Neling

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Das bisschen Hüfte, meine Güte9783499270444

    Bewertung zu "Das bisschen Hüfte, meine Güte" von Renate Bergmann

    Das bisschen Hüfte, meine Güte
    Nelingvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Die Online- Omi muss zur Reha -dieses Buch von Renate Bergmann hat mich wieder sehr amüsiert.
    Die Online-Omi muss zur Reha

    Die Online-Omi muss zur Reha und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken teilhaben. Ich mag ja die Bücher rund um die rüstige Rentnerin, die zu allem was zu sagen hat. Und ich habe schon mehrere Bücher der Reihe gelesen oder als Hörbuch gehört. Manche fand ich total lustig, andere weniger.  Aber dieses Buch hat mich wieder sehr amüsiert. Ich fand es lustig, wie sie zu allem was zu sagen hat und wie sie immer wieder abschweift. Da will sie eigentlich von ihrer Reha erzählen, aber kommt auch auf den Berliner Flughafen, Kurts Unfall mit der Kreissäge, Filme und die GEZ zu sprechen. 

    Da ich immer wieder laut lachen musste bekommt dieses Buch sehr  lustige  5 Sterne und ich empfehle dieses Buch nicht grade dort zu lesen, wo man durch Kichern und Prusten unangenehm auffallen könnte. 

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    Cover des Buches Alexander der Große und die Grenzen der Welt9783962690762

    Bewertung zu "Alexander der Große und die Grenzen der Welt" von Maria Regina Kaiser

    Alexander der Große und die Grenzen der Welt
    Nelingvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr empfehlenswertes Buch für Kinder ab 11 Jahren über Alexander den Großen aus der Sicht seines Dieners, welches mich überzeugte.
    Ein Sandalenbinder erzählt über Alexander den Großen

    Alexander der Große und die Grenzen der Welt


    Kurzmeinung: Ein sehr empfehlenswertes Buch über Alexander den Großen für Kinder ab 11 Jahre aus der Sicht eines Dieners, das mich wirklich überzeugte.


    Inhaltsangabe : Dieses Buch erzählt über  Alexander den Große, der als König von Makedonien mit seinem Heer ein Weltreich erobern wollte. Dabei erlebt der Leser die Schlachten und auch den Alltag im Feldzug und was Alexander tat und sagte aus der  Sicht seines Dieners, dem  Sandalenbinder Nikandros. Dieser beobachtet nachdenklich und kritisch alles und lässt uns an den Weisheiten teilhaben. Neben den Geschichten zeichnet sich das Buch durch einen faktenreicher Sachteil am Ende jedes Kapitels, viele Abbildungen und ein ausführliches Glossar aus und so wird   faszinierendes Hintergrundwissen geliefert.


    Über die Autorin: Dr. Maria Regina Kaiser, geb. 1952 in Trier, ist eine bekannte und sehr erfolgreiche Autorin.  Sie studierte Geschichte und Klassische Archäologie; promovierte, arbeite in der Forschung  und verfasste wissenschaftliche Arbeiten. Seit 1986 schrieb sie sehr viele historische Romane,  Jugend und Sachbücher; insgesamt schon mehr als 20.   Bisher las ich 5 sehr gute Bücher von ihr, werde aber sicher noch mehr von der Autorin lesen.


    Meine Meinung  über Cover und Buch:  Alexander der Große und die Grenzen der Welt erschien im limpian Verlag , ist fest gebunden und hat 144 Seiten. Davon nehmen einen Teil die Erzählungen und einen Teil die Sachinformationen. Die Illustrationen sind von Klaus Puth und ich finde sie sehr gelungen. Sie sind ein wenig wie Comics, aber dennoch mit sehr viel Liebe zum Detail. Text und Illustrationen ergänzen sich perfekt.  


    Meine Meinung über den Inhalt: Wie auch schon bei den anderen Büchern, die ich von Dr. Maria Regina Kaiser las, zogen auch hier mich die Geschichten schnell in den Bann. Besonders ist beim lesen spürbar, wie die Autorin aus einem großen historischen Wissen schöpft und genau recherchiert. Natürlich ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren geschrieben und meiner Ansicht ab diesem Alter auch sehr geeignet:. Aber auch für Erwachsene ist es Interessant noch allerhand Neues über Alexander den Großen zu erfahren oder Geschichtswissen aufzufrischen. Ich wollte, es hätte dieses Buch in meiner Jugend schon gegeben! Denn die Autorin versteht es wirklich für Geschichte zu begeistern. Ganz wie nebenbei lernt der Leser hier allerhand über die antike griechische Geschichte und vor allem auch was das heute mit uns zu tun hat.


    Seit meiner Jugend begleitet mich das Gedicht „Gedanken eines lesenden Arbeiters“ von Berthold Brecht in dem es auch heißt: ….


    „Der junge Alexander eroberte Indien.
    Er allein?
    Cäsar schlug die Gallier.
    Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?.....“


    Für mich ist eine Stärke dieses Buches, dass es vermittelt, dass die Geschichte nicht denkbar wäre ohne die kleinen Leute, dass nicht Alexander der Große  Eroberungen machte, sondern sein Heer. In diesem Buch geht es nicht um große Leute, sondern grade um die scheinbar unbedeutenden. Schön ist auch der feine Humor, der spürbar ist.  Mir gefiel da besonders die Geschichte mit dem Gordischen Knoten.  Aber auch die erste, wo es darum ging, wie wichtig es ist fest gebundene Sandalen zu haben. Und dann natürlich die ganzen Sachinformaltionen. Das macht das Buch richtig rund. Mir hat das Lesen wirklich Spaß gemacht. 


    Fazit: So empfehle ich dieses Buch wärmstens weiter für Kinder ab 11 und Junggebliebene, die sich für Geschichte interessieren, diese aber mal ganz anders erleben wollen und gebe dem Buch wohlverdiente 5 Sterne. 

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    Cover des Buches Inselaffäre9783839225769

    Bewertung zu "Inselaffäre" von Anja Eichbaum

    Inselaffäre
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein tiefgründiger Krimi, der nicht nur spannend ist , sondern auch viel Inselflair von Norderney vermittelt. Sehr zu empfehlen!
    Cosplayer auf Norderney

    Kurzmeinung: Ein tiefgründiger Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch viel Inselflair vom schönen Norderney vermittelt.  Sehr zu empfehlen! 


    Inhaltsangabe: Auf Norderney geht es grade hoch her. Junge Cosplayer sorgen für mit einem Fotoshooting für Aufsehen. Außerdem soll zeitgleich eine Hochzeit stattfinden. Polizist Martin Ziegler soll der Trauzeuge sein und hat die Ringe....  Auch Ruth Kaiser ist eingeladen. Doch schon bald kommt es zum ersten unerklärlichen Todesfall und die Hochzeitsparty ist in Gefahr. Doch das ist erst der Anfang....  


    Über die Autorin:   Anja Eichbaum stammt aus dem Rheinland, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Sie ist als Diplom-Sozialarbeiterin seit vielen Jahren leitend in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Seit 2015 werden auch auch Bücher von ihr veröffentlicht. Dies ist ihr dritter Krimi und der zweite, den ich von ihr las. Da mich beide wirklich überzeugten, bin ich  auf weitere Krimis von ihr gespannt. 


    Meine Meinung über Cover und Buch: Inselaffäre ist der dritte Krimi (1. Inselcocktail 2. Letzte Hoffnung Meer) mit den Ermittlern Martin Ziegler und Ruth Kaiser. Das Buch verlangt aber keine Vorkenntnisse, es  ist in sich abgeschlossen und somit auch für Quereinsteiger gut lesbar.  Es ist im Gmeinerverlag erschienen, von dem ich schon sehr viele gute Krimis las und hat 476 spannende Seiten. Das Cover mit zwei Strandkarren von Norderney und einem düsteren Himmel finde ich sehr ansprechend und es machte mich  neugierig auf das Buch. 


    Meine Meinung über das Buch (spoilerfrei) :  Wie auch schon bei "Letzte Hoffnung Meer " zog auch dieser Krimi von Anja Eichbaum mich gleich in seinen Bann. Der lebendige Schreibstil der Autorin machte es mir da leicht und ich konnte mich kaum vom Buch lösen.


    Der Krimi spielt auf der Insel Norderney und man merkt beim Lesen, dass die Autorin die Insel gut kennt.  Sie hat liebevoll den Zauber der Insel Norderney eingefangen und  das bildet eine stimmige Kulisse für den eigentlichen Krimi. Besonders schön fand ich, dass sie auch einzelne Stellen beschrieben hat, die man in der Realität besuchen kann, wie z.B. das Cafe Hygge, das Inselmuseum,  sogar ihre liebste Fahrradroute. Das macht das Buch ideal für Norderney-Urlauber und war mir jetzt, in der Zeit, wo man nicht reisen kann wie ein Kurzurlaub. 


    Ich mag Krimis, die nicht nur spannend sind, sondern auch noch interessante Themen habenkann. So waren mir bisher Cosplayer total unbekannt  und ich konnte noch etwas dazulernen.


    Inselaffäre hat mich auch emotional sehr berührt, das Leben der jungen Millie und ihrer Mutter wurde besonders einfühlsam beschrieben. 


    Wie auch schon beim vorigen Buch, verfügt auch Inselaffäre über ein Personenregister zu Anfang des Buches. Das macht die Lektüre leichter und das sollte es bei viel   mehr Büchern geben. 


    Die Charaktere wurden sehr gekonnt vielschichtig gezeichnet. Besonders die junge Cosplayerin Millie hatte es mir angetan, aber auch die Ermittler Martin Ziegler und die Psychologin Ruth Kaiser mochte ich, während eine Kommissarin aus Aurich mir höchst unsympathisch war. Sehr gut gefiel mir auch der trockene Humor, der ab und zu hervorblitzte.


    Die Krimihandlung ist interessant und vielschichtig. Verschiedene Handlungsstränge wechseln sich ab und es kommt immer wieder zu kleinen Cliffhangern, was es mir noch schwerer machte mich von dem Buch zu lösen. Die Spannung wird bis zum Ende hoch gehalten und die Autorin schaffte es mich auf eine falsche Fährte zu locken. 


    Fazit: Ein Regionalkrimi, der mich total überzeugt hat und dem ich die Höchstzahl von 5 Sternen gebe. Krimleser, die anspruchsvolle Themen schätzen, es bis zum Schluss spannend mögen und nebenbei eine wunderschöne Insel erleben möchten, sollten hier unbedingt zuschlagen! Es lohnt sich!





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    Cover des Buches Mohnschwestern9783959674003

    Bewertung zu "Mohnschwestern" von Ilona Einwohlt

    Mohnschwestern
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte über eine junge Liebe in Zeiten des 2. Weltkrieges. Empfehlenswert!
    Mohnschwestern

    Kurzmeinung: Bewegende Geschichte einer Liebe in Zeiten des zweiten Weltkrieges. Empfehlenswert vor allem für etwas jüngere Leser!

    Inhaltsangabe: Darmstadt 1943. Es ist der zweite Weltkrieg und die Bombenangriffe häufen sich.

    Lottes Zukunft scheint klar zu sein, sie ist mit Hans verlobt, der im Krieg dient. Ihre Zukunft scheint klar, doch da begegnet sie Wilhelm und verliebt sich in ihn. Aber auch wenn er sie fasziniert umgeben Wilhelm viele Geheimnisse. ...Und dann kommt es zum Bombenangriff der Darmstadt fast völlig zerstört.
    Im Jahr 2019 entdeckt Hazel ein Bild mit wunderschönen Mohnblumen. Was für eine Geschichte hat das Bild hinter sich?

    Über die Autorin: Ilona Einwohlt (geb. 1968) lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. Sie ist eine  erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin, „Mohnschwestern“ ist ihr Belletristikdebüt und war für mich das erste Buch der Autorin. Auf weitere Romane bin ich gespannt. 

    Cover und Klappentext: Das Cover finde ich sehr ansprechend  und es machte mich positiv auf das Buch aufmerksam. Allerdings passt der Klappentext nicht ganz zur Handlung des Buches, darum habe ich den Inhalt mit eigenen Worten wiedergegeben.  

    Meine Meinung: Da die Autorin bisher nur Kinder-und Jugendücher verfasste, kannte ich von ihr noch kein Buch und bin froh, dass sich das durch „Mohnschwestern“ änderte. Denn ich lese sehr gern berührende Geschichten aus der Vergangenheit.

    Das Buch spielt in zwei Zeitsträngen, wobei ich den historischen Zeitstrang eindeutig favorisierte. Die historische Geschichte um die 20 Jährige Lotte zog mich gleich in den Bann, während die Gegenwartsgeschichte mich nicht nur überhaupt nicht ansprach, sondern auch immer wieder sehr abrupt aus dem Lesefluss riss und mich daher störte. Auch blieb deren Protagonistin Hazel für mich blass und ich konnte sie nicht greifen. Aber zum Glück nimmt die historische Geschichte den Hauptteil ein und die Gegenwartsgeschichte nur einen Nebenstrang, den ich nicht  gebraucht hätte. Die Protagonistin Lotte mochte ich, sie  ist lebenslustig und doch nicht oberflächlich. Wir erleben die Geschichte aus ihrer Perspektive.

    Man merkte dem Schreibstil ein wenig an, dass die Autorin sonst Jugendbücher schreibt und so halte ich das Buch vor allem auch für junge Menschen sehr geeignet, die sich mit dem 2. Weltkrieg auseinandersetzen, gleichzeitig aber auch eine spannende Liebesgeschichte über das Erwachsenwerden lesen wollen. Aber auch für Erwachsene ist das Buch lesenswert und ich erfuhr einige Dinge, die mir neu waren.

    Einige wenige Details wurden mir etwas zu sehr wiederholt (das betraf vor allem das hin und Hergerissensein in der Liebesgeschichte), während andere für mich zu kurz abgehandelt wurden. Besonders die abrupte Wende im Handeln einer Figur waren für mich unverständlich.

    Aber im Großen und Ganzen ist es ein Roman, der mich berührt hat und der lebendig davon zeugt, wie schrecklich doch Krieg ist und dass sich so was nie wiederholen darf.

    Darum empfehle ich den Roman gern weiter und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen. 

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    Cover des Buches Tee? Kaffee? Mord! - Der doppelte Monet9783732547654

    Bewertung zu "Tee? Kaffee? Mord! - Der doppelte Monet" von Ellen Barksdale

    Tee? Kaffee? Mord! - Der doppelte Monet
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der erste Teil der Serie hat mich nicht so überzeugt, da der eigentliche Fall zu kurz kam.
    Was ist mit dem Gemälde los?

    Dies ist der erste Teil der Serie um die junge Nathalie und die Köchin Louise, die im beschaulichen Earlsraven Fälle lösen.  Für mich war es aber bereits der 2. Band den ich las, da ich mit Band 9 in die Serie einstieg. Das war auch gut so, da mich dieses Buch jetzt nicht so überzeugte, ich aber jetzt dranbleibe, weil ich weiß, dass es auch bessere Bücher der Reihe gibt. 

    In diesem Buch nimmt die ganze Geschichte, warum Nathalie das Cafe und den Pub erbt einen zu breiten Raum ein, vor allem die Entscheidung ob sie das Erbe annimmt oder nicht, ist sehr langatmig zu lesen. Die eigentliche Story um das Gemälde war zwar nicht schlecht, aber geriet hier leider zu sehr zur Nebensache. Darum vergebe ich diesmal nur 3 Sterne und schaue mal wie Band 2 ist.   

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    Cover des Buches Tee? Kaffee? Mord! Ein Mörder steht im Walde9783732568949

    Bewertung zu "Tee? Kaffee? Mord! Ein Mörder steht im Walde" von Ellen Barksdale

    Tee? Kaffee? Mord! Ein Mörder steht im Walde
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wirklich guter Cosykrimi, unterhaltsam, humorvoll und rät zum Miträtseln ein.
    Wer ermordete die Fernsehköchin?

    Kurzrezension: Auch wenn dieses schon der 9. Fall der Reihe von Ellen Barksdale ist, war es doch für mich das erste Buch von der Autorin. Und ich war angenehm überrascht. Der Schreibstil ist locker und spritzig, das Buch ist unterhaltsam und humorvoll, ohne dabei aber albern zu wirken. Man kann gut miträtseln: wer hatte ein Motiv die bekannt Fernsehköchin zu ermorden? Wessen Alibi wackelt, wer hat es wie getan? Wer ein tiefgründiges Buch erwartet, sollte sicher zu einem anderen greifen, ebenso wer ganz viel Spannung und Action braucht. Wer aber zwischendurch einfach nur mal einen netten Cosykrimi lesen will, ist mit einem Buch dieser Reihe nicht schlecht beraten. Mich hat es jedenfalls animiert und auf den Geschmack gebracht, so dass ich nun auch weitere Bücher der Autorin lesen werde. Darum wohlwollende 5 Sterne.  

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    Cover des Buches Die Verstoßene9783942258098

    Bewertung zu "Die Verstoßene" von Michael Meinert

    Die Verstoßene
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Teil 5 der Hochwaldsaga -ein christlicher historischer Roman, der in der Zeit des 1. Weltkriegs spielt und den ich ganz unterhaltsam fand.
    Band 5 der christlichen Hochwaldsaga

    Kurzmeinung: Ein christlicher historischer Roman, der in der Zeit des 1. Weltkriegs spielt und den ich ganz unterhaltsam fand, der mir aber teilweise zu unrealistisch war und der mich nicht ganz überzeugen konnte.  

    "Die Verstoßene" ist Teil 5 der christlichen Hochwaldsaga von Michael Meinert. 

    Inhaltsangabe: Das Buch beginnt 1914 in Schlesien.   Lydia von Gedigk, die Protagonistin des Romans nimmt eine Stelle als Erzieherin im Forstschloss von Wölfelsgrund an. Aber sie hat ein Geheimnis, was sie belastet. Noch bevor sie isch mit dem Grafen aussprechen kann, beginnt der 1. Weltkrieg.....

    Über den Autoren: Michael Meinert (geb. 1979,  verheiratet) wohnt in Datteln (im Ruhrgebiet) und schreibt neben seinem Beruf christliche  historische Romane.

    Meine Meinung: Ich las bisher noch nichts von dem Autoren, er war mir aber schon wärmstens empfohlen worden. So begann ich nun mit Teil 5 der Saga und befürchtete zunächst, dass das sehr nachteilig ist. Aber ich muss sagen, ich kam auch als Quereinsteigerin zurecht, das Buch ist auch ohne Vorkenntnisse gut lesbar. Insgesamt bin ich aber nicht so ein großer Fan von Serien und Reihen und schätze es meist mehr, wenn die Geschichte ein wenig straffer erzählt wird, das hätte mir auch hier besser gefallen.  Das Buch las sich zwar schnell und flüssig, aber so ganz überzeugte mich der Schreibstil nicht, er war mir oft etwas zu ausführlich. Leider mochte ich die Protagonistin überhaupt nicht  vor allem mit Fortschreiten des Buches wurde sie mir immer unsympathischer, ich fand ihr Handeln oft unvernünftig und zu riskant.  Und manches kam mir ein wenig unrealistisch vor.  Darauf gehe ich aber nicht genauer ein um nicht zu spoilern. Aber im Großen und Ganzen unterhielt mich der Roman gut und es gab einige Stellen, die mich zum Nachdenken anregten. Und es gab auch eine Christin, die mich durch ihre Vergebungsbereitschaft sehr beeindruckte: die Französin Denise. Einen großen Raum im Buch nahm auch der Weihnachtsfrieden ein, über den ich schon mal las und den ich für ein großes Wunder halte. 

    Ich empfehle diesen Roman besonders all jenen, die gern christliche Liebesromane lesen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen. Auch wenn man als Quereinsteiger gut zurechtkommt, würde ich aber raten die ganze Reihe von Band 1 an zu lesen. 

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    Cover des Buches Aber Töchter sind wir für immer9783810530714

    Bewertung zu "Aber Töchter sind wir für immer" von Christiane Wünsche

    Aber Töchter sind wir für immer
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine sehr berührende Familiengeschichte- wohlverdiente 5 Sterne!
    Eine wunderschöne Familiengeschichte

    "Aber Töchter sind wir für immer" ist eine wunderschöne Familiengeschichte von Christiane Wünsche. Mir war die Autorin bisher nicht bekannt, aber nach dem Lesen dieses Buches werden sicher noch weitere folgen. Denn mir gefiel diese Geschichte über 4 Schwestern sehr. es ist nicht einfach ein unterhaltsamer Familienroman, sondern eine Geschichte mit Tiefgang, die noch lange nachwirken wird. Es geht um Familienbande, um Heimat und die Suche nach Geborgenheit, um eine Flucht aus Schlesien und die Nachkriegszeit, aber auch um psychische Krankheit und lange verborgene Geheimnisse. . Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und vielseitig, es war nachdenklich und mitunter etwas traurig, aber auch Poesie und eine Spur Humor sind zu finden. Das machte für mich das Lesen zu einem Vergnügen. So empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe wohlverdiente 5 Sterne.  

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    Cover des Buches Wertschätzungen: Gedanken, Gedichte und Gebete9783775160339

    Bewertung zu "Wertschätzungen: Gedanken, Gedichte und Gebete" von Hans-Joachim Eckstein

    Wertschätzungen: Gedanken, Gedichte und Gebete
    Nelingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wir sind geliebt und einmalig in Gottes Augen. Das bringt dieser Sammelband vielfältig zum Ausdruck. Absolut empfehlenswert!
    Wertschätzungen

    Jeder braucht es,  es ist unabdingbar für unser Leben: das Gefühl geliebt zu werden, wertvoll zu sein.  Nicht jeder hat das Glück, dass er Menschen um sich hat, die ihm das vermitteln. Aber auch wenn es in den Augen der Menschen nicht ersichtlich ist, sind wir doch gewollt und unendlich geliebt von Gott. Dies bringt der Autor hier in einer immens großen Vielfalt zum Ausdruck. 


    Hans- Joachim Eckstein ist Professor der Theologie und lehrte an den Universitäten Heidelberg und Tübingen. Über mehr als 20 Jahre entstand diese Sammlung, es begann mit den ersten Gedanken und Gedichten in einem kleinen Oktavheft und wurde immer mehr. So kamen im Laufe der Zeit 6 Bücher zustande, die hier im Sammelband vereint sind. Diese 6 Bücher sind:


    -"Du liebst mich, also bin ich"


    -"Ich habe mein Mitte in dir"


    -"Ich schenke deiner Hoffnung Flügel"


    -"Himmlisch menschlich"


    -"Du bist Gott eine Freude"


    -"Du bist ein Wunsch, den Gott sich selbst erfüllt hat." 


    Anhand der Titel (die hier Kapitel sind) wird deutlich, dass es in dem Sammelband um Gottes unfassbar  große Liebe zu uns, unser Glaubensleben, Lebenslust, Perspektiven der Hoffnung, Ermutigung, aber auch Stärkung  und menschliche Schwächen geht, zu uns in den Alltag spricht.  Einige Texte habe ich mir richtig verinnerlicht, sie sind mir unendlich wertvoll geworden, haben mich getröstet. Der Autor hat eine große Gabe mit der Sprache umzugehen und schreibt sehr persönlich und authentisch. Einige Texte zeigen auch seinen Humor und sind sehr eingängig. 


    So kann ich gar nicht anders, als dem Sammelband 5 Sterne+ zu geben und ihn allen die Ermutigung, Wertschätzung und Trost brauchen wärmstens zu empfehlen. Es ist eine wahre Schatztruhe und ich empfehle immer wieder ein Gedicht  zu lesen. 








     

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    Cover des Buches Das Geschenk9783426519455

    Bewertung zu "Das Geschenk" von Sebastian Fitzek

    Das Geschenk
    Nelingvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl es sehr spannend war und ich das Thema Analphabetismus interessant finde, fand ich das Buch doch zu brutal und unglaubwürdig.
    Ein Geschenk?

    Die Tatsache, dass ich gern mal einen guten Psychothriller lese, dass der Bestseller sehr hochwertig und originell (wie ein Geschenk verpackt) aufgemacht ist und der spannende Klappentext sorgten dafür, dass ich das Buch zu Weihnachten geschenkt bekam und mich auf die Lektüre freute. Ich freute mich solange darauf, bis ich meinen ersten Fitzek "Noah" las und abbrach, weil das Buch absolut nichts für mich war. 

    Doch nun habe ich das Buch doch gelesen und sogar sehr schnell, denn es war wirklich sehr spannend. Und auch die Grundidee -ein Buch über einen Analphabeten zu schreiben, fand ich sehr gut. Auch denke ich, dass manche Behinderung oder Krankheit sich letztendlich als positiv herausstellen kann. Soweit also das Gute! 

    Doch nun kommt das aber, was sicher mich nicht sobald wieder einen Fitzek zur Hand nehmen lässt. Das Buch beginnt nicht nur äußerst brutal (ein Gefängnisinsasse wird von mehreren Mithäftlingen vergewaltigt und gefoltert) , sondern solche Szenen ziehen sich durch das ganze Buch. Und die Details sind extrem eklig geschildert, was ich abstoßend fand. Desweiteren fehlt es dem Buch sehr an Tiefe und vieles ist nicht nur extrem unglaubwürdig, sondern auch nicht überzeugend dargeboten. Manches ist wie ein andauerndes Rätselraten "Er ist der Täter, er ist es nicht, er ist es...." und "Sie heißt A. oder X.  oder doch ganz anders...." was ich wie eine Verspottung des Lesers empfand.  

    Fazit: Ein hochwertiges Äußeres und ein toller Klappentext machen das Buch nicht automatisch wertvoll. Wer gern Gewaltexzesse liest, ist hier vielleicht richtig, allen anderen rate ich eher ab. Der Autor wird in mir wohl keinen Fan finden. 


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