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Nady

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Nady hat gelesen…
10 Bücher im Jahr 2026

Cover des Buches Ein verhängnisvolles Testament (ISBN: null)
Buch wurde am
17. Februar beendet
Cover des Buches Der Nachbar (ISBN: null)
Buch wurde am
16. Februar beendet
Cover des Buches Der Aurora Code. Eingesperrt. Überwacht. Ausgeliefert.: Thriller | Packender KI-Thriller im Alpenresort: Mensch gegen Maschine im tödlichen Schneesturm (ISBN: null)
Buch wurde am
13. Februar beendet
Cover des Buches Versprich mir, dass du tanzt (ISBN: null)
Buch wurde am
12. Februar beendet
Cover des Buches Träume auf Sylt: Zimmer mit Seeblick (ISBN: null)
Buch wurde am
05. Februar beendet
Cover des Buches Das Glück von Ivy House: Schottland-Roman (ISBN: null)
Buch wurde am
03. Februar beendet
Cover des Buches Die Psychoanalytikerin (ISBN: null)
Buch wurde am
23. Januar beendet
Cover des Buches Wir schreiben unsere Namen in den Wind (ISBN: null)
Buch wurde am
18. Januar beendet
Cover des Buches Little Germany - Der Geschmack von Freiheit (ISBN: null)
Buch wurde am
06. Januar beendet

Rezensionen und Bewertungen

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Cover des Buches Ein verhängnisvolles Testament (ISBN: 9783426530559)

Bewertung zu "Ein verhängnisvolles Testament" von Iny Lorentz

Nady
Eine starke Frau in einer von Männer dominierenden Zeit

Rezension:

Wir reisen in diesem historischen Roman in das Jahr 1590. Der Mann von Elisabeth von Thannberg ist gerade verstorben, als der Kurfürst von Trier ihr jetzt noch ihren ganzen Besitz streitig machen möchte. Laut eines sehr alten Vertrages, würde der gesamte Besitz Thannberg an den Trierer gehen, da es anscheinend keinen männlichen Erben mehr gibt. Das eine Frau den Besitz führt ist undenkbar.
Doch einen Trumpf und eine Hoffnung bleibt Elisabeth. Sie ist schwanger und hofft auf einen männlichen Nachkommen. Dann wären sie und ihre bisherigen Kinder in Sicherheit. Ansonsten droht ihnen die Armut.
Doch Elisabeth möchte nicht untätig sein. Sie schickt ihre Kusine Anna nach Laach ins Kloster.  Hier liegen die kompletten Aufzeichnungen ihrer Familie und sie hofft, dass es eventuell doch irgendwo einen männlichen Erben gibt und sie ihren Besitz und ihr Ansehen behalten kann. Auf keinen Fall darf es an den Kurfürsten von Trier gehen.

Fazit:

Der Schreibstil von Iny Lorentz war flüssig und ließ sich wunderbar lesen. Die Story war spannend und es war wieder sehr interessant, wie Frauen damals behandelt wurden.
Die Charaktere waren hervorragend beschrieben, so dass ich mit Elisabeth mit fieberte, dass sie den ersehnten Sohn bekommt.
Die Trierer stellten sich sehr unsympathisch da und waren Frauen gegenüber sehr herablassend.
Dies war der erste Roman, den ich von Iny Lorentz gelesen habe und es wird sicherlich nicht der letzte sein. Mir hat der historische Roman gut gefallen und er bekommt von mir 4 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Cover des Buches Der Nachbar (ISBN: 9783426281758)

Bewertung zu "Der Nachbar" von Sebastian Fitzek

Nady
Gänsehaut garantiert

Rezension:
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Sebastian Fitzek gefreut, obwohl mich die letzten Psychothriller aus seiner Feder nicht komplett begeistern konnte.
Wir lernen die Strafverteidigerin Sarah Wolff kennen. Obwohl sie immer sehr taff und selbstbewusst wirkt, leidet sie unter der psychischen Erkrankung Monophobie, sie hat Angst vor dem Alleinsein.
Aufgrund dieser Phobie ist sie in die Nähe ihrer Tochter, an den Stadtrand Berlins, gezogen. Aber die Angst ist immer gegenwärtig und schon bald stellt sie Dinge fest, die so nicht sein können. Zum Beispiel wurde ein Einkaufszettel, den sie auf dem Küchentisch hat liegen lassen, durch weitere Lebensmittel erweitert. Aber es kommt noch schlimmer, als sie in ihren Kühlschrank schaut, ist der Einkauf schon erledigt.
Es geschehen noch mehr eigenartige Dinge und sie weiß nicht, an wen sie sich wenden soll. Wer glaubt ihr?

Fazit:
Ich war sehr gespannt, ob mich der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek wieder vollends begeistern können würde.
Ja, ich war von Anfang an völlig in den Bann gezogen. Teilweise lief es mir eiskalt den Rücken runter, wenn die Strafverteidigerin Sarah Wolff wieder unheimliche Situationen und Ungereimtheiten feststellte. Besonders, wenn irgendwelche Dinge plötzlich ganz wo anders lagen und sie sich sicher ist, es dort nicht hingelegt zu haben.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und die Spannung hielt sich von Anfang bis Ende immer oben.
Der Schreibstil war so fesselnd und ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen.
Ich freue mich, dem Thriller „Der Nachbar“ 5 von 5 Sterne geben zu können. Endlich mal wieder ein Buch von Sebastian Fitzek, was mich an seinem früheren Schreibstil erinnerte. Hervorragend!

Der Nachbar von Sebastian Fitzek / Rezension – Nadys Bücherwelt

Erschreckende KI

Rezension:

Nach dem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Roman und da es das Thema Künstliche Intelligenz beinhaltet, war ich neugierig.
Der IT-Forensiker Jonas Lindholm hat sich in dem Alpen-Resort Silberthron, auf Wunsch seines Chefs, ein Zimmer gebucht. Er sollte mal richtig auszuspannen. Alles, was über das Hotel bekannt ist, interessiert ihn wenig. Allerdings überrascht ihn dann doch, wie ausgeklügelt das komplette System zu sein scheint.
Die KI, Aurora, scheint jedem Gast individuell die kleinen und großen Wünsche zu erfüllen. Das Personal ist äußerst zuvorkommend und behandelt jeden Besucher mit vollem Respekt.
Schnell findet Jonas jedoch Unstimmigkeiten in dem ganzen System. „Aurora“ scheint doch nicht so zu funktionieren, wie es angepriesen wird.
In verglasten Korridoren flackert zum Beispiel das Licht. Jonas entdeckt Besucher, die ihm mehr als eigenartig rüberkommen, Drohnen, die aus dem Nichts erscheinen und dann fällt ihm auf, dass immer wieder Gäste verschwinden. Das Personal hat dafür immer Gründe wie z.B., dass sie kurzfristig abgereist wären. Doch das Hotel ist aufgrund starker Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten. Wie ist das denn möglich?
Jonas Neugierde ist geweckt und er möchte näheres über „Aurora“ erfahren. Dabei lernt er die mysteriöse Hotelmanagerin Eve kennen, die ihm gerne bei seiner Recherche hilft.  Dabei fallen Jonas immer mehr Ungereimtheiten auf und er weiß bald nicht mehr, wem er hier noch trauen kann, jedoch ein Entkommen scheint es nicht zu geben.

Mein Fazit:

Der Schreibstil von Marcus Schneider hat es mir leicht gemacht, in die Story hineinzufinden. Er schreibt flüssig und die Beschreibung von dem Resort war überaus bildlich, so dass ich das Gefühl hatte, mich selbst in dem Hotel aufzuhalten.
Schnell nahm die Geschichte Fahrt auf und gestaltete sich am Anfang wirklich spannend. Ich war sehr neugierig, was sich hinter „Aurora“ versteckt.
Zwischendurch lief es mir auch kalt den Rücken runter, wenn ich mir vorstellte, ich wäre in so einem Hotel, das mir jeden Wunsch erfüllt, bevor ich überhaupt davon gesprochen habe und dass der Aufenthalt so auf mich abgestimmt ist, die KI alles über mich zu kennen scheint.
Der Mittelteil des Thrillers flachte dann jedoch ab und die Spannungsbogen blieb auf der Strecke. Jedoch änderte das sich dann wieder zum Ende hin und ich war sehr neugierig, was sich hinter der Künstlichen Intelligenz verbirgt.
Von mir bekommt „Aurora“ 3 von 5 Sterne und ich kann den Roman jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert.
Mir machte diese „Zukunftsperspektive“ aber auch irgendwie Angst.

Ich möchte mich auf jeden Fall ganz herzlich bei Marcus Schneider für das bereitgestellte E-Book bedanken.

Cover des Buches Versprich mir, dass du tanzt (ISBN: 9783426561041)

Bewertung zu "Versprich mir, dass du tanzt" von Dani Atkins

Nady
Ergreifend & Berührend

Ein sehr ergreifender Moment, mit dem der Roman von Dani Atkins beginnt.
Lily sitzt an dem Bett ihres Mannes im Hospiz, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die letzten Tage von Adam und Lily beschreibt die Autorin sehr gefühlsvoll und man merkt die starke Liebe, die zwischen den Beiden herrscht.
Als Adam merkt, dass er nicht mehr lange lebt, ringt er Lily das Versprechen ab, dass sie nach seinem Tod ihren Kinder- und Jugendfreund Josh aufsucht.
Lily ist nicht begeistert, denn sie wurde vor der Hochzeit mit Adam von Josh sehr enttäuscht.

Nun jährt sich der Tod von Adam zum ersten Mal und Lily flüchtet, um diesen Tag überstehen zu können, zu ihren Eltern. Immer mit dabei, der frühere Hund von Adam. Das Versprechen, dass sie an seinem Bett gemacht hat, hat sie immer noch nicht eingelöst.
Als nun der Hund rüber in den Garten der Nachbarn ausbukst, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihm hinterher zu rennen. Schließlich steht sie vor dem alten Ahornbaum, an dem sie schon in der Kindheit zusammen mit Josh gesessen hat.
Josh war das Pflegekind der Nachbarn und sie erinnert sich daran, dass Josh ihrer beiden Namen in die Rinde des alten Baumes geritzt hat. Sie erinnert sich an ihre erste Begegnung mit gerade einmal 11 Jahren. Doch dann fällt ihr auch der Streit ein, den sie und Josh vor der Hochzeit mit Adam hatte. Dieser war so heftig, dass sie nicht weiß, wie sie Adams letzten Wunsch erfüllen. Schließlich macht sie sich aber doch auf die Suche nach Josh, der inzwischen sehr zurückgezogen in einer Hütte tief in der Wildnis lebt.
Ihre erste Begegnung, nach vielen Jahren, läuft nicht so harmonisch ab. Doch sie möchte herausbekommen, warum es Adams letzter Wunsch war, dass sie sich mit Josh aussöhnen soll.

Fazit:

Was für ein ergreifender, berührender Roman. Gerade am Anfang hat mich das Buch tief berührt. Dani Atkins angenehmer und flüssiger Schreibstil hat mich sofort in die Story hineingezogen. Sehr gefühlsvoll beschreibt sie die letzten Stunden, die Lily mit ihrem Ehemann verbringen durfte und wie sie sich dann auf den Weg begibt, um herauszufinden, was vor ihrer Hochzeit zwischen Adam und Josh geschehen war.
Dani Atkins konnte mich mit diesem Roman fesseln und begeistern. Tolle Charaktere, hervorragende Story und voller Gefühle.
Ich kann „Versprich mir, dass du tanzt“ 100%ig empfehlen. Lass dich nicht von dem tragischen Anfang der Geschichte abhalten, denn die Begegnung zwischen Lily und Josh ist geprägt durch Zuneigung, Abneigung und inneren Kämpfen der Protagonisten.
Von mir bekommt dieser Roman 5 von 5 Sterne, weil er mir wunderschöne, berührende Lesestunden beschert hat.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher dieser besonderen Autorin, denn bisher konnten mich fast alle ihrer Werke begeistert zurücklassen.

Verträumt auf Sylt

Rezension:

Dieses Mal begleiten wir Charly auf ihrer Reise nach Sylt. Sie hat sich vorgenommen, ihre Oma für einige Tage zu besuchen.  
Drei Jahre zuvor, als sich Charly auf einem Festival befindet, lernt sie den attraktiven Alexander kennen. Sie möchte zu diesem Zeitpunkt jedoch keine feste Bindung eingehen und reist fluchtartig wieder ab. Alexander geht ihr jedoch seither nicht mehr aus dem Kopf.
Auf Sylt angekommen streikt ihr Auto und so verlängert sich ihr Aufenthalt bei ihrer Oma beträchtlich. Als ihr dann wieder Alexander begegnet, weiß Charly nicht wohin mit ihren Gefühlen.
Alexander ist inzwischen ein erfolgreicher Hotelier und die Anziehungskraft zwischen den Beiden scheint ungebrochen. Doch kann Charly über ihren Schatten springen und ihren Gefühlen vertrauen? Und Alexander ist dermaßen im Hotel eingespannt, in dem es immer wieder zu Problemen und Katastrophen kommt. Hat er überhaupt Zeit für Charly?

Fazit:

Dies war der 2. Band der „Zimmer mit Seeblick“-Reihe. Schnell war ich wieder von dem Schreibstil und der Story begeistert. Ein richtiger Wohlfühlroman, mit dem man romantische Lesestunden verbringen kann.
Einen Stern Abzug muss ich aber doch machen, weil mich die immer wiederkehrende Gendersprache zwischendrin doch störte. Somit erhält der Liebesroman 4/5 Sterne von mir.

Wunderbarer Liebesroma

Rezension:

Wir reisen in diesem Liebesroman nach Edinburgh. Hier arbeitet die junge Tamlyn Griffin in einem Pub und hat somit ihr Auskommen. Große Sprünge kann sie allerdings damit nicht machen. Leider muss sie sich auch öfters mit den Gästen rumschlagen, die oft zudringlich werden. Doch Tamlyn lässt sich auf nichts ein, ist ihr doch klar, dass die Männer nicht auf eine feste Beziehung aus sind.
Als der junge Anwalt Reid Jamieson mit Kollegen das Pub besucht, schlägt ihr Herz doch etwas schneller. Aber Reid lebt in einer ganz anderen Welt als sie. Er kommt aus reichem Elternhaus und wird irgendwann die Anwaltskanzlei seines Vaters übernehmen. Aber Reid scheint so ganz anders zu sein, wie Tamlyn angenommen hat. Mit seiner Hilfsbereitschaft, Warmherzigkeit und seinem Charme schleicht er sich in Tamlyns Herz. Doch Tamlyn weiß, dass Reid verlobt ist und dass sie beide in völlig verschiedenen Welten leben.

Mein Fazit:

Was für ein wundervoller Roman, in dem ich einfach so eintauchen konnte. Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch und die Story konnte mich richtig fesseln. Der Schreibstil von Kerstin Sonntag ist flüssig und gefühlsvoll, so dass ich diesen Liebesroman wärmstens empfehlen kann.
Einfach an einem gemütlichen Wochenende in die Geschichte eintauchen und genießen. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Cover des Buches Die Psychoanalytikerin (ISBN: 9783453292567)

Bewertung zu "Die Psychoanalytikerin" von Melanie Metzenthin

Nady
Kann ich empfehlen

Rezension:

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Melanie Metzenthin gefreut.
Im Jahre 1920 lernen wir die in Hamburg lebende Psychoanalytikerin Vera Albers kennen. Da ihr Mann im 1. Weltkrieg gefallen ist, übernimmt sie seine Praxis. In der damaligen Zeit war es mehr als ungewöhnlich, dass eine Frau studieren kann und schon gar nicht Medizin. Eigentlich war ihr Leben ganz anders geplant. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie mal seine Nachfolge antreten sollen und den Zeitungsverlag übernehmen.
Doch sie wollte ihren Traum verwirklichen und so hat sie mehrere Fortbildungen besucht und sich tiefer in die Psychoanalytik beschäftigt. Dabei wird sie bei Fragen immer wieder von ihrem Mentor unterstützt.
Ihr Mentor schickt ihr auch immer wieder Patienten, wobei es sich hauptsächlich um Kriegsheimkehrer handelt. Das Schicksal dieser Patienten geht ihr oft sehr nah, doch sie schafft es, Abstand zu den Schicksalen zu halten.
Eine ihrer Patientinnen nimmt ihre Beratung in Anspruch, weil sie sehr unter ihrem Ehemann, der entstellt aus dem Krieg zurückkehrte, leidet. Das Schicksal dieser jungen Frau, beschäftigt Vera mehr, als es sollte.
Dann kommt es zu einem Mordfall und ein Patient von Vera soll wohl damit involviert sein. Veras Gefühlslage kommt ins Schwanken aber sie versucht den Kommissar Bender zu unterstützen. Allerdings ist sie auch an ihre Schweigepflicht gebunden. Als jedoch noch weitere Morde geschehen, steckt Vera irgendwann in Gewissensbisse.

Mein Fazit:

Man merkt auch in diesem Roman wieder deutlich, dass Melanie Metzenthin auch selbst Psychologie studiert hat und in ihrem Beruf tätig ist.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen, was ich aber auch von der Autorin gewöhnt bin. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, so dass ich dem Geschehen gut verfolgen konnte.
Von Anfang an war die Story war spannend und ich fand es großartig in die Geschehnisse der verschiedenen Protagonisten einzutauchen. Da war die Sicht der Analytikerin, des Kommissars und verschiedener Patienten sehr interessant. Dazu kam dann noch eine Reporterin, die durch ihre Neugier selbst in Gefahr schwebt.
Zwischendurch flachte die Spannung etwas ab, um zum Ende hin wieder umso spannender zu werden. Ich habe während der gesamten Lesestunden mit gefiebert, wer denn nun hinter den Morden steckt und wurde dann doch sehr überrascht.
Ich kann den historischen Roman auf jeden Fall empfehlen und vergebe hier 4 von 5 Sterne.

Cover des Buches Wir schreiben unsere Namen in den Wind (ISBN: 9783570105788)

Bewertung zu "Wir schreiben unsere Namen in den Wind" von Jodi Picoult

Nady
Ungewöhnlich !

Nachdem ich den Roman im Jahr 2025 abgebrochen habe, habe ich jetzt trotzdem nochmal danach gegriffen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir ein Buch von Jodi Picoult nicht gefallen soll.
Doch dieses Mal hatte ich überhaupt keine Probleme, in die Geschichte hineinzukommen.
Der Roman spielt in zwei Zeitepochen:
In der Gegenwart lernen wir Melina Green kennen. Sie liebt es, Theaterstücke zu schreiben und träumt davon, endlich eines ihrer Stücke zu veröffentlichen.
Dabei greift sie auf ihre Vorfahrin, Emilia Bassano, zurück, die im 17. Jahrhundert lebte. Damals waren die Frauen noch viel weniger wert als heute. Melina kämpft und durch eine Unstimmigkeit schmiedet sie ein Plan, damit ihre Geschichte endlich Gehör erlangt.
Dann reisen wir in das 17. Jahrhundert und lernen Melinas Vorfahrin Emilia Bassano kennen. In der damaligen Zeit war es undenkbar, dass eine Frau ein Buch oder ein Theaterstück schreibt und veröffentlicht, ja ihnen wurde das nicht zugetraut. Emilia bleibt nichts anderes übrig, als einen Mann zu finden, der ihre Werke in seinem Namen veröffentlicht. Doch Emilia muss einen hohen Preis dafür zahlen. Dann begegnet ihr der berühmte Dramatiker William Shakespeare, der ihre Werke unter seinem Namen veröffentlicht und sie nur einen geringen Verdienst dafür bekommt. Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie kämpfen.

Fazit:

Dieses Mal war es wohl genau der richtige Moment, um den teilweise historischen Roman von Judi Picoult zu lesen.
Ich konnte mich sehr gut in die Story fallen lassen. Es war mal ein anderes Buch, aus der Feder von Picoult.
Die Kapitel, die in der Gegenwart spielen, waren leicht und flüssig zu lesen. Jedoch die Vergangenheit war teilweise nicht einfach zu verstehen. Emilia schreibt sehr viele Gedichte, die für mich nicht einfach zu lesen waren, was der damaligen Ausdrucksweise im 17. Jahrhundert geschuldet ist.
Trotzdem war die Lebensgeschichte von Emilia Bassano sehr interessant und oft dachte ich mir, dass ich froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ich habe „Wir schreiben unsere Namen in den Wind“ gleichzeitig gelesen und gehört. Dadurch habe ich den Roman viel intensiver wahrnehmen können. Die Sprecherinnen Simone Kabst und Linda Blümchen haben wunderbar und fesselnd vorgelesen, so dass die 19 Stunden und 30 Minuten im Flug vergangen sind.
Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sterne und kann ihn auf jeden Fall empfehlen.

Einfach grandios !

Rezension:

Gleich, nachdem ich den 1. Band der Bäckerinnen von Manhattan-Reihe gelesen habe, habe ich mir den 2. Band direkt vorbestellt. Und auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht.
Über den Inhalt möchte ich nicht so viel erzählen, da ich nicht spoilern möchte. Wir begleiten weiterhin Lissi und Julia 1904 in ihrer Bäckerei. Sie kämpfen mit Höhen und Tiefen und es war wieder sehr interessant. Beide Frauen haben mit ihren Gefühlen und Ängsten vor der Zukunft zu kämpfen.
Maria Nikolai hat es wieder geschafft, die Story überaus spannend zu gestalten, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe die Charaktere noch besser kennen und lieben gelernt.
Auch dieser 2. Band hat mir unheimlich gut gefallen und ich gebe sehr gerne 5 von 5 Sterne.

Cover des Buches Dunkle Momente (ISBN: 9783103976694)

Bewertung zu "Dunkle Momente" von Elisa Hoven

Nady
Wahre Fälle aus der Sicht einer Strafverteidigerin

Rezension:

Eva Herbergen ist 60ig Jahre alt und Strafverteidigerin. Sie liebt ihren Beruf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mandanten vor Strafen zu bewahren. Zu ihren Klienten gehören zum Beispiel eine Schriftstellerin, ein älterer Millionär, eine Stiefmutter und Menschen aus völlig verschiedenen Gesellschaftsschichten. Eva Herbergen ist davon überzeugt, dass jeder Charakter zu einem Verbrechen fähig ist, wenn ihn ein dunkler Moment ereilt. Auch Eva selbst hat ein Geheimnis und kämpft tagein und tagaus mit ihren Grenzen, die sie doch auch schon einmal überschritten hatte.

Fazit:

Elisa Hoven ist selbst Strafverteidigerin und Richterin. Sie erzählt in diesem Roman neun ihrer Fälle, bzw. die Fälle von Eva Herbergen. Ich fand jeden Fall sehr interessant und die Autorin hat mich mein Denken über Straftäter überdenken lassen. Eva Herbergen möchte eigentlich ihre Zulassung als Verteidigerin zurückgeben, um sich in ihren wohlverdienten Ruhestand begeben. Dabei überdenkt sie den ein oder anderen Fall und muss sich selbst die Frage stellen, ob sie immer richtig gehandelt hat. Waren die Mandanten eines Verbrechens schuldig und sie kämpfte für ihre Freiheit, oder waren sie unschuldig und Eva konnte ihnen nicht die Freiheit schenken?
Alle neun Fälle waren sehr unterschiedlich und mit dem Hintergedanken, dass es sich um wahre Fälle handelte, war ich oft hin- und hergerissen. Den ein oder anderen Fall fand ich langatmig, durch andere bin ich nur so durchgerasselt. Es war auf jeden Fall ein interessantes Buch und es erhält von mit 4 von 5 Sterne.

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