Ein Buch, emotional sehr nachwirkend, das 1945 beginnt. Die drei Schwestern Gerdi, Rudi und Hansi verlieren beide Eltern. Gerti findet bei den Großeltern und der herrischen Tante ein Bleibe, Rudi wird in einem Waisenhaus von strengen, bigotischen und sehr verbissenen Nonnen gequält und unterdrückt. Nur die kleine Hanni wird von einem liebevollen Bauernehepaar adoptiert. Wir begleiten die drei Schwestern bis hin im Jahr 2016, wobei Gerti hier den größten Teil des Buches einnimmt. Sie verliebt sich in den verheirateten Albert, bekommt zwei Kinder, er hält aber ein Leben lang zu ihr. Rudi kann ihre Vergangenheit im Kloster nicht vergessen, sie fühlt sich schlecht und minderwertig und auch ihre Beziehungen zu den Männern sind dadurch belastet. Hanni macht Karriere, bekommt auch Kinder aber ist sehr selbständig und steht auf eigenen Füßen. Hier erzählen die drei Schwester in den einzelnen Kapiteln jeweils voneinander, wir begleiten sie ein Leben lang durch alle Höhen und Tiefen. Dazwischen kommt Albert in tagebuchartigen Eintragungen zu Wort. Der Autor schildert in beeindruckender Weise die Entwicklung der Dreien, man ist mit in das Wirtschaftswachstum, der aufstrebenden 60iger Jahre involviert. Hautnah bekommen wir die Gefühle und Ängste mit, das Leben in der jeweiligen Zeit für die Schwestern bereit hält. Esi ist mehr als ein Roman, es ist eine lebensnahe, in die Tiefe gehende Homage und zeigt uns, welche Auswirkungen eine in der Kindheit erlittene Kränkung und Herabsetzung für das ganze Leben haben kann. Man merkt in der Ausdrucksweise und dem Schreibstil, dass der Autor auch als Moderator fungiert hat. Ich werde über das Buch und den Inhalt noch lange nachdenken. Das Cover zeigt drei Mädchen, die wie die Orgelpfeifen sich einander an den Händen halten. Vielleicht hören wir von Max Moor noch mehr.
Pixibuch
- Mitglied seit 29.11.2011
- 133 Freund*innen
- 2.038 Bücher
- 2.030 Rezensionen
- 2.045 Bewertungen (Ø 4,85)
Pixibuch hat gelesen…
132 Bücher im Jahr 2026
Pixibuchs Bücher
Zur BibliothekRezensionen und Bewertungen
Schon allein die tolle Frau auf dem Cover geben dem Buch das gewisse Etwas. Leonie hat sich total auf den Mallorcaurlaub mit ihrem Freund gefreut. Doch der hat kurz zuvor eine andere Frau kennengelernt und nun fliegt sie alleine auf die Sonneninsel. Dort trifft sie auf Rob, der aber keine Beziehung eingehen will. Doch auf einen Urlaubsflirt sind beide nicht abgeneigt. Leonie holt all ihren Sex nach, Rob ist ein traumhafter Liebhaber, der alle Kunst de Verführung und kein Tabu kennt. Aber beide sind sich einig, keine Adressen und Namen auszutauschen. Wieder zurück in Deutschland, hat Leonie Sehnsucht nach ihm und will ihn unbedingt wieder finden. Die Autorin beschreibt die wilden Liebesabenteuer in einer sehr schönen Sprache, nichts ist plump oder grob. Die spanische Sonne gibt dem Abenteuer seinen besonderen Reiz, die beiden Protagonisten leben ihr Liebesleben total aus. Ein erotisches Buch, das nichts verheimlicht.
Ein Buch, das sehr schwer zu lesen war. Die Thematik an sich war gut ausgewählt. Mack und Nan waren mit ihren fünf Kindern eine glückliche Familie, bis die jüngste Tochter Missy entführt und getötet wurde. Durch das große Leid zerbrach die Familie, Nan zog aus dem gemeinsamen Haus aus und eine Tochter wurde zur Alkoholikerin. Nun ist die Tat 10 Jahre her und Missy würde jetzt ihren 16 Geburtstag feiern. Und just an diesem Tag kam das FBI zu Mack. Der Mörder, der sich J. nennt, möchte, dass Mack ihn in der Todeszelle besucht, im Gegenzug daran will er verraten, wo er die übrigen drei ermordeten Mädchen vergraben hat. Mack kämpft mit sich, ob er J. besuchen soll und ob er eine Begegnung mit dem Mörder verkraften kann. Hier schildert der Autor genau die seelische Zerrissenheit, die Gefühle von den Menschen. Was führt J. im Schilde, meint er es ernst? Sehr interessant wird der Todestrakt beschrieben, die Wärter und die Gefangen an sich. Man fühlt mit den Menschen, die ihr Liebstes verloren haben. In dem Buch ist aber auch sehr viele Religiöses, Mystisches und viele Gleichnisse. Mack spricht mit Gott, dem heiligen Geist und Jesus, die ihn in Menschengestalt begegnen und mit denen er gut Freund ist, er liebt Gott, Jesus und den Hl. Geist von ganzen Herzen und innig. Er hat diese Halluzinationen und glaubt fest an das, was er da erlebt. Irgendwie komme ich selbst mit dieser Situation nicht ganz klar, zu aufgesetzt erscheinen mir diese Wahrnehmungen. Die Schreibweise an sich ist klar und deutlich, man erkennt sofort, was William Paul Young hier sagen will, denn er ist zugleich der beste Freund von Mack und Nan. Am Anfang jedes Kapitel ist jeweils ein Sinnspruch, z.B. von Martin Luther King, Dostojewski, Jerry Cook, Dalai Lama und vielen mehr. Das ganze Buch durchzieht ein roter Faden, bei dem es um Verzeihung, Vergebung und Neuanfang geht. Alles in allem eine Lektüre, die vom Leser viel abverlangt aber auch an den Glauben appelliert. Das Cover zeigt eine einsame Hütte im Wald, die im Buch eine sehr große Rolle spielt.
kennenzulernen. Nach dem Abitur setzt er das in die Tat um und beginnt seine Reise nur mit einem Rucksack und etwas Geld. Der Anfang der Reise ist etwas mühsam, aber nach und nach geht alles besser. Er heuert auf Segelbooten an und erlebt hohe Wellen, Stürme und Flauten, sieht aber wunderschöne Sternennächte und Delphine und Wale aus nächster Nähe. So kommt er von der Karibik nach Kolumbien, Panama, Peru, Ecuador. Er verdient sich das Geld mit Aushilfsarbeiten, lebt von Lebensmitteln aus den Containern. Aber die Gastfreundschaft und der Zusammenhalt in den Camps mit anderen Aussteigern ist hier wirklich großartig. Auch die Liebe kommt hier ins Spiel, aber es gibt natürlich immer wieder Trennungen, auch manchen Streit mit der Besatzung der Boote. In den über drei Jahren, die er unterwegs war, hat er natürlich verschiedene Sprachen gelernt. Zurück in Deutschalnd beginnt er dann eine Lehre als Bootsbauer. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, man sieht, wie Carl von dem unbekümmerten Jungen Verantwortung übernimmt und erwachsen wird. Während der ganzen Zeit hatte er imm guten Kontakt zu seinen Eltern. Der Schreibstil ist derart gut zu lesen und man beginnt, mit Carl die verschiedenen Stationen gedanklich mitzureisen. Auf der Buchinnenseite am Beginn und am Ende ist die Reiseroute eingezeichnet. Die bunten Fotos in der Mitte des Buches geben uns Einblick in die verschiedensten Situationen. Einfach herrlich, so eine tolle Lektüre in Händen zu halten.
Ein Buch, mystisch, übersinnlich, voller böser Energie und verstörter, kranker Seelen. Im Voralpenland wird eine total verwahrloste und verwilderte 14jährige neben ihrer ermordeten Mutter aufgefunden. Mädchen und Mutter lebten fernab von jeder Zivilisation und total isoliert in asketischer Weise. Das Mädchen Flora wird in der Psychiatrie untergebracht, kommt dann zu Martha, einer Pflegemutter, die sie dann auch adoptiert hat. Flora ist intelligent, holt die Schule nach, studiert und ist eine sehr gefragte Kräuterexpertin. Sie hat sich in die Zivilisation eingefügt bis sie eines Tages auf einer ihrer Vorträge Ella trifft, ihre Zwillingsschwester. Nun beginnt Flora nachzuforschen, und gräbt tief in der Vergangenheit und erfährt nach und nach, warum ihre Mutter die Einsamkeit ohne Menschen gewählt hat. Doch durch ihre Recherche gerät sie in Lebensgefahr, Ella verschwindet plötzlich. Wer hat Interesse daran, die Zwillinge auszulöschen und warum. oder geht es hier um Floras Kräuterwissen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Astrid Korten ist bekannt für ihre außergewöhnlichen und mehr als spannenden Thriller. Sie stellt uns gekonnt Menschen vor, die unter psychischer und physischer Belastung in Ausnahmesituationen verheerend handeln. Gerade auch in diesem Buch führt uns die Autorin in eine Welt, die voller Gefahren und besonderer Tragik ist. Die Kapitel sind kurz, sehr gut zu lesen und haben einen sehr hoch angesetzten Spannungsbogen, man wittert hinter jedem Satz eine unheilvolle Gefahr und zittert und hofft mit den Protagonisten und man ist sich selbst nicht im Klaren, wer hier wirklich hinter Flora steht oder wer ihr Schaden zufügen will. Ein Buch, das wirklich jede menschliche Regung beinhaltet. Das Cover zeigt leicht verwischte rote Rosen und den Schatten eines Mädchens, das einen Berg hinaufrennt. Thrillerfaktor hoch Drei.
Ein Krimi, der uns in das malerische Mallorca führt und uns einiges über Wein erfahren läßt. Der Winzer Nadal Diaz wird in seinem Weinkeller tot aufgefunden. In seiner Vene wurde ein Infusionsschlauch gefunden, mit dem ihm das Blut abgezapft und stattdessen Wein in seinen Körper gepumpt wurde. Im Zuge der Ermittlungen stoßen die beiden Kommissare Ana Bandera und Donis Nunez auf gefälschte Etiketten, ein anderer Wein wird als der von Diaz bis hin nach China ausgeführt, internationale illegale Machenschaften, die viel Geld einbringen und einige Geschäftsleute und führende Macher sind damit involviert. Dann geschieht ein weiterer Mord an einem benachbarten Winzer, im Wein ertrunken. Und dann wird bekannt, dass die beiden Weingüter vor Jahren ein Einziges waren. Was steckt da dahinter? Der Kellermeister, ein ruhiger und besonnener Mann, scheint mehr zu wissen, als er sagt. Anas Bekannter Georg hat eine besondere KI entwickelt. Mit dieser verhilft er der Kommissarin weitere Unstimmigkeiten aufzudecken. Lange wird gerätselt, wer Interesse am Tod der beiden Winzer hatte. Langsam aber sicher tut sich ein Verdächtiger auf, dem man aber lange nichts nachweisen kann. Ein mehr als interessanter Krimi, der uns die verschiedenen Themen zum Wein erklärt. Der Autor schreibt sehr spannend, die Kapitel sind kurz und enden oft mit einem Cliffhanger. Das Lesen geht zügig voran, denn man möchte wissen, wer die Winzer ausgeschaltet haben wollte. Ich habe das Buch sehr genossen und es ist der erste Band der Mallorca-Krimis, zwei weitere sollen noch folgen, auf die ich sehr gespannt bin. Das Cover ist sehr impulsiv und bedeutsam gestaltet. Neben einer malerischen Bodega im Abendlicht ist ein überdimensionales Weinglas, aus dem ein breiter Strahl Rotwein sich über die gesamte Seite ergießt.
Ein Buch voller Mystik, alten Geheimnissen und dunkler Vergangenheit. Iride kommt zur Beerdigung ihres Vaters in ihre Heimat Padria in Sardinien zurück. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt, nun will sie in aller Ruhe den Nachlass ihres Vaters ordnen und selbst zur Ruhe kommen. In der alten Villa lebt nur noch Tata, die sie nach dem Tod von Irides Mutter großgezogen hat. Die Bewohner Padrias kommen Iride ihr gegenüber sehr verhalten vor, lediglich ihr Jugendfreund Piero begrüßt sie freudig. In den Unterlagen ihres Vaters findet sie alte Aufzeichnungen und mit Hilfe von Tata und Piero kann sie die Vergangenheit erfahren und aufarbeiten. Ihre Ururgroßmutter Mimi war mit einem lieblosen Adeligen verheiratet, die Ehe wurde arrangiert. Erst durch den Besuch einer Forscherin aus England findet sie den Mut, etwas selbständiger zu werden. Dann verlieb sich Mimi in einen Banditen, was ihr Mann erfährt und Mimi verschwindet plötzlich. Niemand weiß genaueres darüber. Das Buch spielt in zwei Zeitzonen: Einmal 1899 und dann 2022. Hier wird alles sehr spannend erzählt und es wird auf alte Riten Bezug genommen. In der Nacht vor Allerheiligen wird der Tisch für die verstorbenen Seelen mit allerlei Köstlichkeiten gedeckt. Kräuter und Tinkturen sollen für Krankheiten körperlicher und seelischer Art helfen. Es wird die raue und herbe Landschaft Sardiniens sehr eindrucksvoll beschrieben, die Zeit vor Allerheiligen mit den irrenden Seelen. Die Autorin hat hier gekonnt ihre eigenen Vorfahren mit dem fiktiven Stoff dieses Buches verarbeitet. Es liest sich spannender als jeder Krimi, Gänsehautfeeling ist hier vorprogrammiert. Wir erfahren hier sehr viel aus dem Leben um 1899, über die Rechte der Frauen, den Aberglauben und alles ist gewürzt mit einer heimlichen Liebesgeschichte. Ein Buch, das gerade in die Zeit kurz vor Halloween paßt. Das Cover zeigt einen gedeckten Tisch, der für die Verstorbenen vorbereitet wurde.
Und ich habe sie alle wieder gleich erkannt: Therese, Robert, Eduard, Amala, Auguste, Martha, Franz, Florentinus und war mitten drin in dem Geschehen. Auguste erwartet ihr zweites Kind und sie und ihr Mann sind zur Zeit beruflich in Berlin, wo die beiden als Architekten in einen neues Komplex involviert sind. Florentinus will sich langsam aus der Firma zurückziehen und übergibt Franz nach und nach die Verantwortung. Doch dann geschieht en brutaler Mord, der die ganze Familie zu tiefst erschüttert. Es wird zwar ein Verdächtiger festgenommen, aber aus Mangel an Beweisen frei gelassen. Robert ist wieder in Amerika, hält aber brieflich den Kontalt zu seinen Verwandten. Eduard verstickt sich weiterhin in seine illegalen Geschäfte, für ihn zählt nur das Geld, langsam wird er skrupellos. Therese ist wieder in Wien in ihrem Cafe, aber ihre Gutmütigkeit wird schamlos ausgenutzt. Als Eduard in Wien ist, kommt Amala zufällig dahinter, was dieser treibt und die geschäftlichen Beziehungen und das Hansen scheinen darunter sehr zu leiden. Wie soll es weitergehen? Die Autorin versteht es gekonnt, uns in das Leben der Hansens mit einzubeziehen. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds beschrieben. Gekonnt werden hier geschitlche Ereignisse des Jahres 1929 in die fiktive Geschichte der Hanses mit eingewebt. Dieser Band ist auch sehr spannend, denn der Mord verändert hier einiges. Leider ist dies der vorletzte Band und nach dem 10. Teil hört die Autorin mit den Hansens auf. Wie immer ist das Buch sprachlich und inhaltlich sehr interessant, man fliegt von Kapitel zu Kapitel, kommt von Hamburg nach München, Wien in den Breisgau und bis in die USA. Ein Unterhaltungswert, der nicht zu überbieten ist und man das Leben der Generationen der Hansens mitverfolgen kann.
Kopenhagen, die Kälte hat die Stadt voll im Griff. Das Ermittlerduo Sara und Janus werden zu einem Mordfall gerufen. In einer abgelegenen Stelle findet man eine männliche Leiche, statt Augen sind dort antike Goldmünzen, lateinische Wörter sind in den Körper geritzt, die Leber fehlt. Anscheinend hat man es hier mit einem Ritualmord zu tun, doch dann geschehen weitere Morde, man hat es mit einem Serienkiller zu tun und bei jedem Getöteten sind altertümliche Gegenstände gelagert. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, der Täter arbeitet mit großer Akribie. Doch nach umfangreichen Nachforschungen wird bekannt, dass die Münzen aus der Sammlung von Saras Vater stammen, der aber wegen Mordes in Haft ist. Auch Adam, Saras Bruder wird zur Aufklärung mit ins Boot genommen, ein Profiler. Die Jagd nach dem Mörder beginnt, die Kommissare haben einen Verdächtigen im Visier, der sich eigentlich durch das ganze Buch zieht, aber am Ende gibt es ein gewaltiges Show-Down, das uns erstarren läßt. Unklar sind hier die eigentlichen Familienverhältnisse von Sara, denn auch ihr Bruder scheint mit Dämonen zu kämpfen. Wir erfahren hier aber nichts näheres, denn dieser Thriller scheint erst der Auftakt einer Reihe zu sein. Der Autor versteht es ungemein, den Leser auf die Folter zu spannen und auf Irrwege zu führen. Der Spannungsbogen erhöht sich von Kapitel zu Kapitel, die Szenerie ist an einigen Stellen an ekelerregenden Phasen nicht zu überbieten. Hier handelt es sich wirklich darum, was man unter einem Thriller versteht. Das Cover zeigt zerborstene Eisplatten, auf denen eine große buntschillernde Fliege sitzt.
Eine wunerbare Biografie, erzählt von Jermaine, einem der Brüder von Michael Jackson. Schonungslos wird hier über das ganze Leben des Superstars berichtet über alle Höhen und Tiefen. Das Buch beginnt bei der Kindheit, beengte Wohnsituation, strenger Vater und ausgleichende Mutter. Vater Joseph drillte seinen Nachwuchs hin zu Kinderstars, aus den singenden Jungs wurden die Jackson 5, wo allen voraus Michael als ganz besonderes Tanzgenie hervorging. Sie feierten große Erolge, kamen mit anderen Stars zusammen, bis dann Michael eine Solokarriere anstrebte mit nie endenen Erfolgen. Er setzte sich inbesonsere für benachteiligte Kinder ein, seine Nervlandranch war ein Kindertraum wie ein Märchen aus einer anderen Welt. Aber mit dem Rum kam auch der Neid, er wurde als Pädophiler angeklagt, er unterzog sich mehreren Operationen, weil er mit seinem Aussehen nicht zufrieden war. Seine beiden Ehen zerbachen, wurden als Reklamegang angesehen. Er bekam drei Kinder, über deren Entstehung immer gemunkelt wurde. Die Prozesse verschlangen Unsummen von Geld. Er arbeitete an einem Remake, verstarb dann aber mit 50 Jahren. Sein Arzt hatte ihm ein viel zu hoch dosiertes Anästhesiemittel gespritzt. Hier wird ganz deutlich, dass hinter dem Superman, dem Moonwalker, ein einsamer, in sich gekehrter Mensch wohnte, der seine verlorene Kindheit nachholen wolle. Inzwischen sind schon 17 Jahre seit seinem Tod vergangen aber seine Musik ist immer noch präsent und wird gespielt, auch von dem exzentrischen Mann mit seinen wirklich akrobatischen Tanzeinlagen, seiner guten Stimme und seinem wirklich jugendlichen Aussehen, spricht man heute noch. Das Buch hat mir einen sehr großen Einblick in das Leben von Michael Jackson gegeben, besonders die vielen Fotos, die das ganze Leben von Michael dokumentieren, gibt dem Buch das gewisse etwas und man meint in dem privaten Fotoalbung zu blättern. Das Cover ziert den jugendlichen Michael und zeigt seinen berühmten mit Diamanten besetzten Handschuh.
























