Sarah_Knorr

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    Cover des Buches DIE BAYVIEW FOUR – EIN JAHR DANACH9783641262334

    Bewertung zu "DIE BAYVIEW FOUR – EIN JAHR DANACH" von Karen M. McManus

    DIE BAYVIEW FOUR – EIN JAHR DANACH
    Sarah_Knorrvor 16 Tagen
    Eine kurze, aber schöne Zwischengeschichte!

    Klappentext:

    Das war erst der Anfang ...

    Ein Jahr ist seit Simon Kellehers Tod vergangen. An Thanksgiving kommen die Bayview Four – Addy, Nate, Cooper und Bronwyn – erneut zusammen. Addy gönnt sich vor dem College eine Pause, Nate arbeitet für eine lokale Firma, Cooper ist ein aufstrebender Baseball-Star und Bronwyn ist glücklich in Yale. Alles ist endlich so, wie es sein sollte … oder etwa doch nicht?



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover wurde passend zu dem Vorgänger der Reihe gestaltet und kommt gut ohne viele Details zurecht!

    Zum Inhalt: Ein Jahr nach Simon Kellehers Tod und somit der Ereignisse aus "One of us is lying" kehren wir wieder zurück nach Bayview. Als Leser erfährt man, was die berühmten Bayview Four nach diesen schrecklichen Ereignissen gemacht haben, wie ihr Weg danach aussieht.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Karen M. McManus ist sehr angenehm und flüssig. Von Anfang an konnte ich mich richtig gut in der Geschichte zurechtfinden, auch ohne lange überlegen zu müssen, was vorher nochmal passiert ist. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Da dies ein nur ein Kapitel enthält und bei manchen zwischen 20 oder 40 seitiges Erlebnis ist, passiert nicht sonderlich viel. Als Leser trifft man auf die bekannten Bayview Four aus dem Vorgängerband "One of us is lying", aber auch die Nebenprotagonisten kommen nicht zu kurz. Die Charaktere sind immer noch sympathisch und so unterschiedlich, wie nur möglich. Diese Handlung wird von Maeve, die kleine Schwester von Bronwyn, in der Ich-Perspektive erzählt. Und so erfährt man wie es ihrer Schwester Bronwyn, deren Freund Nate, dem Sportler Cooper und der Ballkönigin Addy nach diesem harten Jahr ergangen ist. Da dies zudem die Vorgeschichte zu dem neusten Band ("One of us is Next") der Autorin ist, ergibt es Sinn, diese Kurzgeschichte aus der Sichtweise von Maeve zu schreiben, denn in diesem ist sie die Hauptprotagonistin.



    Mein Fazit:

    Eine kurze, aber schöne Zwischengeschichte. Die perfekte Überleitung zwischen den beiden Bänden!

    Dementsprechend gebe ich diesem Band 4 von 5 Sternen!


    Danke an das Bloggerportal und dem cbj - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Göttin9783764532185

    Bewertung zu "Der Schwarze Thron - Die Göttin" von Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Göttin
    Sarah_Knorrvor einem Monat
    Der Kampf der Königinnen..

    Klappentext:

    Der fulminante Abschluss der »New York Times«-Bestsellersaga: An diesem Buch kommt kein Fan von Kendare Blake vorbei!

    Der Krieg hat nicht nur die Insel Fennbirn in Schutt und Asche gelegt, sondern auch ihre drei Königinnen, die Schwestern Mirabella, Katherine und Arsinoe, vor schreckliche Herausforderungen gestellt. Auf Arsinoe lastet ein Fluch, und dennoch muss sie alles geben, um den bedrohlichen Nebel aufzuhalten, der die Insel zu verschlingen droht und ihrer aller Ende bedeuten würde. Derweil ist Mirabella aufgebrochen, um unter dem Banner des Friedens an den Hof von Königin Katharine zu ziehen. Diese sehnt sich insgeheim nach der Bindung, die ihre beiden Schwestern vereint, gleichzeitig will sie dem Waffenstillstand keinesfalls zustimmen. Doch nur, wenn die drei Schwestern zusammenstehen, können sie das Geheimnis ihrer blutrünstigen Göttin lüften – und dabei werden Feinde zu Freunden, Freunde zu Feinden und Königinnen zu Legenden.



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Buchcover finde ich unglaublich gelungen. Auch der letzte Band bleibt dem Stil der Reihe treu. Zu sehen ist ein goldener Thron, den man hier jedoch nur zur Hälfte sieht. Zudem erkennt man einen schwarzen Nebel aus dem Krähen erschienenen. Wenn man Band drei und vier zusammenlegt, ergibt das Bild einen komplett goldenen Thron.

    Zum Inhalt: Die Grundidee der Reihe ist ganz simpel - drei Schwestern kämpfen um den Thron und müssen dabei jedoch das Blut der eigenen Schwestern vergießen. Jede der Drillinge hat das Recht auf den Schwarzen Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn auch wirklich besteigen können. Der Kampf um Leben und Tod beginnt bereits in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren: Katharine ist eine Giftmischerin, Mirabelle eine Elementarwandlerin und Arsinoe eine Naturbegabte. Jede der Königinnen wird von einer anderen hoch angesehenen Familie aufgezogen und in ihrer Gabe unterrichtet. Alle drei Schwestern sind auf ihre Art und Weise besonders, doch nur diejenige, deren Gabe vollständig ausgereift ist, wird am Ende über Fennbirn herrschen. Die Insel Fennbirn wird seit Generationen durch eine undurchdringbare Nebelwand von dem Festland beschützt. Vor vielen Jahrhunderten wurde der Zauber gewoben. Im dritten Band richtet sich jedoch der Nebel gegen die Inselbewohner. Angst und Schrecken sind ein fester Bestandteil des Alltags, doch geben die Bewohner Fennbirns seiner neuen Königin die Schuld an diesem Unglück. Im letzten Band der Reihe verlässt Mirabella Arsinoe, um unter dem Banner des Friedens an den Hof von Königin Katharine zu ziehen, damit Fennbirn in Frieden leben konnte. Arsinoe möchte ihre ältere Schwester befreien und startet gemeinsam mit den Rebellen eine Befreiungsaktion. Auf Arsinoe lastet ein Fluch, und dennoch muss sie alles geben, um den bedrohlichen Nebel aufzuhalten, der die Insel zu verschlingen droht und ihrer aller Ende bedeuten würde.

    Zum Schreibstil: Kendare Blake hat einen sehr flüssigen und detailreichen Schreibstil. Von Anfang an konnte ich mich richtig gut in der Geschichte zurechtfinden, auch ohne lange überlegen zu müssen, was vorher nochmal passiert ist. Die Autorin Blake schafft es ohne viele Wiederholungen, dass man sich automatisch erinnert und sich direkt wieder wie zuhause fühlt. Die Handlung wird aus der Sichtweise einer dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wechselt die Sicht zwischen Arsinoe bei den Rebellen, Katharine und Mirabella am Hofe. Die Handlung ist wie gewohnt düster, obwohl sich das Verhältnis der Schwestern mittlerweile verändert hat. Die Charaktere sind wirklich interessant, mysteriös und so unterschiedlich, wie nur möglich. Zudem machen sie auch in diesem Abschlussband eine starke Entwicklung durch. Aber auch die Nebencharaktere spielen für die Handlung eine unglaublich wichtige Rolle! Ich fand es toll wieder auf all die bekannten Charaktere zu treffen und mit ihnen dieses Abenteuer zu Ende zu bringen. Alle drei Schwestern sind mir sehr ans Herz gewachsen und und der Abschied wird mir schwer fallen. Keine Schwester ist wie die andere! Die Spannung ist von Anfang an da und es werden noch letzte Intrigen und Verschwörungen geplant. In diesem Abschluss der Reihe kommt es zum alles entscheidenen Kampf! Es gibt wieder mal die ein oder andere Überraschung und alle offenen Fragen werden geklärt. Das Buch ist ein absoluter Pageturner und lässt sich einfach in einem Rutsch lesen. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen. Dem Ende habe ich sehr entgegengefiebert! Den Abschluss der Reihe finde ich sehr gelungen. Zur besseren Orientierung gibt es vorne im Buch eine Karte von Fennbirn und ein Personenverzeichnis.



    Mein Fazit:

    Auch dieser letzte Band konnte mich wieder völlig begeistern. Die Reihe um die Drillingsköniginnen war super und lässt sich nur weiterempfehlen! Es macht sehr Spaß die Reihe zu lesen. Man fiebert, rätselt und kämpft mit. Dabei ist man Seite an Seite mit unglaublich unterschiedlichen und doch tollen Charakteren und taucht in diese Fantasywelt ab.


    Dementsprechend gebe ich diesem letzten Band 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!



    Danke an das Bloggerportal und dem Penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Sieben Lügen9783785726693

    Bewertung zu "Sieben Lügen" von Elizabeth Kay

    Sieben Lügen
    Sarah_Knorrvor einem Monat
    Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde...

    Klappentext:

    Mit dieser kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Und zwar gewaltig. Denn eine Lüge zieht bekanntlich die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit - und aus Freundschaft eine tödliche Falle ...



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich sehr, obwohl es kaum Elemente enthält. Der blau-grün-grauer Farbverlauf gefällt mir dennoch sehr und dieser glitzert zudem auch noch. Der Rest des Covers ist schlicht in schwarz gehalten. Farbentechnisch passt das Cover ideal zu einem Thriller.

    Zum Inhalt: In diesem Roman geht es um eine Freundschaft zwischen zwei Frauen, welche einen Mord nach sich zieht. Die beiden Protagonistinnen, Jane und Marnie, lernen sich als elfjährige am ersten Schultag in der weiterführenden Schule kennen. Achtzehn Jahre später, betreibt Marnie berufsmäßig einen Food-Blog und lädt Jane jeden Freitag zum Essen ein. Während Marnie in der Küche steht und ihre Kochaktivitäten auf Video aufzeichnet, verbringt Jane hinter den Kulissen und muss Zeit mit Charles, dem Freund von Marnie, verbringen. Obwohl Jane Charles nicht mag und ihm gegenüber insgeheim ein großes Misstrauen hegt, bringt eine kleine Notlüge, dass ihre Freundin und Charles gut zusammenpassen würden, das Fass zum Rollen. Eine Lüge zog weitere nach sich und schon bald war das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet und die Situation gerät Stück für Stück außer Kontrolle. Neben der Freundschaft, dreht es sich in dieser Geschichte auch um psychische Probleme, Trauer, Eifersucht und Verlustängste.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Elizabeth Kay ist flüssig, interessant, komplett anders als ich es von anderen Autoren kenne und doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Erzählperspektive ist total ungewohnt, wodurch ich mit dem Schreibstil anfangs etwas Probleme hatte. Er ist zwar sehr flüssig zu lesen, nur ist die Erzählweise aus der Sicht der Protagonistin Jane geschrieben, die den Leser mit "Du" anredet. Zunächst erschien es auch tatsächlich so, als ob sie sich mit ihrer Erzählung direkt an den Leser wenden würde. Allerdings erfährt man gegen Ende hin, wem sie ihre Erzählung tatsächlich widmet. Über die ersten Kapitel hinweg baute sich leider wenig bis kaum Spannung auf, was jedoch zum Ende hin sich ändert. Immer wieder kehren Janes Gedanken in die Vergangenheit zu verschiedenen Situationen mit Marnie zurück. Auf diese Weise lässt es sich verstehen, wie die beiden Protagonistinnen ihre enge Freundschaft pflegen. Beide Protagonistinnen wurden wirklich gut gezeichnet. Marnie ist selbstbewusst und aktiv, währenddessen Jane sich gerne in den Schatten ihrer Freundin stellt. Jane ist zwar sympathisch, aber als Leser braucht man eine gewisse Zeit, um sich richtig auf sie einzulassen. Jane hat in ihrer Kindheit wenig Liebe erfahren und in der Gegenwart bietet eben Marnie ihr eine Konstante im Leben. Als Leser merkt man, dass Jane so einiges belastet. Insgesamt ist das Buch in 46. Kapitel unterteilt worden. Jedem Kapitel ist eine der sieben Lügen zugeordnet worden. Erst bei der vierten Lüge kommen tatsächlich erst die Spannung und auch die richtigen Thrillerelemente auf.




    Mein Fazit:

    Dieses Buch verläuft doch anders als ich zuvor erwartet habe und war überwiegend sehr ruhig. Die Erzählperspektive ist total ungewohnt und dadurch dauerte es etwas länger, bis ich in die Handlung reinkam. Obwohl mich das Buch gut unterhalten konnte, fehlte mir die Spannung.

    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sternen!


    Danke an Bloggerjury.de und dem Lübbe - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Tot bist du perfekt9783328104599

    Bewertung zu "Tot bist du perfekt" von JP Delaney

    Tot bist du perfekt
    Sarah_Knorrvor einem Monat
    Auf immer und ewig. Ob du willst oder nicht.

    Klappentext:

    Auf immer und ewig. Ob du willst oder nicht.

    Du schlägst die Augen auf und etwas stimmt nicht. Du weißt nicht, was dir passiert ist. Du liegst in einem fremden Bett. In einem Krankenhaus. Neben dir steht dein Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer. Er hat Tränen in den Augen, weil du – seine geliebte, perfekte Frau – am Leben bist. Du denkst, du hättest einen schweren Unfall gehabt. Doch dann sagt Tim: Wir haben jahrelang daran gearbeitet, dass ich dich wiederbekommen konnte …

    Du entdeckst dein Leben wie mit fremden Augen. Du ahnst Gefahr, aber du weißt nicht, wo genau sie lauert. Du weißt nur: Du musst wachsam sein. Denn irgendwo in deinem schönen Haus, bei deinen Liebsten liegt der Grund dafür – der Grund, warum du vor Jahren gestorben bist.



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover finde ich wirklich passend und es hat etwas grauenvolles an sich. Zu sehen ist im Hintergrund ein weißes Haus und ein Himmel, bei dem ich mich lieber schon im Haus zurückziehen würde. Es sieht so aus, als ob ein Sturm jede Sekunde aufziehen wird. Im Vordergrund erkennt man eine Frau, die Protagonistin Abbie Cullen-Scott. Es wirkt, als ob sie vor jemanden wegrennen würde.

    Zum Inhalt: Die Geschichte ist sehr interessant und vor allem vielseitig. Als Abbie in einem Krankenhaus wieder aufwacht, weiß sie erstmal nicht, was passiert ist und wieso sie in einem Krankenhausbett liegt. Neben ihrem Bett steht ihr Ehemann Tim, der Abbie mit Tränen in den Augen erklärt, wie diese ungewöhnliche Situation zustande gekommen ist. Nachdem der erste Schock verdaut ist, versucht sich Abbie in diese Situation hineinzuleben, doch irgendetwas stimmt mit ihr nicht. Nach und nach erscheinen der Künstlerin immer mehr verwirrende Bilder aus vergangenen Tagen vor ihrem inneren Auge. Obwohl ihr Ehemann zu Beginn ihren Fragen auswich, erzählt Tom ihr eines Tages von der Wahrheit. Diese Geschichte thematisiert zum einen zukunftsorientierte IT Technologien, wie die künstliche Intelligenz. Es werden aber auch gegenwärtige Gesellschaftsprobleme wie Sexismus und Frauenfeindlichkeit.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil des Autors JP Delaney war interessant, komplett anders als ich es von anderen Autoren kenne und doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Erzählperspektive ist total ungewohnt, wodurch ich mit dem Schreibstil anfangs etwas Probleme hatte. Der Autor verwendet gleich zwei verschiedene Erzählperspektiven. Zum einen wird die Geschichte aus der Sichtweise der Protagonistin Abbie erzählt, doch nicht in der Ich-Perspektive, sondern in der Du-Form. Dadurch wird der Leser wirklich in die Geschichte mit einbezogen und sieht durch die Augen der Protagonistin. Einige Kapiteln werden zudem durch eine dritte Person erzählt, wie sich die zwei Protagonisten Abbie und Tim kennengelernt haben. Die Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich stetig ab und konstruieren nach und nach das Leben der Künstlerin Abbie. Beide Protagonisten wurden wirklich gut gezeichnet. Tim ist ein erfolgreicher IT Unternehmer in Silicon Valley, der fordernd und oft sehr hart zu einen Mitarbeitern ist, um pure Perfektion zu erzielen. Die einzige Person, bei dem er sich doch gewendet hatte, war Abbie. Ich fand ihn als eine Art Antagonist richtig gut, trotzdem war er mir sehr unsympathisch. Abbie war mir da schon sympathischer, obwohl es Zeit braucht, um mit ihr warm zu werden. Was mir fehlte, war Spannung. Ich würde das Buch daher nicht wirklich als Thriller einstufen. Nichtsdestotrotz gab es gegen Ende Spannung, überraschende Auflösungen, aber nochmal einen sehr verwirrenden Schreibstil. Insgesamt ist das Buch in 112. Kapitel unterteilt worden. Dabei gibt es Kapitel, deren Zahl als Nummer nummeriert ist, aber wiederum einen Gegenteil, wo die Zahl ausgeschrieben worden ist. Außerdem gibt es eine Leseprobe von eines anderen Thrillers des Autors, The Girl Before. Das Innenband enthält einen kurzen Ausschnitt eines Zeitungsartikels, der die Suche nach Abbie thematisiert.



    Mein Fazit:

    Dieser Roman hat mich vollkommen überrascht, denn die Erzählperspektive ist total ungewohnt. Es dauert dadurch etwas länger, bis man in die Handlung reinkommt. Obwohl mich das Buch gut unterhalten konnte, fehlte mir die Spannung. Deshalb würde ich dieses Buch nicht als Thriller einstufen. Dennoch wird es gegen Ende spannend!

    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sternen!



    Danke an das Bloggerportal und dem Penguin - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Katzen – Letters of Note9783453272453

    Bewertung zu "Katzen – Letters of Note" von Shaun Usher

    Katzen – Letters of Note
    Sarah_Knorrvor 2 Monaten
    Eine Hommage an unsere anderen Vierbeinigen Freunde!

    Klappentext:

    Eine Sammlung der schönsten Briefe zum Thema Katzen - im Geschenkbuchformat und in wunderschöner Ausstattung. Das Buch basiert auf der sensationell populären Website »Letters of Note«, einer Art Online-Museum des Schriftverkehrs, das bereits von über 70 Millionen Menschen besucht wurde. Mit Briefen von u.a. Jack Lemmon, Anne Frank, Charles Dickens, Elizabeth Taylor, T. S. Eliot, Raymond Chandler, Katherine Mansfield und Florence Nightingale.



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut und zeigt sofort, worum es in diesem Buch eigentlich inhaltlich geht. So sind die Katzen mal stehend, mal sitzend oder liegend dargestellt. Zudem gibt es von links unten bis rechts oben eine Spur mit Abdrücken der Katzenpfoten. Das Cover ist optisch sehr schön gestaltet worden und passt auch zu den restlichen Letters of Note Bändern.

    Zum Inhalt: Das Büchlein thematisiert einen anderen Freund auf vier Pfoten, Katzen. Es enthält viele schöne Briefe über Katzen. Diese Briefe könnten unterschiedlicher nicht sein. Einige von ihnen sind lustig und sehr amüsant, andere wiederum eine Art Hommage an seinen Vierbeiner, aber es gibt auch sehr nachdenkliche und traurige Briefe. Obwohl die vielen Briefe aus verschiedenen Jahren und Jahrhunderten stammen, sind sie dennoch aktuell denn je - was mich, die selber zwei Katzen hat, so oft zum Schmunzeln brachte.

    Zum Schreibstil: Das Buch basiert auf der Website "Letters of Note", was eine Art Online-Museums des Schriftverkehrs darstellt. Insgesamt besteht das Buch aus einer schönen Einleitung des Herausgebers Shaun Usher sowie aus 27 unterschiedlichen Briefen. Diese Briefe stammen aus verschiedenen Jahren und Jahrhunderten, somit ist der Schreibstils und die Sprache eines Briefes ganz anders von seinem Vorgänger oder Nachgänger. Um jedoch genauer auf die Schreibstile der 27 Briefe einzugehen, fehlt mir die Zeit. Dennoch muss gesagt werden, dass jeder Brief mit einer kleinen Einleitung beginnt. Dieser soll die Leser über den Verfasser oder die Verfasserin des Briefes informieren. Es gibt Briefe von Nikola Tesla, Anne Frank, Charles Dickens, Elizabeth Taylor und und und. Jeder dieser Briefe lest sich flüssig und schnell und allesamt sind bezaubernd. Auch im inneren des Buches gibt es wiederkehrend Bilder der Katzen oder der Abdrücke der Katzenpfoten.




    Mein Fazit:

    Dieses kleine Büchlein ist wunderschön ausgestattet worden, lässt sich leicht überall hin mitnehmen und ist ein kleines Prachtstück, was auf jeden Fall eine schöne Lesezeit verspricht!

    Insgesamt gebe ich 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!



    Danke an das Bloggerportal und dem Heyne - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Das Glück ist zum Greifen da9783404179213

    Bewertung zu "Das Glück ist zum Greifen da" von Sylvia Deloy

    Das Glück ist zum Greifen da
    Sarah_Knorrvor 2 Monaten
    Die Kraft der Freundschaft..

    Klappentext:

    Was nützt einem der schönste Ort, wenn die, die man liebt, woanders sind?

    Aus und vorbei, der Job bei einem hippen Kölner Start-Up ist in letzter Minute geplatzt und damit Anas Chance, in Deutschland bleiben zu können. Der Vater ihrer Zwillinge ist unauffindbar, er tourt derweil als Hornist irgendwo durch die Weltgeschichte. An willigen Helfern fehlt es nicht, alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben. Nicht zuletzt der attraktive, aber entnervend sorglose Musiklehrer der talentierten Zwillinge, der Ana mit seinem Optimismus zur Weißglut treibt. Bis sie erkennt: Auch auf Traumtänzer ist Verlass.



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover ist reizend, nicht überfüllt und macht neugierig auf die Handlung des Romans.

    Zum Inhalt: Die Protagonistin Ana ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Sie kommt zwar ursprünglich aus Serbien, lebt jedoch seit mehreren Jahren in Deutschland. An ihrem ersten Arbeitstag bei einem hippen Kölner Start-Up Unternehmen ist Ana schrecklich aufgeregt, doch dann kommt alles anders. Der vermeintliche Chef rudert plötzlich zurück und ihr Job in letzter Minute somit geplatzt. Ehe sie sich versieht, steht Ana wieder arbeitslos auf der Straße und soll binnen weniger Wochen das Land verlassen. Der Vater der Zwillinge ist unauffindbar und das Einzige, was Ana und ihrer kleinen Familie jetzt noch retten könnte, wäre entweder eine Arbeit mit gesichertem Einkommen oder eine Ehe. Doch Ana lässt sich nicht unterkriegen und nimmt den Kampf gegen die Ausländerbehörde sowie all den ganzen Steinen auf ihrem Lebensweg auf. Um doch noch in Deutschland bleiben zu können, erhält Ana nicht nur Unterstützung von ihrer besten Freundin Ella, sondern auch von ihrer Nachbarschaft und vielen weiteren Menschen. An willigen Helfern fehlt es nicht, denn alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben. Die Autorin Sylvia Deloy kombiniert ernste Themen wie Ängste vor einer Abschiebung, Arbeitslosigkeit und die Hoffnungslosigkeit, auch Liebe, Freundschaft, Familie, Heimat und Zusammenhalt geschickt in die Geschichte ein.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Sylvia Deloy ist sehr locker, angenehm, leicht und sehr bildhaft, wodurch sich die Geschichte fließend lesen lässt. Die Handlung ist aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin Ana geschrieben, sodass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Einige Male kommt auch ihr Sachbearbeiter im Ausländeramt in der dritten Erzählperspektive zu Wort. Ein guter Leseverlauf für den weiteren Verlauf der Handlung wird durch eine einfühlsame und sehr beschreibende Erzählweise, durch einen flüssigen und leichten Schreibstil, kurzen Sätzen, Absätzen sowie Dialogen ermöglicht. Das Buch hat einen Tiefgang, ist ernst und sehr realitätsnah. Die Protagonisten sind sehr plastisch beschrieben worden. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, ob die beiden Zwillinge Olle und Vally, Anas beste Freundin Ella, oder auch die Freunde und Bewohner ihres Wohnhauses. Die Charaktere sind alle sehr herzlich und man schließt sie direkt ins Herz. Ana ist sehr sympathisch und ihr Auftreten und die Handlung selbst sehr authentisch. In vielen Situationen kann man sie und ihr Handeln nachvollziehen. Die Spannung ist bis zur letzten Seite vorhanden. Dieser Roman hat ein schönes Innenband, welches einmal die Autorin Sylvia Deloy vorstellt und andererseits ein passendes Zitat samt Zeichnung darstellt. Insgesamt ist dieser Roman in 24. Kapitel unterteilt.



    Mein Fazit:

    Dieser Roman zeigt, wie wichtig Freundschaft ist und was die Kraft der Freundschaft alles bewirken kann. Aber auch die Authentizität, das Gefühl der Hilflosigkeit und der Kampf, haben für mich diese Geschichte ausgemacht.

    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4,5 von 5 Sterne.


    Danke an Bloggerjury.de und dem Bastei Lübbe - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Blaue Nächte9783328103684

    Bewertung zu "Blaue Nächte" von Rebekka Knoll

    Blaue Nächte
    Sarah_Knorrvor 2 Monaten
    Ein Roman zum Nachdenken..

    Klappentext:

    Es gibt sie, die ganz große Liebe – man muss nur um sie kämpfen

    Deutschland in den Sechzigern: Lotte und Emil sind noch Kinder, als sie sich ineinander verlieben. Doch als Lottes Familie fortzieht, verlieren sie sich aus den Augen. Jahre später begegnen sie sich im Tanzlokal Blue Nights wieder. Zwischen eng umschlungenen Paaren in Bluejeans und Minikleidern versprechen sie sich, dass sie sich genau hier wiederfinden werden, sollten sich ihre Wege je erneut trennen …

    Fünfzig Jahre später jobbt die junge Milena im Blue Nights. Eines Abends begehrt ein alter Mann verzweifelt Einlass: Er behauptet, dass auf der Tanzfläche jemand auf ihn warte. Milena weist ihn ab, doch seine Bitte lässt sie nicht los. Sie taucht ein in die Vergangenheit des Blue Nights – und stößt auf eine bewegende Liebesgeschichte …



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover fängt den 60er-Jahre Flair super ein, was mir persönlich total gefällt! Im Hintergrund sind Häuser, sowie der blaue Himmel samt zwei Vögel zu sehen. Währenddessen sind Lotte und Emil im Vordergrund abgebildet. Beide sitzen wohl auf einer Mauer und blicken sich strahlend an. Insgesamt passt das Cover daher zum Buchinhalt.

    Zum Inhalt: Ein Tanzlokal, das mitten im Zentrum dieses Romanes steht. Milena hilft ihrer Mutter nur widerwillig im Nachlokal "Blue Nights" aus. Völlig überfordert weist sie eines Tages einen alten Mann ab, der unbedingt. eingelassen werden möchte. Selbst als dieser beteuert, dass es wichtig sei und er erwartet wird, stimmte sie nicht um. Später findet sie in ihrem Antiquariat ein Buch und stößt so auf die Geschichte von Lotte und Emil. Beide lernten sich in ihren Kinderjahren kennen und lieben. Jahre später treffen sie sich in genau diesem Tanzlokal wieder und versprechen sich ein Wiedersehen, wenn sich ihre Wege wieder trennen sollten. Dieses Buch ist ein wunderbarer Roman über eine tragische Liebesgeschichte und ihre Hindernisse. Nebenbei gibt es zudem auch Einblicke in die 1960er.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist auf seine Art und Weise ungewöhnlich. Es hat etwas gedauert bis ich in der Handlung angekommen bin, aber je weiter ich gelesen habe, umso mehr hat mich die Geschichte fasziniert. Dadurch, dass die Kapitel von Zeit zu Zeit umspringen, war einerseits aufregend, andererseits führte dies oft zu Verwirrungen. Doch insgesamt fand ich den Schreibstil der Autorin Rebekka Knoll ziemlich angenehm. Ein guter Leseverlauf für den weiteren Verlauf der Handlung wird durch eine einfühlsame und sehr beschreibende Erzählweise, durch einen flüssigen und leichten Schreibstil, kurzen Sätzen, Absätzen sowie Dialogen ermöglicht. Rebekka Knoll nimmt uns auf zwei Zeitebenen mit in die Geschichte von Emil und Lotte auf der einen Seite, Milena und Paul auf der anderen Seite. Die Zeitebene um Lotte und Emil führen uns Leser in die revolutionäre Zeit der 1960er Jahre in Deutschland, in das Aufbrechen von Zwängen und Regeln, aber auch in das Eintauchen von ungewohnter Freiheit. In der Gegenwart lernen wir die Protagonistin Milena kennen, welche in ihrem Antiquariat ein kleines Buch findet. Dieses Buch, das "Blaue Nächte" heißt, erzählt von der Liebesgeschichte um Lotte und Emil, welche Emil einst für Lotte geschrieben hat. Milena selbst wartet seit 10 Jahren auf ihre große Liebe Paul. Sie lässt Zeit und Raum verstreichen, hängt den Erinnerungen nach und merkt dabei nicht, wie sie sich langsam, aber sicher selber aufgibt, merkt nicht, wie die Zeit verrinnt und sie immer mehr einem Gespenst nachjagt. Erst eine zufällige Begegnung mit Paul bringt ihr die Erkenntnis, dass sie in der Vergangenheit vieles falsch gemacht habe. Das Bindeglied zwischen beiden Zeitebenen bildet das Tanzlokal "Blue Nights" und obwohl zwischen Emils und Milena Geschichten ein halbes Jahrhundert liegt, kristallisieren sich mehrere Parallelen heraus. Dabei zeigt die Autorin zudem, wie sie sich gegenseitig beginnen zu beeinflussen, doch die Charaktere entfalten sich erst nach und nach. Dieser Roman hat ein sehr schönes Innenband, welches Briefe zwischen Emil und Lotte zeigen. Insgesamt ist dieser Roman in ein Prolog, 14. Kapitel und ein Epilog unterteilt.



    Mein Fazit:


    Dieser Roman ist durchaus vielseitig. Rebekka Knoll schafft es Ihre Leserschaft auf eine sehr ansprechende und unterhaltsame Weise zum Nachdenken anzuregen. Zudem schafft Sie es auch die 1960er Jahre so zu beschrieben, dass man wirklich ein revolutionäres Gefühl beim Lesen beibehält.
    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sterne.


    Danke an das Bloggerportal und dem Penguin - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Unsere Liebe für immer9783548061467

    Bewertung zu "Unsere Liebe für immer" von J. P. Monninger

    Unsere Liebe für immer
    Sarah_Knorrvor 3 Monaten
    Eine Liebesgeschichte auf Umwegen..

    Klappentext:

    Eine Liebe so weit wie der Ozean - der neue Roman vom Autor des Bestsellers "Liebe findet uns"

    Eigentlich wollte die Amerikanerin Kate Moreton nur eine Studienreise nach Irland machen. Doch dann begegnet sie dem eigensinnigen und äußerst faszinierenden Ozzie: Zwischen den beiden funkt es sofort, und sie geraten in einen Liebesrausch, der schon bald in einer romantischen, einsamen Hochzeit gipfelt. Ihre Hochzeitsreise soll eine Umrundung Irlands mit dem Segelboot sein, doch der Traum geht nicht in Erfüllung: Ozzie erweist sich als unzuverlässig und bringt die beiden bei einem Sturm in große Gefahr. Kate verlässt ihn und Irland genauso Hals über Kopf wie sie Ozzie geheiratet hat. Doch haben ihre Gefühle sie wirklich getrogen? Sie kommt von der Liebe zu Ozzie auch aus der Distanz nicht los. Als sie ein Jahr später eine folgenschwere Nachricht über Ozzies Verbleiben erhält, macht sie sich zurück auf den Weg nach Europa ...



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover ist ein wundervoller Blickfang und hat mich sofort angesprochen. Es passt perfekt zum Inhalt dieses Buches. Zu sehen ist ein Paar, welches eng umschlungen ist. Die dunklen Farben spiegeln die Gewichtigkeit des Themas wieder. Sie zeigen, dass ein Liebesroman nicht sprunghaft und jugendlich sein muss. Außerdem gefällt mir, dass das Buch optisch zu den anderen Büchern von J.P. Monninger passt, obwohl diese meines Wissens nach nicht zusammengehören.

    Zum Inhalt: Die Amerikanerin Kate Moreton wollte eigentlich nur eine Forschungsreise in Irland machen und dort die Geschichte der sagenumwobenen Blasket Islands und deren Bewohner erforschen, deren ehemaligen Einwohner, darunter auch die Familie von Kate Vater, umgesiedelt wurden und ihre Heimat schmerzerfüllt verlassen mussten. Doch bei ihrer Ankunft begegnet sie den eigensinnigen und äußerst faszinierenden Fischer Ozzie. Zwischen beiden funkt es sofort und in kurzerster Zeit sind sie Mann und Frau. Ihre Hochzeitsreise bestand aus einer Umrundung der Insel auf einem Segelboot. Ozzie erweist sich als unzuverlässig und bringt beide bei einem Sturm in große Gefahr. Daraufhin verlässt Kate ihn und die grüne Insel Hals über Kopf. Nach einem Jahr erhält sie eine folgenschwere Nachricht über Ozzies Verbleiben, woraufhin sie sich zurück auf den Weg nach Europa macht. Diese Liebesgeschichte ist etwas ganz besonderes. Sie entstand zwar Hals über Kopf, aber ist doch voller Tiefe, Vertrauen, Respekt, Abenteuer und Freiheit. Zudem geht es vor allem um das Suchen und Finden.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist angenehm, mitreißend, unterhaltsam, spannend, sehr bildlich und einfach großartig! J.P. Monninger konnte mich von der ersten Seite an total begeistern! Der Schreibstil fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, der Charakteren sowie der Situationen als solche. Die Beschreibungen von Irland sind unglaublich gelungen, sodass man sich als Leser alles vorstellen konnte und genaue Bilder im Kopf hatte - auch wenn man die grüne Insel selber noch nie besucht hat. Die Protagonisten sowie die Nebencharaktere sind alle sehr detailliert und liebevoll beschrieben worden. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl alle Charaktere persönlich zu kennen, sie sind sehr sympathisch und charismatisch, sodass man ihre Beweggründe gut nachzuvollziehen kann. Während des Verlaufs der Handlung gibt es immer wieder ein Kapitel, das wie ein Brief gestaltet ist. Mit jedem weiteren Brief kann man als Leser die Entwicklung der Charaktere mitverfolgen und erkennt Sachverhalte, die so menschlich sind, dass man doch gezwungen wird, sich zu fragen, ob der Autor nicht doch eine wahre Geschichte nacherzählt. Ein guter Leseverlauf wurde durch eine einfühlsame Erzählweise und vor allem durch einen flüssigen und leichten Schreibstil, kurzen Sätzen, Absätzen sowie Dialogen ermöglicht. Besonders berührt hat mich die Stimmung des Romanes, welche sehr ruhig und besonnen ist. Zudem schaffte es J.P. Monninger durch seinen leicht fesselnden Sprachstil und die vielen unerwarteten Wendungen, den Leser jedes Mal aufs Neue zu überraschen. Jeder Abschnitt und jede Wendung geben den Leser einen neuen Blick auf die Handlung. So wurde ein Spannungsbogen nach einigen Seiten aufgebäumt und in meinen Augen bis zum Schluss aufrechterhalten. Dieses Buch hat ein schönes Innenband, welches Zitate oder kurze Ausschnitte aus der Handlung selber darstellen. Insgesamt ist dieser Roman in Prolog, 40. Kapitel und einen Abschlussbrief unterteilt.



    Mein Fazit:

    Für mich persönlich ist "Unsere Liebe für immer" eine rundum gelungene Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch auskommt, von großen Gefühlen und sehr viel Einfühlungsvermögen lebt und zudem Lust auf Irland macht! Die Stimmung dieses Romans konnte mich total begeistern. Der Autor vermittelt nicht nur Fakten von den beschriebenen Orten, sondern er öffnet dem Leser letztendlich die Augen und zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist.

    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus!


    Danke an vorablesen.de und dem Ullstein Taschenbuch Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Die Tochter des Wolfs9783764532314

    Bewertung zu "Die Tochter des Wolfs" von Robin Hobb

    Die Tochter des Wolfs
    Sarah_Knorrvor 3 Monaten
    Ein grandioser Abschluss!

    Klappentext:

    Sie ist seine Tochter und Erbin. Doch was das wirklich bedeutet, kann sie noch gar nicht ermessen.

    Seit Jahrhunderten kontrollieren die Diener von Clerres die Weißen Propheten und sind durch deren Weissagungen zu großer Macht gelangt. Doch die nächste Weiße Prophetin ist Biene, die Tochter des Assassinen Fitz. Selbst Folter kann ihren Willen nicht brechen, denn sie weiß, dass ihr Vater nichts unversucht lassen wird, um sie zu finden. Und sie hat Recht. Fitz ist bereits auf dem Weg, und nicht einmal Drachen können ihn aufhalten …



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover gefällt mir wirklich, wirklich sehr und es wirkt ein wenig magisch. Außerdem ist das Cover noch interessanter, da es nicht voller Details gestaltet worden ist. Die Schriftart des Buchtitels erinnert mich an das Mittelalter. Optisch ist auch dieser Band an die beiden Trilogien ("Die Chronik der Weitseher", "Das Erbe der Weitseher") sowie dem ersten und zweitem Band dieser Trilogie angepasst. Der Hintergrund wirkt wie ein Tuch, was an einer Stelle zerrissen wurde. In der Mitte des Covers befindet sich ein goldener Wolf.

    Zum Inhalt: Man folgt auch in diesem Teil den Abenteuern von Fitz und seiner Tochter Biene. Der ehemalige königliche Assassine Fitz Weitseher folgt der Spur seiner Tochter Biene, die von den Dienern von Clerres entführt wurde. Diese Diener kontrollieren seit Jahrhunderten die Weißen Propheten und sind durch deren Weissagungen zu großer Macht gelangt. Biene ist die nächste Weiße Prophetin, und der Geheimbund setzt alles daran, auch sie unter seine Kontrolle zu bringen. Doch Fitz's Verfolgungsjagd wird jedoch empfindlich verzögert.

    Zum Schreibstil: Der Schreibstil von der Autorin Robin Hobb ist bildgewaltig, emotional und einfach nur großartig! Dieser Schreibstil konnte mich erneut wieder von der ersten Seite an überzeugen! Sie fesselt einen mit der detailreichen Beschreibung der Umgebung, den Charakteren und der Situationen. Die Erzählung bettet sich in den Gesamtkontext ein. Auch wenn Hobb immer wieder im Großen und Ganzen die Zusammenhänge erklärt, sind meiner Meinung nach dennoch Kenntnisse aus den beiden vorhergehenden Trilogien zwingend erforderlich. Als Leser steigt man schon wieder lückenlos in die Handlung ein und auch an Spannung fehlt es in diesem Band nicht. In diesem letzten Band sind die Charaktere wie schon von der Autorin gewohnt, sehr detailreich und gut beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzten kann. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl alle Charaktere persönlich zu kennen. Zudem gibt es ein großes Wiedersehen mit allen alten Bekannten und vielen Elementen der vorhergehenden Bücher. Jeder Charakter hat etwas ganz besonderes an sich, sie sind alle unterschiedlich und jeder macht aus seine Art und Weise neugierig. Bei diesem Abschlussband erkennt man, wie sehr sich die Autorin Robin Hobb und ihre Welt um Fitz Weitseher entwickelt haben und wie die Charaktere zusammenwirken und nun ein schlüssiges Bild abliefern. Auch diese Trilogie hat ein schönes Innenband, welches eine Karte der Sechs Provinzen zeigt. Dieser Band ist in insgesamt 50. Kapitel unterteilt, wobei jedes Kapitel einen eigenen Titel hat, wodurch man als Leser bereits weiß, was thematisch passiert wird.



    Mein Fazit:

    Seit dem ersten Teil der Buchreihe um Fitz, die mit der Chronik der Weitseher ihren Anfang nahm, bin ich ein großer Fan der Buchreihe um Fitz. Es ist wirklich außerordentlich beachtlich, wie Robin Hobb ihre Erzählung mit diesem Band weiter steigern kann und jeder Band besser ist, wie sein Vorgänger. Umso trauriger ist es, dass dies nun der Abschlussband ist.

    Dementsprechend gebe ich diesem tollen Band 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

    Danke an das Bloggerportal und dem Penhaligon - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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    Cover des Buches Die andere Welt9783453360532

    Bewertung zu "Die andere Welt" von Julie Cohen

    Die andere Welt
    Sarah_Knorrvor 4 Monaten
    Zwei unterschiedliche Leben, aber eine Person...

    Klappentext:

    Louise und Louis haben alles gemeinsam, bis auf eines: ihr Geschlecht. Beide wachsen zu willensstarken jungen Menschen heran, verlieben sich, träumen davon, Romane zu schreiben – und verlieren in einer dramatischen Nacht viel zu früh das Vertrauen ins Leben. Dreizehn Jahre später können beide nicht mehr vor der Vergangenheit davonlaufen und kehren in die Heimat zurück. Was denkt und fühlt Louise, was Louis? Wie verlaufen zwei Wege, die mit nur einem Unterschied beginnen? Einfühlsam erkundet Julie Cohen in ihrem vielschichtigen Roman, wie das Geschlecht unser Leben und unsere Identität bestimmt.



    Meine Bewertung:

    Zum Cover: Das Cover gefällt mir sehr und macht direkt Lust auf mehr. Zusehen ist ein lila Hintergrund mit drei Wolken. Das herausstechende Element aber sind die zwei Libellen, wobei eines pink und golden ist, das andere aber blau.

    Zum Inhalt: Louis und Louise Alder haben die selben Eltern und sind zudem beide im Jahre 1979 geboren, jedoch sind sie keine Zwillinge. Die Eltern, Peggy und Irving, bekommen ein einziges Kind, das sie Lou nennen - die Kurzform von Louise und Louis. Cohen entwirft eine Geschichte, in der Lou einmal als Mädchen und einmal als Junge zur Welt kommt. Es handelt sich dennoch um ein und dieselbe Person, die sich nur durch das Geschlecht unterscheidet. Beide Lou's wachsen im selben Umfeld, in identischen familiären Verhältnissen und mit den gleichen Freunden auf. Zudem kehren beide ihrer Heimatstadt, Casablanca, nach einem dramatischen Ereignis den Rücken. Dreizehn Jahre später müssen sich beide der Vergangenheit stellen und wieder nach Casablanca zurückkehren. Welche Auswirkungen das Geschlecht auf das Leben eines Kindes und späteren Erwachsenen, auf die Eltern, aber auch auf die Freunde hat, wird in diesem Roman thematisiert.

    Zum Schreibstil: Die Autorin Julie Cohen hat einen angenehmen, einfühlsamen und melancholischen Schreibstil. Die Geschichte von Louise und Louis handelt im Jahre 2010 und erzählt in Rückblenden, was sich von 1979 bis 1997 ereignet hat. Dabei wird die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, bei denen es rückblickend in die Vergangenheit geschaut wird. Die Wechsel sind jeweils mit dem Namen der Person, die gerade im Zentrum steht, als auch mit der entsprechenden Jahresangabe gekennzeichnet. Da Louise und auch Louis in der jeweiligen Handlung allerdings als Lou bezeichnet werden, ist es besonders wichtig zunächst konzentriert zu lesen, um den Überblick zu behalten. Julie Cohen schafft es dabei, die Protagonisten und Handlungsorte so detailliert zu beschreiben, dass man diese mühelos vor Augen hat. Man merkt direkt, dass weder Louise noch Louis im Jahre 2010 glücklich sind und beide mit ihrer Vergangenheit hadern. Dabei wird nicht von zu Beginn an verraten, was vor dreizehn Jahren geschehen ist und weshalb beide Casablanca im Jahre 1997 verlassen haben. Der Spannungsbogen wurde nach einigen Seiten aufgebäumt und bis zum Schluss gehalten. Der Einstieg verlief etwas gemächlich: anfangs war es etwas schwer herauszufinden, was nun eigentlich vor sich ging und vor allem die verschiedenen Leben mit den Szenarien auseinander zu halten. Nichtsdestotrotz sorgt der einfühlsame Schreibstil der Autorin dafür, dass man sich in der Geschichte wohl fühlt und somit das Geschehen interessiert verfolgt. Ein guter Leseverlauf wurde durch eine einfühlsame Erzählweise und vor allem durch einen flüssigen und leichten Schreibstil, kurzen Sätzen, Absätzen sowie Dialogen ermöglicht. Insgesamt besteht dieser Roman aus 45. Kapiteln.



    Mein Fazit:

    Mit diesem Roman möchte die Autorin Julie Cohen aufzeigen, dass das Geschlecht eines Menschen unterschiedliche Lebensläufe entwickelt. Beim Lesen wurde ich oft zum Nachdenken angeregt. Es zeigt sich, wie selbst die kleinste Entscheidung das eigene Leben, sowie das Leben anderer beeinflussen kann.
    Diese Gegenüberstellung ist außergewöhnlich und hebt sich durch die Idee, ein und dieselbe Person einmal als Mädchen und andererseits als Junge zu betrachten, aus der Masse hervor. Nach einem eher gemächlichen Einstieg, nimmt die Handlung dennoch an Fahrt auf!

    Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4,5 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus!


    Danke an das Bloggerportal und dem Diana - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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