Tamilein

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Traummann verloren Nordlicht gefunden (ISBN: B082T2W2QY)

    Bewertung zu "Traummann verloren Nordlicht gefunden" von Lilly M. Sommer

    Traummann verloren Nordlicht gefunden
    Tamileinvor 15 Tagen
    Hamburg im Taschenbuchformat.

    Meine Meinung

    Anna konnte ich sofort in mein Herz schließen. Sie ist eine sympathische Frau, die nach einigen fiesen und unerwarteten Wendungen in ihrem Leben nach Hamburg geht, um ihre Oma zu besuchen. Doch die Geschichte dreht sich nicht nur um Anna. Es geht auch um ihren Großvater, der verschollen ist. Annas Großmutter mochte ich ebenfalls sehr gerne, genau wie die Geschichte, wie sie ihren Mann kennengelernt hat.

    Der Schreibstil war sehr locker und leicht, was den Roman zu einem perfekten Sommerroman für zwischendurch macht. Ich habe in meiner Auflage keine nennenswerten Fehler gefunden. Durch den lockeren Schreibstil flog ich nur so durch die Seiten und habe das Buch innerhalb kurzer Zeit zu Ende gelesen gehabt. Die Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch die Handlungen waren für mich nachvollziehbar, was die Charaktere zusätzlich realistisch gestaltete. Außerdem muss ich die Beschreibungen von Hamburg lobend erwähnen. Ich bin ein großer Fan der Stadt und die Autorin hat es geschafft, mich einmal mehr dort hin zu transportieren.

    Leider fand ich das Ende des Buchs ein wenig gehetzt. Ich hätte mir da noch ein wenig mehr Raum für das Ende der Geschichte gewünscht. Das hätte dem Ende die Geschwindigkeit genommen und man hätte das ein oder andere vielleicht noch ausführlicher ausformulieren können.

    Dennoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und ich habe die Zeit in Hamburg sehr genossen.

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    Cover des Buches Tage des Sommers: Roman (ISBN: B089B5SBR3)

    Bewertung zu "Tage des Sommers: Roman" von Katie Jay Adams

    Tage des Sommers: Roman
    Tamileinvor einem Monat
    Ein toller Sommerroman, der einen glatt nach Köln teleportiert.

    Klappentext

    Was tust du, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es einmal war?

    Gerade vergnügte Ella sich noch in der Glamourwelt von L.A., da plant ihr Bruder, das elterliche Anwesen in eine Oldtimer-Werkstatt zu verwandeln, ihre strenge Chefin spielt wegen einer internationalen Kekskampagne verrückt und ihre beste Freundin sitzt ganz schön in der Klemme. Als wäre das nicht genug, trifft sie zurück in der Heimat auf Lucas – den unwiderstehlichen Mistkerl mit den bernsteinfarbenen Augen, der in ihrem Kosmos eigentlich nichts mehr zu suchen hat. Zwischen Autos, Keksen und einem Glücksbringer muss Ella sich ihrer größten Angst stellen, ehe es zu spät ist.

    Existieren Dinge, die man nicht sieht, wirklich?

    Und wenn ja, lohnt es sich, dafür zu kämpfen?

    Das Cover

    Die Cover von Katie Jay Adams sind genau wie ihre Geschichten: knallig und bunt. Auch das Cover ihres dritten Sommerromans passt wunderbar zu dieser Beschreibung und somit auch perfekt zu den Vorgängerbüchern. Besonders gut gefällt mir das florale Muster auf dem grünen Hintergrund. Auch die goldene Schrift des Titels ist ein echter Eyecatcher.


    Meine Meinung

    Ich mochte Ella von Anfang an sehr gerne, da sie mich in vielen Momenten stark an mich erinnert hat. Sie ist sympathisch, sehr positiv eingestellt und versucht immer das Beste aus der ihr gegebenen Situation zu machen. Zu Beginn des Romans lebt Ella noch in Los Angeles und kehrt dann zurück in ihre Heimat. Irgendwie sind es zwei komplett verschiedene Leben, die sie ab diesem Zeitpunkt führt. Achtet sie in LA besonders auf ihr Gewicht, ihre Ernährung und ist ein regelrechter Workoholic, so scheint sie in ihrer alten Heimat neu zu erblühen und wieder richtig am Leben teilzunehmen. Ich mochte die Entwicklung ihres Charakters besonders und finde es toll, dass die Autorin ihr einen bemerkenswerten Charakter verpasst hat. Ella ist oftmals ein wenig in sich gekehrt und es dauert bei ihr manchmal länger bis sie wirklich zu ihren Gefühlen steht. Auch die anderen Charaktere der Geschichte wurden von der Autorin mit vielen Details ausgestattet und wirken so weder platt noch unecht. Besonders Lucas mochte ich ganz gerne, da er ein charmanter Kerl ist, der wunderbar in die Geschichte passt.

    Den Schreibstil der Autorin kannte ich schon von anderen Büchern und konnte mich daher sehr schnell in die Geschichte einfinden. Er ist leicht verständlich, liest sich flüssig und kann mit der richtigen Portion Humor überzeugen. Die Kapitellänge gefiel mir sehr gut, da sie für mich sehr passend und nicht zu lang war. Man konnte die Geschichte also gut aus doofen Gründen (Arbeit, Haushalt, ...) unterbrechen und fand sich danach schnell wieder ein.

    Durch geschickte, unvorhersehbare Wendungen schaffte es die Autorin, mich zu überraschen. Sie verlieh dem Buch durch gewisse Geschehnisse eine unvorhergesehene Tiefe, griff ernste Themen auf und arbeitete diese passend in ihre Geschichte ein.

    Eine klare Leseempfehlung gibt es von mir für alle, die Liebesromane mögen, gerne mal nach Köln möchten und keine Scheu vor ernsten Themen haben.

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    Cover des Buches Bruderherz (ISBN: B083HJGYPM)

    Bewertung zu "Bruderherz" von Silke Nowak

    Bruderherz
    Tamileinvor 3 Monaten
    Leider nicht so überzeugend wie erhofft.

    Klappentext

    Die beschauliche Gemeinde Schwandorf wird von einem verstörenden Mord erschüttert: Eine männliche Leiche wird am Straßenrand gefunden. Der Tote wurde mit einer sichelähnlichen Waffe entmannt. Grüße von Kronos, lautet die Nachricht, die den Ermittlern zu denken gibt: Wenn der erste Schnee fällt, kehre ich zurück. Die Tatwaffe findet sich unweit des Tatorts – auf dem Grab einer jungen Frau, die Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben kam. Josefine Miller, genannt Joy, zog vor Kurzem von Berlin aufs Land. Auf dem Anwesen der Alten Mühle führt sie das Leben einer Mutter und Hausfrau: Sie arbeitet in Teilzeit bei der Polizei, kümmert sich um Kind und Haushalt. Doch Colin Westheim, ein Kommissar mit legendärem Ruf, bezieht sie trotzdem in die Ermittlungen der Sonderkommission Kronos ein.

    Zu den Verdächtigen gehören die beiden Söhne des Mordopfers. Es handelt sich um zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Julius ist Staranwalt in New York, Manuel hat das Down-Syndrom und lebt in einer betreuten Wohnstätte bei Schwandorf. Die Ermittlungen laufen erstaunlich gut. Der Täter wird nach wenigen Tagen gefasst. Doch ein ungutes Gefühl begleitet Joy bis zum Schluss.

    Ein Dorf, das schweigt.

    Ein Einsatzleiter, der ein dunkles Geheimnis verbirgt.

    Zwei unterschiedliche Brüder, verbunden durch die Liebe zur Mutter. Und durch die Rache am Vater?


    Das Cover

    Durch die kräftigen Farben ist das Cover ein Eyecatcher, verrät auch um wen es in dem Krimi geht uns lässt Spannung aufkommen. Mir gefällt die Farbkombination von dunkelblau, rot und weiß sehr gut.


    Meine Meinung

    Die ersten 50-60 Seiten ließen sich sehr flüssig lesen und haben meine Neugierde geweckt. Die Autorin baut sich eine solide Grundlage, die mich als Leserin durchaus gelockt hat. Leider fehlten dem Krimi einige essentielle Zutaten, die ein guter Krimi meiner Meinung nach haben muss. Mir fehlt zum einen ein ordentlicher Spannungsbogen. Spannung kam bei diesem Krimi nur mäßig bis kaum auf. Oftmals wurden Sätze oder unwichtige Satzteile wiederholt, bis ich teilweise doch schon ein wenig davon genervt war. Außerdem warf die Autorin mit Klischees nur so um sich. Da hätte mindestens die Hälfte weniger auch gereicht.

    Die Charaktere waren meiner Meinung nach unglücklicherweise auch nicht nach meinem Geschmack. Joy war mir zu blass, ihre Entscheidungen wirkten auf mich teilweise sehr unrealistisch und die Geschichte um ihre Familie war überflüssig, da ihr Sohn und ihr Mann mehr und mehr zu Randbemerkungen wurden. Ich habe nichts gegen die Verwendung von rüpelhafter Sprache. Im Gegenteil, richtig eingesetzt, kann sie einen Charakter formen, ihm Details verleihen und ihn so realistischer wirken lassen. Zu Beginn fand ich das bei Colin auch passend, es wurde aber immer mehr das einzige, was er von sich gab. Im Großen und Ganzen war die Idee mit den gegensätzlichen Polizisten eine Gute. Für meinen Geschmack wurde sie aber nicht gut genug umgesetzt.

    Die Ermittlungsarbeiten wirkten auf mich nicht ausreichend recherchiert und irgendwie sehr schwammig. Das bin ich von Krimis anders gewohnt. Dafür gefiel mir der Mord gleich zu Beginn des Buchs sehr gut. Die Autorin schaffte es durch ihre Beschreibungen den Mord sehr realistisch darzustellen und konnte somit ein paar Pluspunkte machen.

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven von Joy und Colin. Der Klappentext war ausschlaggebend für mich das Buch zu lesen. Leider entsprach dieser Krimi nicht meinem Geschmack und daher plane ich aktuell auch nicht den zweiten Teil der Reihe zu lesen.

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    Cover des Buches Schweigende See (ISBN: 9783404179367)

    Bewertung zu "Schweigende See" von Nina Ohlandt

    Schweigende See
    Tamileinvor 3 Monaten
    Solide Fortsetzung der Krimireihe

    Das Cover

    Das Cover ist nicht unbedingt sehr spektakulär, passt aber wunderbar zum einen zur Geschichte und zum anderen zu den Vorgängerbänden. Im Bücherregal sieht es sicherlich wunderbar passend aus. Ich würde sagen, dass es schon neugierig auf den Inhalt macht, aber kein Eyecatcher ist.


    Meine Meinung

    Ich habe bereits die Vorgängerbände gelesen und konnte mich daher wunderbar und schnell in die Geschichte einfinden. Die Geschichten der einzelnen Bände sind in sich geschlossen und unabhängig voneinander lesbar. Ich würde dennoch empfehlen sich an die Reihenfolge zu halten, da man die Charaktere einfach anders und besser kennen lernt. Der Krimi ist ein regionaler Krimi und spielt auf der bei deutschen Touristen sehr beliebten Insel Sylt.

    Die Autorin hat einen Krimi geschrieben, der mich rundum unterhalten hat. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, angenehm und die Geschichte gut nachvollziehbar. Mit ihren Beschreibungen führt die Autorin den Leser auf die Insel Sylt und lässt ein wenig kriminalistisches Urlaubsfeeling am Leseort aufkommen. Das muss man auch erst einmal schaffen, oder?

    Dieses Mal fand ich es leider irgendwie ein wenig vorhersehbar und die Autorin hat mich nicht großartig überraschen können. Dennoch ein gut geschriebener, solider und unterhaltsamer Krimi, der sich gut in die Reihe einfügt und Lust auf mehr macht.

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    Cover des Buches Dem Traummann auf der Spur (ISBN: 9783967140491)

    Bewertung zu "Dem Traummann auf der Spur" von Karin Lindberg

    Dem Traummann auf der Spur
    Tamileinvor 3 Monaten
    Einer Privatdetektivin auf der Spur

    Das Cover

    Durch die grünen Palmenblätter und die rosafarbenen Blumen wirkt das Cover sehr sommerlich, locker und leicht. Auch die Kamera ist interessant in Szene gesetzt und passt wunderbar zum Beruf der Protagonistin Erin. Ich habe bisher nur diesen einen Band der Reihe gelesen, habe mir aber dennoch die anderen Cover angesehen. Dem Traummann auf der Spur passt wunderbar in die Reihe. Es ist sofort erkennbar, dass die Bücher zusammengehören.


    Meine Meinung

    Wer hier, wie ich, einen lockeren und leichten Roman erwartet, der wird nicht enttäuscht. Das Cover deutet es schon an, der Inhalt passt ebenfalls perfekt dazu. Erin, unsere Hauptfigur, ist Privatdetektivin. Daher ist die Kamera auf dem Cover, meiner Meinung nach, auch sehr gut gewählt. Bleiben wir doch direkt bei Erin. Ihren Job scheint sie gut zu machen, schließlich verdient sie einen Haufen Kohle, hat auch genügend Aufträge. Dennoch lebt sie in einer schäbigen Gegend und allein die Beschreibungen ihrer Wohngegend haben mir Gänsehaut verpasst. Doch all das hat seine Gründe, die man im Laufe der Geschichte noch erfahren wird. All das macht Erin noch sympathischer für mich. Ich mochte sie wirklich gerne, habe ihre Geschichte genossen und sie in mein Herz geschlossen. Sie ist eine tolle Hauptfigur, die durch ihre Handlungen, Entscheidungen und Emotionen authentisch dargestellt wird.

    Auch der Schreibstil lässt keine Wünsche offen, schafft eine angenehme Atmosphäre und baut dort Spannung auf, wo sie benötigt wird. Die Geschichte plätschert vor sich hin, nimmt das ein oder andere Geheimnis mit und stimmt dabei einen humorvollen Ton an.

    Obwohl ich die ersten beiden Romane der Reihe nicht gelesen habe, habe ich mich gut mit der Geschichte zurechtgefunden. Es wurde immer alles ausreichend erklärt und ich habe keine Informationen vermisst. Das hat die Autorin wirklich sehr gut gelöst. Auch das Ende hat die Autorin geschickt gewählt und mich damit auch noch einmal überrascht. Leider fehlte mir irgendwie noch ein bisschen der Pepp, das gewisse Etwas. Ja, das Buch war zeitweise auch sehr spannend geschrieben, aber ein richtiger Höhepunkt fand sich meiner Meinung nach nicht.

    Dennoch: eine humorvolle, unterhaltsame Geschichte, der vielleicht noch ein bisschen Pepp fehlt. Als leichte Quarantänelektüre absolut zu empfehlen.

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    Cover des Buches Libellenjahre (ISBN: 9782496701500)

    Bewertung zu "Libellenjahre" von Izabelle Jardin

    Libellenjahre
    Tamileinvor 3 Monaten
    Grandioser Auftakt einer Familiensaga.


    Das Cover

    Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut, sodass ich mir dann auch den Klappentext dazu durchgelesen habe. Ich liebe Familiensagas und war ab dem Moment Feuer und Flamme. Die Frau in der Mitte des Covers trägt Kleidung, die für die 1930er Jahre typisch ist. Es gefällt mir sehr gut, dass bei der Gestaltung auf sehr viele Details, wie Kleidung und Frisur, geachtet wurde. Auch der verträumte Blick der Frau passt wunderbar zu der Hintergrundkulisse.


    Meine Meinung

    Vorab möchte ich sagen, dass dieses Buch das erste ist, das ich von Izabelle Jardin lese. Ich bin ein großer Fan von Familiensagas und habe mich sehr gefreut, als ich es entdeckt habe. Mir ist es immer wichtig, dass historische Romane, ohne phantastische Elemente, gut recherchiert werden. Das ist bei diesem Buch der Fall. Ich war begeistert über die ausführliche Recherche und kann hier nur mein Lob aussprechen. Ich habe mich in diese Zeit versetz gefühlt.

    Besonders erwähnenswert ist der tolle Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. Die Seite flogen nur so dahin und ich habe mich gewundert, wie schnell die Geschichte dann doch vorbei war. Die Autorin hat ein Talent, recherchierte Fakten interessant darzustellen und dem Leser verständlich zu machen. Außerdem verknüpft sie die schwere Zeit, die Deutschland durchmachen musste, mit einer Geschichte rund um ein junges Pärchen. Ich beschäftige mich selbst viel mit dem zweiten Weltkrieg, daher mangelte es nicht an Bildern in meinem Kopf. Doch die Autorin schaffte es, den dunklen Dunst mit Lichtblicken zu spicken, sodass nicht nur die Verzweiflung der Zeit spürbar wurde, sondern eben auch diese Lichtblicke.

    Die weibliche Hauptfigur, Constanze von Warthenberg, wurde mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Sie ist empathisch, zeigt Mut und ist darüber hinaus auch noch Mitglied des ostpreußischen Adelsgeschlechts. Eine wirklich wundervoll charakterisierte Frauenfigur, die durch ihre Handlungen und Entscheidungen so real wirkt. Doch auch die restlichen Figuren der Geschichte wurden mit Tiefen und Details ausgestattet. Keine der Figuren wirkt flach oder oberflächlich.

    Mein einziger „Kritikpunkt“ ist der wahnsinnige Cliffhanger am Ende des Romans. In Anführungsstrichen, weil er sich wunderbar in die Geschichte einfügt und ich ihn perfekt gesetzt finde.

    Izabelle Jardin zeigt hier ein grandioses Können und ich bin gespannt, ob es dieses Jahr etwas im Familiensagabereich gibt, dass dieses Buch noch toppen kann. Vielleicht der zweite Teil der Saga? Der erscheint zum Glück wird die Reihe im Oktober diesen Jahres. Für Fans von Familiengeschichten, Geschichten rund um den zweiten Weltkrieg und Fans von Adelsgeschichten kann ich hier eine absolute Empfehlung aussprechen. 




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    Cover des Buches Frankfurt am Mord (ISBN: 9783740806514)

    Bewertung zu "Frankfurt am Mord" von Uwe Krüger

    Frankfurt am Mord
    Tamileinvor 4 Monaten
    Eine große Portion hessische Spannung für Zuhause.

    Klappentext

    Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ...


    Das Cover

    Frankfurt auf den Kopf gestellt - ein interessantes Bild, das ein echter Eyecatcher ist. Ich mag die Farbgestaltung des Covers sehr gerne und finde auch, dass die Skyline Frankfurts super zur Geltung kommt. Allerdings dachte ich nicht unbedingt als erstes an einen Krimi, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe.


    Meine Meinung

    Leider wusste ich zu Beginn nicht, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelte. Allerdings habe ich mich nicht verloren gefühlt. Die Autoren haben alle Handlungsstränge erklärt und auch die Protagonistin Karola Bartsch wurde gebührend eingeführt, sodass ich mich recht gut in die Geschichte und die Hintergründe einfinden konnte.

    Besonders hervorzuheben ist die besondere Sprache des Krimis. Ich bin ja ein totaler Fan von Lokalkrimis. Bisher habe ich allerdings immer nur schwäbische, oder auch ab und an westfälische Krimis gelesen. Das Verständnis war da natürlich von vornherein gegeben. Obwohl meine Eltern selbst aus Hessen stammen, wurde bei uns Zuhause nie großartig in Dialekten gesprochen. Ich war also gespannt auf die Umsetzung des hessischen Dialekts und wurde nicht enttäuscht. Ich konnte mich sehr gut einfinden und die Gespräche ließen mich immer wieder schmunzeln. Nicht alle Wörter sagten mir auf Anhieb etwas, sodass ich doch ein wenig googeln musste. Das finde ich allerdings überhaupt nicht schlimm - im Gegenteil; es verleiht dem Krimi Authentizität. Ein großer Pluspunkt meinerseits.

    Auch den Schreibstil kann ich als angenehm bezeichnen. Die Autoren haben eine interessante Protagonistin geschaffen, die eben kein weichgezeichneter Charakter ist, sondern auch Ängste und Schwächen hat. Frankfurt nimmt in dem Krimi natürlich einen großen Stellenwert ein und die Autoren ließen es sich nicht nehmen, die Stadt ebenfalls ausführlich zu charakterisieren.

    Meiner Meinung nach handelt es sich um einen rundum gelungenen und spannenden Krimi, der mich gut unterhalten hat. Ich möchte mir allerdings auch noch den ersten Band zu Gemüte führen und bin sehr gespannt, wie es in Zukunft in und um Frankfurt für Karola Bartsch weitergeht.

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    Cover des Buches Die Geliebte des Kaisers (ISBN: 9783404179459)

    Bewertung zu "Die Geliebte des Kaisers" von Peter Dempf

    Die Geliebte des Kaisers
    Tamileinvor 5 Monaten
    Historischer Roman, leider ganz anders als erwartet.

    Ich konnte das Buch im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen. Vielen Dank für das Vertrauen.



    Klappentext

    Rom, im Jahr 1001. Otto III., römisch-deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, liegt im Sterben. Es ist Winter, und er und seine Getreuen sind auf der Flucht aus Rom, wo Unruhen ausgebrochen sind. Ottos letzte Bitte an seine Geliebte Mena: Sie soll dafür sorgen, dass sein Herz nach Augsburg gelangt. Der Grund: Sie trägt sein ungeborenes Kind unter dem Herzen, den letzten Spross und Erben seiner Linie, und das Herz ist ihr einziger Beweis.

    Mit dem Mut der Verzweiflung schließt sich Mena einem Trupp wagemutiger Kaufleute an, die mit Schlitten dem Winter trotzen und als Erste im Jahr die Alpen zu überqueren versuchen. Doch sie wird gejagt, denn der Kampf um Ottos Nachfolge hat begonnen und ihre Gegner sind unberechenbar ...


    Das Cover

    Tatsächlich bin ich auf das Buch erst aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Ich habe mich durch die Lesejury geklickt, dabei fiel mir das Cover ins Auge und ich wurde neugierig. Es handelt sich hierbei um kein besonders außergewöhnliches Cover, dennoch hat es meine Neugierde geweckt. Es passt gut zum Inhalt und zeigt deutlich die Jahreszeit an, in der der Roman spielt.


    Meine Meinung

    Besonders hervorheben möchte ich den angenehmen und lebhaften Schreibstil des Autors. Peter Dempf hat es geschafft, dass ich mich im Rom von 1001 wiedergefunden habe. Durch geschicktes Wordbuiling und passende Artikulationen erschuf er eine realwirkende Atmosphäre, die mich in den Bann zog.

    Leider war das auch schon alles, was mich an dem Buch begeistert hat. Stattdessen hat mich das Buch beinahe die ganze Lesezeit über enttäuscht. Was ich als sehr störend empfunden habe, waren die wahnsinnig langatmigen Szenen. Besonders lang und zäh war die Szene der Alpenüberquerung. Mena und die Kaufleute müssen durch den Schnee und die Alpen überqueren. Leider zog sich diese Szene so sehr, dass ich irgendwann ziemlich genervt war. Auch gab es besonders in diesem Teil meiner Meinung nach ziemliche Logikfehler, Ungereimtheiten und Widersprüche.

    Trotz der teilweise sehr langen Beschreibungen und Szenen fehlte es den Charakteren an Tiefe und Detail. Sie wirkten auf mich eher oberflächlich und ich konnte keine Sympathien aufbauen. Daher fiel es mir teilweise auch sehr schwer, dem Buch zu folgen und "dranzubleiben".

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    Cover des Buches Das letzte Gericht (ISBN: 9783839321409)

    Bewertung zu "Das letzte Gericht" von Richard Fasten

    Das letzte Gericht
    Tamileinvor 5 Monaten
    Rezepte und Informationen in Einem

    Das Cover

    Ich finde das Cover sehr interessant. Es ist mal etwas Anderes und weckt im Betrachter trotzdem die Neugier. Durch die verschiedenen abgebildeten Promis, weiß man gleich, wessen letzte Mahlzeiten einen mindestens in diesem Bucherwarten werden. Auch finde ich die Aufmachung mit der Kellnerhand, die die Essensglocke anhebt, sehr cool gemacht.


    Meine Meinung

    Vorab kann ich schon mal sagen, dass dieses Buch viel mehr ist, als nur eine einfache Rezeptsammlung. Stattdessen bekommt der Leser die Möglichkeit zu jedem der 60 Prominenten mehr zu erfahren. Jeder Promi wird in Form einer kurzen Biographie näher beleuchtet, doch der besondere Fokus liegt dabei auf den letzten Mahlzeiten der jeweiligen Person. Wie kam es zur letzten Mahlzeit, sprich war es eine Henkersmahlzeit, wurde der Promi ermordet, gab es einen Unfall, ...?

    Dieses Zusammenspiel war der Hauptgrund, warum ich mich für dieses Buch interessiert habe. Zugegeben, es ist schon etwas merkwürdig ein Buch zu kaufen/lesen, welches sich irgendwie um den Tod dreht, aber dann doch nicht direkt. Dennoch finde ich, dass das Buch überaus interessant ist, viele Neuigkeiten bietet und mich zudem noch unterhalten hat. Außerdem habe ich mir das ein oder andere letzte Gericht des Buchs markiert und möchte es bald nachkochen.

    Es ist also nicht nur ein einfaches Kochbuch, von dem wir sicherlich alle genug Zuhause haben, sondern hat nebenbei noch einen informativen und unterhaltsamen Charakter. Aufgrund des angenehmen Schreibstils, der kurzen Kapitellänge (meistens sind es zwischen 4 und 8 Seiten) und der gut ausgewählten Prominenten war das Buch für mich ein sehr schönes Buch für Zwischendurch. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich in die Personen hineinzuversetzen und mir ist teilweise ganz schön das Wasser im Mund zusammengelaufen. Der große Vorteil ist, dass man es nicht am Stück lesen muss, sondern immer wieder auch für kurze Zeit zu dem Buch greifen kann - perfekt also für kurze Bus- und Zugfahrten.


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    Cover des Buches Drei Leben mit dir (ISBN: 9783964433862)

    Bewertung zu "Drei Leben mit dir" von Kerstin Böhm

    Drei Leben mit dir
    Tamileinvor 5 Monaten
    Was wäre, wenn...

    Das Cover

    Das Cover ist voll mein Ding. Ich mag das Zusammenspiel der Farben. Die Gestaltung ist dem kreativen Kopf hinter diesem Cover sehr gut gelungen. Es fällt einem sofort ins Auge und macht neugierig auf den Inhalt. Besonders gerne mag ich die Schmetterlinge, die das Cover abrunden und noch interessanter gestalten.


    Meine Meinung

    Der Klappentext dieses Buchs machte mich beim ersten Lesen sofort neugierig, weil ich so eine Geschichte bisher noch nicht gelesen habe. Über so etwas freue ich mich immer sehr, da neue Geschichten gerne gesehen sind. Frischer Wind tut schließlich gut ;)

    Die Dreierkonstellation aus Marc, Jonas und Rebecca (unserer Zeitreisenden) besteht schon seit ihrer Jugend. Die drei verbringen viele gemeinsame Momente miteinander und werden unzertrennlich. Irgendwann entwickeln sie untereinander Gefühle für einander und aus drei Freunden wird ein Liebesdreieck. Rebecca entscheidet sich für einen der beiden Jungs. (Für welchen, wird natürlich nicht verraten.) Doch jetzt wird’s erst richtig interessant: Rebecca kann in der Zeit reisen und somit ihren Weg ändern und ihr Leben neu gestalten. Somit wandert Rebecca irgendwann im Laufe des Buchs zurück an den Zeitpunkt ihrer Entscheidung und durchlebt ihr Leben ab dann erneut. Wie der Titel schon erzählt, reisen wir mit Rebecca durch drei ihrer Leben. Das kann schon mal ganz schön emotional werden.

    Die Geschichte hat mich auf der einen Seite sehr gut unterhalten, wenn es auch in zwischendurch zu, meiner Meinung nach, unnötigen Längen kam. Manche Situationen wurden zu ausführlich beschrieben oder wiederholten sich. Auf der anderen Seite überzeugte die Autorin durch einen angenehmen Schreibstil, der mich nur so durch das Buch fliegen ließ. Außerdem hat sie eine sehr bildhafte Erzählweise, die mir den Einstieg ins Buch sehr leicht gemacht hat. Die Emotionen, die die Protagonistin durchlebt, haben auch mich erreicht und somit hat mich das Buch selbst auch sehr berührt.

    Die Figuren waren allesamt gut ausgearbeitet und ich habe zu jedem einzelnen eine gute Verbindung gespürt. Besonders gut gefallen haben mir in diesem Buch die Sidekicks, wie zum Beispiel drei Mütter, die die Geschichte ganz nebenbei wundervoll auffrischen.


    Sicherlich fragen wir alle uns ab und zu Was wäre, wenn…?. Die Autorin hat mit diesem Roman eine tolle Geschichte geschaffen, die mich auch zum Nachdenken angeregt hat. Das Buch hat noch einige Tage bei mir nachgeklungen, was ich im Übrigen sehr gerne mag. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die auch mal etwas Neues lesen und ausprobieren möchten. Bis auf zwischenzeitlich auftauchende Längen war es ein Roman, der mich sehr gut unterhalten hat.

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