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Nora3112

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    Cover des Buches So ist das Leben ... manchmal (ISBN: 9783849120641)

    Bewertung zu "So ist das Leben ... manchmal" von Ricarda Paech

    So ist das Leben ... manchmal
    Nora3112vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: So wunderbar traurig und schön zugleich!
    So ist das Leben...manchmal

    „So ist das Leben…manchmal“ von Ricarda Paech

    Inhaltsangabe:

    Gedichtband

    Gedichte, die das Leben schrieb…



    Eigene Meinung:

    Diesen 64-seitigen Gedichtband lesen zu dürfen, war mir eine ganz besondere Ehre, denn die Ideen- und Gedankenwelt der Autorin liegt mir persönlich sehr am Herzen. Und Ricarda, du hast das ganz wundervoll gemacht. Ich liebe deine Gedichte!

    Schon den ersten Band „So ist die Liebe…manchmal“ mochte ich sehr. Mit dem diesjährig erschienenen dritten Band „So ist das Leben…manchmal“ hat sich die Lyrikerin selbst übertroffen.

    Gleich bei dem ersten Gedicht hatte ich Tränen in den Augen. Ergreifend, traurig, gefühlvoll und wahnsinnig tiefgründig.

    So kann ich nahezu jedes der 53 Gedichte in diesem Band beschreiben.

    Frau Paech greift viele Themen auf, die uns alle umtreiben und in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen oder leider Gottes, auch an Gewichtigkeit verlieren. Liebe, Trennung, Gewalt und Armut sind nur einige Beispiele, denen sich die Autorin gewidmet hat. Aber jedes einzelne hat hier seine Wichtigkeit und seinen wohlverdienten Platz.

    Einige Zeilen hatten aufgrund ihrer Thematik eine gewisse Schwere. Schon allein, weil sie ganz offen, kritisch und schonungslos mit dem Finger auf den ein oder anderen Missstand unserer Gesellschaft zeigen.

    So kommt jedes Gedicht beim Leser an und wirkt auf unterschiedliche Arten nach. Deshalb habe ich bewusst jeden Tag nur ein oder zwei Gedichte gelesen um jedem sein gedankliches Areal zu schaffen.

    Bisher habe ich wenige Gedichtbände gelesen und es ist auch das erste, dass ich bislang rezensiert habe. Aber es ist definitiv dafür verantwortlich, dass daraus eine neue Passion entstehen könnte.

    Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin selbst, für dieses wunderbare und gelungene kleine Büchlein bedanken und hoffe schon bald noch mehr von Dir lesen zu dürfen.

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    Cover des Buches Kalt wie Schnee, hart wie Eisen (ISBN: 9783570313411)

    Bewertung zu "Kalt wie Schnee, hart wie Eisen" von Jenny-Mai Nuyen

    Kalt wie Schnee, hart wie Eisen
    Nora3112vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und leicht geschrieben. Aber das Ende war mir etwas zu schnell zusammengeschrieben.
    Kalt wie Schnee, hart wie Eisen

    Kalt wie Schnee, hart wie Eisen von Jenny-Mai Nuyen


    Inhaltsangabe:


    Vom Vater verstoßen und von der Mutter verraten, wuchs die Königstochter Kanemô fernab des Palasts in einem Kloster auf. Als der Vater stirbt, will der Rebellenführer Heganen sie zur Frau nehmen, um so auf den Thron zu gelangen. Doch Kanemô will die Macht für sich. Durch einen Pakt mit einer mächtigen Hexe gelingt es ihr, Heganen unter ihre Kontrolle zu bringen und als ihre Marionette regieren zu lassen. Dafür verlangt die Hexe ihr Herz. Erst als sich der Rebell Perakín unerklärlicherweise in sie verliebt, beginnt Kanemô zu begreifen, was ihr fehlt. Aber kann sie ihr Herz zurückbekommen?


    Eigene Meinung:


    Auch wenn mich das Cover nicht direkt ansprach, so tat es doch die Inhaltsangabe. Und Gott sei Dank habe ich diese gelesen, denn sonst wäre mir eine tolle und fesselnde Fantasy-Geschichte durch die Lappen gegangen. „Kalt wie Schnee, hart wie Eisen“ ist mein erster Roman der Autorin und die Leichtigkeit ihres Schreibstils ist fantastisch und unglaublich angenehm.

    Die Erzählung liest sich durchweg flüssig und spannend. Trotz einer fehlenden Karte zur Umgebung, die ich mir in der Regel durchaus wünsche und benötige, kam ich hier ganz prima ohne sie zurecht. Der Weltenbau ist bei dieser in sich geschlossenen Erzählung auch nicht allzu sehr aufgebauscht und verwirrend.

    In Jenny-Mai Nuyens Welt mangelt es uns an keinem fantastischen Wesen. Von Menschen, Elfen, Zwergen, Werkatzen und Drachen bekommt man nahezu alles geboten.

    Die Protagonistin Kanemô konnte mich, trotz fehlendem Herzen, in ihrem Handeln und ihren Entscheidungen überzeugen. Ein toller Charakter, der im Verlauf der Geschichte wächst und sich passend entwickelt. Allein die Tatsache des fehlenden Herzens fand ich faszinierend und neu.

    Auch die beiden Nebencharaktere, die Nachtelfe Laurien und der Rebell Perakin waren hervorragend gezeichnet. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen ein bisschen mehr Einblicke erhofft.

    Wie schon erwähnt, konnte Jenny-Mai Nuyen für mich trotz dessen konstant die Spannung aufrecht erhalten. Allerdings war mir das Ende dann doch etwas zu schnell herbeigeholt. Zwar zufriedenstellend und ein guter Abschluss, aber das gewisse Etwas hat mir hierbei gefehlt.


    Wer sich erstmalig im Fantasybereich umsehen möchte und nicht gleich eines der meist mehrbändigen Saga´s lesen will, dem kann ich diesen Einzelband wärmstens „ans Herz lesen“.

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    Cover des Buches Das Reich der Asche - Realm Breaker 1 (ISBN: 9783764532703)

    Bewertung zu "Das Reich der Asche - Realm Breaker 1" von Victoria Aveyard

    Das Reich der Asche - Realm Breaker 1
    Nora3112vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Gelungener, aber ausbaufähiger Beginn einer neuen Fantasy-Saga.
    „Das Reich der Asche“ von Victoria Aveyard

    „Das Reich der Asche“ von Victoria Aveyard


    Inhaltsangabe:


    In Coraynes Adern fließt das Blut eines Helden. Doch sie verabscheut ihre Herkunft und will nichts mit dem Vater zu tun haben, für den Heldentaten stets wichtiger waren als seine Tochter. Nun ist Coraynes Vater tot, gefallen durch die Hand seines eigenen machthungrigen Bruders. Um den Untergang ihrer Heimat zu verhindern, ist sie gezwungen, das Schwert ihres Vaters zu ergreifen. Zusammen mit nur sechs Gefährten, die ebenfalls keine strahlenden Helden sind, bricht Corayne auf, um eine Armee aus Aschekriegern zu bekämpfen. Doch wie soll sie eine Dunkelheit besiegen, gegen die sogar wahre Helden machtlos waren?


    Eigene Meinung:


    Victoria Aveyard´s neuer Highfantasy Roman „Das Reich der Asche“ ist der erste Band der Realm Breaker Saga. Gleich zu aller erst hat mich die Aufmachung dieses Buches begeistern können. Vom wunderschön gestalteten Schutzumschlag, hinter dem sich sogar ein noch schöneres Buchcover versteckt, bis hin zu einer absolut tollen Kartengestaltung der Fantasy-Welt „Allwacht“. Ohne diese Karte, wäre ich allerdings auch beim Lesen ziemlich verzweifelt.

    Nun zum Inhalt und Apropos verzweifelt. Bis ich endlich so richtig in die Geschichte fand, sind tatsächlich erst einmal mindestens 200 Seiten vergangen. Die Geschichte ist im Groben eigentlich ziemlich einfach erklärt. Es geht mal wieder, wie so oft um die Rettung der Welt vor dem Bösen. Dies ist natürlich einer Auserwählten vorbehalten. Natürlich haben wir das schon in vielen anderen Fantasy und Highfantasy Büchern vorgesetzt bekommen.

    Bei „Das Reich der Asche“ ist dies selbstredend nicht anders. Allerdings empfand ich diese Geschichte trotzdem spannend und durchaus wieder neu und facettenreich. Victoria Aveyard hat einen sehr ausschweifenden, bildgewaltigen und unverkennbaren Schreibstil, den ich als ausgesprochen angenehm empfand. Allerdings gibt sie auch jeder handelnden Person einen ausführlichen Rahmen. Somit zieht sich die gesamte Geschichte schon ein bisschen in die Länge und man benötigt ein wenig Geduld um mit dem Gesamtkonstrukt warm zu werden und die Zusammenhänge zu verstehen. Zumindest ging es mir dabei so. Und wie schon erwähnt, ohne die Karte fühlte ich mich absolut orientierungslos, denn ich habe parallel zum Buch auch streckenweise auf dem Weg zur Arbeit das Hörbuch gehört und fand mich dabei weniger gut zurecht. Die Hörbuchhörer unter euch sollten sich unter Umständen vorsichtshalber eine Karte dazu im Netz besorgen. Ansonsten kann ich gleichwohl auch das gelungene Audioformat empfehlen.

    Die Protagonistin „Corayne“ wirkte auf mich authentisch und was für mich am wichtigsten war; sie war nicht nervig und traf keine absurden Entscheidungen.

    Ihre Gefährten, vom unsterblichen Ältesten, einem herrenlosen Knappen, einer Piratentochter und im Verlaufe der Geschichte noch weiteren hinzukommenden Charakteren, empfand ich als einen schön zusammengewürfelten Haufen, bei dem keine Langeweile aufkam. Die Kapitel sind hiernach den einzelnen Personen zugeordnet und verschaffen dabei einen aufschlussreichen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

    Auch der Antagonist hatte für mich seinen Reiz und wird nicht als das große Unbekannte dargestellt.

    Da dies natürlich erst der Auftakt einer ganzen Buchreihe ist, hat die Geschichte noch unglaublich Spielraum nach oben, was für mich das Lesen der weiterführenden Bände spannend macht und ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung freue.


    Fazit: Gelungener, aber ausbaufähiger Beginn einer neuen Fantasy-Saga.

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    Cover des Buches Billy Summers (ISBN: 9783453273597)

    Bewertung zu "Billy Summers" von Stephen King

    Billy Summers
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eines seiner besten Werke!
    Billy Summers

    „Billy Summers“ von Stephen King

    Inhaltsangabe:

    Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.

    Eigene Meinung:

    „Auch das Schreiben ist eine Art Krieg, nur führt man den mit sich selbst. Die Geschichte ist das, was man trägt, und jedes Mal wenn man etwas hinzufügt, wird sie schwerer“ - Stephen King

    Ganz egal, was Stephen King in die Hand nimmt, er kann mich einfach nicht enttäuschen! Wie bereits Viele wissen, kann King genauso gut Thriller schreiben, wie Horrorgeschichten. Vielleicht sogar noch besser, denn dies hat er für mich definitiv mit seinem neusten Werk „Billy Summers“ bewiesen.

    Schon allein die Tiefe, mit der er Billys unterschiedliche Identitäten skizziert und immer wieder das Rad zur Kindheit und den späteren Erlebnissen des Kriegsveteranen und Auftragskillers schlägt ist einfach unglaublich und ich habe es auf jeder der 700 Seiten geliebt und genossen.

    Diese Geschichte hatte einfach alles, was mein Leserherz verzückt. King hat unglaublich gut und detailreich das Gerüst aller Deckidentitäten des Billy Summers zusammengebastelt. Ich habe so mit ihm mitgefiebert, war aufgeregt beim Vollzug seines letzten Auftrages, hab mit Billy gelitten und geweint.

    Ab der Hälfte des Buches bekommt Billy noch eine weibliche Nebendarstellerin an die Seite, die sein Leben ab diesen Zeitpunkt ganz schön auf den Kopf stellt. Mit dem Erscheinen der jungen Alice kommt ein Wandel zustande, der beide Persönlichkeiten massiv ändert, gar wachsen lässt. Doch dazu möchte ich hier nicht zu viel preisgeben. Das würde die Spannung deutlich schmälern.


    Besondere Faszination bestand für mich für das „Buch im Buch“, dass Billy Summers, während der Vorbereitungen für seinen letzten Auftragsmord zu schreiben beginnt. Als jahrzehntelanger Erfolgsautor stelle ich es mir unglaublich schwer vor, wie ein blutiger Anfänger bzw. schon fast kindlich und einfältig zu schreiben und doch gleichzeitig so glaubwürdig rüber zu kommen. Man fühlt die Tristesse seiner Kindheit und Jugend, die wenigen glücklichen Momente, die Armut und Gewalt. Mit Billys älter werden ändert King gleichzeitig die Erzählreife und den Schreibstil dieser Lebensgeschichte, wodurch das Ganze einen noch viel authentischeren Rahmen bekommt.

    Fazit:

    Für mich stellt „Billy Summers“ Stephen Kings bisher besten Thriller dar. So unglaublich facettenreich, wahnsinnig gut durchdacht und fesselnd. Wer „Der Anschlag“ schon mochte, wird „Billy Summers“ lieben!

     

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    Cover des Buches Buddha Bowls - die besten Rezepte für Körper und Seele: ausgewogen, lecker, vollwertig (ISBN: 9783809444879)

    Bewertung zu "Buddha Bowls - die besten Rezepte für Körper und Seele: ausgewogen, lecker, vollwertig" von Audrey Cosson

    Buddha Bowls - die besten Rezepte für Körper und Seele: ausgewogen, lecker, vollwertig
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein absolut gelungenes Kochbuch aus dem Bereich "Bowls" und proteinreicher Ernährung.
    Buddha Bowls - Essen, das glücklich macht!

    „Buddha Bowls“ von Audrey Cosson


    Klappentext:


    Buddha Bowls sind durch die sorgfältige Auswahl der Zutaten ausgewogene Mahlzeiten, die Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette im richtigen Verhältnis zueinander enthalten. So bleiben Sie fit und gesund, fühlen sich wohl, voller Energie und sind sogar für den süßen Hunger gut versorgt. Verwöhnen Sie sich mit diesen leckeren Feinschmecker-Menüs in der Schale, ganz nach Lust süß oder pikant, vegetarisch, vegan, mit Fisch oder Fleisch. Für morgens, mittags, abends und zwischendurch.



    Eigene Meinung:


    Seit dem letzten Restaurantbesuch, bei dem ich eine Salat Bowl bestellt hatte, bin ich diesen kleinen, bunten und unglaublich leckeren Schälchen verfallen.

    Logisch, dass nun ein Kochbuch für eben solche her musste, um die Bowl in allen erdenklichen Varianten auf den heimischen Tisch zu bringen.

    Das Cover der „Buddha Bowls“ von Audrey Cosson aus dem Bassermann-Verlag sprach mich hierbei gleich an. Diese Hardcover-Ausgabe empfand ich auch beim Zubereiten der Rezepte praktisch, da die aufgeschlagene Seite dort blieb, wo sie sollte. Ich habe einige Kochbücher, die sich gern selbst schließen oder umblättern und ich dann bedingt durch voll gekleckerte Hände, versuche mit der Nase oder diversen sauberen Küchengeräten zurück zu blättern. **lach**

    Aber zurück zum „Buddha Bowls“ Kochbuch. Die 31 Rezepte, die alle auf einer Doppelseite präsentiert werden, sind übersichtlich und ansprechend gestaltet und lassen sich im Grunde schier unendlich neu kombinieren und der Kreativität ist hier keine Grenze gesetzt. Von herzhaft bis süß sind tolle Ideen vertreten.

    Perfekt empfand ich auch, dass ich nahezu alle Zutaten eigentlich immer im Haus habe und mir das Suchen exotischer Früchte und Gewürze im Reformhaus erspart blieb.

    Die benötigten Zutaten sind durchweg preiswert anzuschaffen.

    Ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches verschafft einen guten Überblick und ist nach Saucen, Fleisch, Fisch, Vegetarisch und Desserts unterteilt. Notiz: Für Veganer leider nicht geeignet.

    Alle Bowls setzen sich in all ihren Varianten aus 1/3 Protein und 2/3 Gemüse bzw. Obst zusammen, deren Zubereitung wenig Zeit und Aufwand beansprucht. Für mich als sportbegeisterte Mutter im Vollzeitjob absolut ideal. Selbst meine 14jährige, die bei gegarten Gemüse gern mal das Gesicht verzieht, isst sie mit Vorliebe.

    Am Ende des Buches finden sich noch praktische Einkaufslisten für jedes Rezept. Diese lassen sich vor einem Einkauf auch mal schnell mit dem Smartphone abfotografieren.

    Einziges Manko, wie bei so vielen Kochbüchern, die ich in letzter Zeit getestet habe, ist auch hier wieder eine fehlende Nährwertangabe. Allerdings ist dieses Buch sehr durchdacht und bietet mir persönlich mehr Vor- als Nachteile, dass ich hier bei der Bewertung deshalb keine Abzüge gemacht habe. Dafür ist mir dieses Buch in seiner Gesamtheit einfach zu perfekt.


    Fazit:

    Wie schon gesagt, diese gesunde Kochbuch zu den farbenfrohen und geschmacklich unschlagbaren Bowls, konnte mich und auch meine Familie überzeugen und hat auch den Test für eine Alltags-Tauglichkeit bestanden. „Buddah Bowls“ ist ein toller Starter in Sachen Bowls und bietet gleichzeitig einen Anreiz seiner eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

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    Cover des Buches Billy Summers (ISBN: 9783641279400)

    Bewertung zu "Billy Summers" von Stephen King

    Billy Summers
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eines seiner besten Werke!
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    Cover des Buches Stormdancer (ISBN: 9783966583862)

    Bewertung zu "Stormdancer" von Jay Kristoff

    Stormdancer
    Nora3112vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Geniale asiatische Fantasy-Dystopie im Steampunk-Gewand! Absolut lesenswert!
    Stormdancer von Jay Kristoff

    Stormdancer – Der Lotuskrieg 1 von Jay Kristoff

    Inhaltsangabe:

    Das Shima-Imperium steht am Rand des ökologischen Kollapses – einst eine Inselnation, die reich an Tradition und Mythen war, ist diese nun nur noch ein industrieller Moloch im Griff der Lotus-Gilde. Die Himmel bluten rot, das Land erstickt in den Wellen der Verschmutzung und die einst so bedeutsamen heiligen Tiergeister scheinen auf alle Zeit verschwunden.

    Die Jäger des imperialen Hofes von Shima werden von ihrem Shogun damit beauftragt, einen Donnertiger zu fangen; eine legendäre Kreatur: halb Adler, halb Tiger.

    Yukiko, ein Kind des Fuchs-Clans, besitzt eine besondere Gabe, bei dessen Entdeckung die Lotus-Gilde sie ohne Gnade hinrichten würde. Sie begleitet ihren Vater auf dessen Himmelfahrtskommando, nur um in den Wirren eines gefährlichen Jagdmanövers allein in der Wildnis zu stranden … an ihrer Seite ein zorniger, verkrüppelter Donnertiger.

    Zwischen dem ungleichen Paar entsteht im Lauf der Zeit ein unbezwingbares Band der Freundschaft und sie machen sich auf, ein ganzes Imperium zu stürzen ...


    Eigene Meinung:

    Jay Kristoff hat mich schon mit seiner Nevernight Trilogie verzaubern und begeistern können. Umso erfreuter war ich natürlich, als ich erfuhr, dass auch sein Erstlingswerk endlich den Weg in den deutschsprachigen Buchhandel fand.

    Nachdem ich die letzten Seiten des Auftakts beendet hatte, fiel mir eine abschließende Bewertung unglaublich schwer und ich habe lange die Für´s und Wider´s dieses Buches abgewogen.

    Warum ich letztendlich trotzdem 5 Sterne vergeben habe:

    Es steckt unheimlich viel „kristoffsche“ Schreibkunst in diesem ersten Band, der insgesamt dreiteiligen Fantasyreihe. Sein besonderes Talent, fulminante Welten zu erschaffen und bildgewaltig Geschichten drum herum zu weben, sticht auch bei Stormdancer deutlich heraus. Zugegeben, noch nicht in dem Maße, wie in der Nevernight Reihe, aber für das Debütwerk eines Autors schon mehr als herausragend. Dies wäre eigentlich der Casus knacksus, dieser Geschichte Punkte abzuziehen, aber Jay Kristoff hat etwas geschafft, was vor ihm noch keiner geschafft hat: Er konnte mich für asiatisches, in diesem Fall japanisches Setting begeistern! Bisher hielt sich mein Interesse für asiatische Kultur und damit verbundene Geschichten äußerst in Grenzen, ja man könnte es sogar als absolutes Desinteresse deklarieren.

    Zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten mit all den sonderbaren Namen und Bezeichnungen. Doch mit ein bisschen Übung und Recherche fand ich Zugang und war ab diesem Zeitpunkt im Bann dieser Dystopie im Steampunk-Gewand.

    Letztendlich konnten mich auch die Charaktere, allem voran die 16-jährige Protagonistin Yukiko vollends überzeugen. Das Zusammenspiel mit dem Donnertiger „Buruu“ hat mir besonders gut gefallen, wobei ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

    Ebenso legt der Autor auch nicht so viel Augenmerk auf Liebe, Herzschmerz und Beziehungsdrama, was mir persönlich immer sehr zusagt, denn solche Geschichten gibt es schon wie „Sand am Meer“.


    Nach dem fesselnden „Showdown“ am Ende, bin ich auf die Fortsetzung „Kinslayer“ gespannt, die noch im November diesen Jahres im Cross Cult Verlag erscheinen wird.

    Fazit:

    Für alle Jay Kristoff Fans natürlich wieder ein absolutes Muss! Alle die Dystopien, Steampunk und asiatische Kultur favorisieren und sich nach einer etwas anspruchsvolleren Geschichte sehnen, winkt hier ein kleiner Geheimtipp.

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    Cover des Buches RC2722 (ISBN: 9783961292127)

    Bewertung zu "RC2722" von David Moitet

    RC2722
    Nora3112vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein angenehmer und relativ spannender dystopischer Roman aus Frankreich.
    RC 2722 - Gefährliche Freiheit

    „RC 2722 – Gefährliche Freiheit“ von David Moitet



    Klappentext:

    >>Oliver reibt sich den Unterarm, gleich über dem Puls, wo eine Nummer auf seiner hellen Haut leuchtet: RC 2722. RC steht vermutlich für „Refugié climatique“, Klimaflüchtling, denkt er.<<

    Fünfzehn Jahre später hat Oliver die Schrecken der Flucht fast vergessen. Noch immer ist die Erdoberfläche verseucht und unbewohnbar. Der unterirdische Schutzraum, in dem er aufgewachsen ist, bietet Sicherheit. Aber keine Perspektiven. Doch dann findet Oliver Fußspuren, die aus dem Bunker herausführen. Als kurz darauf sein Vater unter mysteriösen Umständen stirbt und sein Bruder verbannt wird, fasst Oliver einen Entschluss: Er muss raus! Die Freiheit kostet ihn fast das Leben. Dann begegnet er Tsché….

    Eigene Meinung:

    In den letzten Jahren habe ich mir unglaublich viele unterschiedliche dystopische Romane und Geschichten zu Gemüte geführt. Der Ideenreichtum vieler Autoren scheint nahezu unerschöpflich, die Welt auf tausende Arten untergehen zu lassen.

    Auch David Moitet hat ein tolles und atmosphärisches Setting in Frankreich im Jahre 2090 geschaffen. Zuerst im erdrückenden und kühlen Schutzbunker, später, im vom Klimawandel gebeutelten französischen Staat. Oder zumindest das, was davon übriggeblieben ist. Denn nach Naturkatastrophen, Dürre und einer Pandemie, die die Weltbevölkerung annähernd ausgelöscht hat, existiert kein Leben mehr, so wie wir es heute kennen.

    Der rätselhafte Tod des Vaters und die Verbannung seines Bruders setzen eine Verkettung von Ereignissen in Gang, die Oliver letztendlich an die lebensfeindliche Oberfläche treiben. Auf der Suche nach seinem Bruder Marco lernt er das gleichaltrige Mädchen Tsché (kurz für Tschernobyl) kennen. Die Überlebenskünstlerin Tsché, die nie den Schutz eines Bunkers kannte und in der rauen und gefährlichen „neuen“ Welt aufwachsen musste, nimmt sich seiner an und begibt sich mit ihm auf die Suche nach dessen Bruder.

    Alles in allem, empfand ich diese Endzeit-Geschichte durchaus interessant und spannend geschrieben. Das Szenario war aus meiner laienhaften Sicht recht gut ausgearbeitet und ich fand nur kleine Logikfehler, mit denen ich aber leben konnte. Dennoch waren mir einige Aktionen und Handlungsstränge zu einfach „abgebacken“, zu schnell ließen sich Probleme lösen, aus denen der Autor hätte fraglos mehr herausholen können um eine richtig aufregende Geschichte zu erschaffen.

    Positiv hervorzuheben ist allerdings, und dies schon aus dem Grunde, dass es für eine jüngere Leserschaft (ab 12 Jahren) geschrieben wurde, ist die Behandlung aktuell bedeutsamer Themen wie Klimawandel und Pandemie. Das Voraugenhalten, dass der Mensch niemals Herr über diesen Planeten sein wird und jede Aktion unwiderruflich einer Reaktion folgen wird, ist bei dieser Geschichte gut veranschaulicht. Dazu ist mir eine sehr passende Stelle im Buch nachhaltig im Gedächtnis geblieben: „Wieder einmal hat der Mensch geglaubt, stärker als die Natur zu sein, und wieder einmal ist er für seine Arroganz bestraft worden. Die Erde ist wütend, und sie zeigt es.“ (S. 279)

    Fazit:

    Ein dystopischer Roman, der wichtige und aktuelle Themen aufgreift und Jugendliche ab 12 Jahren leicht und verständlich in eine Welt mitnimmt, die wir so oder ähnlich in den nächsten 100 Jahren wahrscheinlich selbst zu spüren bekommen.





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    Cover des Buches Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland (ISBN: 9783764532369)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland" von Christina Henry

    Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
    Nora3112vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Auch der vierte Band von Christina Henry konnte mich voll und ganz überzeugen. Gewohnt spannend und brutal!
    Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland

    Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland von Christina Henry

    Inhaltsangabe:

    Du glaubst, meine Geschichte zu kennen. Natürlich, jeder kennt meine Geschichte, sie wird wieder und wieder erzählt. Aber sie entspricht nicht der Wahrheit. Denn Peter Pan lügt. Peter wird euch erzählen, dass ich der Bösewicht in seiner Geschichte bin, dass ich ihm Unrecht getan habe, dass ich niemals sein Freund war. Aber wie ich schon sagte, Peter lügt. Dies ist, was wirklich geschehen ist: Ich bin Peter Pan auf seine Insel gefolgt, weil er mir ewige Kindheit und unendlichen Spaß versprochen hat. Ich war sein erster und bester Freund auf der ganzen Welt und seine rechte Hand. Aber Peters Verständnis von Spaß ist so gefährlich wie ein Piratensäbel, und als ich das erkannte, wurde Nimmerland für mich zum Albtraum.



    Eigene Meinung:

    „Er nahm sich was er wollte, und ließ zurück, was er nicht brauchen konnte.“

    Wenn ich an Peter Pan denke, denke ich in erster Linie an Abenteuer, ewige Jugend, Tinkerbell und Disney. Zugegeben, die Urfassung von James Matthew Barrie war nie ein besonderer Liebling von mir und schon als Kind fand ich eine Insel voller Jungen eher abstrus. Lange Rede, kurzer Sinn. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, was die Autorin, die schon zuvor die Alice im Wunderland Geschichten komplett auf links gedreht hatte, wohl mit Peter und den verlorenen Jungen anstellt.

    Ganz anders als in den bekannten Fassungen, wird diese Geschichte einmal aus der Sicht von Captain Hook erzählt, oder besser gesagt seinem damaligen 12jährigen Ich. Natürlich kommt Peter Pan dabei nicht allzu gut weg. Denn was wäre, wenn unser kleiner fliegender Junge im grünen Leibchen gar nicht der liebenswerte Lausbub ist, den wir kennen und lieben?

    Wer das selbst herausfinden möchte, dem kann ich diese Geschichte nur wärmstens empfehlen. Die Autorin schreibt überragend bildhaft und spannend und ist wieder einmal mit der Kettensäge durch den original Plot gegangen. 350 Seiten lässt sie keine Langatmigkeit aufkommen und es bleibt durchweg spannend und unterhaltsam. Diese Fähigkeit, sich einfach eine altbekannte Geschichte zu suchen und etwas komplett Neues zu kreieren, beeindruckt mich zutiefst.

    Allerdings ist diese Erzählung, ebenso wie auch schon die Alice Reihe ziemlich brutal und nichts für zartbesaitete Leser. Eine Altersempfehlung habe ich für dieses Buch nirgends finden können. Nach meiner Bewertung, würde ich es in die Lesekategorie ab 14 Jahren schieben.

    Fazit:

    Christina Henry hat mit ihrem vierten Buch der „Die dunklen Chroniken“ Reihe aus meiner Sicht bewiesen, dass sie zu den ganz großen Autorinnen gehört und keine Eintagsfliege sein wird. Ich bin schon sehr auf die nächste Geschichte gespannt, die noch im Herbst diesen Jahres erscheinen wird. Diesmal geht es mit der kleinen Meerjungfrau ins kühle Nass der Ozeane. Tatsächlich bekommt man in diesem Buch schon eine Lesekostprobe im Anhang als kleines Häppchen gereicht um die Vorfreude noch etwas zu steigern.

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    Cover des Buches Das Spiel (ISBN: B00FNAYA12)

    Bewertung zu "Das Spiel" von Richard Laymon

    Das Spiel
    Nora3112vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein mittelmäßiger Laymon...
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