StMoonlight

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    Cover des Buches Bis bald im Wald!9783734820465

    Bewertung zu "Bis bald im Wald!" von Gundi Herget

    Bis bald im Wald!
    StMoonlightvor 7 Stunden
    Kurzmeinung: Schönes Mutmachbuch
    Mit Mut und Abenteuerlust

    Sau Susa lebt glücklich und zufrieden, mit ihrer kleinen Familie, in der Nähe eines Waldes. Für die Mutter ist klar: Der Wald ist unheimlich und gefährlich! Daher warnt sie ihre Ferkel auch immer wieder auch nur in die Nähe zu gehen! Wie gut das alle Ferkel darauf hören. Alle? Nicht ganz, denn was verboten ist, macht bekanntlich am meisten Spaß. - Oder etwa doch nicht? Als eines der Ferkel auszieht, um ein großes Abenteuer im Wald zu erleben, werden ihm bald zwei Dinge klar: Manchmal braucht es nur ein wenig Mut und Zuhause, bei der Familie, ist es auch ganz schön.

    Ein kindgerechter Erzählstil. Die Tiere werden hier als Tiere dargestellt, wie sie eben leben. Nur das der Leser natürlich in diesem Fall versteht, was sie sich erzählen. Ansonsten haben Sie aber weder Kleidung an, noch laufen sie auf zwei Beinen oder machen andere „untypische“ Dinge. Die Geschichte selbst ist gleichsam spannend und lehrsam.

    Das empfohlene Lesealter liegt bei zwei bis sechs Jahren. Als „Vorlesebuch“ ist das durchaus in Ordnung. Zum selber lesen dann doch teilweise etwas zu jung. Dafür finde ich auch den Text etwas zu klein. - Die hübschen bunten Bilder lassen sich natürlich trotzdem jederzeit weiterhin anschauen. (Die fand selbst ich noch total klasse.)

    ~°~ Fazit ~°~

    Insgesamt ein schönes Buch, welches auf der einen Seite Mut macht, sich selbst etwas zuzutrauen, auf der anderen Seite aber auch die Vernunft appelliert. Und zwar nicht nur an die auf Seiten des Kindes… ;-) 

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    Cover des Buches Schrebergarten-Kochbuch9783517097862

    Bewertung zu "Schrebergarten-Kochbuch" von Christiane Leesker

    Schrebergarten-Kochbuch
    StMoonlightvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Bodenständige Rezepte, mit Zutaten aus dem (eigenen) Garten. Dazu Fotos von Gerichten, wie sie eben wirklich aussehen, Fotos,... Wunderbar
    Bodenständiger Genuss

    Was direkt auffällt sind die wunderbaren Fotos! Da braucht man selbst auch gar keinen Garten, denn man wird förmlich mit hinein gezogen, in diese bunte Welt, die direkt gute Laune versprüht! Auch wenn es sich hier um ein Kochbuch handelt: Die Fotos, großformatig, farbig und detailreich, wären schon einen eigenen Bildband wert gewesen!

    Das Buch selbst ist, passend zum Thema Garten, in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. So findet man, je nach Saison, die passenden Rezepte. Wer bereits etwas ganz bestimmtes sucht, kann das übersichtliche Rezeptregister am Ende nutzen.

    Hier wird schnell klar: Abwechslung ist garantiert! Von Antipasti und Dips über Salate und Suppen bis hin zu Herzhaften und Süßem bleiben keine (kulinarischen) Wünsche offen. Eine Rubrik beschäftigt sich mit der Vorratshaltung, so dass sich der Geschmack (quasi) konservieren lässt. Wie wäre es denn mal mit Zwiebelkonfitüre oder koreanischer roter Chilipaste?

    Die Rezepte sind alle gut strukturiert aufgebaut: Auf der einen Seite das Foto vom fertigen Gericht, auf der anderen das Rezept. Übersichtlich und mit leicht verständlicher Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dazu gibt es immer noch eine kurze Anmerkung, sei es für eine weitere Variante oder ein Tipp zur Resteverwertung.

    Was wirklich klasse ist: Die Autorin zeigt auch Rezepte für Pflanzen, die andere oft als „Unkraut“ sehen. So wird aus dem zuvor gejäteten Giersch einfach kurzerhand eine leckere Gierschtarte.

    Und weil ein Garten eben auch das ganze Jahr über ein Garten bleibt: Wie wäre es denn im Winter mal mit einem Bratapfelkuchen, zubereitet über einem Lagerfeuer?

    ~°~ Fazit ~°~

    Nein, dieses Buch hat viele Dinge nicht: keine Hochglanzbilder, keine exquisiten Zutaten, kein mehrseitiges Warenregister,… Aber genau das macht seinen Charme aus: Bodenständige Rezepte, mit Zutaten aus dem (eigenen) Garten. Dazu Fotos von Gerichten, wie sie eben wirklich aussehen und jede Menge Impressionen aus der Natur. Einfach wunderbar!

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    Cover des Buches Food for Future9783517098999

    Bewertung zu "Food for Future" von Martin Kintrup

    Food for Future
    StMoonlightvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wunderbares „Handwerksbuch“ für alle die ihr Leben ein wenig nachhaltiger gestalten möchten.
    Klimafreundlich und lecker

    Das Thema Nachhaltigkeit ist – zum Glück – in aller Munde. Um den Menschen das Thema anschaulich und vor allen Dingen einfach näher zu bringen hat Martin Kintrup dieses Buch geschrieben. Was ihn dazu befähigt? Zum einen ist er Landschaftsökologe und Koch, zum anderen spürt man seine Leidenschaft und Überzeugung in jeder Zeile.

    Das Buch „Food for future“ ist in sechs Kapitel aufgeteilt. Dabei hat der Autor auf eine gute Reihenfolge geachtet: Von den Basics über Rezepte und Resteverwertung bis hin zu kleinen DIYs und Tipps zur Selbstaufzucht. Damit ist dieser Ratgeber ein guter Einstieg für alle, die ihr Leben bzw. ihr Konsumverhalten umstellen möchten. Bereits „Erfahrene“ werden hier leider nichts Neues entdecken, außer vielleicht das eine oder andere Rezept.

    Die Rezepte sind, bis auf wenige Ausnahmen, vegetarisch bzw. vegan und klingen sehr lecker. Allesamt sind einfach zuzubereiten und benötigen keine seltenen Zutaten, die man erst suchen muss. Das ist etwas das ich besonders gut finde: Kintrup kocht ausschließlich mit heimischen Produkten. Ein Saisonkalender am Anfang hilft dabei, neben dem ökologischen auch den finanziellen Aspekt zu berücksichtigen, denn kauft man Obst und Gemüse zur richtigen Zeit, spart es bares Geld.

    Der Autor schreibt authentisch und ohne „Besserwisseneffekt“, dafür sehr einfach und anschaulich erklärt. Enthalten sind zahlreiche Farbfotos, die einen ersten Einblick – oder eben einen appetitlichen ;) - geben.

    ~°~ Fazit ~°~

    Ein wunderbares „Handwerksbuch“ für alle die ihr Leben ein wenig nachhaltiger gestalten möchten.

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    Cover des Buches Das Herz9783442718887

    Bewertung zu "Das Herz" von Marilyn Yalom

    Das Herz
    StMoonlightvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine "Liebesgeschichte" der anderen Art.
    Liebesgeschichte der besondern Art

    Wenn man nur genau hinsieht, findet man ein Herz. ❤️ Manchmal ist es ganz offensichtlich, manchmal liegt es verborgen. 🙈 Mal ist es organisch, mal philosophisch. 🤓 Doch eines hat sich, über all Jahrhunderte, nicht (viel) geändert: Das Symbol ❤️, oft Sinnbild für die Liebe. 💞 

    Marilyn Yalom ist eingetaucht in die Geschichte(n) voller Liebe. In ihrem Buch "Das Herz" spürt sie dem Herzschlag nach. Anschaulich, bildlich und interessant. 📕 Lasst euch ein, auf eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art. 👌😘 

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    Cover des Buches Der überraschende Weihnachtsbrief9783734820403

    Bewertung zu "Der überraschende Weihnachtsbrief" von Annette Amrhein

    Der überraschende Weihnachtsbrief
    StMoonlightvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine wirklich rührende Geschichte, die - trotz der enthalten Weihnachtsstimmung - auch außerhalb der Adventszeit gelesen werden kann.
    (Un)Gleich

    Weihnachten rückt immer näher und so sind die Waldvögel Tag und nach damit beschäftigt, die Weihnachtspost zu verteilen. Puck, ein kleiner Waschbär, blickt ihnen voller Sehnsucht hinterher, denn er möchte auch einmal so einen Brief bekommen. Bisher gab es nur Karten für die Eltern, auf denen er zwar gegrüßt wird, was aber nicht das Selbe ist.

    Auch der Zaunkönig hat einen Wunsch: Selbst einmal einen solchen Weihnachtsbrief auszutragen. Doch dazu sei er zu schwach und viel zu kleinen. Behaupten zumindest die anderen Tiere. Aber ist es nicht viel wichtiger an sich selbst zu glauben und auch, grade dann, Dinge auszuprobieren, wenn andere es einem nicht zutrauen?

    Und dann - durch Zufall oder etwa doch mit ein wenig Weihnachtsmagie? - finden die beiden zusammen.

    Begleitet wird die Geschichte von jeder Menge bunten Bildern. Allesamt liebevoll gestaltet. Sie sind passend zum Text und versetzen so richtig in die entsprechende (Weihnachts-)Stimmung.

    Das empfohlene Lesealter liegt bei 3-6 Jahren. Zum Vorlesen ist das durchaus angemessen. Beim Selberlesen könnte das noch etwas holbrig werden.

    ~°~ Fazit ~°~

    Zwei Herzenswünsche und dazu wunderbare bunte Illustrationen, die Lust machen, auch einfach so im Buch zu blättern. Eine wirklich rührende Geschichte, die - trotz der enthalten Weihnachtsstimmung - auch außerhalb der Adventszeit gelesen werden kann.

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    Cover des Buches Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt9783764532321

    Bewertung zu "Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt" von C.A. Fletcher

    Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt
    StMoonlightvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Zu wenig Action...
    Nicht ohne meinen Hund!

    Eine Geschichte, die so bald passieren könnte und die, vielleicht genau dadurch, extrem bedrückend ist. Erzählt wird diese direkt von Griz, der seine Gedanken einer Art Tagebuch festhält, dadurch wirkt es sehr persönlich und emotional. Trotz allem wurde ich leider nicht wirklich warm mit dieser Erzählweise. Es wirkte teils einfach „falsch“, mal zu seicht, mal einfach zu erwachsen. Die Idee an sich ist interessant, aber durch den Tagebuchstil fehlte es mir hier leider an Dynamik. Auch der Spannungsbogen ist sehr flach und es dauert wirklich lange, bis zumindest ein wenig Action kommt.

    Auch wenn ich ganz gerne Dystopien lese und mir hier gefallen hat, dass es eben eine wirkliche mögliche Zukunft darstellt, so konnte mir Griz leider nicht ans Herz wachsen. Wirklich schade, denn er scheint ein netter Junge zu sein. Bei fast 500 Seiten fehlt es (mir) jedoch leider an Spannung. Von mir gibt es hier daher keine Empfehlung.

    --

    vollständige Rezi, aus Platzgründen, auf meinem Blog:

    https://gedankenteiler.blog/2020/05/16/nicht-ohne-meinen-hund-rezi-dystopie/

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    Cover des Buches Skulduggery Pleasant - Wahnsinn9783785589830

    Bewertung zu "Skulduggery Pleasant - Wahnsinn" von Derek Landy

    Skulduggery Pleasant - Wahnsinn
    StMoonlightvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Vielleicht wäre Skulduggery gut daran getan, wenn es geendet hätte...
    Nur mal kurz die Welt retten

    Ich kenne den ersten Band der Reihe um Skulduggery Pleasant, sowie den einen oder anderen Nachfolger. Dieses war in jedem Fall hilfreich, um – zumindest einigermaßen – zu verstehen, wer hier wer ist und worum es eigentlich geht. Wer Skulduggery noch nicht kennt, sollte auf keinen Fall mit diesem Band einsteigen, denn viele Dinge würden ohne Vorwissen keinen Sinn ergeben. 

    Darum geht es in diesem 12. Band:

    Walküre versucht verzweifelt die Seele ihrer kleinen Schwester wieder zusammen zu setzen. Doch um eine Chance zu haben, muss Sie das Sanktuarium hintergehen. Skulduggery, die vielleicht einzige Person, die Walküre aufhalten könnte, ahnt von alledem nichts – und kann sie auch so nicht vor den Folgen beschützen.

    Doch eine zerbrochene Seele ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die beiden herumschlagen müssen: Abyssinia hat sich etwas ausgedacht, dass nicht nur die Welt verändern, sondern auch einen Krieg zwischen Magiern und Menschen entfachen wird. Die einzige Person, die sie stoppen kann, scheint ausgerechnet Omen Darkly zu sein. Doch der Junge ist noch gar nicht so weit ausgebildet, als das er sich das zutraut. Aber wer fragt schon danach? Und kaum scheint der Kampf gewonnen, tauchen auch schon wieder neue Widersacher auf, mit denen niemand gerechnet hat.

    Ein flüssiger Schreibstil, der den Leser über die Seiten fliegen lässt. Bei über 700 Seiten ist dieses auch dringend notwendig! 

    An sich eine spannende und packende Geschichte. Davon ausgehend, dass es sich eben um einen Jugendroman handelt, durchaus spannend. Leider hat die Autorin hier nur sehr viele Handlungsfäden gesponnen, die sich dann immer mehr zu einem wirren Knäuel verheddert haben. Es kommen nicht nur viele verschiedene Handlungen zusammen, sondern auch sehr viele verschiedene Personen. Da verliert man schon mal schnell den Überblick. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen.

    ~°~ Fazit ~°~

    Wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist. Vielleicht wäre Skulduggery gut daran getan, wenn es mit dem Finale geendet hätte…

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    Cover des Buches Uncover - Die Trollfabrik9783743201828

    Bewertung zu "Uncover - Die Trollfabrik" von Manfred Theisen

    Uncover - Die Trollfabrik
    StMoonlightvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Insgesamt ein sehr „schwerer“ und irgendwie auch „runter ziehender“ Jugendroman.
    Russlands Trolle

    PhonixZ ist, zusammen mit seinem besten Freund Khalil „UNCOVER“. Ein Video-Nachrichtenportal auf YouTube. Nichts Großes, Influencer eben. Doch dann erhalten Sie brisantes Material, in dem Russland schwer belastet wird. Um Ihre Einschaltquoten zu erhöhen und mehr Likes und Follower zu bekommen, kündigen Sie eine entsprechende Veröffentlichung an. Nicht ahnend, dass Sie das alle in große Gefahr bringt.

    Während sich Phoenix fragt, auf was genau sie da eigentlich gestoßen sind, ist der Leser bereits bei Leonid in Estland. Der reizbare Mann hat u.a. einen Auftrag: Politische Meinungsmache in Westeuropa und zwar egal um welchen Preis! Wird UNCOVER seine angekündigte Veröffentlichung bringen können?

    An der einen oder anderen Stelle liefert die Geschichte die eine oder andere Ungereimtheit, so dass ich etwas zwiegespalten bin. An sich ist „die Trollfabrik“ ganz spannend, aber auch sehr schwerer Tobak. Ich würde daher sagen, dass ist ein Roman für alle, die sich zumindest im Großen und Ganzen, für Politik interessieren.

    Das empfohlene Lesealter liegt bei +14 Jahren. Das finde ich soweit in Ordnung, da ansonsten vermutlich die Thematik schwer zu (be)greifen ist.

    ~°~ Fazit ~°~

    Wer sich für das aktuelle gesellschaftliche Geschehen nicht interessiert, für den ist dieses Buch leider gar nichts. Insgesamt ein sehr „schwerer“ und irgendwie auch „runter ziehender“ Jugendroman. Ich empfand ihn daher als anstrengend.

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    Cover des Buches Der Hund, der die Welt rettet9783649631248

    Bewertung zu "Der Hund, der die Welt rettet" von Ross Welford

    Der Hund, der die Welt rettet
    StMoonlightvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Dieses Buch lässt mich mit einem etwas unbefriedigendes Gefühl zurück.
    Hundeseuche

    Georgie liebt Hunde über alles. Um so trauriger ist sie, dass „Mr. Masch“ nicht (mehr) bei ihr Zuhause leben kann. Grund dafür ist ausgerechnet die neue Freundin seines Vaters, da sie eine Allergie hat. So verbringt Georgie ganz viel Zeit in „Sankt Bello“, einer zum Hundeasyl umgebauten Kirche.

    Als sie mit Mr. Masch und ihrem besten Freund Ramzy eines Tages am Strand unterwegs ist, kommt es zu einer unerwarteten Begegnung mit einer sehr skurrilen Frau. Wie sich herausstellt handelt es bei Dr. Pretorius, um eine Wissenschaftlerin mit einer ziemlich abgedrehten Erfindung. – Und ausgerechnet Georgie und Ramzy sollen die VR-Brille testen, mit der man in die Zukunft sehen kann. So toll es anfangs auch ist, so schnell überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich bricht Georgie zusammen, eine Seuche bricht aus und die Wissenschaftlerin entpuppt sich als jemand ganz anderes…

    Die Geschichte an sich ist in erster Linie vor allen Dingen traurig. Wer hier einen seichten Roman mit süßen Tieren erwartet, der irrt gewaltig. Für mich war es eher ein Drama. Mehr als einmal musste ich mehr als schwer schlucken, denn hier werden Hunde sogar getötet. Natürlich wird das nicht alles bildlich dargestellt oder genau beschrieben. Dennoch ist eine Massentötung, selbst von Hunden, die den Leser am Anfang ans Herz gewachsen sind, ein harter Tobak. Aber, das muss ich leider dazu sagen, so lernen die Leser auch das wahre Leben kennen…

    Was mich wirklich sehr gestört hat ist eine Stelle recht am Anfangt: Georgie erzählt, warum Mr. Masch wieder in Sankt Belllo wohnen muss und sagt: „[…] Und das einzig gute ist, das er noch da ist.“ Wenn das Mädchen den Hund aber so sehr liebt, wie sie immer wieder betont, dass würde sie sich (für ihn) wünschen, dass er ein neues, liebevolles Zuhause bekommt. Auch das Georgie und Ramzy „einfach so“ zu einer wilden Frau vertrauen fassen und sich Lügen gegenüber Ihren Eltern ausdenken, ist nicht unbedingt eine Vorbildfunktion.

    Die Altersempfehlung liegt bei 10-12 Jahre. Das halte ich für angemessen. Die Protagonistin ist selbst 11 Jahre alt, so dass junge Leser sich mit ihr identifizieren können. Für noch „kleinere“ Leser, wäre die Geschichte viel zu aufwühlend. Ältere finden, wie ich, eventuell den einen oder anderen Punkt, der nicht so recht passen mag, und verlieren damit die Lust auf die Story.

    ~°~ Fazit ~°~

    Im großen und ganzen eine ganz spannende Geschichte. Dank des flüssigen Schreibstils lässt sich das Buch schnell lesen. Leider sind einige Stellen, wie oben bereits erwähnt, nicht wirklich rund. Dieses Buch lässt daher ein etwas unbefriedigendes Gefühl zurück.

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    Cover des Buches Mister Twister (Sammelband)9783649635925

    Bewertung zu "Mister Twister (Sammelband)" von Mirjam Oldenhave

    Mister Twister (Sammelband)
    StMoonlightvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Insgesamt: Einfach wunderbar für alle (jungen) Leser, die vielleicht auch einfach mal einen neuen Blick auf die Schule werfen möchten.
    Schule mal anders

    Leo Twister ist Referendar – und Muttersöhnchen. Doch dann landet er als Vertretungslehrer in der 3b – und stellt alles auf den Kopf. Für Leo ist der Lehrplan Auslegungssache: Statt einem langweiligen Diktat gibt es Ratewitze, statt Sachunterricht Rülps-Turniere und Erdkunde wird in Form von Rätseln veranstaltet. Die Schüler lieben ihren Vertretungslehrer und kommen freiwillig früher zur Schule. Doch dann stellt sich heraus, dass auch Leo Hilfe braucht, denn er ist bis über beide Ohren verliebt – und die Schüler haben da schon eine tolle Idee…

    Eine leichte, aber doch interessante Geschichte mit ganz großem Spaßfaktor. Natürlich ist es ein wenig abgedreht, dass ein Referendar gleich für mehrere Wochen eine Klasse übernimmt, aber „Wirbelsturm im Klassenzimmer“ lebt eben genau davon.

    Wirklich toll finde ich, die ganzen vollfarbigen Zeichnungen, die wunderbar zu den Texten passen. Es macht auch Lust einfach „nur“ im Buch zu blättern und die detailgetreuen Bilder zu betrachten.

    Die Altersempfehlung von 7-9 Jahren ist gut gewählt. Die Texte sind leicht verständlich und enthalten keine schwierigen Wörter oder ähnliches. Kinder in dem Alter können sich gut in die Geschichte hineinversetzen.

    ~°~ Fazit ~°~

    Es soll sich hierbei um ein Buch zur Serie handeln, ich selbst kenne besagte Serie jedoch nicht. Zum Verständnis des Inhalts war es für mich auch nicht notwendig. Insgesamt: Einfach wunderbar für alle (jungen) Leser, die vielleicht auch einfach mal einen neuen Blick auf die Schule werfen möchten. 😉

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