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NiWa

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge. (ISBN: 9783328106234)

    Bewertung zu "Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge." von Gina LaManna

    Vier Frauen - Jedes. Wort. Eine. Lüge.
    NiWavor 2 Tagen
    Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)

    Bewertung zu "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King

    Das Leben und das Schreiben
    NiWavor 6 Tagen
    Cover des Buches Quicksand House (ISBN: 9783865529527)

    Bewertung zu "Quicksand House" von Mellick III Carlton

    Quicksand House
    NiWavor 8 Tagen
    Cover des Buches Dein dunkelstes Geheimnis (ISBN: 9783404184552)

    Bewertung zu "Dein dunkelstes Geheimnis" von Jenny Blackhurst

    Dein dunkelstes Geheimnis
    NiWavor 8 Tagen
    Cover des Buches Elm Haven (ISBN: 9783453319813)

    Bewertung zu "Elm Haven" von Dan Simmons

    Elm Haven
    NiWavor 8 Tagen
    Cover des Buches FINNLAND TRUE CRIME I Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle I: schockierende Kurzgeschichten über Mord, Raub, Entführung, Missbrauch und Diebstahl I (True Crime International, Band 6) (ISBN: 9798735574484)

    Bewertung zu "FINNLAND TRUE CRIME I Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle I: schockierende Kurzgeschichten über Mord, Raub, Entführung, Missbrauch und Diebstahl I (True Crime International, Band 6)" von Adrian Langenscheid

    FINNLAND TRUE CRIME I Wahre Verbrechen – Echte Kriminalfälle I: schockierende Kurzgeschichten über Mord, Raub, Entführung, Missbrauch und Diebstahl I (True Crime International, Band 6)
    NiWavor 22 Tagen
    Cover des Buches Das Vierzehn-Tage-Date (ISBN: 9783552072343)

    Bewertung zu "Das Vierzehn-Tage-Date" von René Freund

    Das Vierzehn-Tage-Date
    NiWavor 24 Tagen
    Cover des Buches Scholomance – Tödliche Lektion (ISBN: 9783570166093)

    Bewertung zu "Scholomance – Tödliche Lektion" von Naomi Novik

    Scholomance – Tödliche Lektion
    NiWavor einem Monat
    Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin" von Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
    NiWavor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich bin von dieser dunklen Alice-Version beeindruckt und freue mich, dass es einen dritten Teil mit Kurzgeschichten gibt.
    Finsternis im Wunderland II

    Alice und Hatcher tappen in die nächste alptraumhafte Dunkelheit, als sie auf der Suche nach Hatchers Tochter Jenny sind. Dabei dringen sie in das magische Reich der Weißen Königin ein, wo es das Rätsel um die Schwarze Königin zu lüften gilt. 

    „Die Chroniken von Alice. Die Schwarze Königin“ ist der zweite Band von Christina Henrys dunklen Chroniken. Die Autorin verleiht Kinderklassikern und Märchen einen schwarzen Touch, wodurch sie zum dunkel-fantastischen Horror-Abenteuer werden. Bei diesem zweiten Band handelt es sich um die direkte Fortsetzung von ersten Teil. Daher ist es unbedingt notwendig mit „Die Chroniken von Alice. Finsternis im Wunderland“ anzufangen.

    Die wirre Alice und der blutrünstige Hatcher lassen die Stadt hinter sich und suchen nach Hatchers Tochter Jenny. Dabei geraten sie in das Reich der Weißen Königin, in dem irre Magie und fühlbares Entsetzen herrschen. Gleichzeitig nähert sich Alice ihrer Bestimmung an und muss das Rätsel um die Schwarze Königin lösen.

    Beim ersten Band hatte ich eingangs Schwierigkeiten in der Geschichte anzukommen. Diesmal war ich von Anfang an gefangen und bin mit dem alptraumhaften Paar durch eine trostlose Wüstenlandschaft geirrt. Ich war von Beginn an gefesselt, die Neugier trieb mich an, die Figuren faszinierten mich und ich bekam gar nicht genug von Christina Henrys Neuinterpretation des Kinderklassikers. 

    Der zweite Band ist eindeutig fantastischer als der erste Teil. Ich hatte nun das Gefühl, in einer Fantasywelt angekommen zu sein. Dafür lässt die Autorin deutlich weniger Blut spritzen, was jedoch nicht bedeutet, dass der Ausflug ins dunkle Wunderland weniger beängstigend ist. 

    Je weiter ich mit der durchgedrehten Alice und dem blutberauschten Hatcher in das Reich der Weißen Königin vordrang, desto weniger konnte ich mich von der bizarren Welt lösen. Normale Regeln gelten nicht. Es bedarf eines magischen Blicks und einer verzauberten Logik, um das Geschehen zu verstehen. Hier kommt der Leser gemeinsam mit Protagonistin Alice Geheimnissen auf die Schliche, die zunächst unter hoheitsvollem, schweren Samt verdeckt liegen.

    Nur die Handlung war nach einiger Zeit vorhersehbar. Ich denke, dass ich ab ungefähr der Hälfte des Buchs wusste, woher der Wind weht und in welche Richtung er Alice weht. Trotzdem hat mir der Ausflug in die schwarze Version des Wunderlands großartigen Lesespaß gebracht. 

    Es gefällt mir, dass die Autorin aus der berühmten „Alice im Wunderland“ eine eigene Alice kreiert, die zwar genauso naiv wie das Original, aber bedeutend gefährlicher, düsterer und beängstigender ist.

    Insgesamt hatte es für mich mehr Märchenflair und weniger Horror-Elemente als der erste Band und trotzdem hat mich Christina Henry wieder an die Seiten gebannt. Ich bin von dieser dunklen Alice-Version beeindruckt und freue mich, dass es einen dritten Teil mit Kurzgeschichten gibt. 


    Die dunklen Chroniken:

    1) Die Chroniken von Alice. Finsternis im Wunderland

    2) Die Chroniken von Alice. Die Schwarze Königin

    3) Die Chroniken von Alice. Dunkelheit im Spiegelland

    4) Die Chroniken von Peter Pan. Albtraum im Nimmerland

    5) Die Chroniken der Meerjungfrau. Der Fluch der Wellen

    6) Die Chroniken von Rotkäppchen. Allein im tiefen, tiefen Wald

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    Cover des Buches Pinguine lieben nur einmal: Roman (ISBN: B0844HY13F)

    Bewertung zu "Pinguine lieben nur einmal: Roman" von Kyra Groh

    Pinguine lieben nur einmal: Roman
    NiWavor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine amüsante Liebesgeschichte, die am Ende ein herzerwärmendes Gefühl beim Leser hinterlässt.
    Eine Chaotin findet auch mal ein Korn

    Die Studentin Feli ist ein verträumter Chaot, die lieber in Liebeskomödien im Fernsehen schwelgt, als sich ihr eigenes Glück aufzubauen. Doch dann fällt sie dem neuen Nachbar Janosch vor die Füße, der für sie das Paradebeispiel des Traummanns ist. Der Angebetete reagiert abweisend und unfreundlich, womit für Feli ihre eigene Liebeskomödie beginnt.

    „Pinguine lieben nur einmal“ ist ein charmanter Liebesroman, den ich in Richtung Chick-Lit einordne. Es gibt eine teilweise witzige Liebesgeschichte, ernste Themen, herzergreifende Höhen und dramatische Tiefen, während der Autorin, der Schelm im Nacken sitzt.

    Feli ist eine 20-jährige Anglistik-Studentin - nicht auf Lehramt! - die selbst nicht einmal ein Bücherregal besitzt. Unordentlich und chaotisch gammelt sie in ihrem WG-Zimmer eher vor sich hin als sich einem aktiven Leben zu stellen. Mit ihrem schwulen, türkischstämmigen Mitbewohner Cem hat sie einen guten Freund an der Seite, der ihr wenigstens von Zeit zu Zeit Beine macht.

    Die Protagonistin fand ich grundsätzlich nett, auch wenn sie auf mich einen sehr schlappen Eindruck macht. Wahrscheinlich liegt es an ihrer aktuellen Lebensphase, in der sie eher ziellos durch ihr studentisches Dasein driftet und über keinen Elan oder sprühende Motivation verfügt.

    Doch dann fällt sie dem neuen Nachbarn Janosch vor die Füße und sie gewinnt an Entschlossenheit. Feli verschaut sich in den unhöflichen Typen vom unteren Stockwerk, obwohl dieser alles andere als freundlich zu ihr ist. Der blinde Typ hat sein Leben besser als Feli im Griff und das junge Mädchen staunt, was ein Mensch mit einer soliden Portion Entschlossenheit zustande bringt.

    Daraus spinnt sich eine heitere, kecke und amüsante Liebesgeschichte, die in typischer Chick-Lit-Manier ihren Lauf nimmt und exzellent unterhält. Mir gefällt der Humor von Kia Kahawa außerordentlich gut. Ich mag, wie sie ihre Figuren von manchen Höhenflügen holt, dafür andere Szenen nicht zu ernst nimmt und trotzdem wichtige Themen anspricht.

    Neben der lockeren Liebesgeschichte spielt die Integration von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung eine vordergründige Rolle. Die Autorin beschreibt, wie der Alltag für diese Menschen ist und stellt das Recht und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben ins Zentrum.

    Weniger gefiel mir die Konstellation aus Feli und Janosch beziehungsweise, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Die verliebte Feli lässt sich einiges gefallen, was mir deutlich gegen den Strich gegangen ist. Egal wie herzchenförmig die Augen geworden sind, respektloses Verhalten ist meiner Ansicht nach nicht zu tolerieren.

    Trotzdem macht Feli eine schwungvolle, positive Entwicklung durch, die auf mich definitiv - im Rahmen des Genres - glaubwürdig wirkt. Es ist schön, ihre Erkenntnisse zu begleiten und zu sehen, wie sie zu einer gefestigteren Persönlichkeit wird.

    Alles in allem hat mir „Pinguine lieben nur einmal“ bestens gefallen. Der witzige Schreibstil sorgt für Lachmomente, manch dramatische Episode facht die Spannung an und letztendlich hat man in den Händen, wofür das Genre steht: Eine amüsante Liebesgeschichte, die am Ende ein herzerwärmendes Gefühl beim Leser hinterlässt.

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