Navi_M_Gray

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet9783734102639

    Bewertung zu "Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" von B.A. Paris

    Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet
    Navi_M_Grayvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: unglaubwürdiges Entkommen
    akkurates Portrait eines Mannes mit narzisstischer Störung

    "Dieser an Hitchcock erinnernde psychologische Thriller lässt einen nicht mehr los."

    – Woman


    Ich bin mir hier ziemlich sicher, dass sich Alfred Hitchcock im Grabe rumdreht bei dieser Beleidigung...



    In einem Satz


    Frau verliebt sich in den perfekten Mann, der sich nach der Hochzeit als narzisstischer Psychopath entpuppt und sie gefangen hält.



    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?


    JEIN

    Ich hatte dieses Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft. Da ich Vergleichbares erlebt habe, war ich am Anfang von dem Buch gefesselt. In einigen Szenen habe ich mein Vergangenes wiedererkannt. Ich denke, dass ich es deswegen nicht weggelegt habe und auch weil ich wissen wollte, wie Grace schliesslich entkommen konnte. 

    Der Anfang ist gelungen. Man ist gleich im Geschehen und merkt selbst, dass der Typ nicht alle Latten am Zaun hat. Irgendwie will die Geschichte aber nicht vorwärts kommen. Paris verliert sich in gähnendem Blabla, was für die Geschichte nicht unbedingt nötig ist. Der Spannungsbogen zeigt stark abwärts und geht in den letzten paar Kapiteln mal kurz rauf. 

    Die Abwechslung zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist einerseits interessant und gut strukturiert, andererseits teilweise nervig, da zu viele Wiederholungen vorkommen. 

    Paris versteht es einen Mann mit narzisstischer Störung zu beschreiben, das muss man ihr lassen. Jack hat alles fein säuberlich geplant und sämtliche Eventualitäten abgedeckt. Er reibt ein perfides Spiel mit Grace und lässt sie immer wieder in seine Fallen tappen, wofür er sie dann bestraft. Nach aussen hin ist Jack der nette Typ von nebenan. Genau einer von der Sorte, von der die Nachbarn dann sagen "So was hätte ich ihm nie zugetraut. Er war immer so nett."

    Dennoch ist die Art, wie Grace ihm entkommt völlig unglaubwürdig! 

    Dann gab es da noch dieses Detail, dass mich irritiert hat: Grace bekommt ein Upgrade im Hotel in Thailand. Eine Suite. Ihre Zimmernummer ist jedoch die 107. Meines Wissens und meinen Erfahrungen nach befinden sich Suiten immer im obersten Stock eines Hotels und nicht im Parterre.

    Hier haben wir ein fast unblutiges Portrait eines geistig gestörten Mannes mit Gottkomplex, der es schafft durch Einschüchterung über seine Ehefrau zu herrschen. 




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    Cover des Buches Permanent Record9781529035667

    Bewertung zu "Permanent Record" von Edward Snowden

    Permanent Record
    Navi_M_Grayvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Pflichtlektüre für jeden, der einen Computer besitzt -_^
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    Cover des Buches Das Grab in mir9783865525000

    Bewertung zu "Das Grab in mir" von Patrick Senécal

    Das Grab in mir
    Navi_M_Grayvor 8 Monaten
    Genial, wie eh und je!

    "Ohne Stephen Kings Stil zu imitieren, schafft es Patrick Senécal, die Leser genauso zu fesseln, wie der amerikanische Horrormeister."

    – Québec Français

    Mitnichten. Wieso wird jeder Horrorautor stetig mit Stephen King verglichen?

    Stephen King hat sich einen Namen gemacht und den Thron als Grossmeister der modernen Horrorliteratur beansprucht. Jedoch sitzt er längst nicht mehr auf diesem. Sind wir ehrlich, seine letzten Werke waren Mist. Es gibt unlängst eine Vielzahl Autoren, die es verstehen, dem Leser das Grauen erneut beizubringen - jedoch stehen sie im Schatten eines ausgedienten müden amerikanischen Autors. Einer davon ist Patrick Senécal aus Kanada.

    Dank Frank FESTA dürfen wir dessen Werke hier in deutscher Übersetzung lesen. Wie bereits 7 Tage der Rache und 5150, rue des Ormes liegt auch hier wieder ein unschlagbares Werk vor.


    In einem Satz

    Étienne nimmt einen Anhalter mit und freundet sich quasi mit diesem an, da sie durch ein düsteres Geheimnis aus beider Kindertagen miteinander verbunden sind.


    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

    Ja!
    Hierbei handelt es sich um das dritte Buch Patrick Senécals, das ich gelesen habe und auch hier bin ich nicht enttäuscht worden. Ganz im Gegenteil.
    Der Spannungsaufbau und die Plottwists sind schlichtweg genial und fesseln den Leser dergestalt, dass dieser das Buch kaum mehr aus den Händen legen kann.
    Étienne trifft nimmt den Anhalter Alex mit, was bald zur Routine wird. Étienne merkt rasch, dass die beiden irgendwas verbindet. Da er als Kind aber einen Unfall hatte, kann er sich daran nicht erinnern. Schon bald nach dem ersten Aufeinandertreffen der Beiden ereignen sich Morde und Étienne beschleicht der Verdacht, dass der merkwürdige Alex etwas damit zu tun haben könne.
    Er will ihn zur Rede stellen und verstrickt sich zunehmend in einem Geflecht aus Fragmenten seiner Vergangenheit und der düsteren Realität.

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    Cover des Buches Das Institut9783453272378

    Bewertung zu "Das Institut" von Stephen King

    Das Institut
    Navi_M_Grayvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Kein Baum hat es verdient für diesen Schrott gefällt worden zu sein!
    Lieblos dahin geschmiert - eines der schlechtesten King-Bücher überhaupt!

    "Du hast meine Liebe getötet!
    Du hast meine Liebe getötet!"

    – Dorian Gray


    In einem Satz

    Junge mit telekinetischen Fähigkeiten wird entführt und in einem Institut zu Versuchszwecken missbraucht, von wo im schliesslich die Flucht in die Langeweile gelingt, worauf die Jagd auf ihn eröffnet wird.



    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

    NEIN!
    Ich kam nicht umhin an Doctor Sleep zu denken. Denn diese minderwertige Fortsetzung von Shining war ähnlich schlecht und erhielt ebenfalls nur einen Stern.
    Die Thematik ist ähnlich. King scheinen die Ideen auszugehen. So recycelte er für Der Buickseinen Bestseller Christine.
    Ein Junge namens Luke, der über telekinetische Fähigkeiten verfügt wird entführt und dessen Eltern ermordet. Er findet sich in einem Institut wieder, in dem Tests mit den Kindern durchgeführt werden. Man möchte sie als Waffen einsetzen.
    Dieses ewige Hin und Her in diesem Institut ist ohne jeden Pep. Ein langes und nicht enden wollendes Blabla. Die Figuren sind derart oberflächlich gezeichnet, dass sie unglaubwürdig wirken und man sich mit wirklich keiner von ihnen identifizieren kann. Kinder kommen und Kinder gehen und werden nicht mehr gesehen. Das Institut ist natürlich geheim und niemand weiss davon. Und obschon es schlecht gesichert ist, gelang bisher auch nie einem Kind die Flucht. Mhm. Und dann SPOILER taucht Luke auf, der ja ohnehin die totale Intelligenz besitzt und macht sich mal davon. Natürlich landet er durch Zufall in dem Nest Du Prey, wo er auf den Polizisten trifft, den wir im ersten Kapitel des Buches kennengelernt haben und der uns da noch sympathisch war. Natürlich glaubt dem Jungen niemand und natürlich wird er gejagt und gleich aufgespürt. Ja ja...

    Meiner Meinung nach hat dieses nicht-periodisch erscheinende Druckerzeugnis mit mehr als 49 Seiten keine Existenzberechtigung. Kein Baum hat es verdient für so einen Schrott gefällt zu werden!

    Was mache ich nun mit diesem Abfall? Wegschmeissen? Nein. Ich warte, bis ich eine Wohnung mit Kamin oder Holzofen habe - oder bis zum nächsten Lagerfeuer und werde es zum Einfeuern verwenden. So sind die CHF 30.- nicht gänzlich aus dem Fenster geschmissenes Geld...

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    Cover des Buches Der Graben9783453437449

    Bewertung zu "Der Graben" von Koji Suzuki

    Der Graben
    Navi_M_Grayvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Vergeblich auf der Suche nach Horror
    Keine Spur von Horror, noch von Spannung

    In den USA wäre es bestimmt möglich den Verlag wegen irreführender Werbung zu verklagen.

    Eine 586-seitige Suche nach Horror. Ich bin einfach nicht fündig geworden.



    "Eiskalter Horror trifft auf ein apokalyptisches Szenario - Suzuki ist der Meister des Schreckens!"

    – The Times
    😴

    Hat die Person, von der dieser geistige Dünnschiss stammt, jemals ein Buch aus dem Horrorgenre gelesen? Einen Horrorfilm gesehen? Ja sich mal damit befasst, was genau die Definition von Horror ist? Und sind wir ehrlich: Wenn wir von einem "apokalyptischen Szenario" lesen, dann erwarten wir auch eines. Dann erwarten wir weit mehr, als Menschen die einfach so verschwinden und weit mehr als Schwarze Löcher, die sich irgendwo auftun könnten... Wir erwarten Feuerregen! Die ultimative Vernichtung allen Lebens auf der Erde durch Naturgewalten, die Reiter der Apokalypse, ein Virus... irgendwas... Gebt mir irgendwas. Irgendwas, nur nicht das, was ich hier lesen musste!


    Suzuki wird ja gern als Japans Stephen King betitelt. King schreibt längst keinen Horror mehr und Suzuki hat dieses Handtuch nun offensichtlich auch geworfen. Die Schürze abgenommen und hingeschmissen. Die Rolläden herunter gelassen und die Fenster mit Brettern vernagelt. In dem Sinne: Adieu



    In einem Satz


    Frau mit Vaterkomplex untersucht auf schnarchige Weise mit Journalisten, einem Medium und Wissenschaftlern zusammen das Verschwinden einiger Personen und findet heraus, dass die Welt aufs Ende zusteuert.



    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?


    Nein.
    Wie oben schon erwähnt: Wenn ich ein so verheissungsvolles Cover habe und noch mit "eiskalter Horror" geworben wird, dann erwarte ich das auch! Stünde auf dem Cover "Roman", dann wäre ich mit dem Inhalt absolut zufrieden, denn dann erwarte ich keinen Horror.
    In einer Rezi habe ich mal gelesen, das Buch sei derart kompliziert geschrieben, dass man noch nicht einmal eine Chance habe es zu verstehen, wenn man bei The Big Bang Theory alles verstünde. Mitnichten. Kompliziert geschrieben ist es überhaupt nicht. Die Übersetzung wirkt absolut plump. Wieso übersetzt man ein japanisches Original aus dem Englischen, wo es doch auch hier Japanisch-Übersetzer gibt? Da ist es nicht erstaunlich, dass dem Buch die Seele fehlt.
    Inhaltlich überzeugt es auch nicht. Die Figuren sind unglaubwürdig und teils einfach fehl am Platz. Jeglicher Tiefgang fehlt. Gegen Ende hat man das Gefühl, dass der Autor einfach nur noch fertig werden wollte - genau wie der Leser.
    Einzig interessant sind die naturwissenschaftlichen Fakten. Wer sich allerdings nicht dafür interessiert, dürfte mit diesem Buch so seine Mühe haben. Obschon diese Fakten zwar interessant sind, erschien es so, als habe Suzuki von Däniken's Mystery Park in Interlaken besucht. Einfach alles wird mal kurz erwähnt und unter grosser Mühe irgendwie miteinander verknüpft. Einerseits geht es um die grossen Verwerfungen, wie bspw. San Andreas, dann springt er zu den Nasca-Linien und dann wird jedem, dem es nicht mehr geläufig ist, auch noch die Funktion der Zahl Pi erklärt und was es mit Primzahlen auf sich hat. Schliesslich lesen wir von Schwarzen Löchern, die alles verschlucken und irgendwann geht es ums Verschwinden ganzer Galaxien und endlich, fast am Schluss, erfahren wir dann, welches Ende der Erde bevorsteht und mit einem apokalyptischen und eiskalten Horrorszenario hat das nicht das Geringste zu tun!
    Ich bin enttäuscht. Diesen Schund kann man weder mit Suzuki's Ring, noch mit Dark Water vergleichen. Es ist einfach plump.

    Dann noch etwas mit nettem Hinweis an den Heyne Verlag: Der Vulkan trägt den Namen FUJI. FUJIYAMA (Yama = Berg) und das sollte auch in einer deutschen Übersetzung so geschrieben werden. #Fudschijama

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    Cover des Buches NachtschichtB009WC8GW6

    Bewertung zu "Nachtschicht" von Stephen King

    Nachtschicht
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gänsehaut garantiert
    Bücher verändern sich...

    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

    JA!
    Wir haben hier 20 Kurzgeschichten vorliegen, die alle mehr oder weniger um die 80er rum geschrieben wurden.
    Die Abwechslung macht es aus: Alltagshorror, der jedem widerfahren könnte, fantastische Erzählungen, sowie sehr einfühlsame Erzählungen, die den Leser fesseln. Auch sind einige meiner Favoriten in diesem Band enthalten.

    Briefe aus Jerusalem
    Spätschicht
    Nächtliche Brandung
    Ich bin das Tor
    Der Wäschemangler
    Das Schreckgespenst
    Graue Masse
    Schlachtfeld
    Lastwagen
    Manchmal kommen sie wieder
    Erdbeerfrühling
    Der Mauervorsprung
    Der Rasenmähermann
    Quitters Inc.
    Ich weiss, was du brauchst
    Kinder des Mais
    Die letzte Sprosse
    Der Mann, der Blumen liebte
    Einen auf den Weg
    Die Frau im Zimmer


    Briefe aus Jerusalem   Jerusalem's Lot
    Mitte des 19. Jahrhunderts erbt der bodenständige Charles Boone das Anwesen Chapelwaite im kleinen Ort Jerusalem's Lot, welches er sogleich mit seinem Gefolgen Calvin bezieht. 
    Charles schickt diverse Briefe an seinen Freund Bones, in denen deutlich wird, dass mit dem Haus etwas nicht stimmen mag. Vermehrt hört er merkwürdige Geräusche im Haus, stösst auf Ablehnung bei den Bewohnern der umliegenden Dörfer und auch reihen sich zahlreiche mysteriöse Geschichten um das Anwesen. Als er der Sache nachgeht, stösst er in einer heruntergekommenen Kirche in Jerusalem's Lot auf eine Ausgabe des Buches  De Vermis Mysteriis(Die Geheimnisse des Wurmes), von denen nur noch 5 Exemplare existieren und eines davon soll im Besitz seines Grossvaters gewesen sein. Charles glaubt fortan an einen Fluch, der über seiner Familie liegt und will diesem entkommen... 
    Die Düsternis dieser Erzählung erinnert an jene Howard Phillips Lovecrafts.
    4/5


    Spätschicht   Graveyard Shift
    Eine heruntergekommene und verdreckte Spinnerei, in der Ratten und noch etwas anderes hausen. Die Belegschaft soll als Reinigungstrupp ausmisten und stösst auf einen unterirdischen Gang, in dem das Grauen lauert und die Belegschaft nach und nach dezimiert.
    3/5

    Mir persönlich hat die Verfilmung besser gefallen, als die Kurzgeschichte. Einfach weil der ganze Ekel besser hervorkam und Warwicks Charakter noch diabolischer gezeichnet ist. Ausserdem mochte ich die Riesenfledermaus. -_^
    Ausserdem gefällt mir Brad Dourifs Erzählung über Foltermethoden in Vietnam.


    Nächtliche Brandung   Night Surf
    Bernie, seine Freundin Susie, Kelly, Joan und Needles feiern am Strand ihre wohl letzte Party. Die Menschheit ist vom A6-Virus, aka Captain Trips ausgelöscht worden und sie fragen sich, ob sie wohl die letzten Menschen auf der Erde sind. 
    Bernie denkt an einen Jungen, Alvin, der sich die Seuche eingefangen hatte und den sie lebendig verbrannt hatten, um ihn zu erlösen. Needles wird sich indes bewusst, dass er nun auch infiziert ist. Susie macht sich Gedanken darüber, ob sie doch nicht immun sind, denn sie lebten in dem Glauben, dass das A2-Virus, welches jeder von ihnen zuvor hatte, sie immun gemacht hat. 
    Nächtliche Brandung ist eine ergreifende Ergänzung zu  The Stand und wohl aktueller denn je...
    3/5


    Ich bin das Tor   I am the doorway
    Na ja... das war nun wirklich nicht so meins. Zu fantastisch. Dem Astronaut Arthur jucken die Hände und plötzlich wachsen da Augen... 
    Ich will mir gar nicht vorstellen, wie unangenehm oder schmerzhaft das ist, wenn ich plötzlich Glubschis an den Fingern habe und bei jeder Taste meiner Tastatur, die ich drücke... Na ja... eklehaft eben...
    2/5


    Der Wäschemangler   The Mangler
    ♡ Eigentlich könnte ich das Herzchen stehen lassen. Es sagt alles. Ich liebe diese Erzählung. Wohl mehr der Nostalgie, denn des Inhaltes wegen. 
    Eine Wäschemangel ist von einem Dämonen besessen und tötet Angestellte der Blue Ribbon Wäscherei. 
    4/5
    Ein netter Film, den ich als Kind während meiner Horrorfilmphase erstmals geschaut hatte. Er fängt wunderbar an und das Ende ist dann so ein bisschen... Na ja... 
    Immerhin ist Robert Englund als Wäschereibesitzer zu sehen. Aber dass man von einem nicht sonderlich guten Film zwei hundsmiserable Fortsetzungen produziert hat, werde ich nie verstehen...


    Das Schreckgespenst   The Boogeyman
    Lester Billings sitzt beim Psychologen Dr. Harper und erzählt ihm eine sonderbare und zugleich haarsträubende Geschichte. Er hat seine drei Kinder auf dem Gewissen und muss sich das von der Seele reden. Er hat seine Kinder nicht selbst getötet. Das Monster im Schrank war es. Er fühlt sich jedoch schuldig, da er seinen Kindern nicht geglaubt hat und untätig alles geschehen liess...
    4/5


    Graue Masse   Grey Matter
    Richard wurde lange von keinem Bewohner des Dörfchens mehr gesehen. Nur sein Sohn taucht hin und wieder auf, um Bier zu holen. Eines Tages taucht der Junge ganz verstört auf und berichtet, dass mit seinem Vater etwas nicht stimme. Er ernähre sich mittlerweile von Katzen. Einige Männer brechen auf, weil sie Richard helfen wollen und stellen fest, dass er zu einer grauen Masse mutiert ist, die sich teilen kann... 
    Schön gruselig, wenn auch fantastisch. Stimmung und Gerüche werden wunderbar festgehalten.
    4/5


    Schlachtfeld   Battleground
    John Renshaw finanziert sich als Auftragskiller. Nach seinem letzten Auftrag, dem Mord an einem Spielwarenhersteller, erhält er ein Paket, in dem sich eine Kiste mit Spielzeugsoldaten befindet. Er ist zwar irritiert, denkt sich jedoch nichts dabei, bis die Soldaten lebendig werden und gegen ihn in den Krieg ziehen.
    3/5
    Eine der besten Episoden! Einen spannenden Film zu kreieren ohne dass der Hauptdarsteller Text hat, muss man erst mal schaffen! 
    Hier gefällt mir die Verfilmung auch eine Spur besser, als die Kurzgeschichte. 4/5


    Lastwagen   Trucks
    Die Rebellion der Maschinen hat begonnen! 
    Elektrogeräte und Maschinen führen ein Eigenleben und haben sich zum Ziel gesetzt, die Menschheit zu vernichten. So finden sich ein paar Überlebende als Gefangene in einer Tankstelle wieder. Sie stellen sich die Frage, wie man den Maschinen den Garaus machen kann - und schliesslich, wie lange es wohl dauert, bis sie alle verrosten. Hat die Menschheit eine Chance?
    Auch diese Erzählung ist wohl aktueller denn je. Denken wir mal an Boston Dynamics... 
    4/5
    Diese Kurzgeschichte wurde gleich zweimal verfilmt, was es auch nicht grad besser macht. 
    Wobei Maximum Overdrive bei Weitem besser ist, als das Remake. Erstens der Gag am Anfang, in dem der Bankomat Stephen King als Arschloch betitelt und dazu gibt es noch ein paar hübsche Szenen, wie Menschen von Maschinen getötet werden. Seither betrachte ich Rasenmäher mit ganz anderen Augen... 


    Manchmal kommen sie wieder   Sometimes they come back
    Jim Norman ist Lehrer an der hiesigen Schule und wird buchstäblich mit Geistern der Vergangenheit und dem damaligen Tod seines Bruders konfrontiert. 
    Eine nette Erzählung über Ängste und Vergangenheitsbewältigung.
    4/5
    Auch hier hat man es für notwendig erachtet eine Trilogie zu produzieren, deren dritter Teil  Sometimes they come back for more keine Existenzberechtigung hat. Der erste Teil ist wirklich gelungen und trumpft mit einer unheimlichen Atmosphäre auf, wie das bei Horrorfilmen der 90er noch üblich war. 


    Erdbeerfrühling   Strawberry Spring
    Alle etwa 7-8 Jahre ereignet sich der Erdbeerfrühling an einer Universität. Wahllos werden Studenten ermordet. Der Mörder konnte bisher nicht gefunden werden und bald ist es wieder soweit. Der Erdbeerfrühling steht vor der Tür...
    Erinnert leicht an  Echo einer Winternacht und ist schaurig schön erzählt! 
    5/5


    Der Mauervorsprung   The Ledge
    Stan Norris sitzt in der Falle. Cressner weiss um die Affäre Norris' mit Cressner Frau und stellt ihm ein Ultimatum: Wenn er es schafft, das Apartment Cressners, das auf der 43. Etage liegt, an der Aussenseite zu umrunden, erhält er die Freiheit, als auch Cressners Frau. Weigert er sich, landet er wegen Drogenbesitzer im Knast. Gezwungenermassen willigt Norris ein...
    Mir gefällt Cressner. Ein zynischer und diabolischer Bösewicht mit Format -_^
    Produziert von Dino De Laurntiis.  Der Mauervorsprung wurde für den Episodenfilm  Katzenauge verfilmt. Cressner ist wunderbar getroffen. Im Film ist die Umrundung der 43. Etage jedoch ein bisschen abenteuerlicherer gestaltet, als im Buch.


    Der Rasenmähermann  The Lwandmower Man
    Harold Parkette besitzt aus einem bestimmten Grund keinen Rasenmäher mehr und lässt seinen Garten verwildern. Er beschliesst, jemanden für das Mähen des Rasens zu bezahlen und stösst auf eine Anzeige. Ein Anruf genügt und schon taucht ein bierbäuchiger Typ auf, der sich mit dem Rasenmäher in Harold's Garten an die Arbeit macht. Als Harold jedoch den Rasenmähermann nackt über den Rasen robben sieht, ist sein Schicksal eigentlich schon besiegelt... 
    5/5
    Ähm... Wie man von dieser Kurzgeschichte auf den Gedanken kommen kann, einen derart bescheuerten Film zu drehen? Ich weiss es nicht... Aber auch hier hat man noch eine Fortsetzung dazu gedreht... 🤦🏻‍♀️


    Quitters Inc.   Quitters Inc.
    Richard Morrison trifft auf einen alten Bekannten, der ihm von einer Nonfumo-Gesellschaft erzählt, durch die sich sein Leben völlig zum Positiven verändert hat. Er drückt Morrison eine Visitenkarte der Firma in die Hand und eilt zu seinem Flug. 
    Da sein Bekannter nichts zu den Methoden sagen wollte, erlaubt sich Richard den Spass und meldet sich an, merkt jedoch schnell, dass er in der Falle sitzt, denn die Methoden sind ... sagen wir nicht alltäglich - aber todsicher. 
    5/5
    Ebenfalls im Episodenfilm  Katzenauge enthalten. Anders als im Buch, gibt es im Film keine 10-Punkte-Skala. So viel Zeit scheint man nicht zu haben. Dafür sind die Methoden genauso todsicher, wie im Buch. 
    Wieso man aus Morrisons Sohn für den Film eine Tochter gemacht hat, weiss ich jedoch auch nicht... 


    Ich weiss, was du brauchst   I know what you need
    Ed ist in Elizabeth verliebt und weiss, was sie braucht. Immer ist er zur Stelle und hat immer das Richtige für sie parat. Elizabeth Zimmergenossin wundert sich über Ed und engagiert einen Privatdetektiven, der Ed auf die Schliche kommen soll. 
    Elizabeth entdeckt schliesslich eine Voodoo-Puppe von sich in Ed's Apartment...
    Ein bisschen in die Länge gezogen ansonsten ganz nett.
    3/5


    Kinder des Mais   Children of the Corn
    Das Ehepaar Burt und Vicky sind mit dem Auto unterwegs und überfahren einen Jungen. Burt packt die Leiche in den Kofferraum und will zur Polizei in der nächsten Stadt: Gatlin.
    Vicky hat ein schlechtes Gefühl dabei. Weit und breit keine Autos, keine Geräusche, kein Leben. Gatlin scheint eine Geisterstadt zu sein. Entgegen Vickys Protesten betritt Burt das Amtsgebäude und stösst auf einen merkwürdigen Kult, der wohl eine Gottheit im Mais anbetet. Vom Hupen des Autos aufgeschreckt, eilt er nach draussen und sieht wie eine Horde Kinder, bewaffnet mit Messern, Hölzern und Co, den Wagen samt Vicky umzingeln... 
    Ein Hinweis darauf, dass Mann auf die weibliche Intuition hören sollte -_^
    5/5
    Dort wo das Buch aufhört, geht der Film noch weiter in leicht anderer Form. Die wohl beste Verfilmung, auf die wieviele? 9 Fortsetzungen folgten?


    Die letzte Sprosse   The last rung on the ladder
    Larry und Katrina springen in der Scheune von einem Holzbalken in den darunter liegenden Heuhaufen. Als Katrina die morsche Leiter zum letzten Mal empor klettert, hält sie nicht mehr. Larry schafft es knapp, seiner Schwester das Leben zu retten. Als beide erwachsen sind, erhält er einen Brief von seiner Schwester, mit der es das Leben nicht grad gut gemeint hat... 
    Wie King hier Larrys Kindheitserinnerungen einfängt ist grossartig. Ich selbst erinnerte mich zurück an diverse Sprünge in einen Heuhaufen und konnte den Staub auf der  Haut fühlen und das Heu riechen... Hach ja... 
    5/5


    Der Mann, der Blumen liebte   The man who loved flowers
    Eine meiner Lieblingsgeschichten über einen fröhlichen Mann, der immer wieder Blumen kauft und dabei in Gedanken bei seiner Liebsten ist. Er schwebt förmlich durch die Strassen in lauter Vorfreude darauf, seine Angebetete zu sehen und ihr die Blumen zu überreichen. Schliesslich findet er sie, stellt dann aber fest, dass es sich um eine Verwechslung handelt, worüber er gar nicht glücklich ist... 
    Einfach wunderbar!
    5/5


    Einen auf den Weg   One for the road
    Eine Vampirgeschichte...
    Jerusalem's Lot liegt mittlerweile in Schutt und Asche, doch hin und wieder treiben Vampire ihr Unwesen... 
    2/5


    Die Frau im Zimmer   The woman in the room
    Johns Mutter hat Krebs und liegt im örtlichen Krankenhaus im Sterben. Er hält ihren schleichenden und stetigen Zerfall nicht mehr aus und will ihr helfen... 
    Eine ergreifende Geschichte über das Leben und Sterben... 
    5/5

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    Cover des Buches Im dunklen, dunklen Wald9783423217279

    Bewertung zu "Im dunklen, dunklen Wald" von Ruth Ware

    Im dunklen, dunklen Wald
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Langeweile im dunklen, dunklen Wald
    Gääähn

    Die Langeweile im dunklen, dunklen Wald...

    So langsam überlege ich mir, diesen Blog zu löschen oder einfach unbeachtet im Internet liegen zu lassen. Wo soll das enden, wenn nicht einmal mehr Bücher mit einem vielversprechenden Klappentext gut sind?
    Die Freude am Lesen neuer Bücher ist getrübt, musste ich doch eine Enttäuschung nach der anderen erdulden.
    Die kommenden Rezis werden über Klassiker sein. Da kann man nichts falsch machen. Man kennt sie. Man hat sie schon einmal gelesen und weiss, dass man nicht enttäuscht sein wird.



    In einem Satz

    Freunde treffen sich nach langer Zeit in einem gläsernen Haus im Wald und finden sich plötzlich in einem verworrenen Katz-und-Maus-Spiel wieder.


    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?

    Nein.
    Wer mit Thrillern in Film- oder Buchform vertraut ist, hat das schon x Mal gesehen/gelesen. Somit hält das Buch wenig (wenn überhaupt) Überraschungen bereit.
    Mit keinem der Charaktere kann man sich identifizieren, noch sind sie besonders sympathisch oder glaubhaft. Des Weiteren bedient sich die Autorin einigen Klischees. Spätestens wenn das Ouija-Brett ins Spiel kommt, bleibt einem als Leser nur noch: 🤦🏻‍♀️
    Dann hat die Protagonistin ein Geheimnis, das so geheim gar nicht ist, denn man kann sich denken, welcher Natur es ist und wird bei der Auflösung nur bestätigt.
    Die 380 sind zudem, wie heute leider oft üblich, künstlich gefüllt. Ganze Seiten, die nicht notwendig gewesen wären. Sie sind da, einfach damit das Buch ein bisschen dicker ist. Mit der Handlung an sich haben sie aber nichts zu tun.
    Hin und wieder kommt ein bisschen Spannung auf und das Buch ist flüssig geschrieben.
    Der plumpe Schluss versaut jedoch alles.

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    Cover des Buches Woman in Cabin 109783423217774

    Bewertung zu "Woman in Cabin 10" von Ruth Ware

    Woman in Cabin 10
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Boredom in Cabin 10
    Auf Spannung wird vergeblich gewartet. gäääähn

    Der Journalist des Library Journal hat wohl noch nie einen wirklich mitreissenden Thriller gelesen, wieso sonst würde man schreiben, es handle sich bei Woman in Cabin 10 um einen packenden Thriller, der den Leser völlig in seinen Bann zieht und dass die letzten Kapitel Herzrasen verursachen könnten?
    Die Autorin hatte merklich Mühe, das Buch zu füllen, denn sie verschleuderte ihre Metaphern, wie Kinder Konfetti an der Fasnacht, die teilweise recht fragwürdig sind, en masse auf jeder Seite. Was sonst eigentlich eher witzig ist, nervt hier nur noch. Im dritten Teil lesen wir beispielsweise vom "protestierenden oder erleichterten Quietschen einer Sofafederung", sowie einem "Mascara, der neben dem Waschbecken Wache hält". Wie kommt man nur auf so einen Blech?
    Die Spannung kommt nicht auf. Die letzten Kapitel verursachen kein Herzrasen, werfen aber die berechtigte Frage auf, wann denn nun endlich die Spannung einsetzt.
    Die Hauptfigur nervt durch ihr naives und unvernünftiges Wesen extrem. Von Sympathie ist hier keine Spur. Der Plot ist sowas von schlecht durchdacht und dilettantisch zusammengeschustert, dass man ziemlich bald ahnt, wer wen wieso umgebracht hat. Der Versuch der Autorin, falsche Fährten zu legen, war ein Rohrkrepierer schlechthin. Anstelle von Brotkrumen, denen man gerne gefolgt wäre, hat sie die Wege mit Neonreklamen versehen, die geradezu schreien "Das ist der falsche Weg!".
    Das Geschichte wird im Präteritum aus der Sicht von Lo erzählt. Die Autorin versucht allerdings den Leser dazu zu bringen, zu glauben, Lo sei tot. Wie hätte sie dann darüber berichten können? Hm?
    Die einzige Freude, die der Leser hat, sind die Chat- und Forumsnachrichten, sowie E-Mails, die jeweils am Ende eines jeden Teils zu lesen stehen.
    Plump, schlecht durchdacht und einfach nur langweilig.

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    Cover des Buches Das Camp9783453437791

    Bewertung zu "Das Camp" von Nick Cutter

    Das Camp
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein mit Klischees gefüllter Körper - einzig das Gewürm ist mal was anderes
    Klischee-Virus deluxe

    Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen und hätte am liebsten 2,5 gegeben. Mit Crichton hat dieses Buch etwa so viel gemein, wie eine Boeing 747 mit einem Fahrrad.
    Sprachlich ist es seichtes Mittelmass. Der Autor ist sichtlich bemüht, so viele Metaphern wie möglich zu verwenden, was teils fraglich ist.
    Die Zeichnung der Charaktere, sei es nun Patient X, der Arzt, oder die Jungs, gelingt nicht wirklich. Wenn der Autor auch versucht, einen Soziopathen zu kreieren, wirkt das platt und unglaubwürdig. Überhaupt sind die Charaktere nicht überzeugend und man identifiziert sich als Leser nicht mit ihnen. Sie wirken stumpf und zu gewollt. Ein bisschen Mitgefühl x Verzweiflung macht eben noch keine gelungene Geschichte aus.
    Der Autor bedient sich wahrlich jedem Klischee, das ihm zur Verfügung steht: Patient X kommt per Boot auf die Insel, auf der die Jungs mit dem Arzt ihren Pfadfinderfreuden nachgehen. Der Arzt kommt mit Patient X in Berührung und wird natürlich kontaminiert, dann noch einer der Jungs, dann ein zweiter, etc. Wie das bei Seuchen-Filmen immer so ist.
    Natürlich handelt es sich bei dem Virus um ein Experiment der Regierung, was schief gelaufen ist - was auch sonst? Und natürlich will die Regierung das ganze Gebiet abriegeln und keinen, kontaminiert oder nicht, von der Insel entkommen lassen. Das ganze Gebiet steht unter Quarantäne, was die Jungs auf der Insel jedoch nicht wissen. Sie überlegen, wie sie am schnellsten von der Insel fliehen und Hilfe herbeiholen können.

    Teil 1
    Anfangs noch spannend, wenn auch klischeetriefend. Ab Kapitel 8 wird es nur noch langweilig und schleppend. Ab Kapitel 13 kommt dann ein dezenter Hauch von Spannung auf, der sich dann aber gleich wieder verliert. Ab Kapitel 15 lohnt sich das Querlesen, ansonsten hält man dieses zähe Blabla nicht aus.

    Teil 2
    Irgendwie grotesk: sadistischer Junge, Shelley, treibt ein Psychospiel mit einem der anderen und veranlasst diesen dazu, sich selbst zu verletzen, um die vermeintlichen Würmer aus seinen Innereien zu entfernen. WTF...
    Zu Shelleys Gedanken: Menschen waren dazu da, benutzt, gehäutet, geöffnet, flüchtig seziert und dann abgelegt zu werden. Alle Lebewesen auf der Erde wurden dieser kalten Untersuchung unterzogen.
    Der Autor schien sich zu denken, je sadistischer ich schreibe, desto geschockter sind meine Leser. In meinem Fall, desto gelangweilter.

    Teil 3
    ist am spannendsten. Dennoch unnötig mit zu vielen Traumsequenzen gefüllt, die ermüdend wirken. Wir erfahren, was genau beim Experiment schief gelaufen ist und dann kommt noch ein verpackter Schluss. 

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    Cover des Buches Christine9783453435728

    Bewertung zu "Christine" von Stephen King

    Christine
    Navi_M_Grayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungene Charakterisierung und eines Klischee-Aussenseiters
    Ein modernerer Entwicklungsroman -_^

    JA! Eindeutig JA!
    Mir persönlich gefallen King's frühere Werke besser, als die neuen. Christine ist eines davon.
    Auch wenn die Geschichte erstmal bescheuert klingt, lohnt sich das Lesen. Wer fürchtet sich 2019 noch vor einem Auto mit Eigenleben? Wohl niemand. Dennoch, steckt mehr dahinter. Es ist viel mehr, als nur eine seichte Horrorgeschichte, vielmehr ist es eine Charakterisierung des Hauptakteurs Arnie. Die Geschichte wird sehr einfühlsam und glaubhaft von seinem besten Kumpel Dennis erzählt. Immer wieder erfährt der Leser Fragmente aus der beiden Kindheit. Dennis, einer der beliebtesten Schüler und bester Kumpel vom Klischee-Aussenseiter Arnie, der immer wieder Opfer von Buddy und dessen Clique wird. Eines Tages fahren sie an einem verrosteten Plymouth Fury vorbei, den Arnie sofort kaufen will. Dennis beschreibt, wie Arnie's Liebe zu diesem Wagen immer intensiver wird, bis diese schliesslich in Besessenheit umschlägt, Arnie sich arg verändert und plötzlich zum Draufgänger mutiert.
    Irgendwann häufen sich dann Todesfälle, in welche Christine verwickelt zu sein scheint, bzw. Arnie, der aber für jede Tatnacht ein Alibi vorweisen kann. Irgendwann ist auch Arnie's nervige Freundin und dessen Familie in Gefahr. Dennis und Arnie's Ex setzen schliesslich alles daran, den Wagen aufzuhalten.
    Das Buch ist rasant geschrieben und genau das, was man einen "echten Pageturner" nennt. Selbst wenn man den Film gesehen hat und die Geschichte kennt, wird man von der Erzählweise mitgerissen und kann das Buch nicht mehr (oder nur schwer) aus der Hand legen. Man kann bei sich selbst beobachten, wie sehr man der Geschichte um Arnie und Christine immer mehr verfällt und zwar dergestalt, dass man sich überlegt, am Arbeitsplatz anzurufen und sich "krank" zu melden mit der Begründung "Ich bin von einem Buch besessen."

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