Miss-Tarantulas-Netzwerk

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)

    Bewertung zu "Der Kruzifix-Killer" von Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Spannung ist zwar vorhanden, doch für mich zu klischeehaft, durchschaubar und Motiv nicht selbstständig herauszufinden.
    + spannend - klischeehaft - vorhersehbar (Täter) - Motiv nicht auszumachen

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·
    Hunter hadert immer noch mit sich. Hatten sie damals wirklich den richtigen Serienmörder geschnappt? Wurde der Richtige für seine grausamen Taten hingerichtet? Immer noch verfolgt ihn dabei ein ungutes Gefühl. Sein Verdacht wird bestätigt, als sich der Kruzifix Killer erneut bei ihm meldet und diesmal gibt es kein entkommen.

    · • ● Cover ● • ·
    Sobald man in dem Buch ein wenig voran gekommen ist, kann man auch etwas mit dem Symbol auf dem Cover etwas anfangen. Damit ist es zum Titel/Inhalt passend. Dennoch ist das Cover eher schlicht gehalten. Das großflächige schwarz lässt das kräftige rot sehr gut zur Geltung kommen. Ich persönlich finde das Cover gut.


    · • ● Aufbau & Schreibstil ● • ·
    ~ Erzähler-Perspektive ~
    (Sehr schneller Perspektivenwechsel. Nicht wie üblich erst beim nächsten Kapitel, sondern bereits im nächsten Satz. So kann es vorkommen, dass in einem Kapitel bis zu 4 Sichtwechsel statt finden.)
    ● Kapitel ●
    Das Buch umfasst 70 Kapitel. Die Länge ist hier nicht standardisiert und manche sind deshalb länger und manche kürzer. Zu Beginn ist nicht immer ein Cliffhanger, am Ende des Kapitels, vorhanden. Dies änderst sich im späteren Verlauf.
    ● Charaktere ●
    Die Charaktere werden durch ihr Tun und Handeln sehr gut dargestellt, aber auch durch ihre Wortwahl. Damit sind die Charaktereigenschaften sehr gut greifbar und einige Charaktere sind dem Leser dadurch schnell sympathisch. Ob absichtlich oder nicht, werden bei dem Beruf des Detectives bestimmte Klischees bedient. Klischees, welche man oftmals bei Beamten, Detektiven, Kriminalisten, etc. findet.
    ● Schreibstil ●
    Der Schreibstil ist, auch durch den permanenten Perspektivenwechsel, sehr schnell. Im ersten Kapitel erleben wir einen Blick in die Zukunft. Der Rest des Buches arbeitet dann auf dieses Ereignis hin. Dadurch wird bereits eine Art Spannung geschaffen. Cliffhänger sorgen ebenfalls für Spannung.

    · • ● Mein Fazit & Bewertung ● • ·
    Ich habe dieses Buch im Zusammenhang mit einem "Buddyread" gelesen. Bei dieser Bekanntmachung, habe ich viel positive Rückmeldung erhalten und auch sonst sind größtenteils positive Rezensionen online zu finden. Wer mein Blog nun schon eine Weile kennt weiß, dass ich gerade dann vorsichtig bin und nicht zu viel erwarte und tatsächlich. Mir hat das Buch nämlich nicht so gut gefallen. An der Spannung liegt es keinesfalls, die ist bereits ab der ersten Seite vorhanden und zieht sich auch gut weiter. Genau wie die brutalen Foltermethoden. Auch die gerichtsmedizinischen Informationen sind äußerst realistisch, wie ich auch aus etlichen Sachbüchern bestätigen kann. Allerdings haben mich immer wieder einige Ereignisse aus dem Lesefluss geworfen und mich doch sehr gestört. Zum einen werden bei dem Detective bestimmte Klischees bedient, die man so fast überall findet und ich somit eher weniger gut leiden kann. Außerdem hatte ich, und auch meine Buddyread Partnerin, bereits früh einen Verdacht. Dieser hat sich dann ebenfalls bestätigt. Was mich dann völlig verblüfft hat ist die Tatsache, dass man das Motiv nicht selbstständig herausfinden kann. Denn dazu fehlen dem Leser schlicht und einfach Informationen aus einem früheren Vorfall. Wohlgemerkt: dies ist Band 1. Erst wenn schon alles gelaufen ist, erfährt man dann wieso und weshalb. Ich persönlich strenge mein Gehirn in dieser Hinsicht gerne an und versuche selbstständig, in dem Buch, auf Suche zu gehen. Dies ist in diesem Buch jedoch gar nicht möglich. Das hat mir persönlich gar nicht zugesagt und auf Grund all dieser Aussagen kann und möchte ich diesem Buch nur 3/5🕷 geben.

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    Cover des Buches Quäl das Fleisch - Extrem (ISBN: B00KF4BLRW)

    Bewertung zu "Quäl das Fleisch - Extrem" von Monica J. O'Rourke

    Quäl das Fleisch - Extrem
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht zu abgedreht und nicht zu ekelerregend. Dennoch hart.
    + ausführliche Beschreibungen + nicht zu abgedreht

    ! 🅵🆂🅺 18 !  NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!


    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Zoey wäre gerne endlich schlank. Unzählige Methoden hat sie schon ausprobiert, doch keine hat ihr geholfen. Ganz im Gegenteil. Bis sie in einem Buchladen eine mysteriöse Frau trifft. Segen oder Fluch? Sie kann Zoey helfen und Zoey hat auch keine andere Wahl.


    · • ●  Cover ● • · 

    Das Cover/Bild ist schön blutig gestaltet, was natürlich perfekt zum Genre passt. Außerdem passt die Zunge, welche mit Fäden abgeschnürt wird, ebenfalls zum Inhalt/Titel des Buches. Ein auffallendes und tolles Cover.


    · • ●  Aufbau & Schreibstil ● • · 

    ~ Erzähler-Perspektive ~

    ● Kapitel ● 

    Es befinden sich 16 Kapitel + Epilog in dem Buch. Die Kapitel sind zudem eher kurz gehalten.

    ● Charaktere ● 

    Ihr Aussehen wird ausführlich beschrieben, genau wie die Geschlechtsteile und Körperflüssigkeiten der Charaktere. Es kristallisiert sich schnell heraus, welche Charaktere Opfer sind und welche Bösewichte. Man fühlt sich schon bald zu den ein oder anderen Charakteren hingezogen und fiebert mit diesen mit. Die einzelnen Charaktereigenschaften sind gut dargestellt und unterstreichen die Taten.  

    ● Schreibstil ●

    Der Schreibstil ist taff und die Beschreibungen (Foltermethoden) sind tiefgehend und ausführlich. Außerdem ist der Schreibstil hier und da etwas vulgär, jedoch noch völlig im Rahmen und nicht all zu übertrieben. Es passt sehr gut zum Buch Genre.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • ·

    Dies ist erst mein zweites Buch vom Festa Verlag und damit ebenfalls aus der dazugehörigen Extrem Reihe. Im Gegensatz zu der zugehörigen letzten Rezension, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist nicht zu vulgär und die Story an sich nicht zu abgedreht. Auch das Ende hat mir seht gut gefallen, genau wie die krassen Beschreibungen. Man fiebert mit der Protagonistin Zoey mit und wünscht sich insgeheim, dass alles gut wird. Das Thema, welches die Protagonistin beschäftigt ist stark, genau wie die Charaktere. Schade, dass die Festa Extrem Bände immer so kurz sind. (Habe während der Rezensionsveröffentlichung erfahren, dass das jedoch nicht die Regel ist. Puh. Glück gehabt.) Ich kann das Buch jedem Interessierten klar empfehlen. 5/5🕷

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    Cover des Buches The Passengers (ISBN: 9783453320727)

    Bewertung zu "The Passengers" von John Marrs

    The Passengers
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Idee/Story mit aktuellen Themen. Spannend! Regt außerdem zum Nachdenken an.
    + stimmt nachdenklich + aktuelle Themen + sehr spannend + viele Wendungen

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Eigentlich sollten die selbstfahrenden Autos den Menschen mehr Zeit für Wesentliches schaffen. Lesen, schreiben oder sonstiges. Die Insassen können sich entspannt zurücklehnen und das Auto übernimmt alles weitere. Doch was könnte wohl passieren, wenn die Software des Autos eine Sicherheitslücke aufweist? Eine Kettenreaktion kommt in Gange, die weit aus schlimmeres offenbart und eine Höllenfahrt gegen die Zeit beginnt, bei der stets die Öffentlichkeit mit einbezogen wird. Wie würdest du dich entscheiden?


    · • ●  Cover ● • · 

    Ich persönlich finde das Cover sehr ansprechend. Das grelle blau kommt noch besser durch die einnehmende schwarze Fläche zur Geltung. Der Start/Stopp Knopf ist ein eindeutiges und passendes Bild zum Inhalt/Titel. Auch die Tatsache, dass die Seitenränder hier eine tolle blaue Fläche bilden ist sehr ansprechend. Eigentlich erscheint das Cover recht schlicht, aber die Farben machen hier draus ein wunderbares Bild. Auch Innen sind Medien Ausschnitte, welche in dem Buch eine Rolle spielen, vorhanden. Dies lässt das Buch rund um sehr ansprechend erscheinen.


    · • ●  Aufbau & Schreibstil ● • · 

    ~ Erzähler Perspektive ~

    ● Kapitel ● 

    Das Buch ist in 4 Teile unterteilt. Die Kapitel, 69 an der Zahl, gehen fortlaufend darüber hinaus weiter. Wie bereits erwähnt, beginnen manche Kapitel mit schön gestalteten Medien-Ausschnitten (siehe Bild 3). Die Kapitel weisen eine angenehme Länge auf und sind damit nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang. Außerdem weißt jedes Kapitel, am Ende, einen Cliffhanger auf, was erfolgreich zum Weiterlesen anspornt.

    ● Charaktere ● 

    Der Autor versteht es hier, durch zunächst vorenthaltene Informationen, den Leser genau, wie das Publikum im Buch, in die Irre zu führen. Die Charaktere erscheinen dadurch zunächst wenig sympathisch, da jeder ein Geheimnis zu verbergen scheint. Nach und nach erfährt man mehr von den Insassen und kann ihr Verhalten teilweise nachvollziehen. In diesem Buch gibt es, wie oftmals, eine gute und eine böse Seite. Dies äußern die Charaktere durch gesagtes, aber auch durch ihre gut beschriebene Körperhaltung. Aussehen ebenfalls gut beschrieben.

    ● Schreibstil ●

    Wie bereits erwähnt sorgen die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels für einen erhöhten Puls. Doch auch der Rest des Inhaltes ist sehr gut beschrieben und spannend. Die Halbwahrheiten schockieren und gleichfalls sorgt der Countdown im Buch für ein schneller wollendes fortkommen. Schließlich möchte man gerne erfahren, welche Folgen es für die Insassen nach sich zieht.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • ·

    Nicht nur die selbstfahrenden Autos nehmen hier sehr schnell an Fahrt auf. Durch die Cliffhanger am Ende der Kapitels, die Halbwahrheiten über die Insassen und den Countdown im Buch bleibt einem nichts anderes übrig als sich anzuschnallen, sitzen zu bleiben und weiter zu lesen. Man kann in diesem Buch Vermutungen aufstellen, doch am Ende wird man wieder einmal überrascht sein. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und durch die fehlenden Informationen, wird man bald selbst in die Irre geführt. Es ist tatsächlich sogar ein wenig schockierend, wie schnell man dadurch selbst falsche Vermutungen anstellt. Man wird damit quasi auch ein wenig vorgeführt. Auch die Themen, selbstfahrende Autos und soziale Netzwerke, sind sehr aktuell und die Äußerungen keinesfalls zu abwegig. Ich würde das Buch tatsächlich jedem empfehlen. Spannung, aktuelle Themen und gleichzeitig regt es zum Nachdenken an. 5/5 🕷.

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    Cover des Buches Naturgeister (ISBN: 9783894276881)

    Bewertung zu "Naturgeister" von Annekatrin Puhle

    Naturgeister
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Fallberichte nicht übertrieben und Daten vorhanden. Lässt hoffen.
    + nicht überzogen + Daten vorhanden - leider sehr kurz

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Die Autoren haben hier, meist durch Leser-Zuschriften, Erfahrungsberichte, in Verbindung mit Naturgeistern, gesammelt und geben diese wieder.


    · • ●  Cover ● • · 

    Das Buch ist in verschiedenen grünen Naturfarben gestaltet. In der Mitte des Covers ist eine kleine Elfe zu sehen, welche im Licht erstrahlt. Umgeben ist sie von Lampen, Bäumen, Ästen und Glühwürmchen. Ich finde das Bild herzallerliebst und natürlich sehr passend zum Thema/Inhalt/Titel. Die (Über)Schrift in dem Buch ist hübsch gestaltet und die Kapitel noch einmal mit Blumen voneinander abgegrenzt. So setzt sich das natürliche Flair auch im Buch weiter fort.


    · • ●  Aufbau & Schreibstil ● • · 

    ~ Ich-Erzähler Perspektive ~

    (Aus der Sicht der jeweiligen Zeugen)

    ● Kapitel ● 

    Das Buch enthält 24 Kapitel (+ Vorwort & Nachwort). Diese Kapitel beginnen, nicht wie sonst üblich mit fortlaufenden Zahlen, sondern mit einer äußert passenden Überschrift. Diese setzt sich nämlich aus wichtigen Daten (Name, Ort), zu den Berichten, zusammen. Unter den jeweiligen Aussagen befindet sich dann noch, meist, ein Datum. Diese Informationen unterstreichen die Glaubwürdigkeit der Aussagen/Zeugen.

    ● Schreibstil ●

    Die Berichte stammen von den Zeugen selbst. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Autoren den Schreibstil bzw. die Wortwahl etwas angepasst haben. Es liest sich nämlich alles sehr sachlich, leicht und ist äußerst spannend. Dennoch wurde nichts übertrieben ausgeschmückt oder völlig abgehoben dargestellt.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • ·

    Neben dem Vorwort, welches thematische Definitionen enthält, hofft die Autorin, dass das Buch den Leser zum Staunen bringt. Dies kann ich ganz klar bejahen. Die Geschichten sind tatsächlich unfassbar und dennoch irgendwie greifbar. Meist finden diese Sichtungen zufällig statt und scheinen keineswegs abwegig. Man selbst hofft, irgendwann auch mal das Glück zu haben und selbst solche eine wundervolle Sichtung zu machen. Durch die Berichte geht man ebenfalls besonnender mit der Natur und deren Bewohne um. Man weiß schließlich nie, wie ein verärgerter Zwerg reagiert. Obwohl doch, nach dem Buch kann man es sich gut vorstellen. Ich kann dieses Buch eigentlich jedem empfehlen. Es gibt ein wenig Magie in unsere Welt zurück und lässt einen unwillkürlich staunen. Es ist wunderschön zu lesen und lädt zum Träumen ein. Träumen in einer Welt, die greifbar scheint und dennoch so viele Geheimnisse birgt. 5/5🕷.

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    Cover des Buches Ohne jede Spur (ISBN: 9783499634154)

    Bewertung zu "Ohne jede Spur" von Peter Jamin

    Ohne jede Spur
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Einblick in ein Teil der Gesellschaft, der nur zu leicht übersehen bzw. weg geschoben wird. Teils traurig.
    + informativ + wichtiger Einblick + schockierend + traurig

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Der Autor, ebenfalls ehrenamtlich am Vermisstentelefon tätig, berichtet hier über wahre Vermisstenfälle aus erster Hand. Durch seine Arbeit hat der Autor die Angehörigen der Vermissten bei der Suche intensiv unterstützt und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


    · • ●  Cover ● • ·

    Auf dem Cover ist ein Porträt des Autors zu sehen. Dies ist für ein derartiges Sachbuch typisch und passend zum Titel/Inhalt. Denn immerhin ist der Autor auch gleichzeitig Berichterstatter.


    · • ●  Ausbau & Schreibstil ● • ·

    ~ Erzähler & Ich-Erzähler Perspektive ~

    ● Kapitel ●

    Direkt nach dem Vorwort tauchen positive Leserstimmen auf. Ich persönlich hätte mir diese nach dem Inhalt gewünscht, da dies sonst bereits im Vorfeld wie eine positive Beeinflussung auf mich wirkt. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und diese enthalten dann wiederum passende Zufälle. Ein ansprechendes Zitat ist unter jedem Teil positioniert. Es werden in dem Buch sowohl wieder aufgetauchte Vermisstenfälle aufgeführt, wie auch Vorfälle, bei denen es bis heute keinerlei Spuren gibt.

    ● Schreibstil ●

    Der Schreibstil ist für ein derartiges Buch typisch sachlich. Mitgefühl wird durch die Aussagen der Hinterbliebenen angeregt und setzt sich das ganze Gefühl fest. Doch auch Hochachtung für die ehrenamtliche Arbeit des Autors.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • ·

     Man erfährt in dem Buch nicht nur einfach vom Ablauf der einzelnen tragischen Vermisstenfälle, sondern es wird auch aufgezeigt wie unterschiedlich Hinterbliebene, Polizei und Autor anschließend damit umgehen. Während es für die Hinterbliebenen eine langanhaltende Qual ist und sie ohne Leiche oder Abschiedsbrief nie Ruhe finden werden, kümmert es andere leider weniger. Gerade Eltern, die ihre Kinder vermissen, leben nur noch in der Vergangenheit. Ihr Leben verändert sich und bleibt dennoch für immer stehen. Die Ehe geht zu Bruch, die Freunde wende sich ab, denn es geht jeden Tag nur noch um ein Thema und viele können damit nicht umgehen. So werden die Angehörigen alleine gelassen. Es kann keine Trauerarbeit statt finden. Manchmal geschieht es unfreiwillig, wenn z.B. ein Kind entführt und ermordet wird, die Leiche jedoch nie gefunden wird. Anders verhält es sich, wenn jemand freiwillig seine Angehörigen verlässt, ohne jeglichen Abschied. Ich glaube, diejenigen, die freiwillig untertauchen, denken hierbei in erster Linie nur an sich und wissen gar nicht, was sie ihren Liebsten damit antun. Dabei würde ein Zettel mit "Bitte sucht nicht nach mir." schon ausreichen. Vermisst: es scheint ein kleines Thema am Rande der Gesellschaft zu sein und dennoch schlägt es sehr weite Wellen. Ein sehr wichtiges Thema und ein noch wichtigeres Buch. Ich persönlich denke nach dem Buch mehr über derartige Vorfälle nach und habe mehr Mitgefühl, für die Angehörigen. 5/5 (aus Respekt vor Opfer. Hinterbliebene, Ermittler und Autor).

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    Cover des Buches Monstersperma - Extrem (ISBN: B00M5JY6E0)

    Bewertung zu "Monstersperma - Extrem" von Edward Lee

    Monstersperma - Extrem
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Mir leider zu absurd und zu obszön.
    - absurd - zu obszön - zu abgedreht

    ! 🅵🆂🅺 18 !  NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!


    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Ann White ist in der Schule eine Niete. Das ist vor allem ihren Eltern ein Dorn im Auge, soll doch ihre Tochter irgendwann mal ihr reiches Erbe erfolgreich verwalten können. Also setzen sie ihr ein Ultimatum. Entweder sie schafft es in eine angesehene Studentenverbindung oder wird enterbt. Ann weiß was ihr wichtig ist und so gibt sie alle (auf), um in die Verbindung aufgenommen zu werden. Koste es was es wolle und sei es die eigene Würde.


    · • ● Cover ● • · 

    Eine nackte Frau wird von einem Monster umschlugen und offensichtlich befriedigt. Man kann ihre Genitalien oder Brustwarzen nicht erkennen. Also ist das Cover noch in Ordnung (meiner Meinung nach). Eigentlich passt das Cover ganz gut zum Titel. Zum Inhalt pass das Bild zumindest zum Entspurt des Buches. Ich denke so oder so ist das Bild eindeutig. Diesbezüglich wird man nicht enttäuscht, auch wenn die lange Vorgeschichte eine gänzlich andere ist.


    · • ● Schreibstil &Aufbau ● • · 

    ~ Ich Erzähler Perspektive ~

    (Aus Ann's Sicht)

    ● Kapitel ● 

    Die unterteilten Textabschnitte haben keine Zahlen als solches. Sie sind lediglich mit drei Rauten voneinander getrennt. Manchmal sind die Abschnitte länger mal kürzer, dass ist in diesem Buch sehr unterschiedlich.

    ● Charaktere ● 

    Jeder Charakter ist auf seine Art verschroben und kommen ein wenig seltsam daher. Zu der angegebenen Umgebung scheinen sie jedoch ganz gut zu passen. Das Aussehen der Charaktere wird sehr genau beschrieben.

    ● Schreibstil ● 

    Der Schreibstil ist sehr ordinär und obszön.Schimpfworte, Beleidigungen und Hass schlagen dem Leser hier entgegen. Dies ist förmlich spürbar. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und machen auch vor Exkrementen oder Genitalien kein halt. Egal, ob sauber oder dreckig. Ja der Schreibstil ist dreckig und ich glaube genau das hat der Autor auch beabsichtigt.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • · 

    Puh. Das war mein erstes Buch des Autors Edward Lee. War das eine gute oder schlechte Idee? Nachdem ich so viele positive Resonanzen von dem Autor gehört habe, blieb mir quasi gar nichts anders übrig, als mir einmal ein eigenes Bild davon zu machen. Ich war neugierig und dieses Buch sprang mir, Überraschung, direkt ins Auge. Ich habe, dank Titel, Bild und Klappentext, tatsächlich etwas völlig anders erwartet. Ja auch etwas perverses, aber so etwas obszönes? Die Protagonistin hat jegliche Würde verloren und macht einfach alles, was von ihr verlangt wird. Alles! Ohne Rücksicht auf Exkremente (ja, doch, dass ist hier das richtige Wort). Die ordinären und teils abartigen Beschreibungen waren wirklich heftig. Ich bin ansonsten eher lehrreiche Sachbücher gewohnt und ich weiß nicht, ob man hier überhaupt irgendetwas sinnvolles raus ziehen kann. Ich glaube, es geht hier einfach nur um krasses überschreiten des Ekels. DAS hat das Buch/der Autor auf jeden Fall geschafft. In dem Buch wird vor nichts halt gemacht und das Ende kommt mir sehr stumpf vor. Das Buch ist eher anspruchslos. Ist das gut, ist das bei diesen Büchern normal? Habe ich vielleicht einfach ein "schlechtes" Buch von dem Autor erwischt? Und verdammt nochmal, was habe ich da gerade gelesen? Verwirrung pur. Wenn man ein Buch lesen möchte, ohne groß über den Sinn der Story nachzudenken, dann ist das hier genau das richtige Buch. Nicht viel grübeln, einfach lesen und schockieren lassen. Und ich glaube, genau das soll das Buch ausmachen. Für mich war diese Art des Lesens völlig ungewohnt. Eigentlich an sich nicht schlecht, aber diese doch sehr heftig obszönen Beschreibungen waren eher weniger mein Fall. Damit von mir leider nur 2/5 🕷.

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    Cover des Buches Wenn Kinder töten (ISBN: 9783426301869)

    Bewertung zu "Wenn Kinder töten" von Stephan Harbort

    Wenn Kinder töten
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr schockierend. Sind die Kinder nicht eigentlich auch nur Opfer?
    + schockierend + informativ + regt zum Nachdenken an

    |!| Ich empfehle dir diese Art von Büchern nur zu lesen,
    wenn du den Inhalt auch verarbeiten kannst. |!| 


    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Der Autor berichtet hier ausführlich über ausgewählte Mordfälle, bei denen ein Kind der Täter war.


    · • ●  Cover ● • · 

    Das Cover zeigt einen menschlichen und etwas verschwommenen Umriss, wahrscheinlich von einem Kind, hinter einer Scheibe (von einer Tür oder einem Fenster). Es scheint, als würde die Scheibe von Regen bedeckt sein. Die dazugehörige Hand der Person greift gut sichtbar an die Scheibe. Als würde die Person, um Einlass bitten oder verzweifelt nach Innen wollen. So oder so passt das Cover sehr gut zu dem Inhalt des Buches und dem Titel. Es ist etwas tiefgehender, als sonst bei Sachbüchern üblich. Auch die Farben sind sehr passend zueinander und dem inhaltlichen Thema gewählt. Mir gefällt es sehr gut.


    · • ●  Schreibstil & Ausbau ● • · 

    ~ Erzähler Perspektive ~

    ● Kapitel ● 

    Das Buch enthält 7 Kapitel, welche die einzelnen Mordfälle beschreiben. Auch die Lebensumstände der Täter & Opfer wird dabei ausführlich erläutert, genau wie der Gerichtsprozess und das anschließende Leben des Täters. Vor den Kapiteln befindet sich natürlich ein Vorwort und nach den Kapiteln dann noch ein aufklärendes Nachwort. Vor jedem Kapitel befinden sich zitierte (in kursiv) Aussagen, welche aus den darauf folgenden Vorfall vor gegriffen werden. Anschließend befinden sich in dem Buch Synopsen (tabellarisch dargestellt) und natürlich ein Literaturverzeichnis.

    ● Schreibstil ● 

    Der Schreibstil ist gewohnt sachlich. Fachbegriffe werden, wenn vorhanden, erläutert.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • · 

    In diesem Buch werden nicht nur die schrecklichen Taten von Kindern wiedergegeben, sondern auch die Lebensumstände der Täter und Opfer. Wer den Autor kennt bzw. bereits Bücher von ihm gelesen hat weiß, dass er dadurch auch das Täter-Opfer Verhältnis gut darstellt. Die freie Verfügbarkeit von Waffen, speziell in machen Ländern, wird hier ebenfalls, zu Recht, im schlechten Licht dargestellt. Durch die Darstellungen des Autors fragt man sich unwillkürlich: sind Kindern nicht auch nur Opfer? Die Taten sind sehr schwer nachvollziehbar. Selbstredend ist jede/r Mord/Straftat, zumindest für mich, nicht nachvollziehbar, aber wenn man hier liest wie skrupellos bereits Kinder agieren, dann ist da nur Fassungslosigkeit. In solch einem Alter sollte man eigentlich völlig unbeschwert sein, doch stattdessen hat man grauenhafte Gedanken und setzte diese in die Tat um. Wie verfährt man danach mit einem Kind? Das Buch macht sehr nachdenklich. Hier gilt für mich, wie immer: aus Respekt vor Opfer, Hinterbliebene, Ermittler und Autor 5/5🕷.

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    Cover des Buches Bin hexen (ISBN: 9783959918145)

    Bewertung zu "Bin hexen" von Liane Mars

    Bin hexen
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch kann gar nicht anders: es reißt einen mit. Nicht zu kitschig und nicht zu abgedreht.
    + nicht zu kitschig + Spannung ist spürbar + wunderschönes Cover + tolle Idee

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Und es gibt sie eben doch, die Magie! Allerdings verhält es sich mit ihr etwas anders, als gedacht. Da die Magie nicht so leicht zu händeln ist, hasst Prim die Magie. Nie ist es einfach und immer wird man zum Zaubern gezwungen. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass die Magie nun von selbsternannten Hexenjägern aufgespürt wurde und nach und nach alle Hexen fest genommen werden. Auch Prim droht dieses Schicksal, ist doch ihr Hexenzwilling Liam das Oberhaupt der Hexenjäger Gilde. Sie fühlt sich magisch zu ihm hingezogen, ebenso wie er zu ihr. Doch das darf nicht sein! Prim ist hin und her gerissen zwischen ihrem Zirkel, der Magie und der Wahrheit. Bald schon braust ein verheerender Sturm auf sie zu.


    · • ●  Cover ● • · 

    Das Cover ist wirklich, wirklich unglaublich schön gestaltet. Die Mythen besagen: jede/r Hexe/r hat bekanntlich eine Katze und diese spielen in dem Buch ebenfalls eine große Rolle. Auch das Sternenbild und die damit verbundene Astrologie ist auf ihre Art magisch. Der Titel spielt ebenfalls im Buch eine Rolle und außerdem findet man einen Besen und einen Baseballhelm auf dem Cover. Die Farben, welche die Nacht sehr gut wiederspiegelt, sind stimmig. Fun Fact: auch Katzen sind nachtaktiv. Ihr seht schon, alles greif stimmig ineinander über. Titel und Cover passen eindeutig zum Inhalt des Buches. Außerdem ist auch das Innere wunderschön gestaltet. Das Buch ist rundum eine Augenweide.


    · • ●   Schreibstil & Aufbau ● • · 

    ~ Ich Erzähler Perspektive ~
    (aus Prims Sicht)

    ● Kapitel ● 

    Es befinden sich insgesamt 24. Kapitel in dem Buch. Diese sind mit einer passenden und teils lustigen Überschrift versehen. Die Kapitel weisen außerdem eine angenehme länge auf. Hinter dem Inhalt befinden sich dann auch noch einmal, passend, das Hexen-Einmaleins. Hier werden alle wichtigen magischen Begriffe des Buches übersichtlich und kurz erläutert.

    ● Schreibstil ● 

    Der Schreibstil ist sehr ansprechend. Nicht zu leicht und auch nicht zu umständlich. Damit und weil jedes Kapitel ein Cliffhanger aufweist, kann und muss man das Buch schnell durchlesen.

    ● Charaktere ●

    Die Charaktere sind nicht zu kindlich gestaltet, was ich auf das Alter der Hauptprotagonisten zurückführe. Prim ist u.a. witzig und sehr sarkastisch. Da wir die Ereignisse aus ihrer Sicht sehen und manche Vorfälle urkomisch sind, muss man ebenfalls schmunzeln/lachen. Die Spannung, zwischen Liam und Prim, kann man förmlich zwischen den Seiten fühlen. Das gefällt mir besondern, wenn ein vermeintliches Paar zunächst widersprüchlich miteinander umgeht. Das Aussehen der Charaktere wird ebenfalls sehr gut beschrieben und ist passende auf die jeweiligen Charaktereigenschaften abgestimmt. Die Charaktere erscheinen stark und sind keinesfalls undurchsichtig.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • · 

    Bereits im ersten Kapitel geht es zur Sache und diese geballte Ladung Action hört nicht auf. Die Abwechslung zwischen Witz, Spannung und Action ist fast magisch. Die Seiten fliegen nur so dahin und der Lesesturm nimmt schnell an Kraft zu. Die magnetische Verbindung der Charaktere ist fast in der Luft spürbar und entwickelt sich zu einem starken Gewitter. Die Spannung zieht einen in den unaufhörlichen und erbarmungslosen Sog, nur um dann nach dem Sturm die Sonne heller und schöner als je zuvor strahlen zu lassen. Ich liebe das Buch und die Story. Es ist nicht zu kindlich, nicht zu kitschig und nicht vorhersehbar. Noch bevor das Buch überhaupt nah am Ende war, habe ich mir die Fortsetzung bestellt. Wer Witz, Spannung und Verrücktheit mag, ist hier richtig. Magie einfach mal anders erleben. Dafür kann und muss ich einfach 5/5 🕷. Definitiv ein Highlight für mich.

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    Cover des Buches Das Buch, das dich findet (ISBN: 9783751951005)

    Bewertung zu "Das Buch, das dich findet" von Siegfried Langer

    Das Buch, das dich findet
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Äußerst spezielle und damit gute Idee. Damit fängt das Buch auch ganz sicher dich!
    + spezielle Idee + leichter Schreibstil + einfache Charaktere + tolles Cover

    |!| Triggerwarnung |!|

    Leben nach dem Tod, Trauerbewältigung, Alkoholsucht, Depressionen


    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Merelie und Alina könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch werden sie, durch ein Schicksalsschlag Alinas, Freunde. Doch ihre Freundschaft wird auf eine seltsame Probe gestellt in der ein mysteriöses Buch eine große Rolle spielt. Ein Buch, das auch DICH zu finden scheint. Können Merelie und Alina entkommen? Können wir entkommen?


    · • ●  Cover ● • · 

    Das Cover ist offensichtlich eine Schleife. Das Buch, das dich findet wird immer wieder aufgegriffen. Eine wirklich einzigartig und sehr gute Idee, wie ich finde. Natürlich passt das Cover somit zum Inhalt und Titel. .


    · • ●  Schreibstil & Aufbau ● • · 

    ~ Ich Erzähler Perspektive~

    Perspektive der Protagonisten Merelie, Alina und Elias.

    ● Kapitel ●

    Das Buch ist in 3 Teile einteilt. Die Kapitel gehen dennoch fortlaufend darüber hinaus weiter, so dass wir am Ende 46 Kapitel an der Zahl haben. Außerdem weisen die Kapitel eine gute Länge auf. Da sich die Protagonisten Erzählungen abwechseln und die Kapitel jedes mal einen kleinen Cliffhanger aufweisen, möchte man sehr schnell wieder zum nächsten Kapitel. Doch auch das Kapitel der aktuellen Protagonisten hat einen Cliffhanger. Somit möchte und muss man das Buch schnell durchlesen.

    ● Schreibstil ● 

    Der Schreibstil ist sehr leicht und vor allem einfach gehalten, trotzdem spannend. Damit sehr flüssig zu lesen. Die Gespräche der Protagonisten sind ebenfalls ab und zu sehr einfach gehalten.

    ● Charaktere ● 

    Die Charaktere werden äußerlich gut beschrieben und auch die Charaktereigenschaften kommen nicht zu kurz. Man findet schnell seine Lieblinge in der Story und fiebert mit diesen mit. Die Charaktere sind durch ihrer Einfachheit sehr realitätsnah.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • ·

    Das Buch benötigt einige Kapitel, um an Fahrt aufzunehmen. Doch sobald es dann los geht, kann man nicht mehr aussteigen. Der Schreibstil ist eher einfach gehalten. Sehr oft kommen online Plattformen oder Geräte (Smartphone, Laptop, etc.), unserer Zeit, inklusive Namen (Hersteller) vor. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso? Denke jedoch, dass hiermit vielleicht gezielt die Teenager/Jugendlichen angesprochen werden sollen. Das kann manchmal seltsam wirken, zumindest erging es mir damit so. Die Idee der Story finde ich sehr ansprechend (ich liebe bekanntlich übernatürliche Themen), die Charaktere sind in ihrer Einfachheit liebenswert und die Cliffhanger am Ende der Kapitel haben ihr übriges getan. Das Ende ließ mich ein klein wenig unbefriedigt zurück. Es wirkte auf mich ein wenig undurchsichtig. Vielleicht eine Fortsetzung? Ich kann es mit 4/5🕷 dennoch klar empfehlen. Außergewöhnliches Buch! Bleibt zu hoffen, dass DU durch diese Rezension kein Buch erhälst und wir alle noch entkommen können. War ich das oder ist es das Buch? Bin ich in dem Buch gefangen? Hilf mir!

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    Cover des Buches Historische Serienmörder (ISBN: 9783934277137)

    Bewertung zu "Historische Serienmörder" von Michael Kirchschlager

    Historische Serienmörder
    Miss-Tarantulas-Netzwerkvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Man weiß nicht, was schockierender ist: die Serienmörder, der damalige Aberglaube oder die Foltermethoden.
    + sehr informativ + äußert ausführliche Beschreibungen + schockierend + mit Stephan Harbort & Mark Benecke

    |!| Ich empfehle dir diese Art von Büchern nur zu lesen,
    wenn du den Inhalt auch verarbeiten kannst. |!|


    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    In dem Buch werden längst vergangene Serienmörder, Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts, behandelt.


    · • ●  Cover ● • · 

    In dem Buch befinden sich viele alte Holzschnitt-Bilder und auch das Bild auf dem Cover findet man in dem Buch wieder. Es zeigt einen Mörder, der öffentlich getötet wird. Diese Prozedur war in den vergangenen Jahrhunderten leider alltäglich. In dem Buch werden auch diese Methoden eingehend behandelt und deshalb passt dieses Bild außerordentlich gut. Mich faszinieren diese Bilder und auch die damaligen Methoden empfinde ich als lehrreich. Mir persönlich gefällt das Cover somit sehr gut.


    · • ●  Schreibstil & Aufbau ● • ·

    ~ Erzähler Perspektive ~

    ● Schriftart ●

    Kursiv = Zitate/Abschriften

    (Zeitweise sind hierbei u.a. sehr alte Textausschnitte/ursprüngliche Protokolle enthalten. Die Erzählerart ist sehr alt und gewöhnungsbedürftig. Teilweise in altem Deutsch verfasst.)

    Standard = Erzähler Autor

    ● Bilder/Fotografien ●
    Hierbei werden alte Holzabschnitte gezeigt (schwarz/weiß). Diese stellen entweder alte Hinrichtungsmethoden dar oder Porträts von Serienmördern.

    ● Kapitel ●

    In dem ersten Kapitel geht der Autor Stephan Habort näher auf das Thema Mörder ein. Die nächsten 20 Kapitel, von Michael Kirchschlager selbst verfasst, beschreiben das Leben, die Taten und die Verurteilungen von Serienmördern. Die damaligen alltäglichen Folter bzw. Hinrichtungsmethoden, wenn die Mörder denn dazu verurteilt wurden, werden dabei ebenfalls detailreich beschrieben. In dem 22. und letzten Kapitel hat dann Mark Benecke das Wort. Er beschreibt und befasst sich ebenfalls mit dem Leben eines Serienmörders.

    Natürlich befinden sich am Ende des Buches Quellen- und Literaturangaben.

    ● Schreibstil ●

    Wie in einem Sachbuch üblich: sachlich. Ich persönlich finde diese Art sehr spannend.


    · • ●  Mein Fazit & Bewertung ● • · 

    Donnerwetter. Das Buch hat es in sich! Die damaligen Hinrichtungsmethoden werden detailreich beschrieben und auch der damalige Aberglaube der Menschen, führte zu dem ein oder anderen äußerst grausamen Verbrechen/Mord. Heutzutage kann man darüber nur noch den Kopf schütteln und man muss sich zwingen damit alsbald wieder aufzuhören, was sehr schwer erscheint. Unfassbar! Schon damals kamen einige Serienmörder davon, da sich diese auch unter den Adeligen befanden und viele Menschen Angst hatten für eine Anzeige hingerichtet zu werden. So nahm man das Schweigen und noch mehr Tote billigend in Kauf und diese Angst war nicht mal unbegründet. So konnten teilweise manche Serienmörder jahrelang, ohne viel Angst vor eine Verurteilung, morden. Die Hinrichtungsmethoden, ich würde sie eher Foltermethoden mit Tötungsabsicht nennen, sind irgendwie nicht besser und diese wurden von "nicht Mördern" erfunden, ausgesprochen und umgesetzt. Man braucht für dieses Buch einen klaren Kopf und darf nicht (mehr) allzu viel Gefühl/Gedanken in die Art und Weise hineinlegen. Lehrreich ist das Buch allemal, aber grausam. DAS war tatsächlich damals die Realität und in manchen Ländern immer noch, teilweise, gang und gäbe. Ich weiß einfach nicht, was ich nach dem Buch, für damalige Verhältnisse, als schlimmer empfinden soll: Aberglaube, Hinrichtung oder Serienmörder? Hier würde ich wirklich nur denjenigen das Buch empfehlen, die ein "hartes Fell" haben und mit solcherlei Dingen umgehen können. 

    Dennoch für mich, aus Respekt vor Opfer, Hinterbliebenen, Ermittler und Autor, 5/5🕷.

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