Sick

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    Cover des Buches Das dritte Triumvirat- Band 29783944264752

    Bewertung zu "Das dritte Triumvirat- Band 2" von Virginia Bischof Knutti

    Das dritte Triumvirat- Band 2
    Sickvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz kleiner Schwächen habe ich Caesar wieder gern begleitet. Der Schluss ist nochmal richtig spannend und macht neugierig auf Teil drei!
    De bello gallico...

    Februar 2015: Alfredo ist seit ein paar Monaten tot und Caesar, Cicero und Antonius haben sich inzwischen in ihrem neuen, modernen Leben ohne ihn eingewöhnt. Doch die Arbeit als Historiker für die römische Antike ist ihnen nicht genug. Sie wollen an ihre Wirkungsorte von damals zurückkehren und so trennen sich die Wege der drei Freunde. Während es Antonius nach Ägypten und Cicero nach Griechenland zieht, macht sich Caesar auf in Richtung Gallien, dem heutigen Frankreich. Auf seiner Reise trifft er die unterschiedlichsten Menschen und auf einen weiteren großen Eroberer Europas - Napoleon. Wohin sich Caesar auch wendet, er trifft stets auf Bonapartes Spuren. Und er muss einsehen, dass nicht nur er die europäische Geschichte nachhaltig geprägt hat...


    "Caesars gallischer Frieden" ist der zweite Teil der "Triumvirat"-Reihe. Er setzt etwa ein halbes Jahr nach dem ersten Band ein, den man aber nicht unbedingt gelesen haben muss. In einem ausführlichen Prolog fasst Caesar zusammen, was bisher passiert ist. Auch der Rest des Buches wird, so wie bereits sein Vorgänger, aus der Sicht Caesars erzählt. Dies ist einerseits sehr unterhaltsam, da er viele Dinge wie Laptops oder Ski nicht kennt. Andererseits sind seine Erzählungen auch lehrreich und informativ, da natürlich erörtert wird, was er auf den Stationen seiner Reise erlebt hat - vor gut zweitausend Jahren. Dies geschieht entweder im Rückblick oder im Gespräch mit anderen Leuten. Interessant sind die Parallelen, die mitunter gezogen werden. Caesar ist fasziniert von Napoleon und vergleicht sich ständig mit ihm. Mit Helmut, einem Historiker aus Trier, diskutiert er sogar über das Alte Testament. Viele Details sind wirklich lebhaft geschildert, sodass es nicht langweilig wird. Manchmal fallen aber schon recht viele (lateinische) Namen, die man teilweise noch nie gehört hat oder Caesar ergeht sich in Kriegstaktiken. Das fand ich dann doch etwas anstrengend, aber zum Glück halten sich diese Passagen in Grenzen. 
    Ein Unterschied zum ersten Band ist der, dass Caesar diesmal ohne seine beiden "ältesten" Freunde zusammen ist. Er entdeckt auch nicht mehr so viel Neues, was immer besonders witzig ist. Dafür lernt man viel über europäische Geschichte, ganz nebenbei.
    Im Anhang findet sich neben den Literaturverweisen ach ein Lexikon für lateinische Wörter, die in den Text integriert sind. Dieses braucht man allerdings nicht immer, da einiges auch so erklärt wird. Schön hätte ich zusätzlich noch eine Karte mit Caesars Stationen gefunden, die vielleicht noch einen Bezug zu den antiken Stämmen nimmt. Denn Gallier und Helvetier sind nur übergreifende Begriffe und setzen sich aus verschiedenen Volksgruppen zusammen. 


    Trotz der kleinen Schwächen habe ich Caesar auch diesmal wieder gern begleitet. Der Schluss ist nochmal richtig spannend und macht neugierig auf Teil drei. Dann wird Caesar sehen, was im heutigen Ägypten so los ist...






    "Das dritte Triumvirat" - Die Reihe:
    Die Auferstehung (Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Virginia-Bischof-Knutti/Das-dritte-Triumvirat-Band-1-1271275087-w/rezension/1111036969/)
    Caesars gallischer Frieden

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    Cover des Buches ZimtzauberB01N1M4PJY

    Bewertung zu "Zimtzauber" von Katrin Koppold

    Zimtzauber
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Alle, die eine lockere, vorweihnachtliche Geschichte lesen möchten, die zugleich unterhaltsam + romantisch ist, sind hier definitiv richtig.
    Grüß Gott, tritt ein, bring Glück herein!

    Kurz vor Weihnachten ist Elisa im Stress. Als Geschäftsführerin in einem Buchladen muss sie schauen, dass die Verkaufszahlen stimmen, anderenfalls droht die Tochter ihrer kranken Chefin mit Rauswurf. Ihre Eltern bestehen auf ihr jährlich vorverlegtes Weihnachtsfest am Vierten Advent und als wäre das nicht schon genug, sucht ihr Elisas Exfreund Richard hartnäckig den Kontakt zu ihr. Als sich ein Vogel in den Kamin des Buchladens verirrt, ist Elisa so gestresst, dass sie den herbeigerufenen Kaminkehrer bei seiner Arbeit eher behindert, als dass sie hilfreich ist. Es kommt zum Unglück und ab sofort hat Elisa auch richtiges Unglück...


    "Zimtzauber" ist ein weihnachtlicher Kurzroman, der die turbulenten letzten Tage Elisas vor dem Fest erzählt. Diese ist so weit eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben, besonders mit ihrem Job in der Buchhandlung. Nur die Sache mit Richard macht ihr noch sehr zu schaffen. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich sehr gut verstehen, was sicherlich auch an der Ich-Perspektive liegt. Trotzdem hatte ich manchmal ein kleines Problem mit ihren Entscheidungen, besonders deswegen, weil sie mit Ende zwanzig ja eigentlich schon ein gewisses Alter erreicht hat. Zudem war der Fremdschämfaktor bisweilen ziemlich hoch, da Elisa so gut wie kein Fettnäpfchen auslässt. Das hat allerdings nichts an meinem Mitgefühl für sie geändert, denn ihr passieren auch Sachen, die jedem von uns schon mal widerfahren sind. 
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war leicht zu lesen und hat einen schier an die Seiten gefesselt. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, vom Buchladen über Elisas kleinem Appartement bis hin zu der winterlichen Landschaft Österreichs, wo es die Protagonistin hin verschlägt. Über den Lokalkolorit habe ich mich als geborene Münchnerin natürlich auch gefreut. 
    Neben Elisa gibt es nur ein paar weitere Figuren, was aufgrund der Länge der Geschichte absolut ausreichend ist. Elisas Bruder Tom und ihre Schwägerin Nina kann man im Roman "Mondscheinblues" näher kennenlernen, allerdings ist es kein Muss das Buch vorher gelesen zu haben. Auch für sich gesehen hat mir "Zimtzauber" gut gefallen. Lediglich der Schluss hat mich etwas überrumpelt, besonders da Elisa gerade dabei war, ihr Leben in Frage zu stellen. Hier hätte ich auf ein bisschen mehr Entwicklung gehofft, denn letztendlich kommt nicht klar heraus, ob sich in Zukunft etwas für sie ändern wird. 


    Alle, die eine lockere, vorweihnachtliche Geschichte lesen möchten, die zugleich unterhaltsam und romantisch ist, sind hier definitiv richtig. Für mich war es das jedenfalls, trotz der kleinen Schwächen. 

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    Cover des Buches Schlachtfeld Klassentreffen9783959100212

    Bewertung zu "Schlachtfeld Klassentreffen" von Heike Abidi

    Schlachtfeld Klassentreffen
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Egal, ob man schon mal bei einem Klassentreffen war oder nicht, jeder wird sich in der einen oder anderen Person wiederfinden können.
    Kinder, wie die Zeit vergeht!

    Es kommt einem vor, als wäre es erst gestern gewesen, als man sich jeden Tag um halb acht in die Schule gequält hat, um Dinge zu lernen, die einen sowieso nicht interessieren, die nervigen Mitschüler zu ertragen und strengen Lehrern aus dem Weg zu gehen. Doch diese Zeiten sind schon lange vorbei (ENDLICH!) und die Uhr scheint immer schneller zu laufen. Und da, eines Tages, ganz unerwartet, liegt sie im Briefkasten - die Einladung zum Klassentreffen. Der erste Impuls ist: "Da gehe ich auf keinen Fall hin!", aber diese Entscheidung sollte gut abgewägt sein. Man könnte sich tatsächlich etwas entgehen lassen...

    "Schlachtfeld Klassentreffen" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die genau dieses Thema aufgreift. Unterteilt ist sie in sechs Kapitel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Zunächst geht es darum, ob man hingehen sollte oder nicht, danach folgen Erzählungen mit überraschenden Wendungen, schönen oder leidvollen Erinnerungen, nicht verarbeiteten Traumata und ganz speziellen Charakteren. Meistens sind die Geschichten unterhaltsam bis urkomisch, doch es gibt auch welche, die zum Nachdenken anregen oder eine Botschaft übermitteln wollen. Die Mischung ist in meinen Augen gut gelungen und so ziemlich jeder Geschmack dürfte bedient werden. Dies bringt natürlich mit sich, dass einem nicht jede Erzählung gut gefällt, aber für mich gab es keine, die besonders negativ aufgefallen wäre. Die Kapitel werden durch unnützes Wissen, ein Wiedersehens-Bingo und Aufzählungen (z.B. fast 100 Gründe, nicht auf ein Klassentreffen zu gehen) eingeleitet. Dies empfand ich als schöne Ergänzung und Auflockerung zu den einzelnen Geschichten. Zum Schluss kann man in Kurzbiographien noch etwas zu den Autoren der Anthologie erfahren. 

    Egal, ob man schon mal bei einem Klassentreffen war oder nicht, ob man die Schulzeit in guter oder schlechter Erinnerung hat, jeder wird sich mit der einen oder anderen Person in diesem Buch identifizieren können. Die Geschichten sind durch ihre geringe Länge sehr kurzweilig und lassen sich daher auch gut einfach mal zwischendurch lesen. Ich kann das Buch nur empfehlen! 

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    Cover des Buches KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges9783404208333

    Bewertung zu "KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges" von Tom Jacuba

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Obwohl mir die Vorgänger besser gefallen haben, hat die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden. Ich kann die Reihe einfach nur empfehlen
    Bewahr' dein Leben, und du wirst es verlieren. Wirf es weg, und du gewinnst es.

    Nachdem Lasnic erfahren hat, was die Magier mit ihrer Vorstellung vom Zweiten Kalyptischen Reich angerichtet haben, steht für ihn eines fest: Er muss nach Kalypto reisen, jener Vulkaninsel, in der die Magier ihren bereits Jahrtausende währenden Schlaf schlafen. Das Zweite Reich und somit die Unterdrückung der Sterblichen muss unbedingt verhindert werden. Doch nicht alle sind von Lasnics Vorhaben überzeugt, denn die Reise ist lang und gefährlich, zumal niemand genau weiß, wo Kalypto eigentlich liegt. Das hält allerdings weder Lasnic, noch die Nordmenschen oder Lauka davon ab, sich auf den Weg zu machen. Sie alle wollen es mit den Magiern aufnehmen, koste es, was es wolle...


    "Der Wächter des schlafenden Berges" ist der dritte und zugleich finale Band der "Kalypto"-Trilogie. Er setzt kurze Zeit nach dem Ende des zweiten Teils ein, knüpft im Grunde aber genau da an, wo zuvor der Schluss war. Lasnic ist zurück in den Wäldern, doch vieles hat sich während seiner Abwesenheit verändert. Ein Grund mehr für Lasnic, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Obwohl sie nicht überzeugt sind, schließen sich Ayrin mit ihren Leuten und einige Waldmänner Lasnics Vorhaben an. Natürlich sind auch Gumpen und Lord Frix wieder mit von der Partie. Letzterer findet nicht mehr ganz so viele Erwähnungen wie in den Vorgängern, dafür erfährt man nun endlich, was es mit Gumpen und dem Mörderwal auf sich hat. Generell werden noch einige lose Enden zusammengefügt, durchaus auch mit Überraschungspotential. Zusätzlich werden aber auch einige neue Fässer aufgemacht, von denen nicht immer hundertprozentig ersichtlich ist, was sie bezwecken. So hat man in der Mitte des Buches manchmal das Gefühl, dass die Handlung etwas vom Weg abkommt. Ich fand es jetzt nicht besonders schlimm, denn auch im echten Leben muss man manchmal Umwege gehen, um ans Ziel zu kommen.

    Die Sprache ist gewohnt einzigartig den Protagonisten angepasst, was ihren jeweiligen Charakter unterstreicht. Wieder wechselt die Erzählperspektive regelmäßig, nur diesmal erfährt man zusätzlich zu Lasnics, Ayrins, Laukas und Catolis' Sicht auch etwas über die Magier im Vulkan mittels Gabrylon, dem Wächter des Schlafes. Er ist für die schlafenden Magier verantwortlich und weckt sie gegebenenfalls. Er nimmt sozusagen Catolis' Stelle als Verfechter des Zweiten Reiches ein, denn diese ist nach ihrer Begegnung mit Lauka geläutert. Letztere verfolgt nach wie vor ihre eigenen Pläne und schreckt vor nichts zurück. Die Grausamkeiten halten sich in diesem Buch verglichen mit den Vorgängern allerdings eher zurück, Kämpfe gibt es natürlich trotzdem. Sie sind wieder recht anschaulich beschrieben und fordern das eine oder andere bekannte Gesicht, ebenfalls wie gehabt. In Aufbau und Stil reiht sich dieser Teil also nahtlos mit ein.

    Die wichtigste Frage bei einem finalen Band: Werden alle meine Fragen beantwortet und passt der Schluss zur Geschichte? Eine Frage, die jeder für sich selbst beantwortet und wo die Meinungen auseinander gehen. Für mich sind die wichtigsten Fragen definitiv geklärt und der Plot ist in sich stimmig. Ein paar Kleinigkeiten hätte man vielleicht noch etwas besser ausarbeiten können, allerdings ist die Trilogie so dicht und umfangreich, dass ich möglicherweise auch nicht mehr alles auf dem Schirm habe. Eine zweite Runde wird es beizeiten definitiv geben und wahrscheinlich entdecke ich da noch den einen oder anderen Hinweis, der für einen Aha-Moment sorgen wird. Der Schluss selbst, also der Ausklang der Geschichte, hat mir persönlich auch ganz gut gefallen, obwohl ich verstehen kann, dass andere Leser ihn vielleicht gar nicht mögen. Nur jedem kann man es sowieso nicht recht machen und völliger Humbug ist es auf keinen Fall.


    Obwohl mir die Vorgänger besser gefallen haben, hat die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden. Ich kann die Reihe einfach nur empfehlen!



    Kalypto - Die Reihe:

    Die Herren der Wälder (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Jacuba/KALYPTO-Die-Herren-der-W%C3%A4lder-1133086916-w/rezension/1163654402/)
    Die Magierin der Tausend Inseln (Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Jacuba/KALYPTO-Die-Magierin-der-Tausend-Inseln-1217197073-w/rezension/1222205689/)
    Der Wächter des schlafenden Berges

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    Cover des Buches Für dich soll's tausend Tode regnen9783641156978

    Bewertung zu "Für dich soll's tausend Tode regnen" von Anna Pfeffer

    Für dich soll's tausend Tode regnen
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliges Jugendbuch, mit dem auch ältere Leser definitiv ihren Spaß haben.
    Es gibt drei Dinge über den Tod, die du wissen musst:


    Er ist unbeliebt, unausweichlich, und ab und zu verarscht er dich.
    (Aus dem schwarzen Buch von Emi, 15)




    Emi ist fünfzehn Jahre alt und gerade mit ihrer Familie von Heidelberg nach Hamburg gezogen. Eigentlich hat sie überhaupt keine Lust auf diese Veränderungen und es nervt sie tierisch, dass ihr älterer Bruder Oliver sich anscheinend sehr gut in den neuen Heimat zurecht findet. Noch mehr ärgert Emi sich allerdings über ihren Vater, der sie erst in diese Situation gebracht hat. Der ist Therapeut und lässt das seine Kinder auch nicht vergessen. Zu allem Überfluss hat er auch noch eine neue Freundin, Mara, auf die Emi noch weniger Lust hat, als auf Hamburg. Als sie sich dann mit ihrem Mitschüler Erik anlegt, löst sie ein Chaos aus, das von nun an ihr Leben in eine völlig neue Richtung lenkt...


    All das ist so unterhaltsam und gleichzeitig authentisch geschildert, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Emi ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sondern eher eigenbrötlerisch und schwarzhumorig. Das kommt nicht von ungefähr, sammelt sie doch seit dem grotesken Unfalltod ihrer ehemaligen Nachbarin Zeitungsartikel über kuriose Todesfälle. Ihr Vater und ihr Bruder wundern sich schon längst nicht mehr über Emi, doch bei ihren neuen Mitschülern hat sie schnell ihren Ruf als Freak weg. Emi ist das egal, denn eigentlich will sie sowieso nicht in Hamburg und auf dieser Schule sein. Ich konnte sie wirklich gut verstehen (bis auf ihre Abneigung zu Hamburg), was vermutlich auch an der Ich-Perspektive lag. Man teilt praktisch jeden Gedanken mit Emi und diese sind intelligent, witzig und schlagfertig. Für Leute, über die sie sich ärgert, denkt sie sich skurrile Tode aus und manche bekommen dabei regelmäßig ihr Fett weg. Vor allem Oliver, ihr immer gut gelaunter und beliebter großer Bruder, und natürlich Erik müssen öfter dran glauben. Natürlich klingt das jetzt ziemlich boshaft und das ist es teilweise auch, aber wer hat noch keinem anderem etwas Schlechtes gewünscht? Der Unterschied ist der, dass Emi kreativer ist als die meisten von uns, was ihr in ihrem Kleinkrieg mit Erik sehr zupass kommt. Auch dieser ist sehr unterhaltsam, denn die beiden schenken sich in ihren Wortgefechten nichts und zunächst denkt man, dass die zwei nie ein vernünftiges Wort wechseln werden. Doch auch in Erik steckt auf den zweiten Blick mehr. 
    Allgemein haben mir die Charaktere sehr gut gefallen. Es waren nicht zu viele, sodass man den Überblick behielt und jeder hatte einen Wiedererkennungswert. Den einen oder anderen hätte man vielleicht noch ein bisschen mehr aus dem Schatten holen können, aber jeder hat seine Berechtigung und die Geschichte bereichert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man merkt gar nicht, dass an dem Buch zwei Autorinnen geschrieben haben. 


    "Für dich soll's tausend Tode regnen" ist ein kurzweiliges Jugendbuch, mit dem auch ältere Leser definitiv ihren Spaß haben. 

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    Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut9783596031429

    Bewertung zu "Post Mortem - Tränen aus Blut" von Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut
    Sickvor 4 Jahren
    „Komm nach Hause… und räche dich an denen, die uns getötet haben!“

    Als Avram Kuyper die Nachricht von seinem Bruder Goran auf dem Anrufbeantworter abhört, fährt er sofort in sein Elternhaus. Es ist früher Sonntagmorgen und der Kuyperhof in Oberaiching in der Nähe von München liegt verlassen da. Lediglich die Blutspuren in der Pferdebox weisen darauf hin, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt...
    Zur gleichen Zeit erhält die Interpol-Ermittlerin Emilia Ness in Frankfurt einen Anruf. In einem Hotel wurde die Leiche eines Unbekannten gefunden. Eigentlich kein Grund für Emilia, sich in den Fall einzumischen, aber der Tote hat ihr kurz vor seinem Ableben einen Brief geschrieben. Darin bittet er sie verzweifelt um Hilfe. Zusammen mit den Kollegen von der Frankfurter Kripo versucht Emilia, den geheimnisvollen Fall zu lösen...


    Wie das Verschwinden von Avrams Bruder und seiner Familie mit Emilias Ermittlungen zusammenhängt, erfährt der Leser etwa nach der Hälfte des Buches. Davor und auch danach wechselt die Perspektive regelmäßig hin und her. Zunächst hat mir Emilias Sicht besser gefallen, einfach weil ich sie mochte und alles gut nachvollziehen konnte. Avram ist nicht so leicht zu durchschauen und zeitweise erinnert seine Vorgehensweise an diverse Actionstreifen. Später steigt die Spannung dann in beiden Abschnitten und jedes Kapitelende löst Bedauern aus. Da hilft dann nur weiterlesen, bis das Buch zu Ende ist.
    Die Charaktere fand ich ganz gut, es sind nicht zu viele, sodass man den Überblick behält. Wirklich viel erfährt man allerdings nicht über die Protagonisten, weder über Avrams "Beruf" als Auftragskiller noch über Emilias Privatleben (abgesehen von den Problemen mit ihrer Teenager-Tochter). Der Fokus liegt mehr auf dem Fall und der ist wirklich spannend konstruiert. Man sollte sich aber auf eine gewisse Brutalität einstellen, denn Avram und Emilia ermitteln in gefährlichen Kreisen...


    "Tränen aus Blut" ist der erste Teil der "Post Mortem"-Trilogie, aber trotzdem in sich abgeschlossen. Alle Fragen, die sich einem anfangs stellen, werden aufgeklärt, nur steckt wohl noch mehr hinter allem, als die Beteiligten denken...

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    Cover des Buches Die Schiffe der Waidami9783738017557

    Bewertung zu "Die Schiffe der Waidami" von Klara Chilla

    Die Schiffe der Waidami
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Figuren, die absolut miteinander harmonieren, ein fantasievolles Setting u. eine spannende Geschichte - Leserherz, was willst du mehr?
    Es gibt keinen Kurs zu einem Ort, der nicht gefunden werden will...


    ... Anderenfalls wüsste doch einjeder, wo dieser Ort ist.




    Auf Waidami, einer versteckten Insel irgendwo in den Paradiesen dieser Welt, gibt es uralte Sitten und Gebräuche. So ist für jeden seine Berufung vorherbestimmt, egal ob Seher, Schiffsbauer oder Navigator. Geführt wird das Volk von Bairani, dem Obersten Seher, dem seine Macht noch lange nicht ausreicht. Als er bemerkt, dass Torek, der jüngste Seher, außergewöhnlich viele und detaillierte Vorhersagen machen kann, zieht Bairani ihn auf seine Seite. Denn er hat auch erfahren, dass es Abtrünnige unter den Waidami gibt, die es aufzuhalten gilt. Ins Visier gerät schnell Jess Morgan, Captain der Monsoon Treasure und einer der erfolgreichsten Piraten der Insulaner. Nicht dass Jess im Laufe der Jahre so etwas wie ein Gewissen entwickelt hätte, aber er erinnert sich an immer mehr Details aus seiner Kindheit, und diese gefallen ihm ganz und gar nicht. Denn die Kapitäne der Waidami-Schiffe kommen nicht aus dem eigenen Volk, sondern werden als Kinder entführt. Sobald sie zum Kapitän ernannt worden sind, sind sie durch ein Ritual bis zum Tod mit ihrem Schiff verbunden und haben in dieser Zeit außergewöhnliche Fähigkeiten. Diese sind es, die Bairani fürchtet und so schickt er die Tochter des Sehers Tamaka, Lanea, als Navigatorin auf die Monsoon Treasure. Sie soll herausfinden, ob Jess sich wirklich von den Waidami lossagen will. Zwar freut sich Lanea darauf, ihrer Bestimmung nachzukommen, aber die grausamen Geschichten, die man sich über die Piraten erzählt, schüren ihre Angst...


    "Die Schiffe der Waidami" ist der Auftakt zu einem Piratenepos, das mir so noch nicht begegnet ist. Ein klassischer Abenteuerroman trifft auf Fantasy und Mystik und diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Anfangs erscheint alles etwas unübersichtlich und kompliziert, aber Tamaka erzählt seiner Tochter Lanea oft etwas zu den Waidami, sodass auch der Leser von seinem Wissen profitiert. Verwechslungsgefahr bei den Figuren bestand für mich nicht, obwohl ihre Namen nicht so geläufig ist. Die wichtigsten Personen werden jedenfalls hinreichend dargestellt und schnell habe ich für sie Sympathie entwickelt oder sie abstoßend gefunden. So fiel es mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen. Die wechselnden Erzählperspektiven bereiten zusätzliche Spannung und sind gut gewählt. Nur selten wollte ich lieber aus einer anderen Sicht lesen, das lag aber eigentlich eher daran, dass ich Bairanis und Toreks Handeln ziemlich abstoßend fand. Zum Schluss habe ich aber auch ihre Abschnitte geradezu verschlungen, denn die Informationen darin überwogen meine Antipathie bei weitem. 
    Am interessantesten waren natürlich Jess' und Laneas Erlebnisse. Lanea, behütet aufgewachsen und liebevoll großgezogen, wird in die harte Wirklichkeit entlassen, um einen gefährlichen Auftrag durchzuführen. Zu ihrem Entsetzen scheint Jess ihr auch noch jede Gefühlsregung vom Gesicht ablesen zu können, was die Sache nicht einfacher macht. Was es mit Jess' besonderer Beziehung zu seinem Schiff und den damit verbundenen Fähigkeiten auf sich hat, erfährt man schon recht bald und begleitet die Handlung bis zum Schluss. Der ist ein bisschen fies, denn das Abenteuer ist noch lange nicht vorbei, sondern auf einem seiner Höhepunkte. Allerdings sehe ich diesen Umstand nicht als ärgerlich an, sondern als kurzes Luftholen vor den Herausforderungen, die noch vor Jess und seiner Mannschaft liegen. 


    Tolle Figuren, die absolut miteinander harmonieren, ein fantasievolles Setting und eine spannende Geschichte - Leserherz, was willst du mehr? Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen. 

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    Cover des Buches Phoenix - Kinder der Glut9783944544533

    Bewertung zu "Phoenix - Kinder der Glut" von Ann-Kathrin Karschnick

    Phoenix - Kinder der Glut
    Sickvor 4 Jahren
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    Cover des Buches Unwissend verliebt (Reisbällchen 1)B019EG1MQ6

    Bewertung zu "Unwissend verliebt (Reisbällchen 1)" von An Lin

    Unwissend verliebt (Reisbällchen 1)
    Sickvor 4 Jahren
    Wer dir überlegen, den beneide nicht, wer dir unterlegen, den verachte nicht.

    Josy ist eine junge Frau, die es nie lange an einem Ort hält. Zwar hat sie in LA ihre ganze Familie und Freunde, aber sie wollte immer schon mal nach Japan. Da kommt ihr das Vorstellungsgespräch bei der internationalen Werbeagentur Kaikan gerade recht. Und Josy kann ihr Glück kaum fassen, als sie tatsächlich genommen wird. Top motiviert zieht sie in die japanische Hauptstadt Tokio, doch schon an ihrem ersten Arbeitstag ziehen dunkle Wolken auf. Aufgrund einer Verwechslung wurde für Josys Posten noch ein zweiter Bewerber eingestellt, der New Yorker Joe. Den Verantwortlichen bei Kaikan ist diese Panne total peinlich und so versuchen sie, einen Kompromiss zu finden. In einer einmonatigen Testphase wollen sie herausfinden, wer von den beiden besser in die Firma passt. Josy ist fest entschlossen, ihre Chance zu ergreifen…

    „Unwissend verliebt“ ist das erste „Reisbällchen“ von An Lin. Reisbällchen sind in Japan kleine Snacks für zwischendurch und auch auf diese Geschichte trifft dies zu. Für etwa zwei Stunden taucht man nach Fernost ab und entdeckt zusammen mit Josy ihre neue Heimat. Besonders gut hat mir gefallen, dass man keinerlei Vorkenntnisse über Japan und seine Traditionen braucht. Man fährt praktisch als Tourist nach Tokio und entdeckt dort alles neu. Die riesigen Bürogebäude und kleinen Privatwohnungen, der öffentliche Nahverkehr, das Essen und die Spielhöllen, beim Lesen ist es fast so, als wäre man selbst dort. Ich habe mich in der Geschichte richtig wohl gefühlt, was aber auch zu einem Großteil an den Figuren lag. Josy ist eine mutige junge Frau, die nur manchmal etwas impulsiv handelt. Das wird ihr das eine oder andere Mal zum Verhängnis, aber sie gibt nie auf und steht auch zu ihren Fehlern. Ihr Konkurrent Joe macht zunächst den Eindruck, als wäre er von Beruf Sohn, allerdings erfährt man später noch etwas mehr über ihn und ich mochte ihn eigentlich schon recht gerne. Gleiches gilt für Josys Assistent, den sie bei Kaikan zugewiesen bekommt und der alles andere als typisch japanisch ist. Natürlich bekommen die Charaktere bei der geringen Seitenanzahl keine besondere Tiefe, aber für die Handlung hat es komplett ausgereicht. Auch dass manche Themen, die eigentlich mehr Worte bedürften, nur angeschnitten wurden, fand ich vollkommen in Ordnung. Der Schwerpunkt lag auf etwas anderem und wurde eingehalten.
    Die Sprache war locker-leicht und sehr bildlich. Alles wird aus der Ich-Perspektive von Josy erzählt, was dazu beiträgt, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Und auch wenn ich über manche ihrer Entscheidungen manchmal den Kopf schütteln musste, habe ich sie wirklich sehr gerne nach Tokio begleitet.

    Wer Lust auf eine harmlose Liebesgeschichte mit etwas Konkurrenzkampf Lust hat, ist hier genau richtig. Japan-Liebhaber und solche, die es werden wollen, kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten. Ich kann das Buch wirklich wärmstens weiterempfehlen.

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    Cover des Buches Die Rückkehr der Götter9783739225739

    Bewertung zu "Die Rückkehr der Götter" von Leveret Pale

    Die Rückkehr der Götter
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Kein Buch für zwischendurch, man muss sich schon darauf einlassen. Detaillierte High-Fantasy-Welt, eher blasse Charaktere, aber tolle Ideen!
    Zu wem soll man beten, wenn (...) die Feinde die Götter selbst sind?

    Theodor von Absborgen ist ein junger Ritter des Königreiches Hoorn und im Gefolge des zweitgeborenen Prinzen Levi Hoorn unterwegs, als sie unerwartet angegriffen werden. Ihre Gegner sind nicht von dieser Welt und einzig Theodor schafft es, sich zu retten. Zurück in der Hauptstadt Hoorn muss er dem König etwas erklären, das er selbst nicht versteht, denn die Ghule, die all seine Kameraden getötet haben, wurden von einer Kreatur angeführt, wie sie noch nie zuvor jemand gesehen hat. Als kurz darauf ein Mann von ähnlicher Gestalt beim König um eine Audienz bittet, ist das Aufsehen groß. Valentin Rosenthal war über hundert Jahre lang im Exil und kommt nun zurück, um die Menschheit zu warnen. Einst hat er die unsterblichen Götter besiegt und weggesperrt, damit sie die Menschen nicht mehr unterdrücken können, doch es ist ihnen gelungen zurückzukehren. Mit Hilfe von Monstern und Magiern, die in Hoorn mit dem Tode bestraft werden, wollen sie ihre Macht zurückerlangen. Theodor, der die Anzeichen dafür mit eigenen Augen gesehen hat, glaubt Valentin, doch dieser wird vom König in den Kerker gesperrt, weil er selbst Magie beherrscht. Unterdessen erheben sich andere der fünf Königreiche und verfolgen ihre ganz eigenen Pläne…

    „Die Rückkehr der Götter“ ist der Auftakt der „Elirium Saga“. Gleich zu Beginn wird man ziemlich kalt ins Wasser geworfen, denn der Prolog handelt von einem nicht näher beschriebenen Mann, der seine Macht zurückerlangen will. Im Laufe der Handlung wird klar, dass dies auf mehrere der Figuren zutrifft. Als nächstes erhält der Leser einen Einblick in die Hauptstadt Hoorn, was sehr interessant, aber zum Teil auch etwas überladen ist. Die vielen Eindrücke sind nicht leicht zu ordnen, zumal auch noch eine alte Sprache involviert ist, zu der es im Anhang einen kleinen Exkurs gibt. Zusätzlich findet man ein Personenregister, das für meine Begriffe allerdings etwas unübersichtlich ist, weil es nicht nach Namen, sondern nach Funktionen bzw. Berufen gegliedert ist. So fiel es mir besonders in der ersten Hälfte manchmal etwas schwer, mich in der Elirium-Welt zurecht zu finden. Valentins persönliche Geschichte erfährt man erst danach, außer man kennt bereits „Das Geständnis des Valentin Rosenthal“, eine Kurzgeschichte, die von dem handelt, was vor über hundert Jahren passiert ist. Die Rückblende in diesem Buch war aber gut erzählt, sodass ich nach der anfänglichen Verwirrung irgendwann doch noch den Durchblick hatte. Auch was es mit der Magie bzw. dem sogenannten Elirium auf sich hat, wird schön dargelegt. Insgesamt gab es viele interessante Ideen, allerdings hätte ich ein paar davon für die nachfolgenden Bände aufgehoben, um den Leser nicht gleich am Anfang zu überfordern. Fest steht nämlich, dass man schon etwas Durchhaltevermögen für dieses Buch braucht. Es prasseln viele Eindrücke auf einen ein, man lernt sehr viele Figuren kennen und an allen Ecken und Enden entstehen neue Fronten. Insgesamt gibt es sieben Perspektiven, aus denen erzählt wird, was einerseits die Spannung hebt, andererseits aber auch ein bisschen den Überblick gefährdet. Man muss also aufmerksam lesen, um nichts zu verpassen.
    So detailliert und stringent die Welt und die Handlung auch sind, die Charaktere bleiben etwas blass. Man erfährt lediglich über Valentin und seinen Widersacher Ignacio etwas mehr, was z.B. Theodor oder die Syndikatsangehörige Bryx bisher alles erlebt haben, bleibt im Dunkeln. So habe ich ihre Perspektiven zwar gerne gelesen, weil sie interessant sind und einen neuen, nicht so politischen Blick auf das Geschehen werfen, aber richtig identifizieren konnte ich mich mit ihnen nicht. Hier hoffe ich auf den Folgeband und dass die Schwerpunkte etwas anders gelegt werden.
    Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich mit dem Buch warm geworden bin und obwohl es zwischendrin ein paar Stellen gab, die ich nicht so interessant fand, hat mich der Schluss doch für alles entschädigt. Hier gibt es die eine oder andere überraschende Wendung und Situationen, die sich völlig anders entwickeln könnten, als man es bisher vermutet hatte. Daher bin ich trotz allem doch sehr gespannt darauf, wie es mit Theodor und den anderen weitergehen könnte.

    Garantiert kein Buch für zwischendurch, man muss sich schon darauf einlassen. High-Fantasy-Fans könnten auf ihre Kosten kommen, wenn ihnen die Handlung und die Welt, in der sie spielt, wichtiger sind als die Charaktere.

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