NicoleGozdek

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    Cover des Buches Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder (ISBN: 9783473523245)

    Bewertung zu "Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder" von Jenny Nimmo

    Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder
    NicoleGozdekvor 9 Tagen
    Zauberhafter Auftakt einer tollen Kinderbuch-Reihe

    Zum Inhalt:

    Charlie Bone ist ein ganz normaler 10-jähriger Junge. Doch als er eines Tages Stimmen aus einem Foto hört, ändert sich sein Leben schlagartig. Vorbei sind die Nachmittage mit seinem besten Freund Benjamin und dessen Hund Runnerbean. Seine Großmutter Bone, eine geborene Darkwood, besteht darauf, dass Charlie wie alle außergewöhnlich begabten Darkwoods auf die Bloor Akademie gehen muss.

    Die Woche über in einem Internat für komische Genies verbringen? Nur noch am Wochenende nach Hause kommen und seine Mutter sehen? Eine schreckliche, peinliche Schuluniform mit blauen Umhängen tragen? Musik spielen? Für Charlie eine erschreckende Vorstellung.  

    Doch als Charlie das Bloor kommt, erkennt er, dass die neue Schule auch etwas Gutes hat. Es gibt noch mehr sonderbegabte Kinder mit ungewöhnlichen magischen Begabungen unter den Musik-, Schauspiel- und Kunstgenies, die sogenannten Kinder des Roten Königs, und Charlie findet schnell neue Freunde: die begabte Schauspielerin Olivia, das musikalische Genie Fidelio, den jungen Billy, der mit Tieren sprechen kann, Gabriel, der anhand von Kleidungsstücken die Gefühle ihrer Träger spüren kann, den Wettermacher Tancred und seinen Freund Lysander, der Geister beschwören kann. Zusammen versuchen die Kinder das Rätsel eines vor acht Jahren verschwundenen Babys zu lösen, denn die Spur des Mädchens führt auf das Bloor. Doch sie haben in Manfred Bloor, einem fiesen Hypnotiseur, dessen verschlagenen Urgroßvater Ezekiel Bloor, seinem Kumpan Asa, der sich in ein wölfisches Untier verwandeln kann, Charlies Großmutter Bone und ihren fiesen drei Schwestern mächtige Feinde. Doch zum Glück gibt es noch Charlies Onkel Paton und die drei geheimnisvollen Katzen Aries, Leo und Sagittarius, die Charlie und seinen Freunden helfen.  

     

    Meine Meinung:

    „Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder“ ist der 1. Roman der spannenden „Charlie Bone“-Reihe von Jenny Nimmo. Ihr Held ist der sympathische zehnjährige Charlie, der in einer Familie mit außergewöhnlich begabten und normalen Menschen aufwächst. Jahrelang glaubte Charlie, er selbst wäre nicht sonderbegabt, und seine Gabe nimmt er zunächst nicht positiv auf, da er so das Interesse seiner drei schrecklichen, fiesen Großtanten erregt. Doch wie Charlie mit seiner Gabe verantwortungsvoll und hilfsbereit umgeht und wie er neue normale wie sonderbegabte Freunde findet, das macht den Reiz dieses tollen, spannenden Fantasyromans für Kinder ab 10 Jahren aus.

    Vergleiche mit der „Harry Potter“-Reihe von Joanne K. Rowling braucht Jenny Nimmo mit ihrem jungen Zauberlehrling nicht zu scheuen. Denn ihr gelingt es, zeitgenössische Fantasy für Kinder mit einem magisch begabten Helden zu schreiben, die es etwas ganz eigenständiges ist und eine zauberhafte Botschaft in sich trägt: Denn Jenny Nimmo und auch Charlie ist es egal, ob jemand Zauberkräfte besitzt, wichtig ist, wie der Mensch mit anderen umgeht, ob er nett und hilfsbereit oder fies und eigennützig ist. Und Charlie mit seinen Zauberkräften auch nicht derjenige, der das gesuchte Mädchen am Ende rettet, das schaffen seine Freunde und er nur alle gemeinsam – und mit der Hilfe dreier toller Katzen. :-)

    Wer eine tolle, wertvolle und spannende Kinderbuch-Reihe sucht, der ist bei Jenny Nimmo und ihrer gut geschriebenen, packenden „Charlie Bone“-Reihe genau richtig.

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    Cover des Buches Prinz der Dunkelheit (ISBN: 9783453528253)

    Bewertung zu "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence

    Prinz der Dunkelheit
    NicoleGozdekvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch bot leider nicht die Aspekte, die mich sonst an Dark-Fantasy begeistern.
    Bot leider nicht die Aspekte, die mich sonst an Dark-Fantasy begeistern

    Zum Inhalt:
    Irgendwann in der Zukunft: Die Erde wurde von einer gewaltigen Katastrophe heimgesucht und seitdem befinden sich die Länder im Hundertkrieg, Monster wie Nekromanten, Geister und andere Kreaturen mehr sind Wirklichkeit geworden, die Technik ist in Vergessenheit geraten.
    In diese Welt wird Prinz Jorg hineingeboren. Doch als er neun Jahre alt ist, muss er mitansehen, wie die Soldaten von Graf Renar seine Mutter vergewaltigen und anschließend sie und seinen kleinen Bruder ermorden. Als sein Vater, der König, Graf Renar nicht mit blutiger Rache droht, nimmt Jorg das selbst in die Hand. Mit 10 schließt er sich einer Bande aus Straßenräubern an, mit 13 führt er sie, mit 14 kehrt nach Hause zurück - und mit 15 Jahren plant er König zu sein ...

    Meine Meinung:
    Für eine SUB-Abbau-Challenge habe ich dieses längst vergessene Fantasybuch, das Debüt von Mark Lawrence und der Auftakt einer Dark-Fantasy-Reihe, wiederentdeckt. Es gab eine Zeit, in der ich eine richtige Dark-Fantasy-Phase hatte. Düstere Antihelden, faszinierende Bösewichte, eine dunkle Fantasywelt, in der nicht das Gute triumphiert, ... - all das sind Aspekte, die ich an Dark-Fantasy-Romanen spannend finde und die ich in "Prinz der Dunkelheit" zu finden gehofft hatte.
    Doch was habe ich nun bekommen?

    1.) Eine düstere Fantasywelt:
    Das dachte ich zunächst. Die Erwähnung von Platon, dem Papst in Rom, den Kriegen, den Waffen, Zauberern, etc. ließen mich an eine Art mittelalterliche alternative historische Vergangenheit denken. Bis dann irgendwann technische Fachbegriffe aus unserer Zeit fielen und Prinz Jorg mit einer mehr als tausend Jahre alten, vergessen künstlichen Intelligenz diskutiert, damit sie ihm eine Tür öffnet.
    Ab da konnte ich die Frage, was ich hier lese, nicht mehr beantworten. Ist es eine mittelalterlich anmutende Fantasywelt? Eine apokalyptische Erde der Zukunft eines Science-Fiction-Romans, in der sich die "Magie" mit Technik und Mutationen erklären lässt? Oder ist es eine Dystopie?

    2.) Düstere Antihelden:
    Davon bietet der Roman reichlich. Neben Prinz Jorg, dem Jungen, der von der Tragödie des Verlusts von Mutter und Bruder gebrochen wurde und sich selbst noch weiter gebrochen hat, bis Plündern, Brandschatzen, Vergewaltigen, Töten und Kriegsführung zu seinem neuen Leben geworden sind, tummeln sich zahlreiche Antihelden in dieser Geschichte. Graf Renar, der Mörder von Jorgs Mutter und Bruder. Die "Brüder" aus Jorgs Straenbande, die beim geringsten Anzeichen von Schwäche auch Jorg töten würden, allen voran der Kleine Rikey. Jorgs Vater, der keinerlei Liebe zu seinem Sohn erkennen lässt und es liebt, Gefangene foltern und hinrichten zu lassen. Nekromanten, rachsüchtige Geister, dunkle Magier, für die Menschen nicht mehr als Schachfiguren in einem großen Spiel sind, und viele mehr. Selbst Sir Makin, der Hauptmann und Ritter, der einst Jorg schützen sollte, ist in seinen Diensten zu einer Art besseren Banditen geworden.
    Mein Problem mit der Geschichte ist jedoch, dass es zu viele dieser Figuren gibt. Wovon unterscheiden sich die Hauptfiguren von ihren Gegnern noch? Fast wäre ich versucht zu antworten, nur davon, wer nach der Begegnung noch lebend bzw. geschlagen oder als Sieger den Platz verlässt. Die Mittel und menschlichen Abgründe sind es jedenfalls nicht. 

    Womit wir zum dritten Punkt kommen, die ich normalerweise an einem Dark-Fantasy-Romanen reizvoll finde ...

    3.) Ein faszinierender Bösewicht, der als Hauptfigur die Handlung trägt:
    Und hier ist er nun, der Punkt, an dem das Buch und ich keine Freunde wurden. Es ist nicht die Tatsache, dass ein Jugendlicher mordet, vergewaltigt, eiskalt auf Rache und Macht aus ist, weshalb ich nichts mit der Hauptfigur warm wurde. Die Taten waren noch nicht einmal so explizit dargestellt, wie man es anhand meiner Zusammenfassungen zum Inhalt des Romans erwarten würde.
    Die Brutalität und der moralische Verfall sind nicht das Problem. Ich habe zahlreiche Thriller gelesen, die mir einen faszinierenden Einblick in die seelischen Abgründe von Serienkillern gezeigt haben, und fesselnde Dark-Fantasy-Romane mit Helden, die zutiefst unmoralisch sind.
    Nur war bei jedem dieser Geschichten der Weg der Figuren in den Abgrund NACHVOLLZIEHBAR und vollzog sich Schritt für Schritt.
    Hier jedoch haben wir einen Protagonisten, der mit einem klaren Ziel in die Welt hinauszieht und vier Jahre später planlos durch die Länder zieht, ohne seinem Ziel je nahe gewesen zu sein. Dazu noch einen Protagonisten, dessen Verhalten sprunghaft, schwer vorhersehbar und unlogisch ist. Manches davon ist vom Autor bewusst so angelegt worden und hat Gründe - nur bricht er damit seinen eh schon zerbrochenen Charakter noch weiter und macht das Mitfiebern, geschweige denn die Identifikation mit Jorg unmöglich.
    Damit hat Mark Lawrence leider alle drei Aspekte, die mich an Dark-Fantasy-Romanen faszinieren, selbst ausgehebelt. Ich fand keinen Gefallen an der Geschichte, in der der Autor zwei Erzählstränge - Jorgs jetziges Ich mit 14-15 Jahren und Jorgs vergangenes Ich mit 9-10 Jahren - miteinander verwoben hat. Auch sprang die Geschichte manchmal von einem zum nächsten Kapitel und auch dieses Sprunghafte bietet immer die Gefahr, dass der Leser auf der Strecke bleibt.
    Doch am schlimmsten war, dass mich nicht interessiert hat, was mit den Figuren passiert. Es gab keine einzige Figur, die mir sympathisch gewesen, die mich berührt (sei es positiv oder negativ) oder mich gar fasziniert hätte. Ich musste mich daher selbst disziplinieren, um das Buch zu beenden. Was nicht heißen soll, dass die Geschichte schlecht geschrieben wäre - im Gegenteil. Mark Lawrence hat Potential, das hier immer wieder aufblitzt. Er hat jedoch nur den Fehler gemacht, den viele Debütautoren machen - er hat vergessen, über den Rand seiner Welt, seiner Figuren und seines Plots hinauszuschauen und sich ständig zu vergewissern, dass der Leser noch an seiner Angel hängt. Sorry, aber der Köder war leider schon nach den ersten hundert Seiten verspeist.
    Fazit: Leider überhaupt nicht mein Buch, daher werde ich die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen.

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    Cover des Buches Streuner: Verflucht liebenswert (ISBN: 9783906829746)

    Bewertung zu "Streuner: Verflucht liebenswert" von Stefanie Scheurich

    Streuner: Verflucht liebenswert
    NicoleGozdekvor einem Monat
    Ein Fluch, Magie, zwei rebellierende Teenager und eine ungewöhnliche Freundschaft

    Inhalt:
    Magie ist nicht immer erstrebenswert, auf jeden Fall nicht für den Teenager Boru, der in eine mächtige Zaubererfamilie hineingeboren wurde und dessen Mutter ihn zwingen will, ebenfalls ein mächtiger Magier zu werden. Dabei wäre Boru doch viel lieber ein ganz normaler Musiker!
    Als er kurzerhand von der Schule abhaut, aktiviert sich der Fluch seiner Mutter und er wird in einen schwarzen Kater verwandelt. Da Boru jedoch nicht klein beigeben will, entdeckt er die Welt nun in seiner neuen Gestalt und begegnet dabei der Internatsschülerin Greta, deren Mutterprobleme nicht weniger gering sind als seine. Greta nimmt ihn auf, ohne zu ahnen, dass "Streuner" eigentlich ein verzauberter Junge ist. Die beiden freunden sich an, doch Borus Mutter hat noch nicht aufgegeben und will ihren starrsinnigen Jungen mit allen Mitteln zur Räson wieder ...

    Meine Meinung:
    Die Idee dieses phantastischen Jugendromans mit dem Fluch und der Freundschaft und angehenden Liebe wider alle Hindernisse ist charmant, wenn auch nicht neu.
    Als Leser kann man sich gut mit den beiden Protagonisten und Perspektivfiguren Boru und Greta identifizieren. Beide leiden unter angespannten Beziehungen zu ihren Müttern und möchten ihre eigenen Träume verwirklichen, dürfen dies jedoch nicht. Während diese Tatsache Boru zu einem sturen Idealisten gemacht hat, ist Greta eher die trotzige und abweisende Einzelgängerin, die jeden vor den Kopf stößt.
    Man merkt beim Lesen, dass es sich um einen Fantasyroman für Jugendliche handelt. Der Fokus liegt klar auf Greta und Boru und ihren Empfindungen. Die Mütter sind charakterlich jedoch nicht so gut ausgearbeitet: Borus Mutter ist als eiskalte Tyrannin dargestellt und die abwesende Mutter von Greta scheint sich um ihre Tochter gar nicht zu kümmern und sie am liebsten loszusein. Als erwachsene Leserin tat ich mich mit dieser Darstellung schwer: Sie ist doch sehr überspitzt und das Verhalten der Mütter scheint keinen plausiblen Grund zu haben, was Hand in Hand mit dem Rest der erwachsenen magischen Gemeinschaft geht, die fast alle ähnlich egoistisch und tyrannisch sind wie Borus Mutter. Für die Gegenüberstellung der rebellierenden Teenager gegen übermächtige Mütter eignen sich diese Antagonistinnen für jugendliche Leser zwar, sie sind mir jedoch zu überspitzt und mehr Typen als richtige Charaktere.
    Insgesamt ist die Geschichte gut aufgebaut und für seine Zielgruppe bestimmt spannend zu lesen. Problematisch fand ich jedoch das Ende. Es wirkte so, als hätte die Autorin irgendwann keine Lust mehr gehabt und statt noch den Liebesstrang der Erzählung in einigen Kapiteln abzuschließen hat sie dann einfach ein einziges Kapitel mehrere Monate später als Epilog mit einigen der fehlenden Antworten ergänzt, was überstürzt, lieblos und für mich als Leserin sehr unbefriedigend wirkt. Schade, aber ich kann deswegen leider nur 3 Sterne vergeben.

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    Cover des Buches California´s next Magician (ISBN: 9783959919050)

    Bewertung zu "California´s next Magician" von Isabel Kritzer

    California´s next Magician
    NicoleGozdekvor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr gut und spannend geschrieben - die Dystopie bietet für Mädchen und junge Frauen tolle Unterhaltung
    Magie und Dystopie auf der Erde im Jahr 2086 ...

    Wir schreiben das Jahr 2086: Der Meeresspiegel ist gestiegen und hat die Mehrheit der Landmassen auf der Erde überschwemmt. Übrig geblieben sind zwei Kaiserreiche, Menschen mit magischen Fähigkeiten, Technologien und eine dystopische Welt aus ständiger Überwachung und Beobachtung, Frauenfeindlichkeit, einem Gildensystem der Magier und einem magischen Wettkampf auf Leben und Tod ... nein, das ist keine Welt, in der ich leben wollen würde.
    Aber es ist die Welt, in der die 21-jährige Josephine hineingeboren wurde. Sie und ihre Mutter leben in einem der Glastürme, wo die Armen wohnen, weil Frauen in ihrer Provinz Kalifornien nur einen mageren Mindestlohn verdienen - und das obwohl ihre Mutter die Erbin und Leiterin des mächtigsten Technologieunternehmens der Welt ist. Als Josephine eines Tages einen Brief erhält, der sie als eine von 25 ausgewählten Magiern zur Teilnahme an der Regentschaftswahl von Kalifornien auffordert, erfährt sie zu ihrer großen Überraschung nicht nur, dass sie über magische Fähigkeiten verfügen und zu den mächtigsten Magiern Kaliforniens gehören muss, sondern sie muss auch an einem Wettkampf auf Leben und Tod teilnehmen und sich einer Wahl stellen, zu der sie eigentlich gar nicht antreten wollte.
    ...
    ...
    Okay, ich muss gestehen, ich habe lange keine Dystopie mehr gelesen - eine Dystopie, in der es Magie und Technik gibt, sogar noch nie - und ich fühlte mich ein wenig an "Die Tribute von Panem", denn genauso blutig und tödlich geht es bei der Regentschaftswahl zu und am Ende ist man entweder der Sieger, ist mit zu wenigen Zuschauerstimmen ausgeschieden oder tot. Es ist eine dystopische Welt, die einerseits realistisch erscheint (der gestiegene Meeresspiegel, all die überfluteten Länder, die ständige Beobachtung in der Öffentlichkeit durch allgegenwärtige Kameras, etc.) und andererseits auch sehr unrealistisch. Woher haben die Menschen zum Beispiel plötzlich die magischen Fähigkeiten?
    Mir fehlte hier an der einen oder anderen Stelle ein wenig Hintergrund, um die Welt realistischer erscheinen zu lassen. So wie ich die Chronologie verstanden habe, müsste es in den nächsten 13 Jahren eine Umweltkatastrophe, einen Weltkrieg und einen Ausbruch der magischen Fähigkeiten geben, doch darüber erfährt man hier zu wenig. Vielleicht im 2. Band?
    "California's next Magician" ist nicht das erste Buch von Isabel Kritzer, das ich gelesen habe, und ein absolutes Kontrastprogramm zu "CAPTUM: Born. Twice". Und auch dieser Roman ist wieder fesselnd und packend geschrieben ... ich bin nur leider nicht die richtige Zielgruppe dafür, musste ich feststellen. Vielleicht bin ich zu alt, aber ich konnte mich mit Josephine nicht identifizieren, die 20 Jahre jünger ist als ich und in mancher Hinsicht doch sehr unreif. Dass sie sich beim Wettbewerb prompt in den Bad Boy verguckt - klar, damit war zu rechnen, das Buch richtet sich vorwiegend an Jugendliche und junge Erwachsene. Mir fehlte jedoch auch Background zu ihr: Wie ist sie 21 Jahre alt geworden und hatte so wenig Kontakt zu anderen Menschen? Warum weiß sie so wenig über ihre Mutter und ihre eigene Familie? Warum hinterfragt sie nicht mehr? Und wie kann sie 21 Jahre alt werden, ohne zu bemerken, dass sie eine Magierin ist, wenn sich beim Wettbewerb ihre Kräfte fast problemlos eine nach anderen von selbst entwickeln? Ich meine, die hätten sich doch vorher zeigen müssen??
    Und natürlich ist Josephine nicht irgendeine Magierin, sondern die Erste (?), die alle vier magischen Kräfte (ich nenne es mal Kräfte, denn eigentlich werden die magischen Fähigkeiten in 4 Gilden zusammengefasst) entwickelt. Ein bisschen over the top für mich, denn mir sagt die Idee der Auserwählten, die alles können und dabei auch noch stets gut aussehen und den bestaussehendsten Typen bekommen, nicht zu. Vielleicht hätte ich mich besser mit ihr identifizieren können, wenn sie ein wenig normaler gewesen wäre.
    Ich möchte nicht zu viel auf den ersten Band dieser Dilogie eingehen. Insgesamt ist das Buch sehr gut und spannend geschrieben und bietet für Mädchen und junge Frauen tolle Unterhaltung. An der einen oder anderen Stelle hätte das Worldbuilding noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen können, aber vielleicht kommen die von mir vermissten Infos ja noch in Band 2. Leider hat das Buch nicht meinen persönlichen Geschmack getroffen, aber dafür kann das Buch ja nichts. Die 4 Sterne hat es auf jeden Fall verdient.

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    Cover des Buches Litersum (ISBN: 9783959913331)

    Bewertung zu "Litersum" von Lisa Rosenbecker

    Litersum
    NicoleGozdekvor einem Monat
    Kurzmeinung: Lasst euch von Malou in die Welt der Bücher, das Litersum, entführen! Ich liebe dieses Buch.
    Eine phantastische Reise nach London und in die Welt der Bücher

    Anti-Musen? Das klang so genial, das musste ich haben - und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal, denn ich habe damals kurz nach Erscheinen das E-Book von "Malou. Diebin von Geschichten" gekauft und durchgesuchtet. Daher habe ich mich riesig gefreut, dass ich mir mit der Neuauflage der Geschichte als "Musenkuss - Litersum 1" im Drachenmond Verlag das Buch endlich auch ins analoge Regal stellen (und dazu noch das wunderschöne neue Cover bewundern) kann.

    Da ich das Buch schon nach der ersten Lektüre rezensiert habe und sich an meinem Leseeindruck auch beim zweiten Lesen nichts geändert hat, sondern ich die Geschichte noch genauso genial finde, hier nun meine ersten Leseeindrücke:

    Anti-Musen? Das klang so genial, das musste ich haben. Doch es gibt nicht nur Anti-Musen, die Geschichte hat es echt in sich, denn hier werden nicht nur Ideen und Geschichten gestohlen, sondern auch ganze Nächte (die werden werden nämlich durchgelesen).

    "Musenkuss - Litersum 1" ist gelungene Mischung aus Urban Fantasy und Krimi. In London angesiedelt, spielt die Geschichte aber nicht nur in unserer Welt, sondern auch in Buchwelten. Die Zwischenweltsbibliothek (ZwiBi) bietet Musen, Anti-Musen und Buchcharakteren die Möglichkeit, in die reale Welt und in die verschiedenen Buchwelten zu reisen, wo es Protagonisten und Antagonisten gibt. Wenn echte Menschen mit Buchcharakteren Kinder bekommen, entstehen je nach Paarung und Geschlecht des Kindes Musen, Erfinder, Blockaden, Flashs, Wandler oder Anti-Musen, auch Diebinnen genannt.

    Malou, die 19-jährige Hauptfigur des Romans, ist so eine Anti-Muse. Dabei wollte sie eigentlich Literatur studieren, weil sie Bücher so sehr liebt. Doch seit einem Jahr weiß sie, dass sie eine Anti-Muse ist, und ist im Dienst der Musen-Agentur unterwegs, um Autoren mit einem Kuss die Ideen zu stehlen, die zum Scheitern verurteilt sind. Doch eines Tages führt sie ihr neuester Auftrag an den Schauplatz eines Mordes und der attraktive, wenn auch grimmige junge Polizist Chris Lansbury hält sie für die Hauptverdächtige. Was folgt ist eine tolle Mischung aus Phantastik, Ermittlungen und Romantik.

    Mir hat die Grundidee super gefallen, auch die unterschiedlichen Musen-Arten waren gut gedacht und umgesetzt. Mir haben auch die Protagonisten - Malou, ihre Freunde und Lansbury - gut gefallen. Obwohl Malou als Anti-Muse die "Böse" sein soll, machen ihre Liebe zu Büchern und Geschichten, ihre Neugier und ihr Drang, die Fälle aufzuklären und den Täter zu schnappen, zu einer sehr sympathischen Hauptfigur, mit der man sich als Leser sehr gut identifizieren kann.

    Ich war fasziniert und gefesselt und obwohl ich ursprünglich "nur ein paar Seiten" lesen wollte, hatte ich ruckzuck das ganze Buch durch. Immer ein gutes Zeichen für ein tolles Buch! :)

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    Cover des Buches Battle Mage - Rückkehr des Drachen (ISBN: 9783453320598)

    Bewertung zu "Battle Mage - Rückkehr des Drachen" von Peter A. Flannery

    Battle Mage - Rückkehr des Drachen
    NicoleGozdekvor einem Monat
    Guter Abschluss der 2-bändigen Reihe

    Inhalt:
    Bevor Falco sich den Armeen der Dämonen und der Besessenen stellen kann, muss er erst einmal seine Ausbildung zum Kampfmagier beenden. Doch bevor er sich das Recht erwerben kann, muss er erst einmal die Prüfung der Magier erlangen und die nötigen Werkzeuge eines vollwertigen Kampfmagiers erlangen. Doch wie soll das gehen, wenn Falco immer noch nicht in der Lage ist, Angriffsmagie zu wirken oder das magische Feuer zu beschwören, in dem sein Schwert geschmiedet werden muss? Und er ahnt auch nicht, dass die Magier, denen er sich in der Prüfung stellen muss, kein Interesse daran, ausgerechnet den Sohn des Verräters Aquila Danté in den Rängen der Kampfmagier zu sehen ...

    Meine Meinung:
    Nachdem ich gestern den ersten Band "Battle Mage - Kampf der Magier" beendet habe, hätte ich nicht gedacht, so bald mit dem zweiten Band weitermachen zu können. Doch bei einem spontanen Besuch in einer Buchhandlung heute Nachmittag hatte ich das Glück, "Battle Mage - Rückkehr der Drachen" dort zu entdecken und musste das Buch natürlich mitnehmen und sofort anfangen. Dafür musste sogar das kurz zuvor begonnene neue Buch pausieren.
    Nun, sechs Stunden später, bin ich durch, genauso schnell durch die Seiten geflogen wie beim ersten Band. Auch wenn ich immer noch meine Schwierigkeiten mit der unmodernen Erzählperspektive habe, überzeugt auch dieser Band wieder mit seiner sympathischen Hauptfigur, mit der man einfach mitfiebern muss, und mit reichlich Spannung. Und mit Drachen. Mit vielen Drachen. Yeah!
    Über den Punkt, dass die Drachen jetzt eine größere Rolle spielen, habe ich mich am meisten gefreut. Ansonsten fand besonders Falcos Ausbildung zum Kampfmagier in der ersten Hälfte des Buches spannend, während sich in der zweiten Hälfte doch gefühlt eine Schlacht an die nächste und ein Kampf mit einem Dämon an den nächsten reihte. Der Einsatz steigert sich dabei zwar, aber insgesamt hätte mir dieser Teil auch etwas kürzer geraten können, da sich gewisse Elemente eben doch wiederholen.
    Insgesamt hat mir das Buch aber wieder gut gefallen und dieses Mal finde ich auch das Ende rund und befriedigend. 4 Sterne.

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    Cover des Buches Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt (ISBN: 9783404208838)

    Bewertung zu "Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt" von Akram El-Bahay

    Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
    NicoleGozdekvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eigentlich bin ich ein Fan von Akram El-Bahays Büchern, hier jedoch ist der Funke bei mir leider nicht übergesprungen.
    Der Funke ist bei mir nicht übergesprungen

    Eigentlich bin ich ein Fan von Akram El-Bahays Büchern, hier jedoch ist der Funke bei mir leider nicht übergesprungen. Ich weiß nicht, woran es lag: Hatte ich etwas anderes erwartet? Doch eigentlich hatte ich keine Erwartungen vor dem Lesen. Das konnte es also nicht sein.
    Ich fand leider nur schwer Zugang zur Geschichte, die mich mehr an ein orientalisches Märchen als eine Fantasygeschichte über magische Bücher erinnerte. Ein ehemaliger Dieb und seine Vergangenheit, Fabelwesen, eine Liebesgeschichte, eine Stadt unter der Stadt ... dass Bücher magisch sind, nahm doch nur eine sehr kleine Rolle im Buch ein, was bei mir zum Eindruck führte, dass die unterirdische Bibliothek eine austauschbare Kulisse ist und die Geschichte gut auch an einem anderen Schauplatz mit einigen wenigen magischen Büchern funktionieren würde. Schade, aber der Zauber magischer Bücher konnte mich persönlich leider nicht erreichen. :(

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    Cover des Buches Battle Mage - Kampf der Magier (ISBN: 9783453320239)

    Bewertung zu "Battle Mage - Kampf der Magier" von Peter A. Flannery

    Battle Mage - Kampf der Magier
    NicoleGozdekvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Erzählperspektive ist ein wenig unmodern, aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich hoffe auf mehr Drachen im 2. Band.
    Guter High-Fantasy-Roman mit Magiern, Kriegern, Drachen und Dämonen

    Inhalt:
    Die Freunde Falco und Malaki leben in Caer Dour im Königreich Valentia. Doch ihre Heimat und die Nachbarländer werden von den vorrückenden Armeen der Besessenen und Dämonen, die Panik und Verzweiflung unter den Menschen verbreiten, bedroht. Nur Kriegsmagier können dem mentalen Angriff der Dämonen widerstehen und die menschlichen Kämpfer beschützen, während diese den Besessenen trotzen.
    Als der junge Kriegsmagier Darius in seine Heimatstadt Caer Dour zurückkehrt, um diese vor einen unmittelbaren Angriff zu beschützen, unternimmt dieser das gefährliche Unterfangen, einen Drachen zu beschwören - heimlich beobachtet von Falco, der verzweifelt versucht, mehr über Drachen, die schuld am Verrat und Tod seines Vaters sind, zu erfahren. Doch Falcos Eingreifen hat verhängnisvolle Konsequenzen, nicht nur für ihn selbst und Malaki, sondern für ganz Caer Dour, und löst eine Reihe von unerwarteten Ereignissen aus ...

    Meine Meinung:
    Okay, womit fange ich an? Vielleicht erst einmal mit dem Formalen?
    "Battle Mage" ist der Titel des High Fantasy-Romans von Peter A. Flannery, der in der deutschen Übersetzung aufgeteilt wurde in "Battle Mage - Kampf der Magier" und "Battle Mage - Die Rückkehr des Drachen". Der 1. Band hat über 570 Seiten, daher kann ich die Aufteilung des englischen Originals in zwei deutsche Bände verstehen, auch wenn das immer Folgen hat - später dazu mehr.
    Die Geschichte ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben, während heutzutage die personale Erzählperspektive oder die Ich-Perspektive geläufiger sind. Allwissende Erzähler trifft man heute nicht mehr häufig an, vielleicht noch im High Fantasy-Roman, deren Klassiker nicht selten in dieser Perspektive geschrieben wurde. Dies führte jedoch bei mir dazu, dass ich Peter A. Flannerys Erzählweise nicht als modern empfand. Auch wenn mir die Geschichte gefallen hat und ich die ungewohnte Wahl der Perspektive beim Lesen meistens ausblenden konnte, hatte ich doch hin und wieder den einen oder anderen Stolpermoment.
    Die Handlung folgt überwiegend den Ereignissen um den Protagonisten Falco, der ein sympathischer Junge oder junger Mann - so ganz schien sich der Autor da nicht festlegen zu wollen - ist und mit dessen Bürde und Schicksal man als Leser mitfiebern kann. Als Sohn des über die Grenzen von Caer Dour hinaus bekannten Verräters und toten Kriegsmagiers Aquila Danté begegnen ihm die meisten Menschen mit Misstrauen. Darüber hinaus leidet er seit seiner Kindheit unter einen schweren Krankheit, die ihn körperlich sehr schwächt - und das in einer Gesellschaft, in der Schwächlinge verachtet oder geringschätzig behandelt werden. Ihm zur Seite stehen sein bester Freund, der Sohn des Schmieds Malaki, sowie ein alter Freund seines Vaters, in dessen Haushalt Falco aufwächst.
    Als Leser lernen wir Falco, seine Freunde und Feinde sowie seine Heimatstadt im ersten Teil des Romans kennen, bevor die Ereignisse ihn in die Stadt Grimm führen. Doch obwohl Falco eine Reise unternimmt und der Erzähler hin und wieder Abschnitte aus anderen Perspektiven und von anderen Orten erzählt, fehlte mir beim Worldbuilding irgendwie noch etwas. Vielleicht lag es daran, dass das Original im Deutschen in zwei Bände aufgeteilt wurde und die Infos noch später folgen, aber mir fehlte leider das Verständnis, warum solch ein Unterschied zwischen Kampfmagiern und normalen Magiern gemacht wurde, welche Stellung die Magier in der Welt (also auf der politischen Bühne haben) oder warum Kampfmagier von Magiern und nicht von anderen Kampfmagiern ausgebildet werden müssen (und dann irgendwie auch doch nicht).
    Ein weiterer Aspekt über den ich gerne mehr erfahren hätte, sind die Drachen. Sie spielen in diesem Band nur eine untergeordnete Rolle, auch wenn wir schon ahnen können, dass sich das im 2. Band ändern wird. Hierauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf die Antwort, was die unterschiedlichen Farben bei den Drachen bedeuten.
    Die Aufteilung des englischen Originals in zwei Bände hat also leider - wie schon angedeutet - ein paar negative Aspekte. Auch wirkt der Cut, wo das Original geteilt wurde, für mich ein wenig willkürlich. Die Geschichte wirkt insgesamt nicht ganz rund. Die Ausbildung von Falco und Malaki ist noch nicht abgeschlossen, auch der Kampf gegen die Dämonen und ihre Armeen der Besessenen hängt mitten in der Luft. Das ist für mich als Leserin als Ende eines Bandes dann doch etwas zu offen und unbefriedigend.
    Doch trotz der Nachteile der Splittung in zwei Bände und der gewählten Erzählperspektive hat mir "Battle Mage - Kampf der Magier" insgesamt gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es mit Falco, seinen Freunden und den Drachen weitergeht.

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    Cover des Buches 20 Masterplots - Die Basis des Story-Building in Roman und Film (ISBN: 9783866711310)

    Bewertung zu "20 Masterplots - Die Basis des Story-Building in Roman und Film" von Ronald B. Tobias

    20 Masterplots - Die Basis des Story-Building in Roman und Film
    NicoleGozdekvor 2 Monaten
    gutes Fachbuch für Schreibanfänger und Autoren

    Wer mich kennt, weiß, dass mir Originalität wichtig ist, auch und besonders beim Schreiben. Im Herzen bin ich eine kleine Regelbrecherin. ;-)

    Aber um die Regeln brechen zu können, muss man sie natürlich erst einmal kennen. Und da kommt "20 Masterplots" von Ronald B. Tobias ins Spiel. In seinem Buch stellt der Schriftsteller, Drehbuchautor und Medien-Professor nach einer längeren Einleitung über die Grundprinzipien des Schreibens 20 Masterplots. Zu jedem der Plots gibt er Beispiele aus der Literatur und aus dem Film, die auf diesem Plot basieren und analysiert anhand von einem oder mehreren Beispielen die wichtigsten Plotelemente in Einleitung, Mittelteil und Ende jeder Geschichte. Abgerundet wird das Ganze mit einer Checkliste, die zusätzlich als Zusammenfassung jedes Kapitels und Masterplots dient. Autoren und Schreibanfänger können beim Plotten ihrer Geschichten auf die Checklisten zurückgreifen, um so einen handwerklich soliden Plot zu erstellen - und sie können entscheiden, an welcher Stelle sie womöglich vom Masterplan abweichen möchten. :)

    Das Gute ist, Ronald B. Tobias predigt nicht. Er weiß, dass Autoren unterschiedlich ticken, dass andere Autoren auf eine andere Anzahl von Masterplänen kommen, dass nicht jedes Buch sich 1:1 auf einen Masterplot runterbrechen lässt. Das empfiehlt er auch nicht. Stattdessen möchte er bekannte Muster aufzeigen, bei der Entwicklung von Plots helfen und Möglichkeiten aufzeigen. Damit schafft er es zu inspirieren.

    Ich hatte während der Lektüre das ein oder andere Aha-Erlebnis, was mein eigenes Schreiben betrifft, aber auch meine eigenen Lesegewohnheiten. Ich weiß jetzt, welche Plots ich bevorzuge, kann meine eigenen Romane zum jeweiligen Masterplot zuordnen und habe Ideen für neue Geschichten, die auf Masterplots beruhen, die ich selbst noch nicht angewendet habe. Mehr kann ein Schreibratgeber doch gar nicht leisten, daher gibt es von mir auch 5 Sterne.


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    Cover des Buches Die Duftapotheke (4). Das Turnier der tausend Talente (ISBN: 9783401605098)

    Bewertung zu "Die Duftapotheke (4). Das Turnier der tausend Talente" von Anna Ruhe

    Die Duftapotheke (4). Das Turnier der tausend Talente
    NicoleGozdekvor 3 Monaten

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