerung. Bei ihm? Weitere Jugendliche, die sich an nichts erinnern können. Hinter der Lichtung lauert ein Labyrinth mit dunklen Kreaturen und der einzige Weg aus deren auswegslosen Situation scheint nur durch dieses Labyrinth erreichbar zu sein. Ein Kampf ums Überleben beginnt.

    Die Ausgangssituation des Buches weckt bereits das Interesse des Lesers. Man wird total im Dunkeln gelassen, da selbst der Protagonist nicht einmal weiß, was ihm passiert ist oder gar wer er ist.
    Aufgrunddessen lernt man mit Tomas zusammen die Lichtung und die Menschen sehr gut kennen. Man erlebt es durch seine Augen. Das führt einen in die Thematik des Buches ein und sorgt für ein gutes Verständnis.
    Tomas ist mir sehr sympathisch gewesen und wird sehr gut beschrieben. Er ist ein mutiger Junge, der für seine Freunde und die Freiheit kämpft und das bedingungslos. Auch die anderen Charaktere sind sehr anschaulich, was ich verblüffend finde, da man über ihre Vergangenheit nichts erfährt und sie trotzdessen gut kennenlernt. In ihrer Vielfalt setzen sie Kontraste und haben alle ihre besondere Rolle in der Geschichte.
    Der Verlauf des Buches ist spannend gestaltet. Die geheimnisvolle und mysteriöse Stimmung packt den Leser und verursacht den Drang weiterlesen zu wollen.
    James Dashner hat einen tollen Schreibstil, der es einem leicht macht das Buch flüssig und aufmerksam zu lesen. Nebenbei schafft er es die Szenen dennoch sehr detailreich und informativ zu schreiben.
    Das Ende des Buches hat mich sehr überrascht und ist ein wahrer Cliffhanger. Es macht Lust auf den zweiten Band, so dass man gespannt ist wie die Geschichte weitergeht und was tatsächlich dahintersteckt.
    Für alle Dystopie Fans ist das Buch defintiv mehr als lesenswert, aber auch für alle anderen Lesefans würde es sich lohen.
    Daher bekommt das Buch von mir

    4,5/5 Sterne

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    Cover des Buches Piniensommer9783453291614

    Bewertung zu "Piniensommer" von Stefanie Gerstenberger

    Piniensommer
    Michelle112vor 3 Jahren
    Leider eine Enttäuschung...

     Allgemein zum Buch:




    Titel: Piniensommer
    Autor/in: Stefanie Gerstenberger
    Genre: Roman, Liebesroman
    Verlag: Diana Verlag
    Ersterscheinung: 2017
    Seitenanzahl: 448 Seiten
    Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)



    Inhalt:


    Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...


    Meine Meinung:


    Stellas Familie steht kurz vor dem Ruin, im wahrsten Sinne des Wortes. Die ehemalige Adelsfamilie muss ihre Villa restaurieren, doch fehlt ihnen das Geld. Hinzukommt noch Stellas Freund Nicola, den ihre Familie nicht zu mögen scheint. Die Geschichte erzählt von zwei Teenagern im 20. Jahrhundert in Italien, denen Steine in den Weg gelegt werden und deren Liebe dennoch wahrhaftig ist.

    Das Cover ist schlicht, aber trotz allem vielversprechend. Es übermittelt einen gewissen sommerlichen und mit etwas Fantasie auch italienischen  Flaire. Der Klappentext hat mich zusätzlich angesprochen, da die Geschichte von Nicola und Stella für mich wie eine unsterblich romantische Liebesgeschichte klang. Nur leider konnte Stefanie Gerstenberger dies nicht rüberbringen.
    Der Einstieg in das Buch fiel mir bereits schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob der Grund dafür der ist, dass ich den ersten Teil "Das Sternenboot" nicht gelesen habe. Die Familienverhältnisse waren unüberschaubar und der Schreibstil machte es mir schwer in das Leben der Charaktere hineinzufinden. Die italienischen Namen und Begriffe erschwerten dies zusätzlich.
    Trotz alledem sind die Charaktere sehr sympathisch dargestellt. Sowohl Stella als auch Nicola konnten mich für sich gewinnen. Auch deren Gefühle und Empfindungen füreinander sind für den Leser spürbar und lassen einen in deren Liebe eintauchen.
    Die unterschiedlichen Lebensweisen der beiden Familien von Stella und Nicola haben die Geschichte, vor allem zwischen den Beiden selbst sehr interessant gemacht. Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und lieben einander dennoch bedinungslos entgegengesetzt der Meinung anderer.
    Im Verlauf des Buches nahm die Handlung jedoch eine Wendung. Es driftete sehr in die übernatürliche Region ab und beschäftigte sich viel mit Trauer und den Toten. Meiner Meinung nach ist der Schwerpunkt  von Gerstenberger in dem Fall nicht sehr schlau gesetzt. Die Stimmung zieht einen sehr in das Negative, so dass das positive liebliche Gefühl verloren geht.
    Im Allgemeinen ist die Geschichte von Stella trotzdem eine tolle, sehr emotionale Geschichte. Der Ort in dem das Buch "stattfindet", Sizilien, wird schön beschrieben. Man bekommt das Gefühl das miterleben zu dürfen. Von einigen habe ich bereits gehört, dass sie das Buch sehr toll finden. Mich hingegen konnte es leider nicht überzeugen.
    Deshalb gebe ich dem Buch

    3/5 Sterne

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    Über mich

    Mein Name ist Michelle und ich bin 18 Jahre alt.Ich liebe es zu lesen und mich mit anderen Buchliebhabern darüber zu unterhalten. Zu Hause bin ich in Schleswig-Holstein,im wunderschönen Norddeutschland. Ich werde versuchen hier regelmäßig etwas über die Bücher zu posten, die ich lese,die ich neu kaufe etc. :)♥
    • weiblich
    • 19.01.1999

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