Nadinini

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    Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)

    Bewertung zu "The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman" von Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
    Nadininivor 25 Tagen
    Eine neue Idee mit viel Potenzial

    Endlich kann ich euch meine Meinung zu The Secret Book Club – einem Buch, das etwas wirklich Neues versprochen hat – zeigen! Bevor ich näher auf Charaktere und Story eingehe, möchte ich euch schon einmal sagen, dass ich es gut fand. Das Buch hat mich überzeugt, es war einigermaßen realistisch und hat viele Probleme gezeigt, die auch im echten Leben auftreten könnten. Warum es nicht die volle Punktzahl von mir bekommen hat, erfahrt ihr jetzt.


    Gavin hat mir als Protagonist ganz gut gefallen, wobei mir schon auf den ersten Seiten aufgefallen ist, dass er ein ziemlicher Idiot sein kann. Wie sagt man so schön? Alle Menschen machen Fehler. Wegen etwas, das jedem passieren kann jedoch so auszurasten, ist mir nach wie vor schleierhaft. Natürlich würde es das Buch nicht geben, wenn die Charaktere sofort offen und ehrlich über ihre Probleme gesprochen hätten, trotzdem wirkt Gavin durch sie, als hätte er sich vorher überhaupt nie für seine Frau interessiert. Das hat es mir anfangs schwer gemacht, ihn zu mögen. Dennoch wollte ich, dass er seine Frau zurückgewinnt.


    Thea hat mir dafür umso besser gefallen. Ich konnte ihre Zweifel nachvollziehen, weil sie Gründe hat, die logisch und traurig sind. Man lernt sie Stück für Stück besser kennen und versteht die Situation, in der Gavin und sie sich befinden. Es ist mir schleierhaft, wie sie so lange den Mund halten konnte. In einer Gesellschaft wie der, die sie sich teilweise geben muss, wäre ich längst hochgegangen. Dafür gab es in dieser Geschichte aber umso mehr prekäre Szenen, die ordentlich Stimmung gemacht haben. Tatsächlich hätte ich mir davon schon in der ersten Hälfte mehr gewünscht.


    Die erste Hälfte des Buches ist es nämlich auch, was es mir so schwer macht, das Buch rein positiv zu sehen. Es war einfach eine super angespannte Stimmung. Aufgrund der Thematik ist das nicht verwunderlich, trotzdem empfand ich es dadurch sehr schleppend, weiterzulesen. Nach der zweiten Hälfte wurde es dann besser und man hatte viel mehr Spaß, sowie Lust, herauszufinden was mit Thea und Gavin passiert. Ihnen wird auf ihrem Weg nämlich mehr als nur ein Hindernis in den Weg gelegt.


    Hindernisse aus dem Weg räumen will aber beispielsweise der Buchclub, den ich wahnsinnig gelungen fand! Auch hier hätte ich mir mehr gewünscht, weil das Buch den Titel ja nicht umsonst hat und die Jungs wirklich wahnsinnig amüsant waren. Durch sie hat die Story etwas entspanntes und immer wieder humorvolle Stellen bekommen, die absolut Lust auf mehr machen. Leider gab es von ihnen nicht so viele, wie erhofft, doch ich hoffe, dass sich dies in Band 2 ändern wird.


    Die Nebencharaktere haben allein dadurch enorm gepunktet, denn im Buchclub sind nicht gerade wenig Kollegen von Gavin. Sie haben dem Buch das gewisse Etwas gegeben. Neben ihnen fand ich auch Liv als Charakter interessant, allerdings hat sie mich in diesem Band die meiste Zeit genervt. Ich bin gespannt, inwiefern sie in Band 2 dargestellt wird. Auch die zwei Töchter von Gavin und Thea haben mir gut gefallen, doch auch sie waren stellenweise anstrengend. Bei Kindern kann man das wohl noch entspannter sehen, als bei den erwachsenen Charakteren. Ich hoffe, dass die zwei auch in Band 2 eine Rolle spielen werden.


    Fazit:

    Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Obwohl die erste Hälfte sehr angespannt war, hat die zweite Hälfte des Buches das Ganze wieder etwas ausgewogen, weil der Buchclub dort noch intensiver und humorvoller war und auch Thea und Gavin sich von einer etwas anderen Seite gezeigt haben. Ich hatte zu Beginn wirklich Angst, dass die Stimmung unschön bleibt, doch ich bin froh, dass dem nicht so ist und ich dann doch noch mit einem lachenden Auge lesen konnte. Vor allem die aufregenderen Szenen mit dem Buchclub, aber auch den Frauen der Männer haben mir gefallen. Gerade gegen Ende konnte Thea sich endlich von ihrer starken Seite zeigen und auch Gavin hat bewiesen, dass er gar nicht so übel ist. Was genau ich meine müsst ihr natürlich selbst nachlesen, von mir gibt es diesmal aber 4 Federn 🙂 Band 2 werde ich wohl definitiv lesen.

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    Cover des Buches V is for Virgin (ISBN: 9783846600986)

    Bewertung zu "V is for Virgin" von Kelly Oram

    V is for Virgin
    Nadininivor einem Monat
    Unterhaltsam und schwierig zugleich

    Heute kann ich euch endlich meine Rezension zu V is for Virgin – dem neuen Buch von Kelly Oram – mitteilen! Ich durfte es bereits vor Erscheinen lesen und schaffe es doch erst jetzt euch meine Meinung mitzuteilen. Warum? Gute Frage. Es hat viele Gründe. Denn das Thema ist nichts das leichteste und doch ist es gerade das, was mich so neugierig auf das Buch gemacht hat. Mittlerweile habe ich außerdem verschiedenste Meinungen mitbekommen. Meinungen, die es mir nicht leicht machen, dieses Buch in Worte zu fassen, weil sie so stark auseinandergehen. Die ich allesamt nachvollziehen kann und mich deshalb hinterfragen lassen, was ich selbst tatsächlich denke. Aber ich werde versuchen, euch zu erklären, was ich meine, indem ich einfach mal anfange.

    Die Protagonistin der Geschichte ist Valerie, die wir schnell nur nach als Val oder auch Virgin Val kennenlernen. Das ist auch der erste Punkt, den ich ansprechen möchte, denn man merkt schnell, dass man es mit einer Highschoolgeschichte für jüngere Leser zu tun hat, weil Val nach einer Eigenschaft bzw. einem Merkmal benannt wird, die sie nicht bestimmen sollte. In dieser Geschichte ist es jedoch genau dieses Merkmal, das in den Fokus gestellt wird. Valerie ist Jungfrau und damit scheinbar ein Skandal. Dabei gibt es gar nicht so wenig Jugendliche, die Jungfrau sind. Weder in dem Alter, noch, wenn sie älter sind. Das ist nach wie vor ein Punkt, den ich etwas extrem fand, allerdings muss ich gestehen, dass es das Ganze auch spannend gemacht hat, weil für mich sowieso die gesamte Geschichte sehr überspitzt wirkte. Ich habe mich kurz gesagt darauf eingelassen und es dann nicht mehr als ganz so schlimm empfunden.

    Vals Kampagne fand ich wirklich interessant, denn der Grundgedanke, dass jeder selbst bestimmen können sollte, wie weit er/sie wann mit dem festen Freund oder der festen Freundin gehen will, hat mir sehr gut gefallen! Genau das war es, was mich so neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Leider wird schnell klar, dass Val zwar für etwas großartiges einstehen könnte, sie allerdings dazu tendiert, anderen ihre Meinung aufzuzwängen, statt jeden seine eigene Meinung leben zu lassen. Dadurch, dass ihr Umfeld die eigene Meinung trotzdem preisgibt und sich nicht von Val einschränken lässt, sondern sie darüber aufklärt, dass jeder -trotz ihrer Kampagne für Jungfräulichkeit und Abstinenz – selbst entscheiden können sollte, konnte ich akzeptieren, dass sie als sehr engstirnig dargestellt wird.

    Diese Engstirnigkeit macht es dem Leser nicht immer leicht, ja. Und schwierig wird es vor allem dann, wenn jüngere Leser aus Vals Perspektive lesen und sich abgucken, wie sie handelt, denn anderen eine Meinung aufzwängen zu wollen ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Trotzdem glaube ich nicht, dass das passieren wird. Mich konnte das Buch eigensinnige Weise unterhalten und Dinge hinterfragen lassen. Allein die Überspitztheit der einzelnen Szenen und das extreme Cliquendenken sorgt ja schon dafür, dass man erkennen kann, dass hier alles ein bisschen extremer dargestellt wird. Umso schöner ist es dann zu sehen, dass einige Charaktere nicht nur einseitig sind und plötzlich eine ganz neue Seite von sich preisgeben. So zum Beispiel Olivia, die man als Hexe kennenlernt und die später noch viel mehr von sich zeigt.

    Diese Vielseitigkeit kommt auch durch Kyle zum Vorschein. Ich gebe zu, dass man in diesem Band kaum einen Draht zu ihm gewinnen kann, weil er sich größtenteils von seiner miesen Seite zeigt. Das fand ich sehr schade, allerdings gab es auch Szenen und Augenblicke, in denen ich ihn mochte. Vor allem der Epilog hat schließlich aber gezeigt, dass er doch mehr ist, als nur ein eingebildeter, einseitiger und ziemlich engstirniger Sänger. Die Überspitztheit ist allerdings auch hier gegeben. Zumal er kein Nein zu akzeptieren scheint, wann immer Val ihn bittet, sie in Ruhe zu lassen. Auch hier ist es natürlich fragwürdig, was dies jüngeren Lesern vermittelt, wobei ich es während des Lesens gar nicht als so schlimm empfunden habe. Das kam erst, als ich später über das gesamte Buch, seine Pros und Contras nachgedacht habe. Ich bin mir bis jetzt unschlüssig, was genau ich davon halten soll, doch im Großen und Ganzen kann ich sowieso nur sagen, was ich jetzt gerade denke und das ist, denke ich, dass die Charaktere selbst noch wachsen. Sie wachsen und reifen an dummen Entscheidungen und Handlungen und später – siehe da – sind sie vielleicht doch gar nicht so übel.

    Ich möchte euch jetzt gar nicht so viel vorwegnehmen und erklären, denn im Grunde muss jeder sich ein eigenes Bild von der Geschichte und den Charakteren machen. Viele der Nebencharaktere fand ich sehr interessant und hatte zwischendurch auch wirklich Spaß mit ihnen. Was mir allerdings gefehlt hat, ist ein richtiger Draht zu ihnen. Sowohl, was die Haupt- als auch, was die Nebencharaktere angeht. Cara, Shane, Olivia, Zach, Stephanie, Isaac und einige mehr sind zwar allesamt auf ihre Art sympathisch eigen, aber eben nach wie vor recht blass, was die Bindung zu ihnen angeht. Und damit meine ich die zum Leser. Kelly Oram kenne ich ganz anders und nur deshalb bin ich diesbezüglich doch etwas enttäuscht. Das Gute war jedoch, dass sie alle ziemlich unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen hatten und so wenigstens etwas Vielfalt reingebracht haben.

     

     

    Ihr seht, dass es mir gar nicht so leicht fällt, das Buch in Worte zu fassen, geschweigedenn es zu bewerten. Zu Beginn war ich wirklich begeistert. Mir war von vornherein bewusst, dass es eine sehr überspitzte Highschoolgeschichte mit extremem Cliquendenken, Schlagzeilen und Rockstar-Szenen werden würde, weshalb ich darauf irgendwie vorbereitet war und mich sogar darauf gefreut habe! Nach dem Lesen bin ich unentschlossen. Einerseits mochte ich die Geschichte. Sie ist unterhaltsam, lockerleicht und zieht geradewegs an einem vorbei. Das hat allerdings auch dafür gesorgt, dass man die Charaktere ziemlich schnell wieder vergisst und kaum eine Bindung aufbaut. Das Schwierigste war aber die Thematik, denn für diese muss man wohl einfach ein Händchen haben. Ich persönlich finde es toll, dass darauf aufmerksam gemacht wird, dass jeder Mensch selbst entscheiden können sollte, wie weit er sexuell mit jemandem gehen möchte. Diesbezüglich ist auch die Kampagne von Val toll! Andererseits spürt man eben wirklich schnell, dass man beinahe nur ihre Sicht mitbekommt und sie diese auch noch allen aufzwängen zu wollen scheint. Was wiederum nicht gut ist, weil nach wie vor freie Meinung gegeben sein sollte. Es gab also einige Kritikpunkte, auch bezüglich des männlichen Hauptparts, den man hier, leider, auch noch gar nicht so gut kennenlernt. Dafür hat mich der Epilog sehr neugierig auf mehr gemacht! Irgendwie wäre ich also schon gespannt, wie es weitergeht. Von mir gibt es diesmal 3 Sterne und damit die goldene Mitte.

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    Cover des Buches THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt (ISBN: 9783570311325)

    Bewertung zu "THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt" von Sara Shepard

    THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt
    Nadininivor 2 Monaten
    Perfekter Abschluss!

    Achtung! Für alle, die die Vorgänger nicht kennen, könnte es Mini-Spoiler (vor allem in Bezug auf die Beziehungen) geben!

    Es ist wieder Zeit für ein Bisschen Thriller, Jugendbuch und super viel Spannung! Nachdem ich die ersten beiden Bände der Reihe wirklich gern mochte und geradezu aufgesaugt habe, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es in Band 3 weitergeht. Ich gebe zu, dass ich vor dem Lesen einige Sorgen hatte, nicht in die Geschichte reinzukommen. Das lag vor allem daran, dass ich kaum noch etwas über die Charaktere, ihre Beziehungen und die Storyline wusste. Jetzt weiß ich, dass diese Sorgen unberechtigt waren, denn je weiter man liest, desto besser kommt man in die Geschichte rein und erinnert sich an viel mehr Details, als man meinen sollte. Ich bin froh, dass die Autorin immer wieder auf etwas hingewiesen hat. So hatte ich keinerlei Probleme.

    Diesmal geht es natürlich auch wieder um unsere vier Hauptcharaktere Seneca, Maddox, Madison und Aerin. Nachdem der zweite Band mit einem fiesen Cliffhanger endete, war ich richtig gespannt auf die Fortsetzung und darauf, wie all das wohl für sie ausgehen würde. Aerin hat mich in diesem Band wirklich überrascht, denn sie ist nicht mehr bloß das verwöhnte Mädchen, das vieles nicht so ernst nimmt, sondern zu einer jungen Frau gereift, die weiß, dass sie leben will. In meinen Augen hat sie eine große Entwicklung durchgemacht und mittlerweile kaufe ich ihr die Beziehung zu Thomas ebenfalls ab.

    Doch auch Seneca muss sich in diesem Band einigen Herausforderungen stellen, denn sie ist mittlerweile wie besessen vom Stellen des Mörders ihrer Mutter. Besonders spannend zu sehen fand ich, wie engstirnig sie werden konnte und wie selten sie ihre Freunde an sich herangelassen hat. Ich habe ihr diese Entwicklung wirklich abgekauft und war dadurch sehr gespannt auf das Finale. Noch besser fand ich aber, wie sich nach und nach ein Puzzleteil in das andere gesetzt hat und man mit ihr gemeinsam herausgefunden hat, wie all die Morde und Geschichten zusammenhängen. Nichts ist zufällig passiert. Alles hatte eine Ordnung. Und diese Ordnung sehe nun auch ich.

    Maddox hat mich in diesem Band überrascht, denn er war immer für Seneca da und hat in meinen Augen eine wirklich gute Bezugsperson gebildet. Natürlich hat er sich oftmals weniger von allem verunsichern lassen, als die anderen, doch ich denke nach wie vor nicht, dass es daran lag, dass es ihn nicht interessiert hat, sondern eher daran, dass jeder Mensch mal verschnaufen muss. Das Ende des Buches hat mich sowohl ihn, als auch seine Schwester Madison mit anderen Augen sehen lassen und passte sehr gut zur Entwicklung der Charaktere.

    Allgemein fand ich das Ende super gelungen, weil man endlich das Gefühl bekommt, dass die Charaktere genau da stehen, wo sie hingehören. Obwohl alles in sich abgeschlossen ist, hat man das Gefühl, dass die Geschichte im eigenen Kopf weitergeht. Das liegt nicht zuletzt an Brett, der in diesem Band ebenfalls wieder eine elementar wichtige Rolle einnimmt und mich das ein oder andere Mal wahnsinnig gemacht hat. Mittlerweile kann ich ihn sehr viel besser verstehen und bin froh, dass die Autorin durch ihn und den neuen Fall, dem die Charaktere diesmal nachgehen, zeigt, dass kein Mörder einfach so tötet. Es gibt eben immer sehr viel mehr Faktoren. Selbst, wenn diese nicht immer nachvollziehbar sind.

     

     

    Ich bin wirklich froh, dass dieser Band so perfekt abgeschlossen wurde und man dennoch das Gefühl bekommt, dass Platz für einen weiteren wäre. In meinen Augen haben die Charaktere sich wirklich gut entwickelt und ihre Pläne dieser Entwicklung so angepasst, dass es glaubwürdig wirkte. Auch die Beziehungen untereinander sind unbestreitbar gestärkt worden und haben mich auf ganzer Linie überzeugen können. Obwohl es auch die ein oder andere langatmigere Stelle gab, war ich sehr neugierig auf das Ende und darauf, wie in diesem Netz alles zusammenhängt. Jeder Fall hat Spaß gemacht, jede Entwicklung war glaubwürdig und letztendlich bin ich froh, dass einfach alles einen Sinn ergibt. Die Bücher fügen sich hier super ineinander und auch die Nebencharaktere haben ihre Rollen erfüllt. Ich kann es kaum erwarten, mehr von der Autorin zu lesen! Sie hat mich hiermit jedenfalls sehr gut unterhalten und diesen Band habe ich sogar in nur 2 Tagen beendet! Von mir gibt es 4,5 Federn.

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    Cover des Buches Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (ISBN: 9783736310681)

    Bewertung zu "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" von Brittainy C. Cherry

    Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
    Nadininivor 3 Monaten
    Die Frau kann es einfach!

    Wow. Brittainy C. Cherry hat es wieder einmal geschafft, dass ich diese Reihe niemals mehr als meine liebste New Adult Reihe anzweifeln kann. Es ist nun schon Monate her, dass ich das Buch gelesen habe und für Gewöhnlich schreibe ich meine Rezensionen sofort nach dem Lesen. In diesem Fall wusste ich, dass ich so gut wie alles von der Geschichte im Kopf behalten würde. Und so ist es auch. Wie könnte es bei einer Wortschöpferin wie hier auch anders sein?

    Grace war von Anfang an ein sympathischer Charakter, in den man sich gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihr gefühlt, geweint, gezweifelt und sie selbst gefunden. Und das bereits auf den ersten Seiten. Besonders auffällig fand ich, dass ihre Ehe bereits im ersten Kapitel scheitert und man so schnell einen Einblick in alles bekommt, was schief gelaufen ist. Die Auflösung des Warums lässt nicht lange auf sich warten und hat mich geschockt, aber auch sehr emotional berührt zurückgelassen. Doch das ist nur der Anfang einer neuen Reise, denn ich hatte wirklich das Gefühl, dass Grace auf jeder weiteren Seite mehr zu sich selbst gefunden hat. Und das, obwohl ihre Eltern es ihr absolut nicht leicht machen, denn kaum in der Stadt, muss sie sich von ihrer besten Seite präsentieren, um die Familie nicht schlecht oder sündhaft darzustellen. Denn diese ist sehr gläubig und macht es Grace nicht immer leicht.

    Jackson lernt man ebenfalls im ersten Kapitel kennen und erkennt schnell, dass allein seine Kindheit nicht nur von Freude begleitet wurde. Ich habe ihn schnell ins Herz schließen können, obwohl er von der ganzen Stadt als verhasst angesehen wird. Er schläft mit verheirateten Frauen und führt eine Werkstatt mit seinem Vater, der sich ebenfalls nicht gerade beliebt gemacht hat. Über allem stehen die Eltern von Grace, die dementsprechend einen stummen Kampf gegen Jacksons Familie ausführen, der sich immer wieder bemerkbar macht. Doch Jacksons Mauern lassen sich nicht so leicht einreißen. Und doch habe ich schnell das Gefühl bekommen, dass er Grace Mauern umso schneller einreißen konnte.

    Jacksons Vater und seine Mutter spielen neben Grace Eltern eine sehr elementare Rolle für die Geschichte und ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, worauf all die Probleme hinausführen. Ich persönlich habe mich vor allem auf das konzentriert, was zwischen Grace und Jackson ist und gehofft, dass es gut ausgehen möge. Natürlich kommt man nicht drumherum, mehr über die beiden herauszufinden und damit sind leider auch die Geschichten der eigenen Eltern verknüpft. Ich fand genau das so spannend an dieser Geschichte, denn letztendlich hängt – wie bei dieser Autorin nicht anders zu erwarten – alles zusammen. Auf eine ganz besondere und wunderschöne Art schafft die Autorin es auch diesmal, ein großartiges Finale zu schaffen.

    Finn, Grace Exmann, und Autumn, ihre beste Freundin, spielen neben diesen Charakteren ebenfalls eine wichtige Rolle und treten immer wieder auf. Besonders stark fand ich eine Szene gegen Ende, in der Grace großen Anstand beweist und ihrer besten Freundin einen Rat mit auf den Weg gibt, obwohl diese ihn nicht einmal verdient hätte. Man sieht hier deutlich die vielen kleinen Nachrichten, die hinter dem großen Ganzen der Geschichte stecken und genau das liebe ich an diesen Büchern.

    Auch Grace Schwester Judy und Jacksons Hund (ja, sein Hund) spielen eine wichtige Rolle für die Geschichte und lassen sie erst richtig erstrahlen. Beide sind Charaktere, die ich als sehr angenehm empfand und die ich nicht missen wollen würde. Doch auch hier solltet ihr definitiv selbst lesen und euch euer eigenes Bild machen.

     

     

    Es gab wirklich viele besondere und herzerwärmende oder auch herzzerreißende Szenen. Man muss es einfach selbst lesen, um all die Hinweise, Liebe und Betrüge spüren zu können, doch ich habe genau das getan und kann mich, selbst nach Monaten, noch sehr gut an die Geschichte erinnern. Das Gefühl, das in jedem Charakter steckt ist auf jeder Seite spürbar und es überrascht mich nicht, dass ich mich ebenfalls in Jackson verliebt habe, obwohl er in vielen Momenten ein totaler Trampel war. Umso besonderer wirkten die Szenen, in denen er das Gegenteil von seiner sonst so harten Seite gezeigt hat. Sie sind der Grund dafür, dass dieses Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen bekommt. Doch auch die vielen Thematiken, die mit eingebracht werden, machen das Buch zu etwas besonderem. Zumal ich das Thema Glaube hier sehr gut verarbeitet und absolut nicht als too much empfand. Dennoch hat es mich nicht ganz so sehr überzeugt wie der Vorgänger, weshalb es diesmal 5 Federn von mir gibt!

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    Cover des Buches After truth (ISBN: 9783453504097)

    Bewertung zu "After truth" von Anna Todd

    After truth
    Nadininivor 3 Monaten
    Noch nerviger als der 1. aber immer noch süchtig machend

    Ihr wisst es bereits und es hat sich nicht viel daran geändert: Ich bin süchtig nach der After-Reihe. Nachdem ich Band 1 an zwei Tagen durchgesuchtet habe, musste Band 2 schnell her und wurde sofort von mir bestellt. Sobald er ankam, habe ich damit begonnen, die Geschichte um Tessa und Hardin weiterzulesen. Was soll ich sagen… ich bin nach wie vor süchtig.

    Ich muss zugeben, dass Tessa mir in diesem Band deutlich weniger sympathisch war, als noch im ersten. Wo sie im ersten Band in vielen Dingen unerfahren wirkte und sie genau das sympathisch machte, tut sie hier des öfteren das Gegenteil. Immer wieder tut sie Dinge, nur weil sie denkt, dass Hardin es ja ähnlich getan hätte oder um ihm etwas heimzuzahlen, was so gar nicht der Tessa entspricht, die man in Band 1 kennengelernt hat. Ich persönlich empfand das in den meisten Szenen als unangenehm und habe mir gewünscht, dass sie schnell wieder die wird, die man kennengelernt hat, doch in einigen wenigen Punkten konnte ich diese Wandlung sogar verstehen.

    Hardin war ähnlich wie in Band 1, allerdings hat er sich deutlich mehr um Tessa bemüht, als zu Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte. Man merkt, dass ihm leidtut, was er getan hat und dass er ehrlich versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Dennoch hat es mir nicht gefallen, dass er immer wieder in ein aggressives Verhaltensmuster zurückgefallen ist und zum Kontrollfreak wurde. Wann immer etwas nicht hundertprozentig so lief, wie er es wollte, wurde er unzähmbar. Und das selbst dann, als Tessa nur mal mit Freunden aus war. Ich weiß nicht, inwiefern sich das noch ändern wird, aber ich hoffe sehr, dass die beiden am Ende der Geschichte die sind, die sie für sich selbst und den Partner sein wollen.

    Beide Charaktere haben also starke Schwächen, die aber definitiv menschlich sind. Gerade dieses menschliche mag ich so an der Geschichte, denn hier werden wenigstens mal Probleme eingebracht, die auch im echten Leben stattfinden könnten. Vielleicht etwas zu oft, aber dennoch auf ihre Art gut. Und was das Beste ist: Es gab sogar neue Dinge aufzudecken! Man erfährt mehr über Hardins Vergangenheit und auch Tessa lässt etwas tiefer blicken. Ich bin gespannt, inwiefern die Vergangenheit der beiden über ihre Zukunft bestimmen wird und wie sie in Band 3 weiter miteinander verfahren. Meiner Meinung nach sind sie jedenfalls nicht auf dem schlechtesten Weg.

    Natürlich darf man aber auch die Nebencharaktere nicht vergessen, die auch diesmal wieder eine große Rolle für die Geschichte spielen. So sind Landon, Ken und Karen nach wie vor ein großer und wichtiger Teil der Beziehung von Hardin und Tessa und diesmal lernt man auch Hardins leibliche Mutter Trish kennen, die ich sehr mochte und sofort ins Herz geschlossen habe! Neben ihnen treten aber auch unbeliebtere Charaktere, wie Zed und Jace erneut auf. Obwohl ich Zed zwischenzeitlich immer wieder mag, komme ich doch nicht umhin, ihn allein dafür nicht zu mögen, dass er und Hardin sich ständig zoffen. Warum auch immer, Hardin hat meine Sympathie für sich gewonnen.

    Der Freundeskreis mit Molly, Steph, Tristan und den anderen tritt ebenfalls wieder auf und darf meiner Meinung nach einfach nicht fehlen. Tatsächlich gab es diesmal sogar ein paar lustigere Szenen, die ich sehr unterhaltsam fand. Dennoch überwiegen natürlich die ernsten Dinge zwischen den Protagonisten, die dafür aber eigene Insider und Witze, aber auch romantische Situationen mit einbringen.

     

     

    Obwohl mich das Hin und Her der beiden Protagonisten auch diesmal wieder erschöpft hat und ich mir schon jetzt ein Ende herbeisehne, kann ich doch nicht leugnen, dass ich nach wie vor süchtig nach ihnen und ihrer Geschichte bin. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie die beiden am Ende überein kommen, ohne einander ständig das Herz zu brechen. Es wäre jedenfalls schön, wenn es zu diesem Ende kommen würde, doch vorher kann ich mir denken, welche Probleme im dritten Band auftreten werden. Für den zweiten Band jedoch bin ich zwar zufrieden, aber dennoch nicht ganz so überzeugt wie beim ersten Mal. Deshalb gibt es von mir diesmal 3,5 Federn!

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    Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)

    Bewertung zu "Sinking Ships" von Tami Fischer

    Sinking Ships
    Nadininivor 3 Monaten
    Eine sehr gute Fortsetzung mit neuen Protagonisten!

    Es ist endlich passiert. Ich habe Band 2 der Fletcher University gelesen! Nach dem ersten Band der Reihe war ich wirklich gespannt auf die nächsten zwei Protagonistin und ihre Geheimnisse. Das Buch habe ich fast sofort nach Erscheinen zu lesen begonnen, allerdings immer wieder abgebrochen. Ich weiß nicht, woran es lag, aber ich bin froh, dass ich es nach Monaten Pause endlich zu Ende lesen und es dann doch noch richtig mögen konnte!

    Carla war eine sehr ungewohnte Protagonistin für mich, weil sie alles und jeden von sich stößt, wenn es um ihre Gefühle und Probleme geht. Anfangs hat mich das etwas genervt und verunsichert, trotzdem war ich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte und wollte sehen, ob sie ihre Mauern früher oder später nachvollziehbar fallen lassen kann. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, sie besser  verstehen zu können und sobald die Liebesgeschichte an Fahrt aufnimmt, hat sie mir deutlich besser gefallen. Irgendwie konnte sie dann auch mich erreichen.

    Bei Mitchell war es deutlich leichter, sich in ihn hineinzuversetzen, was vor allem daran liegt, dass man sieht, wie sehr er sich um die Menschen um ihn herum bemüht und wie oft er falsch eingeschätzt wird, weil er aus einer schönen Wohngegend kommt. Man könnte fast schon sagen, dass er das Gegenteil von Carla ist und doch finde ich, dass die beiden sich gar nicht so unähnlich sind. Denn im Grunde genommen haben beide ein großes Herz. Und das zeigen sie mit Fortlaufen der Geschichte.

    Besonders gut gefallen haben mir die vielen Eigenheiten der Charaktere. Ich mochte es, wenn Mitchell und Carla sich gegenseitig geneckt haben oder ins Flirten verfallen sind. Witzig fand ich auch Carlas verdrehte Sprichwörter, die sie einfach nie korrekt hinbekommen hat. Diese Eigenheiten machen das Buch besonders und haben mich schon im ersten Band der Reihe überzeugen können, in dem es um Ella und Ches ging.

    Die Nebencharaktere kommen diesmal natürlich auch nicht zu kurz. Vor allem Carlas Brüder Mateo und Oskar spielen eine wichtige Rolle für die Geschichte und tauchen immer wieder auf, um ihr das Leben schwer zu machen oder es zu versüßen. Es war nicht immer schön, dem Ganzen zu folgen, dennoch gab es viele spannende, traurige, emotionale oder auch schöne Momente. Je länger mal die Charaktere kennenlernt, desto lieber gewinnt man sie. Auch Alma, Victor, Lenny, Summer, Savannah, Creed und die anderen habe ich noch weiter ins Herz schließen können. Ich bin wirklich gespannt, inwiefern sich dies im dritten Band weiterentwickeln wird.

    Probleme bleiben natürlich auch in diesem Band nicht aus. Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass es davon weitaus mehr gab, als noch im ersten Band. Ob Geldsorgen, rechtlicher Kram, Jobs und Studium oder Gefühle, hier gab es von allem etwas. Interessant waren auch die Streitigkeiten zwischen Carla und Arden, die das Fass natürlich immer wieder zum Überlaufen bringen.

     

     

    Trotz der Startschwierigkeiten war auch dieser Band wieder ein voller Erfolg, weil er mich emotional berühren konnte und mich den Charakteren näher gebracht hat. Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Band und eine weitere Runde mit der Clique, vor allem jetzt, wo Carla zwei völlig verschiedene Seiten von sich gezeigt hat. Man kann sich mit jedem Band besser in die Charaktere hineinversetzen und fühlt sich ihnen näher, wodurch ich mich – hoffentlich – auch in Lenny hineinversetzen kann, wenn es um sie geht. Doch für diesen Band kann ich nur sagen, dass ich Carlas Ängste gut nachvollziehen konnte, es toll fand, wie sie angegangen wurden und wie sie sich gemeinsam mit Mitchell etwas völlig eigenes, mal ernstes, mal lustiges, aufgebaut hat. Das Einzige was mich stört ist, dass man nicht weiß, wie es mit Mitchells Familie und ihr weitergeht und inwiefern ihre Angst und ihre Eltern sie noch immer beherrschen. Ich hoffe sehr, dass dazu noch etwas mehr kommen wird. Von mir gibt es diesmal 4 Federn!

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    Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)

    Bewertung zu "After passion" von Anna Todd

    After passion
    Nadininivor 3 Monaten
    Nervig. Süchtig machend. Und ich mittendrin.

    Lange lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen und habe mich schlicht und ergreifend geweigert, es zu lesen. Es gab wirklich viele, die der Sucht verfallen sind und davon geschwärmt haben, allerdings auch andere, die es hassten. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden auf welcher Seite ich stehen wollte und habe mich kurzerhand dazu entschlossen, es einfach nicht anzurühren. Nach dem Kinofilm hatte sich das dann erledigt. 

    Ich glaube, viele von euch wissen, dass ich einige Bücher oft erst durch die Filme an mich heranlasse. In diesem Fall war es ähnlich. Ich fand den Film toll und wollte unbedingt wissen, was noch passiert. Nach dem Buch weiß ich jetzt, dass ich den Film nicht annähernd so gemocht hätte, wenn ich vorher das Buch gelesen hätte. Denn dieses ist weitaus komplexer und ja, auch besser, als der Film.

    Tessa konnte ich zu Beginn nicht richtig einschätzen, denn sie wirkte wirklich recht verschlossen und brav, als man sie kennenlernte. Keine Partys, keine Jungs, nicht einmal mit Freunden weggehen schien drin zu sein. Umso mehr hat es mich gewundert, dass sie dann trotzdem immer wieder auf Partys auftauchte und sich recht schnell hat beeinflussen lassen. Doch merkwürdigerweise fand ich genau das so spannend an ihr und den Charakteren. Vor allem natürlich den Aspekt zwischen Hardin und ihr.

    Hardin wirkt in diesem Buch sehr viel verschlossener und eigener, als im Film. Jetzt, wo ich den direkten Vergleich habe, kann ich verstehen, warum viele Fans den Film nicht mögen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man diese Dinge getrennt sehen sollte, vor allem weil Hardin im Film fast schon weich, hier hingegen steinhart ist. Er ist undurchdringlich, man weiß nicht, was in ihm vorgeht und er spielt ein Spiel, das man nicht gewinnen kann. Zumindest nicht, wenn man Tessa ist. Das wird einem als Leser noch schneller klar, als ihr und als sich der erste Teil dem Ende zuwendet, hinterlässt Hardin so einiges, womit man nicht gerechnet hätte. Allerdings auch etwas, das sein Verhalten ein Stück weit erklären könnte.

    Ich muss zugeben, dass ich die Liebesbeziehung wirklich mochte. Sie hat sich nicht so schnell aufgebaut, obwohl die Anziehung definitiv von Anfang an da war und Tessa hat einiges gegeben, um Hardin zu widerstehen, auch wenn ich es nach wie vor nicht gut finde, was sie Noah gegenüber abgezogen hat.

    Noah ist nämlich ein Jahr jünger als Tessa, geht noch auf die Highschool und ist seit vielen Jahren ihr enger Freund und fester Freund. Man merkt, dass ihr etwas an ihm liegt, trotzdem finde ich, dass sowohl sie als auch er sich in vielen Momenten falsch verhalten. Ich bin wirklich gespannt, ob sich das noch ändern wird und man eine Entwicklung an beiden ausmachen kann, vor allem weil ich finde, dass sowohl Tessa, als auch Hardin sich schon in Band 1 in eine neue Richtung entwickelt haben.

    Neben Noah und Hardin ist aber auch ihre Mutter eine wichtige Rolle im Spiel, denn sie ermöglicht und finanziert Tessa die Uni, was sich ändert, sobald einige Dinge auf den Kopf gestellt werden. Ich bin sehr gespannt, ob sich die Beziehung zwischen Tessa und ihrer Mutter in Zukunft bessern wird oder sie immer so angespannt und eingeschränkt bleibt, doch ich denke, dass die Autorin sich auch diesbezüglich noch etwas einfallen lassen wird.

    Steph und Tristan, Molly, Zed, Logan und Jace waren weitere Nebencharaktere, die ich noch nicht ganz einschätzen kann, die mir aber auch nicht wirklich sympathisch waren. Obwohl ich Tessas Mitbewohnerin hin und wieder ganz nett fand, fehlt mir zu ihnen der Bezug und ich frage mich, vor allem nach diesem Ende, inwiefern sich da überhaupt noch etwas entwickeln lässt. Vor allem Molly ist ein, für mich, sehr verhasster Charakter und ich bin sicher, dass auch dort noch einige Auseinandersetzungen folgen werden.

    Zu guter letzt möchte ich Landon, Karen und Ken nennen, die auf eine ganz bestimmte Art mit Hardin verbunden sind und mir tatsächlich sehr gut gefallen haben. Wo sie im Film nur am Rande auftauchen, bilden sie hier eine sehr tiefgreifende und elementare Rolle für die Geschichte. Ich mochte es, wie Tessa sich in diesen Teil eingegliedert hat und Hardin eine Stütze war, denn genau diese Art der Stütze hat die Beziehung der beiden ausgemacht und sie gut verkaufen können. Ohne diese Probleme und die Hilfe, die Tessa Hardin in vielen Momenten war, hätte mich die Beziehung der beiden nicht annähernd so sehr von sich überzeugen können.

     



     

    So ungern ich es zugebe, auch ich bin der Sucht nun verfallen. After Passion hat mich aus meiner Leseflaute geholt und ich habe den 700-Seiten-Wälzer innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet. Ich frage mich zwar nach wie vor, was zum Teufel die Autorin über drei weitere Bände erzählen möchte (die abgesehen davon nochmals jeweils 700-900 Seiten haben!), aber ich kann nicht verleugnen, dass ich einfach weiterlesen muss, völlig egal, wie oft mich Hardin und Tessa schon jetzt genervt haben. Denn ja, sie haben mich genervt! Das Hin und Her zwischen den beiden war nervenaufreibend und irgendwann nicht mehr lustig, zumal ich mich frage, wie lange das noch weitergehen soll, wenn es weitere drei Bände gibt. Ich kann nur hoffen, dass die Autorin es nicht komplett übertreibt und weiß, wo die Grenzen liegen, denn aktuell bin ich Hardin und Tessa verfallen und möchte nach diesem fiesen Cliffhanger unbedingt wissen, wie und wann die beiden Frieden schließen können. Und damit meine ich einen Frieden, der ein Happy End zulässt. Für beide Seiten. Von mir gibt es diesmal 4,5 Federn und ich bin gespannt, wie es weitergeht!

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    Cover des Buches Spiel der Macht (ISBN: 9783551583888)

    Bewertung zu "Spiel der Macht" von Marie Rutkoski

    Spiel der Macht
    Nadininivor 3 Monaten
    Hat mich irgendwie kalt gelassen

    Auf dieses Buch habe ich mich bereits vor dem Lesen eine gefühlte Ewigkeit gefreut. Ich habe so viel davon gehört und mich innerlich auf eine spannende Geschichte mit einer guten Liebesgeschichte vorbereitet. Insgeheim glaube ich, dass ich sogar Fantasyelemente erwartet habe, die gibt es hier aber scheinbar nicht. Trotzdem kann ich euch schon so viel sagen: das Buch hat mir gefallen. Und dann wieder so gar nicht.

    Die Protagonistin Kestrel hat von Anfang an bewiesen, dass sie ihren ganz eigenen Kopf mit eigenen Plänen für ihre Zukunft hat und sie sich von niemandem, nicht von ihrem Vater und nicht von irgendwem sonst, beeinflussen lassen will. In ihrer Gesellschaft ist es Pflicht, bis zum Alter von 20 Jahren entweder zu heiraten oder zum Militär zu gehen, doch Kestrel will nichts von beidem tun.

    Mir hat ihre Einstellung und ihre Art wirklich gut gefallen, vor allem, weil sie ihre Sklaven nicht wie Dreck behandelt und sie stattdessen wie Menschen zu sehen scheint. Wo wir auch schon beim Thema wären, denn Sklaven kommen in dieser Geschichte immer wieder vor und bilden einen der wichtigsten Aspekte für die Fortsetzungen.

    Arin ist einer von ihnen und spielt vor allem für Kestrel eine wichtige Rolle, denn sobald sie ihn ersteigert, freunden die beiden sich an und kommen sich näher. Mir hat ihr Umgang miteinander gut gefallen, denn er zeigt, dass die Valorianer immer über den Herrani zu stehen scheinen und diese Kriegsbeziehung immerzu wirkt und sie auseinander hält. Natürlich verrate ich euch nicht viel mehr zu ihnen oder den beiden Protagonisten, doch es kommt definitiv zu interessanten Spannungen!

    Diese Spannungen werden nicht nur durch die Protagonisten, sondern vor allem auch durch Nebencharaktere, wie Preller, Sarsine, Enai, Jess, Ronan, Kestrels Vater oder den Imperator ausgelöst. So viele Charaktere spielen eine Rolle für den weiteren Verlauf und ihr Zusammenwirken macht das Ganze noch viel spannender! Vor allem aber macht es die Beziehung zwischen Arin und Kestrel um ein Vielfaches schwieriger.

    Was mir allerdings auch ganz stark aufgefallen ist – und das gibt letztendlich den größten Abzug für mich – sind die fehlenden Emotionen in Bezug auf den Leser. Ich mochte die Charaktere wirklich gern, leider fehlte mir aber komplett der Bezug zu ihnen. Ich habe fast schon das Gefühl, dass es mir egal wäre, wenn einer von ihnen auf einmal nicht mehr dabei wäre und das kann ich leider absolut nicht ab. Ich möchte etwas fühlen, wenn sie die kleinsten Dinge tun, möchte richtig mitfiebern und leiden und all das war so einfach nicht möglich.

     

     

    Dass eine Beziehung, ob Freundschaft oder mehr, zwischen einem Herrani, also einem Sklaven der Valorianer und einem Valorianer selbst nicht sein kann, wird in dieser Geschichte mehr als einmal bewiesen. Kestrel und Arin jedoch setzen sich immer wieder über dieses Gesetz hinweg und ich fand es unheimlich spannend dies zu verfolgen. Obwohl mich die zwei gefühlstechnisch nicht erreicht haben, möchte ich nach diesem Ende irgendwo wissen, wie es weitergeht und was sich in dieser Gesellschaft noch verändern wird! In diesem ersten Band hat sich jedenfalls unheimlich viel in sehr kurzer Zeit getan, umso mehr hoffe ich, dass mich womöglich der zweite Band überzeugen wird, sollte ich mich tatsächlich noch für ihn entscheiden. Von mir gibt es diesmal 3 Federn!


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    Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)

    Bewertung zu "Falling Fast" von Bianca Iosivoni

    Falling Fast
    Nadininivor 3 Monaten
    Romantisch, aber auch hart

    Auf dem Weg in meinen ersten Urlaub nach drei Jahren habe ich mir tatsächlich mal wieder etwas erlaubt und ratet mal was! – Ein Hörbuch! Ich möchte euch ja nicht zu viel vorwegnehmen, aber – es ist das beste Hörbuch, das ich je hören durfte!

    Hailee ist eine Protagonistin der besonderen Art, denn statt zu wissen was sie will und welches Ziel sie sich am liebsten für sich selbst setzen würde, ist sie das genaue Gegenteil von alledem. Man lernt sie als schüchterne Person kennen, die anderen gegenüber eher ruhig und auf der Suche nach sich selbst ist. Doch trotz dieser Tatsache erkennt man selbst als Leser schnell, dass viel mehr hinter ihr steckt und sie ein Geheimnis mit sich herumzutragen scheint, das alles verändern könnte, was sie auf ihrer Reise erlebt.

    Chase erkennt schon recht früh, dass Hailee anders ist und versucht ihr jeden Tag zu zeigen, dass er sie gernhat. Mir hat diese offene Art und vor allem diese Art der Zuneigung sehr gut gefallen, denn man weiß als Leser schnell, wo die Reise hingehen könnte. Leider muss man auch immer wieder feststellen, dass all die schönen Momente, die auftreten nur von kurzer Dauer zu sein scheinen, denn Hailees Reise hat ein Ablaufdatum und das will Chase schlicht und ergreifend nicht akzeptieren.

    Auf ihrer Reise, die einen längeren Zwischenstopp in Fairwood und somit bei Chase und seinen Freunden einlegt, lernt Hailee aber nicht nur ihn, sondern eben auch viele andere kennen. Man spürt, dass dieser Zwischenstopp von enormer Bedeutung ist, nicht nur für Hailee selbst, sondern auch für all die anderen.

    Vor allem Jasper spielt für den ersten Band und diese Geschichte eine wichtige Rolle und obwohl man ihn nie persönlich antrifft, schließt man ihn als Charakter ins Herz. Doch auch seine Mutter, Charlotte, Lexi und Clayton habe ich auf besondere Weise ins Herz geschlossen und selbst Shane und Josh haben ihren Teil beigetragen.

    Ich muss zugeben, dass mir an diesem Buch vor allem diese Unbeschwertheit gefallen hat. Hailee und Chase überzeugen durch ein lockeres Miteinander, durch viele schöne, romantische und auch zaghafte Momente, vor allem aber durch ihre Liebe und die vielen Erinnerungen, die geschaffen werden. Insider kommen immer wieder auf und man erkennt diese auch als Leser wieder. Dass es dennoch Höhepunkte und Tiefpunkte gibt, steht außer Frage.

     

     

    Dieses Buch ist wohl eines der schönsten, das ich je aus diesem Genre gelesen habe. Dennoch muss ich sagen, dass mich ab einem gewissen Punkt sowohl Hailee als auch Chase nicht mehr so gepackt haben wie am Anfang, denn ich war wirklich der Überzeugung, es würde wohl das Beste werden, das ich je gelesen habe. Das Ende hat dann noch einmal gezeigt, dass so viel mehr in den Charakteren steckt, als man denkt und ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Jetzt kann ich den zweiten Band kaum noch abwarten, denn nicht nur bezüglich Hailee bleiben Fragen offen, auch Chase hat noch einen Weg vor sich, insbesondere bezüglich seiner Familie und natürlich der Liebe. Von mir gibt es diesmal 4,5 Federn!

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    Cover des Buches Burning Bridges (ISBN: 9783426524572)

    Bewertung zu "Burning Bridges" von Tami Fischer

    Burning Bridges
    Nadininivor 3 Monaten
    Unglaubliches Debüt!

    Es ist so weit, Leute! Ich zeige euch heute endlich meine Rezension zu einem absolut großartigen Buch! Ich glaube ihr wisst, dass ich New Adult liebe und mich nur selten ein Buch in dem Genre enttäuscht. Diesmal war es aber nicht einfach nur gut, sondern eines dieser Bücher, die ich euch nur zu gern weiterempfehle!

    Komme ich zuerst einmal zu Ella. Ich persönlich fand sie wirklich wahnsinnig sympathisch, denn sie verhält sich nicht nur absolut menschlich, macht Fehler und hat ganz normale, aufregende Freunde, sondern schafft es außerdem, einen durch ihre liebevolle und witzige Art einzunehmen! Ich habe es geliebt, dass ich mich so gut in sie hineinversetzen konnte, dass ich das Gefühl hatte, selbst dabei zu sein, mich zu verlieben und zwischenzeitlich sogar durch die Hölle zu gehen.

    Auch Ches hat mir aber wahnsinnig gut gefallen! Ich war ihm, ebenso wie Ella, von Anfang an verfallen, habe aber weit vor ihr gemerkt, worauf es hinauslaufen wird. Das gilt allerdings nicht für Ches Geheimnis, denn das hat mich wirklich überrascht! Niemals hätte ich mit dieser Wendung gerechnet und noch weniger hätte ich damit gerechnet, dass diese Thematik dann auch noch so genial umgesetzt ist! Worum es sich handelt müsst ihr unbedingt selbst herausfinden, aber wenn ihr Lust auf Action, Spannung und natürlich die richtige Prise Liebe habt, dann solltet ihr euch unbedingt die Geschichte dieser beiden Charaktere ansehen!

    Was mir nicht immer gefallen hat war, dass Ches zwischenzeitlich wirklich schwankt, was sein Verhalten angeht. Ich weiß, dass es in vielen Momenten eine verständliche Abwehrreaktion war und er gute Gründe dafür hatte, trotzdem hat es mich ab einem bestimmten Punkt genervt, dass er nicht einzusehen schien, wie Ella sich im einen oder anderen Moment gefühlt hat. Von ihr fand ich es dafür sehr stark, wie sehr sie sich immer wieder für ihn eingesetzt und an ihm festgehalten hat. Vor allem aber kann Ella ein Geheimnis für sich behalten.

    Doch neben diesen beiden und ihren Problemen kommt man auch mit anderen Charakteren in Kontakt, die das ganze nur noch echter und authentischer gemacht haben! Allen voran natürlich Savannah und und später Carla und Lenny, die ich zwar erst sehr gewöhnungsbedürftig, dann aber wirklich spannend fand, bis hin zu Mitchell und Creed, die ich ehrlich gesagt beide einfach toll finde! Ich kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen!

    Doch neben den Freunden unserer Hauptcharaktere gab es auch negative Charaktere, die ich euch an dieser Stelle aber nicht vorwegnehmen möchte. Nur so viel: Macht euch auf eine Überraschung gefasst!

     

     

    Das Buch war einfach wunderschön und romantisch, witzig und aufregend und dann wieder traurig oder ungerecht. Ich kann meine Gefühle kaum in Worte fassen, freue mich aber jetzt schon riesig auf Band 2! Wenn man bedenkt, dass dies Tami Fischers Debüt ist, kann man sich nur auf ihre nächsten Werke freuen! Ich bin diesen Charakteren jedenfalls komplett verfallen und kann noch immer nicht glauben, dass sie mich mit einer Wendung, die mir erst zu unrealistisch vorkam dermaßen überzeugen konnte, dass ich jetzt am liebsten sofort weiterlesen würde! Von mir gibt es 4,5 Federn und eine klare Leseempfehlung!

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