NicoleP

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    Cover des Buches Brumm! (ISBN: 9783966982849)

    Bewertung zu "Brumm!" von Helmut Barz

    Brumm!
    NicolePvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Mir hat es gut gefallen, und ich empfehle dieses Buch gerne weiter.
    Brumm!

    Was ist ein Krafttier? Laut Schamanen besitzt jeder Mensch ein solches. Das von Dr. Urs A. Podini ist ein Panda. Durch Zufall entdeckt er sein Krafttier. Der Zufall führt Urs zur Boutique „Transitions!“. Dort findet er ein Pandakostüm. Nach dessen Kauf ändert sich sein Leben radikal.

    Mit viel Humor beschreibt Autor Helmut Barz, wie aus Urs dessen Krafttier erwacht und die Regie über sein Handeln übernimmt. Denn Urs erlebt nach dem Kauf des Kostüms eine verrückte Sache nach der anderen. Er begegnet verschiedenen Gestalten, die oft merkwürdig, oft auch liebenswürdig sind. Die diversen Charaktere mit ihren Eigenheiten bereichern die Geschichte.

    Zusammen mit Urs durchlebt der Leser Auf und Abs. Nie weiß man, was als nächstes passiert. Nur eines ist sicher, es wird immer skurriler. Das Unwissen über den weiteren Fortgang der Geschichte verleiht dem Roman eine gewisse Spannung, die an wenigen Stellen jedoch etwas schwächelt. Der Schreibstil ist gut, und die Figuren haben mich größtenteils auch emotional erreicht.

    Immer neue Wendungen lassen die Geschichte nie langweilig werden. Ohne zu spoilern kann ich behaupten, dass ich mit einem Ende, wie es sich Helmut Barz ausgedacht hat, nicht gerechnet habe. Dem Autor ist es gelungen, mich zu überraschen. Keine meiner Vermutungen war zutreffend.

    „Brumm – eine schwarz/weiße Fabel für das postfaktische Zeitalter“ regt an der ein oder anderen Stelle auch zum Nachdenken an. Mir hat es gut gefallen, und ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

    Ich danke dem Autor Helmut Barz für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

    Der Roman hat in der Print-Ausgabe 432 Seiten (E-Book ISBN: 978-3969176085) und ist über die bekannten Online-Plattformen und den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

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    Cover des Buches Noch bevor das Jahr zu Ende ist (ISBN: 9783734106675)

    Bewertung zu "Noch bevor das Jahr zu Ende ist" von Hazel Gaynor

    Noch bevor das Jahr zu Ende ist
    NicolePvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: „Noch bevor das Jahr zu Ende ist“ ist ein guter Roman, der das Zeitgeschehen und die Gefühle widerspiegelt.
    Noch bevor das Jahr zu Ende ist

    Kurz vor Weihnachten im Jahr 1968 reist Thomas Harding nach Paris. Mit dabei hat er ein Bündel Briefe, die er noch einmal lesen möchte. Ebenso den letzten Brief, welchen Thomas noch nicht geöffnet hat. Im August 1914 zogen Will Elliott und sein bester Freund Thomas Harding freiwillig in den Krieg. Zurück bleibt Wills Schwester Evie. Es folgt ein reger Briefwechsel.

    In „Noch bevor das Jahr zu Ende ist“, liest der Leser gemeinsam mit Thomas die Briefe aus der Zeit des Krieges. Damals waren Briefe eine der wenigen Möglichkeiten, miteinander in Verbindung zu bleiben. Diese Briefe sollten zugleich eine emotionale Bindung zwischen den Protagonisten und dem Leser schaffen. Durch sie bekommt der Leser die Geschehnisse quasi aus „erster Hand“ erzählt. Leider konnte ich zu keiner Figur eine Bindung aufbauen.

    Die Charaktere haben sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und spiegeln auch sehr gut das Denken der damaligen Bevölkerung wider. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf dem Privatleben und den Gefühlen der Figuren. Die Geschehnisse des Krieges und wie dieser in der Heimat dargestellt wird sowie die Zensur von Post und Presse werden erwähnt, bleiben jedoch eher Randgeschehnisse. Daher ist dieses Buch für mich in erster Linie ein Roman über die Liebe in Zeiten des Krieges.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, und die Schreibstile der einzelnen Briefe sind so unterschiedlich wie ihre Verfasser. Man muss sich beim Lesen allerdings auch an die oft wechselnden Schreiber gewöhnen, was den Lesefluss an der einen oder anderen Stelle etwas stocken lässt.

    „Noch bevor das Jahr zu Ende ist“ ist ein guter Roman, der das Zeitgeschehen und die Gefühle widerspiegelt. Ein interessanter Blick auf diese Zeit, auch wenn viele Themen nur am Rande angesprochen werden konnten.

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    Cover des Buches Rauschliebe (ISBN: 9783750460720)

    Bewertung zu "Rauschliebe" von Karmen Jurela

    Rauschliebe
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: „Rauschliebe“ ist ein Buch, welches vor Augen führt, dass ein Alkoholkranker nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld zerstört.
    Rauschliebe

    Seit ihrer Jugend schwärmen Stella und Pavlos füreinander. Es dauert jedoch 20 Jahre, bis sie endlich zusammen kommen und ein Paar werden. Doch es gibt von Beginn an ein Problem. Pavlos ist alkoholkrank. Stella glaubt jedoch an die große Liebe und gerät dadurch in die Co-Abhängigkeit.

    Zu Beginn lernt der Leser Stella und Pavlos sowie ihre Beziehung zueinander kennen. Stella erzählt in der „Ich-Form“ von allen Höhen und Tiefen ihrer Beziehung zu Pavlos. Was zu Beginn bei mir nur ein Kopfschütteln auslöste, steigerte sich im Laufe des Romans zu inneren Wutausbrüchen.

    Schon früh merkt Stella, dass der Alkohol die Macht über Pavlos und sein Verhalten hat. Trotzdem schafft sie es nicht aus dieser Beziehung heraus. Sie fällt immer wieder in ihr altes Verhaltensmuster. Dabei weiß sie genau, dass es so nicht weitergehen kann. Oft schrie ich in diesen Momenten in Gedanken „Stella, tu es nicht“, „Warum?“ oder „Verdammt noch mal“.

    Karmen Rurela zeigt in „Rauschliebe“ deutlich, welche Auswüchse die Alkoholkrankheit hat. Wie schwer es trotz allen Niederschlägen – im wahrsten Sinne des Wortes – ist, den Teufelskreis zu durchbrechen. Die Reaktionen aus dem Umfeld von Stella und Pavlos sind vielfältig, oft wird die Krankheit entweder verleugnet oder als „so schlimm wird es schon nicht sein“ abgetan. Stella hat zum Glück ein Umfeld, welches ihr trotz aller Rückschläge immer wieder Hilfe anbietet und sich nicht von ihr abwendet. Es entwickelt sich eine sehr komplexe Dreierbeziehung zwischen Stella, Pavlos und dem Alkohol, die es so leider tagtäglich auf der Welt gibt.

    Diese Geschichte führt klar vor Augen, dass es zwischen Alkoholgenuss und Alkoholsucht, die eigentlich eine Krankheit und keine Sucht ist, nur ein schmaler Grad existiert. Ein Alkoholiker wie Pavlos versteht es, seine Umwelt jahrelang zu täuschen. Zumal er nach außen nicht dem typischen Bild eines Alkoholikers entspricht, wie man ihn sich vorstellt.

    „Rauschliebe“ ist ein emotionales Buch, welches dem Leser deutlich vor Augen führt, dass ein Alkoholkranker nicht nur sich selbst, sondern auch sein Umfeld zerstört. Auch, wie schwer das Entkommen aus der Co-Abhängigkeit ist, wird deutlich.

    Ich danke der Autorin Karmen Jurela für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

    Der Roman hat 260 Seiten (ISBN: 978-3750460720) und ist über die bekannten Online-Plattformen und den örtlichen Buchhandel zu beziehen.

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    Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)

    Bewertung zu "Die Flut" von Arno Strobel

    Die Flut
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Der Psychothriller verdient diese Bezeichnung zu Recht. Die Seiten fliegen dahin, und bereits nach wenigen Stunden ist das Buch beendet.
    Die Flut

    Michael hat seinem Kollegen Andreas versprochen, bei dessen Ausbau des Dachgeschosses des Ferienhauses auf Amrum zu helfen. Seine Freundin Julia begleitet ihn. Nach ein paar Tagen auf der Insel geschieht ein grausamer Mord. Eine Frau wurde im Sand eingegraben, ihr Mann in der Nähe festgebunden. Er muss hilflos mit ansehen, wie seine Frau in der aufkommenden Flut qualvoll ertrinkt.

    Der Leser erhält Einblicke in die Gedankenwelt des Täters. Diese bietet im Laufe der Geschichte förmlich die nächste Spannungsstufe, zumal der Täter Spuren legt, denen die Polizei wie vorher geplant folgt. Der Täter hält sich für unbesiegbar und allen anderen, besonders den Ermittlern gegenüber, überlegen.

    Die Spuren führen die Ermittler immer wieder zu Michael, der seine Unschuld nur schwer beweisen kann. Während des Lesens begegnen dem Leser noch viele weitere mögliche Täter, so dass es bis zum Schluss offen bleibt, wer dieser ist.

    Viele gute Wendungen machen das Lesen zum Vergnügen. Gut ausgearbeitete Charaktere, die man förmlich vor Augen sieht, und eine Örtlichkeit, zu der diese bestialischen Morde einfach nicht passen wollen. Grausame Morde auf einer so schönen, friedlichen Insel?

    Der Psychothriller verdient diese Bezeichnung zu Recht. Die Seiten fliegen nur so dahin, und bereits nach wenigen Stunden ist das Buch beendet. Aber nur das Buch, denn das Geschehene hallt noch lange in den Gedanken des Lesers nach, und die verursachte Gänsehaut geht nur langsam vorbei.

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    Cover des Buches Kein Sterbenswort (ISBN: 9783442482658)

    Bewertung zu "Kein Sterbenswort" von Harlan Coben

    Kein Sterbenswort
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: „Kein Sterbenswort“ ist ein durchschnittlicher Roman, den man lesen kann, wenn man Lust auf ein wenig Spannung hat.
    Kein Sterbenswort

    Vor acht Jahren hat der Kinderarzt Dr. David Beck die Liebe seines Lebens verloren. Wenige Monate nach ihrer Hochzeit wurde Elisabeth von einem Serienkiller entführt und ermordet. David hat diesen Angriff damals knapp überlebt, und die Ereignisse verfolgen ihn bis heute. Eines Tages erhält er eine seltsame E-Mail, deren Inhalt und dessen Bedeutung nur David und Elisabeth etwas sagt.

    David Beck erzählt die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ und spricht den Leser ab und zu direkt an. Hierdurch soll zwischen Figur und Leser eine enge, emotionale Bindung entstehen. Bei mir funktionierte dies jedoch nicht. Ich kam zwar in die Geschehnisse gut hinein, aber es gab auch langatmige Abschnitte, und überraschende Wendungen blieben aus.

    Insgesamt sind die Figuren gut ausgearbeitet. Der Leser wird sanft auf das große Finale vorbereitet, echte Spannung wollte aber nicht aufkommen. Der Schreibstil ist gut, und trotz der Längen ist das Buch relativ schnell gelesen.

    „Kein Sterbenswort“ ist ein durchschnittlicher Roman, den man lesen kann, wenn man zwar Lust auf ein wenig Spannung, aber keine Nerven, Zeit oder Geduld für einen (Psycho-)Thriller hat. Insgesamt ist es ein gutes Buch.

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    Cover des Buches Mona (ISBN: 9783442483440)

    Bewertung zu "Mona" von Dan Sehlberg

    Mona
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Insgesamt ist M.O.N.A. ein guter Roman, den man durchaus zwischendurch lesen kann.
    M.O.N.A.

    Eine israelische Splitterbombe tötet Samir Mustafs kleine Tochter Mona. Er ist verzweifelt und voller Rachegefühle. Samir ist IT-Spezialist und erhält die Möglichkeit, den aggressiven Computervirus M.O.N.A. Zu entwickeln. Dieser soll das israelische Finanzsystem zerstören. Zeitgleich präsentiert der Programmierer Eric Söderqvist seiner Frau Hanna „Mind-Surf“. Mit Hilfe dieses Programms kann der Nutzer alleine durch Gedanken das Internet erkunden. Nach dem Test fällt Hanna ins Koma. Eric ist überzeugt, dass M.O.N.A. dahinter steckt, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach Samir Mustaf.

    Wie Eric ist der Leser plötzlich mittendrin im Nah-Ost-Konflikt und gerät in einen Strudel, der ihn immer mehr in die Tiefe zieht. Zwischen den Fronten versucht er, Samir Mustaf zu finden. Hanna befindet sich in einer Art „Zwischenwelt“, aus der sie sich nicht befreien kann. Es hätte mir gut gefallen, mehr über diese Welt zu erfahren und mit Hanna diesen seltsamen Ort zu erkunden. Der Schwerpunkt der Geschichte ist eindeutig bei Eric und seinen kompliziert miteinander Verbundenen Geschehnisse.

    Das Buch ist gut geschrieben, mir fehlte jedoch etwas der „Thrill“. Dies könnte daran liegen, dass ich keine Bindung zu den Figuren herstellen konnte. Mir blieben die Charaktere zu oberflächlich. An wenigen Stellen zieht sich die Geschichte etwas dahin, was etwas von der Spannung herausnimmt.

    Insgesamt ist M.O.N.A. ein guter Roman, den man durchaus zwischendurch lesen kann.

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    Cover des Buches Harte Hunde (ISBN: 9783548613130)

    Bewertung zu "Harte Hunde" von Harry Kämmerer

    Harte Hunde
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Auch, wenn mich „Harte Hunde“ nicht ganz überzeugen konnte, so dürfte der Krimi seine Fans haben.
    Harte Hunde

    Im idyllisch gelegenen Grafenberg explodiert das neue Biogaskraftwerk. Kurz darauf werden die zwei reichsten Bauern ermordet. Der örtliche Polizist Stefan Brandl ermittelt gemeinsam mit den Kollegen von der Mordkommission. Bald gerät er in einen Strudel aus Gewalt, Sex und dem Bayerischen Nationalgefühl.

    Der Kriminalroman „Harte Hunde“ ist inhaltlich überfrachtet. Zu viele nicht richtig abgeschlossene Handlungsstränge sorgen dafür, dass man als Leser oftmals den kaum zu findenden roten Faden verliert.

    Autor Harry Kämmerer ist bemüht, der ganzen Geschichte auch Humor, oft schwarzen, einfließen zu lassen. Es gibt die ein oder andere Stelle, an der ihm das durchaus gelungen ist. Doch diese retten das Durcheinander im Krimi nicht mehr.

    Die Figuren sind nur oberflächlich bis schwach ausgearbeitet. Ihnen fehlt es an Gefühl und Tiefe, bis zum Schluss schaffte es keine, mich emotional zu erreichen. Der Schreibstil ist in Ordnung, die Geschichte zieht sich jedoch wie Kaugummi, springt dabei ständig zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her.

    Es fällt schwer, beim Lesen die kleinen, teilweise versteckten Geschichten in der Geschichte zu finden. Genauer kann ich ohne zu spoilern leider nicht darauf eingehen. Für die, die diesen Krimi bereits kennen: Ich nenne die Begriffe „Reha-Klinik“, „Stollen“ und „Rocker“. Diese unscheinbaren, oft nur aus einem oder zwei Nebensätzen bestehenden Geschehnisse sind für mich noch das Beste an diesem Buch.

    Auch, wenn mich „Harte Hunde“ nicht ganz überzeugen konnte, so dürfte der Krimi seine Fans haben.

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    Cover des Buches Frag einen Mann (ISBN: 9783864157301)

    Bewertung zu "Frag einen Mann" von Steve Harvey

    Frag einen Mann
    NicolePvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Autor Steve Harvey erklärt in seinem Buch, wie Frauen den zu ihnen passenden Partner auswählen und mit ihm glücklich werden können.
    Frag einen Mann, wenn du mit Männern glücklich werden willst

    Der New-York-Times-Bestseller-Autor Steve Harvey erklärt in seinem Buch, wie Frauen den zu ihnen passenden Partner auswählen und mit ihm glücklich werden können. Denn niemand kann über Männer besser Bescheid wissen, als ein Mann selbst.

    Naja, diese ganzen „Tipps“ scheinen wohl auf eine Mehrheit von Männern und ihrem Frauenbild zuzutreffen, aber für mich war das Lesen dieses Buches mit ungläubigem Kopfschütteln verbunden. Kurz zusammengefasst: eine Frau sollte laut Harvey nicht zu selbstbewusst sein, ihrem Mann die Wünsche von den Augen ablesen, ihren Freundeskreis so anpassen, dass er ihrem Mann zusagt. Selbstverständlich hat die Frau topgestylet herum laufen. Dazu natürlich erfolgreich im Beruf zu stehen. Last but not least muss sie, damit sie einen Mann halten kann, die drei Buchstaben (s e x) so einsetzen, dass er damit zufrieden ist.

    All diese Dinge hat Harvey so geschickt verpackt, dass man dieses Buch tatsächlich für einen guten Ratgeber halten könnte. Der Autor betont auch immer wieder, dass Gott und der Glauben noch über der Familie zu stehen haben. Dies nervt mit der Zeit ungemein.

    Dieser „Ratgeber“ gibt einen guten Einblick, wie wohl nicht nur amerikanische Männer mit ihren Vorstellungen und Moral leben. In erster Linie soll weiterhin der Mann das große Geld verdienen. Solange er dieses Ziel nicht erreicht hat und mit seinem Einkommen nicht zufrieden ist, wird er sich auf keine dauerhafte Beziehung einlassen.

    Dieses Buch bereitete mir kein Lesevergnügen, im Gegenteil, es machte mich von Kapitel zu Kapitel aggressiver. Ich könnte mich noch länger darüber auslassen, welche Dinge mich an Harveys Aussagen gestört haben, aber das würde den Rahmen der Rezension sprengen. Kurz gesagt, die wenigen vorhandenen sinnvollen Sätze retten das Buch auch nicht mehr.

    Für Frauen, die nach außen selbstständig und selbstbewusst wirken, aber in ihrem tiefsten Herzen doch nur ein Heimchen am Herd sein möchten. Welche ihrem, natürlich erfolgreichem, Mann die Wünsche von den Augen ablesen, ist dieses Buch sicher geeignet. Daher fällt dieser „Ratgeber“ noch gerade in meine Kategorie „Geschmackssache“, knapp am „Flop“ vorbei.

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    Cover des Buches Der unsichtbare Garten (ISBN: 9783453292406)

    Bewertung zu "Der unsichtbare Garten" von Karine Lambert

    Der unsichtbare Garten
    NicolePvor einem Monat
    Kurzmeinung: Es ist das Schicksal eines Mannes, der erfährt, dass er in wenigen Wochen blind sein wird, und sein Umgang mit dieser Veränderung.
    Der unsichtbare Garten

    Bald wird Vincent erblinden, all seine Zukunftspläne werden von einer seltenen Augenkrankheit zerstört. Verzweifelt versucht er, in dem Rest seiner „Seh-Zeit“ so viele Eindrücke wie nur möglich zu sammeln. Schließlich beginnt er, den verwilderten Gemüsegarten seines Großvaters wieder herzustellen.

    Der Buchtitel und der Klappentext haben bei mir Erwartungen geweckt, die die Geschichte leider nicht halten kann. Der Schwerpunkt des Romans liegt nicht bei der Arbeit im Garten und der Erfahrung, Pflanzen auf andere Art, ohne Augenlicht, zu entdecken. Der Originaltitel „Alle Farben der Nacht“ und ein zur Geschichte besser passender Klappentext würden besser darauf hinweisen, wo in diesem Buch der Schwerpunkt liegt.

    „Der unsichtbare Garten“ ist kein entspannender Roman, er fordert seinen Leser. Vincent und seine Verzweiflung sind das Hauptthema, welches gut umgesetzt ist. Beim Lesen jedoch fühlte ich mich wie eine Getriebene. Schnelle, kurze Sätze und schwer erkennbare Sprünge in den Geschehnissen lassen einen Beziehungsaufbau zu Vincent und seinen Gefühlen nicht zu. Dabei ist er verzweifelt und fühlt sich alleine. Aber die Autorin lässt dem Leser nicht die notwendige Zeit, sich in ihn hineinzuversetzen. Dies ist sehr schade. Die Figuren bleiben blass, keine bekommt die Möglichkeit sich zu entwickeln. Auch dies liegt, meiner Meinung nach, an der hohen Geschwindigkeit in dieser Geschichte.

    Dieser komplexen und vielschichtigen Geschichte hätten mehr Seiten sicherlich gut getan. Die Protagonisten, allem voran Vincent mit seinen Zweifeln und Bedenken, hätten einen größeren Raum zur Entfaltung bekommen.

    Ein anderer Buchtitel und ein passenderer Klappentext sollten mehr auf Vincent und seine Zukunft eingehen. Der Originaltitel zeigt genauer, in welche Richtung sich die Geschichte gehen wird. Es ist das Schicksal eines Mannes, der erfährt, dass er in wenigen Wochen blind sein wird, und sein Umgang mit dieser Veränderung.

    Mir hat der Roman leider nicht gefallen, aber er dürfte seine Fans haben und ist daher ein Kandidat für meine Rubrik „Geschmackssache“.

    Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

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    Cover des Buches Traumaspiel (ISBN: 9781530888993)

    Bewertung zu "Traumaspiel" von Mark Franley

    Traumaspiel
    NicolePvor einem Monat
    Kurzmeinung: „Traumaspiel“ ist ein gelungener Serienauftakt.
    Traumaspiel

    In Nürnberg geschieht ein schlimmes Familiendrama. Der gerade erst aus Berlin versetzte Hauptkommissar Lewis Schneider ermittelt gemeinsam mit seinem neuen Team. Beweise führen zu dem in Sicherungsverwahrung sitzenden Serienkiller Adam Voss. Er und seine Taten sind die Informationsquelle und Inspiration des Autors Sebastian Filmoor, der gegen seine Schreibblockade ankämpft.

    Die Geschichte beginnt direkt mit dem Familiendrama und den Ereignissen um Sebastian Filmoor, bevor der Leser das erste Mal auf Lewis Schneider und seine Kollegen trifft. Dies sorgt dafür, dass die Spannung erst nach und nach aufkommt und an Fahrt gewinnt. Mit der Zeit gibt es auch immer mehr Wendungen, welche teilweise überraschen. Vieles lässt sich zwar erahnen, aber erst die Zeit zeigt, ob man richtig lag.

    Der Psychothriller ist gut geschrieben, und die einzelnen Charaktere erreichen den Leser auch emotional. Das Ermittlerteam ist neu zusammengestellt und hat somit noch jede Menge Entwicklungspotential. Die Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet, über so manche Nebenfigur wird der Leser im Laufe der Reihe hoffentlich noch mehr erfahren.

    „Traumaspiel“ ist ein gelungener Serienauftakt. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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