Miii

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    Cover des Buches Schwesterlein, komm stirb mit mir (ISBN: 9783499242175)

    Bewertung zu "Schwesterlein, komm stirb mit mir" von Karen Sander

    Schwesterlein, komm stirb mit mir
    Miiivor einem Tag
    Kurzmeinung: Ein packender Thriller, der von Anfang bis Ende mitreißend ist!
    Ein toller Thriller

    Eine Frau wird brutal in ihrer Wohnung umgebracht und erinnert Komissar Georg Stadler an einen früheren Fall. Ein Serienmörder? Um seiner Theorie auf die Spur zu gehen, bittet er die Psychologin Liz Montario um Hilfe. Schnell wird klar, dass auch sie auf absurde und gefährliche Weise mit den Morden verbunden ist.


    Ich bin ehrlich, der Thriller hat mich von Anfang an in seinen Bann geschlagen. Man wird als Leser zwar ziemlich schnell in die Geschichte reingeworfen, aber das hat dem Buch keineswegs einen Abbruch getan, im Gegenteil. Ich hab direkt mitgefiebert.

    Mit Georg Stadler und Liz Montario lernt man direkt zwei sehr interessante Charaktere kennen, die sowohl ihre guten als auch nervigen Seiten aufweisen (was sie aber um einiges menschlicher gemacht hat). Mir hat es gefallen, dass das Buch nicht in einer Liebesgeschichte der beiden umfunktioniert wurde. Der Fokus lag wirklich eher auf der gemeinsamen Arbeit.

    Und wenn wir schon bei der Arbeit sind. Die Autorin hat wirklich nicht mit Details gespart, wenn es um die grausigen Morde ging. Das war definitiv nichts für schwache Nerven.


    Was ich schade fand und wofür es von mir einen Stern Abzug gibt, war, wie alles konstruiert war. Ich habe schon sehr schnell ahnen können, worauf das Buch ungefähr hinauslaufen wird und lag damit auch am Ende richtig. Aber das kam mir dann doch so künstlich zusammengestellt und penibel herbeigeführt vor, dass meine Begeisterung am Ende etwas abgeflaut ist.


    Insgesamt aber muss ich sagen, dass es ein toller Thriller war!

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    Cover des Buches American Devil (ISBN: 9783492259231)

    Bewertung zu "American Devil" von Oliver Stark

    American Devil
    Miiivor 16 Tagen
    Kurzmeinung: So ganz hat mich das Buch nicht überzeugen können; ab einem bestimmten Punkt war es dann doch zuviel des Guten
    Zu viel des Guten

    Ein Serienmörder treibt in New York sein Unwesen. Alle Opfer sind junge, blonde, kultivierte Damen, die verstümmelt und doch in engelhafter Pose zurückgelassen werden. Und egal, wie geschickt sich die New Yorker Polizei anstellt - der »American Devil« scheint immer einen Schritt voraus zu sein.


    Der Einstieg in des Buch war echt super. Ich habe die erste Hälfte regelrecht verschlungen und war so in den Ermittlungen versunken, dass es mir vorkam, als wäre ich selber dabei.

    Aber ab irgendeinem Punkt war einfach die Luft raus. Es wurde zu viel des Guten und dieses ewige Hin und Her hing einem dann doch zum Hals raus. 

    Grade Sebastian fand ich ein wenig ZU intelligent. Es war, als hätte er jedes nur mögliche Szenario durchdacht und die paar Fehler, die er dann doch gemacht hat, haben es nicht irgendwie menschlich sondern eher noch lächerlich gemacht.


    Insgesamt kann ich also sagen, dass wenn das Buch ein wenig kürzer gewesen wäre und man auf die Hälfte der ewigen Hetzjagd verzichtet hätte, wäre das Buch dann doch um einiges besser gewesen.

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    Cover des Buches Solange es Wunder gibt (ISBN: 9783404270460)

    Bewertung zu "Solange es Wunder gibt" von Ben Bennett

    Solange es Wunder gibt
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr langatmig und anstrengend... Würde ich nicht weiterempfehlen
    Zäh wie Kaugummi

    Alexandra und Morten sind seit Kindertagen das Traumpaar schlechthin. Doch ein Morgen soll alles ändern, denn trotz der anhaltenden Idylle zwischen den beiden merkt Alexandra das etwas anders ist. Morten ist abwesend, verändert und scheint etwas mit sich herumzutragen. Es dauert nicht lange, bis sie merkt, dass sie es mit einem Gegner zu tun bekommen, der jenseits alles Vorstellungskraft ist: dem Tod.


    Ich hab mich durch das Buch durchgekämpft. Bei mir ist der Funke einfach nicht übergesprungen.

    Der erste Teil des Buches, in dem Alexandra und Morton ihr übernatürliches Abenteuer erleben, war zäh, kitschig und zu dick aufgetragen. Das, was man als Leser sehr schnell erkannt hatte - nämlich was mit Morton passiert ist -, wurde viel zu weit aufgeschoben. Die Liebesbeziehung fand ich auch irgendwie... anstrengend. Es war, als versuche man ständig dem Leser zu beweisen, dass die beiden seit klein auf unzertrennlich und seelenverwandt sind. Da war irgendwann die Luft raus.

    Der zweite Teil, der dann eher in der Realität gespielt hat, war nicht weniger zäh. Endlose Passagen, Beschreibungen und Gedankengänge, ich irgendwann nur noch überflogen habe, unsympathische Charaktere, offensichtliche Erkenntniss und eine Entwicklung, die SO vorhersehbar war, dass ich das Buch auch hätte selber schreiben können.


    Ich kann mir vorstellen, dass die Idee oder Vorstellung einer Liebe, die über den Tod hinausgeht und auf diese Art ihre Wunder vollbringt, sicher unglaublich süß erscheint und für einige berührend ist. Aber die Umsetzung war meiner Meinung nach einfach katastrophal. Ich musste mich durch das Buch kämpfen.

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    Cover des Buches Sklavin (ISBN: 9783426426609)

    Bewertung zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Berührend, ergreifend und herzzerreißend! Der Gedanke, dass Sklaverei auch heute noch ein aktuelles Thema ist, ist erschreckend
    Ein Buch, das unter die Haut geht

    Mende Nazer wächst im Sudan in einem Nuba Stamm auf. Ihr Leben ist nicht leicht, doch sie hat liebevolle Eltern, eine Familie die hinter ihr steht und ein glückliches Leben. Bis ihr Stamm überfallen und Mende im Alter von nur 12 Jahren entführt und als Sklavin verkauft wird. 


    Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Der Inhalt des Buches liest sich wie ein Roman, der irgendwann vor Jahrhunderten spielt. Doch Mendes Geschichte ist nichts aus der Vergangenheit, sie ist brandaktuell, sie ist real und sie  geschieht inmitten von Europa, das man eigentlich als aufgeklärt und zivilisiert sehen müssten.

    Die Tatsache, wie Mende aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe behandelt wird, wie man ihr jegliche Menschlichkeit aberkennt und sie schlimmer als Vieh behandelt ist mir tief unter die Haut gegangen. Vor allem, wenn ich daran denke, dass es vermutlich viele solcher Menschen geben, die nicht die Chance oder den Mut haben, wegzulaufen oder sich Schutz zu suchen. Es ist ein Thema, was einfach nicht weiterhin mit der Begründung "Ach, Sklaverei gibt es doch gar nicht mehr" abgewunken werden darf.


    Dieses Buch hat mehr als deutlich gezeigt, dass das Thema auch heute noch aktuell ist und einfach schlicht und ergreifend übersehen wird. Einfach nur erschreckend.

    Es wird so detailliert und authentisch erzählt, das man als Leser sehr schnell und gut nachvollziehen kann, wie man sich als unschuldiges Kind auf einmal in der Sklaverei wiederfindet.

    Eine großartige Erzählung, die tief berührt und bis ins Mark erschüttert.

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    Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783802599453)

    Bewertung zu "Die Erbin" von Simona Ahrnstedt

    Die Erbin
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ganz viel Klischee, sehr viel wirtschaftliche Informationen und wenig Abwechslung... Ziemlich flach
    Nicht überzeugend

    Natalia De la Grip hat sich trotz ihrer Privilegien ihren Erfolg als angesehene Unternehmensberaterin hart erarbeiten müssen. Als sie unterwartet von David Hammar – Schwedens jüngstem und erfolgreichstem Risikokapitalgeber – zum Lunch eingeladen wird, stellt sich trotz ihres Misstrauens eine überwaltigende Anziehungskraft zu dem jungen Schweden ein. Doch Natalia ist nur eine Spielfigur in Davids perfidem Plan, eine Rechnung mit ihrer Familie zu begleichen.


    Soviel zum Inhalt des Buches. Es klang wirklich spannend, obwohl ich mir zunächst gedacht hatte "Och nee, nicht schon wieder eine Liebesgeschichte über zwei reiche Menschen, die sich irgendwie finden" (mal ehrlich, warum sind es immer reiche Menschen? Warum nicht mal ganz normale, durchschnittliche Bürger?). Aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben.


    Ich fand den Einstieg ins Buch sehr schwierig, irgendwie habe ich lange gebraucht, bevor ich mich in der Story zurechtgefunden habe. Aber selbst dann bin ich nicht richtig dringewesen, denn die Perspektiven der Charaktere wechsel immer wieder und das oftmals von einem zum nächsten Absatz, sodass es einen unvorbereitet trifft.


    Generell waren die meisten Charaktere auch allesamt irgendwie unsympathisch.

    Die Familie de la Grip war - selbst für eine Adelsfamilie - ein wenig zu überspitzt dargestellt. Dort wurde ja kaum eine Aussage getroffen, die nicht in irgendeiner Form frauenfeindlich, rassistisch oder von oben herab getroffen war. Und dann dieses ständige... Winseln nach Bestätigung, anders kann ich es gar nicht beschreiben.

    Natalie und David waren für mich beide einfach wandelnde Klischees. Diese beiden Charaktere, die immer so missverstanden von allen sind, sich so differenzieren, sich im Grunde genommen total unterscheiden, so attraktiv sind und natürlich sofort einen Draht zueinander haben und und und... Ich könnte hier endlos weitermachen.

    Natalie war mir definitiv oftmals zu ruhig (ich hätte mir gewünscht, dass sie wenigstens einmal den Mund aufmacht und jemanden anbrüllt) und David dagegen zu ungestüm, immer darauf bedacht irgendetwas oder irgendwen anderes als Begründung für seine Handlungen zu nutzen. Gut, ich fand seine Beweggründe für manche Sachen durchaus nachvollziehbar aber irgendwann ist er doch übers Ziel hinausgeschossen.


    Was den Input angeht, wurde es irgendwann auch zuviel des Guten. Es passiert plötzlich soviel, jeder Person passieren zig Sachen, sodass man den Überblick verliert, einige wichtige Themen werden einfach unter den Teppich gekehrt, weil sie ja schon "Jahre zurückliegen" und mittendrin dann auch noch ganz viel wirtschaftliches Fachgesimpel, das viele, die keine oder nur wenig Ahnung von Aktien, der Börse und Co. haben, nicht im geringsten verstehen würden.


    Insgesamt kann ich also nur sagen, die Idee war gut, aber die Umsetzung war weniger zufriedenstellend. Ich weiß noch nicht, ob ich mir die weiteren Teile anschaue.

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    Cover des Buches Ich klage an (ISBN: 9783492263931)

    Bewertung zu "Ich klage an" von Ayaan Hirsi Ali

    Ich klage an
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Es werden wichtige Themen angesprochen, aber trotzdem hat es mich nicht überzeugt. Musste mich durch das Buch kämpfen
    Oberflächlich, zynisch und durcheinander

    Das Bild schockte die Welt: Der tote Filmregisseur Theo van Gogh, dem sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet hatte. Adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. 


    Ich finde es wirklich grade sehr schwer, dieses Buch zu beurteilen, da ich vieles einfach nicht objektiv wahrnehmen konnte, sondern persönlich betroffen bin. Auf Blockade zu gehen oder auch mal den Kopf zu schütteln und zu denken "Nö stimmt nicht" war unvermeidbar.


    Das Buch spricht viele wichtigte Themen an, mit denen Frauen aus islamisch geprägten Ländern zu kämpfen haben. Ich sage hierbei bewusst "islamisch geprägte Länder" und nicht Muslime, denn ich finde, dass das einfach eine Grenze bzw. eine Differenz ist, die gezogen werden muss und auch etwas, was noch heute für sehr viele Missverständnisse sorgt.

    Was für viele dieses Buch authentisch macht, ist vermutlich, dass die Autorin selber einst Muslima war und somit aus persönlichen Erfahrungen spricht. Mir hat das alles hingegen nur Zahnschmerzen verursacht, weil Erfahrungen einfach etwas Subjektives sind.


    Ich möchte mich gar nicht um Kopf und Kragen reden oder hier zig "Ja aber..." einfügen. Nur war es für mich ein Fakt, dass die Themen im Buch sich sehr oft widerholt haben und oberflächlich gehalte wurden. Eine tiefergehende Erklärungen hab ich vergeblich gesucht und auch die wenigen Beispiele, die man benannt bzw. aufgeführt hat, wurden nur kurz angeschnitten ohne jegliche Schilderung bezüglich der Vorgeschichte oder Ähnlichem. Damit will ich nicht sagen, dass das Leid, was diese Frauen durchmachen in irgendeiner Form gerechtfertigt ist. Aber ich fand es schwierig, durch die Erzählweise auch nur irgendwie Verständnis oder Ähnliches aufzubringen.


    Man hat einfach den Eindruck, als ob sich das Buch im Kreis dreht. Ständig irgendwelche Aussagen, die dann darin resultieren, dass ein Sündenbock gesucht wird und dieser ist in diesem Falle der Islam.

    Ich hätte mir gerne gewünscht, dass die ganzen Aussagen, Vorwürfe und Behauptungen die aufgezählt werden, konkreter belegt oder begründet werden. So wie es jetzt dargestellt wurde, hatte ich dann doch nur das Gefühl zurückbehalten können, als hätte man jede schlechte Eigenschaft, die in irgendeiner Form über den Islam bekannt ist, in einen Topf geworfen. Zudem hat mir eine Gegenüberstellung zum Positiven gefehlt. Ein kurzer á la "Ich will nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch andere, gute Situationen" war für mich jetzt einfach nur hingeklatscht um den Schein zu waren.


    Flüssig geschrieben war es nicht, die Kapitel kamen mir doch sehr zusammengewürfelt vor und deshalb habe ich auch nie richtig in einen Lesefluss kommen können.

    Insgesamt kann ich also nur sagen, dass zwar einige wichtige Themen angesprochen werden, aber weder ordentlich drauf eingegangen wird noch konkrete Grenzen zwischen der eigentlichen Religion und persönlichen Einstellungen gezogen werden.

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    Cover des Buches Ziemlich beste Freunde (ISBN: 9783596196036)

    Bewertung zu "Ziemlich beste Freunde" von Philippe Pozzo di Borgo

    Ziemlich beste Freunde
    Miiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Einer der seltenen Fälle, in denen ich den Film besser fand als das Buch
    Nicht sehr überzeugend

    "Ziemlich beste Freunde" erzählt die Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Gleichtschirmunfall vom Hals abwärts gelähmt ist und somit einen völlig neuen und anderen Lebensabschnitt beginnen muss.


    Wie die meisten kannte ich vor dem Buch eher zunächst den Film und habe mich deshalb umso mehr gefreut, als ich das Buch in den Händen hielt. Aber leider musste ich feststellen, dass das Buch nicht sehr viel mit dem Film gemeinsam hat.

    Im Buch lag der Fokus sehr viel stärker auf Philippe im Allgemeinen; über seine Herkunft bzw. den Ursprung seiner Familie und auch darauf, wie sich sein Leben entwickelt hat. Besonders berührend fand ich die Erzählung, wie er seine Frau kennengelernt hat und was er für Kämpfe mit ihr zusammen ausgetragen hat. Das war dann doch das, was mir in der Erzählung am meisten gefallen hat.

    Wobei ich sagen muss, dass es mir oft schwergefallen ist, Mitleid oder Sympathie mit Philippe zu haben. Ich fand seinen Tonfall oft sehr rau, anmaßend und teilweise auch arrogant.


    Ansonsten gab es tatsächlich nur einen minimalen Zusammenhang zum Film. Das Buch war definitiv authentischer als der Film durch den Einblick in die Gedanken, das Chaos und das Durcheinander. Aber ich fand es schade, dass die Geschichte mit Abdal so oberflächlich gehalten wird. Grade das war der Part, der mich am meisten interessiert hat, wurde nur so halb angeschnitten.


    Fazit also: Mich hat das Buch nicht sehr überzeugen können.

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    Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)

    Bewertung zu "Clockwork Princess" von Cassandra Clare

    Clockwork Princess
    Miiivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Abschluss, der mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurücklässt, so berührt war ich von dem Buch
    Ein toller Abschluss

    Seit Tessa nach England gekommen ist, hat sich ihr Leben stark verändert. Sie ist nun Teil einer Welt, von der sie vorher nichts gewusst hat und sie wird bald heiraten. Eigentlich müsste sie glücklich sein, doch Mortmain ist immer noch auf freiem Fuß und will sie in ihre Gefangenschaft bringen. Auch die Frage nach ihrer Herkunft bleibt bestehen. Und als wenn das nicht ausreichen würde, muss Tessa trotz ihrer Verlobung mit Jem, mit den Gefühlen für Will kämpfen.


    Ich fand den finalen Band toll, keine Frage.

    Viele Themen erreichen jetzt ihren Höhepunkt, es werden so einige Dinge aufgeklärt und man erlebt ein emotionales Auf und Ab. So einige Charaktere machen eine große Wandlungen durch, entdecken neue Seiten an ihnen und wachsen über sich hinaus.


    Grade Jem kann ich in diesem Band nichts anderes als Mitleid und große Bewunderung entgegenbringen. Er ist definitiv mein Lieblingscharakter und dass er die Tatsache seines bevorstehenden Todes mit so einer Fassung trägt, finde ich bewundernswert. Klar, er hatte lange Zeit sich drauf einzustellen aber trotzdem ist das nicht grade eine einfache Sache.

    Und auch Will hat sehr zu kämpfen in dem Band. Ob er nun verzweifeln soll wegen Jem, wegen Tessa oder wegen seiner Schwester, die im Institut aufgetaucht ist - man weiß es nicht. Er gibt sich die größtmögliche Mühe, alles irgendwie in den Griff zu bekommen und das ist lobenswert, keine Frage.


    Ich muss sagen, das Finale bzw. der Abschluss war etwas abrupt aber das hat dem Spannungsfaktor keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Ich fand die Art, wie der Kampf gegen Mortmain gestaltet wurde, sehr spektakulär.

    Das auf den letzten Seiten mal plötzlich 130 Jahre zusammengefasst wurden, kam etwas überraschend aber im Gegensatz zu vielen anderen (so entnehme ich das aus den Rezensionen) hat mich das nicht gestört. Es war einfach eine schöne Zusammenfassung und mir hat es so gefallen.


    Insgesamt fand ich die Trilogie echt klasse, viele Fragen, Aussagen und Geschehnisse aus vorherigen Büchern erscheinen jetzt sehr viel klarer und eindeutiger. Außerdem hab ich jetzt richtig das Bedürfnis bekommen, die andern Bücher nochmal zu lesen! Definitiv Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783401508009)

    Bewertung zu "Clockwork Prince" von Cassandra Clare

    Clockwork Prince
    Miiivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine klasse Fortsetzung, die kaum Möglichkeit lässt zum Luftholen zu kommen, weil man ständig auf äußerste gespannt bleibt!
    Eine fantastische Fortsetzung!

    Schon seit einer Weile befindet sich Tessa im Londoner Institut und noch immer schwebt sie in Gefahrt: Mortmain ist immer noch hinter ihr her und nun soll der Magister innerhalb von zwei Wochen gefunden werden, sonst wird die Leiterin des Instituts entlassen - und Tessa somit Freiwild.


    Ich hab das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen, so gefesselt war ich von der Geschichte. Die Veränderungen, die die Charaktere durchmachen, sind beinahe schon zu spüren, so greifbar wurden sie dargestellt.

    Tessas Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Vergangenheit und dem Magister - alles mit der Hilfe der Schattenjäger - nimmt den Leser komplett für sich ein. Und auch die verzwickte Dreiecksbeziehung in der Tessa, Will und Jem stecken hat selbst mich teilweise an den Rand der Verzweiflung gebracht. Ich bin aber tatsächlich nicht mal von dem ewigen Hin und Her frustriert, denn ich weiß selber nicht, wer mir lieber ist - der stets sarkastische und zynische Will oder der sanftmütige und liebenswerte Jem, den nichts aus der Ruhe bringen kann.

    Mich hat es jedenfalls gefreut, dass grade letzterer in diesem Buch eine größere Rolle als zuvor gespielt hat. Und natürlich auch, dass man immer wieder mit Magnus konfrontiert wird, der der ganzen Handlung nochmal eine wunderbare Note gibt.


    Das Buch endet mit einer Wendung, die selbst mich sehr stark im Zwiespalt zurückgelassen hat und ich bin schon mehr als gespannt auf den nächsten Teil. Tolles Buch!

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    Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)

    Bewertung zu "Clockwork Angel" von Cassandra Clare

    Clockwork Angel
    Miiivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend und fesselnd - ein klasse Auftakt zu einer Geschichte, dessen Figuren einem schon lange vorher ans Herz gewachsen sind
    ein toller Auftakt

    Bereits in den Chroniken der Unterwelt haben wir sie kennengelernt und von ihnen gehört: Tess, Will & Jem. Jetzt können wir ihre eigene Geschichte lesen. 

    London, Ende des 19. Jahrhunderts. Nach dem Tod ihrer Tante kommt Tess aus New York nach London, um bei ihrem Bruder zu bleiben. Doch schon bei ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass die Dinge anders sind als erwartet. Denn Tess ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern eine Schattenweltlerin und es scheint, das mehr als nur eine Person es auf sie und ihre Kräfte abgesehen haben.


    Cassandra Clare hat es mal wieder geschafft, eine Welt zum Leben zu erwecken, die einen vollkommen fesselt und für sich einnimmt! Ich war direkt von Anfang an vom Buch eingenommen und konnte es gar nicht erwarten mehr über die Charaktere zu erfahren, von denen wir ja bereits schon vorher so einiges erfahren hatten.

    Natürlich kommt man nicht drumherum, die Parallelen zu den Chroniken der Unterwelt zu erkennen.

    Eine junge Frau, die sich urplötzlich als Teil einer Welt wiederfindet, von der sie bisher noch nicht mal was geahnt hat.

    Ein gutaussehender, permanent wütender, schwieriger junger Mann der ein Problem damit hat, irgendeine Form von Autorität zu akzeptieren.

    Sein Freund/Kampfgefährte, der mehr rational verlangt ist. Eine schöne Schattenjägerin, der man mehr als einmal die Augen auskratzen möchte. 

    Ich könnte endlos so weitermachen. Aber mich persönlich hat das jetzt nicht so gestört. Vor allem weil man ja auch die ganzen Nachnamen und damit verbunden die Familienursprünge erkennt. Genauso freut es mich, auch einigen bekannten Gesichtern wiederzubegegnen, wie Magnus Bane oder Camille Belcourt.


    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, die Handlung komplex aber fesselnd und die Spannung mit jeder Seite steigend! Es sind so viele Fragen aufgetreten, von denen ich gar nicht abwarten kann, dass sie sich aufklären.


    Insgesamt kann ich also nur sagen, dass das Buch klasse war und ich mich auf den nächsten Teil freue!

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