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Romantasysternchen

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches DAS ERBE - Dein Leben für meine Krone (ISBN: 9783948985141)

    Bewertung zu "DAS ERBE - Dein Leben für meine Krone" von Miriam May

    DAS ERBE - Dein Leben für meine Krone
    Romantasysternchenvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch für Zwischendurch
    Ein guter Roman von Miriam May

    Das Cover ist passend zum Titel sowie zum Klappentext, somit spiegelt es den Inhalt des Buches wieder. Ich finde die Krone hierauf sehr hübsch, allerdings irritiert mich ein wenig der Schatten, dessen Übergang ich mir gerne von der schwarzen in die braune Farbe verwischter vorgestellt hätte. Die Farbtöne sind eher dunkel gehalten, dadurch wirkt das Buch düster.
     

    (SPOILERWARNUNG!)

     

    Der Prolog fing dann genauso an, was das Cover verspricht. Düster. Es gab keine Erklärungen; warum, wieso, weshalb. Die Autorin schnitt nur kurz an, aus welchem Grund die Gewalttat geschah. Es baute für mich bereits die Spannung auf und ließ mich interessiert weiterlesen. In den ersten Kapiteln lernte ich die Hauptperson Callora kennen, die als selbstbewusste und toughe Frau dargestellt wurde. Eine Prinzessin, die mit Kämpfen und Schwertern vertraut war, was bei solchen Titeln nicht gerade üblich schien. Dennoch blieb es nur bei Übungen. Ich schätzte es, dass sie ernst genommen und gehört werden wollte, leider auch nur zu einem gewissen Grad. Im weiteren Verlauf zeigte sie eine Unsicherheit, die ihre Persönlichkeit etwas ins negative kippte. Ich wusste nicht ganz, was ich in manchen Situationen von ihr halten sollte. Ihre Gefühle waren mir nicht deutlich genug. Ihre Beziehung zu Tharek verlor an Authentizität, was vor allem daran lag, dass die Beiden kaum Zeit miteinander verbrachten. Ihre gemeinsame Zeit war kurz und oberflächlich. Ich fand es sehr schade, dass ihre Beziehung nicht in die Tiefe griff. Mir fehlte dadurch der Aufbau einer emotionalen Bindung, obgleich von mir ausgesehen zu den Charakteren sowie unter den Charakteren selbst.


    Manche Szenen waren mir persönlich zu knapp oder wurden übersprungen, wie beispielsweise die Ansprache zu dem Volk, die Callora auf sich nahm, ohne die Einwilligung ihres Vaters. Trotz dessen beschrieb Miriam May die Szenen fließend, sodass ich die Handlung durchweg gut lesen konnte. Ich ahnte nie was folgen würde. Es kam stets anders und überraschte mit verschiedenen Wendungen, wie das Auftauchen eines weiteren Familienmitgliedes des männlichen Hauptprotagonisten. Bei all den Machtspielereien blieben viele Fragen offen, die bis zum Schluss keinerlei Aufklärungen fanden. Warum erkannten die Menschen nur aufgrund der Augenfarbe Thareks Familie? Was spielte noch eine Rolle zur Identifizierung? Schließlich gingen sie direkt davon aus, den Richtigen für das Bluterbe gefangen zu haben. Was waren die langen Nächte? Was unterschied diese von den kurzen? Davon abgesehen, hatte mir besonders der Ausritt in die Stadt gefallen, bei der Callora einen Konflikt schlichten und eine effektive Lösung finden musste. Das Buch neigte sich dann immer mehr dem Epilog. Es fand währenddessen ein dramatischer Höhepunkt statt, mit dem ich auch dieses Mal nicht rechnete. Es erfolgte ein gelungener und guter Abschluss des Einzelbandes der Autorin.


    Manche Szenen waren mir persönlich zu knapp oder wurden übersprungen, wie beispielsweise die Ansprache zu dem Volk, die Callora auf sich nahm, ohne die Einwilligung ihres Vaters. Trotz dessen beschrieb Miriam May die Szenen fließend, sodass ich die Handlung durchweg gut lesen konnte. Ich ahnte nie was folgen würde. Es kam stets anders und überraschte mit verschiedenen Wendungen, wie das Auftauchen eines weiteren Familienmitgliedes des männlichen Hauptprotagonisten. Bei all den Machtspielereien blieben viele Fragen offen, die bis zum Schluss keinerlei Aufklärungen fanden. Warum erkannten die Menschen nur aufgrund der Augenfarbe Thareks Familie? Was spielte noch eine Rolle zur Identifizierung? Schließlich gingen sie direkt davon aus, den Richtigen für das Bluterbe gefangen zu haben. Was waren die langen Nächte? Was unterschied diese von den kurzen? Davon abgesehen, hatte mir besonders der Ausritt in die Stadt gefallen, bei der Callora einen Konflikt schlichten und eine effektive Lösung finden musste. Das Buch neigte sich dann immer mehr dem Epilog. Es fand währenddessen ein dramatischer Höhepunkt statt, mit dem ich auch dieses Mal nicht rechnete. Es erfolgte ein gelungener und guter Abschluss des Einzelbandes der Autorin.

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    Cover des Buches Blue Period 1 (ISBN: 9783964333025)

    Bewertung zu "Blue Period 1" von Tsubasa Yamaguchi

    Blue Period 1
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer und schöner Manga, insbesondere für Kunstliebhaber!
    Eine informative, lehrreiche und unterhaltsame Geschichte!

    Das Cover ist schön gestaltet und passt perfekt zur Handlungssituation. Es hat mich direkt angesprochen. Ich mochte den Zeichenstil sehr gerne, was meine Lesefreude steigerte. Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch und es freute mich für Yataro, dass er allmählich eine Leidenschaft zur Kunst entwickelte. Seine Gedankengänge regten zum eigenen Nachdenken an, da er im Endeffekt etwas ansprach, dass auch im echten Leben geschieht; Wir passen uns größtenteils den Menschen aus unserer Umgebung an, anstatt offen zu sagen und zu zeigen was wir in bestimmten Situationen empfinden. Die Lehrerin verhielt sich weise und motivierend, ohne sich aufzwingen zu wollen. Durch ihre Worte motivierte sie indirekt Yataro, sich mehr in die Welt der Kunst zu begeben. Der Spruch „Es ist wie eine Sprache ohne Worte“ erwärmte mir das Herz, denn sie brachte es damit auf den Punkt! Verbale Kommunikation zwischen zwei Menschen hat ihre Grenzen, doch sei es in der Kunst oder in der Musik, beides kann diese Grenze überwinden und uns emotional berühren. Durch den Manga wird das Wissen über die Kunst wiederholt, verfeinert und weiter ausgebildet. Es gab viele Erklärungen, die für mich zwar kurzzeitig etwas anstrengend zu lesen waren, mich aber sonst nicht sonderlich störten. Schließlich musste Yataro erstmal die Kunst erlernen. Interessant erschienen die Vergleiche der gezeichneten Bilder seiner Mitschüler. Gerade aus diesem Grund betrachtete ich den Besuch der Vorbereitungsschule als mein persönliches Highlight des ersten Bandes. 

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    Cover des Buches Lovely Mistake (ISBN: 9783864931499)

    Bewertung zu "Lovely Mistake" von Sarah Stankewitz

    Lovely Mistake
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Steigerung im Vergleich des ersten Bandes! Eine traumhafte Liebesgeschichte!
    Ein Herzensbuch, welches ich sehr liebe!

    Und ich dachte, „Perfectly Broken“ wäre schon eine perfekte Liebesgeschichte, doch dann las ich den zweiten Band! Er hat mir um einiges besser gefallen. Sarah Stankewitz hat ihren Schreibstil mit vollen Potential ausgeschöpft und ganz viele Emotionen entstehen lassen; nicht nur bei den Protagonisten, sondern auch bei mir als Leserin. Es war sehr berührend und brachte mich tatsächlich wieder zum Weinen. Es gab traurige und fröhliche Situationen, die hervorragend in ihrem Buch verpackt wurden. Ich mochte Molly bereits von Anfang an, weil sie taff und schlagfertig wirkte. Eine Powerfrau, dessen Direktheit mich schier umgehauen hatte und meine Vorfreude auf ihre Sicht der Dinge entfachte. Ich lernte sie dahingegen vollkommen neu kennen. Sie zeigte eine weiche und verletzliche Seite, die sie mir noch sympathischer machte. Auch ihre Mutter schloss ich liebevoll ins Herz. Sie war so sanft und stark. Woher kämen wohl sonst Mollys Charakterzüge?!


    Was dazu folgte, weshalb Troy und Molly nun mehr Zeit miteinander verbrachten, fand ich begeisternd. Ich war gespannt darauf, wie sich das Verhältnis auswirkte und für wie lange die aufgestellten Regeln halten mochten. Klasse war, dass sie sich durch die stur einhaltenden Regeln auf eine zunächst rein emotionale Beziehung begaben. Ich habe aufgrund ihrer wundervollen Zweisamkeit für dieses Pärchen geschwärmt und freute mich letztlich umso mehr, als sie das nächste Level erreichten. Leider gab es eine Tragödie, die ich zwar erahnte, aber mich dennoch schwer mitnahm, zumal Molly darunter litt. Glücklicherweise stand sie nicht alleine da. Sie lernte nach vorne zu blicken, für ihre eigenen Träume zu kämpfen und sie zu leben. 


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    Cover des Buches Sister of the Stars (ISBN: 9783966983693)

    Bewertung zu "Sister of the Stars" von Marah Woolf

    Sister of the Stars
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein erstes Buch von Marah Woolf und ich bin mehr als beeindruckt! Sie hat eine fantastische Welt voller Magie geschaffen! Ich liebe es!
    Für jeden Fantasyliebhaber!

    (ACHTUNG SPOILERGEFAHR)

     

     

    Mein erstes Buch von Marah Woolf war fantastisch! Ich habe dieser Geschichte bereits sehr entgegen gefiebert und hegte schon große Erwartungen, die sich mehr als nur erfüllten. Eine Welt voller Hexen, Hexer, Magier und Dämonen, in die ich als Leserin direkt hineingezogen wurde. Der Einstieg fiel mir leicht, da sich ihr Schreibstil wunderbar flüssig lesen lässt. Im weiteren Verlauf schilderte die Autorin die Entstehungszeit und die Vergangenheit all dieser Wesen. Auch über die Familie von Vianne, der Hauptprotagonistin, erfuhr ich einiges. Ich schloss sie und ihre Schwestern schnell ins Herz. Ihre Liebe zueinander war deutlich zu spüren und intensivierte sich dadurch, dass sie sich umeinander sorgten sowie kümmerten. Sie wichen nicht von der Seite der jeweils Anderen. Mir gefielen ihre Dialoge, in denen sich die verschiedensten Eigenschaften herauskristallisierten - von der ernsten Aimée hin zur frechen Maëlle. Und trotz ihrer Unterschiede bestand eine einzigartige, familiäre Verbindung. Gut gelungen empfand ich das Haus mit den Geistern, in dem sie wohnten. Es hatte durchaus ihren Charm und war etwas, wovor sie sich nicht zu fürchten brauchten. Tatsächlich amüsierte ich mich über dessen Lebendigkeit, die zu geisterhaften Aktionen führten.


    Ezra mochte ich zuvor gar nicht, zumal er sich wie ein arroganter Sturkopf aufführte und dazu tendierte, die Hauptprotagonistin zu befehligen dies und jenes zu tun oder zu unterlassen. Doch hinter diesem dicken Panzer befand sich ein liebevoller Kerl, der sich um ihre Sicherheit bemühte. Leider hatte er eine hohe Position inne und musste gewisse Verpflichtungen nachkommen. Seine Taten folgten positive und negative Auswirkungen, auch wenn sie für mich verständlich waren. Es gab dem Ganzen einen Hauch von Drama innerhalb der Liebesbeziehung, die sich hier auftat. Inmitten alldem war Caleb eine wohltuende Erfrischung! Selbst wenn die Frage im Raum stand, wer wen eher Vertrauen schenken sollte, so dachte ich, wäre er ein geeigneter Kandidat. Durch seine humorvolle Art und Weise verzauberte er mich vollends. Seine Sprüche brachten mich oft zum Grinsen. Sein Auftauchen gab einem zu bedenken, ob vielleicht nicht alle Dämonen böse seien.


    Durch die Dämonen und die Magie zog Spannung in das Buch mit ein. Begegnungen führten zu Kämpfen, die sich anfühlten wie die Vorboten eines sich nähernden Unheils. Die Bedrohung wuchs von Seite zu Seite, bis es schließlich zu einem Höhepunkt kam. Leider gab es zu diesem Höhepunkt gleich darauf den Cliffhanger und ich bin gespannt, wie sich dieser in Band zwei fortsetzt! 


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    Cover des Buches Perfectly Broken (ISBN: B07PVP2Q91)

    Bewertung zu "Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz

    Perfectly Broken
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach wundervoll! Voller Gefühle!
    Eine schöne und traurige Liebesgeschichte!

    Sarah Stankewitz hat einen schönen Schreibstil. Ich habe dieses Buch Kapitel für Kapitel gelesen, genossen und geliebt. Es war eine perfekte Mischung aus Tragödie, zuckersüßer Romantik und zartem Humor. Eine Liebesgeschichte, die einem das Herz bricht und wieder liebevoll zusammenflickt. Ich fand es einfach herrlich, wie die beiden Hauptcharaktere sich kennenlernten, ohne sich überhaupt gesehen zu haben. Ich verliebte mich in den Umgang, den sie zueinander pflegten, woraus die Zuneigung und die romantischen Gefühle entstanden. Trotz all dem Leid schienen sie wie füreinander geschaffen. Ich spürte eine tiefe Leidenschaft in Chase, der sich so hingebungsvoll für seine Liebsten einsetzte und sich um sie bemühte - vor allem was sie betraf. Er war geduldig und sanft. Seine Persönlichkeit berührte mich. Ich entwickelte Sympathien für ihre Freunde. Ich schmunzelte über ihre Gespräche und spürte stets ihre Verbundenheit. Ich empfand reine Empathie. Gemeinsam heilten ihre „Wunden“. Sie lebten mehr in der Gegenwart und blickten mit einem Anflug von Freude auf die Zukunft. Eine Geschichte, die ich hierbei gerne weiterempfehlen möchte!

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    Cover des Buches Wie Schatten so golden: Tausendlicht-Trilogie (Band 1) (ISBN: 9798649569729)

    Bewertung zu "Wie Schatten so golden: Tausendlicht-Trilogie (Band 1)" von Sandra Mickler

    Wie Schatten so golden: Tausendlicht-Trilogie (Band 1)
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schönes und gelungenes Romantasybuch. Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil, mit dem sie mich als Leserin gepackt hat.
    Ganz wundervoll!

    Der Einstieg fiel mir leicht. Ich schätze den Schreibstil der Autorin. Sie schreibt flüssig und spannend. Sie verwendet einige Vergleiche und Metaphern, wodurch klar vorzustellen war, wie sich dieses und jenes für den Hauptcharakter anfühlte. Die Gedankengänge, Spekulationen und Tatsachen wurden ausführlich beschrieben. Ich erfuhr Caspars Persönlichkeit und konnte dessen Weiterentwicklung im weiteren Verlauf der Handlungssituation wahrnehmen. Er war mir sympathisch, gerade wegen seiner tatkräftigen Unterstützung, mit die er das Tausendlichttal ins Glück verhelfen wollte. Ich mochte die Liebesbeziehung zwischen Caspar und Linley. Die gemeinsamen Momente erschienen zauberhaft. Wiederum folgten Worte und Gesten, seitens Linley, die ich nicht verstand. Konflikte taten sich hierauf, die in mir Empörung hervorriefen. Im Nachhinein sprachen sie offen über ihre Meinungsverschiedenheiten und klärten diese dann auf.


    Die Märchenerzählungen und dessen Verwirklichung fand ich spannend. Diese Spannung baute sich unter anderem durch den bevorstehenden Angriff der Oranei auf. Etwas, dass ich hierbei als gelungen erachte, sind die vielen Überraschungen, die ihren Teil dazu beitrugen, dass die Geschichte nicht langweilig wirkte. Ich konnte nie hervorsehen, was als Nächstes geschah. Informationen und Offenbarungen die zuvor im Dunkeln blieben, fügten sich zu einem vollen Bild zusammen. Dennoch gab es ein paar Fakten, die ungeklärt blieben und für mich dadurch keinen Sinn ergaben. Allmählich rückte das Ende in greifbare Sicht. Es führte zu einem epischen Höhepunkt und schließlich zu einem zufriedenstellenden Abschluss des ersten Bandes. 

     


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    Cover des Buches LUCE (ISBN: 9783964435521)

    Bewertung zu "LUCE" von Doreen Hallmann

    LUCE
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vorher ein schwieriger Einstieg, danach wurde es etwas besser. An sich ein ganz guter und unterhaltsamer Roman.
    Nicht so wie erwartet, aber dennoch ganz gut!

    Doreen Hallmanns Schreibstil empfand ich persönlich als sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Gesamtidee mit den Artefakten, den verschiedenen Wesen und Welten ist an sich gut durchdacht worden, leider wurde das volle Potential nicht ausgeschöpft. Manche Situationen wie beispielsweise die Kämpfe oder die gemeinsame Zeit mit Jason kamen mir zu kurz, hierbei hätte ich mir mehr Details und Gespräche erhofft. Die Spannung baute sich eher nach der Hälfte des Buches auf. Mir gefielen die Zeitsprünge sehr, die mein Interesse weckten und weitere Fragen aufwarfen.



    Ich hatte anfänglich Schwierigkeiten, mich an die Charaktere zu gewöhnen, da mir Luce und Jules für ihr Alter zu kindlich waren. Ich konnte das Verhalten oft nicht nachvollziehen. Mit der Zeit taute ich mit ihnen auf. Besonders Mel war nicht mehr wegzudenken. Sie brachte Schwung in die Handlung und verzauberte mit ihrer ganzen Art. Sie stand ihren Freunden stets zur Seite und sah immer das Gute in allen. Tatsächlich überraschte sie mich sogar, da sie die Liebesbeziehung zwischen Luce und ihrem Bruder leicht auf die Schulter nahm. Die Beiden waren wirklich süß zusammen und passten perfekt zueinander. 


    Mich störte das Liebesdreieck. Luce ließ sich viel zu viel gefallen. Einerseits wollte sie niemanden emotional belasten, andererseits verletzte sie die Jungs durch ihr Schweigen. Ihr fehlte der Mut, ausdrücklich Stellung zu beziehen, wodurch das Drama erst entstand. Ihr Selbstbewusstsein entwickelte sich niederschwellig, darum freute ich mich über ihre Rebellion gegenüber des Fabrikleiters und über einen Alleingang, der einen baldigen Cliffhanger ankündigte. Zwangsweise befand sie sich ohne Beistand in einer brenzlichen Lage. Es förderte den Nervenkitzel und die Vorfreude auf die Fortsetzung.


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    Cover des Buches Im Schatten des Drachen (ISBN: 9783453272767)

    Bewertung zu "Im Schatten des Drachen" von Julie Kagawa

    Im Schatten des Drachen
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein epischer Abschluss der Japansaga!
    Nervenkitzel pur! Spannung bis zum letzten Kapitel!

    Im dritten Band spürte ich deutlich, dass es sich langsam dem Ende und dem finalen Kampf näherte. Die Lage war sehr beunruhigend, zumal die Feinde die Oberhand gewannen. Nun musste die Gruppe von Freunden ihr bestmögliches geben um den Vorsprung der Feinde zu verringern oder ihnen gar zuvorkommen, was sich jedoch durch die vielen Herausforderungen als schwierig erwies. Monster versperrten ihnen den Weg, daraufhin folgten gruselige Eindrücke, erdrückende Atmosphären und schaurige sowie blutrünstige Begegnungen. Oft kam es zu Gefechten, in denen sich jedes einzelne Gruppenmitglied zu behaupten wusste und ihre Stärken effektiv einsetzten. Der Nervenkitzel begleitete mich durch die gesamte Handlung. Es gab mehrere epische Höhepunkte, die nicht spurlos an den Charakteren vorbei zogen und mich sogar zum Weinen brachte. Sie waren nicht hervorsehbar. Ich blickte dem weiteren Verlauf immer mit einer Unwissenheit entgegen, was die Spannung bis aufs äußerste anhob. 


    Die Liebesgeschichten erwärmten mir das Herz. Sie fingen zunächst zärtlich an, lernten sich gegenseitig kennen und wertschätzen. Aus freundschaftlichen Gefühlen entstanden romantische Zuneigungen, ob nun zwischen Yumeko und Tatsumi oder Okame und Daisuke. Ich freute mich mit ihnen. Sie fanden unter all dem Leid jemanden, der ihnen Licht und Glück schenkte. Gemeinsam wurden sie wie zu einer kleinen Familie. Ich fühlte mich wie ein Teil von ihnen.

    Mir gefiel die Auflösung von Yumekos Herkunft. Auch die fehlenden Wissenslücken um Lord Seigetsu wurden gefüllt; was es mit ihm auf sich hatte, welche Ziele er verfolgte, auf wessen Seite er stand und was für eine Rolle er dabei spielte. Ich war, um ehrlich zu sein, schockiert. Niemals hätte ich eine solch dramatische Wendung erwartet. Ich bewunderte Yumeko, Okame, Daisuke, Reika und Tatsumi für ihren Mut, ihrer Willensstärke und ihres Selbstbewusstseins. Ihnen allen verdankte das Kaiserreich Iwagoto sehr viel. Trotz der Trauer über das Vergangene und über die Verstorbenen bin ich zufrieden mit dem Ende. Ein guter Abschluss der Japansaga!

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    Cover des Buches Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit (ISBN: 9783453320512)

    Bewertung zu "Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit" von Jennifer L. Armentrout

    Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Düster, spannend, schockierend, erotisch und romantisch. All diese Gefühlsregungen und Eindrücke verpackt in einem einzigen Buch.
    Großartig!

    Im vierten Band geht es genau dort weiter, wo es aufgehört hatte. Ich als Leserin erfuhr dieses Mal die Sicht von Brighton, was eine willkommene Abwechslung war und der Geschichte einen frischen Wind einhauchte. Brighton zählte zu den Charakteren, die ich seit Beginn an sympathisch fand, wodurch ich mich gut in ihre Lage hineinversetzen konnte. Ich verstand sehr gut, wie sie sich fühlte und wieso sie tat, was sie dachte, sie müsste es tun. Sie hatte ihre Gründe, die sie antrieben. Und auch, wenn die Ursachen dafür mich traurig stimmten, so empfand ich Brightons Entwicklung ihrer Persönlichkeit als positiv. Sie wurde selbstbewusster und kämpfte, statt sich zurückzuziehen. 


    Die Liebesgeschichte zwischen Brighton und dem Prinzen war wirklich schön zu lesen. Süß, romantisch und erotisch. Es hatte auch etwas Düsteres an sich, weil diese Liebe auf gewisse Art und Weise verboten gehörte. Die Lage spitzte sich immer mehr zu, ob nun zwischen den Beiden oder aufgrund sonstiger Faktoren. Das Buch machte süchtig durch die Spannung und Dramatik. Die Geschehnisse wirkten sich extrem auf die Charaktere aus, allem voran auf Brighton, die so viel Leid und Schmerz ertragen musste. Der Übergang zwischen Realität, Unwirklichkeit und Vergesslichkeit kam fließend. Trotz ihres schlechten seelischen und körperlichen Zustandes hielt sie taff durch, wofür ich sie bewunderte. Der danach folgende Cliffhanger wurmte mich und kündigte die bevorstehenden Herausforderungen für Brighton und den Prinzen an. 


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    Cover des Buches Der Tattoosammler (ISBN: 9783328103844)

    Bewertung zu "Der Tattoosammler" von Alison Belsham

    Der Tattoosammler
    Romantasysternchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, düster und packend!
    Ein schaurig guter Thriller!

    Alison Belshams beschreibt detailliert und umfassend die Handlungssituation, die sich durchweg fließend durchlesen lässt. Es gab keinen einzigen Moment, indem das Buch zu langatmig wirkte. Die Spannung war bereits von Anfang an vorhanden, die sich dann immer weiter steigerte und sich gegen Ende zuspitzte. Ich fand es gut, dass der Sichtwechsel ebenso zu dem Täter stattfand. Hier hat mir jedoch etwas mehr die Düsternis gefehlt. Die Freude an das Töten wurde zunächst nicht ganz ersichtlich, bis sich der Täter in die Enge getrieben fühlte und ein weiterer Charakter intensiver in den Vordergrund rückte.


    Das Verhalten des Vorgesetzten der Polizeibeamten konnte ich manchmal nicht nachvollziehen. Natürlich standen sie alle unter einem enormen Druck, dennoch mochte ich seine Vorgehensweise nicht, die ihn mir unsympathisch machte und teilweise selbst die Ermittlungen behinderte. Es war zugleich aufregend und packend die Ermittlungen mitzuverfolgen. Ich lernte viel über dessen Arbeit, wie sie ausgeführt wurde und wie sie vorankamen. Beim Wissensstand über den Täter war ich genauso weit wie die Polizisten, wodurch ich die weiterführende Geschichte nicht hervorsah. Das Unbekannte schürte die Leselust und den Nervenkitzel.


    Die Grundidee mit dem Täter, der die Tattoos seinen Opfern herausschnitt um sie zu sammeln, war an sich schon einzigartig und sehr gut umgesetzt. Die Tätowiererin Marni nahm die Funktion einer Beraterin ein. Ich empfand dies als einen richtigen Ansatz um den Fall zu lösen. Sie verfügte über die nötigen Kenntnisse bezüglich der Tattoos und Künstler. Sie trug einen wichtigen Teil dazu bei an Informationen zu gelangen. Die nebenbei gesponnene Liebesgeschichte - wenn auch nur ganz grob angeschnitten -, sowie die privaten Erzählungen aus dem Leben der Charaktere gab dem Buch den Feinschliff. 

     


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    • weiblich
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