Smud

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    Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608101355)

    Bewertung zu "Der Herr der Ringe" von J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe
    Smudvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: 90% Fülltext, 10% Geschichte.
    Ein Ring, sie zu stressen

    Diese Rezension bezieht sich auf „Die Gefährten“.

    Schreibstil: 

    Tolkien schreibt gut, aber zuviel. Das Übermaß an Landschaftsbeschreibungen und Himmelsrichtungen vermochte es nicht, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Bücher dienen dazu, die Phantasie des Lesers anzuregen. Das ist nur möglich, wenn dem Leser Platz dafür gelassen wird. Dazu addiert sich die Langatmigkeit der Handlung. Ich mußte mich von Seite zu Seite quälen und war froh, als ich das nächste Kapitel erreichte. Hier eine Liste von Dingen, die mir das Lesen erschwerte:

    Info dump: unnötige Informationen, die nichts zur Geschichte beitragen, wie Alltäglichkeiten, Verwandschaftsgrade, Hintergrundgeschichten ohne Verbindung zur Handlung.

    Adjektivitis: 

    a) Das Wort „plötzlich“. 

    Hier ein paar Kapitel, bei denen ich mitgezählt habe:

    Lothlórien: 9x 

    Galadriels Spiegel: 10x

    Abschied von Lórien: 4x

    Der Zerfall des Bundes: 10x

    Der Große Strom: 5x

    Anmerkung: Manchmal kommt das Wort zweimal pro Seite vor.

    b) Das Wort „sehr“.


    Wiederholungen:

    1. dann

    2. ominous

    3. Very good

    4. Very well

    5. queer

    6. Es trat ein Schweigen ein.


    Wiederkehrende Aussagen:

    In Moria hört Frodo etwas oder (bildet es sich ein), es zu hören.

    Dennoch hörte er etwas, oder (glaubte es) jedenfalls.

     ... oder jedenfalls (glaubte er einen Augenblick), sie zu sehen ...

    „Ich weiß nicht“, antwortete Frodo. „Ich (glaubte) Fußtritte zu hören, und ich (glaubte), einen Lichtschein zu sehen — wie Augen. Das habe ich oft (geglaubt), sobald wir nach Moria gekommen waren.“


    Bürokratensprache und Infantilismus:

    Tolkien neigte dazu, die Sprache seiner Geschichte auf Gegenwartsebene zu lassen. Viele Sätze muten technisch an und erinnern an die Sprache eines Beamten:

    Es war keine große Mahlzeit (in Anbetracht der Hobbits und der Umstände), aber sie fühlten sich viel besser dafür.

    Das klingt nicht wie die Sprache oder der Erzählstil einer mittelalterlichen Welt. Ebenso verhält es sich mit den Dialogen, die oft den Eindruck erwecken, sie seien von Kindern gesprochen worden:

    Legolas drehte sich um und legte einen Pfeil an die Sehne, obwohl es ein weiter Schuß war für seinen kleinen Bogen. Er zog ab, aber seine Hand fiel herunter, und der Pfeil glitt auf den Boden. Er stieß einen Schreckensschrei aus.

    „Wehe! Wehe!“ jammerte Legolas. „Ein Balrog! Ein Balrog ist gekommen!“

    Gimli starrte mit aufgerissenen Augen. „Durins Fluch!“ rief er, ließ seine Axt fallen und bedeckte sein Gesicht.

    „Ein Balrog“, murmelte Gandalf. „Jetzt verstehe ich.“ Er schwankte und stützte sich schwer auf seinen Stab. „Was für ein Unglück! Und ich bin schon müde.“

    Man stelle sich diese Szenen in einem Film vor. Legolas läßt seinen Pfeil fallen und schreit wie eine Frau, der ein Fingernagel abgebrochen ist. Und Gimli, wie er seine Axt fallen läßt und die Hände vors Gesicht hält, wie ein ängstliches Kind. Gandalfs Reaktion ähnelt mehr einer Parodie, als einem hochbetagten, weisen Zauberer. Diese Wehe, wehe, Ai, Oi usw. wiederholen sich mehrfach und rufen einem ins Gedächtnis, daß es sich um ein Kinderbuch handelt. Selbst wenn sich die Gefährten unterhalten, reden sie, wie Sachbuchautoren schreiben. Alles wird erklärt und durchgekaut, als ließe Tolkien, der Sprachwissenschaftler, sich selbst und seine Gesellschaft sprechen. Die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, kann nicht als Ausrede herhalten. Mittelalterliche Phantasiegestalten sind nun mal keine Beamten und Helden keine Kinder.


    Die Übersetzung:

    Der Name Margaret Carroux gilt unter den deutschen Tolkien-Fans als Qualitätsmerkmal. Es heißt, ihre Übersetzung käme dem Original am nächsten. Ich habe ihre Übersetzung parallel zum englischen Original gelesen und dabei beide miteinander verglichen. Frau Carroux hat oft nicht nur falsch übersetzt, sondern an vielen Stellen lektoriert. Bevor ich mich den Textstellen widme, möchte ich eines betonen: Nicht alles läßt sich aus dem Englischen ins Deutsche wörtlich übersetzen. Manchmal bedarf es Umformulierungen, Auslassungen, Hinzufügungen und alternativer Wörter. Als Leser wünscht man sich eine Übersetzung, die das wiedergibt, was der Autor geschrieben hat. Frau Carroux hat das oft nicht berücksichtigt und den Text stellenweise entstellt. Selbst wenn dadurch die Übersetzung besser klingt, sollte man sich – wenn möglich – an die Original-Formulierungen halten. Hier einige Beispiele:

    Orginal: When Mr. Bilbo Baggins of Bag End announced that he would shortly be celebrating his eleventy-first birthday with a party of special magnificence, there was much talk and excitement in Hobbiton.

    Als Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend ankündigte, daß er (in Kürze) seinen einundelftigsten Geburtstag mit einem Fest (von besonderer Pracht) feiern würde, gab es viel Gerede und Aufregung in Hobbingen.

    Carroux: Als Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend ankündigte, daß er (demnächst) zur Feier seines einundelfzigsten Geburtstages ein (besonders prächtiges Fest geben wolle), war des Geredes und der Aufregung in Hobbingen kein Ende.


    Original: nightmare 

    Alptraum

    Carroux: Albdruck

     

    Original: chief village  

    Hauptdorf

    Carroux: Hauptort


    Original: ... minding their own affairs in their own ways, ...

    ... kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten auf ihre eigene Weise, ...


    Carroux: ... die einen mischten sich nicht in die Angelegenheiten der anderen, ...


    Original: A feeling of fear had been growing on him all day, and he was unable to rest or go to bed: there was a brooding threat in the breathless night-air.

    Ein (Gefühl der Angst) erwuchs in ihm, den ganzen Tag, und er war unfähig, sich auszuruhen oder ins Bett zu gehen: eine (brütende) Bedrohung lag in der (atemlosen) Nachtluft.

    Carroux: Den ganzen Tag war ein (Angstgefühl) in ihm immer mächtiger geworden, und er konnte einfach nicht ruhig sitzen bleiben oder ins Bett gehen. Eine schwerlastende Drohung war in der (windstillen) Nacht.


    Original: After (their) breakfast ... 

    Carroux: Nach (dem) Frühstück ...


    Original: „He looks more than half like a (goblin).“ 

    „Er sieht mehr als halb wie ein Kobold aus.

    Carroux: „Er sieht wirklich wie ein halber (Unhold) aus.“ (Unhold = fiend.)


    Original: „... And you, Sammie, ...“

    Carroux: „... Und Sam, du Knirps, ... “


    Original: The woods in the valley were still leafy and full of colour, and seemed peaceful and wholesome.

    Die Wälder im Tal waren noch belaubt und (voller Farben), und wirkten friedlich und (gesund).

    Carroux: Die Wälder im Tal waren noch belaubt und (farbenprächtig) und schienen friedlich und (ungefährlich zu sein).


    Original: ... they came out of the Chetwood.

    ... kamen sie aus dem Chetwald heraus.

    Carroux: ... ließen sie den Chetwald hinter sich.


    Auslassungen:

    Original: The company was in the big common-room of the inn. The gathering was large and mixed, as Frodo discovered, when his eyes got used to the light.

    Die Gesellschaft (befand sich im großen Gemeinschaftsraum des Gasthauses). Die Versammlung war groß und gemischt, wie Frodo feststellte, als sich seine Augen an das Licht gewöhnten. 

    Carroux: Die Gesellschaft (fehlende Wörter) war zahlreich und buntgemischt, wie Frodo feststellte, als seine Augen sich an das Licht gewöhnt hatten.


    Original: The next day they began to steer a steady course eastwards; and still all was quiet and peaceful.

    Am nächsten Tag begannen sie, einen stetigen (Kurs) ostwärts zu halten; (und alles war immer noch ruhig und friedlich).

    Carroux: Am nächsten Tag begannen sie sich stetig nach Osten zu halten. (fehlender Satzteil.)


    Original: It was also his plan to shorten their journey by cutting across another great loop of the Road: east beyond Weathertop it changed its course and took a wide bend northwards.

    Es war auch sein Pan, ihre Reise dadurch zu verkürzen, (eine andere große Schleife der Straße zu überqueren:) östlich der Wetterspitze änderte sie ihren Kurs und nahm eine weiten Bogen Richtung Norden.

    Carroux: Außerdem wollte er ein Stück Wegs abkürzen, (fehlender Satzteil) denn die Straße machte hinter der Wetterspitze eine große Schleife nach Norden.


    Original: In his aged face under great snowy brows his dark eyes were set like coals that could leap suddenly into fire.

    (In seinem betagten Gesicht), unter den großen schneeweißen Brauen, waren seine dunklen Augen gesetzt wie Kohlen, die plötzlich ins Feuer springen konnten (Feuer fangen konnten?). 

    Carroux: (Fehlender Text) Unter dichten, schneeweißen Brauen waren seine dunklen Augen wie Kohlen, die plötzlich Feuer sprühen konnten.


    Hinzufügungen:

    Original: „Not very good perhaps, but to the point ...“

    Nicht sehr gut vielleicht, aber auf den Punkt ...“ 

    Carroux: „Vielleicht (sind die Verse) nicht sehr gut, aber zutreffend ...“


    Original: The Hunter’s Moon waxed round in the night sky, and put to flight all the lesser stars.

    (Des Jägers Mond) wachste sich rund am Nachthimmel, und schlug in die Flucht alle minderen Sterne.

    Carroux: (Der Jägermond), (der Vollmond nach dem Herbstvollmond), rundete sich am nächtlichen Himmel und schlug alle minderen Gestirne in die Flucht.


    Original: „He may watch all roads, likely and unlikely. In that case to enter Moria would be to walk into a trap, hardly better than knocking at the gates of the Dark Tower itself. The name of Moria is black.“

    „(Er mag) alle Wege beobachten, die wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen. Moria (zu betreten) wäre, in diesem Fall, wie in eine Falle (zu treten), kaum besser, als an die Tore des Dunklen Turms selbst zu klopfen. Der Name von Moria ist (schwarz).“

    Carroux: „(Es mag sein), (daß er) alle wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Wege beobachtet. (Nach Moria zu gehen) würde, (wenn dem so ist), (bedeuten), (daß wir) in eine Falle (gehen), (und das wäre) kaum besser, als an die Tore des Dunklen Turms selbst zu klopfen. Der Name Moria ist (unheilvoll).“


    Widersprüche:

    Als Gandalf mit Frodo zusammensitzt und ihm die Geschichte der Ringe und des Meisterrings erzählt, macht er folgende Aussage:

    „... Sieben besaßen die Zwergenkönige, doch drei hat er wiedergewonnen, und die anderen haben die Drachen vernichtet. [...]

    Sieben Zeilen darunter:

    „... So steht es also nun: die Neun hat er für sich gewonnen; die Sieben auch, soweit sie nicht vernichtet sind. [...]

    Bei Elronds Rat sagte Gandalf: „... Die Sieben sind erbeutet oder vernichtet.

    Galadriel sagte zu Frodo: „Du hast das Auge von dem gesehen, der die Sieben und die Neun hat. [...]


    Originalität:

    Tolkien gilt als Begründer der High-Fantasy und wird für sein Einfallsreichtum gelobt. Dabei wird nicht berücksichtigt, daß der Großteil seiner Werke von anderen Werken stammt. Drachen, Trolle, Kobolde, Zwerge, Elfen, Zauberer und Zauberringe hat es schon immer gegeben. Bedient man sich jedoch Namen, Geschichten, Sprachen, Schriften und Eigenschaften von Dingen anderer Werke, handelt es sich um ein Plagiat, auch wenn keine Urheberrechte verletzt wurden. Hier einige der Werke, aus denen sich Tolkien bedient hat:

    Edda (ein Drache, der einen Schatz bewacht/die Namen der Zwerge und der Name Gandalf)

    Kalevala

    Beowulf

    Slawische Mythologie: (Der Name Radagast) 

    Nibelungen (ein verfluchter Ring)

    Der Ring des Nibelungen (Menschen, Zwerge und Götter kämpfen um den Ring der Macht)

    Gyges Ring (der Ring machte ihn unsichtbar)

    Ringe mit magischen Inschriften (Runen): Kingmoor Ring und der Bramhan Moor Ring. 

    Die Bezeichnung Hobbit wurde bereits in „Discovery of witchcraft“ von 1584 erwähnt. The Denham Tracts zwischen 1846 und 1859 erwähnte die Hobbits in einer Liste von Fabelwesen (fairies). 

    Atlantismythos (Atalante/Númenor)

    Die Ilias und Troja

    Die Elbische Sprache basiert auf den Sprachen Finnisch und Welsh. Die Schriftzeichen ähneln denen vom georgischen Alphabet.

    Bei der Fülle an Dingen, denen Tolkien sich bediente, muß man sich fragen, was er überhaupt selbst erfunden hat. Von Originalität und Genialität kann nicht die Rede sein. Amüsant wird es, wenn andere Autoren sich aus Tolkiens Büchern bedienen und diese als Diebe bezeichnet werden.


    Fazit:

    Das Hauptproblem an Tolkien ist, daß er für sich selbst schrieb. Dadurch verlor er den Leser aus den Augen. Seine Romane sind analytisch, wissenschaftlich. Tolkien sah sich mehr als Weltenbauer, in denen seine Sprachen ein Zuhause fanden, als ein Geschichtenerzähler. Manche behauptet, er habe mit dem Herrn der Ringe sein Kriegstrauma verarbeitet. Durch die Infantilität und die vielen Gedichte und Lieder wirkt das Buch zum Teil naiv und peinlich, die Poesie aufgesetzt und gewollt, so daß ich das Buch nicht ernst nehmen kann. 

    Trotz der Schwächen, gibt es auch Juwelen, die sich bedauerlicherweise wie Rosinen in einem Kuchen verstecken. Ich vermute, es sind diese Rosinen, die von Fans herausgepickt wurden. Tolkiens Verleger wollte das Buch kürzen, was der Autor ablehnte. Der Verleger gab sich geschlagen. Schade. 

    Mir fehlte der Zauber, das nachwirkende Gefühl. Die Buchdeckel schließen sich. Ich schaue durch das Fenster auf eine Bergkette (ich wohne in Kroatien in der Nähe des Medvednica mit Blick auf den Sljeme) und frage mich, was sich jenseits befindet. Das geschah, nachdem ich Märchen hörte. Nach den Gefährten blieben mir Augenschmerzen und Schmerzen über den Schläfen. Das Buch hinterließ Streß und das Gefühl, eine bemerkenswerte Leistung vollbracht zu haben. Das erinnert mich an eine Szene im Buch, als Gloin beim Rat von Elrond Frodo eine Geschichte erzählte:

    Frodo zeigte kein Anzeichen von Müdigkeit und machte keinen Versuch, das Thema zu wechseln, obwohl er sich eigentlich bald ziemlich verirrte unter den seltsamen Namen von Leuten und Orten, von denen er noch nie zuvor gehört hatte.

    Wie konnte das Buch so erfolgreich werden? Als der Verlag HarperCollins den Roman annahm, wollte der Verleger es nicht als ein Buch publizieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Papier teuer. So schlug er Tolkien vor, daß Buch in drei Bände aufzuteilen. Die Bände verkauften sich – wegen des hohen Preises – nur mittelmäßig. Man bedenke: das Buch war davor schon 15 Jahre auf dem Markt. Tolkien hatte Steuerschulden und mußte sein Hab und Gut und die Rechte am Herrn der Ringe verkaufen. Ich bezweifle, daß es nur am hohen Preis der Bände lag.

    Der Verleger des US-amerikanischen Verlages Haughton Mifflin beabsichtigte eine Taschenbuchausgabe herauszugeben, was Tolkien ablehnte. Der Verleger tat es aber doch, ohne Tolkiens Zustimmung, was zu einer Klage vor Gericht führte. Der Verleger setzte sich durch. Jedoch auch die US-Ausgabe der drei Bände verkauften sich nur mittelmäßig. Eines Tages entdeckte eine US-Studentenbewegung das Buch für sich. Der Vietnamkrieg stand bevor und die Studenten (Hippies) bewarben das Buch bei ihren Protesten u.a. mit Sprüchen wie „Gandalf for president“. Randbemerkung: Tolkien konnte Hippies nicht ausstehen.) Dadurch wurde das Buch zu einem Welterfolg. Schließlich trugen die Filme ihren Teil dazu bei: ein kleines, aber werbeförderndes Sahnehäubchen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     


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