Smilla507

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    Cover des Buches Fünf Geschwister - Das Gold des Piraten (26) (Fünf Geschwister (26), Band 26)4029856406268

    Bewertung zu "Fünf Geschwister - Das Gold des Piraten (26) (Fünf Geschwister (26), Band 26)" von Tobias Schier

    Fünf Geschwister - Das Gold des Piraten (26) (Fünf Geschwister (26), Band 26)
    Smilla507vor 7 Tagen
    Piratiges Hör-Abenteuer

    Auf einem Trödelmarkt, den die 5 Geschwister besuchen, entdeckt Alexander eine Schatzkarte. Schnell wird die Entscheidung gefällt, an die Nordsee zu fahren und dem Geheimnis der Karte auf die Spur zu kommen. Denn die scheint mit Klaus Störtebeker in Verbindung zu stehen. Doch während sie im Watt nach dem Schatz suchen, geraten sie in einen lebensbedrohlichen Sturm. Und sie sind nicht die einzigen, die Interesse an dem Schatz haben …

     

    Während die Geschwister in Gefahr sind oder einen ihrer Geschwister in Gefahr wähnen, beten sie um Bewahrung und Schutz. Schön ist die Botschaft, die in die Handlung eingeflochten wird, und die immer wieder durchblitzt: Wir sind mehr wert als alles Gold der Welt.

     

    Für meine 9jährige Tochter und mich war es das erste Hörbuch der 5 Geschwister. Von anderen Hörspielen wie Emmi oder die Galaxy Kids sind wir erst einmal ein kleines, musikalisches Intro gewohnt. Bei den „5G“ wird man jedoch gleich zu Beginn in die Handlung „geworfen“, denn es geht direkt mit einem Monolog los, von einer der Schwestern gesprochen (so richtig herausgehört habe ich meist nicht, wer spricht, was wahrscheinlich daran liegt, dass wir die Geschwister noch nicht gut kennen). Das Intro kam dann etwas später. Was super gemacht ist: Die Geschwister erzählen abwechselnd, was normalerweise immer nur ein Erzähler erzählt. So erlebt man aus der Perspektive eines einzelnen der 5, was derjenige gerade erlebt. Meist hat der-/diejenige gerade eine spannende/wichtige Rolle.

     

    Es wird zwar spannend, aber nicht gruselig oder so – vergleichbar mit den Fünf Freunden. Zwischendurch gibt es Musikstücke, die das „Piratenfeeling“ entfachen und ein bisschen an den Soundtrack von „Fluch der Karibik“ erinnern.

     

    Auch wenn es für uns noch neu war, ein tolles Hörerlebnis, das meiner Tochter ausnehmend gut gefallen hat!

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    Cover des Buches Grace & Hope 2021 - Postkartenkalender9783789348976

    Bewertung zu "Grace & Hope 2021 - Postkartenkalender" von

    Grace & Hope 2021 - Postkartenkalender
    Smilla507vor 7 Tagen
    Ein kleines Schmuckstück

    Ich liebe die „Grace & Hope“ Serie und insbesondere die Karten und Kalender. Da ich bereits den Adventskalender habe, war ich neugierig, ob es Überschneidungen zu diesem Kalender gibt – aber abgesehen von einem Motiv, das beide enthalten (der Text ist ein anderer), gibt es keine. Das finde ich schon mal sehr positiv!

     

    Was ich auch super finde: Dass die Texte einen Bezug zu Gott/einem Bibeltext herstellen. Sie sind ausschließlich auf Englisch und enthalten ein Wort in goldenem Handlettering-Schriftzug, abgesetzt von weißen, klaren Großbuchstaben. Am Rand der Bilder wiederholt sich der Goldton in Farbsprengseln und auch die Monate und Sonn- und Feiertage im Kalendarium sind golden. Was mir hier fehlt, sind die Wochentage – schade, dass die nicht über dem Datum stehen.

     

    So ist es eben ein eher schmuckvoller Kalender, der ein Blickfang auf der Kommode oder an der Wand ist. Und wenn das Jahr (oder der Monat) um ist, kann ich die Karten ausschneiden und verwenden. Das mag ich an Postkartenkalendern besonders.

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    Cover des Buches Mein großes Bibel-Bastelbuch9783963621109

    Bewertung zu "Mein großes Bibel-Bastelbuch" von Fiona Hayes

    Mein großes Bibel-Bastelbuch
    Smilla507vor 7 Tagen
    Schöne Ideen, nicht nur für den KiGo

    Die Bastelideen in diesem Buch sind wirklich super! Die Materialien i.d.R. gut zu beschaffen (Wackelaugen, Pappteller, Eierkartons, Küchenrolle, Papp- oder Joghurtbecher, Tonkarton …). Man braucht nur etwas Vorlauf in der Vorbereitung, wenn man es für einen KiGo verwenden will, denn mehrere leere Chipsrollen oder Käseschachteln (je nach Anzahl der Kinder) zu bekommen, muss man erst mal schaffen. :D

     

    Auch würde ich empfehlen, auf jeden Fall erst mal vorzubasteln und auszuprobieren, wie viel Hilfe die Kinder evtl. benötigen würden beim Zusammenkleben. Wir haben festgestellt, dass das manchmal ganz schön viel Geduld braucht, wenn die Klopapierrollen allzu widerspenstig sind. Oder man teilt die Bastelideen auf mehrere KiGo-Stunden auf.

     

    Meine 6jährige Tochter – eine absolute Basteltante!! – hat sich mit viel Freude und Elan auf dieses Bastelbuch gestürzt und ihr gefallen die Ideen ALLE! Die Anleitungen sind sehr anschaulich und gut verständlich, Step by Step wird beschrieben, was getan werden muss. Man muss den Text nicht zwangsläufig lesen, was ein echter Pluspunkt ist, wenn die Kinder (noch) nicht lesen können.

     

    Vom Alter her würde ich viele der Bastelvorschläge eher ab Vorschulalter einschätzen, wenige sind für jüngere Bastler, wie z. B. die Fingerpuppen, das Mobile. Vieles braucht dann doch Fingerspitzengefühl und Geduld – auch wenn es im ersten Moment recht einfach aussieht.

     

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    Cover des Buches Die Familienbibel: Rätseln, basteln, singen. Mit Kindern die Bibel entdecken9783417253948

    Bewertung zu "Die Familienbibel: Rätseln, basteln, singen. Mit Kindern die Bibel entdecken" von

    Die Familienbibel: Rätseln, basteln, singen. Mit Kindern die Bibel entdecken
    Smilla507vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Gerade in Coronazeiten wurde diese Familienbibel zur unentbehrlichen Bereicherung für uns!
    Eine große Bereicherung!

    Eins vorweg: Meine Rezension wird dieser tollen Bibelausgabe garantiert nicht gerecht werden! Ich kann Familien mit Kindern ab Grundschulalter nur empfehlen, sich die Bibel selbst anzuschauen! Denn beginnt man einmal, darin zu blättern, kann man sich sofort hineinvertiefen. Ja, sogar als Erwachsener entdeckt man noch vieles. Wir sind selbst noch nicht fertig mit dem Entdecken, möchten unsere Eindrücke dennoch gerne schon mal schildern.

     

    Die Aufbereitung ist sehr übersichtlich und die vielen unterschiedlichen Illustrationen, die sich auch im Bibeltext wiederfinden, verleiten das Auge dazu, sich auch mit dem Text zu beschäftigen. Die Bilder machen neugierig. Es gibt viele Themen- und Infokästchen, die ebenfalls zum Text passend, eingestreut sind. Auch Bastelideen (z. B. zum Bau einer Arche) findet man an entsprechender Stelle. Vertiefende Fragen zum Inhalt werden gestellt, die in grünen Kästchen zu finden sind.

     

    Überschriften sind farbig in Blau abgesetzt, ebenfalls die Zahlen, die die Bibelstellen angeben. Beginnt ein neuer Abschnitt, also eine neue „Geschichte“, kann man diese in „Routen“ mitverfolgen. Sie sind in bunten Kästchen hervorgehoben und signalisieren, dass ein neuer Abschnitt beginnt.

     

    Sogar Lieder sind hinten im Anhang, mit Noten und Gitarrengriffen, und Worterklärungen nach Alphabet (z. B. Sabbat, Apostel, Bundeslade, …). Feiertage des Kirchenjahres werden erklärt, es gibt Tipps rund um das Thema Glauben, Beten …

     

    Direkt zu Beginn der Coronazeiten, als Gottesdienste und KiGo nicht mehr stattfanden, trudelte diese Neues Leben-Bibel bei uns ein und hat uns sehr geholfen. Meine 8jährige Tochter begann sofort, darin zu blättern, zu stöbern und zu lesen. Wir integrierten die Familienbibel in unsere Familienandacht, die wir zu dem Zeitpunkt einführten. Das war eine große Hilfe! Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Bibel, auch in Zeiten, in denen KiGo wieder stattfinden darf, denjenigen eine Unterstützung ist, die KiGos vorbereiten und gestalten.

     

    Im Vorwort wird explizit nochmal darauf hingewiesen, dass die Bibel am besten mit Unterstützung von Erwachsenen gelesen werden soll, was ich bestätigen kann. Es kommt natürlich auf das Alter des jeweiligen Kindes (oder der Kinder) an, aber Bibeltexte sind nicht immer einfach zu verstehen, auch wenn Erklärungskästchen vorhanden sind und eine einfache Übersetzung vorhanden ist.

     

    Für uns ist die Bibel auf jeden Fall eine RIESIGE Bereicherung!

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    Cover des Buches Heidesommerträume9783734106545

    Bewertung zu "Heidesommerträume" von Silvia Konnerth

    Heidesommerträume
    Smilla507vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Das perfekte Buch zum Entspannen! Urlaubsfeeling garantiert!
    Der perfekte Roman, um sich zu entspannen

    Auch wenn Urlaub gerade nicht so drin ist wie gewohnt, kann man sich via Kopfkino eine Urlaubsreise gönnen und eine Auszeit für die Seele. Wie wäre es mit der Lüneburger Heide? 




    Um die Trennung von ihrem Ex-Freund Lars zu verarbeiten und durch einen Orts- und Tapetenwechsel auf neue Gedanken zu kommen, fährt Autorin Carolin Ahrens gemeinsam mit ihrem Zwergkaninchen Hannibal in die Lüneburger Heide, wo ihre ältere Schwester Lola ein kleines Hotel betreibt. Carolin hofft, dass sie dort ihre Schreibblockade überwinden kann. Doch kaum taucht Carolin im Hotel auf, taucht ihre Schwester ab und lässt sie und ihren Ehemann Paul allein – ausgerechnet jetzt, da doch ein anonymer Hoteltester anwesend sein soll und das Hotel nicht gerade im vorzeigbaren Zustand ist. Und so krempeln Carolin und Paul die Ärmel hoch, versuchen den Betrieb am Laufen zu halten, so gut sie können. Aber die Hotelgäste sind teilweise recht eigenwillig – insbesondere Till – und zum Schreiben kommt Carolin nun gar nicht mehr. 




    Mit der Zeit raufen sich alle irgendwie zusammen und Carolin merkt, dass hinter dem Hotel mehr steckt, als sie zunächst wusste. „Es schien, als täte der Aufenthalt hier jedem auf seine eigene Art und Weise gut. Beim einen geschah es schneller, der andere brauchte eine Weile, bis die Wirkung einsetzte.“ (S. 210/eBook) Es werden einige Konflikte gelöst, Carolin muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und wächst in der Zeit, die sie in der Lüneburger Heide verbringt, über sich hinaus.




    Das Essen und Zubereiten von Gerichten spielt eine gewisse Rolle, das Kaninchen Hannibal und ein trächtiges Schwein namens Schnitzel sorgen für heitere Abwechslung (nein, die werden nicht gegessen!) und das Setting versprüht Urlaubsfeeling. Ich fühlte mich jedenfalls, als hätte ich ebenfalls in diesem familiären Hotel eingecheckt. 




    Ganz besonders gut gefielen mir die Einblicke in das Leben einer Autorin, mit all den Höhen und Tiefen, Herausforderungen und Glücksmomenten. Wie fühlt sich eine Autorin/ein Autor mit Schreibblockade, wenn dann auch noch ein Anruf der Lektorin kommt mit dem Urteil, der Roman sei „ganz nett“ ... Alle Arbeit bis dahin für die Katz! Dadurch weiß man dieses Buch noch mehr zu schätzen, da man einen Eindruck bekommt, wie viel Herzblut darin steckt.




    Ich habe „Heidesommerträume“ sehr genossen, ich konnte prima dabei abschalten und fühlte mich wunderbar unterhalten durch den leicht lesbaren, humorvollen und zugleich nachdenklichen Schreibstil von Silvia Konnerth. Auf jeden Fall kann ich sowohl Roman als auch Hotel wärmstens empfehlen. ;)

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    Cover des Buches Die Schule der kleinen Ponys - Ein Heuhaufen voller Geheimnisse9783414825667

    Bewertung zu "Die Schule der kleinen Ponys - Ein Heuhaufen voller Geheimnisse" von Anne Wolff

    Die Schule der kleinen Ponys - Ein Heuhaufen voller Geheimnisse
    Smilla507vor einem Monat
    Bezaubernd und geheimnisvoll zugleich

    Als Monkas Mama sich beim Reiten den Arm bricht, bekommt die Zehnjährige von ihrer Mama aufgetragen, die Ponyschule zu übernehmen. So eine große Verantwortung, aber Monka schafft das! Die kleinen Ponys müssen unterrichtet und geritten werden, doch die Ponys haben manchmal so ihren eigenen Kopf. Eines Morgens erwischt sie eins der frechen Ponys dabei, wie es von der Koppel ausbüxen möchte. In letzter Sekunde kann das eine unbekannte Reiterin verhindern. Dieses fremde Mädchen macht Reitferien auf dem benachbarten Fuchsenhof und trägt ein Geheimnis mit sich herum, bei dem Monka ihr helfen möchte …

     

    Eine richtig süße, freche Geschichte für junge Pferde- und Ponyliebhaberinnen ist das! Wir waren sofort verliebt in die niedlichen, liebevollen Illustrationen und die Ponys! Letztere sorgen natürlich für einigen Wirbel, aber der im Untertitel angekündigte „Heuhaufen voller Geheimnisse“ steht nicht weniger im Fokus. Diese Geheimnisse machen es richtig spannend und hier hat die Autorin sehr viel Können bewiesen, indem sie es bis zuletzt geheimnisvoll hielt.

     

    Die Kapitel beginnen mit einer neugierig machenden Überschrift und enden oft so spannend, dass das Weiter(vor-)lesen unabdingbar ist!! Ganz oft kam dann die entrüstete Aufforderung meiner Töchter: „Neeeeiiiin, du kannst jetzt nicht aufhören vorzulesen, es ist doch gerade sooo spannend!“

     

    Vorlesen lässt sich das Buch übrigens sehr gut. Die Schrift hat die angenehme Größe, wie sie für s.g. Zweitleser (Mitte/Ende 2. Klasse) gut geeignet ist. Meine 6- und 8-jährigen Töchter haben immer gebannt gelauscht, mitgefiebert und mitgerätselt, was für ein Geheimnis das andere Mädchen namens Sarah haben könnte. Die Auflösung war für sie überraschend. Und wir möchten natürlich unbedingt Folgebände haben, weil dieser erste Band wirklich toll war!

     

    Am Ende des Buches erwarten die jungen Leser*innen noch ein Rezept mit Schoko-Hafer-Keksen (haben wir noch nicht ausgetestet) und eine Seite zum Lesezeichenbasteln und -ausschneiden (meine Tochter: „Das kann ich nicht, dann mache ich doch das Buch kaputt!“).

     

    Auch wenn die Handlung ganz ohne Zauberei und Magie auskommt, sind wir von diesem Ponybuch verzaubert!

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    Cover des Buches Und dann kamst du9783957346209

    Bewertung zu "Und dann kamst du" von Becky Wade

    Und dann kamst du
    Smilla507vor einem Monat
    Kurzmeinung: Kein seichter Liebesroman, in dem es um Treue, Identität, Selbstwert und darum geht, der Angst keinen Raum zu geben.
    Kein seichter Liebesroman!

    Ich muss gestehen, dass es bei diesem Roman bei mir nicht „Liebe auf das erste Lesen“ war. Und trotzdem hat sich das Buch zu einem 5-Sterne Roman entwickelt.

     

    Die Story kommt anfangs eher flach daher, obwohl ich die Protagonistin Nora ziemlich schnell in mein Herz geschlossen habe. Die rothaarige, unscheinbare Bibliothekarin und Ahnenforscherin kommt aus wohlhabenden Verhältnissen, hat sogar ihr eigenes Dorf mit Restaurants, Geschäften usw.

    Auch John, der als ehemaliger Navy-Seal „die Verkörperung attraktiver Männlichkeit und die Definition von legendärem Wagemut bis in die Zehenspitzen“ ist, führt ein erfolgreiches und gut betuchtes Leben.

    Zusammen mit teilweise slapstickhaftem Humor wirkt das Ganze erst einmal wie ein lockerflockiger Liebesroman, dessen Ende total vorhersehbar erscheint.

     

    Doch mit der Zeit zieht immer mehr Tiefe in die Handlung ein. John, der als Adoptivkind großgezogen wurde, begibt sich zusammen mit Nora auf die Suche seiner leiblichen Mutter, weil bei ihm eine unheilbare Erbkrankheit diagnostiziert wurde. Dabei kommen sie sich unweigerlich näher, was zu weiteren Komplikationen führt, denn John ist bereits vergeben. Und Nora schwärmt noch für den Schauspieler ihrer Lieblingsserie. Wie sollen sie sich da entscheiden?

     

    Immer, wenn die Handlung Gefahr lief, zu versanden, tauchten neue Wendungen auf, die nicht zu erwarten waren. Eingestreute, kurze Chatverläufe, e-Mails und Briefe verleihen dem Schreibstil noch mehr Würze. Dadurch liest man über Entwicklungen, die manchmal eher im Hintergrund stattfinden. Insbesondere die Chats mit ihren beiden Schwestern Britt und Willow sind sehr amüsant. Apropos – ich habe gesehen, dass es über die beiden Schwestern ebenfalls Romane gibt (bisher nur auf Englisch). Der erste Band hat die Neugier in jedem Fall geschürt, wie es mit ihnen weitergeht.

     

    Nachdem ich das Ende gelesen hatte, konnte ich sehr gut nachvollziehen, dass dieser Roman mit dem Christy Award (in Amerika ein christlicher Literaturpreis) ausgezeichnet wurde. Diese Geschichte um Identitätssuche, Selbstwert, Treue, die Botschaft „Gott allein genügt“ und dass Gott nur unser Bestes möchte, hat mich tief berührt. Zum Schluss hatte ich das Lied „Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls…“ im Kopf. Und ich bin froh, dass ich dem Buch eine zweite Chance gegeben habe – es hat sich gelohnt!

     

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    Cover des Buches Emmi - Emmi kommt in die Schule (11): Mutmachgeschichten für Kinder (Emmi - Mutmachgeschichten für Kinder (11), Band 11)4029856407111

    Bewertung zu "Emmi - Emmi kommt in die Schule (11): Mutmachgeschichten für Kinder (Emmi - Mutmachgeschichten für Kinder (11), Band 11)" von Bärbel Löffel-Schröder

    Emmi - Emmi kommt in die Schule (11): Mutmachgeschichten für Kinder (Emmi - Mutmachgeschichten für Kinder (11), Band 11)
    Smilla507vor einem Monat
    Wieder eine tolle Emmi-CD!

    Am Anfang spielt Emmi mit ihren Freundinnen Vater-Mutter-Kind im Kindergarten. Aber dann kommt es zu einem Konflikt, bei dem Emmi beim Spielen außen vor bleibt, aber Lukas, der Erzieher, hat einen guten Rat und alles kommt ins Lot.

     

    Mit der Vorschulgruppe gibt es einen Ausflug mit Übernachtung und Schatzsuche. Emmi hätte gern den Schatz als Erste gefunden, aber Max war schneller. Auf der Toilette belauscht Emmi durch ein Fenster ein Gespräch zwischen Lisa und Ben, bei dem Lisa sagt, Emmi sei wichtiger als ein Schatz. Es gibt eine Abschiedsfeier im Kindergarten. Da entdecken die Kinder Schokoküsse, die eigentlich für ein Spiel gedacht waren. Sie können ihnen nicht widerstehen. Die Kinder essen die Schokoküsse und werden von Lukas erwischt – die Kinder schieben sich gegenseitig die Schuld zu, entschuldigen sich dann aber. Als es zu den Spielen kommt, hat Emmi Angst, dass Lukas sie verrät. Doch Lukas nimmt ihr die Angst.

     

    Und dann steht endlich die Einschulung bevor. Emmi ist super neugierig auf ihre Schultüte. Am Tag der Einschulung, die so abläuft, wie man das so kennt, ist ihr Opa als Überraschungsgast da. Samira hat Angst in ihre Klasse zu gehen, aber zum Glück geht sie mit Emmi zusammen in die 1b. Danach wird daheim noch gefeiert und natürlich – endlich! – die Schultüte ausgepackt!

     

    Ein Geschenk, das sie von der Nachbarin Frau Jung bekommt, ist ein Glücksbringer. Emmis Eltern erklären dem Mädchen, dass sie Glücksbringer nicht brauchen, weil sie an Gott glauben. Und das fanden meine Mädels toll. Die CD hat ihnen guuuuuut gefallen und meine Jüngste an ihre eigene Einschulung erinnert.

     

    Die CD wird gerne abends zum Einschlafen gehört, weil sie dabei gut entspannen können. Die Erzählerin hat eine sehr angenehme, ruhige Stimme und Emmis „Alltagsabenteuer“ sind so authentisch, dass sich meine Mädels super mit ihr identifizieren können.

     

    Diese Rezension entstand durch die Berichte meiner Töchter, weil ich es leider nicht mehr schaffe, die CD’s mitzuhören. Schon einige Jahre begleitet uns Emmi und „wächst“ mit.

     

     

     

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    Cover des Buches An den Ufern des Cypress Creek9783765507342

    Bewertung zu "An den Ufern des Cypress Creek" von Pam Hillman

    An den Ufern des Cypress Creek
    Smilla507vor 2 Monaten
    Abenteuer & eine Prise Romantik

    Alanah Adams ist eine junge Frau, die sich in der Kräuterkunde gut auskennt. Bei einem ihrer Besuche beim Apotheker des Städtchens Natchez trifft sie auf drei Männer, von denen einer schwer erkrankt ist. Ohne lange zu überlegen, gibt sie den Männern ein paar Heilkräuter mit auf den Weg. Einer dieser Männer ist Caleb O’Shea, der nach längerer Zeit auf See unterwegs ist zu seinen Brüdern Connor und Quinn. Er weiß nicht, ob er willkommen ist, aber es ist an der Zeit, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Die Weiterreise gestaltet sich abenteuerlich, teils gefährlich, denn Micaiah Jones und seine Männer treiben in den Wäldern rund um den Cypress Creek ihr Unwesen – was dazu führt, dass Alanah und Caleb sich immer wieder über den Weg laufen.

     

    Pam Hillman ist es wieder einmal gelungen, einen wenig vorhersehbaren, spannend-abenteuerlichen historischen Roman zu schreiben, der sowohl Tiefgang als auch romantische Momente zu bieten hat. Dabei rutscht sie niemals ins Kitschige ab, denn die Handlung ist eher auf die Turbulenzen rund um den Cypress Creek ausgerichtet. Das Leben der Holzfäller im 18. Jahrhundert wird dabei beleuchtet, ebenso wie die Themen Vertrauen und Vergebung.

     

    Alanah hat durch weniger schöne Erfahrungen in ihrer Vergangenheit Probleme zu vertrauen und sich selbst etwas zuzutrauen. Caleb hingegen muss auf Vergebung hoffen. Und dann ist da noch Alanahs Onkel Judas, der von Gott eine Aufgabe aufgetragen bekommt, die ihm so überhaupt nicht zusagt und ihn an seine Grenzen bringt. Seine Geschichte hat mich ein wenig an die von Jona und dem Wal erinnert. Wie die Romanfiguren nach und nach über sich hinauswachsen, fand ich sehr fesselnd!

     

    Aus den wechselnden Perspektiven dieser Drei und auch der des Straftäters Micaiah wird die Handlung erzählt. Hauptsächlich aber aus Alanahs und Calebs Perspektive. Anfangs musste ich mich deshalb auch etwas einlesen, was bei mir aber immer der Fall ist, wenn es mehrere Erzählperspektiven gibt. Ich brauche immer Zeit, um mir die Namen zu merken, wer zu wem gehört und was es mit diesen Personen auf sich hat.

     

    Worüber ich sehr gerne mehr gelesen hätte, ist das Schicksal von Alanahs Schwester Betsy. Deren Erlebnisse waren wesentlich schwerwiegender und ich hätte ihr einen eigenen Erzählstrang, wenn nicht sogar einen eigenen Roman gewünscht – vielleicht kommt da ja noch was?

     

    Prinzipiell handelt es sich bei „An den Ufern des Cypress Creek“ (Bd. 3) um die Fortsetzung von „Das Haus hinter den Magnolienblüten“ (Bd. 2), da aber die Schauplätze überwiegend andere sind als in Band 2, kann man diese beiden Bände m. E. gut losgelöst voneinander lesen. Band 1 wurde bisher nicht übersetzt und da hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir ein wenig Hintergrundwissen fehlte, auch wenn vieles zur Vergangenheit in die Handlung eingeflochten wird. Kurz ins Stocken brachte mich manchmal das Verschlucken von Silben – wahrscheinlich dem irischen Akzent der O’Shea-Brüder geschuldet.

     

    Aufgrund mancher Geschehnisse würde ich das Buch zartbesaiteten Teens nicht empfehlen. Für mich im Teenie-Alter wäre es grenzwertig gewesen, aber ich bin und war auch kein Krimi-Leser. ;) Als Erwachsene jedoch konnte ich mich gut auf dieses Leseabenteuer einlassen.

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    Cover des Buches Das kleine Café im Herzen der Stadt9783963621284

    Bewertung zu "Das kleine Café im Herzen der Stadt" von Katie Ganshert

    Das kleine Café im Herzen der Stadt
    Smilla507vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die tiefgreifende Fortsetzung von "Unter samtweichem Himmel" - ich habe jede Seite genossen!
    Ein Herzensbuch!

    „Sie hatte ihr gebrochenes Herz in dieses Café eingebracht, ihre Träume, ihren Kummer und Schmerz, bis die Wände voller Erinnerungen und voller Hoffnung gewesen waren. […] Das Café war ihr Anker geworden und jetzt wollte Ian ihr das wegnehmen. Er wollte es auslöschen.“ S. 176

     

    In „Das kleine Café im Herzen der Stadt“ geht es um Robin, die beste Freundin von Bethany, deren Schicksal ich bereits in „Unter samtweichem Himmel“ mitverfolgen konnte. Ich möchte euch SEHR ans Herz legen, diese Reihenfolge einzuhalten, denn die Tragödie, die Robin im ersten Band durchmachen musste, hat mich schon da zutiefst berührt und das Wissen darum gibt dem zweiten Band umso mehr Tiefe. Zwar wird alles zwischendurch erläutert, aber die Dramatik bekommt mehr Facetten durch Band eins.

     

    Es sind mittlerweile um die drei Jahre vergangen und Robin ist den Herausforderungen, die das Leben einer alleinerziehenden Mutter, die zudem ein Café zu führen hat, kaum gewachsen. Zumal die wirtschaftliche Lage sich in der Kleinstadt Peaks in den letzten Jahren verschlechtert hat. Ihr Leben wird chaotischer und turbulenter, als plötzlich der Bürgermeister mit Ian McKay im Schlepptau von seinen Plänen für Peaks spricht: Die Laden- und Geschäftszeile der Stadt soll einer Wohnstadt weichen – und somit auch Robins Café. Robin fällt aus allen Wolken, ihr Lebenstraum droht zu zerbrechen. Sie kann das Café nicht aufgeben – zu viel Herzblut, Erinnerungen und Träume hängen für sie daran. Allerdings hängen an der Wohnstadt Hoffnungen, dass es in Peaks wirtschaftlich wieder aufwärts gehen könnte und wie kann sie sich dem entgegenstellen?

     

    Aber auch Ian hat Gründe, die ihn dazu treiben, mit viel Ehrgeiz diesen Wohnungsbau voranzutreiben. Das einzige Hindernis ist Robin, die nicht loslassen will. Mit jeder Begegnung zwischen den beiden kriselt es mehr und ich verrate hoffentlich nicht zu viel, dass es nicht bei diesen Gefühlen bleibt. Robin bringt Ian in eine Zwickmühle und ich fand es ziemlich spannend und lange Zeit nicht vorhersehbar, wie sie sich entscheiden und sich die Lage um das Café entwickeln würde.

     

    Welche Gefühle, welchen Schmerz Robin und auch Ian mit sich herumtragen, erfährt man im Laufe der Zeit. Robins Vergangenheit ist von Anfang an kein Geheimnis, aber die von Ian wird erst nach und nach preisgegeben. Für beide verlief das Leben nicht „nach Plan“, was das Treffen von Entscheidungen noch mehr erschwert. Ich konnte mich richtig gut in ihre Lage versetzen, denn Entscheidungen zu treffen fällt mir meistens ebenfalls ziemlich schwer.

     

    Katie Gansherts teils humorvoller, leichter und zugleich gefühlvoller Schreibstil erleichterten mir das Eintauchen in die Handlung. Ich mochte die kurzen Beschreibungen kleiner Alltagsszenen, die Herzenswärme ausstrahlen. Wie bspw. dass der Atem von Robins kleinem Sohn nach Hotdog und Ketchup riecht oder: „Caleb stand unter einem großen Baum, die hechelnden Hunde rechts und links von ihm wie zwei pelzige Buchstützen.“ (S. 355) Kreativ und wirkungsvoll. :) Interessant ist, dass die Erzählperspektiven wechseln (wie in Band 1) – ab und zu gibt es eingestreute, kurze Kapitel in Robins Ich-Perspektive, ansonsten wechseln die Perspektiven zwischen denen von Ian, Robin und Amanda.

     

    Erinnert ein wenig an Denise Hunters Romane, jedoch wesentlich ausgereifter und den Fokus nicht zu stark auf die Liebesgeschichte gerichtet.

     

    Ein tiefgreifender Roman über Gottes Gnade, Vergangenheitsbewältigung und das Loslassen. Hat mir einige Gänsehautmomente bereitet und mich von Anfang bis Ende gefesselt. Davon könnte ich noch mehr lesen!

     

     

     

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