Monika_Grasl

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    Cover des Buches Thorn Gandir - Aufbruch (ISBN: 9783862822102)

    Bewertung zu "Thorn Gandir - Aufbruch" von J. H. Praßl

    Thorn Gandir - Aufbruch
    Monika_Graslvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein toller Reihenauftakt, bei dem Teil 2 nicht lange auf sich warten lassen darf :)
    Ein toller Einstieg in eine neue Reihe ...

    Ich hab die Reihe von J. H. Praßl bereits länger im Auge gehabt. Unlängst ergab sich die Gelegenheit Band 1 zu bekommen und so führte ich mir das Buch in den letzten Wochen ausreichend zu Gemüte.

    Wo soll ich anfangen?
    Die Figuren werden auf eine besonders lebhafte Weise vorgestellt. Hier erkennt man, dass bereits lange Zeit an dem Werk gearbeitet wurde, denn wirklich jeder Charakter unterscheidet sich bis in die kleinste Facette.
    Das fängt bereits beim Waldläufer Thorn Gandir an, der in diesem Band nicht grundlos mit seinem Namen auf dem Cover steht. Denn die Handlung dreht sich in einem zentralen Bereich um ihn und sein Verhältnis zu den übrigen Mitstreitern an seiner Seite. Telos Malakin, Barg und Chara. Sie sind die Charaktere, welche gemeinsam mit dem Waldläufer die Geschichte von Kapitel zu Kapitel tragen und dabei das Land Amalea nach der Chaosherrschaft dem Leser vorstellen.

    Wer die klassischen Pen&Paper Rollenspiele kennt, dem wird die Geschichte besonders zusagen, denn hier geht es um den schmalen Grat von Gut und Böse auf dem die Figuren unablässig wandeln.
    Dabei bleibt vieles bis zum Schluss noch im Unklaren, denn die eigentlichen Motive der Charaktere entschlüsseln sich erst so richtig im letzten Kapitel.

    Doch auch für den klassischen Fantasyleser ist die Reihe eine tolle Erweiterung im Bücherregal, denn Elfen und Orks finden bereits in diesem Teil ihren Platz. Sicherlich wird dies auch in den weiteren Bändern noch mehr aufgegriffen.

    Erstaunlicherweise wird der Leser nicht mit einem klassischen Cliffhanger zurückgelassen, sondern mit einem runden Ende, bei dem sich absehen lässt, dass da noch einiges auf die Figuren zukommen wird.

    Fazit: Nach langem wieder eine Reihe, die mich mit ihrem ersten Band vollauf überzeugen konnte und bei der ich bereits das nächste Buch in Augenschein habe.

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    Cover des Buches Das Haus an der Peripherie (ISBN: 9783957510426)

    Bewertung zu "Das Haus an der Peripherie" von Michael Ende

    Das Haus an der Peripherie
    Monika_Graslvor einem Monat
    Kurzmeinung: Kurzweilige Unterhaltung
    Nach langer Zeit wieder etwas von Ende gelesen ...

    Da mein letztes Buch von Michael Ende noch aus der Schulzeit her rührte habe ich ihn unlängst über die Onleihe der Bücherei wiederentdeckt. Die vorliegende Handlung bietet sich mit knapp 18 Seiten gut für eine kurzweilige Leseunterhaltung.

    Die Story ist dabei als Brief in der ersten Person verfasst, was die Geschichte rund um das seltsame Haus interessant gestaltet.

    Für mich persönlich hätte ein wenig mehr Geschichte rund um das Gebäude die Handlung runder erscheinen lassen - was allerdings auch der Erzählperspektive geschuldet ist, das manches einfach im unklaren bleibt und sich der Leser somit selbst seine Gedanken machen muss.

    Fazit: Die kurze Geschichte bietet sich an, wenn man den Erzählstil von Ende noch nicht kennt oder auch für Zwischendurch mal etwas abwechslungsreiches mit historischem Bezug lesen möchte.

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    Cover des Buches Verfluchte Mahnmale und Gedenkstätten (ISBN: 9783946381525)

    Bewertung zu "Verfluchte Mahnmale und Gedenkstätten" von Roland Mörchen

    Verfluchte Mahnmale und Gedenkstätten
    Monika_Graslvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle Mischung an Kurzgeschichten :)
    Es wird schaurig ...

    Wie so oft in letzter Zeit hab ich mal wieder zu einer Anthologie gegriffen und muss sagen, Verfluchte Mahnmale und Gedenkstätten lassen genau diese in einem völlig neuen Licht erscheinen.


    Gefangener des Turms von Roland Mörchen: (4 von 5 Sternen)
    Für den Einstieg in die Anthologie ist die Geschichte gut gewählt. Sie versprüht einen mystischen Nachklang und besitzt ein interessantes Ende. Dennoch hätte ich mir bei der eigentlichen Legende einen Funken mehr an Gruselstimmung erwartet.

    Wand´rer flieh von Nicola Hölderle: (4,5 von 5 Sternen)
    Hier gefiel mir besonders das Ende der Geschichte. Die Story selbst spielt mit dem Unbekannten für das menschliche Auge nicht immer gleich ersichtlich, was sie in einem interessanten Kontrast stehen lässt.

    Zeitgrab von Andreas Dörr: (4 von 5 Sternen)
    Hier gefiel mir die Grundidee des Autors, weil er mit einer bekannten menschlichen Furcht spielt. Bloß in der Mitte der Story flachte die Spannung kurzweilig ein wenig ab, was durch das Ende wieder rausgerissen wurde.

    Bannwald von Mark Christjani: (5 von 5 Sternen)
    Die Geschichte besitzt einen echten Gruselfaktor, der sich bereits beim ersten Aufeinandertreffen der Charaktere offenbart und bis zum Ende beständig fortgeführt wird.

    Schattenspiel von Nele Sickel: (5 von 5 Sternen)
    Was am Anfang der Story sehr ruhig beginnt steigert sich bereits nach wenigen Seiten und zwingt den Leser regelrecht dran zu bleiben.

    Die dunklen Künstler von Eugene Hatwas (4,5 von 5 Sternen)
    Durchaus mit eine meiner Favoriten in der Anthologie. Einzig was ich mir gewunschen hätte wären ein wenig mehr Hintergrundinfos zum eigentlichen Ausgangspunkt der Geschichte. Den Gruselfaktor konnte sie hingegen hervorragend halten.

    Am Ende des Kreuzwegs von Oliver Henzler: (4,5 von 5 Sternen)
    Sehr gut gefiel mir hier der beschriebene Lebensweg der Figur und auch der mystische Anteil an der Geschichte ist toll ausgearbeitet.

    Hollstein von Dennis Kohl: (3,5 von 5 Sternen)
    Leider muss ich sagen, dass gerade diese Geschichte für mich persönlich eine der schwächsteren war. Das lag nicht an der Handlung, denn der Sagenanteil ist äußerst interessant gestaltet, aber gerade bei diesem hätte ich mir etwas mehr an Hintergrundinfos gewunschen. Zudem war die Handlung nach dem Einstieg leider doch sehr sprunghaft angesetzt.

    Keltenlabyrinth von Michael Rapp: (5 von 5 Sternen)
    An der Geschichte gefiel mir insbesondere die Wahl von mehr als nur einer Zeitebene. Dadurch bekommt der Sagenanteil einen extrem hohen Stellenwert und lässt ihn noch greifbarer werden.

    Die Insel von Tanja Mandelt: (3,5 von 5 Sternen)
    Auch hier muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich packen konnte. Die Figuren aggierten mir ein wenig zu überstürzt. Das Ende war durchaus ein Aha-Erlebnis, allerdings sackte die Geschichte gerade im Mittelteil und damit am Knackpunkt der Story doch irgendwie ab.

    Annas Kreuz von Loiver Borchers: (5 von 5 Sternen)
    Das Spiel mit den Zeitebenen lässt auch hier vieles aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Zudem schafft es der Autor gekonnt viele Spuren zu legen, bei denen der Leser erst am Ende die eigentliche Lösung findet.

    Das Grab von Big John McKenzie: (5 von 5 Sternen)
    Hier gefiel mir besonders, dass der Leser in ein anderes Jahrhundert entführt wird und zugleich mit einem spannenden Ende belohnt wird.

    Der Baum der Gräber von Nora Olsen: (4,5 von 5 Sternen)
    Die Geschichte schaffte es nicht ganz unter meine Favoriten. Das lag auch daran, dass mir die Handlungsweise der weiblichen Hauptprotagonistin Lisa am Ende nicht ganz verständlich war.

    Die Rückkehr von Bernhard Finger: (4 von 5 Sternen)
    Der Leser bekommt hier eine Spukgeschichte der besten Art präsentiert. Ich hätte mir allerdings im Mittelteil noch ein wenig mehr Spannung erwartet. Das wurde durch einen tollen Schluss wieder ausgeglichen.

    Die Totensammler von Bettina Ickelsheimer-Förster: (4,5 von 5 Sternen)
    Mir gefiel der Grundgedanke hinter der Story und zudem bietet sie einen schönen runden Abschluss für die Anthologie.

    Fazit: Den Einstieg in die Anthologie machen die kürzeren Kurzgeschichten, um dann nach und nach die Seiten und damit auch die Gruselmomente zu steigern. Wer den suptilen Horror sucht, der wird an dieser Anthologie seine Freude haben.

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    Cover des Buches Verfluchte Städte (ISBN: 9783946381112)

    Bewertung zu "Verfluchte Städte" von Anett Arnold

    Verfluchte Städte
    Monika_Graslvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Von Geisterstädten bis hin zu Ortschaften, der Leser finden den suptilen Horror vor. :)
    Verfluchte Städte ...

    Wie so oft bei Anthologien gibt es Geschichten, die mehr überzeugen als andere. Diesmal dreht sich bei der vorliegenden Sammlung alles um "Verfluchte Städte", wobei jeder Autor hier seinen ganz eigenen Ansatzpunkt verfolgt hat. Ich versuch nachfolgend zu jeder Kurzgeschichte ein kurze Meinung zu verfassen und das möglichst ohne zu spoilern.

    Stadt der Bilder von Anette Arnold: (4,5 von 5 Sternen)
    Ich war erst über den Einstieg in die Geschichte ein wenig erstaunt. Es erinnerte alles sehr an eine Dystopie, bei der im Laufe der Handlung sich der titelgebende Beitrag im besonderen herauskristallisierte.

    Spuren im Staub von Christine Schäfer: (4 von 5 Sternen)
    Die Handlung läuft recht flott dahin, zudem bewegt sie sich auf 2 Zeitebenen. Letztlich hätte ich mir insbesondere bei der 2. Zeitebene etwas mehr Hintergrundinfos zu den Figuren gewunschen.

    Ort ohne Geister von Lea Baumgart: (5 von 5 Sternen)
    Die Geschichte gefiel mir alleine durch ihren Einstieg besonders gut. Hier hat die Autorin eine interessante Handlung rund um ein Dorf aufgebaut, bei dem einem als Leser nicht sofort alle Dinge erschlossen werden.

    Das ertränkte Dorf von Tim Pollok: (4 von 5 Sternen)
    Einmal mehr ist der Hauptort ein kleines Dorf. Die Geschichte dahinter fand ich gut umgesetzt, was ich mir gewunschen hätte, wäre ein wenig mehr Hintergrundstory zu den vorhandenen Figuren.

    Eine Regel von Daniel Spieker: (5 von 5 Sternen)
    Die Geschichte zählt zu meinen Favoriten. Das liegt insbesondere am vorhandenen Ende der Story, denn man hofft, dass es nicht so ausgeht, wie erwartet.

    Mittwoch von Maria Grzeschista: (4 von 5 Sternen)
    Mir gefiel der Ansatz bei der Handlung gut. Dennoch hat mir persönlich an der Geschichte ein wenig mehr rund um die Gemeinde gefehlt. Ich denke, als Roman hätte sich die Vorlage insbesondere geeignet, um den eigentlichen Gruselfaktor eher nachwirken zu lassen.

    Die Augen der Geisha von Renée Engel: (4,5 von 5 Sternen)
    Bei der Geschichte hat mir vor allem das Ende extrem gut gefallen. An einigen Stellen empfand ich die Hauptprotagonistin jedoch ein wenig befremdlich in ihrem Verhalten.

    Gebaut auf Trug und Schein von Marius Kuhle: (5 von 5 Sternen)
    Die Geschichte braucht nicht sehr lange, um den Gruselfaktor aufzubauen. Bereits nach wenigen Seiten erschließt sich dem Leser das volle Ausmaß und man kann kaum aufhören zu lesen.

    Bruckhafen von Gabriel Maier: (4,5 von 5 Sternen)
    Was mir an dieser Geschichte gut gefiel was das Ende. Es lässt viel Spielraum zur eigentlichen Interpretation des Gruselfaktors.

    Grenzgebiet von Juliane Schiesel: (5 von 5 Sternen)
    Ganz klar mein Favorit. Auch hier sind mehrere Zeitebenen vorhanden - mehr als 2 übrigens. Dabei schafft es die Autorin den Horror schleichend um die Ecke kommen zu lassen, damit er einem am Ende mit voller Wucht erwischt.

    Weilersreuth von Johannes Kratzer: (3,5 von 5 Sternen)
    Ich muss sagen, aus der Geschichte hätte sich viel herausholen lassen. Die Ansätze sind  klar vorhanden, letztlich konnte mich die Geschichte jedoch nicht zu 100% überzeugen.

    Aurum von Jasmin Jülicher: (4 von 5 Sternen)
    An der Geschichte gefiel mir, dass nichts wirklich vorhersehbar war. Bloß hätte mich interessiert, wie es mit der Hauptfigur Sinclear weitergegangen ist. Und auch das eigentliche Ende, der auf 2 Zeitebenen verlaufenden Geschichte, fand ich in dem Fall äußerst gut gewählt.

    Shadow of Fear - im Schatten der Angst von Jenny Dotzauer: (4 von 5 Sternen)
    Hier liefern sich zwei Gegner den Kampf um die Leserschaft. Was erst relativ ruhig anfängt verläuft mehr und mehr zu einer Geschichte, die nicht sofort zu durchschauen ist und aufgrund ihrer Länge viel Spielraum für Interpretation lässt. Jedenfalls auf den ersten Blick, denn ab der Mitte weiß der Leser dann was Sache ist und beginnt seinen eigenen Kampf zu kämpfen.

    Krieg gegen die Entfremdeten von Safak Saricicek: (4 von 5 Sternen)
    Ich muss sagen, bei der Handlung hat mich vor allem die Perspektive fasziniert, aus der sie geschrieben ist. Das Ende war gut gewählt, allerdings ging eben aufgrund der Erzählform doch irgendwie auch einiges bei der Charaktertiefe verloren.


    Fazit: Insgesamt kann sich "Verfluchte Städte" alleine deswegen sehen und lesen lassen, weil der Gruselfaktor nicht durch ein übertriebenes Blutbad serviert wird, sondern auf eher gemächlichen Füßen um die Ecke spaziert. Allerdings hält ihn das nicht davon ab, den Leser am Ende mit einem Schauder zurückzulassen, welches an die Horrorbücher der 80er und 90er erinnern lässt. Und vieles lässt einem zudem nachdenklich zurück.

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    Cover des Buches Ragna Crimson – Band 4 (ISBN: 9782889511938)

    Bewertung zu "Ragna Crimson – Band 4" von Daiki Kobayashi

    Ragna Crimson – Band 4
    Monika_Graslvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine neue Figur taucht auf :)
    Crimson und das Chaos ...

    Nach den Ereignissen in Band 3 schließt der Manga nahtlos daran an. Die Situation spitzt sich dabei zu und just muss Lady Ultimatia feststellen, dass nicht alles so einwandfrei in ihrem Plan funktioniert wie gedacht.

    Ähnlich ergeht es Crimson, denn mit Ragnas Handlung wurde einiges an Chaos verursacht. Unstimmigkeiten, die Crimson irgendwie zurecht rücken muss. Davor scheut sich diese nicht im mindesten, wären da nur nicht die Drachen und eine völlig neue Figur, welche in die Story eingeführt wird.

    Crimson wird somit dazu gedrängt Halbwahrheiten auf den Tisch zu legen, die beinahe ihren Kopf fordern. Oder etwa doch nicht?

    Fazit: Ragna Crimson besticht auch in diesem Teil einmal mehr durch seinen Witz und die tollen Zeichnungen, welche die Handlung gut vorantreiben und dem Leser immer wieder einen kleinen Blick in die Zukunft gewähren.

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    Cover des Buches Ragna Crimson – Band 3 (ISBN: 9782889511921)

    Bewertung zu "Ragna Crimson – Band 3" von Daiki Kobayashi

    Ragna Crimson – Band 3
    Monika_Graslvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es geht weiter :)
    Lady Ultimatia ...

    Ach was hab ich mich auf diesen 3. Band gefreut und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Denn endlich kommt Ragna an den Punkt, an dem er sein volles Potenzial ausschöpfen kann - jedenfalls wenn es nach Crimson geht. Und der Leser erfährt dabei keine Enttäuschung, denn es geht diesmal rasanta zu als noch in Teil 1 und 2.

    Besonders gut hat mir die Einführung der neuen Figuren gefallen. Und ganz ehrlich, Crimson ist einfach eine unterhaltsame Figur, die auf ihre ganz eigene Art in dieser GEschichte aggiert.

    Hinzu kommt diesmal Lady Ultimatia und die zeigt ihr Können im wahrsten Sinn des Wortes. Man weiß nicht recht, ob man mit ihr mitfieben soll oder doch eher nicht. Sie hat etwas zartes an sich, bei dem einem das Gefühl überkommt, sie beschützen zu wollen. Zeitgleich aggiert sie extrem kaltherzig, was ihren Charakter schon wieder ungemein speziell anmuten lässt.

    Fazit: Einmal mehr eine gelungene Story, mit einem besonders offenen Ende. Man ist gespannt wie es weitergeht.

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    Cover des Buches Blitzgewitterleidenschaft: Frühlingsstürme in St. Helens (Geschichten aus St. Helens 4) (ISBN: B088YFF4XV)

    Bewertung zu "Blitzgewitterleidenschaft: Frühlingsstürme in St. Helens (Geschichten aus St. Helens 4)" von Helen Rose Sky

    Blitzgewitterleidenschaft: Frühlingsstürme in St. Helens (Geschichten aus St. Helens 4)
    Monika_Graslvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer unterhaltsam und mit viel Gefühl erzählt :)
    Vom Museumsdirektor und der Lehrerin ...

    Diesmal rücken bei der Autorin zwei bereits bekannte Figuren in den Fokus der Geschichte: Der Museumsdirektor John und die Internatslehrerin Rebecca.

    Ich will diesmal nicht zu viel verraten, da die Autorin auch Ereignisse aus den vorhergehenden Bänden miteinflechtet. Fakt ist jedoch, wie immer schafft sie es, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Wir erfahren zudem viel über die Figuren und bekommen die Frühlingsstürme von St. Helens hautnah erzählt. Dabei liegt der Fokus einmal mehr auf dem Essen und wenn das so weiter geht, sollte die Autorin überlegen vielleicht ein passendes Kochbuch zur Reihe zu schreiben. Schließlich wird man regelrecht verleitet, sich die tollen Gerichte vorzustellen.

    Was der Autorin ebenfalls sehr gut gelingt ist einen neuen Charakter in die bereits bestehende Gruppe einzuflechten. Und genau hier setzt der Klappentext an, denn es entstehen Wirrungen im Leben der beiden Hauptfiguren, welche ihrer beider GEfühlsleben gehörig durcheinander rüttelt.

    Fazit: Selten findet man bei mir gelesene Liebesromane und nach wie vor muss ich sagen, dass die Autorin hier etwas zu Wege bringt, was bisher noch keinem gelungen ist: Das ich der Reihe weiterhin treu bin und mich schon frage, ob es vielleicht einen nächsten Teil geben wird.

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    Cover des Buches Nightmare Alley (ISBN: 9783865527134)

    Bewertung zu "Nightmare Alley" von William Lindsay Gresham

    Nightmare Alley
    Monika_Graslvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Auf den Höhenflug folgt der Absturz
    Der amerikanische Traum ...

    Als amerikanischer Traum vom großen Geld, Macht und Ansehen wird dieses Buch verkauft. Und genau das hält es auch, was es verspricht. 

    Stanton Carlislie agiert als Hauptprotagonist, dessen Anfänge und Ende der Leser begleitet. Dabei beginnt alles relativ harmlos auf einem Jahrmarkt und wird bald zu einem wirren Chaos des Lebens, bei welchem dem Leser an einigen Stellen wahre Gedankensprünge auferlegt werden.

    Genau hier offenbart sich ein Manko: Das Buch lässt sich nicht so einfach beiseite legen, um irgendwann wieder hervorgeholt zu werden. Also groß sind die Zeitsprünge, welche in dem Sinne nicht gekennzeichnet sind und erst bei genauerem Lesen deutlich werden.

    Dagegen schafft es der Autor hervorragend das ausgeprägte Talent von Stanton in den Fokus zu drängen. Seine Redegewandtheit zeigt das Leben eines wahren Vagabunden. Dabei kommt es auch immer wieder zu kurzen Einschüben aus seiner Kindheit, während der Sprung zurück in die eigentliche Handlung schon wieder dabei ist die Geschichte weiter zu treiben. Genauso erscheint der Hauptprotagonist nämlich, getrieben und unruhig, bis er am Ende der Geschichte angelangt und sich hier der Kreis um ihn einmal mehr schließt.

    Obwohl viele weitere Figuren mit ihren Hintergrundgeschichten auftauchen verbleiben viele doch eher in einer blassen Erinnerung. Denn im Grunde will der Autor hier auf eines ganz klar hinaus: Auf jeden Höhenflug folgt ein umso tieferer Sturz, wenn man nicht aufpasst.


    Fazit: Das Cover mag an einen Fantasyroman erinnern. Letztlich bekommt der Leser einen Gesellschaftsroman präsentiert, welcher aus Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens besteht. Auf bizarre Weise interessant verfasst und zudem äußerst real geschildert.

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    Cover des Buches Westeros -  Die Welt von Eis und Feuer (ISBN: 9783764531362)

    Bewertung zu "Westeros - Die Welt von Eis und Feuer" von George R. R. Martin

    Westeros - Die Welt von Eis und Feuer
    Monika_Graslvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Informativ und wie bei Martin üblich mit vielen Details gestaltet.
    Auf nach Westeros ...

    Game of Thrones und Blut und Feuer wurden von mir ja schon gelesen. Da bietete sich natürlich ein Blick in die eigentliche Welt von Westeros an und womit Martin hier auffährt ist eine Enzyklopädie, welche sich durchaus sehen lassen kann.

    Alleine die Innengestaltung mit den Bildern und den Landkarten werten dieses Buch ungemein auf. Zudem bekommt der Leser mehrere Stammbäume präsentiert und eine umfangreiche Erklärung, wie es zur BEsiedelung von Westeros durch die Andalen kam. Ebenso wird ein Blick auf die Eroberung durch die Tagaryens geworfen und hier wird deutlich, dass Martin bereits lange vor diesem Band an Blut und Feuer gesessen haben muss, denn manche Passagen wurden aus diesem Werk ins andere übertragen.

    Neben Westeros führt uns der verfassende Maester jedoch noch viel Weiter. Über die Meerenge hinweg und hinein nach Essos. Wo die Inseln, Siedlungen und Städte aufgezeigt werden. Das alles geschieht zusammen mit den jeweiligen Eigenheiten der Bewohner und ihren ortsüblichen Sitten.
    Diese Herangehensweise lässt die Welt und ihre Menschen noch intensiver beleuchten und alleine am Ende des Buches, als Nachwort des Maesters, wird deutlich, dass hier nicht alles aufgezeichnet wurde.

    Und da sind wir auch schon irgendwie beim Knackpunkt, warum ich trotz allem keine vollen fünf Sterne vergeben würde. Mir persönlich fehlt nämlich ein ganz entscheidender Blickwinkel. Jener über die Mauer hinweg. Natürlich wird dieser Ort jenseits der Mauer angerissen, doch im Vergleich zu den übrigen Gebieten fällt es verhältnismäßig mager aus.
    Was ich auch interessant gefunden hätte wäre gewesen, wenn man die Stammbäume herausnehmbar gestaltet hätte. Alleine bei der Fülle an Namen mit denen Martin mal wieder um sich wirft wäre das schon hilfreich gewesen.

    Empfehlen würde ich das Buch auch nicht um bedingt als Einstieg in die Welt von Game of Thrones. Man sollte die Bücher vorher schon gelesen haben, denn sonst findet man sich schwerer zurecht.

    Fazit: Trotz der kleinen Kritikpunkte würde ich sagen, dass es bei diesem Band ähnlich ist wie bei Herr der Ringe und dem Simarillion. Will man tiefer Eintauchen in die betreffende Welt kommt man darum nicht herum und alleine die Aufmachung ist es alle mal wert.

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    Cover des Buches Das Pegasosgen (ISBN: 9783946381792)

    Bewertung zu "Das Pegasosgen" von Eve Grass

    Das Pegasosgen
    Monika_Graslvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Finale der Reihe, welches ein rundes Ende besitzt :)
    Die Freiheit des Himmels ...

    ACHTUNG! HIER HANDELT ES SICH UM DAS FINALE DER REIHE!
    Lesereihenfolge:
    Das Pegasosgen: Marias Geheimnis
    Das Pegasosgen: Velludo
    Das Pegasosgen: Alte Himmelsrechte


    Die Autorin entführt den Leser in diesem Band ins Finale der Pegasosgen-Reihe. Wobei die Geschichte mit einem Zukunftsprolog beginnt, der bereits eine düstere Vorahnung im Leser weckt.

    Und ja, die Autorin schafft es, das Niveau der ersten beiden Bände sogar noch zu steigern. Dazu greift sich auf viele altbekannte Figuren zurück, die in diesem Band noch einmal ihren Standpunkt vertreten dürfen. Zugleich führte die Autorin gekonnt einige neue Charaktere ein, welche der Handlung an vielen Stellen noch mal eine dramatische Wendung verleihen.

    Einmal mehr schöpft die Schreiberin der Reihe hier aus ihrem breiten Fundus an eigenen Erfahrungen in der Arbeit mit Pferden. Dies lässt das Zusammenspiel der Hauptfigur Rike Bauer und Velludo an vielen Stellen noch intensiver erscheinen.  Insbesondere, wenn sich die Frage aufdrängt, wie weit der Menschn gehen darf, soll, kann und muss, um seine festgesetzten Regeln nicht über den Haufen werfen zu müssen. Die Autorin setzt hier bewusst auf ein Bild, welches die heutige Zeit sehr gut wiederspiegelt. Der Grundgedanke: "Ich bin der Mensch, ich bin der Stärkere" wird in diesem Fall zu einem trügerischen Verhängnis und zeigt, dass der Mensch nicht immer alles kontrollieren kann und soll.


    Fazit: Mich konnten bereits Teil 1 und 2 überzeugen. Diesmal schafft es die Autorin sogar die Begeisterung noch mehr zu wecken und so ist es nicht schwer, das Buch in wenigen Tagen durch zu haben, wobei sie mit einem Ende die Reihe abschließt, welches sentimentale Erinnerungen an den Beginn von Teil 1 weckt.
    Eine Reihe, die ich schlichtweg empfehle und man sollte unbedingt mit Teil 1 beginnen :)

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