Nora3112

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    Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)

    Bewertung zu "Percy Jackson - Diebe im Olymp" von Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp
    Nora3112vor 10 Tagen
    Cover des Buches Nancy Drew - Der Fluch (ISBN: 9783570314319)

    Bewertung zu "Nancy Drew - Der Fluch" von Micol Ostow

    Nancy Drew - Der Fluch
    Nora3112vor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Der weibliche Pendant zu Sherlock Holmes in einer verschlafenen Kleinstadt in Maine. Hat mir gut gefallen! Bitte mehr davon!
    Nancy Drew - Der Fluch

    „Nancy Drew“ - Der Fluch von Micol Ostow

     

    Inhaltsangabe:

     

    „Ein Fluch ist nichts weiter als ein Rätsel, gekleidet in eine finstere Warnung. Und jeder weiß, dass ich nichts mehr liebe als Rätsel.“

     

    Nancy Drew hält nicht viel von Geistergeschichten. Als im Vorfeld des großen Gründerfests ihrer Heimatstadt mysteriöse Drohungen auftauchen, die sich auf einen alten Fluch beziehen, ist sie absolut sicher, dass hinter all dem ein handfester menschlicher Täter steckt. Ein klarer Fall für die ehemalige Schülerzeitungsreporterin! Doch bei ihren Nachforschungen stößt Nancy auf weitere Zeichen des Fluches, die immer düsterer und bedrohlicher werden. Und bald bleibt es nicht mehr bei geheimnisvollen Botschaften, sondern Leben werden bedroht – nicht zuletzt Nancys!

     

    Eigene Meinung:

     

    Ein Fluch liegt auf dem alljährlichen Stadtfest der Gründerväter und Jemand oder Etwas versucht mit allen Mitteln das Fest zu verhindern. Zuerst „relativ“ harmlos, doch die Geschehnisse werden immer mysteriöser und unheimlicher, bis sogar Menschen verschwinden.

    Die Teenagerin Nancy Drew begibt sich als investigative Reporterin und stadtbekannte Spürnase auf die Spur, um den Fall zu lösen. Nancy empfand ich als angenehme Protagonistin. Clever und gewitzt versucht sie die Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen zu fügen und agiert wie eine junge weibliche Sherlock-Holmes-Version. Selbstverständlich kommen in diesem jugendlichen Kriminalroman auch alltägliche kleine und große Probleme der angesprochenen Altersgruppe zum Tragen und auch ein bisschen Liebe ist im Spiel. Das machte die Geschichte dauerhaft interessant und spannend.

    Auch das Setting empfand ich als sehr ansprechend. Ort des Geschehens, die Kleinstadt Horseshoe Bay im amerikanischen Bundesstaat Maine, mit seiner wunderschönen Landschaft, schroffen Meeresküsten und verschlafenen Kleinstädten, hat für mich immer sein ganz spezielles Flair, in dem ich mich beim Lesen total wohl fühle.

    Ich hoffe, dass dies nur eine von vielen weiteren Nancy Drew Romanen ist und bin gespannt, ganz bald wieder neue Abenteuer von ihr zu Gesicht zu bekommen.

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    Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin" von Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
    Nora3112vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: An sich eine gute und spannende Fortsetzung der Chroniken von Alice, aber das Ende fand ich echt dürftig und viel zu banal.
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    Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannend, rasant und aufregend! Das Setting düster und brutal. Wer Alice im Wunderland mal GANZ ANDERS lesen will, ist hier genau richtig!
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    Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)

    Bewertung zu "Lodernde Schwingen" von Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Trotz einiger Längen, ein tolles Ende der Grischa-Trilogie.
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    Cover des Buches Der Nebel (ISBN: 9783453441163)

    Bewertung zu "Der Nebel" von Stephen King

    Der Nebel
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Mega spannend und großes Kopfkino!
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    Cover des Buches Die Bibliothekarin von Auschwitz (ISBN: 9783866124707)

    Bewertung zu "Die Bibliothekarin von Auschwitz" von Antonio Iturbe

    Die Bibliothekarin von Auschwitz
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: Unfassbar berührend und erschütternd!
    Die Bibliothekarin von Auschwitz

    „Die Bibliothekarin von Auschwitz“ von Antonio Iturbe

     

    Inhaltsangabe/Klappentext:

    Ein Ort des Schreckens. Acht Bücher, die alles ändern.

    Im alles verschlingenden Morast des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hat der Blockälteste Fredy Hirsch heimlich eine Schule aufgebaut. Ihr wertvollster Besitz sind acht alte, zerfallene Bücher. Fredy ernennt die 14-jährige Dita zur Bibliothekarin, sie soll die verbotenen Bände künftig verstecken und schützen. Dita, die schon früher Trost in Büchern gefunden hat, kümmert sich mit äußerster Hingabe um „ihre“ kleine Bibliothek. Und die Bücher geben zurück: Sie schenken Licht, wo nur Dunkelheit zu sein scheint, und bieten einen Anker, wo der Schmerz zu übermannen droht. Die Bücher begleiten Dita und die anderen Häftlinge durch die Zeiten der größten Verzweiflung, bis wieder ein neuer Hoffnungsschimmer zu erkennen ist.

    Eine ergreifende Auschwitz-Geschichte über die Magie der Bücher, erzählt nach einer wahren Begebenheit.

     

    Eigene Meinung:

     

    „Die Nacht senkt sich über Auschwitz. In der Dunkelheit kommen weitere Züge an und bringen weitere Unschuldige, die zittern wie Espenlaub, und die rot schimmernden Schornsteine erzählen von den Öfen, die niemals ausgehen.“

     

    Diese überaus bewegende und schockierende Geschichte der 14-jährigen Bibliothekarin Dita Adlerova hat mich außerordentlich bewegt. Oft musste ich dieses Buch aus der Hand legen und gewisse Passagen erst einmal sacken lassen. Antonio Iturbe hat eine ganz besondere und einfühlsame Art inne, seine Leser auf eine Reise, in eine der dunkelsten und grausamsten geschichtlichen Epochen mitzunehmen. Ich konnte die Kälte, den Hunger und all das Leid förmlich spüren und miterleben. Derartige Schicksale aus der Holocaust-Zeit zu lesen sind immer eine Herausforderung, denn man hat immer im Hinterkopf, dass das Geschehen auf Tatsachen beruht.

    Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist in dieser Geschichte ganz klar Dita und der Schutz und die Pflege der ihrer in Obhut gegebenen Bücher während ihres Aufenthaltes in Auschwitz.

     

    „Die Bibliothek war tatsächlich nicht sehr umfangreich. Eigentlich bestand sie nur aus acht Büchern, und eins davon war in beklagenswertem Zustand. Aber es waren Bücher. An diesem trostlosen Ort, an dem sich die dunkelsten Seiten der Menschheit offenbarten, waren sie eine Erinnerung an weniger düstere und gnädigere Zeiten, in denen Worte mehr Gewicht hatten als Maschinengewehre“ (S. 40)

     

    Des Weiteren enthält diese Erzählung aber auch unzählige weitere Einzelschicksale einiger Häftlinge in Ditas näherem Umfeld, sowie einiger Werdegänge ihrer Peiniger.  Zu einiger dieser Nebenrollen habe ich mich im Internet etwas schlau gemacht um deren Handlungen und Bestrebungen noch besser nachvollziehen zu können. Das hat dem Lesen und Erleben dieser Geschichte noch einmal deutlich mehr Intensität und Tiefe gegeben.

    Bei derartigen Berichten ist es immer schwer zu sagen; man könne sich mit dieser oder jener Person identifizieren, oder gar ihre Handlungen in irgendeiner Art und Weise nachvollziehen, denn wer von uns Lesern der nachfolgenden Generationen kann auch nur im Ansatz behaupten, er hatte Ähnliches erlebt?! Folglich kann ich dazu nur behaupten, dass der Autor alle handelnden Personen mit einer deutlichen Portion Feingefühl und/oder dem nötigen Respekt gezeichnet hat.

    Beeindruckend empfand ich den unerschütterlichen Überlebenswillen der Häftlinge während dieser unvorstellbar grausamen Zeit. Nicht selten musste ich mit den Tränen kämpfen, wenn aller Hoffnung zum Trotz das unabwendbare Schicksal zuschlug und geliebte Menschen den handelnden Personen im Buch entrissen wurden. Da ich hier nicht zu viel verraten möchte, halte ich bewusst darüber bedeckt, denn jeder Leser sollte diese Geschichte auf seine eigene Weise erleben dürfen.

     

    Fazit:

     

    Ein außerordentlich wichtiges und bedeutendes Werk, das in jedes Bücherregal gehört. Eine schonungslose und leidvolle Geschichte, mit der man sich aber durchaus einmal konfrontieren sollte.

     

    „Wir dürfen nie die Hoffnung verlieren. Lass nicht zu, dass die Flamme erlischt! (S. 192)

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    Cover des Buches Der Scharfrichter - Ein Henkersleben im Nürnberg des 16. Jahrhunderts (ISBN: 9783809441380)

    Bewertung zu "Der Scharfrichter - Ein Henkersleben im Nürnberg des 16. Jahrhunderts" von Joel F. Harrington

    Der Scharfrichter - Ein Henkersleben im Nürnberg des 16. Jahrhunderts
    Nora3112vor einem Monat
    Kurzmeinung: "Aus dem Leben eines durchaus frommen Henkers! Interessant und lehrreich erzählt und beschreibt das Henkersleben, wie es tatsächlich war"
    „Der Scharfrichter“

    „Der Scharfrichter“ von Joel F. Harrington

    „Ein Henkersleben im Nürnberg des 16. Jahrhunderts“

     

    Klappentext/Inhaltsangabe:

    Frantz Schmidt tötete fast 400 Menschen und hat unzählige weitere grausam gefoltert oder verstümmelt. Am Ende seines Lebens hatte der Nürnberger Henker über 700 Menschen Leid zugefügt. Der Historiker Joel F. Harrington hat nun erstmals dessen historisches Tagebuch aus dem 16. Jahrhundert ausgewertet. Dabei erhielt er seltene Einblicke in die Berufspraxis und den Alltag dieses Mannes, der neben seiner Rolle als gefürchteter Scharfrichter zugleich als Wundarzt tätig war.

    Eigene Meinung:

    Der Klappentext bzw. die kurze Inhaltsangabe werden dem Leben des Scharfrichters Frantz Schmidt bei weitem nicht gerecht, bzw. lässt den Eindruck eines grausamen und bösartigen Peinigers vermuten. Doch weit gefehlt, denn Harringtons gut ausgearbeitete Recherche zeigt einen Menschen mit Gefühlen und Gewissen, dem durchaus etwas am Seelenheil seiner „Klienten“ lag. Aber dazu später mehr.

    Harrington beginnt seine Ausführungen zunächst mit einer allumfassenden Erklärung im Vorwort, wie man dieses Buch verständlich liest und räumt mit einigen Begrifflichkeiten, die im Verlauf des Buches des Öfteren vorkommen, zum leichteren Verständnis auf.

    Allerdings hat das den Autor nicht davon abgehalten seinen gesamten Bericht mit unzähligen Textpassagen in altdeutscher Schrift- und Mundart zu versehen. Dieser Aspekt beeinträchtigt den Lesefluss enorm, denn nicht immer habe ich den Sinn des altdeutschen Textes in Gänze verstanden bzw. in verständliches Deutsch übersetzen können. Mitunter hatte ich davon einen regelrechten Knoten in Hirn und Zunge. Ab Mitte des Buches habe ich dann weitestgehend meinen Enthusiasmus für diese Textzeilen verloren und sie teilweise ganz übersprungen. Dies ist durchaus möglich, ohne den Zusammenhang zu verlieren.

    Harrington geht in Frantz Schmidts Leben chronologisch vor, beginnend mit seinen Kinder- und Jugendtagen im elterlichen Haus und bindet den Vater, der ebenfalls der Tätigkeit eines Scharfrichters nachging, ein. Hierbei erfahren wir auch, wie die Familie Schmidt zum genannten Berufsstand kam und warum dieser Beruf, eher unfreiwilliger Natur, durch den Vater Heinrich und später auch vom eigenen Sohn Frantz ausgeübt werden musste. Denn Scharfrichter war zur damaligen Zeit bei weitem keine ehrbare Beschäftigung, sondern wurde eher verachtet und gefürchtet. Sie besaßen kein Bürgerrecht und wurden allgemeinhin von der Gesellschaft ausgegrenzt. Dies galt sowohl für den Henker als auch für seine gesamte Familie.

    Im weiteren Verlauf der Geschichte werden wir zur „Lehrzeit“ durch den Vater, der Wanderschaft nach seiner Ausbildung und der letztendlichen Endverwendung als amtlicher Scharfrichter in Nürnberg unterrichtet. Joel F. Harrington hat trotz weniger überlieferter Fakten eine ausgesprochen interessante und umfassende Lebensgeschichte zum Scharfrichter Schmidt zusammenfassen können. Dies erforderte sicherlich jahrelanges Suchen winzigster Schnipsel aus zahlreichen Antiquariaten und Museen, die einer Schnitzeljagd gleichkommt. Der Autor distanziert sich aber auch klar davon, etwas hinzuzudichten, sondern stellt stattdessen höchstens Vermutungen über die Gefühle und Beweggründe Schmidts an.

    Was diesen Scharfrichter so überaus interessant und faszinierend macht, ist die Art und Weise seiner ganz persönlichen Lebensführung und seiner Prinzipien zum Richten der verurteilten Täter. Zu seiner Lebensführung sei gesagt, dass Schmidt während seiner gesamten Amtszeit ein frommer und ehrlicher Mann gewesen sei, der nie einen Tropfen Alkohol getrunken hat, sich nicht im Glücksspiel verlor und sich auch sonst nichts zu Schulden kommen lassen hat. Für die damalige Zeit für einen Henker nicht allzu üblich.

    Selbst bei der Vollstreckung agierte „Meister Frantz“ ,wie er im Volksmund genannt wurde, anders als andere Henker. In seinen Berichten bezieht er bewusst soziale Faktoren wie Erziehung, Bildung und  Milieu des jeweiligen Sträflings mit ein um gewisse Taten nachvollziehen zu können oder einige Strafen sogar abmildern oder abändern zu können. Auf der anderen Seite hatte er aber auch kein Erbarmen bei besonders abscheulichen Vergehen und handelte nach dem Grundprinzip der Eigenverantwortung.

    „Alle diese Männer haben ihre Entscheidung getroffen, scheint Frantz zu sagen, und somit haben sie ihr Schicksal selbst verschuldet. Jeder Mensch ist zur Sünde verdammt; Gnade zu suchen oder zu erweisen ist eine Entscheidung." (Auszug S.270)

     

    Ebenfalls positiv hervorzuheben sind die zahlreichen Bilder und Kupferstiche zum Henkersleben oder sogar Frantz Schmidt selbst betreffend, sowie eine Landkarte seines Wirkungskreises und der Stadt Nürnberg, der er 40 Jahre treu diente.

     

    Fazit:

    Ich bin kein Historiker oder Geschichtsexperte. „Der Scharfrichter“ war sogar mein erstes Buch mit historischem Charakter, das Mittelalter betreffend. Aber ich empfand diese Lebensgeschichte durchweg interessant und spannend und es wurden mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet.

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    Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)

    Bewertung zu "Die Farbe von Milch" von Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch
    Nora3112vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Einfachheit dieser Geschichte macht sie umso glaubwürdiger und authentischer! Absolute Lese(-Hör) -empfehlung!
    „Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.“

    „Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon

     

    Inhaltsangabe:

     

    „Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.“

     

    Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

     

    Eigene Meinung:

     

    Zugegeben, lag die Intension, dieses Buch zu lesen oder in meinem Fall das Audiobook zu hören, zu allererst rein auf der wunderschönen Gestaltung des Covers. Es hat so etwas wundervoll Schlichtes und beruhigendes. So ging ich an dieses knapp 5 Stündige (4h 38 / 4 CDs) Hörbuch absolut unbedarft und vorurteilsfrei heran.

    In der Lesung, schenkt Laura Maire der Protagonistin Mary ihre Stimme. Bekannt als Synchronstimme für Ashley Greene (als Alice Cullen in Twilight)  oder Brie Larson im Oscarprämierten Film „Raum“ verleiht sie mit ihrer eingängigen und sanften Stimme Mary so unendlich viel Leben und Identität. Ich würde fast behaupten, in der Hörfassung kommt das Buch bzw. die Geschichte noch besser zur Geltung als in der eigentlichen Buchfassung, die im Übrigen ganz ohne Interpunktion geschrieben ist. Ein Umstand, mit dem wohl nicht jeder Leser klar kommt. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

    Der Inhalt und vor allem der Schluss des Buches haben mich dann doch mehr als überrascht und beeindruckt. Generell hat mich die ganze Geschichte der 15 jährigen Bauerstochter Mary emotional sehr beschäftigt und an vielen Stellen traurig gemacht, ob der Tatsache, wie Frauen und Mädchen in Marys Stand, fernab jeglicher Bildung, damals lebten. Nell Leyshon hat die Protagonistin Mary derart lebendig und echt gezeichnet, das es ein Leichtes war, mich für ihre Geschichte zu interessieren und zu begeistern. Ich war jedoch nicht darauf gefasst, welch unvorhersehbare Wendung ihre Erzählung am Ende nimmt. Sie lies mich sprachlos zurück und hat das gesamte Buch in seiner Gänze zu etwas absolut Besonderem gemacht.

     

    Fazit:

    Die Einfachheit dieser Geschichte macht sie umso glaubwürdiger und authentischer! Absolute Lese(-Hör) -empfehlung!


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    Cover des Buches Blutige Nachrichten (ISBN: 9783453273078)

    Bewertung zu "Blutige Nachrichten" von Stephen King

    Blutige Nachrichten
    Nora3112vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der "King" ist zurück! 4 tolle neue Kurzgeschichten vom Meister des Grusels!
    Blutige Nachrichten

    Klappentext/Inhaltsangabe:

    In der Vorweihnachtszeit richtet eine Paketbombe an einer Schule nahe Pittsburgh ein Massaker an. Kinder sterben. Holly Gibney verfolgt die furchtbaren Nachrichten im Fernsehen. Der Reporter vor Ort erinnert sie an den gestaltwandlerischen Outsider, den sie glaubt vor nicht allzu langer Zeit zur Strecke gebracht zu haben. Ist jene monströse, sich von Furcht nährende Kreatur wiedererwacht?

     

    Die titelgebende Geschichte „Blutige Nachrichten“ – eine Stand-alone-Fortsetzung des Bestellers „Der Outsider“ – ist nur einer von vier Kurzromanen in Stephen Kings neuer Kollektion, die uns an so fürchterliche wie faszinierende Orte entführt. Mit einem Nachwort des Autors zur Entstehung jeder einzelnen Geschichte.

     

    Eigene Meinung:

     

    Ich habe mir dieses 4 Novellen umfassende neue Werk von Stephen King zur Abwechslung einmal ausschließlich in der Hörbuchfassung zu Gemüte geführt und wurde überaus positiv überrascht. David Nathan dem Buch als Vorleser eine Stimme zu geben war für mich persönlich eine ausgesprochen vortreffliche Wahl. Ich hatte beim Hören jedes Mal das Gefühl, Johnny Depp sitzt neben mir und liest mir daraus vor. *grins*

    Ebenfalls ansprechend fand ich die Aufmachung und Covergestaltung des Hörbuchs. Angelehnt an das Buchcover, aber zugleich schlicht und edel.

     

    Gleich die erste Kurzgeschichte „Mr. Harrigans Telefon“ war für mich faszinierend und gruselig zugleich. Ich mochte die zwischenmenschliche Beziehung zwischen dem Jungen Greg und Mr. Harrigan, deren Freundschaft wohl scheinbar auch über den Tod des Älteren hinaus zu gehen schien und liebte die schaurigen Momente, wenn Greg Verbindung über sein IPhone zum verstorbenen Mr. Harrigan aufsuchte.

    Diese Geschichte lässt aber auch gleichzeitig Gesellschaftskritisch tief blicken und verteilt ab und an kleine Spitzen zu Konzernriesen wie Apple, Amazon und Co.. Absolut amüsant!

     

    Die zweite Erzählung „Chucks Leben“, in der King die Strippen zwischen dem Zusammenbruch unserer modernen Welt und dem Ableben von Chuck zieht, fand ich sehr bewegend, gar etwas beängstigend und düster. Mitunter musste ich sogar mit den Tränen kämpfen. Absolut gelungen erzählt!

     

    In der 3. Novelle, wahrscheinlich die bei den meisten Stephen King Fans heiß ersehnteste Geschichte, handelt es sich um eine Fortsetzung des vorangegangenen Romans „Der Outsider“ aus dem Jahre 2018. Zugegebenermaßen hatte ich mit diesem Teil echte Schwierigkeiten, denn ich habe „Der Outsider“ (noch) nicht gelesen und daher leider sehr wenig verstanden und mir gewisse Zusammenhänge auch nur im Ansatz zusammenreimen können. Nichts desto trotz hat mich diese Erzählung absolut neugierig gemacht und „Der Outsider“ ist schon per Post auf dem Weg zu mir.

     

    „Die Ratte“ schießt als 4. und letzte Novelle dieses Buch ab. Im Vergleich zu den anderen Geschichten ist diese doch relativ seicht und ohne weiteren Grusel, gar fast schon ein Märchen, wie er selbst im Anhang des Buches erklärt. Allerdings mag ich diese Geschichten, wenn King übers Schreiben erzählt und die Atmosphäre, die er dabei immer schafft. Sicherlich verarbeitet er mit derartigen Geschichten auch selbst Ängste wie Schreibblocken oder ähnliches.  

     

    Fazit: Auch nach über vierzig Jahren als Autor und weit mehr als fünfzig Romanen, schafft es Stephen King immer und immer wieder grandiose Geschichten zu schreiben, die nie langweilig werden und einem kontinuierlich einen gewissen Grusel verschaffen. In „Blutige Nachrichten“ beweist er wieder einmal, dass sein Ideenreichtum und seine Fantasie noch lange nicht erschöpft ist! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten neuen Roman aus seiner Feder!

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