SunnySue

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    Cover des Buches Gegenlicht: Romi & Nova (ISBN: 9783347034754)

    Bewertung zu "Gegenlicht: Romi & Nova" von Patrick Wunsch

    Gegenlicht: Romi & Nova
    SunnySuevor 13 Stunden
    Kurzmeinung: Ein Roman über die Widrigkeiten des Zeitgeistes - melancholisch und philosophisch.
    Patrick Wunsch - "Gegenlicht"

    Auch mit seinem zweiten Roman "Gegenlicht", ist dem Autor Patrick Wunsch ein literarisches Meisterwerk von lyrischer Tiefe gelungen.

    Darum geht's: Zwei Welten treffen aufeinander und es kommt zu einer teilweisen Verschmelzung eben jener. Es geht um die Welten zweier junger Mädchen/Frauen: Nova und Romi. Erstere aus gutem Hause, mit großem Freiheitsdrang und dem Willen, die gesellschaftlichen Ketten zu sprengen. Die andere aus gewöhnlichen Verhältnissen, mit ihren eigenen idealistischen Werten und einer so süßen Naivität. Gemeinsam mit Elias, einer Künstlerseele, begeben sie sich auf eine überaus sorgfältig organisierte Reise. Es ist eine Reise zur Selbstfindung, die auf einer Seite zeigt, was falscher Mut zur falschen Zeit anrichten kann.

    Meine Meinung: Mir hat das zweite Buch tatsächlich noch besser gefallen als das erste. Diesmal beschäftigt sich der Autor mit ideologischen Ansätzen und Moral. Es geht um Selbstfindung, Freundschaft und Freiheit. Auch um die Freiheit von gesellschaftlichen Doktrin. 

    Wie schon der erste Roman, zeugt auch der zweite von großer literarischer Begabung. Von Poesie. Eine meiner Lieblingsstellen befindet sich auf Seite 419: "So sehr wir uns auch im Hier und Jetzt fühlen, so innig wir den Moment auch leben, bleiben wir doch Geister zwischen Vergangenheit und Zukunft."

    Auch die Charaktere sind in ihrer Persönlichkeit, ihrem Handeln, absolut nachvollziehbar. Ihre Sprache würde man, flapsig ausgedrückt, als überkandidelt bezeichnen. Sie reden oft sehr gehoben und benutzen zum Teil schon fast altertümliche Ausdrücke - was dem ganzen Roman in meinen Augen erst so richtig rund macht. Die Sprache passt einfach zum Gesamtwerk.

    Im Großen und Ganzen muss ich sagen: Es ist kein Buch, das man einfach so wegliest. Es ist ein Buch, das seine Zeit braucht. Die Zeit um aufgeworfene Fragen zu Moral und Ideologien zu beantworten - sich damit auseinander zu setzen, welche Ansprüche habe ich an mich/an andere?

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    Cover des Buches Zeichen von Herbst (ISBN: 9783749793808)

    Bewertung zu "Zeichen von Herbst" von Patrick Wunsch

    Zeichen von Herbst
    SunnySuevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Was macht uns als Menschen eigentlich glücklich? Das ist die grundsätzliche Frage, mit der sich dieser Roman in sehr philosophischer Weise b...
    Patrick Wunsch - "Zeichen von Herbst"

    Mit "Zeichen von Herbst" hat Patrick Wunsch einen sehr philosophischen Debütroman geschaffen, bei dem am Ende die Frage im Raum steht: "Was benötigt der Mensch zum Glücklichsein?", "Was macht uns eigentlich glücklich?"

    Darum geht's: Richard von Hardenberg gründet aus Reue und Buße für Miroir das Palais. Ein gut durchdachtes Anwesen, das keine Wünsche offen lässt. Eine Gruppe von Künstlern und Kunstinteressierten rund um Miroir findet sich auf diesem Anwesen ein, um hier in aller Abgeschiedenheit von der restlichen Welt, den Künsten zu frönen und sich auszuleben. Ist dieses Experiment nur eine Flucht vor dem Leben? Oder ist das das Elysium?

    Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Autor ist sehr wortgewandt und schafft es mit seiner bildhaften Sprache beim Leser wundervolle Bilder heraufzubeschwören. So schreibt er zum Beispiel auf Seite 28: "Pfützen säumten den Gehweg und den Asphalt wie Spiegelscherben, nein, vielmehr wie herniedergefallene Fragmente des Himmels selbst, die nun im friedlichen Blau erstrahlten." Oder schöne Formulierungen wie: "..., doch in deiner Stimme lag der Herbst, ...".

    Auch mit den Protagonisten hat Patrick Wunsch sehr interessante Charaktere geschaffen. Charaktere, die alle miteinander eng verwoben sind. Sei es durch Liebe, Abhängigkeit oder vllt. sogar durch Wahn...

    Abschließend finde ich, dass ein Satz, den Miroir im Roman von sich gibt, das Buch ganz gut beschreibt: "Es war einer dieser Romane, die ohne großartige Handlung auszukommen versuchten, sondern sich darauf konzentrieren, Bilder zu malen und Philosophie zu personifizieren." (S. 288) Und das ist Patrick Wunsch hervorragend gelungen.

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    Cover des Buches Die Götter - Das magische Zeichen (ISBN: 9783453527690)

    Bewertung zu "Die Götter - Das magische Zeichen" von Pierre Grimbert

    Die Götter - Das magische Zeichen
    SunnySuevor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Ein fantastisches Abenteuer, dass man gut weglesen kann.
    Pierre Grimbert: "Die Götter - Das magische Zeichen"

    Pierre Grimberts Epos geht weiter. In "Das magische Zeichen" begleiten wir die Erben der Hüter von Ji auf der Suche nach ihren Eltern und dem Geheimnis von Ji.

    Darum geht's: Einstieg des zweiten Bandes der dritten Reihe bekommen wir nochmal einen kleinen Rückblick auf Josions Mutter, die Kahati Zejabel. Sie tauchte gerade rechtzeitig auf der Burg auf, um ihren Sohn und seine Freunde vor ihren Feinden und dem Hexer zu retten. Zejabel erklärt den Gefährten was vorgefallen ist. Doch zum Verbleib ihrer Eltern hat sie keine guten Nachrichten. Zejabel ist sich sicher, dass ihre Freunde, die Hüter von Ji, allesamt tot sind und sie die einzige Überlebende ist. Die Gefährten sind am Boden zerstört, wollen und können aber nicht glauben, dass ihre Eltern tot sein sollen. Auch erfahren sie, dass der Feind ihrer Eltern - der Dämob Sombre - wieder auferstanden sein soll. So machen sich die Gefährten auf den Weg, das Rätsel um ihre Eltern und Sombre zu ergründen. Mit dem ein oder anderen Gefährten gehen seltsame Dinge vor sich, doch sie trauen sich nicht mit den anderen darüber zu sprechen...

    Meine Meinung: Auch der zweite Band hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Ich war sehr froh darüber, nochmal eine kurze Zusammenfassung zu Zejabel zu bekommen. Grimbert spielt mit den Stärken und Schwächen der Protagonisten. Auch die unterschwellige Konkurrenz unter den jungen Erwachsenen und den Konflikt zwischen Josion und seiner Mutter stellt er sehr gut raus. 

    Insgesamt ein tolles Buch, das sich gut weglesen lässt und das aufgrund des Schreibstils und der nicht zu gewaltätigen Kampfszenen auch von jungen Lesern ab 14/15 gut zu lesen ist.

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    Cover des Buches Die Götter - Ruf der Krieger (ISBN: 9783453527683)

    Bewertung zu "Die Götter - Ruf der Krieger" von Pierre Grimbert

    Die Götter - Ruf der Krieger
    SunnySuevor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Die Fortsetzung um das Geheimnis von Ji geht in die dritte Runde. Ein großes Abenteuer mit Göttern, Dämonen und Magie.
    Pierre Grimbert: "Die Götter - Ruf der Krieger"

    Pierre Grimberts großes Fantasy-Abenteuer geht mit der Götter-Reihe in die dritte Runde. "Ruf der Krieger" ist der erste von vier Bänden.

    Darum geht's: Die Kinder der einstigen Krieger und Vermächtnisträger von Ji werden zusammengerufen. So treffen Josion von Kercyan, die Brüder Damián und Guederic, die zusätzlich von der Leibwächterin ihres Vaters Amanón begleitet werden, die junge Lorilis und die Geschwister Maara und Najel in einem Haus in Benelia teilweise zum ersten Mal aufeinander. Im nächsten Versteck wird ihnen von grausigen Kultanhängern und einem Hexer aufgelauert. Sie flüchten überstürzt auf den Familiensitz von Josion, und versuchen herauszufinden was es mit der Insel Ji auf sich hat. Denn ihre Eltern hüten ein großes Geheimnis, das sowohl ihnen als auch ihren Kindern das Leben kosten kann.

    Die ersten beiden Teile des Ji-Epos, die Magier- und die Krieger-Reihe (insgesamt 7 Bücher) habe ich schon vor 10 Jahren gelesen. Doch Dank der tollen Einführung durch den Gedankenrückblick eines Ahnen und dem übersichtlichen Glossar mit Familienstammbaum, bin ich wieder sehr gut in die Geschichte reingekommen. 

    Ich mag Pierre Grimberts Schreibstil sehr gern. Und obwohl er hier und da vorsichtig kleine Geheimnisse der Gefährten verrät, bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Im Umschlag vorne und hinten ist eine wundervolle, farbige Karte der Welt. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung. Allerdings würde ich, für ein abgerundetes Gesamtbild empfehlen, die Vorgänger zu lesen. (Die Bücher sind mit je ca. 330 Seiten auch schnell weggelesen.)

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    Cover des Buches Sterra - Die Naturgeborenen (ISBN: B0886DFJQR)

    Bewertung zu "Sterra - Die Naturgeborenen" von Rebecca M. Humpert

    Sterra - Die Naturgeborenen
    SunnySuevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein schönes, dystopisches Erstlingswerk, dass sehr zum Nachdenken anregt.
    Rebecca M. Humpert: "Sterra - Die Naturgeborenen"

    "Sterra - Die Naturgeborenen" ist der Debütroman von der Autorin Rebecca Humpert. Eine Dystopie, die nachdenklich macht und mit Zukunftsideen spielt. Es handelt sich hierbei um den ersten von zwei Bänden.

    Darum geht's: Die Geschichte spielt in Island. Der Mensch hat die Natur zugrunde gerichtet und die Welt fast unbewohnbar gemacht. Die Bevölkerung flieht in eine Stadt, die auf Pfeilern über der Erde gebaut wurde und unter einer Kuppel ruht. Diese Stadt heißt Sterra. Der Klimawandel wird von den Politikern verleugnet und die Schuld der Misere wird einzig Mutter Natur zugeschrieben, die auf Sterra nur "die Grausame" genannt wird. Die Geschichtsbücher werden so geändert, dass dem Menschen keine Schuld trifft. Die Bevölkerung ernährt sich zum Teil nur noch von Kapseln und unterziehen dich regelmäßigen Operationen. Ariadne, auch Aria genannt, ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist Studentin und mit ihrer Abschlussarbeit beschäftigt. Dabei muss sie schon bald feststellen, dass nichts so ist, wie sie es gelernt hat.

    An dieser Stelle möchte ich nun nicht zuviel verraten. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wodurch sich das Buch flüssig lesen ließ. Die Story selbst lässt viel Raum für eigene Gedanken und Vermutungen. Zum Ende der Geschichte lässt uns die Autorin mit einem fiesen Cliffhanger zurück und mit der Frage: "Wie? Das war's?" Aber hier kann ich euch trösten. Die Autorin wird im zweiten Teil, viele ungeklärte Fragen beantworten.

    Meiner Meinung nach eignet sich das Buch auch wunderbar für jugendliche Leser. Was einerseits dem Schreibstil und andererseits auch den zurückhaltenden Kampfszenen zu verdanken ist.

    Mein Fazit: Ein schönes Erstlingswerk mit noch etwas Luft nach oben, das ein brandaktuelles Thema behandelt und den Leser nachdenklich macht. Ich hatte auf jeden Fall Freude am Lesen.

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    Cover des Buches Die Unschärfe der Welt (ISBN: 9783608983265)

    Bewertung zu "Die Unschärfe der Welt" von Iris Wolff

    Die Unschärfe der Welt
    SunnySuevor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Poetisch und fast schon philosophisch wird die Geschichte eines Familie auf dem Banat erzählt.
    Iris Wolff - "Die Unschärfe der Welt"

    "Die Unschärfe der Welt" ist ein Roman der Autorin Iris Wolff.

    Auf 213 Seiten erzählt dieser Roman die Geschichte einer Familie aus dem Banat. Sie spielt zur Zeit des zusammenbrechenden Ostblocks. In Zeiten, in denen Menschen andere Menschen argwöhnisch beäugten. In denen man lieber einmal mehr schweigt, als das falsche Wort an die falsche Person zu richten, aus Angst vor den Konsequenzen. Es geht um Freundschaft und das, was man bereit ist für diese aufzugeben.

    Der Roman besticht durch seine poetische und philosophische Sprache. Leicht, wie ein Schmetterling, schwebt die Autorin durch die Leben der verschiedenen Personen und berührt hier und da nur zart einzelne Momente, die Einblicke in deren Gedanken- und Gefühlswelt geben. Mit wenigen Worten schafft es Iris Wolff, die Sehnsüchte der Menschen zu verdeutlichen.

    "Es gab eine Zeit, die vorwärts eilte, und eine Zeit, die rückwärts lief. Eine Zeit, die im Kreis ging, und eine, die sich nicht bewegte, nie mehr war als ein einzelner Augenblick." (S. 41, Zeile 1-3)

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    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos
    SunnySuevor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Für mich ein gelungener Abschluss mit überraschendem Ende. Lesenswert.
    Christelle Dabos - "Die Spiegelreisende: Im Sturm der Echos"

    "Im Sturm der Echos" ist der vierte und letzte Band von Christelle Dabos' Spiegelreisenden-Saga. Einer Fantasy-Jugendbuch-Reihe, die mir auch als Erwachsene sehr gut gefallen hat.

    Darum geht's: Ophelia und Thorn befinden sich nach wie vor auf der Arche Babel. Sie sind fest entschlossen Eulalia Gort und den Anderen aufzuhalten. Die Zeit drängt! Denn mittlerweile überziehen Risse sämtliche Archen und riesige Stücke der Archen brechen weg und stürzen in die Leere. 

    An dieser Stelle möchte ich nun nicht zu viel verraten. Nur soviel: Es geschieht eine Menge, Ophelia kommt dem Geheimnis unglaublich nah, kann aber den letzten Schnipsel bis fast zum Ende des Buches nicht richtig greifen. Die Welt wird auf der Suche danach auf links gedreht und Ophelia und Thorn bringen sich in wahnsinnige Gefahr.

    Das Ende dieses Buche war für mich sehr überraschend. Da hier jedes Wort zu viel wäre, verrate ich lieber nichts.

    Insgesamt eine sehr schöne Jugendbuch-Reihe, die sich angenehm lesen lässt. Je nach Alter des Lesers könnte der vierte Band ggf. etwas schwieriger zu verstehen sein.

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    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel (ISBN: 9783458178279)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel
    SunnySuevor einem Monat
    Kurzmeinung: Eintauchen in eine fantasievolle Welt mit außergewöhnlichen Charakteren und mysteriösen Todesfällen...
    Christelle Dabos - "Die Spiegelreisende: Das Gedächtnis von Babel"

    Mit dem dritten Band der Spiegelreisenden-Saga - "Das Gedächtnis von Babel" - hat Christelle Dabos wieder eine grandiose Welt erschaffen.

    Darum geht's: Seit Ophelias Abreise vom Pol sind nun fast drei Jahre vergangen. Ophelia steht auf Anima unter ständiger Beobachtung von Seiten der Doyennen, sie hat keinerlei Kontakt zum Pol und auch Thorn seitdem nicht wiedergesehen. Als sie eine Postkarte von ihrem Onkel bekommt, stößt sie auf einen interessanten Hinweis und für Ophelia steht fest: Sie muss nach Babel! 

    Babel ist eine Arche, die aus vielen kleinen, durch Brücken miteinander verbundenen, Inseln besteht. Es gibt ziemlich strenge Gesetze, die Menschen beäugen sich gegenseitig argwöhnisch und denunzieren sich schon beim kleinsten Verstoß. Ophelia muss sich hier als "Lehrling" beweisen, um an die Informationen zu kommen, die sie dringend benötigt. So kämpft sie sich durch Intrigen und Lügen und verstrickt sich dabei mehr und mehr in eine tödliche Geschichte auf ihrer Suche nach Thorn und der Wahrheit ...

    Neben der Hauptstory des Buches, die sich nur auf Babel abspielt, huschen wir zwischendurch auch immer zum Pol, um unsere alten Bekannten zu besuchen. So erfahren wir mehr über Berenildes Tochter Victoria, die ein ganz außergewöhnliches kleines Mädchen ist. Hier möchte ich noch nicht zu viel verraten. Archibald indessen, sucht mit Gwenael und Reineke die Arche Erdenbogen. Und auch "Gott" treibt suf dem Pol seine eigenen Spiele ...

    Fazit: Auch der dritte Band dieser Reihe hat mir außerordentlich gut gefallen. Mit der Arche Babel hat Christelle Dabos wieder eine fantasievolle Welt und eine geniale Geschichte erschaffen.

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    Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)

    Bewertung zu "Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" von Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
    SunnySuevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Jugendbuch, das man auch als Erwachsener kaum aus der Hand legen kann.
    Christelle Dabos - "Die Spiegelreisende: Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast"

    "Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" ist der zweite Band der Spiegelreisenden-Saga von Christelle Dabos. Auch in diesem Band entführt uns die Autorin in eine außergewöhnliche Welt.

    Umschlagtext: Ophelia wurde zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe. Zudem verschwinden um sie herum bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, an deren Ende eine folgenschwere Entscheidung steht.

    Meine Meinung: Die Sprache ist klar und perfekt auf die jugendliche Zielgruppe zugeschnitten. Doch auch als Erwachsene hatte ich sehr viel Freude an der Lektüre und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Christelle Dabos schafft es, dass die Geschichte nicht einen Moment langweilig oder langatmig wird. 

    Die Charaktere wuchsen mir zunehmend ans Herz. Auch Archibald, ein wirklich sehr interessanter Charakter, den ich anfangs überhaupt nicht leiden mochte, hat es im Laufe des zweiten Bandes geschafft, meine Sympathie für ihn zu wecken. Generell muss ich an dieser Stelle lobend erwähnen, dass Christelle Dabos durchweg außerordentlich faszinierende und sehr lebendige Charaktere geschaffen hat.

    Die Story selbst nimmt richtig Fahrt auf und ist in sich schlüssig und nachvollziehbar. Ich konnte richtig mit den Protagonisten mitfiebern und mich auch gut in sie hineinversetzen.

    Als kleine Zugabe in diesem Band gibt es eine Übersicht zu den verschiedenen Familien des Pols und eine Karte zur Himmelsburg. 

    Für mich eine klare Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Apokalypse 2146 (Flug des Zitronenfalters 3) (ISBN: B08F2R52QP)

    Bewertung zu "Apokalypse 2146 (Flug des Zitronenfalters 3)" von Paul Steinbeck

    Apokalypse 2146 (Flug des Zitronenfalters 3)
    SunnySuevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein genialer Science-Fiction-Roman mit toller Botschaft.
    Paul Steinbeck - "Apokalypse 2146"

    "Apokalypse 2146" ist der dritte Band von Paul Steinbecks Zukunftssaga um Paul Reimer und seine Freunde. 

    Darum geht's: Wir sind im Jahr 2146 angekommen. Die Menschen werden durch den Tod ihres Mentors und Idols Paul Reimer erneut in große Konflikte gestürzt. Während die Regierung und ihre Vertreter um die Macht kämpfen und ihre Intrigen ausfechten, wird die Menschheit mit dem Erscheinen von intelligenten Wesen aus den Weiten des Weltalls überrascht. Und als wäre dies alles noch nicht genug Aufregung, versucht die KI Imperia die Kontrolle über die Menschen und die Welt zu übernehmen.

    Meine Meinung: Obwohl ich die ersten beiden Bücher nicht gelesen habe, war es für mich - dank einiger Rückblenden - überhaupt kein Problem in die Geschichte hineinzufinden.

    Das Buch hat mir durchweg ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil ist recht flüssig und die Sprache unangestrengt. Sehr angetan war ich davon, dass einige Hauptpersonen im Buch schon ältere Herrschaften sind und nicht allein die jungen Leute die Welt retten. Grundsätzlich waren mir die Charaktere enorm sympathisch und sie fügten sich alle wunderbar in die Story ein. Selbst Imperias Intensionen waren für mich durchaus nachvollziehbar und ich konnte ihr gar nicht mal richtig böse sein.

    Natürlich versteckt sich hinter dieser Zukunftssaga auch eine Botschaft an uns. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir fast alles schaffen - wir müssen nur unser Machtstreben, unsere Gier und unseren Neid hinten anstellen bzw. darüber hinauswachsen. Mehr an die Gemeinschaft denken und weniger an uns selbst. 

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