Mimmi2601

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches What If (ISBN: 9783947550371)

    Bewertung zu "What If" von Melina Coniglio

    What If
    Mimmi2601vor 9 Monaten
    Ein gelungenes Buch mit einer sehr interessanten Grundidee

    Meine Meinung:

     

    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Autorin dafür bedanken, dass Sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und möchte mich zeitgleich dafür entschuldigen, dass ich so lange dafür gebraucht habe, meine Meinung zu dem Buch zu teilen.

     

    What if war für mich schon das dritte Buch der Autorin und da mir ihre anderen beiden Bücher so gut gefallen haben, war ich schon ziemlich gespannt auf ihr neustes Werk. Gerade der Klappentext und die verschiedenen Zitate, die zu dem Buch geteilt wurden, haben mich ziemlich angefixt und neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich muss zwar gestehen, dass mir das Buch im Nachhinein nicht so gut gefallen hat, wie ihre vorherigen Bücher, es mir aber dennoch eine schöne Geschichte war. 

     

    Neben den Zitaten, die mich ziemlich neugierig auf das Buch gemacht haben, hat mich natürlich auch das Cover total angesprochen. Es ist einfach ein wahrer Hingucker und das Zusammenspiel der Farben ist einfach super. Mir gefällt das Cover einfach unglaublich gut und ich habe mich direkt in es verliebt.

     

    Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich hatte am Anfang zwar ein paar kleinere Probleme, in die Geschichte einzutauchen, aber der Schreibstil der Autorin erleichterte es mir hineinzufinden. Nach ein paar Seiten hatte sich das Problem dann auch gelöst und ich konnte mich vollkommen in das Buch vertiefen. Ab dem Zeitpunkt ließ es sich auch angenehm flüssig und schnell lesen. 

     

    Bei den Charakteren bin ich generell ein klein wenig im Zwiespalt. Es gab manche Handlungen, die ich nicht unbedingt immer nachvollziehen konnte und auch der Sprachgebrauch sagte mir an der ein oder anderen Stelle nicht unbedingt zu, aber das liegt auch einfach an der Art der Charaktere. Den Ausbau der Protagonisten fand ich wirklich gelungen, man erfuhr Einiges über sie und konnte demnach ihr Handeln – bis auf wenige Ausnahmen, aber ich denke das ist bei mir ein persönliches Empfinden – sehr gut nachvollziehen. Auch wenn mich ein paar kleine Aspekte an den Charakteren gestört haben – beispielsweise auch der Sprachgebrauch, was wieder auf persönlichem Empfinden beruht – so haben sie mir im Großen und Ganzen doch wirklich sehr gefallen und ich konnte warm mir ihnen werden. Besonders sympathisch war mir vor allem Virginie, ich finde sie wurde einfach total realistisch beschrieben, ich denke, mir wäre es in der Situation genauso ergangen wie ihr. Sie musste aufgrund der Lage auch einige Entscheidungen treffen, die garantiert nicht leicht für sie waren und ich finde diesen inneren Zwiespalt hat die Autorin super herausgearbeitet. Ich fieberte die Ganze Zeit über mit und war wirklich gespannt, für wen sie sich schlussendlich entscheiden wird. Ich muss auch sagen, dass mir die Entscheidung wirklich sehr gefallen hat, ich werde aber an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, um Spoiler zu vermeiden. Ilay und Jonah wurden darüber hinaus auch wirklich gut herausgearbeitet. Einen der Beiden konnte ich persönlich nicht so gerne Leiden, was vor allem auch an dessen Verhalten lag. Näher kann ich an dieser Stelle leider nicht darauf eingehen, ohne, dass man das Ende vermutlich vorausahnen könnte und ich möchte euch natürlich nichts vorwegnehmen, ihr solltet das Buch lieber selbst lesen. 

     

    Auch die Handlung an sich hat mir wirklich sehr zugesagt. Ich muss sagen, dass das Potential meiner Meinung nach noch mehr hätte ausgebaut werden können, es fehlte hier und da so der nötige Feinschliff. Ansonsten hat mir die Geschichte aber wirklich sehr zugesagt und vor allem die Grundidee fand ich ziemlich interessant und gut umgesetzt. Auch das futuristische Setting gefiel mir unglaublich gut und hat mir beim Lesen viel Freude bereitet. Besonders fand ich auch, dass die Geschichte einen durchweg durch eine Achterbahnfahrt der Gefühle schickt, bei der man nachher selbst nicht mehr so genau wusste, wie man jetzt eigentlich fühlen soll und vor allem was richtig und was falsch ist. Das Buch wurde generell in einem sehr zügigen Tempo erzählt, es fehlte mir hier allerdings auch an fast nichts. Das Schöne war auch, dass sich die Autorin nicht mit Nebensächlichkeiten und unnötigen Handlungssträngen aufgehalten hat, sondern es wurde sich auf das Wesentliche konzentriert, ohne vom Hauptthema abzuschweifen. Dadurch wurde das Buch auch nie langatmig und langweilig. Zudem baute die Autorin noch einige spannende Twists ein, mit denen man so definitiv nicht rechnet. Vor allem das Ende konnte mich in der Hinsicht wirklich überraschen und bietet einen gelungenen Abschluss des Buches.

     

    Fazit:

    Es gab zwar ein paar kleinere Dinge, die mich gestört haben, im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber gefallen. Gerade die Grundidee hat es mir angetan und es war wirklich sehr interessant, wie die Autorin das Ganze herausgearbeitet und in dem Buch behandelt hat. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Werke von ihr und vergebe an dieser Stelle 4/5 Sternen.

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    Cover des Buches Clans of London - Hexentochter (ISBN: 9783473401802)

    Bewertung zu "Clans of London - Hexentochter" von Sandra Grauer

    Clans of London - Hexentochter
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Soweit ein guter Auftakt

    Meine Meinung:


    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!


    Da ich Geschichten über Hexen liebe und auch die Leseprobe mich sehr angesprochen hat, wollte ich das Buch unbedingt lesen und ich war schon ziemlich gespannt darauf. 


    Ich muss sagen, dass mich das Buch nicht enttäuscht hat, ein Highlight war es für mich aber eben auch nicht. Das Buch ist perfekt geeignet für diejenigen, die leichte Fantasy für zwischendurch suchen, denn es lässt sich wirklich schnell lesen. 


    Den Schreibstil der Autorin fand ich soweit ganz in Ordnung, er war für mich nichts Besonderes, ließ sich aber wirklich gut und schnell lesen. Dadurch flog man tatsächlich nur so durch die Seiten und ich hatte das Buch ziemlich schnell beendet.


    Die Charaktere konnte ich soweit auch ganz gut leiden. Caroline war mir als Protagonistin sympathisch, handelte für mich aber teilweise auch einfach ein wenig zu naiv. Ansonsten mochte ich sie aber wirklich gerne und mir gefiel auch die Wandlung, die sie innerhalb der Geschichte durchmachte wirklich gut. So wurde sie beispielsweise auch immer mutiger und stellte sich auch den Gefahren, obwohl sie nicht viel Ahnung von ihren Fähigkeiten hatte. Auch Ash und Henry mochte ich sehr gerne, die beiden kümmern sich wirklich toll um Caroline und versuchen sie als Hexe einzuarbeiten. Ich muss allerdings sagen, dass mir die Liebesgeschichte ein wenig zu schnell vonstattenging und ich das mit der Dreiecks-Beziehung leider auch nicht so toll fand. Nichtsdestotrotz gab es natürlich in der Hinsicht auch ein paar Stellen, die süß waren. 


    Die Handlung an sich fand ich wirklich gut durchdacht, allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht und auch die Umsetzung war nicht zu 100% mein Fall. Teilweise war das Buch für mich ein wenig zu vorhersehbar und langatmig, letzteres vor allem im Bezug auf das Ende. Dieses war meiner Meinung nach doch ein wenig zu sehr vorhersehbar, es war allerdings auch ein wenig gemein, sodass ich den zweiten Band auf jeden Fall auch lesen werde. In der Mitte hatte das Buch für mich so einen kleinen Durchhänger, es war nicht großartig spannend, langweilig fand ich es zwar auch nicht, aber ich hätte mir hier mehr Spannung gewünscht. Die erwartete einen dann erst wieder auf den letzten 50 Seiten, was auch nicht schlecht war, allerdings fehlte sie mir doch ein wenig. Ich würde das Buch auch eher jüngeren Lesern empfehlen, ich denke, dass Ihnen das besser gefallen würde. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass das Buch gut war und sich auch schnell lesen ließ, es für mich aber kein Highlight ist. 


    Fazit:

    Leichte Fantasy, die gut für zwischendurch ist, die ich aber eher jüngeren Lesern empfehlen würde. Konnte mich nicht zu 100% von sich überzeugen, hat mich aber auch an einigen Stellen abholen können, sodass ich den zweiten Band auch lesen werde. Ich vergebe an dieser Stelle 3,5/5 Sternen.

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    Cover des Buches Die Welt durch deine Augen (ISBN: 9783745700183)

    Bewertung zu "Die Welt durch deine Augen" von Sarah Heine

    Die Welt durch deine Augen
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Ein wundervolles Buch, das mich mitreißen konnte!

    Meine Meinung:


    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. 


    Auf das Buch gestoßen bin ich durch die Autorin selbst. Sie hat mir eine liebe Nachricht geschrieben, dass ihr Buch bald erscheint und daraufhin habe ich es mir genauer angesehen. Ich finde nicht nur das Cover unglaublich schön, auch der Klappentext klang wirklich ansprechend und so habe ich auch relativ schnell dazu gegriffen und es verschlungen. 


    Der Schreibstil war für mich mal etwas komplett anderes, aber im positiven Sinn. Er war sehr tiefgründig, mitreißend und meiner Meinung nach an anderen Stellen auch ziemlich poetisch. Besonders gefallen hat mir, dass es hier auch eine Geschichte in der Geschichte gab und die Passagen aus Enyas Geschichte habe ich immer sehr gerne gelesen, weil sie mich sehr berührt haben. Ich habe mir die Stellen auch im Buch markiert, um sie bei Gelegenheit nochmal lesen zu können. 


    Enya war mir von Anfang an sympathisch. Vor allem der Einblick in ihren Charakter und auch natürlich in ihr derzeitiges Leben haben mir sehr gut gefallen, denn es läuft bei ihr nicht alles so rund, wie es sollte. Ihre Schriftstellerei trägt einfach keine Früchte und somit steht sie automatisch im Schatten ihres erfolgreichen Freundes Carlo, dessen Musikkarriere unglaublich gut läuft. Und dennoch ist Enya einfach eine so herzliche Person, dass man sie lieben muss. Besonders war an dem Buch, dass die Charaktere so authentisch waren und selbst den Nebenfiguren viel Leben eingehaucht wurde. Wo sie in anderen Büchern zu kurz kommen, erfährt man hier eine Menge über sie. Sie waren vielfältig und machten Fehler und gerade das machte die Charaktere für mich so lebendig. Das Leben wurde nicht immer als perfekt dargestellt, vieles lief auch nicht so, wie sie es sich erhofft hatten und gerade das war so realistisch an dem Buch.


    Aber nicht nur die Charaktere konnten mich begeistern, sondern auch die Handlung. Als ich das Buch angefangen habe und von Anfang an gefangen genommen war, hätte ich nie gedacht, dass mich das Buch so begeistern und mit sich reißen würde. Denn auch die Handlung war sehr tiefgründig und es passierte auch Einiges, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Es gab in dem Buch auch zwei große Schockmomente, denn ich habe von dem Ganzen überhaupt nichts geahnt und somit konnte mich die Autorin vollkommen von den Socken hauen. Gleichzeitig konnte Sie mich mit ihrer Geschichte einfach nur tief berühren und ich habe auch die ein oder andere Träne verdrückt. Für mich war dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur perfekt und es ist eines meiner Jahreshighlights aus dem letzten Jahr. Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf weitere Bücher der Autorin und kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der mal wieder eine schöne und tiefgründige Geschichte sucht. 


    Fazit:

    Nicht umsonst ist dieses Buch ein wahres Highlight für mich geworden. Die Geschichte konnte mich einfach vollkommen von sich einnehmen und die Charaktere waren so authentisch und lebendig, wie ich es selten erlebt habe. Ich vergebe an dieser Stelle 5/5 Sternen.

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    Cover des Buches Jeden Tag ein Wort von dir (ISBN: 9783959673082)

    Bewertung zu "Jeden Tag ein Wort von dir" von Cheyanne Young

    Jeden Tag ein Wort von dir
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Ein sehr bewegendes und berührendes Buch

    Meine Meinung:


    Vorab möchte ich mich noch einmal herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!


    Besonders angesprochen an dem Buch hat mich natürlich erst einmal das Cover, denn es ist wirklich wunderschön und ein echter Hingucker. Daran kann man einfach nicht vorbeigehen. Nachdem ich auch noch den Klappentext gelesen hatte und dieser mich auch sofort für sich gewinnen konnte, war für mich klar: Das Buch musst ich lesen!


    Schon von der ersten Seite an konnte mich das Buch packen und mit sich reißen. Die Geschichte konnte mich einfach so tief berühren, wie schon länger kein Buch mehr und ich freute mich jedes mal darauf, in dem Buch weiterzulesen. Denn auch wenn es auf der einen Seite natürlich ein Thema beinhaltet, welches jetzt nicht gerade vor Fröhlichkeit schreit und das Buch vor allem auch mit Trauer zu tun hat, so fand ich die Umsetzung einfach grandios und das Buch an sich auch total schön. Es ist niemals schön einen geliebten Menschen zu verlieren und verständlicherweise bricht für Rocki eine Welt zusammen, als ihre beste Freundin Sasha stirbt, aber ich muss sagen, dass ich Sashas Aufgaben und Briefe einfach so toll und süß fand, dass man gar nicht mehr so sehr an die Trauer denkt und Rocki dadurch auch ein Stück von ihrer besten Freundin behält. Das machte die Geschichte auch zu etwas ganz Besonderem, denn dadurch lernen wir auch Sashas Leben besser kennen.


    Raquel, auch genannt Rocki, war mir von Anfang an einfach sympathisch, ich mochte sie total gerne und konnte mich super in sie hineinversetzen. Besonders toll fand ich einfach auch, dass man gemerkt hat, wie wichtig ihr ihre beste Freundin war und was sie alles für sie getan hat oder auch getan hätte. Es war auch schön sie dabei zu begleiten, wie sie in dem Buch teilweise über sich hinauswächst und sich auch einigen Gefahren stellt. Es war wirklich toll, sie auf ihrer Reise zu begleiten und ich weiß jetzt schon, dass ich das Buch definitiv noch öfter lesen werde. Auch Elijah mochte ich wirklich gerne. Er hat eine ziemlich aufopferungsvolle Art und kümmert sich sehr rührend um Rocki. Er konnte sich einfach total in mein Herz schleichen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden konnte mich total abholen, es ging nicht zu schnell, sondern entwickelte sich langsam, was mir sehr gefallen hat.


    Generell mochte ich den Verlauf der Geschichte sehr gerne. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass irgendetwas zu schnell vonstattenging. Hier hat die Autorin wirklich großartige Arbeit geleistet, denn es war alles total stimmig, was ich wirklich bewundernswert finde, denn es fehlte mir wirklich an nichts, obwohl das Buch auch nicht so viele Seiten aufweist. Ich habe da auch schon Bücher gelesen, bei denen das anders war. Dieses hier war aber wirklich sehr tiefgründig und ich habe auf jeder Seite mitgefühlt und alles in mich aufgesogen. Die Aufgaben von Sasha haben mein Herz erweicht und ich musste bei dem Buch auch nicht nur einmal weinen, weil ich das Ganze einfach so süß fand. So hatte man wirklich das Gefühl, dass Sasha einfach noch nicht ganz weg ist und das war unglaublich schön. Auch das Ende war für mich perfekt, es hat die Geschichte schön abgerundet und es war auch nicht zu schnell vorbei. Einen schöneren Abschluss dieser wunderschönen, berührenden und für mich grandiosen Geschichte, hätte es nicht geben können. Ich kann an dieser Stelle nur eine klare Leseempfehlung aussprechen!


    Fazit:

    Ein wunderschönes, berührendes und tiefgründiges Buch, das ich bestimmt noch einige Male lesen werde. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und vergebe deswegen auch verdiente 5/5 Sternen.

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    Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)

    Bewertung zu "Die rote Königin" von Victoria Aveyard

    Die rote Königin
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Spannender Auftakt der Reihe

    Meine Meinung:


    Da das Buch schon ziemlich lange ungelesen bei mir herumlag, wurde es endlich mal Zeit, es zu lesen. Vor allem auch, weil mich die Geschichte schon so lange interessierte und ich natürlich wissen wollte, warum sie so vielen gut gefiel oder eben überhaupt nicht.


    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, der Schreibstil war schön und angenehm zu lesen. Zudem war er auch ziemlich fesselnd, sodass sich das Buch wirklich schnell lesen ließ und ich es, wenn ich weitergelesen habe, kaum zur Seite legen wollte.


    Natürlich trug auch die Protagonistin Mare erheblich dazu bei, denn sie war mir von Anfang an sympathisch. Generell konnte ich mich mit den Charakteren ziemlich gut anfreunden, wobei man hier auch relativ schnell merkt, dass man niemandem trauen sollte, da jeder jeden verraten kann. Besonders gefallen hat mir an Mare, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist und auch sagt, wenn ihr etwas nicht passt. Sie nimmt die Dinge nicht einfach so hin, wie sie kommen, sondern hinterfragt auch einiges. Zudem ist sie ziemlich intelligent und taff, denn sie wird in ihre neue Rolle geworfen und auch wenn es nicht so scheint, ist das ein echter Überlebenskampf für sie. Gerade in gefährlichen Situationen bewahrt sie die Fassung und lässt sich ihre innere Zerrissenheit nicht von außen anmerken. Das hat mir wirklich gefallen, denn für mich macht sie das zu einer sehr starken Protagonistin. Auch der Zusammenhalt ihrer Familie hat mir gefallen, denn sie heißen zwar nicht immer alles, was Mare macht, für gut, aber dennoch stehen sie hinter ihr und versuchen sie so zu unterstützen, wo sie nur können. Kilorn, ihren besten Freund aus Kindertagen, konnte ich auch in mein Herz schließen, man merkt einfach, wie wichtig die beiden einander sind und füreinander auch gerne mal etwas opfern. Zu den anderen Charakteren möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel sagen, weil ich natürlich nicht spoilern möchte und vor allem auch, weil ich sonst soweit keinem wirklich über den Weg getraut habe. Und in der Hinsicht kann ich auch nur sagen, dass definitiv ein paar Dinge passiert sind, mit denen ich so nicht gerechnet habe.


    Die Handlung an sich konnte mich auch von sich überzeugen und einnehmen. Zwischendurch gab es für mich ein paar kleinere Längen, an denen das Buch nicht ganz so spannend war, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Ansonsten gab es in dem Buch nämlich viel Action und sehr viele spannende Stellen, bei denen ich immer gespannt war, wie es ausgehen wird und auch wie die Geschichte weitergehen wird. Welche neuen Wege sich auftun werden und wie Mare sich in einigen Situationen entscheiden wird. Aber man merkt auch auf jeder Seite, wie grausam diese Welt einfach ist, wie sehr die Roten von den Silbernen unterdrückt werden und welche Bedingungen sie erfüllen müssen, um überleben zu können. Es gab viele unvorhersehbare Stellen in dem Buch, die mich den Atem anhalten lassen haben und gerade zum Ende hin wurde es noch einmal richtig spannend. Ich hatte in Bezug darauf zwar schon eine gewisse Vorahnung, diese wurde aber übertroffen und ich hätte nicht gedacht, dass so etwas passieren und das Buch so enden würde. Am liebsten hätte ich nach dem Ende direkt zum zweiten Band gegriffen, denn danach wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.


    Fazit:


    Auch wenn das Buch mich nicht auf ganzer Länge von sich überzeugen konnte, ist es doch Fantasy vom Feinsten. Es ist spannend, unvorhersehbar und es bietet einem eine taffe Protagonistin, die sich nicht alles gefallen lässt und versucht gegen die Ungerechtigkeit vorzugehen. Ich vergebe an dieser Stelle 4,5/5 Sternen.

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    Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN: 9783805200486)

    Bewertung zu "Die Arena - Grausame Spiele" von Hayley Barker

    Die Arena - Grausame Spiele
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Spannender Auftakt mit ein paar kleineren Schwächen

    Meine Meinung:

    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei vorablesen und dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!


    Einmal mit dem Buch angefangen, konnte und wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es war einfach total spannend und der Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an total fesseln. Direkt nachdem ich das Buch beendet habe, konnte ich auch nur daran denken, wie genial es war, auch wenn es teilweise ziemlich erschreckend, grausam und brutal war. Aus diesem Grund würde ich das Buch auch eher älteren Lesern empfehlen. 


    Schlussendlich habe ich noch etwas über das Buch nachgedacht und da sind mir dann doch ein paar Sachen aufgefallen, die mich im Nachhinein schon stören. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte sehr gut und vor kurzem habe ich auch schon den zweiten Teil begonnen.


    Kommen wir aber als erstes zu den Charakteren. Hoshiko mochte ich wirklich gerne, sie ist eine taffe, aufopferungsvolle und starke Protagonistin, die sich nicht alles gefallen lässt. Das hat mir wirklich besonders gut gefallen, denn man hat bei ihr auch einfach gemerkt, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist. Zudem konnte ich ihren Hass und ihre Wut so gut nachempfinden. Das Schöne daran war aber trotzdem, dass sie ihre Menschlichkeit nicht verloren hat. Generell mochte ich die Dregs allesamt wirklich gerne, weil sie einen unglaublich starken Zusammenhalt besaßen und vor allem auch neue Zirkusmitglieder beschützt und gegenseitig auf sich Acht gegeben haben. Auch unter den Pures gab es den ein oder anderen Charakter, den man einfach gern haben musste, weil sie sich für die Dregs aufgeopfert haben. Manche Charaktere wurden dagegen einfach dazu erschaffen, sie zu hassen, wie Vivian Baines oder der Zirkusdirektor Silvio. Und dann wäre da noch der männliche Protagonist Ben, bei dem ich nicht so recht weiß, was ich von ihm halten soll. Ich finde es zwar auch toll, wie aufopferungsvoll er ist und wie selbstverständlich er sich für Hoshiko in Gefahr begibt, aber ich muss an dieser Stelle einfach sagen, dass mir das mit ihm alles zu schnell vonstatten ging. Er ist in der Welt der Pures aufgewachsen, kennt demnach nichts anderes, ist den Lebensstil und die Aussagen gewöhnt und dann trifft er auf Hoshiko und wirft alles über den Haufen. Er sieht sie zum ersten Mal und ist gewissermaßen sofort in sie verliebt, was für mich schon unrealistisch ist, da er sie überhaupt nicht kennt oder mal ein Wort mit ihr gewechselt hat. Die Liebesgeschichte konnte ich einfach gar nicht nachvollziehen, da es mir einfach viel zu schnell ging. Auch bei Hoshiko. Sie hasst die Pures und verliebt sich dann direkt in Ben, obwohl die beiden kaum zwei Worte miteinander gewechselt haben und beide würden für den jeweils anderen sterben. Dass man sich gegenseitig interessant und sympathisch findet, ist für mich total nachvollziehbar, aber die ganze Geschichte spielt sich innerhalb von drei Tagen ab, da kann man sich nicht einfach direkt verlieben, vor allem, wenn man sich nicht wirklich kennt. Das passt für mich nicht zusammen. Hinzu kommt noch, dass Hoshikos Wandel mir einfach viel zu plötzlich kam, sie hätte meiner Meinung nach misstrauischer sein müssen und sich nicht direkt um den Finger wickeln lassen sollen, schließlich hasst sie die Pures abgrundtief. Ben hingegen wirkte für mich teilweise noch wie ein unwissendes Kind und nicht ganz seinem Alter entsprechend. 


    Dafür war der Spannungsbogen kontinuierlich oben gehalten und hätte ich die Zeit dazu gehabt, hätte ich das Buch wohl in einem Rutsch gelesen. Auch der Perspektivenwechsel hat mir sehr gefallen, denn so konnte man die Geschehnisse immer von zwei Seiten aus betrachten. Ich bin normalerweise kein Fan von zu kurzen oder auch zu langen Kapiteln und es gab in dem Buch manche Kapitel, die nur ein oder zwei Seiten lang waren, das hat mich hier aber überhaupt nicht gestört, denn es passte einfach und trieb die Spannung manchmal noch weiter nach oben. 


    Dennoch habe einen weiteren Kritikpunkt an der Geschichte und das ist die ganze Thematik rund um die Pures und Dregs. Meiner Meinung nach erfährt man nämlich viel zu wenig darüber, wie es dazu kam, dass die Pures so priviligiert und überlegen sind und die Dregs der Abschaum der Gesellschaft. Der Großteil der Handlung findet im Zirkus statt und so erfährt man leider kaum etwas über die restliche Welt. Ich hoffe einfach darauf, da noch mehr im zweiten Teil zu erfahren.


    Fazit:

    Ein Buch, welches mich teilweise ein wenig zwiegespalten zurücklässt. Es ist definitiv ein gelungener Auftakt, war spannend und konnte mich gefangen nehmen, dennoch gab es ein paar Dinge, die für mich hätten besser ausgearbeitet werden können. Ich vergebe an dieser Stelle 4/5 Sternen. 

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    Cover des Buches Someone Else (ISBN: 9783736311213)

    Bewertung zu "Someone Else" von Laura Kneidl

    Someone Else
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Eine schöne Fortsetzung

    Meine Meinung:


    Zuerst möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Lesejury und dem Verlag dafür bedanken, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte und das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. 


    Micahs und Julians Geschichte konnte mich letztes Jahr schon total begeistern und auch Auri und Cassie konnte ich dort schon in mein Herz schließen. Umso gespannter war ich natürlich auf die Geschichte der beiden und freute mich riesig darauf, sie zu lesen. 

    Der Einstieg in die Geschichte fiel dank des angenehmen und leichten Schreibstils der Autorin wieder sehr leicht. Ich mag Laura Kneidls Schreibstil wirklich sehr, ich finde ihn schön atmosphärisch und tiefgehend. Die Autorin schafft es immer wieder viele Details mit einfließen zu lassen, die das Lesen angenehm gestalten. 

    Auri und Cassie konnten mich auch in diesem Buch sehr für sich einnehmen und mit Cassie konnte ich mich sehr gut identifizieren bzw. mich in sie hineinversetzen. Allerdings ist mir von Anfang an schon aufgefallen, dass die Beiden Probleme mit der Kommunikation untereinander haben, was man im Laufe des Buches immer mal wieder merkt. Manche Probleme, die sich deswegen ergaben, hätten dadurch meiner Meinung nach vermieden werden können. Zudem blieb Auri mir auch teilweise ein wenig zu blass und ich hätte an der ein oder anderen Stelle einfach gerne mehr von ihm erfahren. Manche seiner Handlungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen, diese wurden aber dann meistens noch einmal von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet, sodass man schlussendlich doch verstehen konnte, warum er wie gehandelt hat. Auch wenn ich ehrlicherweise nicht immer ganz damit einverstanden war. Ansonsten mochte ich die beiden aber wirklich sehr gerne und sie konnten sich einen Platz in meinem Herzen erschleichen. Ich fand es schön, dass sie einfach immer füreinander da waren und man merkt auch im Laufe des Buches immer wieder, wie wichtig sie einander sind. Aber auch die anderen Charaktere kamen nicht zu kurz und ich fand es schön, wie präsent sie in diesem Buch noch waren. Zudem lernt man auch noch Lucien in diesem Buch kennen und ich kann es kaum erwarten, seine und Alizas Geschichte zu lesen.


    Was mir auch sehr gefallen hat, auch wenn ich sagen muss, dass ich zwischenzeitlich einfach gerne mehr Drama gehabt hätte, war, dass die Geschichte ziemlich seicht vonstattenging. Hier und da gab es zwar mal die ein oder andere Auseinandersetzung und ein wenig Drama, generell verläuft das Buch aber sehr ruhig und seicht, eignet sich also auch perfekt zum Abschalten und Herunterkommen. Dadurch, dass „Someone New“ so ereignisreich verlief, hatte ich auch eine etwas andere Erwartungshaltung an das Buch. Diese konnte zwar nicht ganz erfüllt werden, dennoch war das Buch wieder wirklich schön zu lesen und gerade die Themen konnten mich auch sehr begeistern. Ich habe so bisher in wenigen Büchern über Cosplay gelesen und über LARP schon gar nicht, das war für mich ein sehr erfrischender Aspekt und die Einarbeitung in die Geschichte fand ich wirklich toll. So lernt man auch mal ein paar andere Dinge kennen und gerade die SciFaCon gehörte zu meinen absoluten Highlights in dem Buch. Und das nicht nur, weil man dort auch einer bestimmten Person aus einem anderen Buch wieder begegnet. Das Ende des Buches war einfach nur purer Zucker und konnte mich vollkommen von sich überzeugen. Ich fand es einfach nur richtig süß und es rundete das Buch für mich wirklich perfekt ab. Im Großen und Ganzen kann ich euch das Buch also wirklich nur ans Herz legen, denn es erwartet euch wieder eine schöne und tolle Geschichte.


    Fazit:


    Auch wenn ich den zweiten Teil nicht ganz so stark fand, wie den ersten, konnte mich die Geschichte doch von sich überzeugen und mich abholen. Auri und Cassie sind mir, genau wie Micah und Julian sehr ans Herz gewachsen. Das Buch verläuft darüber hinaus aber viel seichter, was eine angenehme Abwechslung ist, auch, wenn ich mir an manchen Stellen dann doch mehr Drama gewünscht hätte. Ich vergebe an dieser Stelle 4,5/5 Sternen.

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    Cover des Buches OMG, diese Aisling! (ISBN: 9783423230025)

    Bewertung zu "OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght

    OMG, diese Aisling!
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Überhaupt nicht mein Fall

    Meine Meinung:


    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!


    Angezogen durch den Klappentext, das Cover und einigen Vorab Lesermeinungen, war für mich klar, dass ich dieses Buch gerne lesen würde. Ich war wirklich ziemlich gespannt und ging so weit auch ohne großartige Erwartungen an das Buch heran und muss leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht wurde. 


    Es gibt dafür auch mehrere Gründe. Angefangen beim Schreibstil. Dieser sagte mir von Anfang an überhaupt nicht zu, er war mir zu abgehackt, nicht rund genug und irgendwie auch zu hektisch. Teilweise fingen Sätze an und ich hatte einfach das Gefühl, dass diese nicht richtig zu Ende gebracht bzw. auch nicht richtig zu Ende gedacht wurden, weil es manchmal von einem Gedankengang ziemlich rasant in den nächsten ging und das machte es mir schon nach den ersten paar Sätzen schwer, dem Geschehen genau zu folgen. Das besserte sich zwar nach einiger Zeit, weil ich mich daran gewöhnte, jedoch konnte mich der Schreibstil dennoch nicht für sich gewinnen. Man wurde anfangs auch ziemlich in das Geschehen hineingeworfen und so brauchte ich erstmal ein paar Seiten, um zu verstehen, was genau da jetzt wirklich abging.


    Auch wenn mir der Schreibstil nicht gefiel, so hoffte ich zumindest, dass die Charaktere und die Handlung einiges retten würden. Leider wurde ich auch in der Hinsicht enttäuscht. Für mich war die Geschichte einfach nur langatmig und langweilig, es passierte zwar etwas, aber es gab da für mich nicht den nötigen „Kick“ der das Ganze spannend machte, für mich wirkte alles einfach eintönig und aneinandergereiht. Es passiert in dem Sinne nicht wirklich etwas Spannendes, es geht einfach nur um das Leben von Aisling. Mag sein, dass das Einigen wirklich gut gefällt, mich jedoch konnte es nicht vom Hocker hauen. Es gab eine Stelle, die mich emotional etwas berührt hat und die deswegen auch einen Pluspunkt von mir bekommt, der Rest langweilte mich aber eher anstatt, dass er mich unterhielt oder ließ mich die Augen verdrehen, wenn unsere Protagonistin mal wieder naiv handelte. An ein paar Stellen wurde ich auch ein wenig sauer, da mich das Verhalten von Aisling teilweise ziemlich aufregte und ich es einfach nicht nachvollziehen konnte, warum sie so handelte. Generell waren mir die meisten Charaktere einfach nur unsympathisch oder sie waren so oberflächlich, dass ich nicht einen Hauch Interesse daran verspürte, sie näher kennenzulernen. Am meisten genervt war ich aber definitiv von Aisling. Sie handelte nicht nur naiv, sie ließ sich auch einfach extrem leicht und schnell beeinflussen und war ziemlich unentschlossen, sodass sie fast keine Entscheidung für sich alleine traf. Zudem konnte sie sich auch nicht so recht entscheiden und so begann ein ewiges hin und her, was mich auch nach einiger Zeit ziemlich genervt hat. Eine Weiterentwicklung fehlte mir hier leider auch in jeglicher Hinsicht, stattdessen hatte ich das Gefühl, dass sie einfach immer mehr in ihre alten Muster verfiel. Sie nahm sich beispielsweise auch vor, sich von einem Menschen fernzuhalten und gegen Ende bandelte sie dann doch wieder mit ihm an, was ich einfach nicht verstanden habe. Außerdem wurde vor allem an einer Stelle eine ziemlich falsche Message gesendet und ich denke gerade jüngere Leser können das nicht so ganz differenzieren. Zum Ende hin gab es dann noch ein wenig Drama und ab da wurde mir alles einfach viel zu schnell abgehandelt und auch das Ende an sich konnte mich leider nicht überzeugen. Auch den Humor fand ich in dem Buch Stellenweise mehr als seltsam. Vielleicht wird das alles im zweiten Band noch besser, aber den werde ich persönlich nicht lesen. Ich hätte das Buch wirklich sehr gerne gemocht, aber ich kann es euch an dieser Stelle leider absolut überhaupt nicht empfehlen.


    Fazit:


    Ein Buch, an das ich quasi ohne Erwartungen herangegangen bin und welches mich trotz dessen leider ziemlich enttäuscht hat. Ich hätte es wirklich gerne gemocht, aber leider war die Geschichte so überhaupt nichts für mich. Ich vergebe an dieser Stelle 1/5 Sternen. 

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    Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)

    Bewertung zu "Der Insasse" von Sebastian Fitzek

    Der Insasse
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Nicht so ganz meins, aber trotzdem nicht schlecht

    Meine Meinung:

    Zuerst möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich so lange gebraucht habe, das Buch zu lesen und zu rezensieren.


    Normalerweise lese ich keine Thriller und vor allem keine Psychothriller. Da aber immer wider so viele von Sebastian Fitzeks Büchern schwärmen, wollte ich mir gerne einfach mal ein eigenes Bild davon machen und da mich „Der Insasse“ vom Inhalt her einfach sehr ansprach, dachte ich mir, dass das einfach mal mein erstes Buch von ihm wird. 


    Von Anfang an gefallen hat mir der äußerst fesselnde Schreibstil des Autors. Er nahm mich damit von Anfang an gefangen und auch wenn ich teilweise echt schockiert von einigen Handlungen war, so konnte ich doch nicht aufhören zu lesen. Auch, dass man mal ab und zu etwas aus anderen Sichten erfuhr, hat mir wirklich gut gefallen. Ebenfalls spricht für das Buch, dass ich es nach kurzer Zeit ausgelesen hatte.


    Die Charaktere waren mir soweit auch sympathisch, auch wenn ich ganz klar sagen muss, dass ich die meisten – sie sind ja schließlich Insassen – doch ein wenig nun ja durchgeknallt und erschreckend fand. Ich muss aber auch ganz klar sagen, dass ich einiges auch wirklich ziemlich grausam fand und das Buch das ein oder andere Mal für einen kurzen Moment zuschlagen und tief durchatmen musste. Wie schon erwähnt, lese ich solche Bücher normalerweise nicht, weswegen es an einigen Stellen für mich auch keine leichte Kost war.


    Umso genialer fand ich es dafür, wie der Autor es schafft, einen immer wieder auf die falsche Fährte zu locken und auch wenn ich tatsächlich die Auflösung halbwegs erraten hatte – und dafür für mich leider der große Überraschungseffekt nicht ganz so funktioniert hat – so konnte mich das Buch trotzdem von sich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Ich muss aber auch sagen, dass mir manche Stellen ein wenig zu langatmig waren und es leider auch ein wenig schade war, dass ich den Großteil des Geheimnisses schon erraten konnte. Dennoch konnten mich am Ende auf jeden Fall noch ein paar Aspekte überraschen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Und auch zwischendurch gab es immer mal wieder Wendungen, die ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Besonders stark fand ich auch die zweite Hälfte des Buches, da man dort immer mehr erfuhr, das Tempo nahm noch einmal zu und man immer mehr rätselte und hoffte, dass es doch gut ausgehen möge. Zudem fand ich die zweite Hälfte generell deutlich spannender, weil dort so gut wie Schlag auf Schlag alles aufeinander folgte.  


    Abschließend kann ich also sagen, dass ich von dem Buch durchaus in seinen Bann gezogen wurde und es total schnell weggelesen habe. Einige Dinge haben mich überrascht, andere eher weniger und leider hatte das Ende für mich nicht so viel Überraschung zu bieten. Den Schreibstil mochte ich wirklich gerne. Dennoch fand ich das Buch teilweise einfach ein wenig zu grausam und krank, weswegen ich noch nicht weiß, ob ich noch einmal zu einem Fitzek greifen werde. Das liegt aber eher daran, dass ich in der Hinsicht einfach ziemlich zart besaitet bin.


    Fazit:


    Mein erster Fitzek konnte mich nicht zu 100% von sich überzeugen und begeistern, ein schlechtes Buch war es aber keinesfalls. Und dennoch haben mich ein paar Dinge an dem Buch gestört, bei denen ich aber auch glaube, dass es eher an mir liegt. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch gefangen genommen und so schnell nicht mehr losgelassen. Von mir erhält das Buch 4/5 Sternen.

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    Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)

    Bewertung zu "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" von Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm
    Mimmi2601vor einem Jahr
    Hatte mir etwas anderes erhofft

    Meine Meinung:


    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass ich so lange dafür gebraucht habe das Buch zu lesen und zu rezensieren.


    Ich wollte schon länger mal ein Buch der Autorin lesen und habe auch seit einiger Zeit „Zorn und Morgenröte“ von ihr hier stehen. Bisher bin ich aber leider noch nicht dazu gekommen dieses zu lesen. Als ich dann von ihrem neuen Buch hörte, war meine Neugierde geweckt, denn gerade die Thematik fand ich wirklich ansprechend.


    So habe ich schlussendlich also zu dem Buch gegriffen und es auch relativ zügig beendet, was vor allem an dem leicht zu lesendem und lockerem Schreibstil der Autorin lag. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen. Die Geschichte an sich hat mir darüber hinaus allerdings nicht mehr so gut gefallen, was ich wirklich schade finde.


    Mein größter Kritikpunkt ist an dieser Stelle die Handlung. Leider konnte mich diese nämlich nicht wirklich für sich gewinnen und ich fand sie ziemlich langweilig. Ich hatte einfach größtenteils das Gefühl, dass in diesem Buch nichts passiert und das hat mich nach und nach immer mehr frustriert. Zudem konnte mich auch die Protagonistin Mariko nicht unbedingt von sich überzeugen, da ich manche Handlungen von ihr nicht nachvollziehen konnte und sie oftmals auch ziemlich naiv handelte. Ihre Herkunft fand ich dafür aber gut gewählt, da sie außerhalb des feinen Hauses – aus dem sie stammt – noch vieles lernen muss und sie sich so auch im Buch weiterentwickelt. Die Mitglieder des schwarzen Clans waren mir aber am sympathischsten. Dort treffen die unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeiten aufeinander und doch halten alle zusammen und helfen einander. Diesen Zusammenhalt mochte ich wirklich gerne und den ein oder anderen konnte ich dabei besonders ins Herz schließen. Leider blieben ein paar der Figuren mir aber auch ein wenig zu blass, sodass ich Handlungen dieser teilweise nicht ganz nachvollziehen konnte und mir da generell mehr erhofft hätte, vor allem auch was die Hintergründe anbelangt. In der Fortsetzung wird sicherlich ein wenig mehr darüber zu finden sein, ich hätte mir an dieser Stelle aber mehr Informationen im ersten Band gewünscht.


    Wie schon erwähnt, konnte mich die Geschichte leider nicht so für sich gewinnen. Das lag vor allem an der fehlenden Spannung. Diese war meiner Meinung nach oftmals einfach nicht wirklich vorhanden, weswegen es lediglich am Anfang und am Ende des Buches für mich einigermaßen spannend wurde. Das Buch hatte für mich auch einige Längen und wäre ich nicht gerade so im Lesefluss gewesen, hätte ich vermutlich länger für das Buch gebraucht oder es irgendwann zur Seite gelegt. Ob ich den zweiten Teil der Reihe lesen werde, weiß ich noch nicht, ich werde der Autorin aber definitiv noch eine Chance geben.


    Fazit:


    Leider konnte mich die Autorin mit diesem Buch nicht sonderlich überzeugen. Es gab einige Längen und auch die Geschichte an sich konnte mich nicht wirklich von sich begeistern. Das Ende und der Anfang waren wirklich gut und spannend, der Rest plätscherte aber leider nur so vor sich hin. Von mir gibt es an dieser Stelle 3/5 Sternen.


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