TanteGhost

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der Wahrheitsfinder - Der Kreis der Dämmerung (ISBN: 9783570401255)

    Bewertung zu "Der Wahrheitsfinder - Der Kreis der Dämmerung" von Ralf Isau

    Der Wahrheitsfinder - Der Kreis der Dämmerung
    TanteGhostvor 4 Stunden
    Kurzmeinung: Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit der Zeit um den 2. Weltkrieg und birgt für Rebecka ein Verhängnis.
    David und Rebecka und Hitle

    Teil 2 der Reihe beschäftigt sich mit der Zeit um den 2. Weltkrieg und birgt für Rebecka ein Verhängnis.


    Inhalt: David und Rebekka kommen nicht zur Ruhe. Immer wieder müssen sie vor dem Kreis der Dämmerung fliehen. So landen sie am Ende in Deutschland, wo allerdings Herr Hitler seinem Volk aus der großen Wirtschaftsflaute heraus hilft und seine Judenverfolgung beginnt. Rebecka ist Jüdin und als die beiden Deutschland nicht mehr rechtzeitig verlassen können, wird Rebecka verschleppt, während David einen kleinen Erfolg gegen den Kreis erringen kann. 

    Gegen seinen Willen wird David nach England verschleppt, wo er wieder für den Geheimdienst arbeitet. Allerdings nur, um Informationen über Rebecka zu bekommen.

    Der 2. Weltkrieg endet und Rebecka ist noch immer verschwunden. Doch David hat seine Trauer überwunden und kämpft nun um so verbissener. 


    Fazit: Auf jeden Fall knüpft dieses Buch nahtlos an den ersten Band an. Man könnte meinen, dass Herr Isau alles auf einmal geschrieben hat und am Ende alles aufgeteilt hat, weil der Verlag keinen Wälzer mit 2000 Seiten raus bringen wollte. - Auf jeden Fall sollte man die Bände der chronologischen Reihenfolge nach lesen. Nur kann sich einem der volle Umfang dieses Monumentalen Gesamtwerkes komplett erschließen. 

    Stil und Story waren also genau wie im ersten Band und schon auf den ersten 50 Seiten sind 2 Leute verstorben. - Das Sterben geht also munter weiter. Allerdings auf der falschen Seite. Und in diesem Buch kommen ja nun auch noch Hitler und seine Schergen dazu. 

    Die Story an sich ist für mich insofern aufreibend gewesen, dass ich absolut nicht verstehen konnte, warum Rebecka und David nicht früher verlassen haben. Wenn ihm Rebecka so lieb war, warum hat David nicht wenigstens sie in Sicherheit gebracht. - Was dann passiert ist, war quasi unausweichlich. Ich zumindest, habe es kommen sehen. 


    Auch diesen Band habe ich quasi inhaliert. Obwohl ich mit den Ereignissen alles andere als einverstanden bin. Eigentlich hoffe ich ja nach wie vor, dass Rebecka in einem der nächsten Bände wieder auftaucht und vielleicht auch endlich ein Kind mitbringt. Verdient hätte es David in jedem Fall. 

    In diesem Buch hatte ich allerdings auch wieder Kopfkino. Zumindest teilweise konnte ich das Versteckspiel bildlich richtig gut nachvollziehen.

    Ja und die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion sind so fließend, dass das für mich absolut nicht mehr ersichtlich war. Herr Isau hat hier alles komplett geschockt miteinander verwoben. 


    Ich bewerte das Buch mit den vollen 5 von 5 möglichen Sternen. Dieses Gesamtwerkes ist einfach nur monumental. Wenn man es nicht noch gesagt bekäme, dass es eben wirklich nur Fiktion ist, könnte man wirklich glauben, das alles wäre genau so gelaufen.


    Ich kann dieses Buch leider nur mit Einschränkungen empfehlen. Man sollte hier unbedingt die chronologische Reihenfolge beachten. Nur so kann sich einem Leser ein großes Gesamtbild ergeben. 

    Man würde verstehen, was man liest, sollte man die Reihenfolge nicht einhalten, aber eben entginge einem das Groß. 

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    Cover des Buches Mind Control (ISBN: 9783453438934)

    Bewertung zu "Mind Control" von Stephen King

    Mind Control
    TanteGhostvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Der dritte Band einer Reihe, die man nicht der chronologischen Reihenfolge nach lesen muss.
    Bill Hodges im Finale

    Der dritte Band einer Reihe, die man nicht der chronologischen Reihenfolge nach lesen muss.


    Inhalt: Mr. Mercedes dämmert in einem katatonischen Zustand in seinem Krankenhauszimmer vor sich hin. So denkt man es zumindest. Doch längst ist sein Zustand nur gespielt und er ist zumindest geistig wieder besser auf der Höhe, als er es vor dem Angriff auf ihn war.

    Mit Hilfe seiner geistigen Fähigkeiten kann er Menschen manipulieren, kann sie sich zu Sklaven machen und schreckt davor auch nicht zurück. Noch immer darauf bedacht, so viele Menschen wie möglich umzubringen, verfolgt er seinen Plan jetzt mit Hilfe ausgedienter Spielkonsolen und geistigen Besitzansprüchen.

    Bill Hodges indes, kämpft gegen diesen, seinen Erzfeind und gleichzeitig gegen Krebs.


    Fazit: Ich habe die Reihe weder vollständig, noch nach der chronologischen Reihenfolge gelesen. Zwei Teile hatte ich von dieser Reihe. Wobei hier jeder Teil wirklich sehr gut als einzelnes Buch gelesen werden kann. Alles, was man wissen muss um in der Handlung gut mit zu kommen, wird noch einmal erklärt. Ja, man kann sagen, dass die einzelnen Teile gut ins ich abgeschlossene Bücher sind.

    Vom Schreibstil her, war ich allerdings nicht so wirklich gefesselt. Stephen King war mal wesentlich besser, was unterschwelligen Horror anging. Hier liefert er zwar einen recht spannenden Roman ab, aber irgendwie wirkt alles an manchen Stellen nicht wirklich wie ein King. Wenn dann die handelnden Personen plötzlich in Gefühlsduseleien verfallen und den Tränen nahe irgendwelche Schicksalsschläge beweinen, war ich einfach nur noch angepisst. Das passt nicht wirklich hier rein.

    Auch der Schreibstil an sich wirkte stellenweise ziemlich holprig und gerade so, als wäre da ein Autor sein Debüt am Schreiben. Das hat stellenweise geholpert, dass es mich fast aus der Handlung katapultiert hat.

    Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich in diesem Fall auch kein Kopfkino hatte, als ich gelesen habe. Ich wollte es eben einfach nur zu Ende gelesen haben. Denn auf der einen Seite war ich nicht wirklich gefesselt, auf der anderen Seite aber wollte ich dann auch wissen, wie die Sache ausgeht. - Am Ende bin ich dann mit einem ordentlichen Abschluss belohnt worden. Es war zwar nicht unbedingt ein Happy End, aber zumindest war das Ende logisch und schlüssig. Alles war aufgeklärt und zu einem Abschluss gekommen.


    Der Horror ist in diesem Buch eher unterschwellig zu sehen. Er besteht darin, dass ein Wahnsinniger eben mal die Kontrolle über das Hirn anderer Leute übernehmen kann. Ein ausgeklügelter Plan bemächtigt ihn dazu, die Leut ein den Selbstmord zu treiben.

    Diese Fähigkeiten des Mörders und der Weg dahin, haben sich nur langsam ergeben. Stück für Stück hat der Autor hier die Bombe platzen lassen und so für eine unterschwellige Spannung gesorgt, die mich am Ende dann doch bei der Stange gehalten hat.

    Kein herausragender Horrorroman, wie es zu Kings besten Zeiten war. Aber immerhin ein Stoff, der mal für etwas Abwechslung gesorgt hat.


    Ich weiß nicht, ob ich das Buch empfehlen soll. Dafür war ich selber zu gespalten, was die Lektüre angeht. Ich habe das Buch am Ende gelesen, um es gelesen zu haben, aber wirklich  interessiert hat mich das Schicksal der Protagonisten jetzt nicht wirklich. Dafür war alles irgendwie komisch geschrieben.

    Nun ja, es ist zu Ende.

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    Cover des Buches Das Jahrhundertkind - Der Kreis der Dämmerung (ISBN: 9783570401248)

    Bewertung zu "Das Jahrhundertkind - Der Kreis der Dämmerung" von Ralf Isau

    Das Jahrhundertkind - Der Kreis der Dämmerung
    TanteGhostvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Anders als erwartet, aber auf seine Art richtig genial. Einfach nur ein super Auftakt zu einer Reihe.
    Das Buch war auf jeden Fall anders, als ich es erwartet habe

    Anders als erwartet, aber auf seine Art richtig genial. Einfach nur ein super Auftakt zu einer Reihe. 


    Inhalt: David wird als Jahrhundertkind geboren. Das hat aber für sein Leben erst einmal keine weitere Bedeutung. Er lebt schon immer mit den seltsamen Anwandlungen seines Vaters. Immer wieder bekommt dieser seltsame depressive Anfälle. 

    Nach dem Tod des Vaters bekommt David mit dem Erbe auch endlich das geschriebene Vermächtnis seines Vaters. Nun weiß er, warum sein Vater diesen Verfolgungswahn hatte. Aber er weiß nun auch, nach was er selber jagen muss. 

    David will im Weltkrieg sterben, schafft das aber nicht. Er kehrt zurück, beendet seine Ausbildung, findet eine Frau, einen Job und ist doch immer wieder auf der Flucht und gleichzeitig auf der Jagd. 


    Fazit: OK, es sind insgesamt vier Bände. Das ist mir aber auch erst bewusst geworden, als ich die Buchdaten für diesen Blogpost zusammen gesucht habe. Im Grunde ist das aber erst einmal egal. Die drei Bände, die ich habe, werden ja zeigen, ob ich mir auch den vierten holen werde. 

    Erwartet habe ich mir Fantasy. Dem Titelbild nach schon fast epische Fantasy. Aber bekommen habe ich hier irgendwie Geschichtsunterricht. - Durch die eingewebte Geschichte um David war es recht interessanter Geschichtsunterricht. Aber vieles ist mir eben doch durch etliche Podcasts oder auch aus der Schule bekannt gewesen. 

    Fantasy gab es durch den Kreis der Dämmerung, der vorerst nur am Anfang erwähnt wurde. Dass die Herren der Schöpfung nicht ganz koscher sind, war mir irgendwie von Anfang an klar, aber was sie dann am Ende wirklich im Schilde führen, schlägt dem Fass fast den Boden aus. - In der folgenden Handlung tritt dieser Kreis erst einmal in den Hintergrund und gerät fast in Vergessenheit. 


    Beim Lesen bin ich ab und zu über die Sprache gestolpert. Stellenweise drückt sich Herr Isau schon recht altbacken und umständlich aus. Es passt zur Handlung, keine Frage. Und ich habe mich auch daran gewöhnt, dass der eine oder andere seltsame Begriff fällt, aber aus der Handlung hat es mich doch immer wieder heraus befördert. 

    Leseunterbrechungen waren aber kein Problem. Ich bin immer wieder einfach und schnell in die Handlung hinein gekommen. Da brauchte es nicht mal Kapitelunterbrechungen dazu. 

    Auch hat mich das Buch auf eine seltsame Art und Weise gefesselt. Einen Film in meinem Kopfkino hatte ich nicht, aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es dem Protagonisten weiter ergeht. Die Geschichte war einfach zu genial in wirklich geschehenes eingearbeitet. Irgendwie hat es sich wirklich so gelesen, als wenn es diesen David in Echt gegeben hätte und Herr Isau sein Leben hier zu Papier gebracht hätte. 

    Das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Aber da sollten ja noch weitere Bände folgen. 

    Das Lesen an sich, war schon angenehm, aber ein gewisses Grad an Konzentration hat es mir schon abgefordert. Das war jetzt kein Buch, über das man mal eben so weg liest. Aber es war spannend und hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt.


    Auf jeden Fall handelt es sich hier um Fantasy, die ich so noch nicht hatte. Es musste keine eigene Welt dafür erschaffen werden und trotzdem war ich gefesselt und am Ende komplett überzeugt. 

    Empfehlen kann ich dieses Buch in jedem Fall. Alles ist so detailreich wie nötig, aber eben auch genau richtig beschrieben worden. Echt klasse. 

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    Cover des Buches Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie (ISBN: 9783453596467)

    Bewertung zu "Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie" von Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie
    TanteGhostvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Am Anfang komplett zusammenhanglos, dann einfach nur langweilig und am Ende ein wenig Spannung und Abenteuer.
    Wieder kein Finale

    Am Anfang komplett zusammenhanglos, dann einfach nur langweilig und am Ende ein wenig Spannung und Abenteuer.


    Inhalt: Meghan hat sich als Königin in ihrem Eisernen Reich etabliert und regiert es gut und nach bestem Wissen und Gewissen. Nur die Gesundheit macht ihr ein wenig zu schaffen. Immer wieder machen ihr Kreislaufproblem zu schaffen.

    Auf dem Elysium, welches einmal im Jahr von allen Feenreichen abehalten wird sind Meghan und ihr Mann Ash geladen. Sie tauchen dort auch auf, aber ein unvorhergesehener Zwischenfall mit einem Orakel macht Megan nicht gerade beliebter.

    Meghan erfährt von ihrer Schwangerschaft, aber auch davon, dass sie nun eine Entscheidung fällen muss. Ihr Kind wird eine Macht erhalten, wie sie noch keine Fee zuvor hatte.


    Fazit: Was für ein Reinfall. Ich dachte doch echt, dass die beiden Protagonisten nun endlich glücklich und zufrieden leben können. Statt dessen wache ich in einer Geschichte auf, die mit dem vierten Band mal so gar nichts zu tun hat. Vollkommen aus der Luft gegriffen landet der Leser wieder irgendwo zwischen dem ersten und dem zweiten Band. Alles zurück auf Null. Alles zurück auf Feindschaft und Unsicherheit und zurück zu Mord und Totschlag im Feenreich. - Auf diese Weise habe ich die ersten Enttäuschung schon auf den ersten Seiten erlebt.

    Aufgrund der Tatsache, dass ich hier etwas ganz anderes bekommen habe, als ich es erwartet habe, war ich anfänglich ziemlich verwirrt und hatte es mächtig schwer, in die Handlung überhaupt rein zu kommen. Als ich dann aber begriffen hatte, an welcher Stelle ich im Buch dann einmal mehr angekommen war, war ich mächtig enttäuscht. Ich habe nur noch gelesen um es gelesen zu haben und konnte absolut keinen Spaß mehr an dem Buch finden.

    So richtig sinnvoll wurde die Geschichte erst ab dem dritten Teil. Also der Teil, wo es endlich um Megan und Ash und ihr Leben im eisernen Reich geht. Was das davor sollte, entging mir auch hier noch komplett. - In jedem Fall bin ich erst ab da in die Gesichte abgetaucht und habe an den wenigen Seiten Spaß am Lesen gehabt.

    Kopfkino gab es im gesamten Buch nicht. Teilweise habe ich die Zeilen auch einfach nur überlesen, um es eben irgendwie hinter mir zu haben. Aber am Ende war ich dann auch wieder unzufrieden. Das war kein Ende, das war wieder nur eine Art Überleitung zu einem nächsten Band. So wirklich Fragen beantwortet, hat die Autorin hier nicht.


    Alles in Allem wirkt dieser fünfte Band wie einfach mal schnell noch irgendwie hin gegliert, um noch ein paar Dollars zu verdienen. Die ersten vier Wagons des Zuges liefen wohl ganz gut, dass sich Frau Kagawa dachte, sie hängt noch einen Wagon dran. - Aber wenn man mal ehrlich mit sich selber ist, dann hat sie sich damit absolut keinen Gefallen getan. Ich glaube jedenfalls nichts, dass ich mir einen nächsten Band wirklich noch antun werde. Da kann nichts mehr passieren. die Fantasie der Autorin scheint aufgebraucht. Dieser fünfte Band konnte mich null fesseln.

    Sie hat die einzelnen Teile aus Sicht unterschiedlicher Protagonisten geschrieben. Das sollte wohl diesen ausgekauten Kaugummi noch etwas interessanter gestalten. - Bei mir hat es jedenfalls für die totale Verwirrung und die anfängliche Komplettenttäuschung gesorgt.


    Nein, den Band muss man absolut nicht gelesen haben. Irgendwie war das verwirrend. Der Zusammenhang zu den anderen Bänden hat sich mir wirklich erst im letzten Teil ergeben. Bis dahin war das Buch einfach nur eine Qual.

    Man kann nur hoffen, dass Frau Kagawa endlich einsieht, dass sie diese Reihe besser nicht weiter schreibt. Der Drops ist gelutscht.

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    Cover des Buches Das Wesen (ISBN: 9783839810859)

    Bewertung zu "Das Wesen" von Arno Strobel

    Das Wesen
    TanteGhostvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Spannung, Rätsel und ein fulminantes Finale. - Der Wahnsinn!!!
    Arno Strobel hat mich überzeugt

    Spannung, Rätsel und ein fulminantes Finale. - Der Wahnsinn!!!


    Inhalt: Die kleine Juliane stirbt und die Polizei kann einen Psychiater verhaften, der als tatverdächtig erscheint. Allerdings behauptet der, dass er unschuldig ist. Er redet sogar dem jungen Kriminalbeamten noch ein, dass er einen großen Fehler macht und Korruption unterstützt.

    Lichner wird aus dem Knast entlassen und lässt sich scheinbar nichts mehr zuschulden kommen. So lang, bis die Kriminalbeamten scheinbar zufällig wieder vor seiner Tür stehen. Die Überraschung, so scheint es, ist auf beiden Seiten groß. Angeblich wird aus der Wohnung eine Tochter vermisst. Aber Lichner streitet ab, eine Tochter zu haben.

    Die Ermittlungen kommen in Gang und alles wird immer verworrener. Die Ermittlung von vor 16 Jahren tauchen wieder auf und auch die damalige Lebensgefährtin von Dr. Lichner kommt wieder ins Spiel.

    Am Ende kann alles nur durch einen gemeinen Trick aufgeklärt und ins Lot gebracht werden.


    Fazit: Ich muss mal sagen, dass es Arno Strobel echt drauf hat. Die Geschichte hatte von Anfang an so einen unterschwelligen Ton an sich, der mich gleich bei der Stange gehalten hat. Der Dr. Lichner war mir von Anfang an ein ziemlich suspekter Vogel. Als Exknacki so arrogant zu einem Polizisten zu sein…

    Im Laufe der Handlung wurde ich immer verwirrter. Ständig war ich hin und her gerissen und konnte mir absolut nicht darauf einig werden, ob der Vogel nun der Täter war,oder ob es doch die Nicole war. Zeitweise war die für mich einfach nur ein psychisch kranker Mensch und dann kamen aber die seltsamen Verdachtsmomente.

    Auf jeden Fall war das Ende grandios. Auch hier habe ich geschwankt zwischen dem Wahnsinn des Polizisten und der Schuld der Frau. - Was dann aber am Ende als Lösung raus gekommen ist, hat mich komplett verblüfft.

    Gefühlsmäßig hatte ich dann jedenfalls keine Ahnung mehr, ob ich jetzt froh sein soll, dass es so war wie es war oder ob ich ein langes HÄÄÄÄÄÄHHHH in den Raum rufen soll.


    Das Buch enthielt auf jeden Fall Spannung ohne Ende. Ich habe die ganze Zeit jede neue Erkenntnis genommen und versucht, sie in das Puzzle einzufügen. Aber gelungen ist mir das bis zum Schluss nicht.

    Es sind Wendungen eingebaut, die mich immer wieder haben zweifeln lassen, was denn da nun eigentlich passiert. Und genau das hat mich die ganze Zeit bei der Stange gehalten.

    Der Sprecher hatte eine super angenehme Stimme. Er hat alles gleichförmig und in einer sehr angenehmen Tonlage gelesen. Ihm hätte ich noch ein paar Stunden zuhören können. - Aber es gibt ja noch ein paar Bücher von Arno Strobel. Vielleicht liest er die ja dann auch.


    Ich bewerte das Buch auf jeden Fall mit 5 von 5 möglichen Sternen. Arno Strobel hat mich von sich und seinen Werken überzeugt. Ich war gefesselt, es war spannend und die Handlung hatte ein paar sehr interessante Winkelzüge. - Auf so etwas muss man auch erstmal kommen. Und der Täter…. ja, der der war ja mal mehr als krank. Man könnte sagen, dass ich nun auch glaube, dass auch ohne Spladder durchaus etwas richtig gut sein kann.


    Das Buch lohnt sich in jedem Fall. Hinter dem Täter steckt ein Einfallsreichtum des Autor, dass es eine Freude ist. Die Handlung ist richtig gut gestaltet und hat mich die ganze Zeit nicht losgelassen. - Tut euch das Buch ruhig mal an. Mich hat der Autor jetzt  in jedem Fall von sich überzeugt.

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    Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783839893944)

    Bewertung zu "Die Akte Vaterland" von Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland
    TanteGhostvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Die Stimmung der Zeit wird düsterer und die Geheimnisse gefährlicher. Gereon Rath einmal mehr in Gefahr.
    Gereon Rath zwischen Hoffnung und Tod

    Die Stimmung der Zeit wird düsterer und die Geheimnisse gefährlicher. Gereon Rath einmal mehr in Gefahr.


    Inhalt: Im Haus Vaterland wird im Fahrstuhl eine Leiche gefunden. Sie scheint ertrunken zu seine. Doch in einem Fahrstuhl?

    Gereon Rath erscheint viel zu spät am Tatort. Er hat Charly vom Bahnhof abgeholt und wollte nun eigentlich ein paar gemütliche Stunden mit ihr in seiner neuen Wohnung verbringen.

    Im Zuge der Ermittlungen verschlägt es Gereon Rath in die Masuren. Dort ermittelt er in einem kleinen Städtchen, in dem alle, inzwischen drei Opfer, gelebt und gearbeitet habe. Der ehemalige Arbeitgeber der Männer gibt freudig Auskunft, hält aber doch mit einigem hinterm Berg.

    Am Ende gerät Gereon selber in Gefahr und kann nur von einem zunächst Verdächtigen gerettet werden. Er ist sich sicher, hier läuft irgendein linkes Ding. Und das will er aufdecken. - Allerdings hat er in der Zwischenzeit die Rückendeckung von seinen Vorgesetzten verloren, da diese nämlich von den Nazis ausgetauscht worden sind.


    Fazit: Die düstere Stimmung ist in jedem Fall richtig gut wiedergegeben. Die Bedrohung, die durch die wiedererstarkte SA ausgeht, ist allgegenwärtig und super in die Handlung eingearbeitet.

    Der Sprecher ist wirklich super gut für die Handlung geeignet. Allein durch seinen Tonfall ist gibt er die düstere Stimmung zu jener Zeit wirklich sehr gut wieder. Es ist fast so, als wäre die Handlung wirklich für sein Stimme geschrieben worden. Und auch die Betonung bekommt er super hin. Er kann eine raue Stimme imitieren, genau so wie ein verzweifeltes Schreien. Das dann allerdings nicht so laut, dass man gezwungen wäre, leiser zu machen.

    Die Szene mit der Verlobung ist auch super in die Zeit geschrieben. Die Frauen mussten damals noch die Erlaubnis vom Ehemann haben, wollten sie arbeiten. Aus diesem Grund ziert sich Charly, bis sie “ja” sagt. Und auch im Beruf hat sie das eine oder ander Problem, mit männlichen Kollegen, oder auch Verdächtigen, die sie als Polizeibeamtin nicht so wirklich ernst nehmen wollen.

    Auch als Gereon Rath dann selber in große Gefahr gerät, bin ich noch immer nicht dahinter gestiegen, dass er wirklich ein Problem hat, weil da irgendwelche Intrigen hinter seinem Rücken laufen. Das kommt dann auch so nach und nach im Laufe der Handlung erst raus und  steigert die Spannung noch einmal um einiges mehr. - Ich bin jedenfalls kaum davon los gekommen und habe mich fast ein wenig über den Feierabend geärgert, der dann ran war und ich pausieren musste.

    Nach dem Pausieren, genau bis zum nächsten Arbeitstag, bin ich aber super wieder in die Handlung hinein gekommen und wusste gleich, wo ich war und wo der Hase gerade lang  hoppelt. 


    Ich habe ja schon erwähnt, dass ich hier den vierten Band vor dem dritten gehört habe. Was in dem Fall, also bei der Reihe, nicht weiter tragisch ist. Jede Folge baut zwar irgendwo auf die andere auf, aber alles, was man wissen muss und eventuell verpasst hat, wird noch einmal kurz erklärt, was eigentlich vollkommen ausreicht. Auch wenn mir eine Folge zwischendrin gefehlt hat, bin ich super mit gekommen und hatte keine Wissenslücken, die mir das Verständnis irgendwie erschwert hätten. - Ja, jede Folge ist in sich irgendwie abgeschlossen und getrennt voneinander, ohne die chronologische Reihenfolge, kann man die Bücher auch super hören.


    Ich kann dieses Buch durchaus empfehlen. Ganz egal, ob ihr es lest, oder eben hört. Es ist in jedem Fall ein mega Erlebnis. Die Zeit mit der wiedererstarkten SA ist super dargestellt. Und auch die Handlung ist einmal mehr spannend. Eine uralte Verschwörung wird aufgedeckt und Gereon Rath macht sich allein durch sein Auftreten nicht nur Freunde.

    Ein sehr interessantes Zeitzeugnis, was durchaus auch außerhalb der chronologischen Reihenfolge hörbar ist.

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    Cover des Buches Spiel mir das Lied vom Leben (ISBN: 9783451066870)

    Bewertung zu "Spiel mir das Lied vom Leben" von Angela Krumpen

    Spiel mir das Lied vom Leben
    TanteGhostvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Egal ob Buch oder Film. Eindrücklich ist es in jedem Fall.
    Ein literarisches Mahnmal

    Egal ob Buch oder Film. Eindrücklich ist es in jedem Fall.


    Inhalt: Michael Emge kommt schon als Kind in die Mühlen der SS. Erst sind es Ghettos, dann Konzentrationslager. - Doch er überlebt und ist heute ein aktiver Zeitzeuge, der in Schulen und Unis über seine Erlebnisse berichtet. 

    Judith, ein musikalisch begabtes Mädchen, interessiert sich für den Holocaust, seit dem sie das Thema von Schindlers Liste das erste Mal gehört hat. Ihrer Meinung nach, kann sie das Stück nur dann spielen, wenn sie alle Fakten kennt. 

    Michael und Judith reisen nach Polen. Hier kann Michael alles vor Ort erzählen. 


    Fazit: Gleich zu Anfang hatte ich wie ein Aha-Erlebnis. Irgendwie habe ich auf Youtube schon einmal eine Doku gesehen, wo von dem geigenden Mädchen und dem ehemaligen KZ-Häftling erzählt wurde. Schon die Doku hat mich emotional seinerzeit so mitgenommen, dass ich mal gespannt war,  wie das Buch sein würde.

    Und es war gut. Richtig gut. Von Anfang an war ich an die Zeilen förmlich gefesselt und es war mir nahezu unmöglich, mich davon los zu machen.

    Ganz besonders waren für mich auch die Zeichnungen, die stellenweise mit abgedruckt waren. Das waren Bilder eines Kindes. Dieses Mädchen hat einfach gezeichnet, was es gesehen hat. 


    Es kam der Punkt, da hat mich die Geschichte des ehemaligen Häftlings so gefesselt, da habe ich das, was über das Mädchen geschrieben wurde, einfach nur noch als störend empfunden. - Zumal sie dann irgendwann indirekt zuvegegebbhaz, dass ihr alles irgendwie zuviel wurde. Aber in dem Moment konnte sie es nicht zugeben, weil ständig eine Kamera um sie rum war. 

    Die Stimmen, die sie für nicht ganz dicht halten, kann ich durchaus verstehen. 


    Alles in allem hat mich aber vorrangig die Geschichte des alten Herren gefesselt. Schonungslos erzählt er alles so, wie er es eben erlebt hat. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und er schont niemanden. Auch der Hass, den er Jahre nach dem Holocaust erlebt hat, lässt er nicht unerwähnt. - Meine Hochachtung dafür. 


    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, den die Wahrheit von damals interessiert. Der nicht als wahr und gegeben hinnimmt, was uns “Schindlers Liste” sagt. 

    Michael Emge räumt auf und erzählt die Wahrheit. Wir müssen nur zuhören.

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    Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)

    Bewertung zu "Plötzlich Fee - Herbstnacht" von Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht
    TanteGhostvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Weitere Handlung nach dem vermeintlichen Finale. Und Spannung gibt es auch dazu.
    Aus einer anderen Sicht

    Weitere Handlung nach dem vermeintlichen Finale. Und Spannung gibt es auch dazu.


    Inhalt: Ash und Puck sind auf dem Weg ans Ende der Welt. Dort will Ash unbedingt eine Seele bekommen, um wieder bei Meghan sein zu können. Die ist inzwischen Königin des eisernen Reiches. Ein Reich, wo eine alte Fee nicht existieren kann. Das Eisen würde sie umbringen. Genau aus diesem Grund will Ash eine Seele haben. Er will zu Meghan, ohne dass ihn das ganze Eisen um ihn herum tötet.

    Auf der Reise treffen Ash und Puck ihre für tot gehaltene Liebe wieder. Genau sie hilft Ash dann bei seinem Vorhaben. Genau sie erklärt ihm auch den Grund, warum sie nie preisgegeben hat, dass sie noch lebt..

    Ash kommt auf dem Feld er Prüfungen an und legt dann seine Prüfung auch ab.


    Fazit: Ein fantastisches Heldenepos, so würde ich diesen Band bezeichnen wollen. Nichts ist mehr mit Krieg und Totschlag. Dafür begeben sich unsere Protagonisten aber auf eine Reise, die nicht unbedingt ungefährlich ist. 

    Julie Kagawa holt mal wieder als aus ihrer fantastischen Trickkiste, was sich ein Leser nur wünschen kann. Da gibt es plötzlich eine Art Totenreich. Da stehen Märchengestalten vor unseren Protagonisten, werden zu Freunden und man trifft alte Bekannte wieder.

    Die Gefahren kommen aus dem Nichts, dass sogar ich als Leser teilweise mächtig erschrocken war und nicht glauben konnte, dass es schon wieder fast zu Ende sein soll.

    Auch an Tragik fehlt es der Handlung nicht. Gerade am Ende kommt noch einmal ein Ding, womit ich nicht wirklich gerechnet habe. - Wobei ich zu diesem Zeitpunkt dann fast der Meinung war, dass das Ganze jetzt doch zu tragisch wird. Da war es dann fast in Liebesroman, der unglücklich endet…


    Die Handlung war in diesem Fall aus der Sicht von Ash beschrieben. Das war ein ziemlich krasser Bruch, da es bisher immer aus der Sicht von Meghan war. Am Anfang hat mir das dann auch ein paar Probleme bereitet und ich dachte, dass hier irgendwas nicht richtig ist. Es kam mir einfach nur komisch vor. - Aber das hatte ich nach ein paar Seiten dann auch überwunden und ab da dann hat sich mir die Handlung voll erschlossen.

    Einen Film hatte ich leider nicht vor meinem geistigen Auge. Dazu waren mir manche Gestalten dann doch etwas zu abgedreht. - Die Faszination ging in dem Fall dann wirklich von den Möglichkeiten aus, was hätte passieren können. Ich war total neugierig und konnte kaum von dem Buch lassen.


    Im Anhang befindet sich noch ein “Überlebenshandbuch” für das Nimmernie”. - Ein ganz netter Gag, aber hätte nicht sein müssen. So werden es wohl eben noch ein paar Seiten mehr.

    Zusätzlich zur Danksagung hat es hier auch noch ein Interview mit Julie Kagawa.  - Ich habe es nur kurz überflogen, weil am Ende nur irgendwelche Standardfragen gestellt werden.


    Ja, ich kann dieses Buch empfehlen. Allerdings lege ich auch an Herz, dass man doch bittte die Bände in chronologischer Reihenfolge lesen sollte. Ansonsten geht einem zu viel von dem, was vorher passiert ist und die Handlung erschließt sich dem Leser nicht wirklich. Und das wäre mal wirklich schade.

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    Cover des Buches Magic Girls, Band 11: Eine verratene Liebe (ISBN: 9783731310310)

    Bewertung zu "Magic Girls, Band 11: Eine verratene Liebe" von Marliese Arold

    Magic Girls, Band 11: Eine verratene Liebe
    TanteGhostvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Im wohl letzten Band der Reihe, geht es noch einmal hoch her, ich war begeistert und fast ein wenig traurig, dass mich da keine weiteren Abe
    Finale oder nicht Final, das ist hier die Frage

    Im wohl letzten Band der Reihe, geht es noch einmal hoch her, ich war begeistert und fast ein wenig traurig, dass mich da keine weiteren Abenteuer erwarten.


    Inhalt: In der alten Mühle lebt ein attraktiver Junge, in den sich Nele gleich mal verguckt. Allerdings ist der lediglich an Miranda interessiert. Und was Elena am meisten schockt: Miranda scheint auf seine Flirtversuche einzugehen und Eusebius vollkommen vergessen zu haben.

    Außerdem entdeckt Elena an sich ein neues Talent. Scheinbar mit links kann sie die Zeit für ein paar Augenblicke zurück drehen und alles noch einmal geschehen lassen. Zunächst ist es ihr unheimlich, aber als auch Oma Mona darauf stolz ist, ist sie es auch.

    Der attraktive Junge entpuppt sich aber als gefährlich. Er will Miranda nicht malen, weil sie so toll aussieht. Er will vielmehr ihre Seele in das Gemälde einsperren. Das kann Elena aber in letzter Sekunde verhindern.


    Fazit: In diesem Band passiert so viel, das es fast schon wirkt, als wollte die Autorin die Sache hier irgendwie endlich zu Ende bringen. Oma Mona verliebt sich neu. Miranda scheint wirklich ihrem Eusebius untreu werden zu wollen, was eine Art Beziehungsstreit hervor ruft. Und Elena scheint dann auch endlich so eine Art Bestimmung gefunden zu haben, indem sie ein neues Talent an sich entdeckt. - Das alles ist hübsch verpackt in eine packende Story, die einen so schnell nicht mehr loslässt.

    Zugegeben, Marliese Arold hat diese Reihe für ein jüngeres Publikum konzipiert. Das war mir in dem Fall aber total egal. Denn auch ich war total begeistert. Nicht nur von dem Band, sondern von der kompletten Reihe. So viel Einfallsreichtum und dann doch irgendwie so echt. Man könnte meinen, dass es in der Stadt nebenan wirklich so ist.

    Die Sprecherin macht einen super Job. In gewohnt guter Qualität liest sie in einem angenehmen Tempo, mit authentischer Betonung und einen Stimmvolumen, dass wirklich jeder Charakter seine eigene Stimme erhält. -Die Frau hat es einfach nur drauf.

    Die handelnden Charaktere sind einmal mehr komplett authentisch. Man kauft ihnen das Alter und auch die Situationen voll ab. Wobei ich der Meinung bin, dass die Miranda in den meisten Fällen für meinen Geschmack schon wieder viel zu erwachsen ist. Zu vernünftig und vorsichtig schreitet sie durch ihr chaotisches Leben. So reagiert man mit 15 stellenweise einfach noch nicht.


    Ich kann dieses Buch insofern empfehlen, dass man es unbedingt im kompletten Zusammenhang der Reihe gelesen oder gehört haben sollte. Nur so erschließt einem die komplette Tragweiter der Fantasie.

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    Cover des Buches Judastöchter (ISBN: 9783785744413)

    Bewertung zu "Judastöchter" von Markus Heitz

    Judastöchter
    TanteGhostvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Eine eigentlich spannende Story, der aber Mystik fehlt und am Ende nichts weilter als eine Art Krieg zwischen Wesen ist.
    Markus Heitz überzeugt mich nicht

    Eine eigentlich spannende Story, der aber Mystik fehlt und am Ende nichts weilter als eine Art Krieg zwischen Wesen ist.


    Inhalt: Sia, eine 500 Jahre alte Vampirin, ihre Zeichens Judastochter, lebt mit Tochter und Enkelin in Leipzig. Allerdings liegt ihre Tochter im Koma und alle Welt glaubt, sie sei ihre Nichte.

    Zunächst wird Emma, ihre Enkelin, entführt und Sia bekommt es zu spät mit. Noch während sie auf der Suche nach Emma ist, wird ihre Tochter auch entführt.

    Mit HIlfe eines Gestaltwandlers macht sie sich auf die Suche nach den beiden, wird aber schon bal von anderen Wesen kontaktiert, für die sie Aufgaben erledigen soll. Dann bekommt sie Emma und deren Mutter zurück.

    Natürlich hält sich weder Sia noch die Wesen an die Vereinbarungen und es müssen nicht wenige Wesen und Menschen sterben. Das entfacht Rachepläne bei Sia. Sie kann nicht verzeihen, dass sie ihre Tochter kaltblütig haben verrecken lassen.

    Ein brutaler und grässlicher Showdown beginnt.


    Fazit: Ich geh kaputt. Da steht eine handelnde Person in Leipzig und isst eine Thüringer Bratwurst. - Kann so gar nicht sein und ich mich als Thüringerin maßlos darüber aufregen. Leipzig liegt in Sachsen, meine Fresse. Und der Begriff "Thüringer Bratwurst" ist geschützt. Es kann also nicht sein, dass es ein in Thüringen geschütztes Produkt in Sachsen gibt. - Sorry, aber diese Tatsache hat mich dermaßen aufgeregt, dass ich das hier erwähnen musste. Jetzt vertoßen also auch schon Autoren gegen Gesetzt *grins*

    Ansonste war ich von der Geschichte leicht enttäuscht. Zu wenig Vampir Mythologie und zu viel kaltblütiges Gemetzel. Den ganzen Kampfszenen wurde so viel Aufmerksamkeit gewidmet, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, in der Handlung nicht wirklich voran zu kommen. - Das war dann schon etwas nervig. Wenn ich das Gelesen hätte, hätte ich sicher abgebrochen.

    Ok, ich habe hier auch den dritten Band einer Trilogie erwischt, ohne vorher die anderen Bände gehört zu haben. An sich hat mir nicht wirklich was gefehlt. Ich bin in der Handlung super mitgekommen. Aber vielleicht hätte sich mir noch etwas mehr erschlossen, wenn ich die anderen Fakten auch gekannt hätte. - Fakt ist mal, dass Markus Heitz schon besseres abgeliefert hat. Seit dem er sich so auf die Vampire eingeschossen hat, lese ich ihn nicht mehr wirklich gern.

    Mit dem Sprecher haben sie jedenfalls alles soweit richtig gemacht. Ein angenehme Stimme hat mich durch die Geschichte begleitet. Ich habe hier gern zugehört und wurde von der stimme angenehm eingelullt. - Ich glaube, der ist als Sprecher recht bekannt und beliebt. Wenn dem nicht so ist, dann wird es Zeit, dass es so wird.


    Ich kann dieses Buch nicht wirklich empfehlen. Nicht als Reihe und auch nicht so. Es hat mich so gar nicht mitgenommen. Ich war null überzeugt von dem, was da geschehen sein soll. Nicht mal Klischees sind hier bedient worden

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