SaintGermain

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    Cover des Buches Das Blut der Unschuldigen (ISBN: B08BFXL54N)

    Bewertung zu "Das Blut der Unschuldigen" von Sebastian Thiel

    Das Blut der Unschuldigen
    SaintGermainvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Toller Krimi-Auftakt der Nachthexe und der Nonne
    Schwarz & Lescale 1 - Jungfische

    Victoria Lescale ist ab sofort keine Novizin in der Klosterschule mehr. Doch als sie ihre Sachen packt, findet sie ihre Zimmerkollegin tot auf den Treppen. Die Polizei will den Fall schnell abschließen, ohne sich zuviel damit zu beschäftigen. Doch Kommissarin Carmen Schwarz wittert mehr hinter der Sache. Und die hat es nicht leicht, denn seit sie ihre Affäre mit ihrem Chef beendet hat, wird sie von allen anderen Polizisten gemieden und gemobbt. Sie selbst versinkt immer mehr in Sex, Medikamenten und Alkohol um ihre Nachtschichten zu schaffen. Darum wird sie im Revier auch nur "Nachthexe" genannt.

    Das Cover des Buches ist ausgezeichnet gemacht, ein echter Hingucker und passt perfekt zum Buch.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden bildhaft beschreiben. Die Spannung ist das ganze Buch über auf hohem Niveau, der Plot ist gut geplant und es kommt zu einigen überraschenden Wendungen.

    Zu Beginn des Buches hatte ich allerdings ein paar Probleme: 

    Carmen arbeitet eigentlich nur nachts (weil sie nur dort eingesetzt wird), auf der anderen Seite hatte sie zuerst Frühdienst. Zum anderen verstehe ich auch nicht, warum ihre Affäre im ganzen Präsidium bekannt ist. Sollte ihr Chef nicht eigentlich still sein? Und auch, dass sie sich in One-Night-Stands und Alkohol flüchtet, wo sie eh schon jeder auf dem Kieker hat und sie ihre Erfahrungen gemacht hat, finde ich nicht wirklich logisch.

    Dann natürlich das Verhalten von Schwarz gegenüber Victoria - überheblich und was weiß ich noch - das passt eigentlich nicht zur Schwarz, die man vorher und nachher anders kennengelernt hat. Und dann die Aussage gegenüber Victoria, dass die Polizei schon alles durchsucht habe, während sie kurz darauf sagt, das war nicht die Polizei, die hier alles durchwühlt hat. Und das Tagebuch wurde nicht gefunden - woher weiß sie das, wenn sie mit den anderen Polizisten kaum redet und die sie sowieso nicht ernst nehmen? Und so wie sich Carmen gegenüber Victoria verhalten hat, kann ich kaum glauben, dass Viktoria sie vertrauensvoll findet.

    Und Modafinil muss man nicht wirklich kennen. Hier hätte eine kleine Erklärung geholfen, dass man nicht selbst googeln muss.

    Nach diesem nicht immer logischen Beginn erwartete mich aber ein toller Krimi mit Ermittlern, die ihr Potential zu einer Reihe von Büchern zeigen.

    Allerdings waren auch ein paar wenige Fehler vorhanden.

    Das Buch endet abgeschlossen, aber doch so, dass eine Fortsetzung wahrscheinlich ist.

    Fazit: Toller Auftakt um 2 unkonventionelle Ermittlerinnen. 4 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Die Dornen des Bösen (ISBN: 9783492502955)

    Bewertung zu "Die Dornen des Bösen" von Astrid Korten

    Die Dornen des Bösen
    SaintGermainvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung der "Akte Rosenrot", die nur "dank" der Verlagsarbeit zu Sterne-bzw. Punkteverlust führt.
    Ibsen Bach 2 - Götterdämmerung

    General Sorokin beauftragt Ibsen Bach damit den Mörder seiner Tochter Leonela zu finden. Einziger Anhaltspunkt ist vorerst das Video, das zeigt wie sie ermordet wird. Doch Ibsen glaubt nicht, dass Leonela tot ist. Seine Visionen und ein paar Helfer sollen ihm helfen. Währenddessen kommt es in Europa immer wieder zu Morden und Selbstmorden, die kein wirkliches Motiv haben.

    Das Cover des Buches ist wieder perfekt gelungen und passt auch hervorragend zum 1. Teil der Reihe.

    Das Buch wird nicht linear erzähl, was mich anfangs etwas verwirrte. Diese Verwirrung legte sich aber bald und ab der Hälfte des Buches ist auch klar warum dies so erzählt wird.

    Sehr gut gefiel mir auch wieder die Sicht von Ibsen - seine Kapitel sind in der "Ich-Form" geschrieben.

    Wie von der Autorin gewohnt ist der Schreibstil sehr gut, die Charaktere und Orte werden ausgezeichnet dargestellt. Zudem ist auch die Handlung dieses packenden Thrillers wieder sehr komplex - am Ende löst sich aber alles auf. 

    Man muss den 1. Teil der Reihe nicht kennen, um dieses Buch zu lesen, da die Ereignisse aus dem Vorgängerband in diesen Band einfließen und so auch das Wichtigste "wiederholt" wird.

    Die Spannung wird über das ganze Buch hochgehalten und immer kommt nur ein kleines Puzzle-Stück hinzu, sodass doch einige Überraschungen und Wendungen zu finden sind, die man hier nicht erwartet.

    Außerdem erfährt Ibsen auch viel mehr über seine Vergangenheit. Der Abschluss deutet sehr auf einen 3. Band hin, auf den ich schon sehr gespannt bin.

    Auch die Recherchearbeit der Autorin war wieder sehr gut, um den Thriller so realitätsgetreu wie möglich zu erzählen.

    Der Plot ist ausgezeichnet und steht dem 1. Teil in nichts nach.

    Und doch gibt es einen Unterschied zum 1. Teil: Für einen großen Verlag wie Piper sind hier sehr viele Fehler zu finden (v.a. doppelte, fehlende oder falsche Artikel und Personalpronomen). Dafür, dass die Autorin am Ende ihren Lektorinnen dankt, wurde hier absolut geschlampt. Dafür ziehe ich (jedoch aufgrund des ansonsten tollen Buches nur) 1/2 Stern ab.

    Fazit: Tolle, komplexe Fortsetzung der "Akte Rosenrot", die nur "dank" der Verlagsarbeit Punkteabzug erfährt. 4,5 von 5 Sternen

    Kommentare: 2
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    Cover des Buches „Hauen Sie sich auf die Flöte und singen Sie!“ Einblicke in den Alltag einer Logopädin (ISBN: 9783948486044)

    Bewertung zu "„Hauen Sie sich auf die Flöte und singen Sie!“ Einblicke in den Alltag einer Logopädin" von Carolin Sandner

    „Hauen Sie sich auf die Flöte und singen Sie!“ Einblicke in den Alltag einer Logopädin
    SaintGermainvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: informativ, emotional, amüsant
    Der Beruf der Logopädin

    Eine Logopädin erzählt aus ihrem Alltag, der emotional sein kann, aber auch einige Anekdoten zu bieten hat.

    Das Cover des Buches gefällt mir gut und passt zum humorigen Schreibstil der Autorin. Der Titel stammt aus einer Geschichte, die sie im Buch erzählt, und macht natürlich neugierig.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. In kurzen Kapiteln erzählt sie verschiedene Episoden aus ihrem Leben als Logopädin, die sehr emotional, aber auch amüsant sein können. Dabei erfährt man nicht nur Interessantes über den Beruf eines Logopäden, sondern auch verschiedene medizinische Termini werden gut erklärt. Allerdings merkt man aber auch, dass die Autorin "nur" Logopädie gelernt hat und eben die medizinischen Kenntnisse, die man dafür benötigt. In einem Kapitel erklärt sie zum Beispiel was MRSA bedeutet, "übersetzt" es aber (wie oft) fälschlicherweise mit "Multiresistenter Staphilococcus aureus". Hätte sie da nur lieber gegoogelt, wie bei der Rezidivrate von Schlundkrebs, die sie allerdings nicht finden konnte. Wenn man weiß, wo man suchen muss findet man übrigens auch das raus

    Nichtsdestotrotz war das Buch gleichermaßen informativ, emotional, aber auch amüsant.

    Und wie viele Berufsgruppen (v.a. natürlich Leute aus sozialen Berufen) haben sich schon überlegt ein Buch über ihre beruflichen Erlebnisse zu schreiben? Sicher viele. Dies ist der Autorin mit diesem Buch gelungen und sie zeigt auch, wie wichtig eine Biografie für viele Berufe ist.

    Fazit: Gelungener Einblick in den Beruf eines Logopäden. 4,5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Nichts zu verlieren: {A wie Alibi} (ISBN: 9783955304867)

    Bewertung zu "Nichts zu verlieren: {A wie Alibi}" von Sue Grafton

    Nichts zu verlieren: {A wie Alibi}
    SaintGermainvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Autorin und Übersetzerin vermiesen das Buch, das eigentlich einen spannenden Plot hat.
    Kinsey Millhone 1 - A

    Nikki Fife wird nach 8 Jahren auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen. Sie soll ihren Mann mit Oleander vergiftet haben, doch bestritt immer ihre Schuld. Deshalb beauftragt sie die Privatdetektivin Kinsey Millhone den wahren Mörder zu finden.


    Das Buch stammt im Original aus dem Jahre 1982 und ist der 1. Teil der sogenannten Alphabet-Reihe. Dieser Teil heißt eben auch noch "A wie Alibi" und wurde von Edel Elements neu unter dem Titel "Nichts zu verlieren" aufgelegt.


    Das Cover des Buches ist passend, aber nicht wirklich auffällig.


    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir leider nicht sehr gut. Ich mag zwar wenn Personen und Orte gut dargestellt werden, man kann es aber bei den Beschreibungen auch übertreiben, wie es in diesem Buch geschieht.


    Der Spannungsbogen ist relativ gering gehalten, wobei der Plot alleine mir gut gefiel. Leider ist es zu realistisch geraten und Kinsey befragt nur einen nach dem anderen, selten beobachtet sie auch. Dass dies aber bei "alten" Krimis nicht so sein muss, haben schon viele andere Autoren bewiesen, nicht zuletzt die Queen of Crime Agatha Christie.


    Zusätzlich hat die Übersetzerin hier auch zu wortwörtlich übersetzt. So zuckt die eigentlich nette Kinsey (die definitiv interessant ist und Potenzial hat) manchmal aus und streut in einen Satz "Ficker" ein. Im Original schätze ich wird es vielleicht "fuck" oder "motherfucker" heißen. Auch Sätze wie "Ich bin billig." sind nicht gerade hochwertige Übersetzungen. Überstreut wird das ganze dann mit Wörtern, die man wohl sonst kaum liest, auch nicht in "alten" Büchern. Das Wort "Patio" konnte ich zum Beispiel schon gar nicht mehr lesen, so oft kam es vor - "Atrium" ist übrigens der häufiger benutzte Ausdruck, oder eben "Innenhof", was ganz deutsch wäre. Hier hätte man also besser variieren sollen. Zusätzlich gibt es dann noch einige Grammatik- und Rechtschreibfehler.


    So war das Buch im Zusammenspiel von Autorin und Übersetzerin leider ein totaler Verhau. Schade darum, denn Potential wäre genug vorhanden gewesen, aber es wurde nicht ansatzweise ausgenutzt.


    Trotz allem kam ich nie auf die Idee das Buch abzubrechen, denn den Täter wollte ich dann eben doch wissen.


    Fazit: Ein guter Plot wurde nicht gut umgesetzt und durch die Übersetzerin verhunzt. 2,5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Gefahr von der anderen Seite (ISBN: 9783968510057)

    Bewertung zu "Gefahr von der anderen Seite" von Mike Gorden

    Gefahr von der anderen Seite
    SaintGermainvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender 1. Teil in einem SF-Romance-Thriller verpackt
    Moira 1 - Das O´Connor-Panorama

    2016 beobachtet Dr. Sellmann ein Protonen-Kollisions-Experiment am CERN in Genf. Als die Werte entgleisen, versucht er eine Notabschaltung. Dabei bezahlt er mit seinem Leben. Die Öffentlichkeit wird nur mit einer kurzen Nachricht informiert.
    Untersuchungsrichter Merlin hat den Todesfall eines wissenschaftlichen Mitarbeiters an der Universität Paris auf seinen Schreibtisch liegen. Alles spricht für Selbstmord, doch sein Vorgesetzter - Professor Stein - ist spurlos verschwunden.
    Der Wissenschafts-Journalist Michel "Mike" Peters war von einem anonymen Tippgeber auf das Verschwinden des Professors aufmerksam gemacht worden. Es gelingt ihm zusammen mit seinen Freund Sebastien Giroud, den möglichen Aufenthaltsort des Professor zu ermitteln. Mike macht sich auf den Weg nach Chile.
    Maurice Belloumi darf probeweise bei der Kripo unter Lefebvre arbeiten. Da Sebastien ermordet wird, wird er auf Mike angesetzt.

    Das Cover des Buches gefällt mir zwar an sich gut, aber es passt meiner Meinung nach absolut nicht zum Genre und auch zum Buch selbst nicht wirklich.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; sowohl die Charaktere als auch die Orte werden hervorragend dargestellt.

    Der Plot ist gut durchdacht; die wissenschaftlichen Fakten scheinen gut recherchiert worden zu sein. 

    Der Autor hält sich im Großen und Ganzen an die alte Rechtschreibreform (wie er selbst im Buch schreibt), allerdings schreibt er auch "Albtraum" und nicht "Alptraum" wie vor der Reform. Und manchmal verwendet er auch eine noch ältere Rechtschreibung (Affaire, photographieren). Auch die Interpunktion in einem direkten Gespräch ist ungewöhnlich und entspricht nicht der Norm.

    Der Spannungsbogen war das ganze Buch über sehr hoch. Es gibt nicht nur verschiedene Handlungsstränge, die sich langsam vereinen, sondern auch insgesamt ist das Buch ein interessanter ungewöhnlicher Genre-Mix aus Science-Fiction, Krimi, Thriller, Romance und Erotik (im homosexuellen Bereich). Die Erotikszenen waren allerdings gut in die Story eingebettet und brachten auch die Geschichte hin und wieder voran, sodass sie nicht (wie bei manch anderen Büchern) einfach hineingeschrieben werden, damit sich das Buch besser verkauft (was ja auch meist ein Irrglaube ist).

    Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings gibt es bereits einen 2. Band um die Charaktere und die Geheimgesellschaft "Moira", auf den ich mich bereits sehr freue.

    Das Buch wurde trotz seiner beinahe 600 Seiten nie langweilig und ich blieb immer dran.

    Das Buch ist das Debüt des Autors und ist zum Großteil sehr gut gelungen.

    Fazit: Interessanter Debüt-Genremix, der mich überzeugen konnte. 4,5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Täglich grüßt der Cyborg (Soontown 2) (ISBN: B0883BPP2M)

    Bewertung zu "Täglich grüßt der Cyborg (Soontown 2)" von Clark C. Clever

    Täglich grüßt der Cyborg (Soontown 2)
    SaintGermainvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: SF-Thriller in humorigem Setting - Teil 2
    Soontown 2 - Christmas-Cyborg

    Ellis Vater hat einen neuen teuren Gartenroboter gekauft, den er natürlich wieder tunen will. Als er nicht weiter weiß, fährt er zum "Professor", der selbst mit diesem Ding herumexperimentiert. Allerdings mit bösen Folgen, denn der Roboter verbindet sich mit dem Professor und es entsteht ein gefährlicher Cyborg.

    Das Cover ist ein echter Hingucker und passt hervorragend zum Buch und auch zum 1. Teil. Die Farbgebung ist sehr gut gelungen.

    Die Story entwickelt sich ab der 1. Seite spannend - und dies bleibt auch bis zur letzten Seite so. Dabei kann sich der Leser total auf den humorigen Schreibstil einstellen, obwohl der 1. Teil noch humorvoller war.

    Die Orte und Charaktere sind wunderbar beschrieben; und alleine die Persönlichkeiten, die richtig kauzig sind, legen schon den Grundstein für ein gutes Buch.

    Der Schreibstil ist klar auf ein Jugendbuch ausgelegt - denn es kommen sehr viele anglisierte Wörter vor. Dies ist aber stimmig, da die deutsche Sprache sich v.a. auch im technischen Bereich immer mehr dazu verändert. Gerade in Corona-Zeiten wird die anglisierte Sprache noch mehr - Lockdown, Shutdown, Cluster, ...

    Der 2. Teil steht nur wenig seinem Vorgänger nach und bietet schon einen kleinen Vorausblick auf den Abschluss der Trilogie, auf den ich mich schon sehr freue.

    Fazit: SF-Thriller mit humorvollen Einschlägen; auch für sich alleine lesbar. 5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Brave Mädchen schweigen still (ISBN: B07XPW9W91)

    Bewertung zu "Brave Mädchen schweigen still" von Dania Dicken

    Brave Mädchen schweigen still
    SaintGermainvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung, die den Auftakt zu Libbys Karriere bildet
    Libby 2 - Zurück in die Kindheit

    Libby ist endlich in der FBI-Akademie - und das noch zusammen mit ihrer besten Julie aus England. Als auch noch Owen in ihrer Nähe ist, scheint alles super. Aber dann soll sie für das FBI ermitteln und dazu die Akademie kurzfristig verlassen. Sie soll nach Utah reisen, um dort gegen eine polygame Mormonensekte zu ermitteln. Libby wehrt sich zuerst dagegen, denn vor 10 Jahren flüchtete sie aus dieser Sekte. Aber das FBI lässt ihr keine Wahl.

    Das Cover ist ein echter Hingucker und passt hervorragend zum Buch.

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sowieso schon bei allen ihren Thriller-Reihen. Die meisten Charaktere kennt man ja noch aus der Sadie-Scott-Reihe. Allerdings muss man diese Reihe nicht kennen, um hier einzusteigen. Die "alten" Charaktere entwickeln sich weiter, bleiben sich aber selbst doch treu. Sie werden aber (für alle Neueinsteiger) genauso wie neue Charaktere bzw. Orte hervorragend beschreiben.

    Dazu gibt es natürlich während des Buches mehrmals auch Rückblicke auf Libbys Vergangenheit, die der Stammleser von Sadie kennt. Genauso kommen eben auch Sadie, Matt und Haley in diesem Buch vor, und auch Libbys Freundin Julie, der Tochter der Profilerin Andrea Thornton aus einer anderen Reihe der Autorin.

    Das Buch beginnt (nach dem spannenden Prolog), da man Libby und Julie hier ganz privat in der FBI-Akademie erlebt, aber sobald das FBI sich bei Libby meldet, steigt die Spannung und lässt bis zum Ende nicht mehr nach.

    Sehr gefreut hat mich das Wiederlesen von Julie, da ich schon die "Profilerin-Reihe" um Andrea Thornton sehr liebte, und so zum Fan der Autorin wurde.

    Owen selbst gefällt mir immer besser, obwohl er fast schon zu sehr Matt ähnelt. Aber eine Frau wie Libby braucht sicher auch so einen Rückhalt, wie ihn auch Sadie brauchte.

    Fazit: Wie alle bisherigen Thriller der Autorin nur zu empfehlen. 5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Das Spiel – Es geht um Dein Leben (ISBN: 9783328105572)

    Bewertung zu "Das Spiel – Es geht um Dein Leben" von Jan Beck

    Das Spiel – Es geht um Dein Leben
    SaintGermainvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Geniale Ermittler in einem spannendem Plot. Ich will mehr davon!
    Björk & Brand 1 - Skorpionjäger

    Christian Brand wird von Wien zu Europol beordert, um Inga Björk bei ihrem Auftrag zu beschützen. Nur langsam beginnt er zu verstehen, um was es in dem Fall wirklich geht: Eine Jagd nach bestimmten Opfern, die im Darknet angezettelt wurde und dem Gewinner viel Geld verspricht. Alle Opfer wurden mit einem UV-Tattoo gekennzeichnet. Auch der todkranke Journalist Werner Krakauer will darüber berichten.

    Das Cover des Buches ist zwar ein echter Hingucker und ausgezeichnet gemacht, passt aber irgendwie nur sehr wenig zum Buch. Klar ist eine Eule auch ein Jäger, aber ein Skorpion, wie er ja für die Story sehr wichtig ist, wäre hier viel passender am Cover gewesen.

    Dies ist der erste Thriller des Autors, der sonst erfolgreiche Krimis schreibt. Jan Beck ist nämlich das Pseudonym für die Björk und Brand-Reihe für den österreichischen Autor Joe Fischler, der durch die Veilchen- und Arno Bussi-Reihe bekannt ist. Auf Seiner Autorenseite wird es im übrigen bald eine Kurzstory um das Vorleben von Inga Björk geben.

    Der Schreibstil des Autors ist brillant; Charaktere und Orte werden wunderbar dargestellt. Die relativ kurzen Kapiteln, die jeweils wechselnde Hauptpersonen haben und auch kurze Kapitel aus der Vergangenheit bringen zusätzlich zur Handlung einen dazu immer weiterzulesen.

    Der Spannungsbogen verläuft von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau; der Plot ist wunderbar inszeniert und auch eine Prise Humor wurde an manchen Stellen eingestreut.

    Die beiden Hauptcharaktere Brand und Björk sind ebenfalls sehr interessant. Brand wirkt zu Beginn wie eine österreichische Version von John McLane; dieser Eindruck ändert sich aber im Laufe des Buches doch gewaltig. Björk wiederum, die eigentlich relativ wortkarg ist, hat eine enorme Vergangenheit, wie man im Laufe des Buches erfährt, und bei oben erwähnter Vorgeschichte sicher noch mehr in den Fokus rückt. Dazu hat sie eine besondere Begabung.

    Einige wenige Stellen waren zwar etwas vorausschaubar, aber doch konnte mich sehr viel in dem Buch überraschen.

    Das ganze Buch konnte mich sehr überzeugen und ich hoffe auf noch viele Fälle für dieses brillante Ermittlerpaar.

    Fazit: Geniale Ermittler in einem spannendem Plot. Ich will mehr davon! 5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Entkommen! Der gefangene Geheimagent (ISBN: 9783961881192)

    Bewertung zu "Entkommen! Der gefangene Geheimagent" von Sußner Christian

    Entkommen! Der gefangene Geheimagent
    SaintGermainvor einem Monat
    Kurzmeinung: Escape, Exit und jetzt eben auch Entkommen - 2
    Entkommen 2 - Das Attentat an Erzherzog Franz Ferdinand

    Escape- oder Exit-Spiele gibt es mittlerweile ja schon einige am Markt. Egal ob real, als Spiel oder eben in Buchform. Wer einmal in einem echten Exit-/Escape-Room war wird es immer und immer wieder spielen wollen - natürlich ein immer neues Spiel. Die beiden Autoren führen im Großen und Ganzen das Prinzip des 1. Buches weiter.

    Das Cover des Buches ist ausgezeichnet gemacht. Die Anleitung ist hervorragend geschrieben und die Rätsel für erfahrene Escape-Spieler nicht zu schwer. Die Rätsel sind teilweise aber etwas anspruchsvoller als im 1. Teil.Zusätzlich gibt es aber natürlich wie gewohnt Hilfestellungen oder sogar Lösungen, wenn man gar nicht weiter weiß. 

    Das Spiel ist auf ca. 60 Minuten ausgelegt. Ich konnte es alleine in 42 Minuten lösen brauchte aber 6 Hilfestellungen.. Die Rätsel sind absolut logisch und eine Story begleitet einen durch das Buch. Die Story ist zusätzlich auch geschichtlich relativ korrekt wiedergegeben, denn man soll das Attentat verhindern, das den 1. Weltkrieg ausgelöst hat.

    Positiv auch, dass man nichts zerschneiden oder falten muss, so kann man das Buch auch wieder verwenden. Manchmal muss man zwar malen, dazu kann man aber die Seite kopieren oder man radiert es später wieder aus. Man kann es auch auf einem eigenen Blatt Papier nachzeichnen; so habe ich es gemacht und die Lösung ist trotzdem sichtbar.

    Ich habe schon mehrere Spiele dieser Art - in verschiedenen Formen - gespielt. Dieses Buch war aber echt gut gemacht und ein Highlight.

    Ich hoffe natürlich, dass das Autoren-Duo noch viele Ideen hat und weitere Spielbücher dieser Art herausbringen.

    Fazit: Ein Top-Escape-Spielbuch, das sich vor anderen Büchern dieser Art auf keinen Fall verstecken muss. 5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus (ISBN: B08BX63GBZ)

    Bewertung zu "Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus" von Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 8: Das Herrenhaus
    SaintGermainvor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Ende der 1. bringt Vorfreude zur 2. Staffel.
    Ghostbusters 8 - Geminus

    Indem Blaine jemanden aus der Familie Hunt entführt, lockt er Cam und Jules doch noch in ein Herrenhaus, wo besonders Cam seine Kräfte unter Beweis stellen muss. Dabei entdeckt Cam einige außergewöhnliche Fähigkeiten. Und kurz darauf werden in einem anderen Herrenhaus, wo Cam vor 13 Jahren gefunden wurde, wieder viele Leichen entdeckt.

    Das Cover des Buches passt wieder perfekt zum vorliegendem Buch und natürlich auch zur bisherigen Reihe. Es ist wieder absolut top gelungen.

    Der Schreibstil der Autorin ist wie immer einsame Klasse; Charaktere und Orte werden plastisch dargestellt und man sieht von Band zu Band wie sich die Figuren weiterentwickeln.

    Nachdem der vorherige Band ruhiger war, geht es hier bereits von Beginn an richtig zur Sache. Genauso muss ein Staffelfinale sein. Diesmal gibt es auch keinen Cliffhanger am Ende des Buches und keine 2 Handlungsbögen im Buch.

    Wieder wird man noch tiefer ins Universum der Totenbändiger hineingezogen. Viele Fragen werden gelöst, andere tauchen neu auf.

    Die Kurzzusammenfassung zu Beginn des Buches finde ich immer sehr gut, wenn der letzte Teil doch schon wieder ein paar Wochen her ist und man viel dazwischen gelesen hat.

    Fazit: Würdiges Staffelfinale, das Lust auf die 2. Staffel macht. 5 von 5 Sternen

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    • männlich
    • 28.06.1979

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