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Poesiesoso

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Cover des Buches Selbstporträt mit Flusspferd (ISBN: 9783423145268)

Bewertung zu "Selbstporträt mit Flusspferd" von Arno Geiger

Poesiesosovor einem Monat
Kurzmeinung: Eine sommerleicht-melancholische Erzählung über die mutigen Momente, Dinge einfach mal geschehen zu lassen.
Cover des Buches Vom Ende der Einsamkeit (ISBN: 9783257261554)

Bewertung zu "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells

Poesiesosovor 3 Monaten
Kurzmeinung: Selten werde ich beim Lesen sentimental, aber dieses Buch hat mich mit seiner tragisch-liebevollen Story und den feinen Figuren erwischt!
Cover des Buches Zauber der Stille (ISBN: 9783103972528)

Bewertung zu "Zauber der Stille" von Florian Illies

Poesiesosovor 3 Monaten
Kurzmeinung: Ein hervorragend recherchiertes Porträt über den Künstler! Äußerst interessant und unmittelbar erzählt. Große Empfehlung!
Cover des Buches Kleine Probleme (ISBN: 9783869712406)

Bewertung zu "Kleine Probleme" von Nele Pollatschek

Poesiesosovor 4 Monaten
Kurzmeinung: Grandioser Roman über die alltägliche Überforderung und das Verschwenden von Zeit. Nahbar, humorvoll und tolle Pointen!
Cover des Buches Frankissstein: A Love Story (ISBN: 9781787331419)

Bewertung zu "Frankissstein: A Love Story" von Jeanette Winterson

Poesiesosovor 4 Monaten
Kurzmeinung: Gelungene Zusammenführung zweier Erzählebenen um die Themen Identität, (künstliche) Intelligenz und Liebe.
Cover des Buches Das leise Platzen unserer Träume (ISBN: 9783961611720)

Bewertung zu "Das leise Platzen unserer Träume" von Eva Lohmann

Poesiesosovor 4 Monaten
Kurzmeinung: Eine intensive, erzählerisch starke erste Hälfte, die dann leicht abflacht. Überzeugende und nahbare Protagonistinnen.
Cover des Buches Serge (ISBN: 9783596706945)

Bewertung zu "Serge" von Yasmina Reza

Poesiesosovor 4 Monaten
Kurzmeinung: Eindringliche Geschichte und interessante Figuren, die die Autorin aber leider nicht überzeugend zusammenhalten kann.
Cover des Buches Verschwinden in Lawinen (ISBN: 9783990272732)

Bewertung zu "Verschwinden in Lawinen" von Robert Prosser

Poesiesosovor 5 Monaten
Kurzmeinung: Wortkarge Figuren vs. pointiert-sensibler Schreibstil. Eine Berg- und Heimatgeschichte, ehrlich und brutal, aber mit vielen offenen Fragen.
Cover des Buches Arctic Mirage (ISBN: 9783446279599)

Bewertung zu "Arctic Mirage" von Terhi Kokkonen

Poesiesosovor 5 Monaten
Kurzmeinung: Verlorene Figuren gefangen in destruktiven Beziehungen. Lückenhaft erzählt vor dem Schauplatz des finnischen Nirgendwo.
Gefangen in Schmerz und Schnee

Ein pastelliges Buchcover mit zartem rosafarbenen Himmel, eine Frau inmitten einer unendlich friedlich aussehenden Schneelandschaft, ein Gemälde kein Foto. Keine reale Abbildung der Realität, vielmehr eine erdachte, leicht surreale Wirklichkeit. 

Wie perfekt dieses Bild zu dem Debütroman der finnischen Autorin passt, merkt man schon nach wenigen Seiten. Ein Paar hat einen Autounfall und muss einige Tage in einem abgelegenen vermeintlich luxuriösen Hotel verbringen. Es könnte idyllisch und entspannend sein, aber die Figuren verfallen rasch in eine trostlose Einsamkeit. Die Beziehung der beiden Hauptfiguren Karo und Risto ist nicht liebevoll, sondern distanziert und verletzend, zunehmend sogar toxisch. Alltäglichkeiten wie gemeinsames Kochen am Abend enden in Streit und den Tag verbringen sie häufig getrennt voneinander. Dass ihr Verhältnis schon länger kein romantisches ist, wird immer wieder in Rückblicken und Erinnerungen erzählt. 

In Anbetracht des überschaubaren Umfangs des Romans ist die Informationsdichte wirklich überraschend. So erfahren  wir Details über die familiären Hintergründe der Beiden, ihre erste Begegnung bereits zu Schulzeiten oder Karos alleinigen Sohn. Vor allem Karo wird zu einem komplexen Charakter, der sich nur schwer fassen lässt. Mal ist sie in ihrem Verhalten aggressiv und zerstörerisch, dann wieder kümmernd und zugewandt. Sie ist voller Gegensätze und somit eine unzuverlässige Erzählerin. Dadurch baut sich eine Sogwirkung auf, die das Lesen vorantreibt, obwohl eine stetige Distanz zur Geschichte besteht. Sympathische Charaktere oder gar ein verzaubertes Winterwonderland in Lappland sucht man vergebens, vielmehr ziehen sich viel Ungesagtes und eine austauschbare Szenerie durch die Geschichte. 

Auch mit den zahlreichen Nebenfiguren, denen die Autorin teils eigene Kapitel widmet, kommt eine gewisse Unruhe in die Haupthandlung und der erzählerische Faden wird dauernd unterbrochen. Auch diese Beziehungen sind von Grenzüberschreitungen und diversen psychischen Abgründen geprägt. Die Personen zeigen fast ausnahmslos fragwürdige Verhaltensweisen, die bis zum Ende nicht erklärt werden. 

Worin all das Erzählte eskaliert, stellt Terhi Kokkonen bereits mit dem Prolog voran, aber auf dem Weg dahin hat sie sich meines Erachtens nach in Nebensächlichkeiten verloren und wollte zu viele aktuell gesellschaftlich relevanten Probleme wie manipulierende Gewaltbeziehungen, Mobbing oder sexuelle Übergriffe thematisieren. Die Geschichte hat viel Potenzial, das aber in der finnischen Weite verloren gegangen ist. 

Cover des Buches Pizza Girl (ISBN: 9783311150909)

Bewertung zu "Pizza Girl" von Jean Kyoung Frazier

Poesiesosovor 5 Monaten
Kurzmeinung: Eine mit dem Leben überforderte junge Frau inmitten von L.A. Eine ehrliche Coming-of-Age-Story ohne Zuckerguss-Momente, wie so oft.

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  • 08.06.1990

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