Penelope1

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die Falle (ISBN: 9783442714179)

    Bewertung zu "Die Falle" von Melanie Raabe

    Die Falle
    Penelope1vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Bis zum Schluss fesselnd !
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    Cover des Buches Delphinsommer (ISBN: 9783404923090)

    Bewertung zu "Delphinsommer" von Patti Callahan Henry

    Delphinsommer
    Penelope1vor 9 Monaten
    Cover des Buches Fröhlich fasten (ISBN: 9783833867248)

    Bewertung zu "Fröhlich fasten" von Susanne Fröhlich

    Fröhlich fasten
    Penelope1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurweiliges Buch zum Thema Fasten - Frisch und fröhlich lässt sie uns teilhaben an ihren Erfahrungen, dazu Fakten. Absolut empfehlenswert!
    Fröhlich fasten – Heilfasten muss nicht öde sein !

    Während ich meine diesjährige Fastenkur durchführte, entdeckte ich durch Zufall das neue Buch von Susanne Fröhlich - „Fröhlich fasten!“. Das kam mir natürlich gerade recht und so landete es in meinem Einkaufswagen. Am gleichen Tag fing ich mit dem Lesen an – und war begeistert !


    Frau Fröhlich hat selbst 36 Tage gefastet und teilt Ihre Erfahrungen in ihrer munter-fröhlichen und erfrischenden Art mit uns Lesern. Dabei gibt es Hochs und Tiefs, es ist nicht immer einfach, den inneren Schweinehund zu überlisten, die Waage wird zum Freund/Feind, aber da das Abnehmen nur ihre sekundäre Motivation war, liegt der Focus für sie hauptsächlich auf ihren rheumatischen Beschwerden. Fröhlich und kurzweilig lässt sie uns teilhaben an ihren Empfindungen – physisch als auch psychisch, ihren Erfahrungen mit der Umwelt, Freunden und Familie und zeigt, dass Fasten befreit – in jeder Hinsicht !


    Dabei merkt man schnell, dass die Autorin weiß, wovon sie spricht – schließlich fastet sie nicht zum ersten Mal und hat bereits so manche „Fastenkrisen“ und „Fastenhochs“ mitgemacht. Auch zu ihrer Kur in einer Fastenklinik nimmt sie uns mit und auch hier wird es fasten-fröhlich, denn auf ihre ironisch-frische und humorvolle Art werden ihre Erlebnisse nicht langweilig,

    Neben Frau Fröhlich kommen im Buch auch andere Fastende zu Wort, z.B. Bärbel Schäfer, die ebenfalls - in Kurzform – von ihren Eindrücken beim eigenen Fasten erzählt.


    Im Nachwort werden im Interview mit einer Fastenexepertin (Tünnissen-Hendricks) wichtige Fragen zum Thema Fasten beantwortet, die Mut machen, es selbst einmal zu probieren bzw. auch durchzuhalten. Mein Plan zum Zeitpunkt des Lesens war : 1 Woche fasten, nach dem Lesen der Lektüre (innerhalb zwei Tagen hatte ich es verschlungen!). Nach dem Lesen beschloss ich spontan, noch eine Weile weiterzufasten, nun bin ich in der 3. Woche und mir geht es blendend ! Also ein großes Lob an Susanne Fröhlich für dieses erfrischende Buch zu ein aktuelles Thema .


    Fazit: Susanne Fröhlich hat ein kurzweiliges und lesenswertes Buch zum Thema (Heil-)Fasten geschrieben, das ihre eigenen Erfahrungen widergibt,  auf locker-fröhliche Art.  dabei gibt es außerdem interessante Fakten. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zur Hand zu nehmen - egal, ob man fastet, fasten will oder auch nicht !


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    Cover des Buches Für immer zuckerfrei (ISBN: 9783431039979)

    Bewertung zu "Für immer zuckerfrei" von Anastasia Zampounidis

    Für immer zuckerfrei
    Penelope1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich hilfreiches Buch mit Erfahrungen und Tipps, die zeigen, dass eine Leben OHNE Zucker möglich ist ;-).
    Für immer zuckerfrei – sehr glaubwürdig !

    „Gesund „ ernähren – diesen Versuch unternehmen wir in unserer Familie bereits seit einigen Jahren: eigener Garten, Bioprodukte, auf Zucker achten, Ketchup usw. selbst machen (ohne Zucker). Dennoch gelingt es uns nicht immer, allen (Zucker-)fallen zu widerstehen. Häufig genug erliegen wir Chips, Gummitieren, Schoki, usw. - das schlechte Gewissen hinterher macht es dabei nicht wirklich besser...

    Anastasia Zampounidis dagegen hat es geschafft – seit nunmehr wohl 11 Jahren völlig ohne Zucker auszukommmen. Humorvoll und lebensnah berichtet sie von ihrem zuckerfreien Leben, ihren Erfahrungen, ihren Kämpfen, wie und warum es zur „Umstellung“ kam und wie sie im Alltag damit zurechtkommt. Das ist nicht nur sehr interessant und lesenswert, sondern zeigt auch durchaus , dass es „Schwachstellen“ gibt, dass auch sie in die eine oder andere „Falle“ getappt ist, und welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat.

    Sie ist eben auch „nur ein Mensch“, beweist jedoch, dass es einfacher ist, je länger und konsequenter man beim Zuckerverzicht bleibt. Natürlich und hauptsächlich ist es natürlich eine „Einstellungssache“, steht man nicht voll und ganz dahinter, wird es nicht funktionieren, man muss davon überzeugt sein, um es wirklich durchzuziehen – dann ist es einfach Alltag, ganz normal und drehen sich die Gedanken irgendwann einmal nicht mehr nur ums -zuckerfreie- Essen, läuft alles mehr oder weniger von alleine. Man findet seinen Rhythmus und dem zuckerfreien Konsum steht nichts mehr im Wege.

    Mir gefällt dieses Buch von Frau Zampounidis sehr gut, es bestärkt mich in unserem Vorhaben, künftig vollkommen auf Zucker zu verzichten und zeigt, dass es auch kein Weltuntergang ist, wenn man einmal schwach wird – so lange es nicht ständig zu „Ausnahmen“ kommt ;-). Genau solche „Erfahrungsberichte“ von Menschen, die es tatsächlich seit langem geschafft haben, ohne Zucker auszukommen, sind es, die einen bestärken und zeigen: Es funktioniert – wenn man es nur wirklich will !

    Ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt die Autorin kurzweilige die Gefahren und negativen Aspekte des Zuckerkonsums, gibt hilfreiche Tipps – die sie aus ihrer eigenen Erfahrung schöpfen kann – und nicht zuletzt einige schöne Rezepte, die Lust auf den Start in ein zuckerfreies Leben macht – lecker geht eben auch ohne !

    Dabei hat man keineswegs den Eindruck, hier eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen – das Buch liest sich flüssig, fast wie ein Roman, und ganz nebenbei erhält man auch noch interessante Fakten und Zusammenhänge über die Nahrungsmittelindustrie, TCM, 5-Elemente-Ernährung, Qi, Ayurverda usw.


    Fazit: Ein kurzweiliges, lesenswertes Buch für alle, die sich mit dem, was sie essen und wie sie leben, näher auseinandersetzen . Sehr empfehlenswert !

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    Cover des Buches Die Geschichte des verlorenen Kindes (ISBN: 9783518425763)

    Bewertung zu "Die Geschichte des verlorenen Kindes" von Elena Ferrante

    Die Geschichte des verlorenen Kindes
    Penelope1vor 2 Jahren
    Cover des Buches Dass Wahrheit schweigen muss (ISBN: 9783442728459)

    Bewertung zu "Dass Wahrheit schweigen muss" von Mary McCarthy

    Dass Wahrheit schweigen muss
    Penelope1vor 3 Jahren
    Irische Familiengeschichte

    Inhalt: Irland, 60er Jahre: Als die Studentin Sheila ungewollt schwanger wird, steht sie vor einer schwierigen Entscheidung, denn als alleinerziehende Mutter hat man es im Irland der 60er Jahre nicht leicht. Sie gibt ihr Kind zur Adoption frei... Dieser Schritt geht einher mit einem Neuanfang für die junge Frau, die nun versucht, neue Wege zu gehen und sich ein neues Leben aufzubauen. Gleichzeitig lässt sie der Gedanke an ihre Tochter, der sie den Namen Karen gegeben hat, nicht los  - bis sie schließlich nach langen Jahren die Suche nach ihr aufnimmt... 

    Meine Meinung: "Dass Wahrheit schweigen muss" schildert auf eindringliche Weise das Schicksal einer jungen Frau im Irland der 60er Jahre  . Ungewollt schwanger - welche Möglichkeiten und Chancen hatte ein Mädchen in dieser Situation in jener Zeit? Der Autorin Mary McCarthy gelingt es, die Zweifel, Ängste und Stimmungen der jungen Frau  glaubhaft darzustellen, was werden die Eltern sagen, die Nachbarn, "die Anderen"? Die Gesellschaft hat ihre eigenen Regeln, wer ausbricht, muss die Konsequenzen tragen...

    Sheila muss eine Entscheidung treffen,  dazu stehen und sie - einmal getroffen -  akzeptieren, so schwer es ihr auch fällt. Und auch hier gelingt es der Autorin, dem Leser den Schock, die Reaktionen des Umfeldes und Sheilas Gefühlswirrungen glaubhaft nahezubringen. 

    Sheila sucht einen neuen Weg, nachdem sie entschieden hat, dass eine Rückkehr zum Studium für sie nicht mehr infrage kommt. Diesen neuen Weg geht sie - und geht voll in dieser neuen Herausforderung und Aufgabe auf. Doch kommt mit dem Erfolg auch das Glück - ist Sheila  glücklich ? Dieser Frage kann man als Leser auf den 540 Seiten des Buches nachgehen.

    Die Suche nach ihrer Tochter nimmt einen überraschend kleinen Teil des Romanes ein - hiervon  hätte ich mir mehr gewünscht und mehr versprochen - mehr Seiten, mehr Tiefe, mehr Einsichten, mehr Blicke in die Zukunft... Was jedoch nicht bedeutet, dass mir die Geschichte von Sheila nicht gefallen hat - im Gegenteil: Die Verbindung mit einem flüssigen Schreibstil, Beschreibungen und Einblicken in die Gesellschaft Irlands sorgen dafür, dass man die junge Frau nur zu gerne auf ihrem Lebensweg begleitet und ihr alles Gute wünscht. 

    Fazit: Mir hat "Dass Wahrheit schweigen muss" sehr gut gefallen - eine kurzweilige und interessante Familiengeschichte, genau richtig für ein langes Wochenende, Urlaub, ...?

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    Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege (ISBN: 9783518425756)

    Bewertung zu "Die Geschichte der getrennten Wege" von Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege
    Penelope1vor 3 Jahren
    Freunde sind füreinander da, auch wenn man sie nicht sieht...

    Im dritten Band der "Neopolitanischen Saga" begleiten wir die beiden Freundinnen durch die bewegten 70er Jahre in Italien. Beide sind Mutter geworden, doch während Elena einen wohlhabenden Mann geheiratet und sogar ein Buch herausgegeben hat, hat Lila sich für einen neuen Weg entschieden, der durch den täglichen Kampf um Arbeit und Kind geprägt wird. Die Entfernung zwischen den beiden Freundinnen wird immer größer, nicht nur geographisch...

    Meine Meinung:
    "Die Geschichte der getrennten Wege" führt die Familien- und Freundinnensaga auf gewohnte Art und Weise weiter. Schnell ist man wieder mitten im Geschehen und kann sich ins Italien der 70er Jahre hineinversetzen. Elena und Lila sind "alte Bekannte", die sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln, wobei dies sehr unterschiedlich geschieht. Dabei ist es immer wieder interessant zu sehen bzw. zu lesen, wie unterschiedlich die beiden jungen Frauen sind - und trotzdem verlieren sie nie ganz den Kontakt zueinander. Elena ist stets bemüht, es den anderen recht zu machen, deren Achtung zu erhalten. Lila hingegen sind "die anderen" schon immer egal gewesen, sie ist spontan, tut das, was sie für richtig hält und hält auch mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Nicht immer zu ihrem Vorteil, aber trotzdem - oder wahrscheinlich sogar gerade deshalb - wird sie von vielen Menschen ihrer Umgebung geachtet.

    Elena ist eine eher unsichere Frau, die nicht so recht weiß, was sie tun will und tun soll. Lila hingegen geht ihren Weg, auch wenn sie nicht immer sofort weiß, wohin er führt. Dabei gibt es nur wenige Menschen in ihrem Umfeld, auf die sie Rücksicht nimmt.

    Das Verhältnis zwischen den Freundinnen ist recht wechselhaft, Elena bewundert Lila einerseits für ihre "gerade" Art, auch wenn sie längst nicht alles gutheißt, was ihre Freundin tut. Andererseits fürchtet sie oft Lilas ehrliche Meinung, was dazu führt, dass der Kontakt oft nur spärlich und telefonisch aufrechterhalten wird. Dennoch: In der Not muss sich ihre Freundschaft beweisen, was mal mehr, mal weniger gut gelingt...

    Die politische Situation spitzt sich in den 70er Jahren immer mehr zu und so lässt es sich nicht vermeiden, dass auch Elena und Lila Stellung beziehen müssen, was ebenfalls zu Spannungen führt und dem Roman bereichert.

    Erzählt wird die Geschichte, wie bereits in den ersten beiden Bänden, von Elena und somit aus ihrer Perspektive. Somit fühlt man sich als Leser
    wirklich hautnah dabei, einbezogen in die Gefühlswelt von Elena. Sie wirkt authentisch, menschlich, mit all ihren Ängsten, Sorgen, Schwächen und Zweifeln - vielleicht macht genau dies einen Teil des Sogs dieser Reihe aus - mir zuindest ergeht es so. Sie hat Ziele, arbeitet darauf hin, um dann festzustellen, dass man nicht alles planen kann und vieles ganz anders kommt, als zunächst gedacht...

    Fazit: Im dritten Band der Neapolitanischen Saga rund um die inzwischen jungen Mütter Elena und Lina begleitet man die jungen Frauen in unruhigen politischen Zeiten - mit all ihren Schwächen, Stärken und einer Freundschaft, die selbst nach so langer Zeit, immer wieder für Überraschungen sorgt.

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    Cover des Buches Das Teufelsspiel (ISBN: 9783442368297)

    Bewertung zu "Das Teufelsspiel" von Jeffery Deaver

    Das Teufelsspiel
    Penelope1vor 3 Jahren
    Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens (ISBN: 9783518425749)

    Bewertung zu "Die Geschichte eines neuen Namens" von Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens
    Penelope1vor 3 Jahren
    Die "Freundinnen-Saga" geht weiter....

    Inhalt:
    Die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Elena und Lila knüpft in Band 2 (Die Geschichte eines neuen Namens) nahtlos an Band 1, der mit der Hochzeit von Lila und Stefano endet.

    Die gerade geschlossene Ehe steht unter keinem gutem Stern, dies wird nur allzu schnell deutlich und so nimmt diese Ehe – und die Liebe - ihren Lauf...
    Während Lila ihren eigenen Kampf führt - zwischen Ehe, Rechten und Pflichten - geht ihre Freundin Elena ihren eingeschlagenen Weg weiter, der sie zur Schule führt, zum harten Lernen, Arbeiten, um aus dem Rione herauszukommen, wie die Freundinnen es sich als Kind versprochen hatten. Arm, aber stets bemüht, es allen recht zu machen, alle Erwartungen zu erfüllen und „weiterzukommen“, ringt sie immer wieder zwischen Ehrgeiz und dem Wunsch, alles hinzuwerfen und einen anderen Weg einzuschlagen, die Streberin hinter sich zu lassen...

    Ihre Freundschaft erlebt Höhen und Tiefen, Zeiten, in denen sie sich längere Zeit nicht sehen, sich sogar aus dem Weg gehen, und Zeiten, in denen sie die Nähe der anderen suchen und brauchen.
    Eine aufregende Zeit im Rione, diese sechs Jahre der beiden jungen Frauen, denn natürlich haben sich auch die Jungen von damals zu jungen Männern entwickelt, die ihren Weg gehen und suchen - und im Rione und in Venedig ist die Zeit natürlich auch nicht stehengeblieben...

    Meine Meinung:

    Ich habe mich sehr auf den zweiten Band rund um die Geschichte des „Rione“ gefreut – und wurde nicht enttäuscht. Es ist interessant und geradezu spannend zu verfolgen, wie sich das Viertel und die vertrauten Menschen aus dem italienischen Dorf weiter entwickeln, allen voran natürlich die Freundinnen Lila und Elena. Die Verlobungszeit verlief so vielversprechend, die Hochzeit hingegen weniger, sodass man natürlich als Leser gebannt die Seiten umblättert, um zu sehen,wie das wohl weitergeht.
    Ob es an Elena oder an der Übersetzerin liegt – oder an beiden - auf jeden Fall wird man in dieses Dorfleben hineingezogen, so ging es mir zumindest. Und je mehr man die Bewohner kennenlernt, umso mehr festigen sich Sympathien – oder Antipathien. Wobei.... so wirklich sympathisch finde ich dabei nur wenige Personen, einige bleiben eher blass, andere entwickeln immer mehr Persönlichkeit und Stärke.

    Elena als Erzählerin ihrer eigenen Geschichte versteht es sehr gut, ihre eigene, innere Unruhe darzustellen, ihre Unsicherheit. Ihr Charakter hingegen wirkt über allem erhaben, sie ist ehrlich, überaus anpassungsfähig und versteht es, das Vertrauen der Menschen in ihrer Umgebung zu erlangen.
    Ihre Freundschaft zu Lila wird in diesen sechs Jahren des Handlungszeitraumes dieses Bandes oft auf die Probe gestellt. Die beiden Teenager scheinen auf den ersten Blick vollkommen unterschiedlich zu sein, und dennoch sind die beiden in gewisser Weise voneinander abhängig, sie helfen sich gegenseitig – und profitieren gleichzeitig davon, jeder auf seine Weise.
    Dabei hat genau ihr Verhältnis zu Lila einen nicht unwesentlichen Anteil an ihrer eigenen Zerrissenheit, der innerliche und unbewusste Wettkampf zwischen den beiden nährt und hemmt Elena zugleich.

    Um bei der Vielzahl der Personen im Rione besser den Überblick zu behalten, gibt es nun sogar im vorderen Teil des Buches eine detaillierte „Vorstellung“ der einzelnen Personen, und wem das noch nicht ausreicht, dem bietet das faltbare Lesezeichen nochmals eine kurze Personen-Übersicht – TOP!
    Übrigens: Wer den ersten Band nicht gelesen hat, dem dürfte es trotzdem nicht allzu schwer fallen, mit diesem zweiten Band „Die Geschichte eines neuen Namens“ einzusteigen, denn gleichzeitig mit der ausführlichen Personenbeschreibung erhält man einen kurzen „Rückblick“ über das bereits Geschehene...


    Fazit: Der zweite Band der „Neapel-Saga“ ist genauso hinreißend wie der erste Band und führt die Geschichte um die beiden Freundinnen und dem „Rione“ nahe Neapel absolut lesenswert fort ! Ich freue mich bereits auf Band 3 und 4 !

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    Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783100524034)

    Bewertung zu "Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden
    Penelope1vor 3 Jahren
    Eine zeitreisende Liebesgeschichte

    Inhalt: Henry liebt Clare. Henry unternimmt Zeitreisen – ungewollt, nicht geplant, nicht vorhersehbar. Er „landet“ sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft – nackt, ohne jegliche Kleidung, muss er sich als erstes um passende Kleidung kümmern, was nicht immer einfach und schon gar nicht immer unauffällig funktioniert und somit mitunter zu „interessanten“ Begebenheiten führt… Er ist seiner Zeit – und seiner Liebe Clare stets voraus, zumindest meistens. Clare lernt Henry bereits als 6-jähriges Mädchen kennen, Henry ist zu diesem Zeitpunkt bereits 36, obwohl er eigentlich nur 8 Jahre älter als sie ist… Ihre Bekanntschaft, ihre Liebe ist spannend, zärtlich, ungewöhnlich – die Zeitreisen sorgen dafür, dass Claire immer wieder in Ungewissheit zurückbleibt, nie wissend, wann – und in welchem Zustand sie ihren Henry wiedersieht. Und auch für Henry ist es alles andere als einfach, vieles kann und darf er Clare nicht anvertrauen. Nicht immer einfach für die Liebe, doch trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb, steigt ihr Vertrauen ineinander, ihre Sehnsucht, ihre Verbundenheit…

    Meine Meinung: Eine zauberhafte – und ungewöhnliche – Liebesgeschichte, die durch die Zeit reist. Sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft – der Leser erlebt zum Beispiel haut- und zeitnah mit, wie Henry „seine“ Claire kennenlernt – sie gerade einmal im Alter von 6 Jahren, er bereits reife 36, obwohl er in Wirklichkeit zu diesem Zeitpunkt erst 14 ist. Zeitweise verwirrend und anspruchsvoll, man begibt sich quasi mit Henry auf Zeitreise, jedoch merkt der Leser rasch, dass er nicht so geübt im „Zeitreisen“ ist wie Henry, hin und wieder fiel mir der „Anschluss“ und das Umdenken etwas schwer. Die Autorin hat zum Glück die Kapitel jeweils mit den Daten, Jahreszahlen und sogar dem jeweiligen Alter von sowohl Claire als auch Henry versehen, sodass es leichter fällt, den Überblick zu behalten. Außerdem folgt die Geschichte natürlich einer gewissen Chronologie, aber wie gesagt, die Zeitsprünge sind und bleiben Zeitsprünge und so erlebt man quasi hautnah, wie Claire und Henry sich fühlen müssen.

    Insgesamt gefällt mir die Idee und Umsetzung der zeitreisenden Liebesgeschichte sehr gut, auch wenn ich die Erklärungen und Geschehnisse nicht immer ganz schlüssig empfand, was jedoch verzeihlich ist, immerhin handelt es sich -zum Glück – um eine „erfundene“ Geschichte. Nicht auszudenken, wenn es solche Gendefekte tatsächlich gäbe ;-). Man muss sich eben darauf einlassen, dann kann man die bezaubernde Lebens- und Liebesgeschichte von Henry und Claire miterleben und „genießen“.

    Fazit:
    Eine Lebens- und Liebesgeschichte, die durch die Zeit reist – sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. Lässt man sich auf diese ungewöhnliche Zeitreise ein, nimmt man Teil an einer bezaubernden Liebe.

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