Normal-ist-langweilig

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen (ISBN: 9783845832401)

    Bewertung zu "Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen" von Sarah Welk

    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
    Normal-ist-langweiligvor 10 Tagen
    interessant und wichtig

    Unsere Meinung:

    Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut, da ich schon länger auf der Suche nach einem Buch über dieses Thema war, das für meine Schüler brauchbar wäre.

    Im ersten Moment, beim ersten Durchblättern, war mir das Buch nicht gleich sympathisch. Die Illustrationen sind jetzt nicht so meins. Gepunktet hat das Buch beim ersten Lesen und nach dem ersten Blick in das Inhaltsverzeichnis, denn dort tauchen Themen bzw. Fragen auf, wie:

    -Was heißt eigentlich „öffentlich-rechtlich“ bzw. „privat“?
    -Warum kommen fast nur schreckliche Nachrichten vor?
    -Pressefreiheit
    -Machen Journalisten auch Fehler?
    -Wie findet man die Wahrheit heraus? – Fake-News

    Aufgelockert wird das Beantworten der Fragen durch Interviews mit „bekannten Größen“, wie z.B. mit Peter Kloeppel oder Marietta Slomka. Zudem gibt es immer wieder Rätsel für die jungen Leser, Tipps und Tricks und einige andere Mitmachangebote, die das doch teils trockene Thema ein wenig ansprechender machen. 

    ***************

    Fazit:

    Ein gut aufgebautes, ansprechend gestaltetes Buch, das sicherlich nicht nur für Kinder ab 8/9 Jahren, sondern auch für Erwachsene sehr interessant ist. Das Buch bietet sich als gemeinsame Lektüre in der Familie perfekt an. 

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    Cover des Buches Rupert undercover. Ostfriesische Mission (ISBN: 9783833741319)

    Bewertung zu "Rupert undercover. Ostfriesische Mission" von Klaus-Peter Wolf

    Rupert undercover. Ostfriesische Mission
    Normal-ist-langweiligvor 10 Tagen
    Rupert ist ein ganz spezieller Typ, den man mögen muss…

    Meine Meinung:

    Ich habe die gesamte „Sommerfeldt-Reihe“ als Hörbuch gehört, kenne aber die Ann-Kathrin Klaasen Reihe selbst nicht. Wie auch diese Reihe spricht der Autor selbst auch die Sommerfeldt Reihe. Das war für mich tatsächlich anfangs ein Problem, da ich mit der Stimme des Autors immer den Serienmörder Sommerfeldt verbunden habe. Jetzt aber hatte Rupert die selbe Stimme. Das war tatsächlich schwierig. Ich hatte immer den Eindruck, dass Sommerfeldt gleich um die Ecke kommt und in der neuen Geschichte ebenfalls mitspielt. 

    Nach ca. 1 CD war mein Gehirn dann so weit, dass ich mich auf Rupert und seine Geschichte einlassen konnte.

    Rupert ist schon ein ganz spezieller Typ, der anfangs auf mich sehr unsympathisch wirkte. Er kommt sehr triebhaft und wollüstig rüber, guckt sich nach jeder Frau um und denkt sehr oft an Sex. Dabei ist er verheiratet und bis auf seine Schwiegermutter scheint sein Eheleben zumindest ok zu sein. Er machte jetzt auch anfangs nicht den Eindruck, dass er in der nächsten Zeit einen Doktortitel machen würde. Sprich: Er wirkte eher naiv und unbedarft. Und so jemand soll nun einen internationalen Drogenboss ersetzen, der auch noch belesen ist, Vegetarier und jeden Wein an der Farbe und am Geruch erkennt. Das fand ich schon sehr fraglich. 

    Die Geschichte selbst benötigt ein wenig, bis sie Fahrt aufnimmt und auch zwischendurch fehlte mir ein wenig die Spannung. Die erste Stunde war ich nicht sicher, ob ich am Ende sagen würde, dass ich gut unterhalten wurde. Ruperts Geschichte bzw. die Story wurde jedoch, je weiter sie fortschritt, auch spannender und auch komplexer. Für mich passte Rupert nicht immer in diese Geschichte, er wirkte teilweise ein wenig fehl am Platz. Er war jetzt nicht gerade der Sonderermittler wie er im Buche steht, was ihn natürlich einerseits interessant macht, andererseits aber auch manchmal recht komisch wirkt. 

    Das Ende hat es tatsächlich in sich und macht Lust, die Reihe weiter zu verfolgen. Ich bin trotzdem noch nicht ganz sicher, ob ich erneut Teil von Ruperts Abenteuer sein möchte. Er ist nicht ganz der Typ Ermittler, dem ich gerne folge bzw. mit dem ich gerne Abenteuer erlebe.

    ************

    Fazit:

    Besser als nach der ersten Stunde erwartet, jedoch ist Rupert schon ein sehr spezieller Typ, den man mögen muss. Er wächst auf jeden Fall über sich hinaus und konnte mich teils wirklich beeindrucken. Wer die anderen Hörbücher des Autors, wie zum Beispiel die Reihe rund um den Serienmörder Dr. Sommerfeldt auch gehört hat, hat vielleicht, wie ich auch, Probleme, die Stimme bei einer neuen Geschichte sofort zu akzeptieren. 

    Sicherlich hörenswert  (3,5 / 5)

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    Cover des Buches Escape Quest (ISBN: 9783741523861)

    Bewertung zu "Escape Quest" von Chiu Pa Ming

    Escape Quest
    Normal-ist-langweiligvor einem Monat
    lange Rätsel-Unterhaltung

    Unsere Meinung:

    Wir sind ja absolute Exit/Escape Room Fans: Ob Bücher, Spiele oder auch die wirklichen Räume, in denen man „eingesperrt“ wird  -ganz egal. Wir finden diese Art der Freizeitgestaltung richtig gut und auch sinnvoll. Aufgrund der ganz speziellen Zeit im Moment haben wir drei neue Reihen ausprobiert. 

    Eine dieser drei Reihen heißt „Pocket Escape Book“ und wir haben gleich zwei Rätsel-Bücher dieser Reihe getestet. Eine weitere Reihe heißt „Mission Exit“ und ist eher für jüngere Kinder geeignet. Als dritte Reihe haben wir die vorliegende ausprobiert= Escape Quest

    Da man die Exit Spiele nur einmal verwenden kann, ist das für uns immer die erste Überlegung: Was ist mit diesem Buch? Auch hier muss man Seiten knicken, teilweise auch zerstören, reinschreiben, markieren, etc. Man kann das Buch nach dem „Spielen“ definitiv nicht mehr an Freunde weitergeben oder erneut spielen. Vor allem macht es ja auch Spaß, das Buch richtig zu nutzen, dafür wurde es ja auch gekauft.

    **************

    Zu diesem Rätselbuch:

    • die Geschichte hat uns vom Inhalt und von der Idee her gut gefallen; 
    • die Textlänge ist ebenso in Ordnung;
    • die Rätsel sind sehr unterschiedlich in ihrem Niveau. Manchmal so leicht, dass wir zu sehr um die Ecken gedacht haben, manchmal so schwer oder kompliziert, dass wir nicht alleine auf die Lösung kamen; 

    Was uns besonders gut gefallen hat:

    Die Rätsel sind sehr unterschiedlich und jeder findet hier Rätselarten, die er gerne macht. Des Weiteren kann man hier locker 5 Stunden mit diesem Buch zubringen und gemeinsam das Gesamträtsel lösen. Für das, was man geboten bekommt, ist der Preis wirklich sehr angemessen.

    **************

    Fazit:

    Das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt absolut. Mit diesem Buch kann man locker 5 Stunden verbringen, wenn man nicht durch das Buch hetzt und sich auch bei dem Lösen der Rätsel Zeit nimmt. Wir haben auch schon einen weiteren Band gekauft und hoffe, dass auch dieser uns von der Geschichte her gut unterhalten wird. Mal sehen, ob wir auch hier wieder einige vergnügliche Stunden verbringen werden.

     (4 / 5)

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    Cover des Buches Mord in Sunset Hall (ISBN: 9783442315567)

    Bewertung zu "Mord in Sunset Hall" von Leonie Swann

    Mord in Sunset Hall
    Normal-ist-langweiligvor einem Monat
    Eine Senioren-WG und eine Schildkröte ermitteln…

    Meine Meinung:

    Ich habe „Glennkill“ vor ewigen Zeiten gelesen und wurde gut unterhalten. Weitere Romane der Autorin habe ich nicht gelesen. Das aktuelle Buch über eine spezielle Senioren-WG fand ich aber wieder sehr interessant und wie ich hoffte, nicht nur spannend, sondern auch zwischendurch witzig. 

    Es handelt sich vom Genre her um einen Kriminalroman und die Geschichte bzw. der Fall beginnt auch umgehend, was ich sehr gut fand. Es gibt auch nicht nur einen Mord, was immer wieder den Spannungslevel hebt. Leider gibt es zudem immer wieder längere Passagen, die überhaupt nicht spannend waren und in denen die Geschichte vor sich hin dümpelt, da nicht wirklich etwas passiert. 

    Die Personen der Senioren WG sind sehr unterschiedlich, bleiben meiner Meinung aber alle etwas blass. Ich hätte sehr gerne zu Beginn eine Einleitung über die Bewohner gehabt. Während der Geschichte streut die Autorin immer wieder Informationen über den ein oder anderen, wie Infos über die ehemaligen Jobs, wer die WG gegründet hat, wer welche Leiden hat, ….usw. 

    Agnes, eine der Gründerin der WG, spielt die Hautrolle in diesem Kriminalfall und von ihr liest man am meisten, mit ihr geht man als Leser auf Mördersuche.

    Sehr viel Witz entsteht einerseits über die Personifikation der Schildkröte und andererseits über die etwas skurrile WG-Bewohnerin Edwina. Durch diese beiden enthält die Geschichte ein wenig Pepp. Sobald einer von beiden oder auch beide in der Geschichte vorkamen, freute ich mich, da ich wusste, dass es jetzt unterhaltsam wird.

    Der Fall selbst war ebenfalls unterhaltsam, aber sehr oft flachte das Spannungslevel ab, da die Autorin verschiedene Geschichten einfließen ließ, die zwar irgendwie zur Geschichte passten, aber auch dafür sorgten, dass diese langatmig wurde. Das Ende war passend und ich kann damit gut leben.

    ************

    Fazit:

    Mich konnte die Idee mit der Senioren-WG begeistern und vor allem mit der Schildkröte und auch Edwina hatte ich immer wieder Spaß. Der Fall selbst ist unterhaltsam, jedoch nicht durchgehend spannend. Ich habe mir etwas mehr von der Geschichte erhofft, auch wenn ich insgesamt gut unterhalten wurde. Es gab jedoch einige Längen und für mich bleiben die Charaktere zu blass. 

     (3,5 / 5)

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    Cover des Buches Der Tod kennt keinen Ruhestand (ISBN: 9783548062037)

    Bewertung zu "Der Tod kennt keinen Ruhestand" von Martin Sernko

    Der Tod kennt keinen Ruhestand
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    Reihenauftakt, Ermittler in Frühpension

    Meine Meinung:

    Ich lese sehr gerne Regionalkrimis, da sie oft wirklich lustig sind und keinesfalls abgehoben á la James Bond. Ich mag solche realistischen Krimis, bei denen es um Familienfehden, Geld, Habgier oder Rache geht. Sehr häufig höre ich solche Krimis auch als Hörbuch, da diese im passenden Dialekt vorgelesen werden und sich dann die passende Stimmung schneller einstellt. 

    Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht leicht. Ich bekam anfangs keinen Zugang zur Geschichte und konnte mich nicht gut auf den Text konzentrieren. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber manchmal kommt der Schreibstil nicht im Gehirn an, so dass man es nicht schafft, sich nur noch auf das Gelesene zu konzentrieren und alles andere auszublenden.

    Zudem setzt der Autor vor die Namen der Figuren sehr häufig einen Artikel „der Matthias Madritsch..“, „er gab dem Sepp ..“, „die Erika blickte…“ Ich persönlich mag das nicht und es stört mich tatsächlich auch in meinem Lesefluss. Ich habe dann einfach versucht, beim Lesen die Artikel zu überfliegen. 

    Die Geschichte selbst konnte mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten unterhalten und ich mochte Kogler, sein Verhalten und seine Vorgehensweise. Sehr angenehm empfand ich, dass Kogler schon älteren Semesters ist und mit beiden Beinen im Leben steht. Natürlich gibt es da dieses Geheimnis, wegen dem Kogler ja überhaupt erst in Frühpension geschickt wurde. Diese Geschichte im Hintergrund machte das Ganze auch ein wenig spannender. Aber es gibt keine Liebeseskapaden oder andere Probleme aus der Vergangenheit, die Kogler das Leben schwer machen und in irgendeiner Weise aufgearbeitet werden müssen. 

    Der Fall ist nachvollziehbar, gut verständlich und realistisch. Hier konnte ich gut folgen und sogar Verständnis für manch einen der „Bösen“ entwickeln.

    Mir haben beim Lesen auch folgende Nebencharaktere sehr gut gefallen, allen voran natürlich Blacky, der wie unser Kater auch seine halb gefressenen Geschenke auf der Couch ablegt und nicht vor die Haustür. Branko gelang es durch sein Verhalten und seine Art zu sprechen sehr schnell, Sympathiepunkte einzuheimsen. Und Sepp dürfte sehr gerne mal um Kochen bei mir vorbeikommen! 🙂

    **************

    Fazit:

    Ich wurde letztlich gut unterhalten, hatte aber anfangs große Probleme, in der Geschichte „abzutauchen“. Einerseits wüsste ich schon gerne, wie es bei dem ein oder anderen jetzt weitergeht, andererseits bin ich nicht sicher, ob ich weiterlesen möchte. Ich glaube, das kommt auf den Fall an und wie viele Bücher meine aktuelle Leseliste dann enthält. 

     (3,5 / 5) = lesenswert

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    Cover des Buches Mathilda oder Irgendwer stirbt immer (ISBN: 9783833741364)

    Bewertung zu "Mathilda oder Irgendwer stirbt immer" von Dora Heldt

    Mathilda oder Irgendwer stirbt immer
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    eher eine Familiengeschichte…

    Meine Meinung:


    Ich habe bisher noch kein Buch von Dora Heldt gelesen, habe aber des Öfteren eines in der Hand gehabt. Dieses Mal fand ich den Titel sehr ansprechend und die Geschichte versprach sowohl spannend als auch amüsant zu sein. 


    Zu Beginn hatte ich jedoch das Problem der Stimme der Sprecherin. Bei Hörbüchern und mir steht und fällt der Genuss auch sehr stark mit der erzählenden Stimme. Katja Danowskis Stimme mochte ich leider nicht gleich, ich habe tatsächlich ein wenig gebraucht, um mich auf diese einzulassen. Es hat ca. 1 CD lang gedauert, bis ich mich an den Klang und auch die Betonungen gewöhnt hatte und die Geschichte leichter verfolgen konnte.


    Die Geschichte selbst ist meiner Meinung nach eher eine unterhaltsame Familiengeschichte als ein Krimi, sie ist tatsächlich eher abenteuerlich als spannend. Das Ende besteht auch nicht, wie bei einem Krimi normalerweise, aus dem Showdown rund um den Mörder und dessen Festnahme, sondern um die bestehende Familiengeschichte, um die Beilegung der vorherrschenden Differenzen oder z.B. um das Knüpfen neuer Bande. 


    Fazit:


    Ich wurde im Großen und Ganzen gut unterhalten. Ich mag aber eher spannende und/oder lustige Geschichten. Diese hier ist eher unterhaltender Natur mit ein wenig märchenhaften Tendenzen. Hier fügt sich manches, was man vorher nie für möglich gehalten hatte, es klären sich Dinge, die man nicht einfach so klären kann. Teilweise fand ich die Fügungen ein wenig unrealistisch. 


    Das Ende ist aber genau aus diesen Gründen etwas fürs Herz und ließ mich als Hörer die Geschichte beruhigt zur Seite legen, da sie vollständig abgeschlossen ist. 


    Leider hatte ich auch zu Beginn Schwierigkeiten mit der Stimme der Sprecherin, so dass mir das Zuhören längere Zeit etwas schwer fiel.


    Insgesamt für mich hörenswert 3.5 out of 5 stars (3,5 / 5). Weitere Geschichten aus der Feder der Autorin werde ich aber vorerst nicht lesen oder hören. 

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    Cover des Buches Wild - Sie hören dich denken (ISBN: 9783401605104)

    Bewertung zu "Wild - Sie hören dich denken" von Ella Blix

    Wild - Sie hören dich denken
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    sehr spannend und auch mysteriös…

    Meine Meinung:

    Das Buch sieht auf den ersten Blick schon sehr ansprechend aus und der Titel macht Lust darauf, diese Geschichte zu lesen. 

    Dem Autorenduo ist mit diesem Buch eine richtig spannende Geschichte gelungen, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe, da ich tatsächlich das Buch nur schlecht aus der Hand legen konnte.

    Die vier Jugendlichen sind sehr unterschiedlich und haben ihre Ecken, Kanten, Eigenheiten und auch Geheimnisse. Die Spannung wird z.B. auch dadurch erzeugt, dass man diesen Geheimnissen auf den Grund gehen will. 

    Das Camp bzw. die Campmitarbeiter scheinen ebenfalls etwas zu verbergen und da sind auch noch diese Spuren und Vorkommnisse. In diesem Buch gibt es vieles zu verfolgen und so bleibt man fortwährend dran.

    Ella Blix gelingt es hervorragend die Momente im Wald, die Gerüche, die Geräusche und die Farben darzustellen. Ich habe mich der Natur sehr oft sehr nahe gefühlt und ich konnte mir gut vorstellen, bei den Jugendlichen um Wald zu sein. 

    Die mysteriösen Momente machen das Buch wirklich sehr spannend und geben der Geschichte ein gewisses Etwas, das ich so auch noch nicht in einem Jugendbuch gelesen habe.

    Die Geschichte spitzt sich zu und als Leser wünscht man sich nichts sehnlicher als endlich eine Auflösung zu bekommen. Das Ende und die Auflösungen gingen mir dann tatsächlich aber zu schnell und es wurden mir gerade für die Zielgruppe zu wenige Informationen geliefert. Mehr Erklärungen wären meiner Meinung nach wirklich sinnvoll und auch nötig. 

    Zwischendurch empfand ich die Gleichgültigkeit gegenüber den Gefühlen und Veränderungen, die plötzlich auftraten, als unrealistisch, gerade weil es sich um gewitzte Jugendliche  handelt und nicht um Erwachsene, die für so etwas gar keine Fantasie hätten. 

    ******************

    Fazit:

    Das Buch punktet enorm durch seine Spannung und mysteriösen Momente. Die Unterschiedlichkeit der vier Jugendlichen machen Spaß und sorgen wiederum dafür, dass es nicht langweilig wird. Toll ist auch, dass man sich beim Lesen mit der Natur  verbunden fühlt und eigentlich am liebsten im Wald spazieren gehen möchte. Das Ende fällt meiner Meinung nach kurz und zu knapp aus -gerade auch für die Zielgruppe. Sehr gerne hätte ich hier noch mehr Erklärungen und Ausführungen gehabt. 

    Sehr lesenswert  (4 / 5)

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    Cover des Buches Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief (ISBN: 9783737341950)

    Bewertung zu "Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief" von Michelle Cuevas

    Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    tiefsinniger als das Cover vermuten lässt…

    Unsere Meinung:

    Ich muss gestehen, dass uns sowohl das Cover als auch die Inhaltsangabe ein wenig in die Irre geführt hat. Wir haben erwartet, dass das Buch „einfach“ nur ein witziges Weltraumabenteuer bietet. Es ist aber tatsächlich so, dass dieses Weltraumabenteuer viel tiefsinnigeren Inhalt enthält als man diesem bunten, niedlich illustrierten Buch zugedacht hätte.

    Das sollte man wissen: Die Geschichte rund um Stella und Larry dreht sich vor allem um Trauerarbeit, um die Aufarbeitung von Gefühlen und die Geschichte von Stellas Familie. Sie ist dabei witzig, außergewöhnlich, teilweise auch etwas skurril und eben auch manchmal sehr nachdenklich. 

    Die Geschichte hat uns gut gefallen, wir haben uns jedoch erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen müssen. Das Lesen empfanden wir anfangs als etwas schwierig. Vor allem für jüngere Kinder stelle ich mir das Lesen doch eher etwas schwierig vor. Als Vorlesegeschichte unserer Meinung sicherlich für die Leseanfänger besser geeignet. Das liegt vor allem auch daran, dass Stella sich sehr für Naturwissenschaft interessiert und schon vieles weiß. So kommen in der Geschichte einige Fachausdrücke vor, die Kinder in ihrem Alter vielleicht weder kennen noch einordnen können. Interesse des Lesers am Weltraum z.B. wäre sinnvoll.

    Larry, das schwarze Loch, ist einfach goldig und als Leser kann man eigentlich gar nicht anders, als sich auch ein kleines schwarzes Loch als Haustier zu wünschen. Vor allem, weil es witzig und später auch so gut erzogen ist. 

    ****************

    Fazit:

    Die Geschichte ist wirklich etwas Besonderes und Neues. Man sollte aber wissen, dass es sich nicht nur um eine lockere, witzige Weltraum-Abenteuer-Geschichte handelt, sondern diese auch einen nachdenklicheren und teils auch traurigen Inhalt hat. Zudem ist der Schreibstil bzw. die Wortwahl unserer Meinung nach zu mitunter zu schwer für die jungen Leser. Das Buch bietet sich deshalb als Familienlektüre zum gemeinsamen Lesen an. 

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    Cover des Buches Das Wolkenschiff (ISBN: 9783845830322)

    Bewertung zu "Das Wolkenschiff" von Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    wirklich originell, spannend und emotional…

    Meine Meinung:

    Das Buch besticht von Anfang an durch eine wirklich tolle Atmosphäre und sehr kreative, originelle Ideen. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, da die Geschichte in viele kurze, spannende Kapitel eingeteilt ist.

    Die Charaktere sind sehr einnehmend und sympathisch und ich habe sehr viel Spaß beim Verfolgen der Geschichte gehabt. Hier findet jeder Leser seinen Lieblingscharakter. Auch Kindern wird dies nicht schwerfallen.

    Man legt das Buch auch nur ungern zur Seite, da die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch emotional ist. Man kann beim Lesen staunen, mitfiebern und lachen, mache Szenen lassen den Leser aber auch sehr nachdenklich zurück. Manch eine Situation machte mich beim Lesen auch einfach unfassbar sauer und traurig, dann wiederum gab es so viel zu entdecken und zu lachen, dass die Stimmung schnell wieder gehoben wurde. 

    Sehr gut hat mir auch gefallen, dass neben der Abenteuergeschichte viele verschiedene Themen, wie Familie, Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen vorkommen. So wirkt die Geschichte auch nach dem Zuschlagen des Buches noch nach.

    Das Buch hat insgesamt einen hohen Wiedererkennungswert, da die Geschichte wirklich sehr originell ist. Man möchte sehr gerne erneut auf eine abenteuerliche Fahrt gehen.

    *****************

    Fazit:

    Eine wirklich sehr eingängige, sowohl spannende als auch emotionale Geschichte, die sicherlich viele Liebhaber finden wird. Das Buch wird ab 10 Jahren empfohlen, ist aber sicherlich auch problemlos ab 12/13 Jahren noch interessant und mitreißend. Das Buch bietet sowohl für Mädchen als auch für Jungen eine tolle abenteuerliche Geschichte, die auf jeden Fall in Erinnerung bleibt. 

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    Cover des Buches Die Frequenz des Todes (ISBN: 9783426307601)

    Bewertung zu "Die Frequenz des Todes" von Vincent Kliesch

    Die Frequenz des Todes
    Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten
    lesenswert, kommt aber nicht an Band 1 ran…

    Meine Meinung:

    Ich habe Band 1 (Rezension – Band 1) wirklich gerne gelesen, habe aber in meiner Rezension angemerkt, dass die forensische Phonetik immer wieder zu tragen kommt und für die Geschichte sehr wichtig ist,  aber diese nicht vordergründig beherrscht. Aus diesem Grund ist die Betonung, dass die Besonderheit dieser Reihe die akustische Forensik ist, insgesamt ein wenig irreführend. In Band 2 kommt diese akustische Forensik noch weniger zu tragen als in Band 1 und das hat mich doch enttäuscht.

    Der Fall selbst gefiel mir recht gut und das Buch las sich dementsprechend flüssig und zügig. Jula und Hegel in Kombination haben aber eher weniger mit dem Fall zu tun. Hegel selbst kommt nur wenig zum Zug. Jula dagegen hat viele Auftritte und teilweise wirkt ihr Handeln ein wenig überstürzt und auch ein wenig unrealistisch. 

    Das Ende des eigentlichen Falls fand ich richtig gut und dieses konnte mich auch nochmal überraschen. Das eigentliche Ende zwischen Hegel und Jula ist wiederum ein Cliffhanger, der dazu anregen soll, sich auf Band 3 zu freuen.

    Leider werden in diesem Band keine Fragen, die schon in Band 1 aufgeworfen wurde, beantwortet. Das ist natürlich das, was ich als Leser auf jeden Fall erwartet habe. Es wird zwar eine Neuigkeit „eingestreut“, aber die wirft eigentlich noch mehr fragen auf. Ein paar Häppchen wären schön gewesen. 

    ******************

    Fazit:
    Der Fall selbst konnte mich gut unterhalten, teiweise erschrecken und das Buch schnell durchlesen. Leier kommt auch dieses Mal die akustische Forensik zu kurz, eigentlich noch mehr als im ersten Band. Der Fall steht deutlich mehr im Vordergrund, so dass der Rest in den Hintergrund rückt. Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Sehr gerne würde ich erneut mit Jula auf „Verbrecherjagd“ gehen und mit ihr ihre Vergangenheit beleuchten. Ich würde mir für Band 3 jedoch deutlich mehr Jula und Hegel und vor allem deutlich mehr akustische Forensik wünschen und auf jeden Fall Antworten auf Julas Fragen.

     (3 / 5) lesenswert, aber mit Abstrichen

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