Sonne63

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    Cover des Buches Profiling Murder – Fall 10 (ISBN: 9783732589333)

    Bewertung zu "Profiling Murder – Fall 10" von Dania Dicken

    Profiling Murder – Fall 10
    Sonne63vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend von Anfang an. Typisch Dania Dicken.
    Im Blutrausch

    Inhalt (Klappentext):

    Lauries und Jakes neuer Fall hat es in sich: In Phoenix wurden mehrere Leichen gefunden - ausgeblutet, mit einem sauberen Schnitt durch Kehle und Handgelenke. Eine erste Spur führt die beiden Ermittler in jüdische und muslimische Gemeinden im Ortsteil Alhambra, aber dort stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens. Ein Hinweis bringt die beiden schließlich auf den richtigen Weg. Doch die Situation droht zu eskalieren ...

     

    Meinung:

    Schritt für Schritt lässt Dania Dicken den Leser ihre Hauptakteure begleiten. Sehr rätselhaft, dieser neure und spektakuläre Fall. Es fließt viel Blut. 

    Die Autorin hat so eine bestimmte Art die Szenerie zu beschreiben, sodass sie sehr bildhaft im Kopf entsteht. Das sorgt für Spannung und Gänsehaut. Gleichzeitig ist alles sehr logisch aufgebaut. Der Ablauf und die Schlussfolgerungen erscheinen äußerst glaubhaft. So rücken die Ermittler, Täter und Opfer in einen sehr reellen Fokus. Spektakuläre Handlungsweisen und doch sehr realitätsbezogen.

     

    Fazit:

    Wie immer bei Dania Dicken (auch wenn ich mich wiederhole): Hervorragende Spannungsunterhaltung, mit allem, was einen Thriller ausmacht.

    Hinweis: Die Bücher dieser Serie können auch einzeln gelesen werden. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen. Kleinere Rückblenden auf vorherige Bände machen zwar neugierig, stören aber das Verständnis für die einzelnen Handlungsabläufe nicht im Geringsten.

     

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    Cover des Buches Der Teufel vom Brocken (ISBN: 9783740809232)

    Bewertung zu "Der Teufel vom Brocken" von Eva-Maria Silber

    Der Teufel vom Brocken
    Sonne63vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch, voller Spannung, mit geschichtlichem Hintergrund. Muss man unbedingt gelesen haben.
    Ein Thriller rund um die Wiedervereinigung Deutschlands – genial umgesetzt

    Inhalt (Klappentext):

    Eine Gruppe Studenten bricht am 1. Advent 1989 zur Brockenbefreiung auf. Am nächsten Tag sind alle tot. Etwas hat sie offenbar bei eisigen Temperaturen aus ihrem Zelt getrieben. Drei Verbindungsbeamte des BKA ermitteln im Grenzgebiet, ebenso Tomas Düvel, einer der fähigsten Kriminalisten der DDR. Sie finden heraus, dass das Zelt von innen zerschnitten wurde, ein Schuhabdruck nicht von den Studenten zu stammen scheint und der Pullover eines Opfers radioaktiv verstrahlt ist. Doch die grausame Wahrheit hinter all dem setzt sich nur Stück für Stück zusammen ...

     

    Meinung:

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, versprach der Klappentext doch eine spannende Kriminalgeschichte. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. Was ich aber zu lesen bekam, übertraf diese dann bei Weitem.

     

    Die Autorin versteht es glaubhaft, Fiktion und Realität miteinander zu verweben. Logische Abläufe, einwandfrei dargestellte Hintergründe, explizites Wissen der Örtlichkeiten: All das legt die Vermutung nahe, dass hier eine Perfektionistin am Werk war. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Bildhaft und detailliert zeichnet sie ihre unterschiedlichsten Figuren, ohne je den Überblick zu verlieren. Ein Hochgenuss für jeden Leser, wofür ich Eva-Maria Silber eine ganz besondere Hochachtung entgegenbringe. Auch das Schildern der Ermittlungsarbeit, die sich für die Beamten sehr schwierig gestaltet, beschreibt sie äußerst realistisch.

     

    Der Schreibstil der Autorin reißt den Leser völlig mit. Actionreiche Passagen und humorvolle Dialoge finden sich genauso wie das Aufzeigen von feststeckenden Ermittlungen. Ihre liebevoll ausgearbeiteten Figuren stecken voller Leben, haben ihre Stärken und Schwächen, sind für den Leser nahezu greifbar. 

     

    Man merkt sehr deutlich, dass der Autorin das Schreiben Freude bereitet. Schreibstil und Storyaufbau wurden meisterhaft angewendet. Schnitzer oder Logikfehler sucht man vergebens. Das Ende war sehr überraschend und zeigte, dass im Leben nicht immer alles vorhersehbar ist oder nach Wunsch verläuft.

     

    Fazit:

    Für mich zählt dieses Buch zu einem der besten, die ich im letzten Jahr las. Es ist sehr spannend, orientiert sich am Zeitgeschehen (passt zum Jubiläum der Wiedervereinigung), zeigt historische Hintergründe auf.

    Ich las ein Buch, das spannender und kurzweiliger nicht hätte sein können. Ein Buch, das auch höheren Ansprüchen gerecht wird. Dieses Buch muss man unbedingt lesen. Und ich würde mich freuen, wenn sie ihre Hauptfiguren (Maus, Düvel, Cassandra) in einem weiteren Buch wieder agieren lassen würde.

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    Cover des Buches Getäuscht und Belogen (ISBN: 9783751993531)

    Bewertung zu "Getäuscht und Belogen" von Karin Franke

    Getäuscht und Belogen
    Sonne63vor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Einfach klasse. Sehr spannend und mit vielen Hintergrundinformationen.
    Sehr gelungener Dortmund-Krimi

    Inhalt (lovelybooks):

    Alexander Grahl, dreißigjähriger Spät-Student, erfährt, dass sein bester Freund aus Kindertagen erstochen wurde. Viel mehr jedoch trifft ihn die Erkenntnis: Daniel hatte ihm zuletzt die wesentlichen Dinge seines Lebens vorenthalten. Alex' Neugier, die Geheimnisse des Freundes aufzudecken, und das Gefühl, die ermittelnden Kripobeamten seien nur mäßig interessiert, den Fall zu lösen, treiben ihn dazu, mit eigenen Nachforschungen zu beginnen. Diese führen ihn in die Nordstadt, dorthin, wo Daniel wohnte und arbeitete, eine Gegend, die von den Medien als No Go Area bezeichnet wird und in der die verschiedensten Clans ganze Straßenzüge für sich beanspruchen.


    Meinung:

    Für mich ist Karin Franke eine der vielseitigsten Autorinnen, die ich kenne. Sie verarbeitet in ihren Büchern Themen, die sie selbst interessieren. Zudem ist ihr die Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen sehr wichtig. Mit detailliert ausgearbeiteten Figuren malt sie eine Szenerie, die bereits nach den ersten Seiten maßlos fesselt. Gekonnt in Worte gepackt, kann der Leser die Orte der Handlung vor sich sehen, spürt die Emotionen und Wahrnehmungen der Protagonisten hautnah.

     

    Was mir an diesem Krimi besonders gefiel, war der Lokalkolorit. Karin Franke kennt sich hier besonders gut aus. Trotzdem merkt man, dass sie nicht nur auf eigene Ortskenntnisse und Erfahrungen zurückgreift. Vielmehr geben genaueste Recherchen der Story den letzten Schliff. Da fließen beispielsweise Ansichten von Bürgern ein. Es werden Hintergründe zu Wohn- und Lebenssituationen angeführt, Bekanntes wie auch Unbekanntes. Trotzdem alles absolut nachprüfbar und existent. Selbst an soziale Brennpunkte traut sich die Autorin heran. Doch immer mit Respekt, Wertschätzung und Fingerspitzengefühl, ohne zu urteilen oder gar den Zeigefinger mahnend zu erheben. Für mich äußerst beeindruckend.

     

    Man kann viel zwischen den Zeilen herauslesen, wer es denn möchte. Wer keine Lust dazu hat, dem tieferen Sinn dieses Buches auf den Grund zu gehen, kein Problem. Ein sehr spannender, absolut unterhaltsamer Krimi wartet darauf, verschlungen zu werden. 

     

    Fazit:

    Karin Frankes Bücher kann man einfach nur jedem ans Herz legen. Sie sind immer spannend, aktuell und informativ. Die Autorin ist wirklich eine Bereicherung in der Bücherszene.

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    Cover des Buches Die Seele des Bösen - Besessenheit (ISBN: B06XF346Y6)

    Bewertung zu "Die Seele des Bösen - Besessenheit" von Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Besessenheit
    Sonne63vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Das Thema Stalking wurde hier perfekt umgesetzt. Sehr zu empfehlen.
    Auch Band 10 verliert nichts an Spannung

    Inhalt:


    In ihrem neuen Fall leistet FBI-Profilerin Sadie Amtshilfe für einen Kollegen von der Polizei: Detective Nathan Morris vom LAPD bittet sie, ihn ins Gefängnis zu dem bereits verurteilten Serienmörder Carter Manning zu begleiten. Der Polizist benötigt psychologische Unterstützung bei der Zuordnung zweier neuer Leichenfunde in Mannings Mordserie. Während Sadie und Morris noch versuchen, das Rätsel um Manning zu knacken, überrascht ihr Mann Matt Sadie mit einer unangenehmen Offenbarung: Er hat eine unbekannte Verehrerin, die ihm nachstellt. Als sie sich bedroht fühlen, bitten die beiden Morris um Hilfe. Keine Sekunde zu früh, denn Matt gerät in große Gefahr …


     


    Meinung:


    Es ist schon schlimm genug, wenn ein Mensch zum Opfer wird. Passiert dies aber einem Mann und als Täter entpuppt sich eine Frau, kann man sich das kaum vorstellen. Man hört eigentlich auch sehr wenig darüber. Diesem schwierigen Thema widmet sich Dania Dicken nun in diesem Buch. Sie versteht es wie keine Zweite, ein genaues Bild der Umstände zu zeichnen, stellt dar, was in Opfer und Täterin vorgehen. Sie zeigt aber auch, wie schwer es fällt, sich als Opfer damit auseinandersetzen zu müssen.


     


    Sehr einfühlsam wird dem Leser dargestellt, wie aufwendig Ermittlungsarbeiten sind, um Tätern im Allgemeinen, und hier auch im Besonderen, auf die Spur zu kommen. Zudem beleuchtet sie die Emotionen von Opfern und Tätern, Polizisten, Freunden und Angehörigen. Am Ende kann der Leser nachvollziehen, warum die Personen in diesem Buch genau so handelten und nicht anders.


     


    Das Buch wurde von der Autorin wieder sehr spannend und gleichzeitig überaus informativ in Szene gesetzt. Einmal in die Materie eingetaucht, fällt es unheimlich schwer, sich von diesem Buch loszureißen.


     


    Fazit:


    Wieder einmal mehr ein tolles Buch aus der Sadie Scott/Whitman-Reihe. Eindrucksvoll und spannend in Szene gesetzt. 


    Achtung: Die Bände sollten unbedingt in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen.

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    Cover des Buches Kinderseelen-Hölle (ISBN: B01MS8SJYQ)

    Bewertung zu "Kinderseelen-Hölle" von Karin Franke

    Kinderseelen-Hölle
    Sonne63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Dem Buch liegt ein Thema zugrunde, dass an Aktualität kaum zu überbieten ist, spannend und informativ als Kriminalgeschichte ausgearbeitet.
    Ein Krimi mit einem sehr realen Hintergrund, von dem viele Menschen gar nicht wissen, dass es ihn gibt

    Inhalt (Klappentext):

    Anita Lehmann, eine Psychologin, die Familiengutachten erstellt, wird hinterrücks erschlagen aufgefunden. Ihre Freundin bittet Kathi um Hilfe bei der Aufklärung des Verbrechens. In den Unterlagen der Toten zu einem aktuellen Fall entdeckt Richie eine Randnotiz: Verdacht auf Kindesmissbrauch. Für ihn steht sofort fest, dass dieser Verdacht oberste Priorität besitzt. Er klinkt sich aus der Ermittlung aus, um den Täter zu stellen. Doch was er dann entdeckt, ist jenseits seiner Vorstellungskraft. Seit mittlerweile vier Jahren weilt Richie eigentlich nicht mehr unter den Lebenden. Doch er konnte sich bisher nicht von seiner Familie, seiner Frau und den beiden Kindern, trennen. In Katharina, die ihn als Einzige sehen und mit ihm sprechen kann, hat er eine gute Freundin gefunden. Seine Unsichtbarkeit erweist sich als wertvoller Trumpf in ihren Ermittlungen.

     

    Meinung:

    Wie immer haben mich Richie und Katharina sehr fasziniert. Ich liebe diese beiden schillernden Figuren, ihren Umgang miteinander. 

     

    Mit ihrem Schreibstil malt Karin Franke die Szenerie in den buntesten Farben, lässt die Figuren voller Leben agieren. Wortwitz und Selbstironie lassen uns Leser mehr als einmal schmunzeln. Das ist auch gut so, denn die Autorin greift in diesem Buch ein ganz besonders heikles Thema auf. Ein Thema, das gerade heute aktueller ist denn je: Kindesmissbrauch. Der Leser erhält mit diesem Buch gleichzeitig unglaublich viele Informationen dazu. Vieles davon wusste man gar nicht. Wir sehen in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche. Wir erfahren wie sich Opfer fühlen, wie sie hilflos sind, nicht wissen wie man sich wehren kann. Und dass es Dinge gibt, die wir uns nie hätten vorstellen können. Wie gesagt, die Handlung selbst mag eine fiktive Geschichte sein. Das Drumherum ist es leider nicht.

     

    Das Buch hat mich nachdenklich gemacht, auch ein bisschen traurig und gleichzeitig wütend. Wütend auf die Täter, wütend auf die, die immer nur wegsehen, die Hinweise und  Hintergründe nicht sehen oder sehen wollen.

     

    Karin Franke ist einmalig darin, am Puls des Zeitgeschehens zu schreiben. Sie baut hochaktuelle Themen in spannende Krimis ein und schafft es damit, den Leser unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger für diese wichtigen Dinge zu sensibilisieren. 

     

    Fazit:

    Spannend, aktuell, informativ. Ein Karin-Franke-Krimi ist immer etwas Besonderes.

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    Cover des Buches DER TOD SPIELT FALSCH (ISBN: 9783751980777)

    Bewertung zu "DER TOD SPIELT FALSCH" von H.C. Scherf

    DER TOD SPIELT FALSCH
    Sonne63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend. Unglaublich authentisch.
    Rabes dritter Fall ist besonders knifflig

    Inhalt (Klappentext):

    Zeigt sich der Schatten des Todes, verändert er die Prioritäten im Leben Als die blutleeren Körper junger Frauen gefunden werden, ahnt keiner aus dem Team um Gordon Rabe, welch schreckliches Geheimnis sich dahinter verbirgt. Doch das allein bildet nicht die tödliche Gefahr, die auf sie lauert. Ein Rachefeldzug gilt einem alten Fall, der längst vergessen schien. Wieder einmal ist der Tod in seiner gesamten Grausamkeit allgegenwärtig und nicht greifbar. Eine Story, die brutal beweist, wie wichtig menschlicher Zusammenhalt für unser Leben sein kann.

     

    Meinung:

    In Gordon Rabes drittem Fall wird der Leser hautnah in die Ermittlungen mitgenommen. Höchst interessant, wie Gordon und sein Team nach dem richtigen Ermittlungsansatz suchen, Spuren verfolgen und sie wieder verwerfen müssen. Da werden Alibis überprüft, nach möglichen Motiven gesucht. Zusätzlich sind sie auch noch in einem zweiten Fall gefordert. Hängen die beiden Fälle zusammen? Oder haben sie nichts miteinander zu tun? Die Beamten legen ihr ganzes Können in die Ermittlungsarbeit und am Ende kann der Leser mit den Ergebnissen mehr als zufrieden sein.

     

    Wie immer liegt der Handlung ein gut recherchiertes Umfeld zugrunde. Es ist deutlich erkennbar, dass der Autor Ahnung von den Dingen hat, die er beschreibt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Tötungsarten, Hintergrundmaterial oder den beschriebenen Handlungsorten handelt. Alles wurde akkurat ermittelt und hält jeder Überprüfung stand.

     

    Ein flüssiger, gut lesbarer Schreibstil, flotte Dialoge, humorvoll und schlagfertig, geben der Handlung eine unglaubliche Lebendigkeit. Diese Art zu schreiben haben Scherf Fans inzwischen schätzen und lieben gelernt. Die Szenerie ist sehr bildhaft beschrieben, sodass sofort das Kopfkino anspringt. 

    Die Spannung steigt stetig an. Zum Ende hin schafft es H.C. Scherf noch einmal, seine Leser zu überraschen. Dabei bleiben die Ermittler immer mit den Füßen auf dem Boden, was alles sehr real erscheinen lässt. Die Ereignisse hätten im wahren Leben tatsächlich so passiert sein können.

     

    Fazit:

    Für mich war der dritte Fall von Gordon Rabe der bisher authentischste, dazu noch sehr spannend in Szene gesetzt. Kann ich absolut weiterempfehlen.

    Das Lesen der Vorgängerbände ist von Vorteil. Trotzdem kann auch jeder Band unabhängig davon gelesen werden.

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    Cover des Buches Wolfszeit (ISBN: 9783751980012)

    Bewertung zu "Wolfszeit" von Bjela Schwenk

    Wolfszeit
    Sonne63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Mystisch, spannend, zauberhaft, fantasievoll, lebendig, ...
    Mystisch und spannend

    Inhalt (Klappentext):

    Als Kaya ihre Heimatinsel verlässt, um zu beweisen, dass sie würdig ist, eine Erwachsene genannt zu werden, ahnt sie nicht, dass das Schicksal sie auf eine harte Probe stellen wird. Denn der Kontinent ist in Aufruhr: Barbarenhorden verwüsten das Land und die Reiche der Welt sind im Umsturz. Zusammen mit Tkemen, einem gefallenen Samurai, Elais, einer ausgestoßenen Elfenmagierin auf der Suche nach ihrer Bestimmung, und ihrem Jugendfreund Haku, der ihre Seelenverwandtschaft zu Tieren teilt, stößt Kaya in das Landesinnere vor, und die bunte Gruppe wird unversehens in ein tödliches Spiel verstrickt.

     

    Meinung:

    Eigentlich lese ich nicht so oft Fantasy-Bücher, da mir die Handlungen meist zu weit hergeholt erscheinen. Doch die Inhaltsangabe dieses Buches ließ ein Abenteuer vermuten, dass mich neugierig machte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

     

    Die Autorin hat einen ganz besonderen Schreibstil. Sehr bildlich beschreibt sie die Szenerie, benutzt Worte, die den Leser in eine magische und mystische Welt entführen. Ihre Figuren sind sehr detailliert ausgearbeitet. Jede einzelne von Ihnen ist etwas ganz Besonderes, ein Unikat sozusagen. Sie wirken sehr lebendig, stecken voller Leben. Und doch sind sie nicht ohne Fehler. Fehler, die Figuren überhaupt erst liebenswert und sympathisch werden lassen.

     

    Bjela Schwenk erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, in der sich ein paar Gestalten der Einfachheit halber zusammenschließen, um eine gemeinsame Reise zu unternehmen, auf der dann so Einiges passiert. In diesem Buch steckt viel mehr. Da geht es um Macht und ihre negativen Einflüsse. Darum, dass Lebewesen aus unterschiedlichen Lebensräumen trotzdem gemeinsame Ziele haben können. Es geht um Verständnis und Kompromissbereitschaft. Was bin ich bereit einzusetzen, um diese Werte zu erhalten? Man könnte noch so viel zu diesem Buch sagen, doch am Besten liest man es selbst.

     

    Fazit:

    Der erste Band einer fantastischen Geschichte, bei der Freundschaft und innere Were eine große Rolle spielen. Spannend in Szene gesetzt. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    Cover des Buches Die Morde von Wickenham (Marsh & Daughter ermitteln-Reihe 1) (ISBN: B08CHK7TXJ)

    Bewertung zu "Die Morde von Wickenham (Marsh & Daughter ermitteln-Reihe 1)" von Amy Myers

    Die Morde von Wickenham (Marsh & Daughter ermitteln-Reihe 1)
    Sonne63vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wirklich kurzweiliges Buch, dass die Ermittlung in einem sehr alten Mordfall als Basis hat.
    Auf der Suche nach der Wahrheit in einem 75 Jahre alten Fall

    Inhalt (Klappentext):

    Als ein Skelett in den Wäldern des Wickenham Manor Hotels in der englischen Grafschaft Kent gefunden wird, fühlt sich Peter Marsh direkt an einen alten Fall erinnert. Zusammen mit seiner Tochter Georgia versucht der ehemalige Polizist einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen zu finden. Hat der Mord an Ada Proctor, Tochter des örtlichen Arztes, etwas damit zu tun? Damals, 1929, wurde Davy Todd des Mordes angeklagt, doch seine frühere Freundin ist von seiner Unschuld überzeugt. Als in Wickenham plötzlich ein weiterer Mord geschieht, zweifeln auch Peter und Georgie an Davys Schuld. Ist der Mörder nach all den Jahren noch immer auf freiem Fuß?

     

    Meinung:

    Ein ungewöhnlicher Story-Aufbau. Peter und Georgia wollen das Rätsel um einen alten Mord lösen. Dabei befragen sie Angehörige der damals lebenden Personen aus dem Umfeld des Opfers. Sie forschen im Internet, stöbern in alten Zeitungsartikeln, suchen nach Zeitzeugen. Es werden Thesen aufgestellt und wieder verworfen. Und es ist nicht klar, ob sie am Ende eine Lösung präsentieren können.

     

    Ich fand die Idee sehr außergewöhnlich. Die Autorin lässt den Leser an den vielen Überlegungen der Ermittler teilhaben. Überlegungen, die erstaunen: Alles sehr logisch aufgebaut, sehr komplex und sehr kompliziert. Es macht Spaß, diesen Ausführungen zu folgen. Die Figuren wirken sehr sympathisch. Die Szenen sind bildhaft beschrieben und gut vorstellbar. Eine Lektüre, spannend und entspannend zugleich.

     

    Fazit:

    Eine interessante Art zur Aufarbeitung eines Cold Cases. Mir hat dieses Buch sehr gefallen.

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    Cover des Buches Dein Schmerz wird meine Rache sein (Libby Whitman 4) (ISBN: B084M5P3CJ)

    Bewertung zu "Dein Schmerz wird meine Rache sein (Libby Whitman 4)" von Dania Dicken

    Dein Schmerz wird meine Rache sein (Libby Whitman 4)
    Sonne63vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gewohnt spannend und trotzdem mit überraschenden Elementen. Top.
    Rache ist ein schlechter Berater

    Rache ist ein schlechter Berater


    Inhalt:


    Die Polizei im kalifornischen San José sucht nach einem Serienmörder, den die Presse bereits zu einem Ritualmörder hochstilisiert: Nach ihrem Tod hat er seine Opfer nach einem bestimmten Muster verstümmelt. FBI-Profilerin Libby Whitman reist mit ihren Kollegen in ihre alte Heimat, um ein Profil des Täters zu erstellen und dabei erhalten sie Unterstützung von Libbys Mutter, der ehemaligen Profilerin Sadie Whitman. 


    Auf den ersten Blick scheint es keinen Zusammenhang zwischen den Opfern zu geben, doch die Profiler vermuten hinter all dem Hass einen tragischen Verlust, den der Täter möglicherweise erlitten hat. Während sie noch nach dem auslösenden Ereignis für die Mordserie suchen, verfolgt der Täter jedoch ein ganz spezielles Ziel. Welches das ist, wird den Profilern erst klar, als es bereits zu spät ist …


     


    Meinung:


    Bei den Büchern von Dania Dicken gefällt mir, dass der Leser auch immer mit hinter die Kulissen genommen wird. So bekommt man einen Blick vom gesamten Umfeld der Figuren, erfährt vieles über die schwierige Arbeit der Profiler. Das lässt manche Szene in einem anderen Licht erscheinen, als es ohne diese Informationen der Fall gewesen wäre. Selbst als Leser lernt man schätzen, was von diesen Menschen geleistet wird.


     


    Dass die Autorin ein Garant für spannende Unterhaltung ist, dürfte versierten Lesern inzwischen bekannt sein. Der fesselnde Schreibstil und die Szenerie, die mit jeder Realität Schritt halten kann, überzeugen bereits auf den ersten Seiten. Die Handlung ist sehr ausgereift, logisch aufgebaut. Detaillierte Figuren, gute Szenebeschreibungen lassen den Leser tief in die Handlung eintauchen. Alles wirkt sehr real. Selbst die Art, wie die Autorin Emotionen beschreibt, ist absolut stimmig und nachvollziehbar.


     


    Fazit:


    Ein sehr gelungenes Buch, dass mich auch im vierten Teil der Libby Whitman Reihe voll überzeugen konnte. Meine inzwischen hohen Erwartungen an die Autorin wurden voll und ganz erfüllt. Ich fühlte mich sehr gut und vor allen Dingen sehr spannend unterhalten. Absolute Leseempfehlung. 

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    Cover des Buches Tödlicher Coup (ISBN: B08D3Y88J8)

    Bewertung zu "Tödlicher Coup" von David Gordon

    Tödlicher Coup
    Sonne63vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Actionreich, voller Spannung, rasante Vefolgungsjagden
    Rasanter Actionthriller

    Inhalt (Klappentext):

    Joe Brody, ehemaliger Experte für verdeckte Operationen beim Militär und jetziger Strip-Club-Türsteher, hat sich noch nicht von seinem letzten Auftrag erholt, da bekommt er schon den nächsten Anruf: Die Mafia-Bosse brauchen seine Hilfe, um eine Gruppe Dealer zu betrügen. Mit deren Erlösen des Drogenhandels soll die Terror-Organisation Al-Qaida unterstützt werden. Zusammen mit Joe muss der Mafia-Allianz nun ein komplizierter Coup in New Yorks Diamond District gelingen. Auf dem Spiel stehen dabei allerdings nicht nur ihre Geschäfte, sondern die Sicherheit der ganzen Welt …

     

    Meinung:

    Dieses Buch besticht durch seine rasante Handlung. Voller Action bewegen sich die Protagonisten durch die Story. Dabei agieren sie witzig und schlagfertig. Am Anfang braucht es ein bisschen, bis man die Figuren auseinanderhalten kann, gibt es doch eine ganze Menge davon in diesem hochspannenden Actionthriller.

     

    Ungewöhnliche Charaktere präsentieren sich dem Leser, die trotz krimineller Energie und literweise Blutvergießen beim Leser auch eine Menge Sympathiepunkte sammeln.

     

    Der fesselnde Schreibstil riss mich vom ersten Augenblick an mit. Dabei entstanden Bilder der Szenerie gestochen scharf vor meinen Augen. David Gordon entführt in die Tiefen des Gangstermilieus eines Großstadtdschungels, zwar aus einer etwas geschönten Sicht und somit nur ansatzweise mit der Realität vergleichbar, dafür aber äußerst unterhaltsam.

     

    Fazit:

    Ein absoluter Actionthriller, voller Spannung und mit rasanten Verfolgungsjagden, den ich mir jederzeit auf den großen Kinoleinwänden der Welt vorstellen könnte. 

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