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Nadinini

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    Cover des Buches Durch die kälteste Nacht (ISBN: 9783736314627)

    Bewertung zu "Durch die kälteste Nacht" von Brittainy C. Cherry

    Durch die kälteste Nacht
    Nadininivor 2 Monaten
    Gut, aber schwächer als andere von ihr

    Da war es wieder – ein neues Buch von Brittainy C. Cherry! Wenn ihr mir schon länger folgt wisst ihr, dass ich die Autorin mehr als jede andere in diesem Bereich feiere und jedes ihrer Bücher kaufe, ohne überhaupt noch den Klappentext zu lesen. So auch hier.

    Kennedy hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, vor allem weil sie sehr viel Unsicherheit zeigt und so ein sehr spannender Charakter wurde, auf dessen Entwicklung ich dementsprechend gespannt war. Sie hat sich unfassbar stark entwickelt und mich am Ende wirklich glücklich zurückgelassen, doch bis dahin ist es ein langer Weg und genau diesen Weg gehen wir mit ihr.

    Auch Jax ist kein Charakter ohne Probleme und hat mich dennoch durch seine Selbstlosigkeit und liebevolle Art überwältigt. Wo er zuerst durch eine kalte, abweisende Art auf sich aufmerksam macht kommt schnell heraus, dass er diese nur an den Tag legt, weil er glaubt, keine Zuneigung zu verdienen. Was genau es damit auf sich hat, erfahren wir im Laufe der Geschichte.

    Ich persönlich habe die Geschichten der beiden sehr gern verfolgt und war wahnsinnig neugierig darauf, was genau die beiden derart zerbrechen konnte. Dadurch, dass die beiden sich bereits als Kinder kannten gibt es immer wieder schöne Rückblicke, die mich haben lächeln lassen und die immer wieder auf die Gegenwart übertragen werden konnten. Das, was mir aber leider trotzdem gefehlt hat, waren Rückblicke, die mehr über Kennedys Verlust verraten hätten. Ich habe das Gefühl, sowohl bei ihr als auch bei Jax Lücken zu haben. Obwohl ich mich beiden nahe fühle und sie als Team liebe, kann ich sie nach dem Lesen nicht so greifen, wie ich es gern tun würde. Meiner Meinung nach kann das nur an den Rückblenden liegen, die uns tiefer in die Geschichte der beiden hätten einführen können, uns ihren Schmerz noch deutlicher hätten fühlen lassen und dadurch auch mehr Tränen zutage gefördert hätten.

    Versteht mich nicht falsch, das Buch ist großartig. Dadurch, dass ich aber weitaus stärkere Bücher der Autorin gewohnt bin, bin ich nun etwas enttäuscht, nicht meine üblichen Cherry-Tränen bekommen zu haben. Das einzige Mal, dass ich geweint habe, war gleich zu Beginn der Geschichte. Und es frustriert mich ein wenig, nicht mehr über genau diesen Punkt erfahren zu haben.

    Das beträfe vor allem Penn und Kennedys Verlust, der hier zwar immer wieder angesprochen wird, aber nicht dieselbe Relevanz erfährt, wie der von Jax. Und selbst zu diesem hätte ich mir noch mehr Gefühle und Infos und weniger andere Nebenszenen gewünscht. Irgendetwas hat mir da einfach gefehlt.

    Dafür strahlen aber vor allem Nebencharaktere, wie Joy, Connor, Yoana und Nathan. Diese habe ich alle sehr ins Herz geschlossen und auch die nervigen Kleinstadt-Zwillinge, Amanda, Lars und Co waren spannend zu verfolgen. Insofern waren die Nebencharaktere eine Bereicherung für die Geschichte, allerdings fehlt mir auch da mehr an Infos und Rückblenden. Penn beispielsweise hätte meiner Meinung nach nochmals auftauchen müssen und auch mit Lars hätte es noch ordentlicher krachen können. Besonders vermisst habe ich aber einfach einen großen emotionalen Knall.

     

     

    Dadurch, dass Brittainy C. Cherry mich üblicherweise ab der ersten bis zur letzten Seite weinen lässt, konnte mich dieses Buch so gut wie gar nicht berühren. Ich kann euch nicht sagen, woran es lag. Sowohl Jax als auch Kennedy sind absolut liebenswerte, tiefgründige und sympathische Charaktere, die ich als Team absolut umwerfend finde. Was ihre Geschichten angeht haben mir aber Rückblicke gefehlt, die das Ganze noch emotionaler hätten machen können. Vor allem zu Kennedy fehlt mir da einfach zu viel, aber auch aus der Zeit nach Jax Verlust hätte man mehr machen können. Das ist bisher immer die Art der Autorin gewesen und genau damit hat sie sich auch immer meine Tränen geholt. Diesmal fehlte mir das leider. Trotzdem kann ich das Buch allein wegen Sun und Moon allen ans Herz legen, die sich eine Kleinstadt, furchtbare Nachbarn und wundervolle Freunde wünschen. Ach ja, und natürlich eine zuckersüße Friends-to-Lovers-Geschichte! Von mir gibt es diesmal 3,5 Federn.

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    Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)

    Bewertung zu "Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke" von Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
    Nadininivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolut atemberaubendes Erlebnis in der so völlig anderen, neuen Welt der Cassarden. Große Empfehlung!
    Mega!

    Ich habe so lange darauf gewartet, endlich ein Buch von Julia Dippel zu lesen und die Begeisterung zahlreicher Leser für ihre Bücher selbst nachvollziehen zu können. Jetzt ist es endlich so weit, Leute! I feel you und ich kann den nächsten Band kaum abwarten! Ebenso wie zahlreiche weitere Bücher von ihr.

    Die Protagonistin der Geschichte ist Amaia, bei der ich tatsächlich erst einmal ein paar Seiten brauchte, um mich wirklich in sie hineinversetzen und die Geschichte so gebannt verfolgen zu können, wie sie es verdient. Ich habe etwa 50 Seiten gebraucht, bis ich die Aufregung gespürt habe, die auch Amaia auf diesen ersten Seiten spüren muss und so hat es nicht lang gedauert, bis ich Feuer und Flamme für sie, ihre Geschichte und vor allem die neue Welt Cassardim wurde.

    Hinzu kommen Amaias Geschwister Moe, Jenny, Annie, Nick und Adam, die man erst einmal auseinanderhalten muss, mir dann aber umso besser gefallen haben. Gerade die zwei großen Brüder haben einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, was ich immer wieder zuckersüß fand und was einfach nur für die tiefe Verbindung zueinander gesprochen hat. Ich finde es schön, dass die Autorin das immer wieder mit hat einfließen lassen, denn solche Gefühle lassen sich nun mal nicht einfach abstellen. Auch dann nicht, wenn man gerade ganz andere Sachen im Kopf hat und sich das bisherige Leben auf den Kopf stellt. Dementsprechend gibt es auch zwischen den Geschwistern die ein oder andere spannende Situation.

    Nun der – für mich – wichtigste Charakter: Noár! Leute, ich war schon lange nicht mehr derart Feuer und Flamme für einen Charakter! Von Anfang an spürt man, dass er Geheimnisse hat, die weit über das hinausgehen, was man erwartet und so war es dann auch. Es gab zwar einen Punkt, an dem ich geahnt habe, was kommt, aber das war nur wenige Seiten vor der ‚Auflösung‘ und selbst dann braucht man Ewigkeiten, um ihn auch nur annähernd durchschauen zu können. Ich liebe ihn! Schon jetzt kann ich es kaum abwarten, wie er sich weiterentwickeln wird und welche Probleme damit einhergehen werden. Das. Wird. Gut!

    Einige Nebencharaktere, die für mich besonders toll waren möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Solltet ihr meine Instagram-Stories bereits verfolgt haben, wisst ihr, dass ich Das-Reich-der-sieben-Höfe-Feelings hatte und das bedeutet vor allem, sich Zuhause zu fühlen! Zu verdanken war das in erster Linie der intensiven Beziehung zwischen den Hauptcharakteren, allerdings auch Zoe, Keeza, Rhome, Pash, Drokor und Co! Ich liebe das Beisammensein der Figuren und hoffe so, so, so sehr, dass es ähnliche Situationen in den nächsten zwei Bänden geben wird!

    Was Yon und Lazar angeht bin ich nach wie vor unschlüssig, ebenso was Katair angeht. Es sind Charaktere, die man einfach selbst kennenlernen muss und die sicher noch Überraschungen bereithalten könnten. Aber dazu werde ich euch auf keinen Fall mehr verraten, hehe.

    Die größte Gefahr in der Geschichte geht definitiv vom Chaos aus und auch Kaiser Fidrin wirkt von Anfang an wie eine große Bedrohung und demonstriert seine Macht wo er kann. Immer wieder sorgt er für unangenehme Situationen, allerdings auch für viel Spannung im Goldenen Berg. Doch auch Zima könnte für den nächsten Band noch sehr interessant werden und sorgt schon jetzt für Bauchschmerzen, wenn ich nur daran denke. Bitte, liebe Julia, tu uns nicht weh!

    Nennen möchte ich unbedingt auch noch einige magische Dinge, die man auf keinen Fall außen vor lassen darf! Vom Nebel über den Goldenen Berg, bis hin zu Schattenkriegern, Shendais und Geistern ist alles dabei! Ich kann nicht glauben, was die Autorin alles geschaffen hat und dass es dabei nie zu viel wirkt. Im Gegenteil! Ich kann einfach nicht genug davon bekommen! Vor allem der Goldene Berg hat für das ein oder andere Lachen bei mir gesorgt, denn natürlich lebt in Cassardim so gut wie alles. Dementsprechend interessant ist die Reise auch.

     

     

    Es ärgert mich gerade, dass ich meine Begeisterung hier nicht annähernd so gut rüberbringen kann, wie in meinem Video, doch das ist es, was ihr hier sehen sollt: Begeisterung! Die Autorin hat sowohl für Wohlfühlmomente, als auch für Spannung, Aufregung, Angst, Panik, Liebe und Magie gesorgt und mich damit mehr als nur überrascht. Ich wusste ja, dass sie eine Gabe hat, aber sie selbst zu erleben, ist etwas völlig anderes, als nur davon zu hören. Cassardim ist ein Reich mit neuen Möglichkeiten. Ein Reich, in dem Chaos und Ordnung ausgewogen sein müssen und beides wird mit diesem ersten Band sicher noch nicht bestanden sein. Irgendwie habe ich die böse Vorahnung, dass Band 1 nur der Anfang von etwas viel Schlimmerem war und bete schon jetzt dafür, dass mir im nächsten Band nicht tausendmal das Herz gebrochen wird. Liebe Julia, ich bin mir sicher, dass du das hier lesen wirst. Tu mir das nicht an! Ich fiebere ja jetzt schon viel zu sehr, haha. Aber Leute, sollte es euch noch nicht klar sein: Jeder Fantasyfan, insbesondere Sarah J. Maas Fans, sollte diese Reihe lesen! Von mir gibt es 5 Federn und eine dicke fette Extraauszeichnung!

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    Cover des Buches Die Tiermagierin – Schattentanz (ISBN: 9783499005220)

    Bewertung zu "Die Tiermagierin – Schattentanz" von Maxym M. Martineau

    Die Tiermagierin – Schattentanz
    Nadininivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes Lesehighlight in eine völlig neue, ideenreiche Welt! Ganz, ganz große Empfehlung!
    Ich bin hin und weg!

    Als ich Cover und Klappentext des Buches das erste Mal gesehen hatte wusste ich bereits, dass ich es unbedingt lesen muss. Auch nach dem Lesen würde ich mich noch für die Geschichte entscheiden. Vor allem, weil sie mich absolut sprachlos zurückgelassen hat. Die nächsten Bände kann ich jetzt schon kaum erwarten!

    Leena hat mir von Anfang an gut gefallen. Sie war frech, vielschichtig, geheimnisvoll und stark. Und genau diese Mischung macht es aktuell am spannendsten für mich. Tatsächlich hat sie mich in vielerlei Hinsicht an Celaena aus Throne of Glass erinnert, die ich ja auch sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Und doch war sie sehr viel weicher, hingebungsvoller und einfach nochmal ganz anders. Besonders beeindruckt hat mich an ihr der Bund zu ihren Tierwesen, die die Geschichte für mich auf ein völlig eigenes Level gehoben haben.

    Die Tierwesen waren überhaupt DAS Highlight für mich! Nicht nur, dass es ein Bestiarium am Ende des Buches gibt, wo teilweise sogar Bilder dabei sind, nein, die Tierwesen werden auch unglaublich schön beschrieben und haben verschiedenste Aufgaben, Erscheinungen und Charaktereigenschaften. Ich fand es beeindruckend, wie viele unterschiedliche Wesen die Autorin schon in diesem Band erschaffen hat. Und tatsächlich ist es das erste Mal, dass mich diese fast noch mehr interessieren, als die Charaktere selbst. Nicht, weil die Charaktere schlecht waren – im Gegenteil! -, sondern, weil beide Seiten unglaublich stark waren und sich gegenseitig noch stärker gemacht haben!

    Auch Noc hat mich sehr schnell von sich überzeugen können. Sein Fluch hat ihm eine Grausamkeit verliehen, die ihn undurchdringlich gemacht hat und ihm doch nicht alles von seiner herzlichen Art nehmen konnte. Man merkt schnell, dass sowohl er, als auch seine Brüder und Schwestern (die Assassinen) alles andere als grausam sein müssen. Und je näher man ihnen kommt, desto mehr schließt man sie ins Herz. Das ging in meinen Augen wahnsinnig schnell. Man fühlte sich, wie in einer Familie. Pudelwohl. Und das, obwohl die ganze Zeit die Ungewissheit zwischen ihnen steht.

    Auch die anderen Assassinen gefielen mir wahnsinnig gut. So mochte ich vor allem Ozias und Calem, die es einem leicht gemacht haben, sie zu mögen. Ozias durch seine herzliche, zuvorkommende Art und Calem, indem er einfach immer einen dummen, anzüglichen Spruch auf den Lippen trug. Selbst in Momenten, in denen man beim Lesen total angespannt war, weil etwas spannendes passierte, haben sie ihre Eigenschaften besonders gemacht. So ging es mir auch mit Kost, der nochmals herausstach, indem er immer einen besonders beschützerischen Blick für Noc übrighatte. Tatsächlich habe ich bis zum Ende alle drei wahnsinnig ins Herz geschlossen! Es ist unglaublich, wie viel an Gefühl ein einziger Band vermitteln kann.

    Doch die Tiermagier und der ihnen zugrundeliegende Rat machen es nicht weniger spannend. Es ist nicht verwunderlich, dass man ihnen skeptisch gegenübersteht, nachdem Leena von ihnen verbannt wurde und man schnell erfährt, dass es nicht ihr selbst zu verschulden war. Was genau dahintersteckt müsst ihr natürlich selbst lesen, doch so viel kann ich sagen: Es wird aufregend, atemberaubend und grausam! Ich habe vor dem Lesen nicht mit einer derartigen Bandbreite gerechnet, bin aber froh, diese bekommen zu haben. Ich hoffe sehr, dass man über die neu kennengelernten Charaktere, insbesondere Kaira und Gaige, aber auch Raven und die anderen Tiermagier, noch sehr viel mehr erfahren wird.

     

     

    Am Ende von Band 1 bleiben viele Fragen offen und es ist vielleicht eines der ersten Male, dass ich das zwar mit einem lachenden und einem weinenden Auge abschließe, aber eben trotzdem froh darüber bin, dass es so ist. Ich finde es toll, dass die Autorin einem viele Fragen beantwortet hat, viele Probleme zugänglicher macht und gleichzeitig so viel im Raum stehen lässt, dass man unbedingt weiterlesen will! Die Hauptcharaktere lernt man in angemessenem Tempo kennen und lieben, empfindet sich schnell selbst als Teil der Familie und entdeckt gemeinsam mit ihnen das Reich der Tierwesen. Aus Feinden werden Freunde. Aus Schatten wird Licht. Und plötzlich sind die Schatten gar nicht mehr so beängstigend, weil es etwas sehr viel schlimmeres, als sie gibt. Etwas, das uns weiterlesen lässt, denn es gibt nun so einige Gründe, um genau das tun zu wollen. Ich kann es kaum erwarten, Noc, Leena Ozias, Calem und Kost wiederzutreffen! Und ich freue mich darauf, noch weitere Charaktere kennenzulernen, mehr Tierwesen zu entdecken und alte Tierwesen erneut lieb haben zu können. Es wird großartig. Das spüre ich. Vor allem, weil dieser erste Band nicht nur viel verspricht, sondern auch viel gibt. Atemberaubend, neuartig, besonders und wunderschön. All das ist dieses Buch. Sorry Leute, aber das hier ist eindeutig ein 5 Federn Buch. Mit Extraauszeichnung. Ihr wisst was das heißt? – Lest es!

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    Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)

    Bewertung zu "The Last Goddess - A Fate Darker Than Love" von Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love
    Nadininivor 7 Monaten
    Es tut mir im Herzen weh, es nicht loben zu können

    Nachdem ich schon das ein oder andere von Bianca Iosivoni gelesen hatte, habe ich mich auch auf ihr neues Fantasyprojekt gefreut und dachte, dass es mich unmöglich enttäuschen könnte. Dadurch, dass ich es in der Leserunde gelesen und mich so auch mit einigen anderen LeserInnen austauschen konnte, sind mir die Schwachstellen aber umso mehr aufgefallen. Bevor ihr weiterlest möchte ich sagen, dass ich Bianca Iosivoni nach wie vor sehr gerne mag und weiter verfolgen werde, dieses Projekt und ich werden aber eher keine Freunde mehr.

    Komme ich zuerst einmal zur Protagonistin Blair, die zu Beginn noch sympathisch wirkt, sich dann aber immer wieder Sachen erlaubt, die ich fragwürdig finde. Nicht nur ihr kleiner Einbruch (keine Sorge, ich werde keine Spoiler nutzen, die euch etwas verraten), sondern auch ihr Verhalten während einiger Kämpfe oder die Tatsache, dass sie viele Dinge überhaupt nicht durchdacht angeht, haben mich unglaublich genervt. Ihr wisst, dass ich es hasse, Bücher groß zu kritisieren, aber in diesem Fall kann ich da einfach nicht drüber hinwegsehen und möchte, dass ihr versteht, wieso ich (leider) nicht so begeistert von der Geschichte bin. Es kam nicht nur einmal, sondern mehrmals vor und viele Stellen, die kürzer hätten gehalten werden können, wurden total in die Länge gezogen (siehe Kampftraining), während wichtige Stellen unterbrochen/kurz gehalten (erstes Aufeinandertreffen mit Cyrus) wurden. Das Wichtigste aber ist, dass Blair wissentlich immer wieder andere in Gefahr bringt, während diese ihr Leben riskieren.

    Ryan war mir ebenfalls zu Beginn sympathisch, entwickelte sich aber im Zwischenteil zum kompletten Gegenteil, bis ich ihn gegen Ende wieder okay fand. Da er der zweite Hauptcharakter ist und damit eine große Rolle für die Geschichte einnimmt, ist es natürlich nicht besonders vorteilhaft, dass er mir nicht nur positiv im Gedächtnis bleibt. Das heißt für mich, dass mir beide nicht so gut gefallen haben und ich dadurch auch nur schwer eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Gegen Ende versucht er etwas zu tun, das das einzig richtige ist und etwas schlimmes verhindern soll, deshalb kann ich ihn da schon verstehen und alles. Aber seine anderen Verhaltensweisen (insbesondere das Weggehen vom anfänglichen Treffen im Hotel) sind mir nach wie vor schleierhaft.

    Es gab aber auch andere Charaktere, die ich wirklich interessant und vielschichtig finde. So ist mir Ling sehr deutlich im Gedächtnis geblieben, weil ich noch immer nicht wirklich etwas über sie weiß und gern mehr über sie erfahren würde. Aber auch Zev mochte ich sehr gern, bis zum Schluss, wo sich nochmals einiges getan hat. Auch da würde mich interessieren wie die Autorin das Ganze aufzulösen gedenkt, denke aber trotzdem nicht, dass ich weiterlesen werde.

    Die Valkyren, die hier ja eine sehr große und wichtige Rolle einnehmen, sind leider eher undurchsichtig geblieben. Zu Beginn dachte ich noch, dass sie wie eine Familie für Blair werden könnten und man sich so auch als Leser gut in sie hineinversetzen kann. Leider war das Gegenteil der Fall. Ein Großteil von ihnen hat sich einfach nur seltsam, vorwurfsvoll oder abweisend verhalten, was nicht dazu beigetragen hat, dass man sie ins Herz hätte schließen können. Stattdessen kam immer wieder etwas, wodurch man sich als LeserIn nur weiter von ihnen entfernte. Das finde ich super schade, weil ich wirklich gern mehr erfahren und eine tiefere Bindung zu ihnen aufgebaut hätte. Das Ende hat das aber fast unmöglich werden lassen. Abgesehen von Ayane, die ich tatsächlich nach wie vor am liebsten mag. Doch wenn man von ihr absieht, haben sich alle Valkyren von Anfang an so verhalten, dass sie Blair kein Stück weitergeholfen haben. Und obwohl gegen Ende alles besser aussieht, scheinen sie keine Einheit zu bilden.

    Ähnlich verhält es sich mit den Dienern des Chaos, die den kompletten Gegensatz zu den Valkyren bieten. Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso genau sie das Ende der Welt wollen und was genau für sie dabei herausspringt. Aber trotz allem empfinde ich ihre Gründe fast schon als nachvollziehbarer, als die der Valkyren. Cyrus sticht durch seine düstere Aura hervor, doch auch Hector scheint recht vielschichtig zu sein und könnte für Band 2 wichtig werden. Über ihr neues Mitglied war ich nicht überrascht, trotzdem hoffe ich auch da, dass noch etwas komplexer gedacht wurde.

     

     

    Valhalla empfand ich alles in allem als recht spannend und auch Helheim würde ich gern besser kennenlernen, insbesondere mit dem neu gewonnen Wissen darum. Auch was den Fenriswolf angeht wäre ich gespannt, wie das Ganze erklärt wird und zusammenhängt. Doch da mir keiner der Charaktere so sympathisch ist, dass ich unbedingt wissen muss, wie es ausgeht, denke ich nicht, dass ich weiterlesen werde. Ich hoffe, dass alle Punkte einigermaßen nachvollziehbar sind. Solltet ihr noch Fragen haben oder euch austauschen wollen, könnt ihr euch gern melden. Von mir gibt es diesmal leider nur 2,5 Federn und ich bedanke mich trotzdem ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)

    Bewertung zu "The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman" von Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
    Nadininivor einem Jahr
    Eine neue Idee mit viel Potenzial

    Endlich kann ich euch meine Meinung zu The Secret Book Club – einem Buch, das etwas wirklich Neues versprochen hat – zeigen! Bevor ich näher auf Charaktere und Story eingehe, möchte ich euch schon einmal sagen, dass ich es gut fand. Das Buch hat mich überzeugt, es war einigermaßen realistisch und hat viele Probleme gezeigt, die auch im echten Leben auftreten könnten. Warum es nicht die volle Punktzahl von mir bekommen hat, erfahrt ihr jetzt.


    Gavin hat mir als Protagonist ganz gut gefallen, wobei mir schon auf den ersten Seiten aufgefallen ist, dass er ein ziemlicher Idiot sein kann. Wie sagt man so schön? Alle Menschen machen Fehler. Wegen etwas, das jedem passieren kann jedoch so auszurasten, ist mir nach wie vor schleierhaft. Natürlich würde es das Buch nicht geben, wenn die Charaktere sofort offen und ehrlich über ihre Probleme gesprochen hätten, trotzdem wirkt Gavin durch sie, als hätte er sich vorher überhaupt nie für seine Frau interessiert. Das hat es mir anfangs schwer gemacht, ihn zu mögen. Dennoch wollte ich, dass er seine Frau zurückgewinnt.


    Thea hat mir dafür umso besser gefallen. Ich konnte ihre Zweifel nachvollziehen, weil sie Gründe hat, die logisch und traurig sind. Man lernt sie Stück für Stück besser kennen und versteht die Situation, in der Gavin und sie sich befinden. Es ist mir schleierhaft, wie sie so lange den Mund halten konnte. In einer Gesellschaft wie der, die sie sich teilweise geben muss, wäre ich längst hochgegangen. Dafür gab es in dieser Geschichte aber umso mehr prekäre Szenen, die ordentlich Stimmung gemacht haben. Tatsächlich hätte ich mir davon schon in der ersten Hälfte mehr gewünscht.


    Die erste Hälfte des Buches ist es nämlich auch, was es mir so schwer macht, das Buch rein positiv zu sehen. Es war einfach eine super angespannte Stimmung. Aufgrund der Thematik ist das nicht verwunderlich, trotzdem empfand ich es dadurch sehr schleppend, weiterzulesen. Nach der zweiten Hälfte wurde es dann besser und man hatte viel mehr Spaß, sowie Lust, herauszufinden was mit Thea und Gavin passiert. Ihnen wird auf ihrem Weg nämlich mehr als nur ein Hindernis in den Weg gelegt.


    Hindernisse aus dem Weg räumen will aber beispielsweise der Buchclub, den ich wahnsinnig gelungen fand! Auch hier hätte ich mir mehr gewünscht, weil das Buch den Titel ja nicht umsonst hat und die Jungs wirklich wahnsinnig amüsant waren. Durch sie hat die Story etwas entspanntes und immer wieder humorvolle Stellen bekommen, die absolut Lust auf mehr machen. Leider gab es von ihnen nicht so viele, wie erhofft, doch ich hoffe, dass sich dies in Band 2 ändern wird.


    Die Nebencharaktere haben allein dadurch enorm gepunktet, denn im Buchclub sind nicht gerade wenig Kollegen von Gavin. Sie haben dem Buch das gewisse Etwas gegeben. Neben ihnen fand ich auch Liv als Charakter interessant, allerdings hat sie mich in diesem Band die meiste Zeit genervt. Ich bin gespannt, inwiefern sie in Band 2 dargestellt wird. Auch die zwei Töchter von Gavin und Thea haben mir gut gefallen, doch auch sie waren stellenweise anstrengend. Bei Kindern kann man das wohl noch entspannter sehen, als bei den erwachsenen Charakteren. Ich hoffe, dass die zwei auch in Band 2 eine Rolle spielen werden.


    Fazit:

    Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Obwohl die erste Hälfte sehr angespannt war, hat die zweite Hälfte des Buches das Ganze wieder etwas ausgewogen, weil der Buchclub dort noch intensiver und humorvoller war und auch Thea und Gavin sich von einer etwas anderen Seite gezeigt haben. Ich hatte zu Beginn wirklich Angst, dass die Stimmung unschön bleibt, doch ich bin froh, dass dem nicht so ist und ich dann doch noch mit einem lachenden Auge lesen konnte. Vor allem die aufregenderen Szenen mit dem Buchclub, aber auch den Frauen der Männer haben mir gefallen. Gerade gegen Ende konnte Thea sich endlich von ihrer starken Seite zeigen und auch Gavin hat bewiesen, dass er gar nicht so übel ist. Was genau ich meine müsst ihr natürlich selbst nachlesen, von mir gibt es diesmal aber 4 Federn 🙂 Band 2 werde ich wohl definitiv lesen.

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    Cover des Buches V is for Virgin (ISBN: 9783846600986)

    Bewertung zu "V is for Virgin" von Kelly Oram

    V is for Virgin
    Nadininivor einem Jahr
    Unterhaltsam und schwierig zugleich

    Heute kann ich euch endlich meine Rezension zu V is for Virgin – dem neuen Buch von Kelly Oram – mitteilen! Ich durfte es bereits vor Erscheinen lesen und schaffe es doch erst jetzt euch meine Meinung mitzuteilen. Warum? Gute Frage. Es hat viele Gründe. Denn das Thema ist nichts das leichteste und doch ist es gerade das, was mich so neugierig auf das Buch gemacht hat. Mittlerweile habe ich außerdem verschiedenste Meinungen mitbekommen. Meinungen, die es mir nicht leicht machen, dieses Buch in Worte zu fassen, weil sie so stark auseinandergehen. Die ich allesamt nachvollziehen kann und mich deshalb hinterfragen lassen, was ich selbst tatsächlich denke. Aber ich werde versuchen, euch zu erklären, was ich meine, indem ich einfach mal anfange.

    Die Protagonistin der Geschichte ist Valerie, die wir schnell nur nach als Val oder auch Virgin Val kennenlernen. Das ist auch der erste Punkt, den ich ansprechen möchte, denn man merkt schnell, dass man es mit einer Highschoolgeschichte für jüngere Leser zu tun hat, weil Val nach einer Eigenschaft bzw. einem Merkmal benannt wird, die sie nicht bestimmen sollte. In dieser Geschichte ist es jedoch genau dieses Merkmal, das in den Fokus gestellt wird. Valerie ist Jungfrau und damit scheinbar ein Skandal. Dabei gibt es gar nicht so wenig Jugendliche, die Jungfrau sind. Weder in dem Alter, noch, wenn sie älter sind. Das ist nach wie vor ein Punkt, den ich etwas extrem fand, allerdings muss ich gestehen, dass es das Ganze auch spannend gemacht hat, weil für mich sowieso die gesamte Geschichte sehr überspitzt wirkte. Ich habe mich kurz gesagt darauf eingelassen und es dann nicht mehr als ganz so schlimm empfunden.

    Vals Kampagne fand ich wirklich interessant, denn der Grundgedanke, dass jeder selbst bestimmen können sollte, wie weit er/sie wann mit dem festen Freund oder der festen Freundin gehen will, hat mir sehr gut gefallen! Genau das war es, was mich so neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Leider wird schnell klar, dass Val zwar für etwas großartiges einstehen könnte, sie allerdings dazu tendiert, anderen ihre Meinung aufzuzwängen, statt jeden seine eigene Meinung leben zu lassen. Dadurch, dass ihr Umfeld die eigene Meinung trotzdem preisgibt und sich nicht von Val einschränken lässt, sondern sie darüber aufklärt, dass jeder -trotz ihrer Kampagne für Jungfräulichkeit und Abstinenz – selbst entscheiden können sollte, konnte ich akzeptieren, dass sie als sehr engstirnig dargestellt wird.

    Diese Engstirnigkeit macht es dem Leser nicht immer leicht, ja. Und schwierig wird es vor allem dann, wenn jüngere Leser aus Vals Perspektive lesen und sich abgucken, wie sie handelt, denn anderen eine Meinung aufzwängen zu wollen ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Trotzdem glaube ich nicht, dass das passieren wird. Mich konnte das Buch eigensinnige Weise unterhalten und Dinge hinterfragen lassen. Allein die Überspitztheit der einzelnen Szenen und das extreme Cliquendenken sorgt ja schon dafür, dass man erkennen kann, dass hier alles ein bisschen extremer dargestellt wird. Umso schöner ist es dann zu sehen, dass einige Charaktere nicht nur einseitig sind und plötzlich eine ganz neue Seite von sich preisgeben. So zum Beispiel Olivia, die man als Hexe kennenlernt und die später noch viel mehr von sich zeigt.

    Diese Vielseitigkeit kommt auch durch Kyle zum Vorschein. Ich gebe zu, dass man in diesem Band kaum einen Draht zu ihm gewinnen kann, weil er sich größtenteils von seiner miesen Seite zeigt. Das fand ich sehr schade, allerdings gab es auch Szenen und Augenblicke, in denen ich ihn mochte. Vor allem der Epilog hat schließlich aber gezeigt, dass er doch mehr ist, als nur ein eingebildeter, einseitiger und ziemlich engstirniger Sänger. Die Überspitztheit ist allerdings auch hier gegeben. Zumal er kein Nein zu akzeptieren scheint, wann immer Val ihn bittet, sie in Ruhe zu lassen. Auch hier ist es natürlich fragwürdig, was dies jüngeren Lesern vermittelt, wobei ich es während des Lesens gar nicht als so schlimm empfunden habe. Das kam erst, als ich später über das gesamte Buch, seine Pros und Contras nachgedacht habe. Ich bin mir bis jetzt unschlüssig, was genau ich davon halten soll, doch im Großen und Ganzen kann ich sowieso nur sagen, was ich jetzt gerade denke und das ist, denke ich, dass die Charaktere selbst noch wachsen. Sie wachsen und reifen an dummen Entscheidungen und Handlungen und später – siehe da – sind sie vielleicht doch gar nicht so übel.

    Ich möchte euch jetzt gar nicht so viel vorwegnehmen und erklären, denn im Grunde muss jeder sich ein eigenes Bild von der Geschichte und den Charakteren machen. Viele der Nebencharaktere fand ich sehr interessant und hatte zwischendurch auch wirklich Spaß mit ihnen. Was mir allerdings gefehlt hat, ist ein richtiger Draht zu ihnen. Sowohl, was die Haupt- als auch, was die Nebencharaktere angeht. Cara, Shane, Olivia, Zach, Stephanie, Isaac und einige mehr sind zwar allesamt auf ihre Art sympathisch eigen, aber eben nach wie vor recht blass, was die Bindung zu ihnen angeht. Und damit meine ich die zum Leser. Kelly Oram kenne ich ganz anders und nur deshalb bin ich diesbezüglich doch etwas enttäuscht. Das Gute war jedoch, dass sie alle ziemlich unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen hatten und so wenigstens etwas Vielfalt reingebracht haben.

     

     

    Ihr seht, dass es mir gar nicht so leicht fällt, das Buch in Worte zu fassen, geschweigedenn es zu bewerten. Zu Beginn war ich wirklich begeistert. Mir war von vornherein bewusst, dass es eine sehr überspitzte Highschoolgeschichte mit extremem Cliquendenken, Schlagzeilen und Rockstar-Szenen werden würde, weshalb ich darauf irgendwie vorbereitet war und mich sogar darauf gefreut habe! Nach dem Lesen bin ich unentschlossen. Einerseits mochte ich die Geschichte. Sie ist unterhaltsam, lockerleicht und zieht geradewegs an einem vorbei. Das hat allerdings auch dafür gesorgt, dass man die Charaktere ziemlich schnell wieder vergisst und kaum eine Bindung aufbaut. Das Schwierigste war aber die Thematik, denn für diese muss man wohl einfach ein Händchen haben. Ich persönlich finde es toll, dass darauf aufmerksam gemacht wird, dass jeder Mensch selbst entscheiden können sollte, wie weit er sexuell mit jemandem gehen möchte. Diesbezüglich ist auch die Kampagne von Val toll! Andererseits spürt man eben wirklich schnell, dass man beinahe nur ihre Sicht mitbekommt und sie diese auch noch allen aufzwängen zu wollen scheint. Was wiederum nicht gut ist, weil nach wie vor freie Meinung gegeben sein sollte. Es gab also einige Kritikpunkte, auch bezüglich des männlichen Hauptparts, den man hier, leider, auch noch gar nicht so gut kennenlernt. Dafür hat mich der Epilog sehr neugierig auf mehr gemacht! Irgendwie wäre ich also schon gespannt, wie es weitergeht. Von mir gibt es diesmal 3 Sterne und damit die goldene Mitte.

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    Cover des Buches THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt (ISBN: 9783570311325)

    Bewertung zu "THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt" von Sara Shepard

    THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt
    Nadininivor einem Jahr
    Perfekter Abschluss!

    Achtung! Für alle, die die Vorgänger nicht kennen, könnte es Mini-Spoiler (vor allem in Bezug auf die Beziehungen) geben!

    Es ist wieder Zeit für ein Bisschen Thriller, Jugendbuch und super viel Spannung! Nachdem ich die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gern mochte und geradezu aufgesaugt habe, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es in Band 3 weitergeht. Ich gebe zu, dass ich vor dem Lesen einige Sorgen hatte, nicht in die Geschichte reinzukommen. Das lag vor allem daran, dass ich kaum noch etwas über die Charaktere, ihre Beziehungen und die Storyline wusste. Jetzt weiß ich, dass diese Sorgen unberechtigt waren, denn je weiter man liest, desto besser kommt man in die Geschichte rein und erinnert sich an viel mehr Details, als man meinen sollte. Ich bin froh, dass die Autorin immer wieder auf etwas hingewiesen hat. So hatte ich keinerlei Probleme.

    Diesmal geht es natürlich auch wieder um unsere vier Hauptcharaktere Seneca, Maddox, Madison und Aerin. Nachdem der zweite Band mit einem fiesen Cliffhanger endete, war ich richtig gespannt auf die Fortsetzung und darauf, wie all das wohl für sie ausgehen würde. Aerin hat mich in diesem Band wirklich überrascht, denn sie ist nicht mehr bloß das verwöhnte Mädchen, das vieles nicht so ernst nimmt, sondern zu einer jungen Frau gereift, die weiß, dass sie leben will. In meinen Augen hat sie eine große Entwicklung durchgemacht und mittlerweile kaufe ich ihr die Beziehung zu Thomas ebenfalls ab.

    Doch auch Seneca muss sich in diesem Band einigen Herausforderungen stellen, denn sie ist mittlerweile wie besessen vom Stellen des Mörders ihrer Mutter. Besonders spannend zu sehen fand ich, wie engstirnig sie werden konnte und wie selten sie ihre Freunde an sich herangelassen hat. Ich habe ihr diese Entwicklung wirklich abgekauft und war dadurch sehr gespannt auf das Finale. Noch besser fand ich aber, wie sich nach und nach ein Puzzleteil in das andere gesetzt hat und man mit ihr gemeinsam herausgefunden hat, wie all die Morde und Geschichten zusammenhängen. Nichts ist zufällig passiert. Alles hatte eine Ordnung. Und diese Ordnung sehe nun auch ich.

    Maddox hat mich in diesem Band überrascht, denn er war immer für Seneca da und hat in meinen Augen eine wirklich gute Bezugsperson gebildet. Natürlich hat er sich oftmals weniger von allem verunsichern lassen, als die anderen, doch ich denke nach wie vor nicht, dass es daran lag, dass es ihn nicht interessiert hat, sondern eher daran, dass jeder Mensch mal verschnaufen muss. Das Ende des Buches hat mich sowohl ihn, als auch seine Schwester Madison mit anderen Augen sehen lassen und passte sehr gut zur Entwicklung der Charaktere.

    Allgemein fand ich das Ende super gelungen, weil man endlich das Gefühl bekommt, dass die Charaktere genau da stehen, wo sie hingehören. Obwohl alles in sich abgeschlossen ist, hat man das Gefühl, dass die Geschichte im eigenen Kopf weitergeht. Das liegt nicht zuletzt an Brett, der in diesem Band ebenfalls wieder eine elementar wichtige Rolle einnimmt und mich das ein oder andere Mal wahnsinnig gemacht hat. Mittlerweile kann ich ihn sehr viel besser verstehen und bin froh, dass die Autorin durch ihn und den neuen Fall, dem die Charaktere diesmal nachgehen, zeigt, dass kein Mörder einfach so tötet. Es gibt eben immer sehr viel mehr Faktoren. Selbst, wenn diese nicht immer nachvollziehbar sind.

     

     

    Ich bin wirklich froh, dass dieser Band so perfekt abgeschlossen wurde und man dennoch das Gefühl bekommt, dass Platz für einen weiteren wäre. In meinen Augen haben die Charaktere sich wirklich gut entwickelt und ihre Pläne dieser Entwicklung so angepasst, dass es glaubwürdig wirkte. Auch die Beziehungen untereinander sind unbestreitbar gestärkt worden und haben mich auf ganzer Linie überzeugen können. Obwohl es auch die ein oder andere langatmigere Stelle gab, war ich sehr neugierig auf das Ende und darauf, wie in diesem Netz alles zusammenhängt. Jeder Fall hat Spaß gemacht, jede Entwicklung war glaubwürdig und letztendlich bin ich froh, dass einfach alles einen Sinn ergibt. Die Bücher fügen sich hier super ineinander und auch die Nebencharaktere haben ihre Rollen erfüllt. Ich kann es kaum erwarten, mehr von der Autorin zu lesen! Sie hat mich hiermit jedenfalls sehr gut unterhalten und diesen Band habe ich sogar in nur 2 Tagen beendet! Von mir gibt es 4,5 Federn.

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    Cover des Buches Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (ISBN: 9783736310681)

    Bewertung zu "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" von Brittainy C. Cherry

    Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
    Nadininivor einem Jahr
    Die Frau kann es einfach!

    Wow. Brittainy C. Cherry hat es wieder einmal geschafft, dass ich diese Reihe niemals mehr als meine liebste New Adult Reihe anzweifeln kann. Es ist nun schon Monate her, dass ich das Buch gelesen habe und für Gewöhnlich schreibe ich meine Rezensionen sofort nach dem Lesen. In diesem Fall wusste ich, dass ich so gut wie alles von der Geschichte im Kopf behalten würde. Und so ist es auch. Wie könnte es bei einer Wortschöpferin wie hier auch anders sein?

    Grace war von Anfang an ein sympathischer Charakter, in den man sich gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihr gefühlt, geweint, gezweifelt und sie selbst gefunden. Und das bereits auf den ersten Seiten. Besonders auffällig fand ich, dass ihre Ehe bereits im ersten Kapitel scheitert und man so schnell einen Einblick in alles bekommt, was schief gelaufen ist. Die Auflösung des Warums lässt nicht lange auf sich warten und hat mich geschockt, aber auch sehr emotional berührt zurückgelassen. Doch das ist nur der Anfang einer neuen Reise, denn ich hatte wirklich das Gefühl, dass Grace auf jeder weiteren Seite mehr zu sich selbst gefunden hat. Und das, obwohl ihre Eltern es ihr absolut nicht leicht machen, denn kaum in der Stadt, muss sie sich von ihrer besten Seite präsentieren, um die Familie nicht schlecht oder sündhaft darzustellen. Denn diese ist sehr gläubig und macht es Grace nicht immer leicht.

    Jackson lernt man ebenfalls im ersten Kapitel kennen und erkennt schnell, dass allein seine Kindheit nicht nur von Freude begleitet wurde. Ich habe ihn schnell ins Herz schließen können, obwohl er von der ganzen Stadt als verhasst angesehen wird. Er schläft mit verheirateten Frauen und führt eine Werkstatt mit seinem Vater, der sich ebenfalls nicht gerade beliebt gemacht hat. Über allem stehen die Eltern von Grace, die dementsprechend einen stummen Kampf gegen Jacksons Familie ausführen, der sich immer wieder bemerkbar macht. Doch Jacksons Mauern lassen sich nicht so leicht einreißen. Und doch habe ich schnell das Gefühl bekommen, dass er Grace Mauern umso schneller einreißen konnte.

    Jacksons Vater und seine Mutter spielen neben Grace Eltern eine sehr elementare Rolle für die Geschichte und ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, worauf all die Probleme hinausführen. Ich persönlich habe mich vor allem auf das konzentriert, was zwischen Grace und Jackson ist und gehofft, dass es gut ausgehen möge. Natürlich kommt man nicht drumherum, mehr über die beiden herauszufinden und damit sind leider auch die Geschichten der eigenen Eltern verknüpft. Ich fand genau das so spannend an dieser Geschichte, denn letztendlich hängt – wie bei dieser Autorin nicht anders zu erwarten – alles zusammen. Auf eine ganz besondere und wunderschöne Art schafft die Autorin es auch diesmal, ein großartiges Finale zu schaffen.

    Finn, Grace Exmann, und Autumn, ihre beste Freundin, spielen neben diesen Charakteren ebenfalls eine wichtige Rolle und treten immer wieder auf. Besonders stark fand ich eine Szene gegen Ende, in der Grace großen Anstand beweist und ihrer besten Freundin einen Rat mit auf den Weg gibt, obwohl diese ihn nicht einmal verdient hätte. Man sieht hier deutlich die vielen kleinen Nachrichten, die hinter dem großen Ganzen der Geschichte stecken und genau das liebe ich an diesen Büchern.

    Auch Grace Schwester Judy und Jacksons Hund (ja, sein Hund) spielen eine wichtige Rolle für die Geschichte und lassen sie erst richtig erstrahlen. Beide sind Charaktere, die ich als sehr angenehm empfand und die ich nicht missen wollen würde. Doch auch hier solltet ihr definitiv selbst lesen und euch euer eigenes Bild machen.

     

     

    Es gab wirklich viele besondere und herzerwärmende oder auch herzzerreißende Szenen. Man muss es einfach selbst lesen, um all die Hinweise, Liebe und Betrüge spüren zu können, doch ich habe genau das getan und kann mich, selbst nach Monaten, noch sehr gut an die Geschichte erinnern. Das Gefühl, das in jedem Charakter steckt ist auf jeder Seite spürbar und es überrascht mich nicht, dass ich mich ebenfalls in Jackson verliebt habe, obwohl er in vielen Momenten ein totaler Trampel war. Umso besonderer wirkten die Szenen, in denen er das Gegenteil von seiner sonst so harten Seite gezeigt hat. Sie sind der Grund dafür, dass dieses Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen bekommt. Doch auch die vielen Thematiken, die mit eingebracht werden, machen das Buch zu etwas besonderem. Zumal ich das Thema Glaube hier sehr gut verarbeitet und absolut nicht als too much empfand. Dennoch hat es mich nicht ganz so sehr überzeugt wie der Vorgänger, weshalb es diesmal 5 Federn von mir gibt!

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    Cover des Buches After truth - Mit exklusivem Zusatzkapitel (ISBN: 9783453504097)

    Bewertung zu "After truth - Mit exklusivem Zusatzkapitel" von Anna Todd

    After truth - Mit exklusivem Zusatzkapitel
    Nadininivor einem Jahr
    Noch nerviger als der 1. aber immer noch süchtig machend

    Ihr wisst es bereits und es hat sich nicht viel daran geändert: Ich bin süchtig nach der After-Reihe. Nachdem ich Band 1 an zwei Tagen durchgesuchtet habe, musste Band 2 schnell her und wurde sofort von mir bestellt. Sobald er ankam, habe ich damit begonnen, die Geschichte um Tessa und Hardin weiterzulesen. Was soll ich sagen… ich bin nach wie vor süchtig.

    Ich muss zugeben, dass Tessa mir in diesem Band deutlich weniger sympathisch war, als noch im ersten. Wo sie im ersten Band in vielen Dingen unerfahren wirkte und sie genau das sympathisch machte, tut sie hier des öfteren das Gegenteil. Immer wieder tut sie Dinge, nur weil sie denkt, dass Hardin es ja ähnlich getan hätte oder um ihm etwas heimzuzahlen, was so gar nicht der Tessa entspricht, die man in Band 1 kennengelernt hat. Ich persönlich empfand das in den meisten Szenen als unangenehm und habe mir gewünscht, dass sie schnell wieder die wird, die man kennengelernt hat, doch in einigen wenigen Punkten konnte ich diese Wandlung sogar verstehen.

    Hardin war ähnlich wie in Band 1, allerdings hat er sich deutlich mehr um Tessa bemüht, als zu Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte. Man merkt, dass ihm leidtut, was er getan hat und dass er ehrlich versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Dennoch hat es mir nicht gefallen, dass er immer wieder in ein aggressives Verhaltensmuster zurückgefallen ist und zum Kontrollfreak wurde. Wann immer etwas nicht hundertprozentig so lief, wie er es wollte, wurde er unzähmbar. Und das selbst dann, als Tessa nur mal mit Freunden aus war. Ich weiß nicht, inwiefern sich das noch ändern wird, aber ich hoffe sehr, dass die beiden am Ende der Geschichte die sind, die sie für sich selbst und den Partner sein wollen.

    Beide Charaktere haben also starke Schwächen, die aber definitiv menschlich sind. Gerade dieses menschliche mag ich so an der Geschichte, denn hier werden wenigstens mal Probleme eingebracht, die auch im echten Leben stattfinden könnten. Vielleicht etwas zu oft, aber dennoch auf ihre Art gut. Und was das Beste ist: Es gab sogar neue Dinge aufzudecken! Man erfährt mehr über Hardins Vergangenheit und auch Tessa lässt etwas tiefer blicken. Ich bin gespannt, inwiefern die Vergangenheit der beiden über ihre Zukunft bestimmen wird und wie sie in Band 3 weiter miteinander verfahren. Meiner Meinung nach sind sie jedenfalls nicht auf dem schlechtesten Weg.

    Natürlich darf man aber auch die Nebencharaktere nicht vergessen, die auch diesmal wieder eine große Rolle für die Geschichte spielen. So sind Landon, Ken und Karen nach wie vor ein großer und wichtiger Teil der Beziehung von Hardin und Tessa und diesmal lernt man auch Hardins leibliche Mutter Trish kennen, die ich sehr mochte und sofort ins Herz geschlossen habe! Neben ihnen treten aber auch unbeliebtere Charaktere, wie Zed und Jace erneut auf. Obwohl ich Zed zwischenzeitlich immer wieder mag, komme ich doch nicht umhin, ihn allein dafür nicht zu mögen, dass er und Hardin sich ständig zoffen. Warum auch immer, Hardin hat meine Sympathie für sich gewonnen.

    Der Freundeskreis mit Molly, Steph, Tristan und den anderen tritt ebenfalls wieder auf und darf meiner Meinung nach einfach nicht fehlen. Tatsächlich gab es diesmal sogar ein paar lustigere Szenen, die ich sehr unterhaltsam fand. Dennoch überwiegen natürlich die ernsten Dinge zwischen den Protagonisten, die dafür aber eigene Insider und Witze, aber auch romantische Situationen mit einbringen.

     

     

    Obwohl mich das Hin und Her der beiden Protagonisten auch diesmal wieder erschöpft hat und ich mir schon jetzt ein Ende herbeisehne, kann ich doch nicht leugnen, dass ich nach wie vor süchtig nach ihnen und ihrer Geschichte bin. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie die beiden am Ende überein kommen, ohne einander ständig das Herz zu brechen. Es wäre jedenfalls schön, wenn es zu diesem Ende kommen würde, doch vorher kann ich mir denken, welche Probleme im dritten Band auftreten werden. Für den zweiten Band jedoch bin ich zwar zufrieden, aber dennoch nicht ganz so überzeugt wie beim ersten Mal. Deshalb gibt es von mir diesmal 3,5 Federn!

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    Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)

    Bewertung zu "Sinking Ships" von Tami Fischer

    Sinking Ships
    Nadininivor einem Jahr
    Eine sehr gute Fortsetzung mit neuen Protagonisten!

    Es ist endlich passiert. Ich habe Band 2 der Fletcher University gelesen! Nach dem ersten Band der Reihe war ich wirklich gespannt auf die nächsten zwei Protagonistin und ihre Geheimnisse. Das Buch habe ich fast sofort nach Erscheinen zu lesen begonnen, allerdings immer wieder abgebrochen. Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich bin froh, dass ich es nach Monaten Pause endlich zu Ende lesen und es dann doch noch richtig mögen konnte!

    Carla war eine sehr ungewohnte Protagonistin für mich, weil sie alles und jeden von sich stößt, wenn es um ihre Gefühle und Probleme geht. Anfangs hat mich das etwas genervt und verunsichert, trotzdem war ich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte und wollte sehen, ob sie ihre Mauern früher oder später nachvollziehbar fallen lassen kann. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, sie besser  verstehen zu können und sobald die Liebesgeschichte an Fahrt aufnimmt, hat sie mir deutlich besser gefallen. Irgendwie konnte sie dann auch mich erreichen.

    Bei Mitchell war es deutlich leichter, sich in ihn hineinzuversetzen, was vor allem daran liegt, dass man sieht, wie sehr er sich um die Menschen um ihn herum bemüht und wie oft er falsch eingeschätzt wird, weil er aus einer schönen Wohngegend kommt. Man könnte fast schon sagen, dass er das Gegenteil von Carla ist und doch finde ich, dass die beiden sich gar nicht so unähnlich sind. Denn im Grunde genommen haben beide ein großes Herz. Und das zeigen sie mit Fortlaufen der Geschichte.

    Besonders gut gefallen haben mir die vielen Eigenheiten der Charaktere. Ich mochte es, wenn Mitchell und Carla sich gegenseitig geneckt haben oder ins Flirten verfallen sind. Witzig fand ich auch Carlas verdrehte Sprichwörter, die sie einfach nie korrekt hinbekommen hat. Diese Eigenheiten machen das Buch besonders und haben mich schon im ersten Band der Reihe überzeugen können, in dem es um Ella und Ches ging.

    Die Nebencharaktere kommen diesmal natürlich auch nicht zu kurz. Vor allem Carlas Brüder Mateo und Oskar spielen eine wichtige Rolle für die Geschichte und tauchen immer wieder auf, um ihr das Leben schwer zu machen oder es zu versüßen. Es war nicht immer schön, dem Ganzen zu folgen, dennoch gab es viele spannende, traurige, emotionale oder auch schöne Momente. Je länger mal die Charaktere kennenlernt, desto lieber gewinnt man sie. Auch Alma, Victor, Lenny, Summer, Savannah, Creed und die anderen habe ich noch weiter ins Herz schließen können. Ich bin wirklich gespannt, inwiefern sich dies im dritten Band weiterentwickeln wird.

    Probleme bleiben natürlich auch in diesem Band nicht aus. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass es davon weitaus mehr gab, als noch im ersten Band. Ob Geldsorgen, rechtlicher Kram, Jobs und Studium oder Gefühle, hier gab es von allem etwas. Interessant waren auch die Streitigkeiten zwischen Carla und Arden, die das Fass natürlich immer wieder zum Überlaufen bringen.

     

     

    Trotz der Startschwierigkeiten war auch dieser Band wieder ein voller Erfolg, weil er mich emotional berühren konnte und mich den Charakteren näher gebracht hat. Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band und eine weitere Runde mit der Clique, vor allem jetzt, wo Carla zwei völlig verschiedene Seiten von sich gezeigt hat. Man kann sich mit jedem Band besser in die Charaktere hineinversetzen und fühlt sich ihnen näher, wodurch ich mich – hoffentlich – auch in Lenny hineinversetzen kann, wenn es um sie geht. Doch für diesen Band kann ich nur sagen, dass ich Carlas Ängste gut nachvollziehen konnte, es toll fand, wie sie angegangen wurden und wie sie sich gemeinsam mit Mitchell etwas völlig eigenes, mal ernstes, mal lustiges, aufgebaut hat. Das Einzige was mich stört ist, dass man nicht weiß, wie es mit Mitchells Familie und ihr weitergeht und inwiefern ihre Angst und ihre Eltern sie noch immer beherrschen. Ich hoffe sehr, dass dazu noch etwas mehr kommen wird. Von mir gibt es diesmal 4 Federn!

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    Ich blogge seit 2014 unter dem Namen nadinesbuecherwelt über meinen Blog und Instagram über gelesene und geschriebene Bücher, das Zocken auf verschiedenen Konsolen, sowie einen Teil meines Lebens. Der Austausch mit euch und anderen BloggerInnen war dabei immer das, was mir am meisten Spaß gemacht und mich meinen eigenen Ideen noch näher gebracht hat. Ich kann es kaum erwarten sie in Zukunft mit euch zu teilen!

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