Mirilein

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Emmi und Einschwein 5 (ISBN: 9783789114724)

    Bewertung zu "Emmi und Einschwein 5" von Anna Böhm

    Emmi und Einschwein 5
    Mirileinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Kinderbuch mit Humor und Spannung!
    Absolute Leseempfehlung!

    Emmi & Einschwein sind einfach toll. Man muss die beiden lieben, genauso wie viele andere Figuren aus der Buchreihe. Auch der neuste Band "Ein Fall für Sherlock Horn" kann von vorne bis hinten überzeugen.
    Dieses Mal müssen Emmi und Einschwein "polizieren", denn in Wichtelstadt werden Fluglichter geklaut. Emmi und Einschwein sind bei den Ermittlungen hautnah dabei, doch leider isst Einschwein den einzigen Beweis, ein Küchlein, auf. Nicht nur Emmi ist sauer auf das Schwein. Mamas neuer Kollege Herr Pempel möchte die beiden nicht mehr in der Nähe der Polizei sehen. Echt doof, vor allem da die beiden wichtige Sachen herausfinden. Zum Glück nimmt Emmis Mama, die Polizistin ist, die beiden etwas ernster, aber leider verfolgt sie doch viel zu häufig die merkwürdigen Spuren von Herrn Pempel... Aber Emmi und Einschwein geben natürlich nicht auf...
    Das Buch ist richtig spannend, vor allem zum Ende hin. Für mich ist aber die Art der Erzählung und die Figuren das überzeugendste Argument für dieses Buch. Man fühlt sich beim Lesen einfach wohl und würde all die sympathischen Figuren so gerne mal selber kennen lernen. Hinzu kommen hier viele Sprachspielereien und die Frage, inwiefern etwas falsch machen, schlimm ist.
    Ein absolut empfehlenswertes Kinderbuch - nicht nur für die, die bereits Emmi & Einschwein-Fans sind.

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    Cover des Buches Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen (ISBN: 9783845832401)

    Bewertung zu "Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen" von Sarah Welk

    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
    Mirileinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut gelunges Sachbuch rund ums Thema Nachrichten
    Tolles Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren und ihre Eltern

    Ich sage es gleich vorweg: Ich bin begeistert von diesem Sachbuch! Es informiert umfassend, verständlich und sehr interessant rund ums Thema Nachrichten. Sehr viele verschiedene Fragen werden dabei aufgegriffen: Woher kommen die Nachrichten? Wie wählt man aus, was gesendet wird? Warum sind manche Länder mehr in den Nachrichten vertreten als andere? Wie wird eine Nachricht aufgebaut? Wie erkennt  man Fake News? Und vieles mehr. Viele Arbeitsweisen, Kriterien und Prinzipien werden aufgedeckt und es wird deutlich gemacht, wie wichtig unabhängige Nachrichten sowie die Pressefreiheit sind.

    Aufgelockert wird das ganze durch interessante Interviews mit Nachrichtensprechern und Moderatoren, bei denen man ebenfalls spannendes über Nachrichten sowie ein paar private Details erfährt. Sehr gut gefallenmir auch die  Rätsel in dem Buch, bei denen man das Gelesene direkt anwenden kann. 

    Dieses Buch ist nicht nur für Kinder ab 10 Jahren klasse. Auch  ich als Erwachsene fand die Lektüre äußerst spannend und habe auch noch so einiges dabei gelernt.

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    Cover des Buches Hilfe, ein Spiegelbill (ISBN: 9783747800119)

    Bewertung zu "Hilfe, ein Spiegelbill" von Heike Abidi

    Hilfe, ein Spiegelbill
    Mirileinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante und fantasievolle Geschichte rund um einen ängstlichen Jungen, der selbstbewusster wird
    Tolles Kinderbuch mit einer fantasievollen Idee

    Ist das nun gut oder schlecht, dass Silas Spiegelbild auf einmal erwacht und mit ihm für einen Tag die Rollen tauschen möchte? Während Silas den Platz in der Spiegel-Kommandozentrale einnehmen soll, wird sein Spiegelbild, das eigentlich ein Spiegelbill ist (Bill wie Begleiter in allen Lebenslagen), alias Salis für Silas zum Sommerferienprogramm gehen. Eigentlich ein super Plan, oder? Denn Silas hat bezüglich des Sommerferienprogramms, bei dem er kein einziges Kind kennt, so einige Bedenken. Aber dann tritt Salis dort völlig aufgeweckt und selbstbewusst auf, so dass Silas nicht weiß, wie das am Ende gut gehen soll, wenn sie wieder ihre Rollen tauschen…

    Silas, das Kind, aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, ist ein eher introvertiertes Kind. Er ist nicht komplett mutlos oder so, aber er findet es schwierig, fremde Kinder kennen zu lernen, andere einfach anzusprechen und seine Ideen mit einzubringen. In unbekannten Gruppen agiert er zögerlich und zurück haltend. Ich finde es klasse, dass ein solches Kind hier im Mittelpunkt der Geschichte steht, vor allem auch da er seht authentisch dargestellt wird und sein Verhalten sicherlich von vielen anderen nachvollzogen werden kann.

    Ja, er ist zurückhaltend und ruhig, aber ist er deswegen ein Langeweiler? Nein, ganz bestimmt nicht, denn er hat auch Talente und Interessen, die sich jedoch teilweise kaum zeigen. Da ist es gut, dass er durch seinen Salis einen kleinen Anstupser in die richtige Richtung bekommt. Silas wird deutlich mutiger und wagt sich auch mal nach vorne, dennoch bleibt er der gleiche Junge wie vorher, denn in manchen Situationen bleibt der weiterhin ruhiger als die anderen Kinder. Aber das ist in Ordnung. Nicht jeder muss immer drauf los quatschen und sobald er einmal drin ist in der Gruppe, wird das auch von den anderen Kindern akzeptiert.

    Silas bekommt in dieser Geschichte mehr Selbstbewusstsein. Er traut sich mehr zu. Mir gefällt daran gut, dass dies mit kleinen Missgeschicken geschieht. Nicht alles, was er jetzt macht, klappt auf Anhieb, dennoch lehnen ihn die Kinder deswegen nicht ab. Das ist eine wichtige Botschaft für viele ängstlichere Kinder. Man muss nicht alles können und immer nur in allem gut sein, um von den anderen anerkannt zu werden. Man kann sich ruhig mal etwas zu trauen. Vieles wird dann unerwartet gut funktionieren und wenn mal etwas schief geht, wie z.B. die Zungenbrecher bei Silas, dann ist das auch nicht schlimm.

    Die Idee mit der Spiegel-Kommandozentrale, bei der der Spiegelbill einem immer begegnet sobald man sich irgendwo spiegelt und dann alle Bewegungen nachahmen muss, ist übrigens auch witzig und fantasievoll.

    Das Buch lässt sich sehr gut und angenehm lesen. Die Geschichte ist interessant und spannend. Man möchte gerne wissen, wie es weitergeht und inwiefern sich Silas Spiegelbild beim Ferienprogramm anders verhält als Silas selbst und was das dann für Konsequenzen hat.


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    Cover des Buches Neun Tage mit Okapi (ISBN: 9783734841507)

    Bewertung zu "Neun Tage mit Okapi" von Sandra Niermeyer

    Neun Tage mit Okapi
    Mirileinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Thema Mobbing toll und locker verarbeitet
    Thema Mobbing toll verarbeitet

    Direkt zu Beginn des Buches begegnet Lale einem sehr höflichen Okapi, das nach einer Strumpfhose sucht. Es darf mit zu ihr nach Hause kommen, wo es liebevoll umsorgt wird. Besonders neugierig ist Lale auf die Geschichte des Okapis, mit der es nur so nach und nach herausrückt. Warum ist das Okapi aus dem Kongo bis hier her gekommen? Neben der Geschichte mit dem Okapi begleiten wir Lale auch in die Schule und erleben dort mit, wie ein dickeres Mädchen namens Nora von den anderen Kindern gemein gehänselt wird. Dass das nicht so bleiben kann, ist uns direkt klar, aber wie kann Nora geholfen werden?

    Das Buch ist bunt und fröhlich illustriert, was zur Leichtigkeit der Lektüre beiträgt. Auch das Cover macht einen ansprechenden, heiteren Eindruck. Hinzu kommt der Titel, der neugierig macht. Ehrlich gesagt habe ich eine lockere Geschichte erwartet, in der es in erster Linie um die Begegnung mit dem Okapi gehen würde. Ja, darum geht es auch und die Geschichte wird auch leicht erzählt, dennoch greift sie eben auch eine ernste Thematik auf und vermittelt wichtige Botschaften.

    Es geht um das Thema Mobbing. Das gehänselte Mädchen Nora tut einem richtig leid. Das Buch zeigt hier sehr gut, wie es Betroffenen geht. Wir hören die Geschichte aber aus Sicht von Lale. Sie ist keine Anführerin und ärgert auch nicht gerne andere Kinder, aber gerade zu Beginn unternimmt sie auch nichts dagegen und beteiligt sich an den Lästereien. Aber auch hier vermittelt das Buch eine wichtige Botschaft: Man sollte nicht einfach blind anderen folgen, man kann Fehler zugeben und man kann sich ändern. Gerade diese Veränderung macht die zweite Hälfte des Buches sehr interessant und spannend. Man möchte wissen, wie Lale sich verhält und wann und was sie endlich unternimmt.

    Hinzu kommt dann natürlich stets die Sache mit dem Okapi, dessen Geschichte Lale zum Umdenken animiert. Dazu möchte ich jedoch noch nicht allzu viel verraten, denn dies ist ein roter Faden in dem Buch, der die Spannung aufrecht erhält.

    Das Okapi erobert natürlich nicht nur die Herzen der handelnden Figuren, sondern auch des Lesers. Es ist nur ein wenig erstaunlich, dass keiner besonders irritiert reagiert und dass sprechende (!) Okapi ohne große Umstände mit nach Hause genommen wird. Neben Lale ist auch die Figur des kleinen Bruders Nils gut gelungen. Man kann sich den Vierjährigen richtig gut vorstellen.

    Das Buch enthält einige Wörter und Ausdrücke, die die mitlesenden Kinder noch nicht unbedingt verstehen. Das fällt schon an mehreren Stellen auf, ist aber für die Geschichte insgesamt nicht weiter schlimm. So erweitert sich dann auch der Wortschatz der Kinder und sie lernen neue Themenfelder ein wenig kennen.

    Insgesamt lässt sich dieses Buch sehr gut lesen. Es macht viel Spaß und ich finde es klasse, wie es dabei eine so wichtige und ernste Thematik behandelt.


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    Cover des Buches Die Mühlenkinder (ISBN: 9783789110474)

    Bewertung zu "Die Mühlenkinder" von Antonia Michaelis

    Die Mühlenkinder
    Mirileinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Märchenhaft und spannend zugleich mit tollen Charakteren.
    Märchenhaftes und spannendes Abenteuer

    Die vier Schwestern Märit, Liv, Jorunn und Tuuli wohnen in einer magischen Mühle, die sie bei Nordostwind zu besonderen Abenteuern führt. Dieses Mal wird aus der Mühle ein Schloss und die Kinder werden Prinzessinnen. Wie wunderbar es doch ist, sich herrliche Kleidung anziehen zu können! Doch dann wird die kleine Schwester Jorunn entführt und Märit und Liv machen sich auf den Weg um ihre Schwester zu befreien. Dabei geraten sie bereits auf dem Weg in Gefahr, gelangen dann aber doch zur Burg des Wassertrolls, der bald nicht nur Jorunn gefangen hält…

    Das Buch beginnt mit einem verheißungsvollen Satz, der direkt die Stimmung und die Erzählweise in diesem Buch offenbart: „Wenn der Wind aus Nordosten weht, erwacht die Mühle.“ Es ist ein märchenhaftes Buch voller Fantasie. Es wird in einer wunderbaren Sprache erzählt und man kann sich alles sehr bildlich vorstellen. Erstaunlicherweise wurde es dabei auch richtig spannend und gefährlich, was man auf den ersten Blick nicht unbedingt erwartet. Den Schwestern werden immer wieder Hindernisse in den Weg gestellt und immer wieder werden sie zurückgeworfen. Selbst am Ende, als man denkt, jetzt müssen sie es endlich geschafft haben, passiert noch mal etwas und es wird wieder spannend.

    Je länger man in diesem Buch liest, desto mehr wird man in seinen Bann gezogen. Am Anfang fand ich manches noch etwas merkwürdig und konstruiert, aber dann war ich immer mehr drin in der Geschichte. Gerade zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch zur Seite legen. Für ängstlichere Kinder könnten einige Stellen mit dem Wassertroll schon recht beängstigend sein, aber insgesamt wird hier ein tolles,  märchenhaftes Abenteuer erzählt. Besonders positiv an dem Buch sind auch die unterschiedlichen Schwestern, die aber stets zusammenhalten und alles tun um sich gegenseitig zu helfen. Es sind alles spannende, selbstbewusste und starke Charaktere, die einem beim Lesen viel Freude bereiten.

    Die Illustrationen, teilweise über eine ganze Seite, sind auch klasse. Sie sind sehr genau und realistisch gezeichnet, wirken aber dabei magisch und geheimnisvoll.

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    Cover des Buches Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus (ISBN: 9783715207834)

    Bewertung zu "Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus" von Lorenz Pauli

    Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus
    Mirileinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Niedliche Bilder mit Geschichte, die einen an den eigenen Alltag erinnert.
    Bilderbuch mit tollen Illustrationen

    Die Amsel ist ganz schön gestresst. Sie muss ihre Eier brüten und sich schnell etwas zu fressen suchen. Zum Glück bietet die Maus ihr an, auf die Eier aufzupassen und sie zu wärmen. Bald darauf kommen noch die Eier der Meisen dazu und auch die Eichhörnchenkinder werden bei der Maus abgegeben. Bald hat die Maus jede Menge zu tun. Auch muss mal ein Kind getröstet werden, das zu seiner Mama nach Hause möchte. Am Abend werden dann alle wieder von ihren Eltern abgeholt, nur ein Ei bleibt liegen.  Was es damit auf sich hat, muss man aber schon selber lesen. ;-) Es sorgt auf jeden Fall noch mal für große Spannung am Ende des Buches!

    Meine Kinder haben das ganze nicht als Kita gesehen. Sie haben die Geschichte gespannt verfolgt und fanden es sehr nett von der Maus, dass sie auf die Eier und Tierkinder aufgepasst hat, aber den Transfer zum Kindergarten haben sie nicht eigenständig geleistet.

    Ich, als Mutter, fand den Vergleich sehr gut. Vor allem erkennt man auch einige Eltern wieder, die den ErzieherInnen lauter Anweisungen mit auf den Weg geben und eine Sonderbehandlung für ihr eigenes Kind wünschen. Auch schlechte Einflüsse von außen werden von den einen oder anderen Eltern befürchtet. Aber auch das Kinderverhalten wird gut dargestellt, z.B. das weinende Eichhörnchen, das dann am Ende doch noch lieber bei der Maus bleiben möchte.

    Richtig klasse sind natürlich die Bilder! Ich mag die Illustrationen von Kathrin Schärer grundsätzlich sehr gerne, aber auch hier ist alles wieder toll und niedlich dargestellt. Es gibt aber auch einiges zu entdecken und manches bringt einen auch durchaus zum Lachen. Dieses Bilderbuch schaut man einfach richtig gerne an.

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    Cover des Buches Ben und Teo (ISBN: 9783407755483)

    Bewertung zu "Ben und Teo" von Martin Baltscheit

    Ben und Teo
    Mirileinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die Situation von Zwillingen wird hier sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt.
    Eine Zwillingsgeschichte mit Magie

    Die Verbindung zwischen Zwillingen ist eine ganz besondere, umso mehr, wenn es sich um eineiige Zwillinge handelt, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Sie werden stets als Einheit wahrgenommen und eigene Stärken verschwinden in ihrem gemeinsamen Werk. Andererseits gibt ihnen diese besondere Einheit auch viel Kraft. Sie gehören eben zusammen und es gibt eine Art „Zwillingsmagie“.

    Sehr eindrücklich erfährt man von dieser besonderen Beziehung in dem Kinderbuch „Ben und Teo“. Ben und Teo sind Zwillinge und werden stets nur als Ben&Teo wahrgenommen. Das kann ganz schön nerven. Aber dann bekommen sie durch einen magischen Spiegel die Gelegenheit für kurze Zeit das Einzelkinderleben auszutesten. Ja, das ist nicht schlecht, aber irgendwie fehlt da was.

    Abwechselnd erzählen Ben und Teo ihre Geschichte. Dabei geht es sehr authentisch und kindgerecht zu. Auch Schimpfwörter werden an einigen Stellen fallen gelassen. Ansonsten wird sehr humorvoll erzählt. Man kann sich sehr gut in ihrer Situation hineinversetzen und sich gut vorstellen, was sie so nervt. Trotzdem ist mir an dieser Stelle das Ganze etwas zu schwach dargestellt, um den Schritt als Einzelkind leben zu wollen komplett zu begründen. Hier hätte ich mir noch mehr Gefühle und Auseinandersetzungen gewünscht.

    Martin Baltscheit kann natürlich toll erzählen und das merkt man diesem Buch auch an. Besonders interessant ist das Buch, wenn man weiß, dass er selbst Vater von Zwillingen ist. Da amüsiert man sich über den maulenden Vater gleich noch mehr.

    Insgesamt gefällt mir das Buch, das farbig und ansprechend illustriert wurde, wirklich gut und ich  kann es Kindern ab 8 Jahren zum Selberlesen, aber natürlich auch zum Vorlesen empfehlen.. Das Thema ist toll umgesetzt, dennoch konnte es mich nicht zu 100 % mitreißen. Vielleicht geht es Menschen mit einem Zwilling allerdings anders. Das kann ich leider nicht beurteilen.


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    Cover des Buches Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung (ISBN: 9783473408429)

    Bewertung zu "Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung" von Gina Mayer

    Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung
    Mirileinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Abenteuer, das neugierig auf mehr macht!
    Spannender Reihenstart

    Irgendwie läuft in Noëls Leben einiges schief, doch dann wird er nach einer aufregenden Reise, deren Ziel er nicht kennt, zu den geheimen Inseln gebracht. Hier befindet sich ein Internat für auserwählte Tieren und Menschen. Um dort bleiben zu dürfen, muss Noël allerdings die Gedankensprache erlernen und eine gefährliche Prüfung gegen einen Konkurrenten bestehen. Wird er es schaffen? 

    Die Reihe "Internat der bösen Tiere" startet spannend. Es geht direkt mit viel Action los. Für mich persönlich zog es sich jedoch ein wenig bis Noël dann endlich auf der Insel war und auch die Prüfung ließ dann wiederum ein wenig auf sich warten. Erst zum Ende hin hat mich das Buch richtig gepackt. Ich hatte auch bei meinem Sohn zunächst das Gefühl, dass er das Buch gut und gerne eine Weile zur Seite gelegt hat, um zwischendurch in anderen Büchern zu lesen, aber auf einmal haben wir fast das ganze Buch dann innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Er bestand auch darauf, dass wir dem Buch ganze fünf Sterne geben.

    Die Figuren in dem Buch sind interessant und geben einige Rätsel auf. Selbstverständlich klärt sich im ersten Buch dieser Reihe noch nicht alles auf und so möchte man nun natürlich im nächsten Band gerne weiter lesen.

    Mich persönlich stört der Ausdruck "böse Tiere" ein wenig. Was und wer ist böse? Kann man ein Tier so bezeichnen? Für meinen Sohn sind ganz klar gefährliche Tiere böse Tiere, Raubtiere eben. Er findet sie faszinierend und spannend.

    Das Buch wird offiziell ab 10 Jahren empfohlen. Dieser Empfehlung würde ich grundsätzlich folgen, denn es kommen auch Themen wie erste Liebe etc. vor.

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    Cover des Buches Angstbiene Tobi (ISBN: 9783906234113)

    Bewertung zu "Angstbiene Tobi" von Jacqueline Kauer

    Angstbiene Tobi
    Mirileinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Duftbuch für Kinder
    Ein Bilderbuch mit Gerüchen

    Es gibt ja viele verschiedene Arten von Bilderbüchern. Noch eher außergewöhnlich sind Bilderbücher mit Düften. So ein Buch ist "Angstbiene Tobi - Heldenhaft mutig".

    Auf jeder Seite kann man - passend zu der jeweiligen - Szene etwas riechen. Ich finde das klasse und ich schnuppere gerne am Honig oder an den Kirschen. Mein Sohn hat ein bisschen Angst vor unangenehmen Gerüchen und möchte nicht so gerne daran riechen. Seiner Meinung nach stinkt es auf den Seiten. Das kann ich allerdings so nicht bestätigen. Natürlich mag auch ich manche Gerüche mehr als andere, aber zum Glück gibt es hier keinen Geruch, der wirklich eklig ist.

    Die Gerüche ziehen als erstes die Aufmerksamkeit auf sich, aber auch die Geschichte der Angstbiene Tobi und ihrem Freund Eloy, eine mutige Ameise, kann überzeugen. Es geht darum, über sich hinauszuwachsen, etwas neues zu wagen und füreinander dazu sein. Außerdem steht auch das Thema Umwelt im Mittelpunkt, denn Tobi begegnet auf seiner Suche nach Eloy einigen Tieren, die sich m Müll der Menschen verfangen haben. Passend dazu gibt es auf der letzten Seite auch noch ein paar Umwelttipps für die kleinen LeserInnen.

    Die Bilder sind sehr ansprechend gezeichnet. Besonders toll ist, wie gut die Gefühle der einzelnen Tiere ausgedrückt werden.

    Insgesamt ist dies ein wirklich gelungenes Bilderbuch, das sich durch die Düfte deutlich vom Rest des Buchmarktes absetzt.

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    Cover des Buches Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen (ISBN: 9783401604664)

    Bewertung zu "Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen" von Rüdiger Bertram

    Voll super, Helden (1). Einer muss den Job ja machen
    Mirileinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Witziges und actionreiches Kinderbuch
    Kurzweilige Lektüre

    Die Idee des Buches ist klasse und witzig: Juli verbringt seine Sommerferien im Hotel bei seinem Onkel, den er noch gar nicht kennt. Dort trifft er im Übrigen auch auf seine ebenfalls bisher nicht bekannte Cousine Jenny. Das alles ist schon merkwürdig genug, vor allem weil sein Onkel die Kinder scheinbar zum Arbeiten eingeladen hat. Das Besondere an dem Hotel ist jedoch, dass sich hier die Superhelden aus Julis geliebten Comics aufhalten und ausruhen. Sie sind so erschöpft, dass Juli und Jenny sogar einen gefährlichen Auftrag übernehmen müssen...

    Alles wird sehr kurzweilig erzählt. Es geht in einem angenehmen Tempo vorwärts und dadurch, dass aus Julians Sicht erzählt wird, kommt alles locker herüber. 

    Die Charaktere in dem Buch sind sehr interessant und sehr gegensätzlich, insbeondere Julian, auch Juli genannt, und Jenny. Juli ist einem sofort sympathisch. Er packt mit an, ist freundlich und wagt im entscheidenden Moment auch etwas. Bei Jenny weiß man nicht so recht, was man von ihr halten soll. Sie überlässt Juli die ganze Arbeit, ist vorlaut und egoistisch. Man könnte sagen, sie erinnert ein bisschen an Karlsson vom Dach. Wirklich mögen, tue ich sie bisher nicht, aber die Gegensätze der Kinder sorgen natürlich dafür, dass alles noch ein bisschen interessanter und spannender ist. Und auch wenn Jenny einem nicht sympathisch ist, so möchte man doch gerne mehr über sie erfahren. Genauso geht es einem bei einigen anderen Figuren aus dem Buch. Ein zweiter Band wird also sicherlich, mit großem Interesse gelesen werden.

    Ich bin keine Comic-Leserin und habe ehrlich gesagt, so gut wie keine Ahnung, von Superhelden. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder, die vielleicht Comics mit Superhelden gerne lesen, noch mehr Spaß an diesem Buch haben werden. Denn auch wenn das Buch nicht in Comicform geschrieben ist, erinnert der Ablauf und die Action an Comics und man sieht förmlich die einzelnen Szenen im Comicformat vor sich.

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