TashaWinter

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Pandatage (ISBN: 9783462053647)

    Bewertung zu "Pandatage" von James Gould-Bourn

    Pandatage
    TashaWintervor einem Monat
    Kurzmeinung: Etwas zu oberflächlich.
    Nicht wirklich tiefschürfend

    Ich muss leider sagen, dass ich mit dem Roman, obwohl der Klappentext wirklich interessant klang, nicht wirklich warm geworden bin. Auch wenn mich die Geschichte von Danny und Will als solche natürlich berührt hat, bin ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden, was glaube ich unter anderem an einer oft recht distanzierten Sprache lag, die es mir nicht erlaubt hat, mich in die Personen einzufühlen. 

    Es geht um Danny, der im Vorjahr seine Frau Liz bei einem Autounfall verloren hat. Seitdem hat sein Sohn Will kein einziges Wort mehr gesprochen. Als Danny, um Mietschulden zu bezahlen in einem Pandakostüm auftritt, beobachtet er, wie sein Sohn gemobbt wird und greift ein. Will fasst fortan Vertrauen zu dem Panda.

    Ich glaube eins meiner Probleme war, dass ich die Figuren oft zu skurril dargestellt fand, um sie als Menschen mit echten Hintergründen und Problemen wahrzunehmen. Ivan mochte ich dabei noch am liebsten, wobei mich da die oft recht klischeehafte Darstellung gestört hat. Die Beziehung zwischen Will und dem Panda wirkte für mich zu schnell herbeigeführt und ging mir auch zu wenig in die Tiefe. Ich hatte gehofft, dass hierauf ein größerer Fokus der Geschichte liegen würde. Auch erschien es mir unlogisch, dass Will, der eigentlich ein wirklich intelligenter Junge ist, nicht durchschaut, dass sein Vater in dem Pandakostüm steckt. Für ein jüngeres Kind mag das möglich sein, aber in meinen Augen ist Will mindestens 11 Jahre alt.

    Ich finde persönlich, dass auch das Thema Mobbing zu oberflächlich behandelt wurde und die Darstellung der Lösung des Problems nicht realistisch. Manchmal war ich mir nicht sicher, was der Autor mit der Geschichte bewirken müsste, denn die derbe Sprache passte oft überhaupt nicht zum Inhalt und hat mich immer wieder herausgerissen.

    Trotzdem hat mir die Idee der Geschichte gut gefallen und es war an vielen Stellen herzerwärmend, wie Krystal, Ivan und auch Will Danny unter die Arme gegriffen haben. 


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    Cover des Buches Die Bagage (ISBN: 9783446265622)

    Bewertung zu "Die Bagage" von Monika Helfer

    Die Bagage
    TashaWintervor 4 Monaten
    Starke Familiengeschichte

    Man nennt sie „Die Bagage“. Abgeschieden vom Rest der Welt leben Maria, Josef und ihre Kinder oberhalb eines Bergdorfes. Die Dorfbewohner tuscheln über sie, verachten und bewundern sie gleichzeitig, für Josefs männliche Ausstrahlung und Marias außergewöhnliche Schönheit. Als Josef in den ersten Weltkrieg gezogen wird, dauert es nicht lange, bis ein anderer Mann sich für Maria interessiert. Georg, der hochdeutsch spricht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Der sie fasziniert und in den sie sich sehr schnell verliebt. 

    Monika Helfer versteht es diese Geschichte ihrer Abstammung so zu erzählen, als wäre man selbst in der kleinen Hütte, die Maria mit ihren Kindern bewohnt, als könnte man Georgs ansteckendes Lachen hören und die Wäsche im Wind wehen sehen. Man spürt beim Lesen wie sehr die Autorin selbst die Geschichte ihrer Großmutter beschäftigt und wie sehr diese Vergangenheit sie geprägt hat. Denn sie selbst ist die Tochter von Grete, dem vom Vater ungeliebten Mädchen, weil dieser glaubt, dass sie nicht sein eigenes Kind ist. Grete reagiert darauf, indem sie beinahe unsichtbar wird und der Autorin selbst wird in ihrem Leben immer wieder eingeschärft, nicht so zu werden wie die Großmutter, sich zusammenzunehmen und ihren Lebensweg nicht von der Schönheit prägen zu lassen, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat. 

    Auch die anderen Kinder von Maria leben in dem Roman wieder auf. Der tierliebe Hermann, Lorenz, der so sehr nach dem Vater kommt und Katharina, die später Monikas strenge Tante Kathe wird. 

    Monika Helfer findet für ihre Geschichte eine offene und klare Sprache, die das Lesen leicht macht und doch von einer Tiefe ist, die einen jeden Moment miterleben lässt. Nur etwas über 150 Seiten ist ihr Roman lang, sie zieht nichts in die Länge, schmückt wenig aus und gerade dadurch erlangt ihre Erzählung eine Kraft, die einen in ihren Bann schlägt.


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    Cover des Buches Eisige Dornen (ISBN: 9783548291246)

    Bewertung zu "Eisige Dornen" von Jonas Moström

    Eisige Dornen
    TashaWintervor 4 Monaten
    Ein fessenlder Krimi

    Der Fußballstar Henrik Borg wird tot in seinem Sommerhaus aufgefunden. Auf seiner Brust eine blaue Rose. Und bei diesem Mord wird es nicht bleiben.

    Für mich war „Eisige Dornen“ der erste Krimi von Jonas Moström, den ich gelesen habe und ich war mir anfangs nicht sicher, wie gut ich in die Reihe reinkommen würde, wenn ich mit Band vier beginne. Das war aber mit Hilfe des Personenverzeichnis am Anfang kein Problem. Nathalie Svensson als Hauptcharakter fand ich interessant und vielschichtig und ich fand es gut, dass es in dem Krimi auch um die Hintergrundgeschichten der Ermittler geht, da man so viel mehr mit ihnen mitfühlen konnte. Gerade, dass Nathalie nach ihrer Scheidung versuchen muss, Beruf und die Erziehung ihrer Kinder zu vereinen, fand ich spannend.

    Mir gefiel auch der Perspektivwechsel, da ich es mag, wenn man das Geschehen durch die Augen mehrerer Beteiligter erlebt. Besonders spannend fand ich es, dass auch aus der Perspektive des Täters erzählt wurde. Sehr schnell wurde man in die spannende Handlung des Krimis hineingezogen, was nicht zuletzt an den Cliffhängern lag und natürlich daran, dass man miträtseln konnte. Mir ist es dabei immer wichtig, dass man am Ende auch gut nachvollziehen kann, was genau geschehen ist und warum und das war hier der Fall. Es ist interessant, die Verstrickungen zu verfolgen und auch, wie sich nach und nach ein Motiv herauskristallisiert.

    Auch die Nebenhandlungen, in denen es unter anderem um Drogenhandel und Prostitution geht, tragen zur Spannung bei. 

    Insgesamt war es ein Genuss, den Krimi zu lesen und trotz der über 500 Seiten habe ich nicht lange dafür gebraucht. Die Ermittler und ihre Familien sind mir ans Herz gewachsen und ich möchte gern wissen, wie es mit ihnen weitergeht, vor allem mit Nathalie Svensson. Generell mag ich Krimis, die in Schweden spielen, und da auch der Schreibstil mir gefiel, werde ich sicher weitere Bände der Reihe lesen.


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    Cover des Buches Frida, die kleine Waldhexe (ISBN: 9783401710471)

    Bewertung zu "Frida, die kleine Waldhexe" von Jutta Langreuter

    Frida, die kleine Waldhexe
    TashaWintervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Zauberhaft und herzerwärmend
    Ein zauberhaftes Weihnachtsfest

    Die kleine Waldhexe Frida möchte ihren Freunden, dem Zauberer Barack und den großen Hexen ein wundervolles Weihnachtsfest vorbereiten und hat natürlich alle Hände voll zu tun. Und wie das vor Weihnachten immer so ist, gibt es so viel zu erledigen, dass die arme kleine Hexe gar nicht hinterherkommt.

    Ich habe noch kein Bilderbuch gefunden, das mich und meine Kinder so in Weihnachtsstimmung versetzt hat. Wir elsen es im Moment jeden Abend. Die Bilder sind wunderschön gezeichnet und sogar mit gold verziert. Immer wieder kann man etwas Neues entdecken: kleine Tierchen, die ihre eigenen Scherze treiben, Blumen und allerlei Krimskrams, der in Fridas gemütlichem Häuschen herumliegt. 

    Otto, ihr großer blauer Drache ist meist keine Hilfe, dafür sorgt er aber für Unterhaltung. Und wenn dann am Ende der Baum geschmückt ist und es draußen schneit, dann fühlt man sich selber bereit für ein fröhliches Fest. Die süße Geschichte von Jutta Langreuter, mit zauberhaften Bildern von Stefanie Dahle hat uns so gut gefallen, dass wir sicher noch mehr von der kleinen Waldhexe lesen werden.

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    Cover des Buches Das Geheimnis von Shadowbrook (ISBN: 9783458178163)

    Bewertung zu "Das Geheimnis von Shadowbrook" von Susan Fletcher

    Das Geheimnis von Shadowbrook
    TashaWintervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Idee, etwas langatmig umgesetzt.
    Etwas langatmig

    „Das Geheimnis von Shadowbrook“ klang so, als habe es alles, das ich mir von einem Schauerroman wünsche. Ein geheimnisvolles altes Anwesen in dem es möglicherweise spukt. Eine ungewöhnliche Heldin, die nicht auf den Kopf gefallen ist und ein altes Geheimnis, das aufgeklärt werden will.

    Clara Waterfield, die nach Shadowbrook kommt, um dort ein Gewächshaus einzurichten ist klug, direkt und hält wenig von dem festgefahrenen Frauenbild ihrer Zeit. Sie leidet an der Glasknochenkrankheit, was dazu führt, dass sie bisher wenig vom gesellschaftlichen Leben mitbekommen hat und hauptsächlich ihre kürzlich verstorbene Mutter als Vertrauensperson hatte. Ihr Wissen über die Welt hat sie aus Sachbüchern und so ist sie pragmatisch und aufgeklärt und hält zunächst sehr wenig davon, dass die Haushälterin Mrs. Bale und die Dienstmädchen glauben, dass es im Haus spukt.

    All dies klang eigentlich wirklich hervorragend, nur leider ging es mit der Geschichte nicht voran. Dialoge wirkten langgezogen und führten ins Leere, Claras Beweggründe für einige ihrer Handlungen bleiben im Dunkeln. Der plötzliche Umschwung, dass sie doch an Geister glaubt und sogar auf dessen Existenz hofft als ein Spezialist für Paranormales auftaucht, den sie faszinierend findet, war für mich nicht nachvollziehbar.

    Sowieso fand ich ihre Beziehungen zu Männern schwierig dargestellt. Einerseits soll sie eine starke Heldin sein, die trotz ihrer Krankheit oder vielleicht sogar gerade dadurch ein großes Maß an Selbstbestimmung erlangt hat und sich emanzipiert hat. Andererseits kreisen ihre Gedanken ständig darum, was die Männer, denen sie auf Shadowbrook begegnet von ihr halten könnten und ob sie ihnen gefällt.

    Die Geistergeschichte erzeugte für mich keinerlei Bedrohlichkeit und abgesehen davon hatte die Geschichte wenig Substanz. Obwohl mir das setting gut gefiel und ich den Schreibstil wirklich mochte, fiel es mir oft schwer, weiter zu lesen. Am Ende hatte ich öfter das Gefühl, dass die Geschichte nicht mehr logisch verlief. Ich habe mir mehr erhofft.

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    Cover des Buches Lama Lama im Pyjama (ISBN: 9783499000805)

    Bewertung zu "Lama Lama im Pyjama" von Anna Dewdney

    Lama Lama im Pyjama
    TashaWintervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz großes Thema für die Kleinen
    Drama Lama

    Dieses Buch wurde sofort zum Star in unserem Bücherregal und an den letzten Abenden musste ich es meinen dreijährigen Zwillingen jeweils mindestens vier Mal vorlesen. Man kann ganz genau sehen, wie sie mit dem kleinen Lama mitfühlen, das immer größere Angst bekommt, als die Mutter nicht sofort hört, als es sie aus dem Kinderzimmer ruft, in dem es eigentlich längst schlafen soll.

    Und natürlich sind die beiden auch jedes Mal erleichtert, wenn die Mama dann endlich doch auftaucht und dem kleinen Lama mit liebevoller Strenge zu verstehen gibt, dass es nun aber wirklich schlafen muss. Die Mama ist vielleicht nicht immer bei ihm, aber sie lässt es nie allein. Das ist beruhigend zu wissen.

    Es ist einfach schön, wenn Bilderbücher es schaffen, so nah an der Lebenswelt der Kinder zu sein und mit wenigen Worten ihre Ängste und Befürchtungen einfangen. Das gibt Anlass zu Gesprächen und führt auch dazu, dass ich selbst meine Kinder besser verstehen kann, die auch manchmal kleine Drama-Lamas sind. 

    Die Zeichungen vom kleinen Lama sind sehr liebenswert und ich muss jedes Mal über seinen Wutanfall lachen und auch über die Mutter, die panisch die Treppe hochstürmt. Da erkennt man sich wirklich wieder.

    Die Geschichte ist in Reimen verfasst, was mein Söhnchen auch schon dazu inspiriert hat zu reimen.

    Ein rundum gelungenes Kinderbuch. Wärmstens zu empfehlen für kleine Einschlaf-Muffel und ihre Eltern.

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    Cover des Buches Das flüssige Land (ISBN: 9783608964363)

    Bewertung zu "Das flüssige Land" von Raphaela Edelbauer

    Das flüssige Land
    TashaWintervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine surreale und zugleich quälende Geschichte, die zeigt, wie Verdrängung funktioniert.
    Eine Studie der Verdrängung

    Die Gemeinde Groß-Einland, nur über einen fast vollkommen überwucherten Waldweg zu erreichen, versinkt in dem Loch, das durch Bergbauarbeiten unterhalb des Ortes entstanden ist. Ich-Erählerin Ruth erreicht das Städtchen auf der Suche nach der Geschichte und Herkunft ihrer kürzlich bei einem Autounfall verstorbenen Eltern. Will sie sie zunächst nur an diesem Ort begraben lassen, wir sie schnell in die verschrobene und gleichzeitig eingeschworene Gemeinschaft des Ortes hineingezogen.


    Die Gräfin, die alle Fäden im Dorf in der Hand hielt und fast die komplette Gemeinde besitzt, beauftragt sie damit, ein Füllmittel zu finden, für das Loch, das die Gemeinde vollständig zu verschlucken droht.


    Schnell findet Ruth heraus, dass es Unstimmigkeiten gibt. In Groß-Einland verschwinden immer wieder Menschen. So ist zum Beispiel der Verbleib von 750 Getöteten aus dem nahe liegenden Konzentrationslager ungeklärt. Ihre Leichen wurden nie gefunden. Ruth findet Verbindungen zum Loch, das Abzweigungen in viele Gärten der Anwohner hat. 


    Geradezu bildlich zeigt sich in Groß-Einland, wie Verdrängung funktioniert. Risse bilden sich und werden zugespachtelt, oder verstellt. Ganze Plätze sinken ein und die Bewohner der Stadt umgehen sie, einander freundlich grüßend. Keiner würde jemals den Anderen auf den Zerfall des Hauses ansprechen, auch wenn dieser noch so offensichtlich ist. 


    An manchen Stellen bleibt die Geschichte abstrakt und dann funktioniert sie meiner Meinung nach am besten. Manchmal zeigt die Autorin fast zu offen auf, worum es ihr geht. Ich habe Anklänge von Kafka gefunden, auch wenn dessen Grad von Abstraktion nicht erreicht wird und dadurch auch nicht die gleiche Alptraumhaftigkeit. Dennoch erschaudere ich auch tief vor der Gemeinde Groß-Einland, in der ich so viele Verhaltensweisen unserer modernen Gesellschaft wiedererkenne. Ich ziehe den Hut vor der Aurotin Raphaela Edelbauer, der es gelungen ist das einzufangen, was dazu führt, dass sich gewisse schreckliche Szenarien immer wiederholen, da sie eingemauert, zugegossen und versenkt werden. 

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    Cover des Buches Alle Tiere, die ich (noch nicht) kenne (ISBN: 9783964550378)

    Bewertung zu "Alle Tiere, die ich (noch nicht) kenne" von Laura Bednarski

    Alle Tiere, die ich (noch nicht) kenne
    TashaWintervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Bilderbuch für jedes Alter.
    Mit Spaß lernen

    "Alle Tiere, die ich (noch nicht) kenne ist ein Buch das mitwächst. Das kann ich mit großer Sicherheit sagen, da sowohl meine dreijährigen Zwillinge riesigen Spaß beim Betrachten der Bilder haben, mein neunjähriger Sohn es sich regelmäßig vornimmt, um die Informationen zu lesen und auch ich noch so viel dazulerne wenn ich es vorlese.

    Mir gefallen die Zeichnungen der Tiere unheimlich gut, weil sie so wirklichkeitsnah sind, dass Kinder sie immer auch in freier Natur oder im Zoo wiedererkennen können. Ganz toll finde ich, dass hier mit der großen Tierschar auch gleichzeitig Buchstaben gelernt werden. Es macht großen Spaß zu gucken, welche Tiere mit dem gleichen Buchstaben anfangen wie man selbst. Man entdeckt Lieblingstiere und natürlich auch ganz neue Arten. So war zum Beispiel mir persönlich sowohl der Greifstachler als auch die Queckeneule bisher unbekannt. 

    Gleichzeitig sieht man auch, welche Buchstaben häufiger und welche weniger häufig als Anfangsbuchstabe vorkommen.Das Buch ist sehr aufwändig gestaltet, die Seiten schön hart, so dass sie schwer zerstörbar sind. Es ist außerdem so groß, dass es kaum ins Bücherregal passt, aber oben drauf macht es sich als Dekoration ganz besonders gut.

    Die kleinen Texte neben den Bildern sind kurz und informativ und besonders schön ist es, wenn die kids sich selbst aussuchen, zu welchem Tier sie heute etwas lernen möchten.

    Wir werden bestimmt noch viele Stunden mit dem Entdecken dieses Buches entdecken.

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    Cover des Buches Maxi ist doch kein Angsthörnchen! (ISBN: 9783961291311)

    Bewertung zu "Maxi ist doch kein Angsthörnchen!" von Tanja Mairhofer

    Maxi ist doch kein Angsthörnchen!
    TashaWintervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Liebevolle geschriebenes Bilderbuch mit wunderschönen Bildern.
    Ein Buch das Mut macht

    Wenn man etwas nicht möchte, kann man laut „Nein“ sagen und wenn man etwas nicht alleine schafft, dann kann man sich Hilfe holen. Diese zwei wichtigen Lektionen für Kinder werden in Tanja Mairhofers Bilderbuch „Maxi ist doch kein Angsthörnchen“ wunderbar anschaulich aufgearbeitet.

    Das kleine Eichhörnchen Maxi ist eigentlich ziemlich mutig und selbstbewusst, aber der allererste Tag im Kindergarten ist natürlich auch für sie eine Herausforderung. Hier wird sie auch mit Situationen konfrontiert, die schwierig für sie sind. Zum Beispiel als ein anderes Kind eine Mutprobe von ihr fordert oder der kleine Fuchs versucht die anderen Kinder herumzukommandieren.

    Aber mit Hilfe der zwei Erzieher Konstanze, dem Eichhörnchen und Bertram, dem Bären, lernt Maxi, dass sie für sich einstehen kann und nicht immer nur lieb und zurückhaltend das tun muss, was andere von ihr erwarten. Auf einer Nachtwanderung, auf der sie sich verirrt lernt sie dann auch, dass manche Dinge auf den ersten Blick viel gruseliger aussehen, als sie wirklich sind und dass es hilft, wen man laut um Hilfe schreit, wenn man wirklich welche braucht.

    Beim Lesen mit meinen dreijährigen Zwillingen, die auch vor kurzem in den Kindergarten gekommen sind, war das Buch Anlass für einige Gespräche und Rollenspiele. Uns allen haben die Illustrationen unheimlich gut gefallen. Die Tiere sehen einfach zum Knuddeln süß aus und ihre jeweiligen Charakteristika sind gut zu erkennen. Mir persönlich hat der kleine Fuchs am besten gefallen. Sehr schön auch die Darstellungen von Licht. Lampen und Sterne strahlen einen förmlich aus dem Buch an.

    Ein wirklich fantastisches Bilderbuch für Kinder ab drei oder vier. Für jüngere ist auf den Seiten meiner Meinung nach etwas zu viel Text, aber mit Sicherheit macht auch schon zweijährigen das Anschauen der tollen Bilder Spaß.

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    Cover des Buches Die Dame hinter dem Vorhang (ISBN: 9783336548088)

    Bewertung zu "Die Dame hinter dem Vorhang" von Veronika Peters

    Die Dame hinter dem Vorhang
    TashaWintervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Schilderung einer schillernden Persönlichkeit
    Eine ungewöhnliche Frau

    „Die Dame hinter dem Vorhang“ schildert das Leben der englischen Dichterin Edith Sitwell, eine enigmatische Persönlichkeit ihrer Zeit. Da ich bisher noch nichts von ihr gehört hatte und mich sehr für weibliche Autorinnen früherer Epochen interessiere, war ich äußerst gespannt, von ihr zu lesen. Geschildert wird der Roman aus Sicht ihrer Gesellschafterin, Jane Bannister, bei der es sich um einen fiktiven Charakter handelt. Jane blieb für mich als Charakter eher blass, was aber vermutlich auch beabsichtigt ist, da sich das Buch vor allem um die exzentrische Persönlichkeit Edith Sitwell dreht. Auch wenn sie aus einer Adelsfamilie stammt, plagen sie ihr ganzes Leben über Geldsorgen, da sie entschlossen ist, sich ausschließlich ihrer Dichtkunst zu widmen. 
    Auch wenn sie Teil der gehobenen Gesellschaft ist, bleibt sie zeitlebens im tiefsten Innern einsam und zerrissen. Bereits als Kind wurde sie nicht aktzptiert wie sie ist. So ließ ihr Vater sie in ein Metallgerüst spannen, um ihren krummen Rücken zu richten. Diese prägenden Erfahrungen begleiten Edith ihr Leben lang, die bei all dem Glamour in ihrem Leben kaum jemals einen anderen Menschen wirklich an sich heranlässt.
    Leider hatte ich beim lesen des Buches öfter das Gefühl, dass es sich in Schilderungen verliert. Durch den Blickwinkel der Gesellschafterin blieb manches außen vor und ein wirkliches Eindringen in die Gedankenwelt dieser interessanten Frau war nicht möglich. Interessant fand ich hingegen, dass Jane die Dichterin eher in ihren dunkleren Stunden erlebt hat. Auch das Verhältnis zwischen den beiden Frauen fand ich interessant. Auch wenn Jane Ediths engste Vertraute ist, bleibt sie doch immer in der Rolle der Dienerin und wahrt ihre Distanz. Leider führt das automatisch dazu, dass man auch als Leser auf Distanz gehalten wird. Echtes Einfühlen in die Situation der Edith Sitwell war dadurch für mich leider nicht nötig. Meine Neugier auf die ungewöhnliche Dichterin ist aber in jedem Fall geweckt.

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