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Simon_liest

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    Cover des Buches Faserland (ISBN: 9783462301465)

    Bewertung zu "Faserland" von Christian Kracht

    Faserland
    Simon_liestvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Generation Golf Yuppie Alpträume in neoliberalem Drogenrausch als Zeitdokument? Als Klassiker? (Umschlagtext) Nichtmal zuende-lesenswert!
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    Cover des Buches Männer - Das Schwache Geschlecht Und Sein Gehirn (ISBN: 9783525404201)

    Bewertung zu "Männer - Das Schwache Geschlecht Und Sein Gehirn" von Gerald Hüther

    Männer - Das Schwache Geschlecht Und Sein Gehirn
    Simon_liestvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: aktuell wie stets
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    Cover des Buches Rebellion oder Untergang! (ISBN: 9783864893148)

    Bewertung zu "Rebellion oder Untergang!" von Noam Chomsky

    Rebellion oder Untergang!
    Simon_liestvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: "Die Pest des Neoliberalismus" endlich mal benannt: Inhalt 4 St., formal leider nur 2 St.
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    Cover des Buches Sie nannten es Arbeit (ISBN: 9783406765483)

    Bewertung zu "Sie nannten es Arbeit" von James Suzman

    Sie nannten es Arbeit
    Simon_liestvor 5 Tagen
    Cover des Buches Was wir sind und was wir sein könnten (ISBN: 9783596188505)

    Bewertung zu "Was wir sind und was wir sein könnten" von Gerald Hüther

    Was wir sind und was wir sein könnten
    Simon_liestvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: kurz knapp wichtig!!! eine bessere Welt ist eigentlich zum greifen nahe...
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    Cover des Buches Im Aufwind der Macht (ISBN: 9783947404230)

    Bewertung zu "Im Aufwind der Macht" von Wolfgang David

    Im Aufwind der Macht
    Simon_liestvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Zeitgemäß und lesenswert
    Im Aufwind der Macht

    Inhaltitis? Mitnichten, die Leser:Innen mögen den Klappentext lesen. Warum dann die Rezension lesen? Weil der Appetit auf zeitgenössische Reflexion den Historienroman ausmacht – und hier Verlangen geweckt wird, insbesondere bei einem so zwiespältigen Thema wie Napoleon.
    Die episch gehaltene Erzählung berichtet in der angemessen gewählten auktorialen und distanzierten Perspektive vom Schicksal eines Malers, eines Unteroffiziers, eines Generals über die Zeit unmittelbar vor der Völkerschlacht zu Leipzig. Dabei wirkt die Erzählstimme adäquat unaufdringlich und – der Autor besitzt Stil! Lange Schachtelsätze wechseln mit Einsprengseln aus unvollständigen Sätzen und erzeugen so einen Erzählrhythmus, der insbesondere in den detaillierten Schlachtenschilderungen zum tragen kommt.
    Der Autor zeigt in akribischen Details die Gräuel des Krieges, ohne den Leser:Innen eine Wertung aufzudrängen. Diese nehmen die Figuren aufgrund ihres Standes, ihrer Herkunft entsprechend unterschiedlich vor. Der General will Soldatenblut retten, der Maler entwickelt psychische Probleme, der Unteroffizier wappnet sich mit Gefühllosigkeit, um dann in eine überraschen zart erzählte Liebesgeschichte zu stolpern.
    Ebenso gelungen das Konstrukt das Innenleben der Hauptfigur Generals Thielmanns durch die Einschätzung Dritter offenzulegen. Ob jenes eines Wendehalses, Schmeichlers oder mit der durchaus zeitgemäßen Problematik beladen, eine Seite wählen zu müssen? Dies bleibt den Leser:Innen überlassen: In unserer medialen Gesellschaft der ›Schein‹-Kompromisse werden zugrundeliegende Werte und echte Standpunkte ignoriert, statt toleriert, zumindest aber nicht verhandelt. Der General hätte in unsere Zeit gepasst: Möge es ihm gelingen der Untergebenen ›Soldatenblut‹ zu retten! Selbst Napoleon bezeichnete einst Deutschland als ›Land der Tatenlosigkeit‹, wieder ein Aktualismus.
    Erst ein Kind lernt die Schrecken des Krieges schätzen und kennen, der Unteroffizier, dass diese immer weiter gehen.
    Das erwartete Statement zu Krieg und Klassengesellschaft bleibt aus, die Schilderung spricht für sich. Wenn Dostojewski Tolstoi Gutsherrenliteratur vorwarf, hatte er vielleicht recht. Hier urteilen die jeweiligen Klassenangehörigen aufgrund ihrer Sozialisation: Die Denke des Generals suggeriert, das ›requirieren‹, das Ausplündern der Bevölkerung durch die Armee, habe eine Rechtmäßigkeit (die des Krieges). Der Unteroffizier, der Maler bedauern dies nur, entwickeln Mitleid, kein einziger Charakter begeht auf, alle kämpfen ums Überleben. Der Vormärz war noch nicht am Horizont sichtbar, schade! Damals ist man noch ehrlich verreckt, nicht ferngesteuert, und eben so sinnlos wie heute, eine rundrum stimmige Darstellung inklusive einer indirekten Geißelung des krankhaften Nationalismus. Bleibt das Fazit: in jedem Falle lesenswert!

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    Cover des Buches Der Fortführer (ISBN: 9783498065539)

    Bewertung zu "Der Fortführer" von Botho Strauß

    Der Fortführer
    Simon_liestvor einem Monat
    Cover des Buches Mythen des Alltags (ISBN: 9783518463383)

    Bewertung zu "Mythen des Alltags" von Roland Barthes

    Mythen des Alltags
    Simon_liestvor einem Monat
    Kurzmeinung: Er hatte recht: mehr denn je besiegt der Mythos die Aufklärung, heute der digitale Mythos
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    Cover des Buches Klara und die Sonne (ISBN: 9783896676931)

    Bewertung zu "Klara und die Sonne" von Kazuo Ishiguro

    Klara und die Sonne
    Simon_liestvor einem Monat
    Kurzmeinung: zeitgemäß, tiefgehend, einzig der Stil, der Authenzitität der Erzählstimme geschuldet, holpert zeitweilig ein bisschen, eher fünf Sterne
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    Cover des Buches Mein Algorithmus und Ich (ISBN: 9783608984804)

    Bewertung zu "Mein Algorithmus und Ich" von Daniel Kehlmann

    Mein Algorithmus und Ich
    Simon_liestvor einem Monat
    Kurzmeinung: sicher einer der wichtigsten (was immer das bedeutet) Autoren der Gegenwart, das Urteil werden die kommenden Generationen fällen
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