S

StefanieFreigericht

  • Mitglied seit 23.11.2015
  • 43 Freunde
  • 1.223 Bücher
  • 486 Rezensionen
  • 499 Bewertungen (Ø 4.16)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne231
  • 4 Sterne152
  • 3 Sterne88
  • 2 Sterne19
  • 1 Stern9
  • Sortieren:
    Cover des Buches Rattenkinder (ISBN: 9783404172641)

    Bewertung zu "Rattenkinder" von B. C. Schiller

    Rattenkinder
    StefanieFreigerichtvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Größtenteils vorhersehbar, viele Fehlerchen, viel Pathos, immerhin oft spannend.
    Größtenteils vorhersehbar, viele Fehlerchen, viel Pathos, immerhin oft spannend

    Uff. Tony Braun, Chefinspektor der Mordkommission Linz, bekommt von einem Patienten der Psychiatrie einen Zettel in die Hand gedrückt. Auf dem Zettel sind Zahlen – Koordinaten für eine Parkbank mit einer Frauenleiche. Einiges ist hier mysteriös – wer ist dieser Patient, der nur einen Namen zu haben scheint – Viktor Maly – aber keinerlei Geschichte? Wie kann jemand in der geschlossenen Psychiatrie so viel wissen? Und wer hat die Frau ermordet, warum? Dazu gibt es Wechsel zu einem Roma-Ghetto in Tschechien, „Dog City“, heute und in der Vergangenheit. Worin besteht der Zusammenhang?

    Positiv: ja, war teils spannend. Ich mochte George und Gilbert.

    Negativ: Häufig vorhersehbar. Wer die Schwester ist, wurde schon früh mit ganz ganz dicken Zaunpfählen gewunken. Das gesamte Personal wirkt wie zusammengebaut aus einem Bausatz für Ermittler-„Typen“: der ITler im Rollstuhl, der sich in Daten hackt, der trinkfreudige Chef mit Faible für Springerstiefel, die Assistentin des Gerichtsmediziners, die ihr Gesicht weiß schminkt. Ja, klar. Rechtschreibung ist nicht so ganz die Stärke des Autoren-Ehepaars, besonders bei der Kommasetzung. Die irreführenden Spuren sind irgendwie sehr brachial und führen selbst bei den Autoren ins Leere: Der Obdachlose, der die Essensausgabe nicht kennt, führt ebensowenig zu Konsequenzen wie eine Erklärung fehlt für die Manipulationsversuche eines Verdächtigen gegenüber Franka. Auch ist nicht klar, warum man einen erwachsenen Menschen damit einschüchtern kann, unrechtmäßig adoptiert worden zu sein? Der Käs' ist doch gegessen... Der absolute Kracher ist aber das Pathos – das trieft. Beispiel? Achtung, festhalten:
    „Aber die Stunde des Todes war für sie schon bestimmt gewesen, und ihre Zeit war mit unerbittlicher Hast dem Ende entgegengerast.
    Tief in seinem Innern wusste Braun, dass er viele Nächte mit diesem hässlichen Mord verbringen und nicht eher ruhen würde, bis die Tote Gerechtigkeit erfahren hatte.
    Mit der Spitze seines Kugelschreibers schob Braun die riesige Sonnenbrille der Frau nach oben auf die Stirn. Er sah ihr in die Augen, die leblos und starr geradeaus blickten. Die Panik in ihrem Gesicht, der Ausdruck nackter Angst, war für immer auf ihrem Antlitz eingefroren. Sie hatte gewusst, dass es Zeit war zu sterben, dass sie ihr Kind nie würde aufwachsen sehen, dass sie nie mehr die Liebe erfahren würde.
    Das Baby schien diesen Schmerz zu spüren, denn sein Schreien war in ein Schluchzen übergegangen, das todtraurig und leise den Nebel dieses kalten Dezembermorgens zerriss und einfach nicht enden wollte.“ S. 27

    Ich musste kurz den Pathos-Eimer entleeren. Ansonsten ist der Handlungs-Baukasten ähnlich wie bei etlichen Andreas-Franz-Romanen: ganz ganz böse reiche Leute, die den Hals nicht vollkriegen und unsägliche Perversionen durchziehen. Ist jetzt nicht besonders originell. Bei Franz sind die Männer-/Frauen-Klischess altbackener, ebenso einige Meinungen zu Sexualität, dafür wirkt hier der ganze Aufbau gewollter. Das Lektorat macht’s dann leider aus.

    Das Buch ist Teil 5 einer Serie; ich hatte es irgendwo gratis dazu bekommen und würde mir kein weiteres kaufen. Ich konnte den Band lesen ohne Kenntnis der Vorgänger, könnte mir allerdings vorstellen, dass diese doch reichlich gespoilert werden.

    Hm. 2 Sterne?

    die Ermittler:
    - Tony (Anton) Braun, Chefinspektor der Mordkommission Linz
    geschieden von Margot, die mit Sohn Jimmy in Finnland lebt. Jimmy dürfte 18 sein.
    - Franka Morgen. 24, jüngste Polizeiinspektorin Österreichs. Blond gefärbt (ja, das ist wichtig. Echt)
    - Bruno Berger, Mitte Fünfzig, Hippielook, anerkannter Verhörspezialist
    - Gerichtsmediziner Paul Adrian. Kahl rasierter Schädel
    - seine Assistentin Anthea. Weiß geschminkt
    - Elena Kafka. Polizeipräsidentin, > 50. Wirft mit einem Gummiball um sich, als Raucher-Entwöhnung
    - Staatsanwalt Johannes Schuster
    ...ehrlich, reicht das? Bitte???         

    Kommentare: 1
    2
    Teilen
    Cover des Buches The Suspect (ISBN: B07BMV45V8)

    Bewertung zu "The Suspect" von Fiona Barton

    The Suspect
    StefanieFreigerichtvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: “But I know now that protecting our children changes who we are. Who we seem to be.” When a story hits close to home
    “But I know now that protecting our children changes who we are. Who we seem to be.”

    “But I know now that protecting our children changes who we are. Who we seem to be.”  

    They only want their children back. Lesley and Malcom O’Connor did not hear from their 18-year-old daughter “Alex” Alexandra, 18, to ask about the results from her A-levels. She is on a long-coveted trip through Thailand with pal Rosie Shaw. Rosie’s divorced and estranged parents Jenny and Mike have not heard from their daughter either.
    Kate Waters is the journalist who covers the story for the Daily Post. She is keen to head out to Bangkok, as it is only a short flight away from Phuket, where her own grown-up son Jake got stuck. She tries to pull strings to get information from the police, but DI Bob Sparkes, whom she knows from previous cases, will soon have to fight his own case.

    The story is set in 2014 and told from ever-changing points of view, Kate, young Alex, cop Bob etc. The parts are normally introduced by their role to the plot that follows, e.g. “The Reporter” or “The Mother”, which is tiny bit confusing in the very beginning. The same way, the information unfolds slowly, like “I” will then turn out to be Kate, who will then be identified as working with the Daily Post, and so on. It is not being done in that authors’ way to keep the reader in the dark, just in relation to the different roles a person is in; so, I rather liked this. Also, there are changes in the timeline from “now” within the search to “then” when the girls started off – quite nicely about to meet where it all happened. I still doubt the majority of thriller readers would take it for a thriller (not very gory, rather unfolding slowly with a sense of foreboding, lots of time spent on insight with people) – psychological thriller, maybe, rather. I do not much care for thinking within the box…so, no problem with me.

    I liked the style of writing, the general idea for the plot, the main characters, and the twists. I especially enjoyed the questions the reader is left with. But I found some choices the author made were the easy way out: Rosie is that dumb and useless, I would have ditched her in Alex’ place. I cannot understand why she did not, to be honest, even if that would have probably limited her trip to Bangkok only. I did not miss Rosie or feel sorry for her – it might have been a nice idea to see the story from her point of view, like how her mom pushed her, how Alex is boring, how there are too many temples,… It would have changed how (not) feeling sorry for her might have influenced the readers’ moral interpretation.

    Oh, the book is the third featuring Kate Waters and DI Bob Sparkles – I only realized after I had finished the book. It is not necessary to have read the others first – though there may have been some hint of something having happened in between Kate and Bob? Or almost? Not important, really. A very good four stars.

    Kate Waters and doctor-husband Steve
    their sons Jake and Freddie

    DI Bob Sparkes, his wife Eileen,
    grown-up children, daughter Sam and son Jim

    DS Zara Salmond. Bob and Zara both are with Hampshire Police

    Lesley and Malcolm O’Connor
    Daughter Alexandra, son Dan. Winchester.

    Jenny Shaw. Divorced from
    Mike Shaw, newly wed to Imogen, and with a new baby.
    Mike and Jenny have daughter Rosie
    Wendy Turner. Family liaison officer

    Mags. Alex’ best friend.

    Joe Jackson. Kate Waters’ young colleague.
    News editor Terry, their boss.
    Editor Simon Pearson
    photographer Mick Murray

    Mama. Runs hotel in Bangkok.
    The guests.

    The Widow is #1
    The Child is #2 – in case anybody wants to read in order.


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Das Verlies (ISBN: 9783426624456)

    Bewertung zu "Das Verlies" von Andreas Franz

    Das Verlies
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Origineller Grundplot, dem durch frühe Auflösung (nur für den Leser) etwas die Luft ausgeht. Trotzdem einer der besseren der Reihe
    Origineller Grundplot, dem der Autor leider etwas die Wucht nimmt

    Herbst 2001
    Der erfolgreiche Luxusauto-Händler Rolf Lura verprügelt und vergewaltigt Ehefrau Gabriele. Wieder einmal, nachdem gerade einige Monate „Ruhe“ gewesen war, von den üblichen Kontrollanrufen abgesehen. Soweit man von Ruhe reden kann, wenn der 12jährige Sohn Markus aus dem Nebenzimmer alles mithören kann und vor Angst bereits zittert, wenn der Vater das Haus betritt. Ihn rührt der Vater immerhin nicht an. Am nächsten Tag verlässt Lura wie üblich das Haus, doch er trifft nie im eigenen Autohaus ein. Den Ermittlern Julia Durant und Frank Kullmer erscheint die Frau merkwürdig unbeteiligt – schließlich sollte eine liebende Ehefrau doch besorgt sein wegen eines möglichen Unfalls oder Verbrechens. Bald überstürzen sich die Ereignisse.

    Das war doch (endlich) einmal etwas – bislang hatte ich bei diesem Re-Read an meinem Verstand gezweifelt, der mich sehr viele der Bände der Serie hatte kaufen lassen. Der Plot hier ist recht originell – wobei gleich eine Einschränkung kommt. Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn es nicht nach etwas unter der Hälfte der Seiten eine Auflösung gegeben hätte zu Tat und Täter. Das wäre durchaus gegangen und Autor Andreas Franz hätte nicht gleich so viel „Wind aus den Segeln“ der Geschichte genommen. So wurde leider aus einem „Whodunnit“ ein „wird es den Ermittlern gelingen, den mir längst bekannten Täter und sein mir längst bekanntes Motiv zu ermitteln?“. Dieses Konstrukt funktioniert zwar beispielsweise bei den bekannten „Columbo“-Filmen, da sieht aber der Zuschauer gleich zu Beginn Tat und Täter und kann dann Inspektor Columbo mit seinen wunderbaren Manierismen begleiten – hier im Buch ist das mir irgendwie weder Fisch noch Fleisch.

    Insgesamt gab es einige Verbesserungen zu den Vorbänden, aber auch ein Beibehalten von Dingen, die mir schon von Beginn an schwer im Magen lagen. Da sind Durant und Hellmer mit dem Bruder des Verschwundenen in dessen Wohnung – und der bittet: „ ‚Macht es Ihnen was aus, wenn ich mir einen Whiskey genehmige? Mein Bruder hat nämlich nur beste Ware.‘
    ‚Wenn Sie nachher noch Auto fahren können‘, sagte Hellmer.“
    Aber ja. Immerhin wird Julia Durant nur an einer Stelle ein Mittagsbierchen zugestanden, weil sie das ja sonst nie tagsüber und nie im Dienst trinke. Wer auch immer in den Vor-Bänden an ihrer Stelle gebechert hatte…
    Im Rückblick sind übrigens die „Bösen“ immer die, die Analverkehr bevorzugen. Könnte doch eine interessante Note in die Befragung von Verdächtigen bringen, sozusagen im Ausschlussverfahren die Vorlieben abklären?!

    Wie gesagt, den Grundplot fand ich dieses Mal originell und den Einstieg gut. Am Ende fehlt es mir dann ein bisschen, die Person, die einknickt, obwohl sie vorher loyal und hart war, konnte ich nicht so ganz abnehmen, ebensowenig die Art späte Reue inklusive Übertragung des Geldes. Da wollte der Autor meinem Gefühl nach zu schnell zu einem Ende kommen.

    Ansonsten, gerade im Vergleich mit den Vorbänden: 4 Sterne. Für die Reihe echt ein Top-Resultat.

    Personenverzeichnis:
    Melissa Roth, Studentin
    Rolf „Rolfi“ Lura, erfolgreicher Autohaus-Besitzer für Luxusfahrzeuge, geb. 26.6.1957
    seine Ehefrau Gabriele, früher Konzertpianistin, 11 Jahre jünger
    der gemeinsame Sohn Markus, 12
    Rolfs jüngerer Bruder Wolfram, arbeitsloser Journalist mit Vorliebe für Alkohol
    Wolframs Lebensgefährtin Andrea Lieber, Lektorin bei einem Verlag
    Rolfs und Wolframs Eltern: Ursula und Horst Lura

    Frau Walter – Sekretärin von Rolf Lura
    Mitarbeiterin Judith Klein
    Mitarbeiterin Karin Kreutzer
    Mitarbeiterin Mandy Preusse
    Dr. Werner Becker, Anwalt und Freund von Rolf Lura. Seine Frau Corinna, zwei Kinder.

    Julia Durant, 39
    Frank Hellmer, ihr Lieblingskollege, dessen Frau Nadine, Tochter Stephanie
    Kullmer, Vorname Peter (was man hier wieder nicht nennt) und dessen Lieblingskollegin Doris Seidel, ein Paar mit getrennten Wohnungen
    Chef Berger, seit einem Jahr in zweiter Ehe mit Marcia. Erwähnt wird auch wieder seine Tochter Andrea, sie studiere Psychologie und wolle zur Truppe (früher hieß es mal, sie sei an der Polizeiakademie, aber kann ja danach sein?!)
    Rechtsmediziner Morbs und Bock.
    Der Profiler Prof. Richter wird mal wieder erwähnt

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/


    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 3 Sterne


    #3 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/ 


    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/


    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/


    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/ 


    #7 dieser





    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Kaltes Blut (ISBN: 9783426621738)

    Bewertung zu "Kaltes Blut" von Andreas Franz

    Kaltes Blut
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Grottenschlecht. Komplett tolerant gegenüber Sex mit Schutzbefohlenen/Minderjährigen, aber lesbischer Sex... Text wirkt lächerlich.
    Anscheinend sehr seltsame Theorien des Autors zu lesbischer Liebe und Sex mit Schutzbefohlenen

    „nach und nach hatte man sich daran gewöhnt und es sogar als schön empfunden.“ – nein. Wirklich nein.

    Aushilfsweise übernehmen Hauptkommissarin Julia Durant und ihre Kollegen für die Wiesbadener den Fall einer verschwundenen 15jährigen, Selina Kautz. Das Mädchen hatte gegenüber den wohlsituierten Eltern angegeben, vom nahen Reitclub aus bei einer Freundin zu übernachten, ihren Freundinnen jedoch erzählt, nach Hause zu radeln. Als die Schülerin tot aufgefunden wird, stellt ihre Leiche die Ermittler vor Rätsel: sie wurde mit einer großen Anzahl von Stichen getötet, nicht missbraucht, und hatte ihren Eltern anscheinend einiges nicht erzählt. Doch die Ermittlungen sollen noch weitere Rätsel zu Tage bringen.


    Die Mädchen:

    Miriam Tschierke, Mutter Marianne
    Katrin Laube
    Selina Kautz 15 - Eltern Helga und Peter, Architekt
    Natalie Weishaupt

    Emily Gerber, Besitzerin des Reitclubs, ihr Mann Andreas.
    Helena Malkow, Voltigiertrainerin, 2. Vorsitzende, ihr Mann Werner.
    Sohn der beiden Thomas, 19
    Sonja Kaufmann, Tierärztin + Reitlehrerin, ihr Mann Achim, Klimaforscher 36
    Christian Malkow, Pastor, Bruder von Werner

    Mir raucht immer noch der Kopf. Da gibt es zum einen eine eher beliebige Truppe von jungen Mädchen ohne viel eigenen Charakter – austauschbar. Dazu kommt eine weitere Truppe von Frauen vom Reiterhof mit den dazugehörigen Männern, die für mich ähnlich austauschbar blieben. Es war mir daher am Ende auch egal, wer nun der Täter war. „Eigentlich“ wusste es der Leser ja eh von Beginn an, da immer wieder zur Perspektive des Täters gewechselt wurde – er faselt von seinem Vater, der ihn nie ernst nahm (da fällt dann einer der Männer aus der Liste ein), vom Engel (da fällt dann ein anderer ein), und so weiter. Letztlich scheinen diese Einschübe nur der Herleitung von falschen Spuren zu dienen – ich habe irgendwann überlegt, wer denn noch nicht genannt wurde. Hat mich aber nicht interessiert.
    Und jetzt zu dem, was mich aufgeregt hat. Da gibt es im Buch diese Gruppe von Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren. Eine hat ein Verhältnis mit einem erwachsenen Mann – die Ermittler kehren das unter den Teppich, weil sie ja freiwillig mit ihm Sex hatte. Die Stellung des Mannes zu ihr erfüllt klar den Status des Missbrauchs Schutzbefohlener. Dann gibt es zunehmend Andeutungen zu sexuellen Handlungen von einer oder mehreren Frauen an einem oder mehreren Mädchen – Zitat aus Sicht der Mädchen „nach und nach hatte man sich daran gewöhnt und es sogar als schön empfunden“. GEWÖHNT? Das sei kein Problem – wieder trotz absolut eindeutigem Missbrauch von Schutzbefohlenen – da keine Gewalt ausgeübt worden sei. Man sei unter die Dusche zu den Mädchen gegangen und habe wieder aufgehört, wenn die nicht begeistert waren. Wo ist das bitte keine Gewalt? Sicher keine rohe Gewalt, aber die Situation – ich würge. Ach ja, vermutlich haben sie Pillen untergeschummelt bekommen zur Enthemmung – ja klar, keine Gewalt. Die Frauen werden nur aufgefordert, doch bitte demnächst anderen Hobbies nachzugehen. Das Buch ist von 2003.

    Bei den Frauen aus dieser Gruppe der Täterinnen, die sich dem „Grooming“ verschrieben haben, ist eine laut Autor „echte Lesbe, hat aber auch gelegentlich gerne Sex mit Männern“. Häh? Irgendwie ist da jemandem die Phantasie durchgegangen, wer nun was ist und von wem mit welchen Interessen angesteckt wird. Ich hatte noch nie wirklich das Gefühl, dass mich jemand anstecken musste, um auf Männer zu stehen, aber nun.

    Die Ermittler teilen wieder munter ihre Erkenntnisse mit sonstwem, trinken vor der Autofahrt und Julia zickt wie gehabt. Ach, und Dominik Kuhn wird abserviert – hier hatte Franz ja vor zwei Büchern einen Freund von ihm aus dessen wahrem Leben als damals Bild-Reporter, später FFH-Reporter in die Buchwelt gehoben. Die Lebensstationen passen. Keine Ahnung, ob sich die beiden zerstritten haben, aber der Abgang des Buch-Kuhn ist nicht sehr ehrenhaft. https://www.xing.com/profile/Dominik_Kuhn/cv

    Grottenschlecht. -5 Sterne. Ich habe die Bücher dastehen und will die nur „um die Ecke bringen“.


    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 3 Sterne
    #3 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 dieses hier

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 




    Kommentare: 1
    1
    Teilen
    Cover des Buches Das Syndikat der Spinne (ISBN: 9783426407073)

    Bewertung zu "Das Syndikat der Spinne" von Andreas Franz

    Das Syndikat der Spinne
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gute Grundidee zu OK - leider hanebüchen umgesetzt. Plot-Idee 4 Sterne, Rest 2. Mit 3 kommt das noch gut weg.
    Die Weltverschwörung

    Frankfurt am Main, ab Juni 2000  

    Hauptkommissarin Julia Durant erfährt von einem Verbrechen. Der Juwelier Andreas Wiesner hat erst die Edel-Prostituierte Irina Puschkin erschossen, allem Anschein nach seine Geliebte, danach sich selbst. Sie versucht, mit Rechtsmediziner Bock einige Unklarkeiten zu erklären und befragt auch die völlig verstörte Witwe Ramona Wiesner. Bald ist klar, dass hier einiges nicht stimmt, und das Team ermittelt auch bei Wiesners ehemaliger Mitarbeiterin Helena Maric und der Mitbewohnerin der toten Frau, Natascha Olpitz. Durch einen Kollegen von Julias neuem Freund, Reporter Dominik Kuhn, konzentrieren sich die Ermittlungen bald auf organisierte Kriminalität. Doch es wird nicht bei zwei Toten bleiben.

    Mir gefiel hier sehr, wie das Vorgehen organisierter Banden erklärt wird; aber auch, wie eindeutig klar gemacht wird, dass das nur über die Gier der eigentlich „guten“ Menschen funktioniert. Vor Jahren habe ich da einmal den Piloten zu einer ansonsten eher uninteressanten Serie gesehen mit dem Kommentar: „Du kannst einen ehrlichen Menschen nicht betrügen“ (Starman) – wenn ein Angebot zu gut ist, um wahr zu sein, ist es nicht wahr.

    Mal die weisen Worte beiseite und den weißen Bart abgelegt, missfiel mir wieder einiges. Durant düpiert eine Kollegin vor versammelter Mannschaft (Güttler), die zwar Fehler gemacht hat, aber nicht aus böser Absicht oder allgemeiner Faulheit. Da könnte man auch erst mit der Person unter vier Augen reden und selbst die Möglichkeit geben – aber die Kollegin entschuldigt sich noch, nun ja. Auch der neue Freund wird permanent angezickt. Der Leser erfährt immer so halb viel mehr, das finde ich eigentlich nutzlos: man liest, dass zum Beispiel Frau Maric nach dem Besuch der Polizei sehr nervös ist und jemanden anruft; erfährt aber nicht, wen. Später ermitteln dann die Polizisten die Telefonverbindungen – das hätte eigentlich gereicht, nicht diese „Pseudo-Spannung“ im Halbsatz.

    Im Nebensatz erfährt der Leser, dass Chef Berger nicht mehr säuft und dass Kullmer tatsächlich auch einen Vornamen hat – Peter. Die meisten Personen im Buch haben übrigens keinen.

    Selbstjustiz und das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen wird hier wieder einmal positiv dargestellt – so sind gleich vier Polizisten Beteiligte oder Mitwissende dabei, einen bestechlichen Kollegen aufzumischen mit verbaler und physischer Gewalt. Man mag das verständlich finden bei gewissen Taten, leider macht man sich damit angreifbar. Wieder spricht Julia recht offen mit ihrem Vater über Interna, inzwischen auch mit ihrem neuen Freund, ausgerechnet einem Reporter der Bild-Zeitung (ich könnte mir in der Realität vorstellen, dass solche Beziehungen ein echtes Karriere-Hindernis sind – ich kenne das bereits als Dauer-Unterstellung bei konkurrierenden Firmen).

    Ein wenig befremdlich fand ich, dass bei dem einen Mord ermittelt wurde, dass die Frau während des Orgasmus getötet wurde, was sehr geschickt vom diesen „verursachenden“ Täter gewesen sei – weil das ja jeder Mann auch bei jeder Frau sicher einplanen kann? Da der Trick im durch Erschöpfung verursachten ATP-Mangel liege, könnte vielleicht, ahem, Joggen ein sichererer Trick sein… sehr seltsames Konstrukt. Die 14-jährige Tochter eines Erpressungsopfer wird entführt, vergewaltigt und man schneidet ihr den kleinen Finger ab – entsetzt sind alle nur wegen des Fingers. Hallo, die ist noch dazu erst 14? 14??

    Als Randnote zu organisierter Kriminalität lässt Autor Franz über einen Fall berichten, den Chef Berger in den 90er erlebte, bei dem es um Taten der Russenmafia ging. Leider ist Herr Franz da falsch informiert über den realen Fall; man fand sehr sehr schnell heraus, nein, es war NICHT die Russenmafia https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-sechsfach-mord-kettenhofweg-12913393.html
    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/edelbordell-am-frankfurter-kettenhofweg-verbrechen-in-stilvollem-ambiente-13096937.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

    Und ernsthaft, der Mossad oder irgendein anderer Geheimdienst lassen einen Geheimnisträger gehen, ohne zu prüfen, wohin? Ganz sicher – nicht. Und die Diskussion darüber, ob jemand als Jude kritisiert werden kann oder nicht, empfinde ich als sehr unangenehm – so wie sich gerade einige Weiße beschweren, „Black Lives Matter“ sei rassistisch gegenüber Weißen?!

    Das ist ein richtig richtig richtig guter Plot. Leider ist sehr viel an der Umsetzung völlig hanebüchen. Und dann läuft es noch darauf hinaus, die These eines Einzelnen über eine „Weltverschwörung“ bestätigt zu sehen, bei der die Politiker nichts zu sagen haben, die Masse Mensch völlig macht- und ahnungslos ist und das Böse immer gewinnt. Wenn man das in der Corona-Pandemie liest – Aluhut-Alarm. Plot 4, Umsetzung 2 Sterne. Also 3.

    Pierre Doux, Reisender
    Andreas Wiesner, Juwelier
    Ramona Wiesner, seine Frau
    Irina Puschkin, Edel-Callgirl
    Natascha Olpitz, ihre Mitbewohnerin und Kollegin
    Daniel Laskin, der Freund von Irina
    Dominik Kuhn, Reporter bei Bild am Sonntag und seit 6 Monaten liiert mit Julia Durant
    Peter Schulze, Kollege von Dominik. Recherchiert zu OK
    Helena Maric, frühere Mitarbeiterin von Andreas Wiesner
    Thomas Wiesner, Bruder des toten Andreas Wiesner
    Sophia geborene Muti – Ehefrau von Thomas
    Igor Andrejew, Arzt

    Julia Durant, Hauptkommissarin
    Christine Güttler, Polizistin
    Frank Hellmer, Polizist
    Peter Kullmer, Polizist
    Gebhardt, Polizist
    Berger, Chef von Durant, Hellmer, Kullmer
    Rechtsmediziner Bock
    Oberstaatsanwalt Küchler
    Staatsanwältin Schneider-Glauka
    Generalbundesanwalt Blumenthal

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 3 Sterne

    #3 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/ 

    #5 dieses hier

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/  


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783455008272)

    Bewertung zu "Das Mädchen" von Edna O'Brien

    Das Mädchen
    StefanieFreigerichtvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sprachlich gerade zu Beginn stark, dann wird es mir zu viel, zu gewollt, zu viel gewollt
    Erst top, dann mir zu viel, zu gewollt, zu viel gewollt

    Wie kann man es denn wagen, etwas gegen ein Buch zu sagen, das über die Situation der 2014 in Nigeria durch die djihadistischen Boko Haram entführten Schulmädchen erzählt?  

    Edna O’Brien schreibt aus der Sicht der jungen Ich-Erzählerin Maryam, die als Kind noch mit ihren Mitschülerinnen von den selbsternannten Gotteskriegern verschleppt wird. Auf Angst und Gebetsterror folgt Schlimmeres.

    „Er sprach nicht. Seine Macht lag in seinem Schweigen und diesem ekelhaften Stieren. Als er sich auf mich legte, war es, als würde eine schwarze Plane auf mich geworfen, eine Schwärze, die mich unter sich begrub und alles andere aussperrte. Ich wusste, dass er mich umbringen würde, wenn ich etwas falsch machte. Ich versuchte, meinen Körper seinen Bedürfnissen anzupassen, hörte ihm zu, während er rackerte und fluchte, schäumte, ich sei nicht offen genug, nicht gefügig.“

    Dieser Teil des Textes ist kaum erträglich und am stärksten dort, wo er wie im vorangestellten Zitat in der Bildhaftigkeit bleibt. Meine Frage an den Beginn der Lektüre war es, wie die Autorin mit dem Horror umgeht, sich ihm nähert. Hier finde ich das Buch stark.

    Doch Maryam wird zwangsverheiratet, bekommt ein Kind von dem Sektenmitglied. Es kommt zu einem Angriff auf das Lager, einige Mädchen fliehen, unter ihnen Maryam mit ihrer Tochter Babby. Sie sieht sich dem Misstrauen der Ordnungsbehörden gegenüber, die in ihrer Flucht eine Finte vermuten, um sich getarnt als angebliches Opfer mit den Beamten in die Luft zu sprengen. Aus der Heimkehr wird eine Propaganda-Maßnahme der Politik. Das Leben daheim hat sich verändert, und Maryam sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, an allem Schuld zu sein, Schande auf sich geladen zu haben. Eine Tante bezeichnet die junge Mutter als „Buschfrau“, deren Kind man in einem Findelhaus unterbringen solle – die kleine Babby trage das Böse in sich.

    Und hier etwa steige ich aus. Wir leben selbst in einem Land, wo immer noch Vergewaltigungsopfern vorgeworfen wird, selbst schuld zu sein, zu kurze Rücke getragen zu haben, sich zu aufreizend benommen zu haben. Und da stellt sich eine europäische Autorin hin und wirft der Gesellschaft in einem afrikanischen Land die dortige Version von Bigotterie und Misogynie vor? Danke, aber irgendwie nein danke. Das fängt stark an und endet schwach in Betroffenheitsschreibe; das ist mir „zu viel, zu gewollt, zu viel gewollt“. Ich hätte mir eine Fortsetzung des ersten Parts denken können oder alle Bestandteile, dann aber eher als Sachbuch oder Reisebericht. Interessanterweise empfinde ich eine ähnliche Thematik zu Afghanistan als stärker und weniger plakativ: https://www.lovelybooks.de/autor/Khaled-Hosseini/Tausend-strahlende-Sonnen-314862255-w/rezension/1440943155/

    3 Sterne – wegen Beginn und guten Absichten.


    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Cover des Buches Der Jäger (ISBN: 9783426617410)

    Bewertung zu "Der Jäger" von Andreas Franz

    Der Jäger
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: geschickt aufgebaut, wer der Täter ist - dafür aber sonst Wiederholungen, Unprofessionalität, etwas "zu viel"
    Orion oder: Rache für Papa

    1999. Hauptkommissarin Julia Durant ermittelt mit ihren Kollegen Kullmer und Hellmer im Fall der ermordeten Erika Müller. Wie sie von ihrem Chef Berger erfährt, wurde die Frau genau so ermordet, wie vor einem Jahr Juliane Albertz und Carola Weidmann. Alle Frauen weisen Spuren auf von Handfesseln, sie wurden brutal geschlagen, ihnen wurden die Brustwarzen abgebissen, in den Schamlippen steckte eine goldene Nadel – zu sexuellem Missbrauch kam es jedoch nicht. Und, für Empfindliche: das ist der Umfang von dem, was passiert. Im Gegensatz zu bisherigen Büchern der Reihe ist man als Leser jedoch teils „live“ dabei.  

    So im Großen und Ganzen fand ich den „police procedural“ eher gut. Es gibt eine bizzare Darstellung der Toten, die sich nicht gleich erschließt, für das Mordmotiv brauchen die Kommissare reichlich lange, eine Tote (beziehungsweise drei Tote) bleiben nicht lange allein und zur Identität des Mörders fehlt lange der letzte Hinweis. Insgesamt also gute Zutaten.

    Was passt nicht? Julia Durant ist dauergenervt – und das nervte mich. Dauernd. Eventuell war sogar ihr Autor genervt, denn der lässt sie am Ende des Buches unbezahlten Urlaub nehmen. Das interessiert mich da aber längst nicht mehr. Es werden wieder viele Bierchen gezischt und weitere Alkoholika auch während der Arbeit, gerade Durant steigert sich hier. Geraucht wird eh und es bleibt diese Dauerschleife aus Bier, Salami, öffnet die Post etc. Oh, halt, große Variation: Autor Andreas Franz erwähnt, dass Durant ein Frühstück einnimmt, bei dem sie sich etwas gönnt: zu Cornflakes, Zucker, Milch, Kaffee, Gauloises wird dann eine Banane hinzugefügt. Wie ausgefallen!

    Was passt noch nicht? Ermittelt wird hauptsächlich in den Kreisen etwas vermögenderer Zeitgenossen, obwohl etliche der Opfer definitiv nicht aus diesen Kreisen stammten. Egal – es ist wohl interessanter dort, gerade weil die fleißig sexuelles „Bäumchen-wechsel-dich“ spielen, dass ich so schnell den Überblick verloren habe, dass es mich nicht mehr interessierte. Fazit im Buch: das ist typisch, wenn man Geld hat. Danke für die Belehrung, Lieschen Müller. Ach ja, und Dessous tragen auch nur bestimmte Arten von Frauen. Wow, der Siegeszug von „Shades of Grey“ und entsprechenden „Spielzeug-Versendern“ quer durch alle Schichten dürfte die Kommissare schwer geschockt haben. Ach ja, das Motiv – hm.

    Durant setzt sich wieder über alle Gesetze hinweg, ob sie nun den Schmuck eines Opfers mit besten Absichten verteilt, geheime Informationen privat weitergibt oder Reportern Tipps gibt. Hatten wir schon. Was aber genial ist: wie Autor Franz etwas ganz genau vor den Augen des Lesers ablaufen lässt, der dadurch nach Schema F NIE auf die Voraussetzung zur Klärung des Falles gekommen wäre. Im Vergleich mit den Vorgängern: 3,5 Sterne.

    Personal
    Chef Berger
    Julia Durant, geboren am 5.11.
    Frank Hellmer, seine Frau Nadine
    Kullmer (hatte der mal einen Vornamen??)

    Erika Müller, verheiratet mit Bernd Müller
    Renate Schwab und Inge Sperling, Freundinnnen von Erika Müller
    Juliane Kassner, Studentin mit Nebenjob, Mitbewohnerin von Camilla Faun, Studentin, blind
    Juliane Albertz und Carola Weidmann
    Psychoanalytiker und -therapeut Professor Alfred Richter, oft für die Polizei tätig, verheiratet mit der sehr viel jüngeren Susanne
    Viola Kleiber – Patientin von Richter. Ehefrau von Max Kleiber, Bestsellerautor
    Konrad Lewell. Ledig. Esoterischer Lebensberater
    Vera Koslowski, Inhaberin einer Künstleragentur
    Dr. Alexander Maibaum, Dekan der Uni Frankfurt, seine Frau Carmen
    Claudia van Dyck, ihr Mann, ein Filmproduzent, beider Tochter Maria, 19
    Astrologin Ruth Gonzales
    Jeanette Liebermann, Schauspielerin


    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/  

    #3:  https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 dieses hier

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

     


    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Letale Dosis (ISBN: 9783426406854)

    Bewertung zu "Letale Dosis" von Andreas Franz

    Letale Dosis
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: #3 ist der bislang beste der Reihe - vom Ende her gedacht jedoch mit krassen Fehlern und Schwächen
    Auf den ersten Blick spannend – beim Nachdenken extrem viele Schwächen

    Bislang der beste der Reihe – leider mit so einigem, was nicht passt.

    In der (fiktiven) christlichen Religionsgemeinschaft „Kirche des Elohim“ stirbt einer der Amtsträger auf mysteriöse Weise nach seiner Insulindosis. Sie war mit Gift versetzt, einem exotischen noch dazu. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig: von seiner Familie und Gemeinschaft wird der ermordete Rosenzweig geradezu als Heiliger beschrieben, doch in seiner Firma hielt man in eher für einen Schürzenjäger und Tyrannen.
    HK Julia Durant und ihre Kollegen Kullmer und Hellmer dringen ein in eine sehr traditionelle Gemeinschaft, in der so einiges anders ist als es scheint. Der Tote wird nicht das einzige Opfer bleiben – doch wo liegt das Motiv?

    Tja. Wo liegt das Motiv. Letztlich bleibt diese Frage, wenn man über das Buch genau nachdenkt.
    Dieser dritte Band der Reihe ist nach meiner Meinung der erste, der wirklich recht spannend ist und auch die Thematik etwas variiert – nur etwas, die Folgen von Kindes- und Machtmissbrauch bleiben irgendwie kleben, der Autor erspart uns nur die große große Verschwörungs-Geheimorganisation, immerhin.

    Es gibt wieder sehr viel Fülltext, zum Beispiel, wie Julia Durant sich im Bad verhält (Deo, etwas Makeup, sie entleert ihre Blase), was sie frühstückt (Milch, Cornflakes, Zucker darauf, Kaffee, Zigarette), was es mittags gibt (häufig Currywurst, Bier, Zigarette), was abends (Brot, Salami, Gurke, Bier, Zigarette). Das zieht sich leider durch jedes Buch, mehrfach; es ist langweilig, banal. Wieder saufen und rauchen sich alle durch die Seiten – bis auf Hellmer, der ist jetzt mit Nadine verheiratet, die nach einer Fehlgeburt wieder schwanger ist. Seltsamerweise trinkt er bei der abendlichen Grillfeier, zu der er und seine Frau Julia eingeladen haben, ein Bier?! Klappt eigentlich nicht bei trockenen Alkoholikern, entweder oder. Chef Berger säuft heimlich aus der Flasche im Schreibtisch. Alle fahren Auto mit „Sprit extra“. Allerdings hat man das zu der Zeit tatsächlich auch getan, das ging, bis man dafür seinen Führerschein verlieren konnte. Die Raucherei ist ebenso zeitgemäß.

    Julia Durant erweist sich leider häufig als unhöflich oder zickig. Da fragt sie die Ärztin nach ihrer Meinung, lauscht der Antwort, fragt nach - und unterbricht sie dann. Ziemlich häufig steht da „sagte Durant kühl“ oder ähnliches. Dauernd unterbricht sie jemanden. Wohlgemerkt: einen nervigen Kollegen unterbrechen oder einen Wichtigtuer, meinetwegen; aber sie unterbricht auch Zeugen, auf deren Kooperation sie dringend angewiesen ist, für die sie eine angenehme Atmosphäre schaffen müsste. Auf der anderen Seite fragt sie sich häufiger (wie auch einige andere Frauen im Buch sich ähnliche Fragen stellen), was SIE denn getan habe – damit der Mann sich nicht bei ihr glücklich fühlt, um die Essenz der Zweifel wiederzugeben. Willkommen in den Fünfzigern?!

    Das bislang könnte man ja noch als persönliche Verlieben abtun. Dicke kommt es aber bei dem Fall. Wenn er geklärt ist, weiß man, dass eine Protagonistin aus dem Buch anscheinend ganz bewusst als Erwachsene eine sexuelle Beziehung mit ihrem eigenen Vater aufnahm – wobei er immerhin die Entschuldigung hatte, nicht zu wissen, dass sie seine Tochter ist. Sie wusste Bescheid. Sorry, das „kaufe“ ich nicht.
    Dazu passt es vom Ende der Geschichte her nicht, dass die Ärztin zu Beginn auf ihren Verdacht hinwies, noch dazu auf Gift.
    Dann stellt sich die Frage mit der Frau im Pflegeheim – warum war sie in einer Situation, von einem Mitglied der Gemeinschaft unter Druck gesetzt werden zu können, war sie selbst in der Kirche? „Einfach“ nur sehr halbwegs jung (17) schwanger, das ist nun zu der Zeit längst nicht mehr so ungewöhnlich.
    Und als letztes: kann mir jemand erklären, warum es nicht nur das zeitlich erste und letzte Mordopfer gab? Die anderen sind ja anscheinend mitnichten direkt für das Täter-Leid verantwortlich, selbst indirekt maximal sehr sehr sehr indirekt – eher im Sinne von „sie waren auch Schweine“ oder „sie haben ihrem Mitbruder bei der Vertuschung geholfen“. Das taten aber auch die Familien, die Mütter, die gesamte Gemeinschaft, die nichts kontrollierte, nicht einmal die Geldflüsse. Ach, und als allerletztes: Welche Bedeutung hatte der Bär aus dem Abschiedsbrief?

    Darüber hinaus ist hier etliches unprofessionell: Julia diskutiert ihren Fall mit ihrem Liebhaber, mit ihrem Vater, mit der Frau ihres Kollegen; darüber gibt sie weitere Informationen an diverse Mitglieder der Gemeinde. Ihr Chef Berger weiß, dass sie durch ihren Liebhaber persönlich involviert ist und er weiß zumindest, dass sie den Fall mit ihrem Vater diskutiert – das erzählt sie ihm nämlich. In der normalen Welt hätte man sie vom Fall abgezogen und sie hätte mindestens eine Abmahnung kassiert.

    3 Sterne. Guter Ansatz, da hätte besser lektoriert worden sein müssen.

    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 

    #3:  dieses hier

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/ 

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

    #8 Teuflische Versprechen



    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Das achte Opfer (ISBN: 9783426625088)

    Bewertung zu "Das achte Opfer" von Andreas Franz

    Das achte Opfer
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: #2 der Reihe, Selbstjustizkrimi. Okay, mit einigen Lücken
    12 weiße Lilien, viele Zigaretten und Bier

    Das achte Opfer von 1999 ist der zweite Band der in und um Frankfurt am Main handelnden Reihe um Hauptkommissarin Julia Durant. Diese bekommt hier einen merkwürdigen Brief mit Bibelzitaten, der in ihr eine düstere Vorahnung heraufbeschwört. Und wirklich, es kommt zu einem Mord – neben dem Toten findet sich ein Zettel mit besagtem Bibeltext. Doch es bleibt weder bei einem Brief noch bei einem Toten, allesamt vergiftet, danach drapiert mit durchtrennter Kehle, ausgestochenen Augen, kastriert. Honorige Prominente – wirklich?

    Eine gewisse Beruhigung machte sich breit – ja, Band 2 ist definitiv besser als Band 1, wie ich es auch vor diesem Re-Read in Erinnerung gehabt hatte. „Eigentlich“ weiß der Leser hier sehr früh, wer der Täter ist, denn „er“ wird durch seine Vorbereitungen, später auch seine Taten begleitet. Man weiß nur nicht, wie „er“ denn nun heißt – also weiß der Leser gar nichts. Man weiß, dass es um Carla geht, die als Zwölfjährige von ihrer angeblich besten Freundin zu einer Fete überredet wurde, bei der sie einen Filmriss erleiden wird, halb bewusstlos Sex haben wird, Drogen nimmt, danach zum Anschaffen getrieben wird. Am Ende wird eine ganze Familie in Trümmern liegen, und nicht nur diese.

    Und genau hier liegen wieder die Kritikpunkte, an die ich mich auch noch von der letzten Lektüre her erinnerte: Der Täter will Rache für Carla, das ist kein Spoiler, da es früh im Text explizit genannt wird. Was ist mit dieser tollen Freundin, Sylvia, die eindeutig wusste, was bei den Feten abging; was ist mit diesem Charly, der auch bei der ersten Fete einer der schlimmsten Akteure war, der sie später in das Bordell brachte, von dem auch die anderen Zwangsprostituierten später voller Schrecken erzählten? Wurscht. Man bringt lieber die anderen um. Natürlich richtet man bei den führenden Köpfen einer Verbrechergruppe mehr an, aber dieser Charly schien ja doch irgendwie wichtig zu sein? Oder Rick? Oder diese Maria, eine Art Puffmutter anscheinend? Ich finde das auch bei mehrfachem Lesen nicht im Zusammenhang geschrieben.

    Ansonsten ist das Buch zwar spannend, aber es wiederholen sich Schwächen aus Band 1: unter drei Bier am Tag geht nichts, weder bei Hauptkommissarin Durant, noch weniger bei ihrem Chef Berger oder (dem irgendwie hier neu auftauchenden) Kollege Hellmer, beide selten ohne Alkohol-Fahne. Mittags einen Zischen, abends das Vergessen einleiten, danach ins Auto? Kein Problem. Und ja, in den 90ern wurde noch viel geraucht, aber es gab schon mehr Nichtraucher als zwischen diesen Seiten. Wiederum ist mir das ganze doch etwas zu heftig: da gibt es wie in Band 1 eine mysteriöse Geheimgruppe mit Kinderschändern. Natürlich global agierend. Warum dann überhaupt einen neuen Trupp ersinnend, es ist doch nur Band 1 b? Gibt’s nichts anderes? Und ebenso beobachtet man wieder HK Durant bei echt spannenden Tätigkeiten wie Salami und Bier kaufen und konsumieren (als Novum: Teewurst), in die Wanne gehen, „mit nichts als Slip und Hemd“ herumlaufen (wow). Das Leben von ihr ist echt dröge.

    Insgesamt wirkt von der Warte von Band 2 der Vorgänger eher wie eine Übung: Wollte Chef Berger noch nach Florida und war quasi auf dem Weg, versucht Franz hier zumindest, das irgendwie zu erklären. Kullmer ist auf einmal deutlich weniger unsympathisch, dafür verschwand der noch unsympathischere IT-Jüngling mit den Pickeln. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Psychologen Schneider, welchen Nutzen auch immer der haben soll. Durants Vater ist dafür da, dass es immer die gleichen Schnittchen gibt und als Stichwortgeber.

    2 Sterne, insgesamt und ohne Band 1 ganz ordentlich. Ich versuch’s noch mit dem Re-Read von Band 3, danach erwäge ich, die gesamte Reihe ins offene Bücherregal zu verfrachten.


    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: dieses hier

    #3: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/ 

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/ 

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

    #8 Teuflische Versprechen




    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Cover des Buches Jung, blond, tot (ISBN: 9783426407196)

    Bewertung zu "Jung, blond, tot" von Andreas Franz

    Jung, blond, tot
    StefanieFreigerichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: völlig unprofessionelle Ermittler und eine seltsame Obsession im Text mit erigierten Brustwarzen und Jungfernhäutchen. Irgendwie spießig
    Wenn ich nochmals "erigierte Brustwarzen" lese, schreie ich

    Ich mochte die Reihe um Julia Durant in Frankfurt – eigentlich. Begonnen hatte ich unerklärlicherweise einst ab Band zwei, jetzt Band 1 zum ersten Mal gelesen, in einem kostenlosen Probemonat mit skoobe.
    Das Buch erschien 1996, die Handlung ist angesiedelt zwischen Donnerstag 16. September und dem 6. Oktober = der 16. September war 1993 ein Donnerstag (und: jaaa, ich schaue so etwas nach).

    Hauptkommissarin Julia Durant ist knapp 30 und wird von der Sitte zum Morddezernat versetzt, um die Untersuchungen zum Mord an zwei jungen Frauen innerhalb von zwei Wochen zu leiten, wenig zur Begeisterung des altgedienten Beamten Schulz. Beide Opfer sind blond und wurden nach dem Tod drapiert mit Zöpfchen mit roten Schleifen, vorher übel zugerichtet, vergewaltigt, verstümmelt. Bald verschwindet ein weiteres Mädchen.

    Für Sensible: im Wesentlichen beschränkt sich die Beschreibung von Gewalt auf das, was am Fundort beziehungsweise in der Pathologie sichtbar wird; allerdings ist das schon heftiger Tobak, explizit zu nennen ist Gewalt gegen Frauen und Kinder.

    Eigentlich, so hatte ich begonnen. Vom „Sujet“ her und dem Tempo ist das wie im Thriller – letztlich aber bleibt es ein „Whodunnit“ mit der Auswahl aus einem bekannten Personenkreis. Einiges wirkte auf mich betulich; so wird gesagt, die Frau von Schulz „treibe sich herum“. "Betrügt ihn" fände ich passender. Und fast lächerlich finde ich Schulz‘ eigene Gedanken, seine Frau kehre heim „durchgefickt von irgendeinem geilen Schwanz“, trotz oder gerade wegen der Wortwahl, genau, betulich (von einem Zeh wohl kaum). Durants Chef Berger nennt „overknee“ Stiefel „Hurenstiefel“, irgendein Ermittler bechert immer und fährt dann Auto (Berger, Schulz, Durant), der Inhalt eines gefüllten Zigarettenautomaten dürfte im Verlauf durchgeschmaucht werden. Halt die 90er.

    Dazu die Obsession mit den erigierten Brustwarzen. Ernsthaft? Der Psychotherapeut/Astrologe hat fast nur Klientinnen im durchsichtigen Gewande, Julia Durant selbst rennt daheim nur nackt herum oder im knappen Slip und kurzen Hemde, was extra erwähnt werden muss. Wahnsinn. Die geht sogar nackt in die Wanne. Ansonsten gibt’s abends brav Salami, Bier, vielleicht noch Käse auf Schnitte. Ich wette, irgendwo röhren Hirsche aus den Wohnzimmer-Schrankwänden (falsches Jahrzehnt??). Und die Frau Ermittlerin nächtigt mal im Hause des einen Verdächtigen (okay, unfreiwillig, ausgeknockt, aber wird trotzdem nicht gemeldet), dann sogar im Täter-Haushalt, zum Trost. Wahnsinnig professionell. Handlung gab’s auch, aber ich kam leider nicht mehr über die Brustwarzen hinweg. Von der Besessenheit mit Entjungferungen abgesehen (die Ballerina beim Sturz, ernsthaft, das eine Opfer, das junge Mädchen,… siehe zum Beispiel https://www.monda-magazin.de/body-and-soul/mythos-jungfernhaeutchen-keine-jungfraeulichkeit )

    War der Rest der Bücher echt ebenso spießig?


    #2 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/ 3 Sterne

    #3 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Der-Jäger-120833829-w/rezension/2682539933/

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/ 

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 






    Kommentare: 2
    3
    Teilen

    Über mich

    ernsthaft? Ich habe begonnen, die neuen Einstellungen zu HASSEN
    • weiblich

    Lieblingsgenres

    Klassiker, Krimis und Thriller, Sachbücher, Gedichte und Dramen, Biografien, Historische Romane, Romane

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks