SonnenBlume

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Dark Angels' Winter - Die Erfüllung (ISBN: 9783401067865)

    Bewertung zu "Dark Angels' Winter - Die Erfüllung" von Kristy und Tabita Lee Spencer

    Dark Angels' Winter - Die Erfüllung
    SonnenBlumevor 3 Monaten
    Dark Angels' Winter - Kristy und Tabita Lee Spencer

    Dawna und Indie können nicht ihre gesamten Kräfte ausschöpfen, solange sie nicht initiiert worden sind, diese Initiation kann aber nur eine blutsverwandte Hüterin durchführen. Die Mädchen verlieren schon beinahe die Hoffnung, denn sowohl ihre Großmutter, als auch deren Schwestern sind vermeintlich tot. Doch eine der beiden ist noch am Leben und es besteht die Chance, dass sie das Ritual noch in der Zeit beenden können.
    Samael wird währenddessen von Tag zu Tag stärker und wartet nur auf den Tag, an dem er seine physische Gestalt annehmen kann.
    Ein fulminantes Kräftemessen steht beiden Seiten bevor - sofern die Mädchen es schaffen, initiiert zu werden.

    Ich hab mich schon lange gefragt wo denn der vierte und finale Band zu dieser Reihe bleibt, habe die Antwort aber hier gefunden: Teil vier ist in Dark Angels' Winter enthalten. Für mich ist dieses Lösung nicht schön, vor allem nicht im Bücherregal. Jahreszeitenzyklen sollten immer ihre vier Bücher bekommen, anders sieht es immer unvollständig und lückenhaft aus.
    Das tut dem Inhalt natürlich keinen Abbruch. Es gäbe sicher immer wieder Passagen, die man kürzen hätte können, ich fand aber nie, dass es langweilig war oder sich gezogen hat.
    Die Spannung zwischen den Schwestern war spürbar, aber jede hatte so die Chance, sich selbst weiter zu entwickeln, ohne Rücksicht auf ihre engste Vertraute. Schön fand ich auch, dass ihre Mutter endlich ihre wahre Bestimmung gefunden hat, nach der sie schon so lange gesucht hat.
    Nur eine Frage habe ich mir schon während aller drei Bücher gestellt: Wovon lebt die Familie denn? Niemand geht arbeiten und durch diese Engelsseminare alleine kann man seinen Lebensunterhalt ja auch nicht bestreiten.
    Schade fand ich, dass die Aufmachung des Buches nur mehr in Schwarz/Weiß war und es für Indies Kapitel keine roten Federn mehr gab. Man merkt hier einfach, dass beim Druck gespart wurde.

    Alles in allem habe ich die Bücher gerne gelesen, auch wenn sie mich nicht krachend vom Hocker gehauen haben. Dawna und Indie sind sehr verschieden und ihrer Linie durch alle drei Bücher trau geblieben, trotzdem jede ihre eigene Entwicklung durchgemacht hat.

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    Cover des Buches Dark Angels' Fall - Die Versuchung (ISBN: 9783401067858)

    Bewertung zu "Dark Angels' Fall - Die Versuchung" von Kristy und Tabita Lee Spencer

    Dark Angels' Fall - Die Versuchung
    SonnenBlumevor 4 Monaten
    Dark Angels' Fall - Kristy und Tabita Lee Spencer

    Dawna und Indie wird schnell klar. dass sie die dunklen Engel nicht endgültig besiegt haben, denn alle übrig gebliebenen haben sich in Menschen verwandelt und treiben ihr Unwesen in New Corbie. Nur auf Whistling Wing sind die beiden Schwestern sicher, aber zumindest Dawna hält eigentlich nichts dort, denn für die zählt nur Miley wieder zu finden. Doch wo soll man jemanden suchen, der nicht gefunden werden soll?
    Indie wird währenddessen immer wieder von Gabe besucht und sie ist noch immer hin und her gerissen zwischen Zuneigung und Misstrauen.
    Ihre Mutter samt Anhängerinnen versuchen sich noch immer daran Engel zu beschwören.

    Es kommen so gut wie nur altbekannte Charaktere vor, Dawna und Indie werden wieder authentisch und gut ausgearbeitet beschrieben. Zwei Schwestern, die sich mehr um ihre Mutter kümmern müssen als diese es um sie tut, müssen zusammenhalten. Sie haben eine sehr enge Bindung und stehen immer voll hintereinander.
    Im zweiten Band um die dunklen Engel gehen Indie und Dawna immer wieder kurzzeitig getrennte Wege, finden aber jedes Mal wieder zueinander und halten sich gegenseitig den Rücken frei.
    Es bleiben noch immer viele Fragen offen, ich hoffe hier aber darauf, dass mir diese im dritten Band beantwortet werden. 

    An manchen Stellen zog sich das Buch und es waren sicher nicht alle Details notwendig, ich fand aber, dass es im Rahmen blieb und nur wenig störte. Das nächste Buch hat noch mehr Seiten, es bleibt also abzuwarten, wie es sich im Finale gestaltet.

    Mir gutem Gewissen kann ich für das Buch vier Sterne vergeben und freue mich, gleich weiter lesen zu können.

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    Cover des Buches Dark Angels´ Summer - Das Versprechen (ISBN: 9783401067841)

    Bewertung zu "Dark Angels´ Summer - Das Versprechen" von Kristy und Tabita Lee Spencer

    Dark Angels´ Summer - Das Versprechen
    SonnenBlumevor 4 Monaten
    Dark Angels' Summer / Kristy & Tabita Lee Spencer

    Seit sie denken können verbringen Dawna und Indie ihre Sommer auf der Ranch ihrer Großmutter. Die staubige Hitze, schwimmen im See, Schießen lernen und zum Abschluss immer die Geschichten ihrer Vorfahren und der Besuch auf dem Friedhof. Und plötzlich will ihre Großmutter die Schwestern, ihre kleinen Engel, nicht mehr sehen. Die beiden verstehen die Welt nicht mehr. Nach dem Tod ihrer Großmutter kehren sie nach Whistling Wing zurück und schon bald stellen sie fest, dass mysteriöse Dinge vor sich gehen, die niemand zu verstehen scheint. Sie merken, dass sie in Gefahr sind, aber sie schaffen es einfach nicht sich an das zu erinnern, was ihre Großmutter ihnen beigebracht hat, denn die Geschichten waren nicht nur Geschichten. Sie spüren, dass es bald an der Zeit wird, sich der Gefahr zu stellen.

    Mein erstes Mal mit Engeln hätte definitiv schlimmer sein können. Ich habe zwar den Klappentext nicht gelesen, aber es schon durch den Titel ziemlich klar, um was es geht. Als Leser ist man genauso ahnungslos wie die Schwestern und es wird auch sehr schnell klar, dass sie sich auf keinen anderen als sich selbst verlassen können. Ich fand es interessant, dass der kleine aber feine Altersunterschied von gerade mal elf Monaten so wichtig für die gesamte Handlung ist. Im Grunde genommen spielt sich alles innerhalb von 33 Tagen ab. Man trifft zahlreiche Charaktere, aber alle haben viel Tiefe und wirken authentisch, vor allem die Schwestern. Von ihrer Mutter können sie sich nicht viel erwarten, sie ist zu sehr damit beschäftigt jemanden zu finden, der ihr Selbstbewusstsein aufpoliert.

    Besonders gut gefallen hat mir die liebevolle Aufmachung der Kapitel. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Indie bzw. Dawna erzählt und jede hat ihre eigene Farbe bei den Kapitel. Am unteren Ende der Seite findet man jeweils eine Feder in unterschiedlicher Farbe und kann so gut nachvollziehen, mit wem man gerade unterwegs ist. 

    Mein Fazit ist, dass das Buch gut in sich abgeschlossen ist, man erfährt eigentlich alles, was man wissen muss. Für mich müsste es jetzt nicht unbedingt weitergehen, aber ich bin auf jeden Fall gespannt, was noch kommt.

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    Cover des Buches Todesbrut (ISBN: 9783839001172)

    Bewertung zu "Todesbrut" von Klaus-Peter Wolf

    Todesbrut
    SonnenBlumevor 4 Monaten
    Todesbrut - Klaus-Peter Wolf

    Die Bedrohung ist unsichtbar, dafür aber umso tödlicher. Ostfriesland III will ihre Passagiere nur zum wohlverdienten Urlaub nach Borkum schippern, aber aufgebrachte Bürger lassen die Fähre nicht mehr anlegen. Norddeutsche Städte werden vehement abgeriegelt, es gibt kein Hinein und auch kein Hinaus mehr. Tausende Menschen leidern unter Fieber, die Krankenhäuser und Ärzte sind völlig überlastet. Bürger sehen nur mehr einen Weg, wenn die Regierung die Sache schon nicht in den Griff bekommt: Selbstjustiz.

    Man mag mich als makaber bezeichnen, aber ich dachte mir im Angesicht der momentanen Corona-Krise und Ausgangssperren könnte ich mir doch ein Buch zu Gemüte führen, das thematisch passt. Natürlich kam ich deshalb nicht umhin die Handlung dauernd auch mit der gegenwärtigen Situation zu vergleichen und eines darf ich sagen: Zumindest hier in Österreich gibt es keine Zustände wie im Buch.
    Mir fiel der Einstieg sehr schwer, da so unglaublich viele Personen vorkommen, dass ich sie mir gar nicht alle merken konnte. Die einen bleiben länger am Leben, die anderen werden gleich am Anfang gemeuchelt. Für mich machte es das aber umso schwerer, weil ich nie den Überblick behalten konnte, wer wer ist. Am Ende laufen zwar die meisten Stränge zusammen, aber des kostete mich einige Zeit, bis ich mich damit abgefunden habe, dass ich die Personen sowieso nicht kenne. Ich schaffte es nur bei den wenigstens, mich auf sie einzulassen.

    Die Handlung ist in Ordnung und wenn man einmal drin ist, nimmt die Geschichte auch etwas an Tempo auf. Auch wenn das Buch als Thriller "gekennzeichnet" ist, sollte man nicht allzu zart besaitet sein, wenn man sich "Todesbrut" aussucht. Teilweise geht es schon sehr derb zur Sache und die Charaktere handeln ohne jedes Gefühl für Recht, Unrecht oder auch nur Moral. 

    Ich finde es schwer, das Buch wirklich abschließend zu bewerten, für mich fühlt es sich einfach nicht stimmig an und auch das Ende ließ sehr zu wünschen übrig. Wie bereits ein anderer Rezensent vor mir schrieb: Es ist ein Ende ohne Abschluss.

    Trotzdem finde ich es beruhigend, dass in einer so ähnlichen Situation, wie wir sie jetzt durchleben, keine vergleichbaren Szenarien stattgefunden haben.

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    Cover des Buches Nur eine Sekunde (ISBN: 9783404165506)

    Bewertung zu "Nur eine Sekunde" von Stephen Lovely

    Nur eine Sekunde
    SonnenBlumevor 5 Monaten
    Nur eine Sekunde - Stephen Lovely

    Janet wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ein passendes Spenderherz zu bekommen. Seit Monaten liegt sie in der Klinik und hofft, bangt und leidet und als dann endlich die erlösende Nachricht kommt, geht alles ganz schnell. Noch in der Nacht wird sie operiert und das neue Herz transplantiert, alles läuft reibungslos.
    Ihr geht es von Tag zu Tag besser, sie kann sich wieder um ihre Kinder kümmern und hofft, auch die Ehre mit ihrem Mann retten zu können, die in den Jahren der Krankheit sehr gelitten hat. David ist ebenfalls zuversichtlich, muss sich allerdings schon bald eingestehen, dass seine Frau immer krank bleiben wird. Von regelmäßigen Untersuchungen in der Klinik bis hin zu den Nebenwirkungen der Medikamente und gar Abstoßungsreaktionen des Körpers - nichts wird mehr wie vorher.
    Gleichzeitig, etwas dreihundert Meilen entfernt, trauert Alex noch immer um seine Frau Isabel; nur sie hat es Janet durch ihre Bereitschaft zur Organspende ermöglicht, überhaupt weiter zu leben. Alex hadert sehr mit der Entscheidung seiner Frau, denn ist es überhaupt fair, dass eine andere Person nur deshalb weiterleben darf, weil eine andere gestorben ist?!
    Janet versucht Kontakt zu Isabels Familie aufzunehmen, doch kann das gut gehen?


    Hm, meine Meinung hier ist schwer in Worte zu fassen. Vorweg: Ich bin ziemlich enttäuscht und hätte mir durchaus mehr von diesem Buch erwartet. Die Materie gibt viel Stoff her und meiner (zugegeben, unqualifizierten) Meinung nach wurden nur die medizinischen Teile wirklich fesselnd beschrieben. Alles andere? Naja. Wenn es nach mir ginge hat der Seitenstrang um Jasper, den Verursacher von Isabel tödlichem Unfall, in diesem Buch nichts verloren. Das gäbe einen ganz eigenen Roman her, in dem man schildert, wie der Unfallverursacher hadert, welche Schuldgefühle er mit sich herum trägt, wie er auf irgendjemandes Verständnis hofft.
    Janet und David hoffen, dass das neue Herz ihre Ehe kitten kann, aber als Janet dann den Alleingang mit der Kontaktaufnahme zu Alex geht, eskaliert es komplett. Ich finde, es hat schon seinen Sinn, wenn der Gesetzgeber immer predigt, dass Spender und Empfänger von Organen keinen Kontakt haben dürfen. Ich bin aber auch der Meinung, dass es sehr wohl in Ordnung ist, wenn beide Seite einverstanden sind und dann Kontakt entsteht. Was Janet macht ist einfach nur übergriffig, für Alex wäre es wichtig, in Ruhe trauern zu können, auch wenn der Unfall schon ein Jahr her war. Der Autor versucht seine Charaktere sozusagen also zu ihrem Glück zu zwingen.
    Ich tue mich wahnsinnig schwer, abschließende Worte zu finden, weil ich so gar nicht begeistert von der Geschichte bin. Medizinische Schilderungen gut, Ausarbeitung der Charaktere eher nicht so gut. Zu allem Überfluss finde ich auch, dass das Cover bei genauerer Betrachtung irgendwie billig wirkt, weil die Blume nicht richtig in das Bild eingearbeitet wurde und nur schlecht hineinkopiert aussieht, als würde sie versuchen etwas zu verdecken.

    Alles in allem habe ich das Buch wirklich mit einem großen Seufzer geschlossen - vor Erleichterung! Es hat sich gezogen, zwischen Alex und Bernice wurde es irgendwann wirklich unangenehm (ich darf mir das gar nicht nochmal vorstellen .......!!!), Janet und David waren sowieso nur mehr beim Streiten und dann funkte auch noch dauernd dieser Japser dazwischen. Ich konnte einfach keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen und empfand nur Mitleid mit Alex. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Es tut weh das zu sagen, weil ich weiß, dass jeder Autor viel Herzblut in seine Werke steckt, aber dieses Buch hätte ich mir sparen können.

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    Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401060484)

    Bewertung zu "Isola" von Isabel Abedi

    Isola
    SonnenBlumevor 9 Monaten
    Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)

    Bewertung zu "Die Bibliothek der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder
    SonnenBlumevor 9 Monaten
    Die Bibliothek der besonderen Kinder - Ransom Riggs

    Emma und Jacob sind die einzigen aus der Gruppe der besonderen Kinder, die nicht von den Wights entführt wurden. Auf sich alleine gestellt versuchen die beiden ihre Freunde wieder zu finden und landen mit Hilfe des Schiffers Sharon in Devil's Acre, wo der Abschaum der besonderen haust. Sie müssen einen Weg finden, in die Festung der Wights hinein zu kommen, aber ganz ohne Hilfe haben sie keine Chance.

    Eines vorweg: Ohne die beiden Vorgängerbände sollte man das Buch nicht lesen. Die Welt der Besonderen ist recht komplex und wenn man nicht von Anfang an mit dabei ist, dürfte es schwierig werden zu folgen.
    Das Buch ist randvoll mit einem riesengroßen Abentuert, auch wenn ich wieder das Gefühl hatte, dassdie Handlung oft konstruiert wirkte, das ein oder andere Mal hatte ich en Eindruck, dass Jacob und Emma alles in den Schoß fällt, was sie gerade brauchen.
    Zu den Charakteren kann ich nicht mehr viel ergänzen, es wirkten wieder alle bestehenden und neu hinzugekommenen authentisch und "echt". Letztendlich verbringen wir die meiste Zeit mit Emma und Jacob, was auch Sinn macht. Erst gegen Ende tauchen die anderen besonderen Kinder wieder auf.
    Um ehrlich zu sein hat sich das Buch in meinen Augen ein bisschen gezogen - es passiert zwar sehr viel, die Geschehnisse konnten mich aber nicht mitreißen. Besonders das Ende hat mich ein bisschen enttäuscht, weil es sehr schnell ging, alles zu beenden und der Autor hat es sich leider ziemlich leicht gemacht, so gut es geht wieder alle offenen Ende zusammen zu führen.
    Als Teil einer Trilogie ist der dritte Band um die besonderen Kinder schon in Ordnung, von einem Einzelband hätte ich mir aber definitiv mehr erwartet. Ob ich den vierten Teil noch lesen werden, weiß ich nicht, so eine Fortsetzung einer abgeschlossenen Reihe ging in der Vergangenheit nämlich schon öfter als ein Mal gründlich in die Hose.

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    Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)

    Bewertung zu "Die Stadt der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder
    SonnenBlumevor einem Jahr
    Die Stadt der besonderen Kinder - Ransom Riggs

    Jacob und die besonderen Kinder von Cairnholm sind nur knapp den Wights entkommen und glücklicherweise konnten sie Miss Peregrine in Vogelgestalt vor ihnen retten. Doch bald stellt sich heraus, dass die Heimleiterin sich nicht mehr in einen Menschen zurück verwandeln kann. Die Zeit drängt, denn je länger die Ymbrine in dieser Gestalt gefangen bleibt, desto mehr verliert sie von ihrer menschlichen Seite und kann im schlimmsten Fall nie mehr wieder zu einem Menschen werden. Ihre einzige Chance besteht darin, dass die Kinder die Hüterin einer anderen Zeitschleife finden, aber Gerüchten zufolge sind bereits so gut wie alle Zeitschleifen von den Wights überfallen und die dortigen Ymbrines entführt worden. Jacob führt die Kinder also durch ein vom zweiten Weltkrieg zerrütetes England bis nach London, in der Hoffnung, Miss Peregrine doch noch helfen zu können - denn nur so kann er wieder zurück nach Hause.

    Die Handlung schließt nahtlos an das Ende des ersten Bandes an, weshalb es empfehlenswert ist die Bücher kurz nacheinander zu lesen. Jacob versucht noch immer sich in der Welt der Besonderen zurecht zu finden, was alles andere als einfach ist. Seine Gabe entwickelt sich und wird stärker.
    Um ehrlich zu sein kommt es mir oft so vor, als hätten die Kinder viel  mehr Glück als Verstand, denn wie kann man so ein Vorhaben fast unbeschadet überstehen? Es macht den Eindruck, als würden ihnen immer zur rechten Zeit die richtigen Dinge in den Schoß fallen, was mit der Zeit etwas mühsam wird. Ganz zum Schluss bekommt man noch einmal einen ordentlichen Plottwist vorgsetzt, von dem ich mir noch nicht sicher bin, was ich davon halten soll.

    Im Allgemeinen konnte ich keine wirklich Steigerung zum ersten Band sehen; die Geschichte plätscherte vor sich hin, etwas spannender und flotter wurde es erst zum Ende hinaus, weshalb ich drei Sterne vergebe.

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    Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)

    Bewertung zu "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder
    SonnenBlumevor einem Jahr
    Die Insel der besonderen Kinde - Ransom Riggs

    Jacobs Großvater erzählt ihm schon seit er klein ist immer wieder Geschichten aus seinem bewegten Leben, denn als Kind flüchtet dieser während dem zweiten Weltkrieg von Polen nach England und wird von Miss Peregrine aufgenommen. Gemeinsam mit anderen ganz besonderen Kindern lebt er einige Zeit auf einer kleinen Insel vor der Küste Großbritanniens.

    Nachdem Jacob nun fast erwachsen ist. glaubt er den fantastischen Geschichten seines Opas nicht mehr - als dieser aber auf schreckliche Weise stirbt und Jacob mit seinen letzten Atemzügen noch ein verwirrende Botschaft überbringt, ist sich der junge Mann nicht mehr sicher, was er wirklich von seinem Großvater und dessen Geschichten halten soll. Bereits ein paar wochen nach dem Vorfall ist für Jacob allerdings klar, dass er das Vermächtnis seines Großvaters fortführen muss, was auch immer das beinhaltet.

    Lange bin ich um das Buch herum geschlichen, enttäuscht hat es mich aber nicht. Ich war sehr skeptisch, konnte mir nicht vorstellen, was an diesem Buch so besonders ein soll - außer natürlich den besonderen Kindern. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, als Leser wird man in eine skurrile, etwas gruselige Welt der Besonderen entführt.
    Zu Anfangs dauert es zwar ein bisschen, bis wirklich etwas passiert, aber sobald Jacob sich auf den Weg nach England macht, geschieht alles Schlag auf Schlag. Für mich war alles genauso verwirrend wie für Jacob, vor allem die Sache mit der Zeitschleife ist sehr interessant.

    Besonders positiv aufgefallen ist mir die sehr aufwändige Aufmachung des Buches. Alle Seiten sind mit Ornamenten versehen, auf einigen Seiten sind Fotos abgedruckt, die auch in die Geschichte eingearbeitet wurden. Tatsächlich würde mich interessieren, ob zuerst die Bilder da waren, oder zuerst die Idee zur Geschichte, das fließt in die Bewertung aber natütlich nicht ein.

    Das Finale ist natürlich rasant und spannend. Das Buch ist in sich schon irgendwie abgschlossen, aber eine Fortsetzung bietet sich hier an und man darf gespannt bleiben.

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    Cover des Buches Ein zitronengelber Sommer (ISBN: 9783426515679)

    Bewertung zu "Ein zitronengelber Sommer" von Luanne Rice

    Ein zitronengelber Sommer
    SonnenBlumevor 4 Monaten
    Ein zitronengelber Sommer - Luanne Rice

    Julia und Roberto verbindet mehr, als zuerst vermuten lässt. Sie ist eine gebildete Akademikerin aus Long Island, er ein illegaler Einwanderer aus Mexiko. Doch beide haben vor fünf Jahren ihre Töchter verloren. Besonders Julia hat noch mit den Geschehnissen zu kämpfen, doch schon als sie Roberto das erste Mal sieht, fühlt sie sich ihm nahe. Die beiden teilen ihre Geschichten, ihr Leid und Julia macht es sich zur Aufgabe, Robertos Tochter zu finden. Anfangs scheint die Suche sinnlos, aber es muss ein Licht am Ende des Tunnels geben.


    Ich denke die humanitäre Krise rund um südamerikanische Flüchtlinge in den USA ist allgegenwärtig und wird es auch noch bleiben. Die Geschichte bietet sich hier natürlich an, man kann viele Handlungsfäden daraus spinnen und endlos weiterführen. Beide Protagonisten waren mir sympathisch, Roberto mochte ich allerdings lieber als Julia.

    Zu Beginn des Buches passierte nicht viel, ich fand alles eher langsam und mühselig, aber bald kam etwas Schwund in die Geschichte, die Charaktere wurden sozusagen wach.

    Zeitlich fehlte mir etwas der Überblick, aber es wurde immer wieder klar, dass sich die Gefühle zwischen Roberto und Julia ruhig und langsam entwickeln durften.

    Das Buch ist sicher keine besonders teifgreifende Lektüre, für den Sommer aber gerade richtig - leicht, nicht allzu anspruchsvoll und kurzweilig.

    Einzig das Ende fand ich persönlich nicht gut, es war zwar wunderbar bittersüß, aber für die geleistet "Vorarbeit" einfach zu wenig eindeutig. Hätte das Ende gepasst, könnte ihr guten Gewissens glatte vier Sterne vergeben.

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