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Monsterbounty

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Wie der kleine Fuchs das Christkind sucht (ISBN: 9783707416558)

    Bewertung zu "Wie der kleine Fuchs das Christkind sucht" von Ulrike Motschiunig

    Wie der kleine Fuchs das Christkind sucht
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Bilderbuch zur Weihnachtszeit
    Tolles Bilderbuch zur Weihnachtszeit

    Bezauberndes, kleines Bilderbuch zur Weihnachtszeit. Besonders die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Werde das Buch gleich mehrfach verschenken. Auch die anderen Bilderbücher der Reihe sind wärmstens zu empfehlen.

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    Cover des Buches Ukrainischer Sommer (ISBN: B00H8Q6XWS)

    Bewertung zu "Ukrainischer Sommer" von Marc Höpfner

    Ukrainischer Sommer
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und ungewöhnlich
    Spannend und ungewöhnlich

    Als Krimileser hat mich zunächst einmal der ungewöhnliche Hintergrund des Romans interessiert: Osteuropa und vor allem die Ukraine. Wer die letzten Jahre wie ich zur Hauptsache skandinavische Krimis gelesen hat und das Gefühl hat, in diesen nordischen Regionen von Kopenhagen (Adler-Olsen) bis Oslo (Jo Nesbö) jeden Stein zu kennen, freut sich, wenn er einmal in eine gänzlich andere Erzählwelt eintauchen kann. Zuletzt bin ich bei Deon Meyer hängengeblieben, dessen Kapstadt-Krimis auch immer wieder sehr viel Lokalkolorit bieten. Ukrainischer Sommer" ist ein eher untypischer Krimi und war gerade deswegen interessant und faszinierend für mich, es gibt nicht die übliche hartgesottene, dauertrinkende oder sonstwie gebrochene professionelle Ermittlerfigur ohne die das Genre seit Chandler und Hammett scheinbar kaum noch auskommt. Der "Ermittler" ist eher ein Held wider Willen, ein Journalist, der versucht den mysteriösen Tod seiner Mutter aufzuklären und sich in der Ukraine auf Spurensuche begibt. Besonders berührt hat mich hier der Einstieg aus der Buchvorschau, die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl, die auch mir im Gedächtnis haften geblieben ist. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Sprache des Buches. Der Autor benutzt nicht den typischen Krimijargon sondern eine eher literarische Sprache, die in diesem Genre selten ist ( wenn man vielleicht mal von John le Carré und seinen Geheimdienstkrimis absieht). Schön zu lesen, spannend und "anders" - deswegen 5 Sterne.

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    Cover des Buches Honig (ISBN: 9783257243048)

    Bewertung zu "Honig" von Ian McEwan

    Honig
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Big Brother lässt grüßen
    Big Brother lässt grüßen

    Mit Sicherheit nicht das Beste von McEwans Büchern sondern im Vergleich zu Werken wie „Abbitte“ und „Saturday“ eine unterhaltsame Fingerübung, die nicht ganz die stilistische Brillanz früherer Werke besitzt. Das, was an „Honig“ angesichts der aktuellen NSA-Enthüllungen, von denen der Autor zur Zeit der Abfassung des Werkes kaum etwas wissen konnte, besticht, ist seine Aktualität und gleichzeitig die Erkenntnis, dass „Big Brother“ nicht nur abhörend sondern auch manipulativ in unser Leben eingreift. Kein Krimi sondern leider Realität, damals wie heute.

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    Cover des Buches Die Lichtung (ISBN: 9783596145843)

    Bewertung zu "Die Lichtung" von Jean Hegland

    Die Lichtung
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant
    Interessant

    ean Heglands Roman über die Geschichte zweier Schwestern, die, während die Zivilisation um sie herum zusammenbricht, in einem abgelegenen Haus im Wald um ihr Überleben kämpfen, erzählt seine Story als ein literarisches Young-Adult-Drama in einer ungewöhnlichen Umgebung. Die in einer nahen Zukunft angesiedelte Romanhandlung um Eva und Nell hat den Erzählrahmen einer Dystopie, versucht ihre Fabel aber nicht mit den sich hier anbietenden Thriller- und Spannungselementen aufzuladen, sondern bemüht sich um einen poetisch-romantischen Tonfall, der mit naturmystischen und märchenhaften Motiven spielt und dabei im Endergebnis einen streckenweise spannenden, literarisch originellen Roman liefert, dessen gefühlige Grundstimmung sich an ein jüngeres weibliches Publikum richtet.
    Was „Die Lichtung“ interessant und originell macht, sind die vielen Lesarten und möglichen Botschaften seiner Story: Elemente von Zivilisationskritik und einer auch gesellschaftlich durchaus wieder aktuellen, esoterischen Zurück-zur-Natur-Romantik mischen sich mit verhalten feministischen Motiven. Gleichzeitig erzählt „Die Lichtung“ den unter ungewöhnlichen Umständen vollzogenen Reifungsprozess zweier junger Frauen und ist damit auch eine Coming-of-Age-Geschichte, bei der die Grundstimmung einer unsichtbaren Bedrohung streckenweise an Motive von Haushofers Roman „ Die Wand“ (2012) erinnert.

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    Cover des Buches Stoff (ISBN: 9783548266343)

    Bewertung zu "Stoff" von Alan Glynn

    Stoff
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Origineller Realitätsbezug
    Origineller Realitätsbezug

    Der Roman beschäftigt sich mit einem Thema, das in einer zunehmend leistungsorientierten Gesellschaft immer breiteren Raum einnimmt. „Smart Pills“ oder sogenannte „Neuro Enhancer“ wie etwa das weit verbreitete Modafinil werden nicht nur von Jetpiloten, sondern auch von Managern und Studenten eingenommen, um kognitive Leistungen und das geistige Durchhaltevermögen zu erhöhen. „Stoff“ macht aus dem Versuch der intellektuellen Selbstoptimierung einen düsteren Techno-Thriller um einen mittelmäßigen Texter, Eddie Spinola, der mit einer Superdroge experimentiert.
    Die fiktive experimentelle Droge MDT-48 erweist sich nicht nur als Viagra fürs Gehirn, sondern bewirkt eine drastische Steigerung von Intelligenz und Aufnahmefähigkeit auf Superheldenniveau. „Stoff“ lässt in seiner Story einen feuchten Traum der Pharmaindustrie, aber auch die geheime Sehnsucht vieler Menschen nach geistiger Selbstoptimierung wahr werden. Doch der Konsum der Powerdroge erweist sich als ein Pakt mit dem Teufel.
    Wohl jeder Leser wird sich schon einmal dabei ertappt haben, von alternativen, glücklicheren und aufregenderen Verläufen seines eigenen Leben geträumt zu haben und genau das ist der Punkt, an dem das zentrale Motiv der Handlung von „Stoff“ psychologisch andockt. „Selbstoptimierung“ scheint in unserer durch die Bilderwelten von Fernsehen und Internet dominierten und klein gewordenen Welt, in der man sich permanent mit anderen Lebensentwürfen vergleichen kann ein logischer Zwang zu sein und so bietet der Roman eine düstere Deutung eines Trends in unserer Gesellschaft

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    Cover des Buches Grand Cru (ISBN: 9783257240825)

    Bewertung zu "Grand Cru" von Martin Walker

    Grand Cru
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nett, frankophil und etwas langatmig
    Nett, frankophil und etwas langatmig

    Bruno, Gourmet, Hobbykoch und Trainer der lokalen Rugby-Mannschaft, ist Polizeichef des im für seine Trüffel berühmten Périgord gelegenen St. Denis, doch auch vor der idyllischen Kleinstadt im Südwesten Frankreichs macht das Verbrechen nicht halt.
    Der Krimiplot um einen Leichenfund im „Weinfass“ und dem damit in Verbindung stehenden Versuch eines kalifornischen Investors, die Weinberge der Region aufzukaufen, wirkt am Ende in meinen Augen etwas konstruiert und kann mich nicht wirklich überzeugen. Aber die Stammleser von Martin Walkers Romanen, zu denen ich nicht gehöre, schätzen offenbar eher die süffigen Schilderungen von Land und Leuten: Polizeichef Brunos Ermittlungen im fiktiven St. Denis werden gewürzt mit üppigen Landschaftsschilderungen, Kochrezepten und viel skurrilen Lokalkolorit aus dem Südwesten Frankreichs. Sie richten sich an den Kreis eines frankophilen Publikums, dass sich für französische Lebensart und Genusskultur begeistert.
    So scheint es meines Erachtens bei den regionalen "kulinarischen" Romanen von Walker nicht um eine im klassischen Sinne entfaltete Kriminalhandlung zu gehen, sondern um Bücher, die eine Art Kochbuch mit angehängtem Krimi darstellen. Die Kardinaldisziplin des Genres, die konsequente Spannungsentfaltung, geht jedenfalls „Grand Cru“ oft ab, er setzt eher auf Atmosphärisches, was das Lesevergnügen jedoch nicht schmälern muss, wenn man sich mit den Figuren des Romans anfreunden kann und an der etwas phlegmatischen aber durchaus charmanten Erzählweise des Schotten Walkers Gefallen findet.

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    Cover des Buches Die Pfeiler der Macht (ISBN: 9783404172320)

    Bewertung zu "Die Pfeiler der Macht" von Ken Follett

    Die Pfeiler der Macht
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Anspruchsloses Lesefutter
    Anspruchsloses Lesefutter

    Der Roman erzählt von den Machtkämpfen, Intrigen und amourösen Affären in einer britischen Bankiersdynastie des 19. Jahrhunderts, in deren Mittelpunkt die Liebesgeschichte von Hugh Pilaster und Maisie Robinson steht. Hugh, ein durch den Freitod seines Vaters innerlichen zerrissener und zunächst mittelloser jungen Mann findet in der eigenwilligen, aber charakterstarken, auf den Straßen Londons groß gewordenen Maisie seine große Liebe, doch von ihren Lebensumständen genötigt, gelangen die beiden erst über Umwege zueinander.
    Der Roman bedient sich der Motive und Erzählmuster des klassischen Liebes- und Gesellschaftsromans, die in Folletts Buch auf triviale, aber wirkungsvolle Weise für den Massengeschmack zurechtgestutzt werden.
    Auf den ersten Blick versammelt „Pfeiler der Macht“ in seinem Ensemble nicht mehr als eine Ansammlung alter, aus dem klassischen erzählenden Roman bekannter Rollenklischees: die unglücklichen, durch die Umstände getrennten Liebenden; strenge, unerbittliche und charaktersteife Väter; machthungrige, für das Wohl ihrer liebsten manipulierende Mütter, haltlose, labile Söhne und innerlich gebrochene, aber talentvolle Helden, die durch die Tretmühle des Lebens zu konsequentem Handeln und moralischer Verantwortung reifen. Ken Follets Unterhaltungsroman, der sich an einer Light-Version von altbekannten Motiven in der Tradition des klassischen europäischen Liebes- und Gesellschaftsromans versucht, bietet alles auf, was schlicht, simpel, leicht verständlich, aber auch wirkungsvoll im Hinblick auf die emotionale Durchschlagskraft bei einem breiten Publikum ist, das Ergebnis ist ein kurzweiliges Lesefutter, ohne Nachhall oder nachdenklich stimmende Momente aber auch ohne Langeweile.

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    Cover des Buches Diana Gabaldon Highland Saga 1,2,3,4,5,6,7 Feuer und Stein, Die Geliehene Zeit, Ferne Ufer, Der Ruf der Trommel, Das Flammende Kreuz, Ein Hauch von Schnee und Asche, Echo der Hoffnung (Highland Saga) (ISBN: B00504O778)

    Bewertung zu "Diana Gabaldon Highland Saga 1,2,3,4,5,6,7 Feuer und Stein, Die Geliehene Zeit, Ferne Ufer, Der Ruf der Trommel, Das Flammende Kreuz, Ein Hauch von Schnee und Asche, Echo der Hoffnung (Highland Saga)" von

    Diana Gabaldon Highland Saga 1,2,3,4,5,6,7 Feuer und Stein, Die Geliehene Zeit, Ferne Ufer, Der Ruf der Trommel, Das Flammende Kreuz, Ein Hauch von Schnee und Asche, Echo der Hoffnung (Highland Saga)
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nur für Mädels
    (Band 1) Nur für Mädels

    Der Roman erzählt das Schicksal einer selbstbewussten jungen Krankenschwester, die kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch den Kontakt mit einem magischen Steinkreis in Schottland in eine historisch turbulente Epoche des 18. Jahrhunderts katapultiert wird.
    „Feuer und Stein“ erzählt seine Geschichte dabei in einem Mix aus drei der erfolgreichsten Genres der Unterhaltungsliteratur: Fantasyroman, Historienroman und Liebesroman.
    Hauptfigur Claire steht für einen starken, selbstbewussten und zupackenden Frauentyp, was die britische Krankenschwester vor allem vor der historischen Kulisse des 18. Jahrhunderts zu einer ungewöhnlichen weiblichen Figur macht. Claire steht in einer trivialisierten Form in der Tradition von Figuren wie „Scarlett“ aus Margaret Mitchells „Vom Winde verweht“.
    Auch wenn starke Frauenfiguren durchaus ein männliches Lesepublikum begeistern können, wirkt die Handlung von „Feuer und Stein“ mit ihrer Geschichte einer emanzipierten und leidenschaftlichen jungen Krankenschwester, die unversehens zu einer Zeitreisenden wird und während der Jakobitenaufstände dem attraktiven und unwiderstehlichen schottischen Rebellen Jamie Frazer begegnet, zur Hauptsache auf die romantischen Bedürfnisse eines weiblichen Lesepublikums zugeschnitten. Für mich als männlichen Leser, war der leicht und flüssig geschriebene Roman dann trotz seiner durchaus originellen Grundidee am Ende etwas zu seicht und kitschig.

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    Cover des Buches Private L.A. - Die Spur der Schuld (ISBN: 9783442477531)

    Bewertung zu "Private L.A. - Die Spur der Schuld" von James Patterson

    Private L.A. - Die Spur der Schuld
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schmalspurkrimi vom Fließband
    Schmalspurkrimi vom Fließband

    Der Roman erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Ermittlungsagentur, die Jack Morgan, ein Ex-Marine und Kriegsheld, von seinem Vater, der wegen Mordes und Verstrickungen in das Organisierte Verbrechen im Gefängnis sitzt, übernommen hat. Jack, ein Mann mit hohen moralischen Idealen, will die Agentur aus ihrem kriminellen Umfeld lösen und nach eigenen Prinzipien führen, stößt dabei jedoch schnell an seine Grenzen.
    Mich hat dieses Buch aus der Bestsellerfabrik des amerikanischen Autors James Patterson, dessen Kriminalromane in einer fließbandartigen Produktion mit derzeit 7 Co-Autoren verfasst werden und Patterson, der seit Beginn seiner Karriere 1976 bislang 72 Kriminalromane verfasst hat, zu einem der meistverkauften Kriminalautoren der Welt gemacht haben nicht überzeugt.
    Das von Jack Morgan geführte Detektivunternehmen zeigt eine Ermittlungsarbeit, die mit der Arbeit tatsächlicher Detektive kaum etwas gemeinsam hat, aber trotzdem nicht originell oder ungewöhnlich genug ist, um den Leser zu fesseln. Das Vorgehen der Ermittler wirkt oft dilettantisch und unsystematisch, die Fälle über ein in diesem Genre erträgliches Maß hinaus konstruiert.
    Die Handlung entwickelt sich zu spannungsarm und schleppend. Die Ermittlungen der Mitarbeiter von Private haben zu viel Leerlauf, zu viele Ermittlungsschritte verlaufen ergebnislos und bringen den Krimi nicht weiter. Neben den etwas altbacken und schematisch inszenierten Ermittlungen sind es die für dieses Genre zu selten auf den Punkt gebrachten Binnenverhältnisse zwischen den Protagonisten, die die Handlung zusätzlich lähmen. Das Ergebnis ist ein Schmalspur-Krimi, der kein großes Lesevergnügen bereitet.

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    Cover des Buches Der Zorn der Wölfe (ISBN: 9783442473953)

    Bewertung zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe
    Monsterbountyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich und spannend
    Ungewöhnlich und spannend

    Während der Kulturrevolution wird der Pekinger Student Chen in die Innere Mongolei geschickt, um einer Brigade nomadischer Mongolen Bildung zu vermitteln, doch es ist Chen, der von den Mongolen lernt.
    "Zorn der Wölfe" thematisiert den Gegensatz zwischen den im Einklang mit der Natur lebenden Mongolen und den ethnischen Chinesen, sowie die fatalen Folgen der landwirtschaftlichen Kollektivierung, die verheerende Schäden in der Ökologie der Steppe hinterlässt und die gewachsenen und traditionellen Lebensformen der Mongolen zu zerstören droht - was gleichzeitig versinnbildlicht wird durch das Motiv des Wolfes, der in der Handlung genauso unbeugsam und wild , aber auch vom Untergang bedroht ist, wie die Mongolen selbst.
    Der Roman, der der sich in kurzer Zeit zum Bestseller entwickelte und bislang in mehr als 30 Sprachen übersetzt worden ist, beschreibt den Beginn einer Entwicklung, deren Spätfolgen gegenwärtig deutlich zu erkennen sind. Heute gehören die Mongolen der Inneren Mongolei zu den bedrohten Völkern und sind zu Minderheiten in ihrem eigenem rohstoffreichen Territorium geworden, das über die Jahre mehr und mehr von ethnischen Chinesen besiedelt wurde. Die traditionelle nomadische Viehwirtschaft ist durch oft ungeeigneten Methoden des landwirtschaftlichen Ackerbaus verdrängt worden, die zur Wüstenbildung und einer Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts geführt haben.
    "Zorn der Wölfe" verwandelt die Elemente dieser Problematik in einem Roman mit beachtlicher atmosphärischer Dichte und gelungenen sprachlichen Bildern einer beeindruckenden Naturschönheit, die ein ungewöhnliches und originelles Leseerlebnis garantieren.

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