Pergamentfalter

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    Cover des Buches Ich wollte nur, dass du noch weißt ... (ISBN: 9783785586082)

    Bewertung zu "Ich wollte nur, dass du noch weißt ..." von Emily Trunko

    Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
    Pergamentfaltervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne, bewegende Briefesammlung!
    Eine wunderschöne, bewegende Briefesammlung!

    „Ich wollte nur, dass du noch weißt“ enthält eine Auswahl von Briefen, die auf Emily Trunkos Tumblr-Blog „Dear My Blank“ anonym veröffentlicht wurden. Es sind Briefe an das eigene Selbst und an die ganze Welt, Briefe an heimlich Geliebte, an Partner*innen und solche, die es mal waren. An Freund*innen und Familie und an verlorene Menschen.

    Jeder einzelne Briefe gibt einen Einblick in ein fremdes Leben: mal auf ein oder zwei Seiten, mal in nur ein oder zwei Sätzen. Trotzdem steht jeder einzelne Brief für sich und kann bewegen, auf ganz unterschiedliche Arten. Manche schenken Freude und Hoffnung, andere bedrücken und machen traurig. Manche strotzen vor Erinnerungen und guter Laune, andere sind Abschiede oder sagen ganz still „Danke“.

    Wer tatsächlich hinter den Briefen steht, lässt sich meist nicht herauslesen. Es gibt keine Vorgeschichten, keine Kontexte. Trotzdem wirken die Briefe. Zudem sind sie alle wunderschön illustriert, was jeder Seite noch einmal eine besondere Wertigkeit gibt.

    Ich finde allein schon die Idee, die hinter diesem Projekt steht, großartig. Was daraus wurde, ist schlichtweg wunderschön.

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    Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)

    Bewertung zu "BLACKOUT - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    Pergamentfaltervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und dank vieler Fakten sehr überzeugend. An manchen Stellen war es mir jedoch etwas zu langatmig.
    Fiktion trifft Realität

    Fiktion trifft Realität: Marc Elsberg schafft in “Blackout” ein packendes Szenario, das geschickt Fantasie und Fakten miteinander kombiniert.
    Die Geschichte springt zwischen verschiedenen Orten in der westlichen Welt und zwischen verschiedenen Personen. Bei dieser Vielfalt kann der Überblick leicht einmal verloren gehen, doch gleichzeitig eröffnen sich dadurch so viele Facetten dieses Szenarios, die es nur noch glaubwürdiger machen.
    In die gleiche Kerbe schlagen die vielen Fakten, die Elsberg einbaut. Sie bringen überzeugend rüber, wie alles funktioniert und miteinander zusammenhängt. An manchen Stellen war es mir jedoch etwas zu viel: Lange Erklärungen und Berichte waren zwar einerseits interessant, zogen die Geschichte aber andererseits in die Länge und nahmen Spannung raus.
    Insgesamt war die Geschichte spannend geschrieben, mit vielen Wendungen, die neuen Wind in die Sache bringen. Die langatmigen Stellen waren dabei nur kleine Wehmutstropfen. Alles in allem fühlte ich mich gut unterhalten.

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    Cover des Buches Beastmode 1: Es beginnt (ISBN: 9783522506304)

    Bewertung zu "Beastmode 1: Es beginnt" von Rainer Wekwerth

    Beastmode 1: Es beginnt
    Pergamentfaltervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung, viel Abwechslung, aber Schwächen in der Umsetzung.
    Solide, mit Luft nach oben

    Gute Unterhaltung, viel Abwechslung, aber Schwächen in der Umsetzung: Während manche Kritikpunkte für mich „typisch Jugendbuch“ sind, stört anderes wie wenig Spannung und Fehler in der Logik deutlicher.


    In der ersten Hälfte stellt die Geschichte die Charaktere vor, in der zweiten Hälfte geht es stärker um das Energiefeld. Richtige Spannung kommt dabei jedoch nicht auf. Die Erzählweise ist sehr unaufgeregt und ausgerechnet die Szenen, die Spannung versprechen, werden zu schnell abgehandelt. Dadurch verschenkt Wekwerth einiges Potenzial.

    Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus den Perspektiven der fünf Hauptfiguren. Das Quintett punktet mit viel Abwechslung – sowohl, was ihre Charaktere, als auch was ihre Fähigkeiten angeht. Emotionen kommen jedoch kaum rüber, m.M.n. weil die Erzählung teilweise einfach zu oberflächlich bleibt.


    Nichtsdestotrotz wurde ich durch die Geschichte gut unterhalten. Gestört haben mich andere Punkte, die leider viel zu oft „typisch Jugendbuch“ sind:

    • Perfektion: Fast alle Haupt- und viele Nebenfiguren sehen betont gut aus. Einzige Ausnahme bildet der Nerd, der – ganz Stereotyp – Brille trägt, tollpatschig ist und der Außenseiter der Gruppe ist.
    • Instant-Liebe: Die Hauptfiguren haben zig Probleme und dann tauchen auch noch urplötzlich tiefe Gefühle füreinander aus. Kann es nicht einmal eine gemischte Jugendgruppe geben, in der es nicht um Liebe geht?
    • Einseitiges Verhalten: Alle paar Seiten steht ganz plötzlich jemand neben einem anderen. Normalerweise fällt mir das nicht so auf, aber hier hat es echt genervt. Können sich die Figuren nicht etwas lebendiger benehmen?

    Daneben gibt es auch noch ein paar logische Fehler. Z.B. Frage ich mich immer noch, wie die Gruppe zwei Leibwächter haben kann, wenn kurz zuvor in einem Kampf nur noch einer gelebt hat.

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    Cover des Buches Blood Orange - Was sie nicht wissen (ISBN: 9783453423145)

    Bewertung zu "Blood Orange - Was sie nicht wissen" von Harriet Tyce

    Blood Orange - Was sie nicht wissen
    Pergamentfaltervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr Roman als Thriller
    Mehr Roman als Thriller

    In „Blood Orange“ gefielen mir die kriminalistische und juristische Seite wirklich gut. Leider machen die nur einen kleinen Teil der Geschichte aus. Der Rest ist wenig spannend bis nervtötend und erinnerte mich eher an einen Roman über Eheprobleme als an einen Thriller.

    DIE HANDLUNG
    sollte sich eigentlich um Alisons Mordfall drehen. Stattdessen nimmt Alisons Privatleben sehr viel Raum ein: Sie betrinkt sich nach der Arbeit regelmäßig mit Kolleg*innen, raucht, hat eine Affäre mit einem Kollegen, kümmert sich kaum um ihre Tochter und ihre Ehe steht kurz vor dem Ende. Zudem hat jemand von ihrer Affäre erfahren und schickt ihr anonyme Droh-SMS.
    Die ständigen Wiederholungen von Alkoholexzessen, Sex und Ehestreit nervten mich schnell und hatten mit dem angekündigten Thriller nichts zu tun. Erst gegen Ende kommt etwas Spannung auf und es wird deutlich, dass die Fäden, die sich im Finale zusammenziehen, in der gesamten Geschichte verteilt wurden. Wäre Alisons private Story nicht so dominant und nervtötend gewesen, hätte sich vermutlich eine subtile Spannung durch das Buch gezogen. So kam für mich nur am Ende etwas Spannung auf, die allerdings nichts mehr retten konnte.

    DIE CHARAKTERE
    waren für mich einfache Handlungsträger ohne Sympathiefaktor und ohne echte Tiefe. Insbesondere die Erzählerin Alison war mir durch ihr Verhalten von Beginn an unsympathisch. Daher war es mir auf emotionaler Ebene auch ziemlich egal, was sie im Laufe der Geschichte erlebt. Mitfiebern war so für mich nicht möglich.

    SPOILER
    Am Ende störte mich zudem der Umgang mit Alisons Alkoholproblem. Zuvor hat sie sich schon mehrfach vorgenommen, mit dem Trinken aufzuhören – erfolglos. Als sie dann aber beschließt, ihrer Tochter eine bessere Mutter zu sein, ist schlagartig keine Rede mehr von Alkohol. Dass dieses vorher so dominate Thema einfach fallen gelassen wird, fand ich unpassend und nachdem Alisons Trinkerei schon Suchtcharakter aufwies, auch wenig realistisch.

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    Cover des Buches Die Liebe des Schwarzmagiers (ISBN: 9783748553717)

    Bewertung zu "Die Liebe des Schwarzmagiers" von Beatrice Regen

    Die Liebe des Schwarzmagiers
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Mix aus Dark Fantasy, Zeitreise und Romance
    Spannendes Debüt

    Wer bei „Die Liebe des Schwarzmagiers“ eine dieser typischen Fantasy-Romanzen erwartet, täuscht sich. Stattdessen liefert die Autorin Beatrice Regen hiermit eine spannende Mischung aus Dark Fantasy, Zeitreise und ein wenig Romance, die es in sich hat.

    Die Geschichte springt zwischen fiktiven deutschen Orten und einer mittelalterlichen Welt, die an Deutschland und Frankreich erinnert. Insbesondere in letzterer geht es mehrmals ganz schön brutal zur Sache. Wer einen empfindlichen Magen hat oder es lieber etwas seichter mag, sei also vorgewarnt! Abgesehen davon ist die Handlung sehr unterhaltsam und dank einiger Wendungen immer wieder für eine Überraschung gut.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, auch wenn ich nach dem Klappentext ein ganz anderes Bild von John hatte und es mir anfangs schwerfiel, meine Erwartungen mit der Realität in Einklang zu bringen. Mit der Protagonistin Diana hatte ich ein paar Probleme, weil sie mir stellenweise zu naiv war und viel schneller selbst grausame Dinge verzeihen kann, als es für mich nachvollziehbar war. Letztlich haben wir uns aber „arrangiert“ und ich hab nur manches Mal die Augen verdrehen müssen, wenn sie mir „zu viel Gutmensch“ war.


    SPOILER
    Nicht ganz überzeugend war für mich zudem das Ende, das mir einfach zu kitschig ausfiel. Nach allem, was die Charaktere erlebt haben, fand ich es unpassend, dass sie davon keine Spuren davontragen. Man mag es gern mit der Magie und der großen Macht der Liebe begründen – für mich war es leider zu viel.

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    Cover des Buches Der Sprengsatz (ISBN: 9783463407210)

    Bewertung zu "Der Sprengsatz" von Nicholas Searle

    Der Sprengsatz
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, sprachlich sehr gut ausgearbeitet, aber teilweise zu verwirrend
    Teilweise zu verwirrend

    „Der Sprengsatz“ wirkt realistisch, ist sprachlich sehr gut ausgearbeitet und spannend. Teilweise war es mir persönlich allerdings zu viel verwirrendes politisches Ränkespiel und zu wenig Action.

    DIE HANDLUNG
    folgt dem Protagonisten Jake Winter, MI5-Agent und V-Mann-Führer. Einerseits dreht sie sich um den Untersuchungsausschuss, andererseits um den drohenden nächsten Anschlag und die Terrorzelle, die ihn plant. Inmitten von Politik, Hinterzimmergesprächen und verdeckten Treffen verknüpfen sich beide Handlungsstränge zusehends und steuern auf das alles entscheidende Finale zu.
    Inmitten der Ränkespiele verlor ich leider manchmal den Faden und konnte der Geschichte nicht mehr richtig folgen. Teile der Handlung blieben so für mich bis zum Schluss unklar, bsp. was Jake Winters Entwicklung im letzten Drittel der Geschichte betrifft.

    DIE CHARAKTERE
    sind sehr auf die beiden Anschläge fokussiert. Gedanken oder gar Handlungen abseits davon gibt es fast nicht. Dadurch wirkten sie auf mich ziemlich eindimensional und eher wie bloße Handlungsträger, denn „reale“ Menschen. Mich in sie hineinversetzen und wirklich mit ihnen mitfiebern konnte ich deswegen nicht.

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    Cover des Buches Glutsand (ISBN: 9783785723753)

    Bewertung zu "Glutsand" von Kai Meyer

    Glutsand
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein würdiges Finale mit kleinen Schwächen
    Würdiges Finale

    „Glutsand“ ist der dritte und letzte Band der Trilogie „Die Sturmkönige“ von Kai Meyer. Noch einmal entführt der Autor seine Leser*innen in die weiten, von magischen Kreaturen bevölkerten Wüsten rund um Bagdad. Trotz kleinerer Schwächen ist dieser Band ein würdiges Finale.

    DAS SETTING
    … besticht einerseits durch das bekannte Wüstenflair. Andererseits zeigt Kai Meyer dieses Mal ganz deutlich, wie die Wilde Magie das Land verändert hat, und erschafft dafür eine Kulisse, die ihresgleichen sucht. Faszinierend!

    DIE FIGUREN
    … sind dieses Mal begrenzt auf eine Handvoll, was ihren Persönlichkeiten gut tut. Statt viele Charaktere ein bisschen vorzustellen, wie es in Band 2 geschah, werden die einzelnen Charaktere dieses Mal genauer beleuchtet und erhalten mehr Tiefe.
    Ein wenig hat mir die Interaktion zwischen Tarik und Junis gefehlt. Nachdem sie sich erst nicht mochten und dann lange getrennt waren und sich Gedanken um den Verbleib des jeweils anderen machten, hatte ich mir eigentlich ein, zwei Szenen gewünscht, in denen die beiden aufeinander zu gehen und Zeit haben, sich einander wieder anzunähern.

    DIE DSCHINNE
    … erhalten ebenfalls etwas mehr Profil, denn dank Amaryllis, dem Narbennarren, werden die Motive der Dschinne beleuchtet. So viel sei verraten: Sie sind nicht grundlos böse, sondern haben recht nachvollziehbare Gründe!

    DAS FINALE
    … war mir leider zu übereilt. Statt es weiterhin aus den Perspektiven verschiedener Charaktere zu betrachten, steigt ein allwissender Erzähler ein, der nur noch grob von den abschließenden Ereignissen berichtet. Schade! Diese Eile macht ein wenig den zuvor sehr positiven Eindruck kaputt.

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    Cover des Buches Die Sturmkönige - Wunschkrieg (ISBN: 9783785723562)

    Bewertung zu "Die Sturmkönige - Wunschkrieg" von Kai Meyer

    Die Sturmkönige - Wunschkrieg
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine unterhaltsame Fortsetzung mit starken Charakteren!
    Eine unterhaltsame Fortsetzung mit starken Charakteren!

    Binnen weniger Seiten weckt Kai Meyer erneut den Zauber von 1001 Nacht und schafft eine wunderbare, magische Atmosphäre, die weiterhin von der Bedrohung durch die Dschinne getrübt wird.
    Die drei Hauptfiguren Sabatea, Tarik und Junis sind dieses Mal viel auf sich gestellt, was sie alle drei persönlich weiterbringt. Tarik findet in den verwinkelten Gassen Bagdads trotz einiger Zweifel endlich wirklich seinen Kampfgeist wieder. Sabatea erlaubt im Kalifenpalast einen Blick in ihre Vergangenheit und wird dadurch als Charakter endlich greifbarer. Junis reift unter den Sturmkönigen und macht einige unerwartete Entdeckungen, die ihn zum Nachdenken bringen.
    Einzige Wehrmutstropfen für mich sind zum einen die Liebe zwischen Tarik und Sabatea, die mir zu schnell und plötzlich auftauchte und daher nicht wirklich überzeugend ist. Zum anderen sind es die vielen etwas zu blassen Nebencharaktere. Zum Ende dieses zweiten Bandes wurde bereits deutlich, wer von ihnen wirklich von Bedeutung ist und ich hoffe, dass genau diese Charaktere im dritten Band noch deutlicher charakterisiert werden.

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    Cover des Buches Westwall (ISBN: 9783328104124)

    Bewertung zu "Westwall" von Benedikt Gollhardt

    Westwall
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannendes Debüt, das mich mit lebendigen Figuren und zahlreichen Verstrickungen und Wendungen überzeugte!
    Sehr gelungenes Debüt!

    Ein gelungenes Debüt, das mich auf ganzer Linie überzeugte!

    Die Handlung…
    beginnt nach einem spannenden Prolog erst einmal ruhig. Nur langsam und zunächst sehr subtil steigert sich die Spannung, bis man plötzlich mittendrin ist: Verfassungsschutz, rechte Untergrundorganisation, Terrorismus und Gewalt, Reichsbürgertum – was sich wie eine Liste aktueller gesellschaftlicher Themen liest, ist das Spektrum, das Gollhardt zu einer spannenden Handlung verknüpft, dank der ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Zahlreiche Verstrickungen, größtenteils unerwartete Wendungen und Intrigen halten das Spannungslevel durchweg hoch und konnten mich vollends fesseln.

    Die Charaktere…
    sind eindeutig die tragende Säule dieser Geschichte. Sie alle waren für mich nicht nur rein logisch gut konzipiert, sondern konnten mich auch auf emotionaler Ebene überzeugen. Ob nun Julia, die Haupterzählerin der Geschichte, oder Nick oder Kriminalkommissar Roosen oder eine der andere Figuren: Alle wirkten auf mich wie aus dem Leben gegriffen; als bräuchte ich nur die Augen schließen und wäre mittendrin in diesen gefährlichen Kreisen - ob ich das nun möchte oder nicht.

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    Cover des Buches Post Mortem - Spur der Angst (ISBN: 9783596702275)

    Bewertung zu "Post Mortem - Spur der Angst" von Mark Roderick

    Post Mortem - Spur der Angst
    Pergamentfaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Verwirrend, wenig spannend und teilweise fehlt die Glaubwürdigkeit.
    Schwächster Band der Reihe

    Viel Verwirrung, wenig Spannung und teilweise fehlende Glaubwürdigkeit: „Spur der Angst“ ist für mich der bisher schwächste Band der „Post Mortem“-Reihe, obwohl eine neue interessante Hauptfigur eingeführt wird.

    Fehlender Übergang von Band 3
    Band 3 hatte sich mit einem ganz schönen Knall verabschiedet. Umso gespannter war ich, wie es mit Emilia in dieser Fortsetzung weitergehen würde. Von dem „Weiter“ merkte ich aber lange Zeit nichts. Vielmehr fragte ich mich, ob ich in irgendeinem Zwischenband gelandet sei, denn ganz abgesehen davon, dass der Klappentext bereits massiv spoilert, ist ganze 235 Seiten so gut wie gar keine Rede von den vergangenen Ereignissen. Es wird mal kurz eingeworfen, dass seitdem über ein Jahr vergangen ist, aber mehr nicht. Auf die Handlung und die Charaktere konzentrieren konnte ich mich dadurch nicht, denn die Frage, warum Band 3 gar keine Rolle mehr spielt und die Charaktere einfach weitermachen, als wäre nichts gewesen, war nahezu omnipräsent.

    Wenig Spannung
    Den Hauptteil der Handlung nimmt eine Spurensuche ein, die sich extrem zäh gestaltet. An der Stelle hilft es leider auch nicht, dass die Perspektive immer mal wechseln. Eine schleppende Suche bleibt schleppend. Spannung kam dadurch kaum auf. Auch die paar actiongeladenen Szenen konnten wenig retten, denn letztlich kehrte die Handlung danach immer wieder in ihre lahme Bahn zurück.

    Interessante neue Hauptfigur
    Neu an Bord ist dieses Mal Lina Sattler, eine Geldeintreiberin ohne Erinnerungen an ihre Kindheit. Sie wird dieses Mal zur treibenden Kraft der Geschichte und bringt mit ihrer Mischung aus Naivität und Draufgängertum wenigstens etwas frischen Wind in die ansonsten leider sehr ausgelutscht und müde wirkende Runde.


    SPOILER: Lügen und Unglaubwürdigkeit
    Ganz abgesehen davon, dass der Klappentext spoilert, enthält er auch eine Lüge, deren Sinn ich immer noch nicht verstehe. Er behauptet, Linas Eltern seien ermordet wurden, was einfach mal nicht stimmt. Hier hätte ich mir einen passenderen Text gewünscht.
    Zudem erscheint mir Avrams Erklärung für seine Flucht ziemlich fadenscheinig. In dem letzten Teil aus seiner Perspektive in Band 3 realisiert er, dass seine Beine beinahe taub sind. Trotzdem behauptet er jetzt, er hätte alles nur gespielt und konnte daher fliehen. Überzeugt hat mich das nicht.

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