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Poppea

  • Mitglied seit 07.01.2020
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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Jella hat genug! (ISBN: 9783551651457)

    Bewertung zu "Jella hat genug!" von Dagmar Hoßfeld

    Jella hat genug!
    Poppeavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Na ja...
    Aktuelles Thema mit mäßiger Umsetzung

    Ich habe die Geschichte zusammen mit meiner 11-jährigen Nichte gelesen und wir kommen zu folgendem Fazit:


    Wir hatten uns mehr von "Jella" erhofft.

    Eine Geschichte über ein umweltbewusstes Mädchen war früher oder später ja zu erwarten und vielleicht liegt hier dann unsere Messlatte auch höher als bei anderen Geschichten. Aber wir fanden die Weise, wie die Umweltthemen- und -Problematiken in die Geschichte eingebaut wurden, leider ziemlich plump. Auch der leichte, witzige Schreibstil der ersten Seiten wird nicht durchgehalten. Es gibt zu viele langwierige und langweilige Beschreibungen, die die Handlung nicht vorantreiben. 


    Der Geschichte würden wir daher nur 3/5 Sternen geben, aber für das schöne Cover und die süßen Illustrationen geben wir einen Punkt mehr.

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    Cover des Buches Milchmann (ISBN: 9783608504682)

    Bewertung zu "Milchmann" von Anna Burns

    Milchmann
    Poppeavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine zu diffuse Welt für mich
    Nichts für mich

    Ich hatte mich auf "Milchmann" sehr gefreut, die positiven Kritiken haben mich neugierig gemacht. Aber leider habe ich es nicht geschafft, in den Roman einzutauchen. Obwohl ich die Themen und die Figuren durchaus spannend fand, hatte ich große Probleme mit dem – von vielen Kritikern so genannten – "Kunstgriff" der Autorin Anna Burns, die Figuren, den Ort und die Zeit nie genau zu definieren und in einer Art abstrakten Realität, einer Schwebe zu lassen.  Ähnlich zäh wie das Leben der Protagonistin habe ich die geschriebenen Zeilen empfunden. Da ist nur diese diffuse Welt, an die ich nicht andocken konnte. Ich muss aber unbedingt anfügen, dass ich das Buch (aus oben genannten Gründen) nicht zu Ende gelesen habe und mir daher auch kein vollständiges Urteil darüber bilden kann.

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    Cover des Buches Raffael - Das Lächeln der Madonna (ISBN: 9783426282298)

    Bewertung zu "Raffael - Das Lächeln der Madonna" von Noah Martin

    Raffael - Das Lächeln der Madonna
    Poppeavor 6 Monaten
    Perfekter Historien-Schmöker

    Ich lese selten klassische historische Romane und hätte dieses Buch anhand des Covers nie ausgewählt, weil ich Kitsch und stümperhafte Sprache erwartet hätte. Zum Glück ist es mir trotzdem in die Hände gefallen. "Raffael und das Lächeln der Madonna" ist ein großartiger Schmöker. Perfekt für Schnellleser, für andere mag er an paar Stellen Längen haben. Trotzdem lohnt sich dieser Roman. Nicht nur, weil er die Geschichte des italienischen Malers Raffael erzählt, sondern auch, weil er einfach sehr gut geschrieben ist. Die Sprache ist wunderschön und so auf den Punkt beschreibend genau, dass man sofort ganz in die historische Welt eintaucht und erst nach vielen wunderbaren Stunden wieder auftaucht. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung!

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    Cover des Buches Storys für Kinder, die die Welt retten wollen (ISBN: 9783499003257)

    Bewertung zu "Storys für Kinder, die die Welt retten wollen" von Carola Benedetto

    Storys für Kinder, die die Welt retten wollen
    Poppeavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Idee und wichtiges Thema – aber Umsetzung nicht komplett überzeugend
    Tolle Idee und wichtiges Thema

    Der Titel sagt eigentlich schon alles: In diesem Buch gibt es knapp 20 "Storys für Kinder, die die Welt retten wollen". Dabei handelt es sich um die Geschichten bekannter – und manchmal weniger bekannter, dafür umso wichtigerer – Persönlichkeiten, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt zu retten oder sie zumindest zu schützen oder zu einem besseren Ort zu machen.
    Das alles ist natürlich alles sehr zeitgemäß und ehrbar. Ich werde das Buch darum auch meiner 11-jährigen Nichte schenken und hoffe, dass sie von den vielen positiven Beispielen angesteckt wird und es dazu beiträgt, dass sie ein Mensch wird, der die Natur achtet und für ihr Wohlergehen kämpft.

    Einen Punkt Abzug gibt es von mir für die Aufbereitung der Geschichten. Die Texte sind alle im selben Duktus geschrieben, der fast etwas märchenhaftes in sich trägt. Jedenfalls wirken die Episoden aus der Kindheitszeit der vorgestellten Personen auf mich ziemlich konstruiert und nicht wirklich greifbar.
    Auch würde ich das Buch nicht schon ab 9 empfehlen, sondern ab 11. Und selbst so finde ich die Texte etwas überladen mit Infos und Details, die zu verstehen auch für ältere Kinder nicht ganz einfach ist.
    Alles in allem eine Kaufempfehlung. Bei jüngeren Kindern würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, die Geschichten mit dem Kind zusammen zu lesen, so dass man allfällig aufkommende Fragen gleich zusammen besprechen kann.

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    Cover des Buches Das Evangelium der Aale (ISBN: 9783446265844)

    Bewertung zu "Das Evangelium der Aale" von Patrik Svensson

    Das Evangelium der Aale
    Poppeavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wie eine Offenbarung
    Wie eine Offenbarung

    Dieses Buch ist einfach umwerfend und anders, als alles, was ich bisher gelesen hatte!

    Ich muss vorausschicken, dass ich Fische überhaupt nicht mag und gegen Aale ganz besonders große Abneigungen hege (oder hegte). Trotzdem haben mich allein Titel und Cover sehr angesprochen – und der Inhalt hat mich nicht weniger überzeugt.

    Ich habe "Das Evangelium der Aale" unglaublich gerne gelesen und mich immer wieder staunend gefragt, wie es sein kann, dass die meisten von uns so wenig über diese unglaublich faszinierenden Tiere wissen. Allein schon das erste Kapitel hält so viele Überraschungen bereit, wenn erzählt wird, woher Aale kommen und wie sie leben.

    Dieses Buch ist für mich so einzigartig in seiner ganzen Art, dass ich glaube, auch viele andere werden es als ähnlich empfinden: Als großen literarischen, ja künstlerischen Schatz.

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    Cover des Buches Das Wolkenschiff (ISBN: 9783845830322)

    Bewertung zu "Das Wolkenschiff" von Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff
    Poppeavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Höchstspannung im Steampunk-Look
    Höchstspannung im Steampunk-Look

    Wir befinden uns in einer Welt mit Wolkenschiffen, einer Geografischen Gesellschaft, Entdeckerfamilien, Nordermooren, einem Ort namens Südpolaris, der entdeckt werden soll, und Leuten, die in Samtmantel und Zylinder gekleidet sind. Willkommen in dieser Steampunk-angehauchten Welt, wo selbst der eine Protagonist passenderweise einen Eisenarm hat.

    Grundsätzlich bin ich kein großer Fan von fantastischen Welten und schon gar nicht von der Steampunk-Ästhetik. Aber das ist reine Geschmackssache. Denn so oder so: Die Autorin versteht es, in kürzester Zeit große Spannung zu erzeugen – womit sie selbst mich nach wenigen Seiten gekriegt hat. Der Vater der Protagonisten-Zwillinge – natürlich ein Entdecker – ist nämlich verschollen und die Zeugenaussagen seiner Entdecker-Konkurrenz lassen leider vermuten, dass da draußen, auf unerforschtem Gelände, eventuell nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

    Positiv zu erwähnen finde ich darüber hinaus, dass sowohl bei den ProtagonistInnen auf Geschlechterdiversität geachtet wurde (die Zwillinge sind ein Mädchen und ein Junge), als auch die ganze Gesellschaft höchst fortschrittlich in diesem Bereich scheint. So sind beispielsweise die meisten Entdecker weiblich und Marie, die weibliche Hauptfigur, angehende Ingenieurin. 

    Alles in allem finde ich diesen Kinderroman höchst gelungen – und auch für erwachsene LeserInnen durchaus spannend. Er kommt vielleicht nicht ganz an einen Harry Potter heran, aber nichtsdestotrotz ein wirklich tolles Buch, nicht nur für Fans von Fantasygeschichten.

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    Cover des Buches Was wir sind (ISBN: 9783446265639)

    Bewertung zu "Was wir sind" von Anna Hope

    Was wir sind
    Poppeavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Roman!
    Zwischenfazit dreier Freundinnen nach der ersten Lebenshälfte

    "Was wir sind" hatte mich nicht gleich. Ich fand den Roman anfangs zu langweilig-monoton im Erzählstil und die vielen belanglosen Detailbeschreibungen fast schon nervig. Doch je länger ich dabei blieb, desto mehr packte mich dieses Buch. Seite für Seite taucht man tiefer in die Leben der drei Protagonistinnen ein, lernt mehr über ihre (gemeinsame) Vergangenheit und versteht darum auch mehr und mehr über ihre Beziehungen zueinander. Und dann wird es spannend. Man beginnt, die einzelnen Punkte in den Lebensläufen der drei Protagonistinnen miteinander zu verbinden und sieht plötzlich das Gesamtbild eines (halben) Lebens vor sich. Man sieht die vielen kleinen Ereignisse, Zufälle, Entscheidungen, die einen schlussendlich dahin gebracht haben, wo man nun steht. Ich denke, dass dieser Roman sehr viele LeserInnen um die 40 abholen wird. Denn das Buch macht, was ein gutes Buch machen soll: Es hilft uns, uns selber und das Leben ein wenig besser zu verstehen. Hope greift mit ihren drei Frauenfiguren und deren so unterschiedlichen Lebensentwürfen und Problemen ein sehr aktuelles Thema auf und bewirkt durch die unterschiedlichen Zeitebenen, dass man sich schon fast in einer epischen Dramaserie wähnt.

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    Cover des Buches Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau (ISBN: 9783748800163)

    Bewertung zu "Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau" von Janet Clark

    Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau
    Poppeavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kann Witz und Tempo leider nicht durchgängig halten
    Schlecht durchdachte Geschichte

    Nach den ersten Seiten war ich begeistert. Ich hatte das Gefühl, die Autorin weiß, wie man spannend und temporeich schreibt und Szenen witzig macht. Es schien alles zu stimmen. Leider konnten die weiteren Seiten dieses Niveau nicht halten. Wenn jede Szene gewollt auf witzig getrimmt wird, dann ist irgendwann nichts mehr richtig lustig. Auch die ganze Story rund um Julian, der vom Himmel kommt und wegen seiner schlechten Karma-Punkte Milas Hilfe braucht, ist ziemlich krude und meines Erachtens nicht wirklich gut durchdacht. Zu viele Fragen bleiben unbeantwortet, wahrscheinlich, weil die Autorin schlicht keine Antwort darauf hätte. So kommt die Protagonistin nicht einmal auf die Idee zu fragen, weshalb ausgerechnet sie von Julian (oder "denen da oben") auserwählt wurde.
    Trotz dieser Kritik kann ich mir durchaus vorstellen, dass das Buch Kindern gefallen könnte. Es ist zumindest nicht langweilig. Positiv ist auf jeden Fall, dass hier sowohl ein Mädchen als auch ein Junge im Vordergrund der Geschichte stehen und auch beide auf dem Cover abgebildet sind. Leider hat dies die Autorin dazu verleitet, diese Mädchen-Jungen-Kombo andauernd zu thematisieren, indem Julian Mila immer wieder damit aufzieht, dass sie als Mädchen ja minderwertig sei. Das mag neckisch beabsichtigt gewesen sein, scheint mir aber so was von überholt und bewirkt meines Erachtens, dass solche stereotypen Gender-Meinungen eben eher gefestigt anstatt aus der Welt geschafft werden. Alles in allem leider keine Empfehlung von meiner Seite.

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    Cover des Buches Helsin Apelsin und der Spinner (ISBN: 9783407755544)

    Bewertung zu "Helsin Apelsin und der Spinner" von Stefanie Höfler

    Helsin Apelsin und der Spinner
    Poppeavor 7 Monaten
    Ein sehr spezielles Mädchen

    Ich habe mir anfangs mit dem Kinderbuch "Helsin Apelsin" ziemlich schwer getan. Die Grundidee ist, dass es da ein Mädchen gibt, das immer wieder Ausraster hat (so genannte "Spinner", siehe Buchtitel). Ich kann nicht anders, als bei Helsin an das Mädchen "Benni" zu denken, der Hauptfigur in dem aktuellen Film "Systemsprenger" – ein Film für Erwachsene. Hier hätte es diese "Spinner" meines Erachtens nicht gebraucht. Ich glaube auch, dass sich mehr Kinder mit Helsin identifizieren und mehr mit dem Buch anfangen könnten, wenn sie diese Spinner nicht hätte (Wutausbrüche sind ja was anderes und etwas, womit sich jedes Kind identifizieren kann). Für mich passen auch die einzelnen Teile der erzählten Welt nicht wirklich zusammen: Helsin scheint richtige Probleme zu haben. Sie schlägt den neuen Mitschüler und meint das todernst. Die Lehrerin nennt ihre SchülerInnen "Zwerge" und die Kinder haben allesamt Namen, aufgrund derer man sich entweder in einem modernen Märchen oder in einer Waldorfschule wähnt. Ich weiß gar nicht, wo ich mich hier befinde.

    TROTZDEM mochte ich dieses kleine Mädchen je länger desto lieber. Auch die Geschichte birgt immer wieder richtig spannende Momente, so dass man die meiste Zeit dran bleibt (auch wenn der Geschichte ein paar Schlenker weniger ganz gut getan hätten). Trotzdem: Alles in allem folgt man Helsin sehr gerne durch ihren Alltag der kleinen Abenteuer und großen Nöten – auch wegen der wunderschönen, sehr poetisch-fluffigen Sprache der Autorin. Und die tollen Illustrationen von Anke Kuhl tragen natürlich ebenfalls dazu bei, dass man dieses kleine Mädchen und dieses Buch mag. Alles in allem eine Empfehlung.

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    Cover des Buches Knallharte Tauben gegen das Böse (ISBN: 9783743205819)

    Bewertung zu "Knallharte Tauben gegen das Böse" von Andrew McDonald

    Knallharte Tauben gegen das Böse
    Poppeavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige Tauben, großartige Illus und mittelmäßige Geschichten
    Witzig und eigen – und meiner Meinung nach genauso für Erwachsene geeignet

    Großartige Tauben, großartige Illustrationen, jetzt müssen nur noch die Geschichten besser werden ...

    .... dann wird dieses Format für Groß und Klein ein Hit (und da Band 2 ja schon in der Mache ist, darf man hoffen). Großartig sind die Illustrationen, die unglaublich witzig und süß gemacht sind. Sie machen m.E. dieses Buch so einzigartig. Auch die Tauben-Charaktere sind toll. Allen voran die Hauptfigur "Felsi", eine hundsgewöhnliche aussehende Felsentaube mit gutem Charakter und großer Lust am Verkleiden. Das Erzähltempo ist rasant und das Buch eine Art Graphic Novel, also fast mehr Comic als Roman.

    Ich frage mich, ob Kinder mit den doch leider sehr abstrusen Geschichten viel anfangen können. Natürlich ist das auch immer Geschmacksache, aber m.E. hätte man hier definitiv mehr an den Geschichten feilen sollen. Die Grundlage für großartige Geschichten ist durch die tolle Grundidee mit den "knallharten Tauben" ja durchaus gegeben.
    Trotz der schwachen Stories (es sind 3 kürzere, abgeschlossene Geschichten, die aber im Großen zusammenhängen) hat mich "Knallharte Tauben" alles in allem sehr gut unterhalten. Gerade als Geschenk für erwachsene Nicht- oder Kaum-LeserInnen finde ich es super geeignet.

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