Sandra8811

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)

    Bewertung zu "Die Krone der Sterne - Hexenmacht" von Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht
    Sandra8811vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Band 2 der Trilogie der leider nicht ganz das Niveau vom Vorgängerband halten konnte
    Band 2 der Trilogie der leider nicht ganz das Niveau vom Vorgängerband halten konnte

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Nachdem mich der erste Band der Trilogie sehr gefesselt hat, war ich neugierig auf die Fortsetzung.

    Cover:
     Das Cover passt thematisch gut und auch der Zusammenhang mit Band 1 ist ersichtlich. Man erkennt direkt den Science Fiction-Hintergrund und auch der bekannte Holo-Effekt ist hier wieder drauf.

    Inhalt (Achtung, spoilert den ersten Teil):
     Nachdem sich Iniza zusammen mit Glanis und ihrer Tochter Tanys bei den Piraten Unterschlupf fanden, ereignen sich einige seltsame Dinge und der Friede findet schnell ein Ende. Ein intergalaktischer Komplott reißt die Familie auseinander. Die Hexen beschwören Kamastraka um einen Zugang zum Pilgerkorridor zu erhalten.

    Handlung und Thematik:
     Für alle, bei denen der erste Teil schon etwas her ist, befindet sich gleich am Anfang eine kurze Zusammenfassung. Diese fand ich ausreichend lang und man wird schnell nochmal an das Wichtigste aus dem Vorgängerband erinnert. Dann geht es auch schon los mit dem Space-Abenteuer. Leider muss ich sagen, dass mich die Handlung dieses Mal nicht ganz so begeistern konnte. Im Prinzip war so gut wie nichts Überraschendes für mich dabei, weil es ja im ersten Band schon einige Anspielungen gab. Mit dem was am Ende kam, rechnete ich schon viel früher. Das Buch zog sich diesmal etwas, auch wenn es doch einige spannende Szenen gab.

    Charaktere:
     Auch hier kommen wieder die altbekannten Charaktere aus dem ersten Teil vor, sowie ein paar neue. Iniza und Glanis sind noch immer die alten, auch wenn sie doch eine Entwicklung durchmachen. Mein Liebling ist und bleibt Kranit. Die Erzählungen um ihn fand ich am authentischsten und am mitreißendsten.

    Schreibstil:
     Die kurze Zusammenfassung am Anfang hilft sehr, sich wieder in die Abenteuer von Iniza, Glanis, Kranit und Co. einzufinden. Auch finden sich in diesem Buch wieder die bekannten Zeichnungen die helfen, sich Kai Meyers spacige Welt besser vorzustellen. Die Beschreibungen sind großartig und auch der Schreibstil eigentlich flüssig, allerdings fehlte mir die ein oder andere Überraschung die das ganze spannender machen würde. Trotzdem machte es Spaß das Buch zu lesen.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Kann nicht ganz das Niveau des Vorgängers halten, da vieles bereits in Band 1 angedeutet wurde. Mir fehlten hier ein paar Überraschungsmomente. Trotzdem war es toll, wieder in die Welt einzutauchen.

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    Cover des Buches Der Sozius (ISBN: 9783748182443)

    Bewertung zu "Der Sozius" von Lyl Boyd

    Der Sozius
    Sandra8811vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gelungen!
    Sehr gelungen!

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich wurde vom Autor nach meiner Meinung zum Buch gefragt ;-)

    Cover:
     Das schwarze Cover mit den weißen Streifen wirkt unheilvoll und deutet für mich beim ersten Blick auf einen Thriller hin. Es macht auf alle Fälle neugierig auf den Inhalt.

    Inhalt:
     Teresa will Schriftstellerin werden und befindet sich auf dem besten Weg dorthin, allerdings stehen ihre Eltern nicht gerade hinter ihr. Seit sie ihre neueste Geschichte schreibt und für diese eine Person im Rotlicht-Milieu in den 70er Jahren studiert passieren merkwürdige Dinge und sie fühlt sich verfolgt. Bildet sie sich alles ein oder existierte diese Person wirklich?

    Handlung und Thematik:
     Das Buch empfand ich eher als Kurzgeschichte, was ich aber sehr gut fand. Die Story geht direkt ohne großartige Einleitung los. Sie wird aus zwei Perspektiven erzählt, der des Sozius und der von Teresa. Beide Handlungsstränge sind interessant und mitreißend. Cool fand ich, dass man nicht wusste, ob es sich um eine Verschwörungstheorie handelt oder nicht. Besonders das Ende finde ich überraschend und passend.

    Charaktere:
     Ich will hier gar nicht so sehr auf die Charaktere an sich eingehen, da ich hier niemanden spoilern möchte. Ich fand die handelnden Personen ausreichend gut beschrieben und dadurch, dass man nicht immer alles über sie wusste, blieb es interessant.

    Schreibstil:
     Das Buch lässt sich gut und schnell lesen, da die Story flüssig geschrieben ist. Es gab nicht zu viel Schnick Schnack, sondern der Autor bleib beim Wesentlichen, was mir sehr gut gefällt. Einzig und allein die Zeitsprünge waren mir nicht deutlich genug. Zum Beispiel war der Sozius erst in einer Bar, dann auf einmal auf der Couch bei Paul und auf einmal war dann Natalie da. Oder aber als Teresa Strafe zahlen musste und dann ZACK, gings mit Schneider weiter. Es kann sein, dass dies auch einfach an der eBook-Version lag und die Absätze in meiner Auflösung verloren gingen. Bis auf diesen Punkt war aber immer alles gleich verständlich.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Ein sehr gelungenes Werk des mir bisher unbekannten Autors. Ich mochte die Kurzgeschichten Elemente und dass dennoch so viel drin steckte.

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    Cover des Buches Die im Dunkeln sieht man nicht (ISBN: 9783651025875)

    Bewertung zu "Die im Dunkeln sieht man nicht" von Andreas Götz

    Die im Dunkeln sieht man nicht
    Sandra8811vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ort und Zeit sind super, der Rest leider nicht...
    Ort und Zeit sind super, der Rest leider nicht...

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich habe das Buch in einer Goodie-Bag geschenkt bekommen.

    Cover:
     Das Cover zeigt eigentlich schon sehr gut, mit was man es zu tun hat. Es ist klar, dass es nicht um eine aktuelle Story geht, sondern eher in Richtung historischer Roman. Ich hätte mir das Buch aber wohl nicht ausgesucht, da für mich der Krimi darin nicht gleich erkennbar ist.

    Inhalt:
     Karl Wieners macht sich zusammen mit seiner Nichte Magda auf die Suche nach einem Kunstschatz der Nazis in der Hoffnung eine gute Story zu bekommen. Der Journalist und seine Nichte geraten dabei jedoch in Probleme.

    Handlung und Thematik:
     Ich habe das Buch leider nur bis zur Hälfte gelesen, da mich die Handlung absolut nicht fesseln konnte. Ich habe wenig mit Kunst am Hut, die eher schleppend verlaufende Suche danach tat ihr übriges dazu. Es fehlte total der Spannungsbogen, es plätscherte leider alles etwas dahin und der Autor verliert sich offenbar in Nebensächlichkeiten. Das Buch handelt mehr von den Überlegungen der Charaktere als über einen spannenden Fall.

    Charaktere:
     Nicht nur die Handlung lies mich eher kalt, auch die Charaktere waren für mich nicht besonders. Ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen und es blieb auch niemand wirklich im Gedächtnis.

    Schreibstil:
     Für mich hat das Buch mehr von einem historischen Roman als von einem Krimi. Die Spannung fehlte komplett und die Handlung konnte mich nicht fesseln. Es gibt größtenteils Überlegungen und Gedanken der Charaktere, dafür aber so gut wie keine Haupthandlung und absolut keine Spannung. Der Autor verliert sich leider in Nebensächlichkeiten. Schade, mir hätte die Gegend und die Zeit sehr gut gefallen! Dadurch, dass ich in den besagten Orten schon unterwegs war, haben mir die Orte gut gefallen. Auch die Zeit um 1950 finde ich sehr spannend. Schade, dass die Handlung so plätscherte und das Buch dadurch nervte.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Nach der ersten Hälfte kann ich sagen: Die zweite Hälfte interessiert mich nicht die Spur. Ich kann leider nichts mit der Handlung, den Charakteren und dem Schreibstil anfangen. Ort und Zeit wären sehr interessant, das Potential wurde nicht genutzt…

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    Cover des Buches Der Untergang der Könige (ISBN: 9783608963410)

    Bewertung zu "Der Untergang der Könige" von Jenn Lyons

    Der Untergang der Könige
    Sandra8811vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Grund für meine lange Lesepause...
    Grund für meine lange Lesepause...

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich mag lange Fantasy-Bücher die mich in ihre Welt ziehen. Der Klappentext klang vielversprechend.

    Cover:
     Das Cover ist großartig, es ist schlicht aber dennoch magisch. Ich liebe den Drachen.

    Inhalt:
    Kihrin sitzt im Kerker, wie es dazu kam erzählt er seinem Gefängniswärter. Auch dieser erzählt, wie es aus seiner Sicht passiert ist.
     Gesamte Handlung siehe Originalklappentext…

    Handlung und Thematik:
     Ich habe das Buch nach ca. Dreiviertel abgebrochen, da bis dahin nur das passiert ist, was auf dem Klappentext stand, nur ausgedehnt und in die Länge gezogen… Es war super anstrengend und gar nicht spannend und mitreißend. Theoretisch eine tolle Fantasy-Welt die der Autor aufgebaut hat, allerdings wird nur selten die Umgebung beschrieben. Auch die Handlung an sich war nichts neues. Die eingesetzten Fantasy-Wesen wären sehr vielversprechend gewesen…

    Charaktere:
     Ich konnte leider absolut keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Es blieb mir niemand außer Butterbauch im Kopf, und ihn konnte ich mir auch nur wegen dem lustigen Namen merken…

    Schreibstil:
     Der Schreibstil des Autors ist anstrengend und gar nicht mitreißend. Es gab immer wieder Fußnoten und Kommentare die den Lesefluss störten. Irgendwann habe ich diese nicht mehr gelesen, weil sie nicht wichtig für die Handlung waren. Trotzdem kam irgendwie keine Spannung auf. Die Charaktere waren lieblos und ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen. Mir fehlten auch Beschreibungen der Umgebung. Ich finds schade, Fantasy bietet so viel Potenzial und hier wurde nichts davon genutzt… Ich bin kurzzeitig aufs Hörbuch umgestiegen, aber auch das war nicht sehr viel besser und nervte nur…

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Absoluter Reinfall… Die Handlung wird im Klappentext gespoilert, die Charaktere sind lieblos beschrieben und auch Umgebungsbeschreibungen fehlten. Keinerlei Spannung. Das Buch war der Grund, warum ich ein halbes Jahr nichts gelesen habe… Keine Leseempfehlung von mir!

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    Cover des Buches Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (ISBN: 9783492316347)

    Bewertung zu "Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist" von Jenny Colgan

    Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
    Sandra8811vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wie ich die Liebe zum Lesen wiederfand
    Wie ich die Liebe zum Lesen wiederfand

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
    Ich hatte eigentlich eine längere Lesepause und war irgendwie vom Lesen abgekommen. Das Buch wurde mir einfach zugeschickt, ohne dass ich etwas davon wusste. Ich habs lange liegen lassen und dann gestern doch begonnen es zu lesen…

    Cover:
     Ich habe mir das Cover nie lange angesehen, irgendwie sprang es mir nie wirklich ins Auge. Als ich es aber gestern länger angesehen habe, haben mich der Bus und die Schafe neugierig gemacht.

    Inhalt:
     Als die Bibliothek geschlossen wird, wird die passionierte Bücherretterin und Bibliothekarin Nina plötzlich arbeitslos. Während eines Seminars kommt ihr allerdings eine glorreiche Idee, sie könnte sich einen Bus kaufen und daraus Bücher verkaufen. Durch den Bücherbus verschlägt es sie in die Schottischen Highlands, in denen sie den Menschen die Freude am Lesen wiederbringt. Leider sieht es mit ihrem eigenen Happy End nicht ganz so einfach aus…

    Handlung und Thematik:
     in diesem Buch stehen Bücher und die Liebe zu ihnen klar im Vordergrund. Dies wird bereits bei der Einleitung durch die Autorin sehr deutlich. Die Autorin beschreibt, wo und in welchen Situationen man am besten lesen kann, das hat mich gleich gefesselt. Auch die Ideen mit dem Bücherbus und dem Baum fand ich sehr spannend. Das lässt ein bücherliebendes Herz gleich höher schlagen.

    Charaktere:
    Nina ist eigentlich ein Mensch der lieber auf der sicheren Seite ist. Eigentlich sind Abenteuer und Risiko nicht so ihr Ding. Dass die Sache mit dem Bus und Schottland dann eine gewaltige Portion Mut erfordert ist klar. Ich konnte mich gut in sie und ihre Bedenken hineinversetzen.
    Surinder, Marek und Lennox fand ich super coole und abwechslungsreiche Nebencharaktere. Alle drei waren mir auf eine gewisse Art sympathisch und sie waren authentisch.
     Nur mit Ben und Ainslee konnte ich nur wenig anfangen. Sie wirkten irgendwie nachträglich reingepuzzelt.

    Schreibstil:
     Ich kenne den Stil von Jenny Colgan bereits von „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ und mag ihn sehr gerne. Ihre bildlichen Beschreibungen finde ich super, da kann man sich richtig gut reinträumen. Die Kapitel hatten eine super Länge, auch wenn sie für mich unerheblich waren, da ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Es ist alles sehr flüssig geschrieben, einzig und allein der Part mit Ben und Ainslee war holpriger und wirkte nicht ganz so gut dazugehörig wie der Rest des Buches.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Ein super schönes Buch, das Spaß beim Lesen bereitet. Die persönlichen Einleitungsworte der Autorin finde ich großartig. Sympathische Charaktere und eine schöne Gegend. Von mir gibt’s ne Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Lovely Curse - Erbin der Finsternis (ISBN: 9783473585526)

    Bewertung zu "Lovely Curse - Erbin der Finsternis" von Kira Licht

    Lovely Curse - Erbin der Finsternis
    Sandra8811vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Dilogie-Auftakt der Lust auf mehr macht
    Dilogie-Auftakt der Lust auf mehr macht

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich folge der Autorin bereits seit über einem Jahr auf Instagram und war neugierig auf das Buch seitdem ich das Cover gesehen habe.

    Cover:
     Die Frau mit dem weißen Kleid und den weißen Haaren fällt vor dem dunklen Hintergrund und den Vögeln direkt auf. Der Schillereffekt macht das Cover zu etwas ganz Besonderem. Man erkennt es direkt als Jugendbuch.

    Inhalt:
     Aria muss in einer neuen Stadt von vorne anfangen, weil ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Wie es zu erwarten ist, hat sie es in der texanischen Provinz nicht leicht. Als sie dann noch eines Tages mit weißen Haaren aufwacht wird alles noch schwieriger für sie, denn eine uralte Prophezeiung tritt in Kraft. Aria ist die erste von vier Todesboten.

    Handlung und Thematik:
     Apokalyptische Reiter-Szenarios gefallen mir sehr gut, daher konnte mich Kira Licht gleich für diese Story begeistern. Ich fand es gut, wie sie den Leser an die Charaktere und an die Story heranführt. Leider dauerte diese Heranführung etwas und das Buch bestand hauptsächlich aus Teenie-Drama mit Twilight-Elementen. Die letzten ca. 100 Seiten brachten aber dann endlich das was ich lesen wollte. Das Ende kam sehr abrupt. Leider kann ich mit dem Epilog wenig anfangen, aber ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung. Ich hoffe nur, dass da dann der Klappentext nicht gleich die gesamte Handlung verrät -_-

    Charaktere:
     Ich fühlte die ganze Zeit sehr mit Aria mit, denn ihr Umzugs-Schicksal geht mir aus eigener Erfahrung sehr nahe. Ich fand sie authentisch und passend, manchmal hätte ich sie aber trotzdem gerne mal geschüttelt. Am tollsten fand ich die Darstellung als sie ihre Kerzen goss. Die Good-Boy Bad-Boy Elemente mit Simon und Dean erinnerten stark an Twilight. Dennoch passten auch die beiden gut dazu. Ich kann Simon sowas von gar nicht ausstehen, auch wenn er wohl der Good Boy sein soll. An Dean finde ich bereits den Namen mehr als mega, daher muss er einfach Arias Liebe in Band zwei werden ;-)

    Schreibstil:
     Auch wenn das Buch für meinen Geschmack mehr Fantasy-Elemente und mehr vom Hauptbestandteil-Prophezeiung hätte haben können, so hat mir der Schreibstil der Autorin dennoch gut gefallen. Kira Licht schreibt sehr flüssig und mitreißend. Wer keine Dreiecks-Beziehungen mag sollte von diesem Buch allerdings die Finger lassen. Schön war, wie die Autorin die Charaktere beschrieb. Durch Arias Ich-Perspektive konnte man sich gleich von Beginn an gut in sie hineinversetzen.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Dreiecks-Teenie-Drama mit vielversprechendem Hauptbestandteil, der hier leider etwas kurz kam. Dennoch konnte mich die Autorin mit ihrem Schreibstil und den passenden Charakteren überzeugen. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

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    Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN: 9783805200486)

    Bewertung zu "Die Arena - Grausame Spiele" von Hayley Barker

    Die Arena - Grausame Spiele
    Sandra8811vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Packender Auftakt der Dilogie - der Titel ist Programm
    Packender Auftakt der Dilogie - der Titel ist Programm

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Die Kurzbeschreibung hat mich gefesselt, es erinnerte mich ein wenig an Die Tribute von Panem.

    Cover:
     Aufgrund der Artisten im Flammenring vor dem dunklen Hintergrund ist mir das Cover gleich ins Auge gesprungen. Es macht gleich neugierig um was es genau geht und man erkennt schon vor dem Lesen, dass es wohl spannend werden wird.

    Inhalt:
     Während die Pures ein Leben in Luxus führen, werden die Dregs versklavt und führen ein Leben in Armut. Einigen Familien werden die Kinder entrissen, damit sie in einem Zirkus gebracht werden um dort als Artisten ausgenutzt zu werden. Dies passiert auch Hoshiko. Sie ist eigentlich der Star der Show, bis sie einem Pure-Jungen namens Ben begegnet.

    Handlung und Thematik:
     Die Story beginnt gleich super spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Auch wenn es viele Jugendbücher mit dem Thema Reich gegen Arm gibt, so hat die Autorin es trotzdem geschafft, etwas Einzigartiges zu schaffen. Auch wenn es das ein oder andere Mal etwas grausamer als erwartet war, so packte mich das Buch sehr. Was mir ein wenig fehlte war der Grund, warum die Zwei-Klassen-Gesellschaft entstand. Trotzdem gefiel mir das Worldbuilding sehr gut. Ich war glücklich, dass sich die Autorin bei den Lovestory-Elementen etwas zurückgehalten hat. Vom Ende her könnte man das Buch auch als Einzelbuch lesen, dennoch interessiert mich sehr wie es mit Hoshiko, Ben und Greta weiter geht.

    Charaktere:
     Es gibt eine Vielfalt an Charakteren die vorkommen und jeder Einzelne hat mich überzeugt. Hoshikos Mut und ihre Schwesternliebe zu Greta fand ich beeindruckend realistisch dargestellt. Auch der aus der privilegierten Familie abstammende Ben passte gut ins Bild, indem er anfing alles zu hinterfragen.

    Schreibstil:
     Durch die sehr kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel zwischen Ben und Hoshiko war das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Manche Stellen waren wirklich grausam und brutal beschrieben, das Buch ist also nichts für schwache Nerven. Man erkannte dadurch schnell, auf welche Ungerechtigkeiten die Autorin hinauswill. Durch die Ich-Perspektive konnte man sich gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen und fieberte richtig mit ihnen mit. Nachdem ich fertig war, habe ich mich gleich gefragt wie es wohl weitergehen wird.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Eine mitreißende Story mit sympathischen Charakteren. Die Romanze der Protagonisten war nicht zu aufdringlich. Das Worldbuilding und die Zwei-Klassen-Gesellschaft konnten mich überzeugen. Tolles Jugendbuch, das allerdings nichts für schwache Nerven ist.

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    Cover des Buches Entkommen! - Die geheime Bibliothek (ISBN: 9783961880829)

    Bewertung zu "Entkommen! - Die geheime Bibliothek" von Sußner Christian

    Entkommen! - Die geheime Bibliothek
    Sandra8811vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Escape-Buch, weckt sogar bei Anfängern den Ehrgeiz ;-)
    Tolles Escape-Buch, weckt sogar bei Anfängern den Ehrgeiz ;-)

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich liebe die Spielbücher des Mantikore-Verlags und ich war neugierig, ob ein Escape-Buch genauso gut ist wie die Spielbücher die ich kenne.

    Cover:
     Das Cover ist mir gleich auf den ersten Blick im Verlagsprogramm aufgefallen und hat mich neugierig gemacht. Der Schlüssel in der dunklen Bibliothek wirkt geheimnisvoll und rätselhaft, total passend zum Thema.

    Inhalt und Rahmenhandlung:
     In diesem Buch geht es darum, dass man in einer geheimnisvollen Bibliothek gefangen ist und man innerhalb von einer Stunde alle Rätsel lösen muss, um zu entkommen. Es handelt sich um ein sogenanntes Escape-Buch (quasi ein Escape-Room im Buchformat).

    Aufbau und Regelwerk:
    Zu Beginn und am Ende des Buches befinden sich mysteriöse Aufzeichnungen und Bilder der Räume. Der Mittelteil beginnt mit einer kurzen Einführung in das Szenario und einer Beschreibung der Regeln mit kurzen Beispielen. Danach geht es bereits los mit den nummerierten Textteilen (ähnlich wie bei Spielbüchern, nur das man immer wieder zu den Rätseln springen muss). Durch die Textpassagen gelangt man zu geheimnisvollen Gegenständen, welche man mithilfe von Rätseltafeln lösen muss. Weiter hinten befinden sich noch Philosophen, durch welche man Hinweise und Lösungen erhält. Den Abschluss bildet die Auswertung.
     Das Buch ist logisch aufgebaut und der Einstieg gelingt leicht. Wenn man das erste Rätsel geschafft hat, weiß man im Prinzip, wie man weitermachen muss. Die Rätsel sind knifflig und ich musste mehrmals die Hinweise (und zweimal sogar die Lösungen) in Anspruch nehmen. Das tat meinem Spiel- und Lesegenuss jedoch keinen Abbruch. Ich habe also am Aufbau und dem Regelwerk nichts zu meckern ;-)

    Charaktere:
     Da man selbst in der Bibliothek gefangen ist, gibt’s hier nichts zu beschreiben ;-)

    Schreibstil/Layout:
     Der Text war immer gut verständlich und die Rätsel sowie deren Zwischengeschichte waren super interessant. Einzig und allein bei der finalen Lösung bin ich nicht dahinter gekommen, wie diese nun zustande kam (das liegt aber wohl an mir). Das einzige was ich anmerken möchte ist folgendes: Bei den Aufzeichnungen vorne und hinten ist die Bindung unvorteilhaft. Hier fehlen sogar Text-Teile (braucht man nicht unbedingt zur Lösung, ist aber unschön). An einer Stelle ist das Ausfüllen dadurch schwierig bis unmöglich. Ich hätte mir gewünscht, dass man sowohl die Aufzeichnungen als auch die Räume heraustrennen kann (man kann das Buch danach eh nicht mehr verwenden, weil man es vollschreiben wird).

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Mein erstes Escape-Buch und ich bin begeistert! Wenn ich auch nicht annähernd in der Zeit war und einige Hinweise gebraucht habe, so bin ich doch motiviert, mir wieder ein solches Buch zu holen. Ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung bald kommen wird. Einzig und allein die Bindung in Kombination mit dem rahmenlosen Druck ist unvorteilhaft bei den Aufzeichnungen. Spiel-Empfehlung für Fans von Rätsel- und Escape-Rooms / -Büchern.

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    Cover des Buches Rulantica - Die verborgene Insel (ISBN: 9783649627227)

    Bewertung zu "Rulantica - Die verborgene Insel" von Michaela Hanauer

    Rulantica - Die verborgene Insel
    Sandra8811vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Hammermäßige Illustrationen innen, liebevoll gestaltetes Cover außen und ein mitreißendes Unterwasserabenteuer :-)
    Hammermäßige Illustrationen innen, liebevoll gestaltetes Cover außen und ein mitreißendes Unterwasserabenteuer :-)

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich liebe Kinderbücher und sowohl Cover als auch Klappentext haben mich neugierig gemacht.

    Cover:
     Man erkennt sofort, dass das Cover sehr aufwändig und liebevoll gestaltet wurde. Man erkennt total viele Details, der Titel schimmert golden und es gibt sogar Erhebungen, sodass es sich auch noch gut anfühlt. Es ist wirklich gelungen und macht was her im Regal.

    Inhalt:
     Die Insel Rulantica liegt mitten im Nirgendwo hinter einer undurchdringlichen Nebelwand. Dort leben die Meermenschen, die durch die Götter an die Insel gebunden wurden. Auch Aquina lebt dort, als sie jedoch erfährt, dass sie einen Bruder hat, der nicht bei ihnen ist, stürzt sie los um ihn zu finden. Leider löst sie damit eine uralte Prophezeiung aus.

    Handlung und Thematik:
     Ich fühlte mich eigentlich die ganze Zeit wie in einer verbesserten und modernen Variante von Arielle die Meerjungfrau. Auch wenn einiges ähnlich ist, so hat die Autorin doch viel Neues und Interessantes reingebracht. Besonders wie die nordischen Götter integriert wurden, fand ich sehr passend.

    Charaktere:
     Bei den Charakteren war alles stimmig. Aquina als die sympathische Protagonistin, die dafür kämpft, ihre Wurzeln zu entdecken und ihr Volk zu beschützen. Mats, der sich vom eher zurückhaltenden Jungen zum Beschützer-Bruder entwickelt. Und Snorri der kleine durchgedrehte Freund, der immer für eine Überraschung gut ist.

    Schreibstil:
     Michaela Hanauer hat einen sehr bildhaften Schreibstil, was das tolle Setting noch viel einprägender machte. Durch die Illustrationen von Helge Vogt dürfte sogar der fantasieloseste Leser Bilder im Kopf haben :-) Die Bilder sind wunderschön und die bunten Seiten lösten bei mir richtige Glücksgefühle aus. Das Buch ist kindgerecht einfach geschrieben, es wird aber nie langweilig oder eintönig. Die Story wurde hauptsächlich aus der Sicht von Aquina geschrieben, es gibt aber auch Passagen aus Mats Sicht und aus der der nordischen Götter. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Besonders die vorkommenden Fantasie-Wesen wie die Kelpies haben mich fasziniert.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Ein wunderschönes Kinderbuch, das sogar älteren Lesern Spaß macht! Es sieht nicht nur außen und innen toll aus, sondern hat eine richtig mitreißende Story und die passende Charakter-Besetzung. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Jung und Alt ;-)

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    Cover des Buches Die letzte Königin - Das Feuer erwacht (ISBN: 9783966350396)

    Bewertung zu "Die letzte Königin - Das Feuer erwacht" von Emily R. King

    Die letzte Königin - Das Feuer erwacht
    Sandra8811vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Diesmal ist der Orient-Flair spürbar! Gelungene Fortsetzung
    Diesmal ist der Orient-Flair spürbar! Gelungene Fortsetzung

    Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
     Der erste Band hat mir mega-gut gefallen, darum musste ich wissen, wie es mit Kali weiter geht.

    Cover:
     Das perfekt zum ersten Band passende Cover wirkt fantasievoll und magisch. Ich liebe die Farben und dass es nicht so überladen ist. Wunderschön!

    Inhalt (Achtung! Spoilert den ersten Teil):
     Kalinda ist zusammen mit Deven und ihrem Volk auf der Flucht vor Hastin. Im benachbarten Königreich finden sie Zuflucht, allerdings werden sie getrennt und nicht nur ihre Liebe ist in Gefahr. Kalinda will Prinz Ashwin helfen, jedoch muss sie sich dadurch wieder in einem Turnier behaupten um ihr Volk zu retten. Lügen und Intrigen stehen auf der Tagesordnung.

    Handlung und Thematik:
     Die Story geht da weiter, wo der erste Teil aufhörte. Den Übergang fand ich super und auch dieses Mal war die Story durchgehend spannend und mitreißend. Der bildhafte Schreibstil der Autorin war hier präsenter als im Vorgängerband. Dieses Mal war gut spürbar, dass wir uns eher im Orient befinden. Besonders die Lügen und Intrigen wurden von der Autorin gut umgesetzt. Der fiese Cliffhanger am Schluss überraschte mich nicht ;-)

    Charaktere:
     Wir begegnen vielen bekannten, aber auch vielen neuen Charakteren. Kalinda und Deven nahmen direkt wieder ihren Platz in meinem Herzen ein. Prinz Ashwin war ein interessanter Neuzugang, der mich gleich begeisterte.

    Sprecher:
     Diesmal wurde Corinna Dorenkamp von Patrick Mölleken unterstützt, was sehr passend war. Beide erzählen aus der Ich-Perspektive die Story. Man konnte sich super hineinversetzen und die Stimmen sowie deren Einsatz waren treffend. Beide waren gut zu verstehen und ich hörte ihnen sehr gerne zu.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Eine gelungene Fortsetzung mit vielen Bildern im Kopf. Hoffentlich vergeht die Zeit schnell bis Februar 2020 ;-) Leseempfehlung für alle, die bereits den ersten Band inhaliert haben.


    Serien-Reihenfolge:
    1. Die letzte Königin – Das schlafende Feuer
    2. Die letzte Königin – Das Feuer erwacht
     3. Die letzte Königin – Die Seele des Feuers (erscheint im Februar 2020)

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