TiraLi

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    Cover des Buches Die Wispernden Bücher - Silbermond : Roman (Band 1)B086GYS54W

    Bewertung zu "Die Wispernden Bücher - Silbermond : Roman (Band 1)" von Michael Hamannt

    Die Wispernden Bücher - Silbermond : Roman (Band 1)
    TiraLivor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliges Bücherabenteuer, mit magischen Wesen und wunderschönen Schauplätzen. Für die Folgebände wünsche ich mir noch mehr Tiefgang.
    Magisches, kurzweiliges Bücherabenteuer

    Cassy befindet sich auf Jobsuche, als sie von merkwürdigen Männern verfolgt wird. In einer Bücherei findet sie Zuflucht und erhält dort überraschend den gesuchten Job. Der Bibliothekar scheint etwas vor ihr zu verheimlichen. Allerdings hat die Bibliothek eigene Pläne mit Cassy, und weiht sie bald in die magische Welt ein. Zusammen mit Ray und Finnegan begibt sie sich auf eine gefährliche Mission um die wispernden Bücher zu schützen.

    Meine Meinung
    Die Geschichte ist mit 140 Seiten relativ kurz und schnell gelesen. Es ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe.
    Der Prolog startet mitten im Geschehen und erzählt von einem Mann der sich auf der Flucht befindet, weil er die wispernden Bücher gestohlen hat. Diese Einleitung macht schonmal sehr neugierig auf die kommende Geschichte.
    Es geht weiter in der Gegenwart. Der Leser begleitet die 25 jährige Cassy (aus der ich-Perspektive), die sich auf Jobsuche befindet und von merkwürdigen Männern verfolgt wird. Hier kommt relativ schnell Spannung auf, denn diese Männer sind alles andere als normal. Sie haben schwarze Augen und über ihre Haut kriechen lauter Buchstaben. Cassy erfährt, dass sie Flüsterer genannt werden und sehr gefährlich sind. Die Darstellung dieser gruseligen Gestalten fand ich sehr gelungen.

    Als Cassy die geheime Bibliothek entdeckt, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Dieser Ort hat mich wirklich begeistert. Eine riesige atemberaubende Bibliothek, beleuchtet von Laternen, bewohnt von magischen Wesen. Und dann scheint sie auch noch einen eigenen Willen zu haben. Ein echter Traum für einen Bücherwurm! :)
    Auch im weiteren Verlauf entdeckt man beeindruckende Orte, die alle überaus bildhaft beschrieben werden.

    Dadurch, dass Cassy und ihre Freunde immer wieder von den Gegenspielern aufgehalten werden, und gefährliche Kämpfe bestehen müssen, bleibt es fortwährend spannend. Allerdings geht es teilweise etwas zu schnell voran, sodass man sich nicht lange in eine Situation einfühlen kann. Hier hätten einige Szenen stärker ausgearbeitet werden können. Dadurch wäre die Story sicher noch überzeugender und bewegender gewesen.

    Die Grundidee des Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die wispernden Bücher spielen eine sehr wichtige Rolle. Sie haben magische Eigenschaften und müssen gefunden und beschützt werden. Das finde ich sehr faszinierend. Welcher Bücher Fan stellt sich nicht gerne vor, dass es magische Bücher gibt?

    Charaktere:
    Obwohl man nicht viel über sie erfährt, war mir Cassy durchaus sympathisch. Sie geht mit der neuen Situation sehr gut um und ist offen für all die magischen Wunder die sie erwarten. Ich hoffe man erfährt in den Folgebänden noch mehr über sie.
    Ray, der Bibliothekar blieb mir die ganze Zeit über zu blass. Ich wusste nicht was ich von ihm halten sollte und konnte mich auch nicht in ihn hineinversetzen. Die Beziehung die sich zwischen den beiden entwickelt, war für mich leider nicht nachvollziehbar. Da fehlte einfach die Tiefe.
    Am sympathischsten war mir Finnegan. Er ist freundlich, locker und humorvoll. Man kann ihn sich wunderbar als guten Freund vorstellen.

    Der Schreibstil:
    Die Geschichte liest sich angenehm flüssig und die Schauplätze werden wunderbar bildhaft beschrieben.
    Bis auf den Prolog, wird alles in der Ich-Perspektive aus Cassys Sicht geschildert. Das ist zwar nicht meine bevorzugte Erzählweise, passte aber gut zur Geschichte.

    Fazit:
    Ein kurzweiliges Bücherabenteuer, mit magischen Wesen und wunderschönen Schauplätzen. Für die Folgebände wünsche ich mir noch mehr Tiefgang.


    Vielen Dank für das Leseexemplar!

    Kommentare: 15
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    Cover des Buches Bitte nicht öffnen - Bissig!9783551652119

    Bewertung zu "Bitte nicht öffnen - Bissig!" von Charlotte Habersack

    Bitte nicht öffnen - Bissig!
    TiraLivor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Ein witziges und spannendes Kinderbuch, mit liebenswerten Charakteren, das mich auch als Erwachsene sehr gut unterhalten hat.
    Witziges Kinderbuch mit liebenswerten Charakteren

    Nemo erhält ein geheimnisvolles Päckchen auf dem „Bitte nicht öffnen!“ steht. Als er es trotzdem öffnet beginnt ein großes Abenteuer. Darin befindet sich eine Yeti Plüschfigur, die kurze Zeit später zum Leben erwacht. Das Icy-Ice-Monsta möchte unbedingt nach Hause. Doch wo kommt der Yeti eigentlich her? Nemo und seine Freunde geben sich alle Mühe dies herauszufinden, um Icy wieder nach Hause zu bringen. Allerdings fängt es, in der sonst so öden Stadt Boring, mitten im Sommer heftig an zu schneien. Wodurch bald alles im Chaos versinkt.

    Meine Meinung:
    Was für ein schnuckeliges Buch! Es ist total unterhaltsam geschrieben und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.
    Genau wie Nemo, war ich natürlich super neugierig auf den Inhalt des Pakets. Ich habe mich total gefreut als so ein sympathischer Yeti zum Vorschein kam. Icy Ice Monsta ist wirklich hinreißend. Er beherrscht die Sprache nicht perfekt und macht immer wieder ein paar Fehler. Was aber keineswegs nervig, sondern eher liebenswert ist.
    Mit der Zeit lernt man Nemo und seine Freunde Oda und Fred besser kennen. Sie halten wunderbar zusammen und versuchen, trotz all der Schwierigkeiten, Icy nach Hause zu bringen. Die Charaktere waren mir alle total sympathisch. Es war spannend sie bei diesem Abenteuer zu begleiten.
    Das Buch enthält viele lustige Namen und witzige Wortspiele die mich köstlich amüsiert haben. Der Humor war absolut erfrischend.

    Am Ende bleiben noch Fragen offen, die sicher nach und nach in den Folgebänden geklärt werden.

    Schreibstil:
    Die Geschichte wird sehr schön bildhaft und mit viel Humor erzählt. Man fliegt nur so über die Seiten und fühlt sich richtig gut unterhalten. Durch die kurzen Kapitel eignet sich das Buch auch gut zum Vorlesen.

    Gestaltung:
    Das Cover ist gestaltet wie das Päckchen aus der Geschichte. Aus einem Riss schaut ein merkwürdiges Auge heraus. Diese Gestaltung ist einfach klasse und macht absolut neugierig. Im Innenteil wird die Geschichte ab und zu von detailreichen Illustrationen untermalt, die mir richtig gut gefallen haben.

    Fazit:
    Ein witziges und spannendes Kinderbuch, mit liebenswerten Charakteren, das mich auch als Erwachsene sehr gut unterhalten hat.

    Kommentare: 1
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    Cover des Buches Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vollkommen verhext!9781082578007

    Bewertung zu "Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vollkommen verhext!" von Lilly Labord

    Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vollkommen verhext!
    TiraLivor 25 Tagen
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    Cover des Buches Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns: Eine magische Geschichte9781098660130

    Bewertung zu "Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns: Eine magische Geschichte" von Michael Hamannt

    Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns: Eine magische Geschichte
    TiraLivor einem Monat
    Kurzmeinung: Geheimnisvolle Geschichte mit sympathischen Charakteren, sehr schön rätselhaft und atmosphärisch erzählt.
    Eine geheimnisvolle Fantasygeschichte, wunderbar atmosphärisch erzählt

    In einer Welt in der jeder zaubern kann, lebt Amy als einzige ohne Magie. Eines Tages wird ihr Vater wegen Hochverrats verhaftet. Von nun an muss sie bei ihrer unfreundlichen Tante leben. Natürlich möchte Amy nur eins, die Unschuld ihres Vaters beweisen. Ihr neuer Freund Finn hilft ihr dabei. Schon bald stellen sie fest, dass sie einem großen Geheimnis auf der Spur sind. Mächtige Zauberer wollen dies verhindern und werden zur großen Gefahr für Amy und Finn.

    Meine Meinung:
    Ein mutiges Mädchen, 13 verschwundene Engelsstauen, ein Komet und eine alte Legende. Das ist Stoff für eine richtig gute Geschichte, und genau die bekommt man hier auch geboten.

    Gleich zu Anfang hat mich das Buch verzaubert, denn das Ganze wird wunderbar märchenhaft erzählt. Man lernt Amy und ihren Vater kennen, die sehr liebevoll miteinander umgehen. Sie waren mir beide sofort sympathisch. Ich hatte sehr viel Mitgefühl für Amy, als ihr Vater von der Polizei abgeführt wurde und sie zu ihrer schrecklichen Tante ziehen musste. Tante Hester ist eine unausstehliche Frau, die Amy stets das Gefühl gibt nichts wert zu sein, nur weil sie nicht zaubern kann. Doch Amy lässt sich so leicht nicht unterkriegen und möchte unbedingt die Unschuld ihres Vaters beweisen. Sie ist ein sehr mutiges Mädchen mit einem großen Herz. Glücklicherweise trifft sie den Gärtnerjungen Finn. Er ist ehrlich, verständnisvoll und unterstützt Amy bei ihrer Suche. Als die beiden auf ein großes Geheimnis stoßen, werden sie von gefährlichen Zauberern gejagt. Dabei kommt jede Menge Spannung auf, denn ihre Verfolgen sind ihnen immer wieder dicht auf den Fersen.

    Amy und Finn haben es wirklich nicht leicht, denn sie müssen viele Rückschläge hinnehmen. Ihre Freundschaft entwickelt sich, während des gefährlichen Abenteuers, immer weiter. Sie halten wunderbar zusammen und schenken einander immer mehr Vertrauen. Bei ihrer Suche treffen sie einige interessante aber auch mysteriöse Personen, bei denen man nie sicher sein kann, wem man trauen sollte. Am besten hat mir der rätselhafte Cornelius gefallen. Er hat einen vielschichtigen und sehr überzeugenden Charakter. Auch die andere Figuren wurden sehr glaubhaft dargestellt, sodass ihre Handlungen immer nachvollziehbar waren.

    Das Geheimnis rund um die Engelsstatuen war absolut großartig und wurde wunderbar rätselhaft erzählt. Obwohl ich mit vielem gerechnet hatte, hielt die Geschichte auch geniale Überraschungen für mich bereit.
    Einzig das Finale hätte ich mir noch ein bisschen spektakulärer gewünscht.

    Der Schreibstil
    ist flüssig, wunderbar bildhaft und vermittelt eine märchenhafte Atmosphäre. Ich war gleich mittendrin in der Geschichte und konnte mir alles sehr gut vorstellen.

    Fazit:
    Eine geheimnisvolle Geschichte mit sympathischen Charakteren, sehr schön rätselhaft und wunderbar atmosphärisch erzählt. Ein fantastisches Jugendbuch das mich auch als Erwachsene begeistert hat.


    4,5 Sterne

    Kommentare: 5
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    Cover des Buches Meridian Princess - Die Clockmakers Academy9783841506139

    Bewertung zu "Meridian Princess - Die Clockmakers Academy" von Anja Ukpai

    Meridian Princess - Die Clockmakers Academy
    TiraLivor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Geschichte wird sehr schön bildhaft und stimmungsvoll erzählt, ist gut durchdacht und enthält viele faszinierende Einzelheiten.
    Faszinierende Welt der Zeiterben

    Kurz vor ihrem 15. Geburtstag erfährt Jade, dass sie eine Zeiterbin ist und besondere Kräfte hat. Sie ist in großer Gefahr, denn dunkle Schattenwesen haben es auf sie abgesehen. Mit dem Timeless Sleeper begibt sie sich auf den Weg nach Greenwich um die Clockmakers Academy zu besuchen. Dort lernt sie Fähigkeiten wie Gestaltwandlung, Dämonenabwehr und Zeitfenstersprung um sich und andere vor dem Bösen zu schützen.

    Meine Meinung
    Es beginnt vor 9 Jahren als Sir Arther der kleinen Jade eine ganz besondere Uhr anvertraut. Sie hat die Form eines Totenkopfes und muss unbedingt jeden Tag aufgezogen werden, sonst wird jemand sterben.
    Diese Einleitung hat mich total begeistert. Nicht nur weil mir der gutmütige Sir Arthur total sympathisch war, es war auch die wunderbar geheimnisvolle Stimmung die mich neugierig gemacht und fasziniert hat. Im weitere Verlauf der Geschichte wird es immer wieder etwas rätselhaft.
    Es folgt ein kleiner Zeitsprung von 9 Jahren und man lernt die fast 15 jährige Jade kennen. Nachdem sie all die Jahre ein relativ normales Leben geführt hat, erfährt sie dass sie eine Zeiterbin ist. Es dauert eine ganze Weile bis erklärt wird was genau es mit den Zeiterben auf sich hat, welche Kräfte sie haben und womit das alles zusammenhängt.

    Als Jade mit dem Timeless Sleeper nach Greenwich fährt, lernt sie weitere Zeiterben kennen und macht Bekanntschaft mit den Galeonen, deren Geister die Menschen während eines Zeitstillstandes beschützen. Das ist sehr wichtig, denn die Zeitstillstände werden immer häufiger und ermöglichen es den Schattenwesen aus der Unwelt zu kommen. Die Idee mit den Galionsgeistern fand ich einfach großartig. Es gibt so viele verschiedene Geister im Timehouse und in der Clockmakers Academy, die alle einen speziellen Charakter haben und sehr unterhaltsam waren.

    In Greenwich angekommen, gibt es sehr viele neue Eindrücke und Offenbarungen für Jade. Beinahe alles was sie bisher über sich zu wissen glaubte, war eine Lüge. Doch sie hat kaum Zeit darüber nachzudenken, denn die Schattenwesen haben es auf sie abgesehen. Jade muss viel Mut und Stärke beweisen um sich und andere vor dem Bösen zu schützen. Ihre Freunde Orla, Mat und Henry stehen ihr dabei ganz wunderbar zur Seite und sind auch in schwierigen Situationen für sie da. Meine Lieblingsfigur war der ängstliche Schutzgeist Harper. Sie ist ein ganz besonderes Geistermädchen das ich schnell ins Herz geschlossen habe. Die anderen Charaktere blieben teilweise etwas zu blass. Ich hätte mir mehr Einblick in die Gefühlswelt gewünscht. Dadurch wären manche Verhaltensweisen nachvollziehbarer gewesen.

    Das ganze Konstrukt und die Geschichte der Zeiterben ist sehr umfangreich und gut durchdacht. Man erfährt viele Einzelheiten die überaus faszinierend sind. An der Clockmakers Academy wird Dämonenabwehr, Gestaltwandeln, Geistgehen und mehr unterrichtet, was ich total spannend fand. Außerdem haben mir die Prognosetiere, die zuverlässig die Zeitstillstände ankündigen, richtig gut gefallen. Sehr beliebt sind hier die Teufelsnadeln, schwarze Libellen vor denen man des öfteren in Deckung gehen muss.

    Obwohl einiges in dem Buch an Harry Potter erinnert, gibt es viele wunderbar neuartige Ideen, welche die Geschichte der Zeiterben zu etwas ganz eigenen machen. Die Autorin hat reale Orte und Geschichten Londons mit einfließen lassen, sodass man während des Lesens dieser magischen Geschichte auch einen Bezug zur Wirklichkeit hat. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Welt der Zeiterben kennenzulernen und ich hoffe bald mehr davon lesen zu können.

    Hinten im Buch gibt es ein tolles Glossar. Dort werden Begriffe und Orte, die in der Geschichte (und teilweise auch in der Wirklichkeit) vorkommen, erklärt.

    Der Schreibstil:
    ist angenehm und sehr schön bildhaft. Die ganze Umgebung wird überaus stimmungsvoll und detailreich beschrieben, sodass man das Gefühl hat wirklich dort zu sein. Ich konnte ganz wunderbar in die Geschichte eintauchen und mochte die magische Atmosphäre.

    Gestaltung:
    Das Cover ist durch den besonderen Zeichenstil ein echter Blickfang. Die Illustration ist wunderbar detailreich und wird durch die jugendstilähnlichen Verzierungen toll in Szene gesetzt.

    Fazit:
    Die Geschichte der Zeiterben wird sehr schön bildhaft erzählt, ist gut durchdacht und enthält viele faszinierende Einzelheiten. Obwohl einiges in dem Buch an Harry Potter erinnert, ist es doch eine ganz eigene Geschichte. Ich würde mich freuen wenn man im nächsten Band etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere bekommt, das hat mir hier ein wenig gefehlt. Die Welt der Zeiterben kennenzulernen, hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.

    Vielen lieben Dank für das Leseexemplar!


    Kommentare: 20
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    Cover des Buches Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Gefährlicher Zauber!B07TDB1FX7

    Bewertung zu "Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Gefährlicher Zauber!" von Lilly Labord

    Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Gefährlicher Zauber!
    TiraLivor 2 Monaten
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    Cover des Buches Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vorsicht: magisch!9781099164279

    Bewertung zu "Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vorsicht: magisch!" von Lilly Labord

    Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vorsicht: magisch!
    TiraLivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Herrlich englischer Humor, vielfältige Charaktere, geheimnisvolle und spannende Story. Absolut magisch. :)
    Magisch, geheimnisvoll, charmant und unterhaltsam

    Als Holly einen neuen Job sucht, bietet ihr der geheimnisvolle Mr. Dalton eine gut bezahlte Stelle als seine Assistentin an. Ohne sich blicken zu lassen, lädt er Holly zum Kaffee bei sich ein. Überrascht stellt sie fest, dass er nicht nur Kaffeekannen und andere Dinge schweben lassen kann, sondern scheinbar ein richtiger Magier ist. Die Aufträge die sie für ihn ausführt, sind sehr spezieller Natur. Doch Holly lässt sich nicht beirren und führt ihren Job gewissenhaft aus. Bevor sie es richtig merkt, ist sie Teil eines magischen Bundes der sich in großer Gefahr befindet.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Holly erzählt und hat mich von Anfang an gut unterhalten. Allein die erste Szene mit Mr. Dalton ist einfach herrlich. Diese ruhige englische Art mit der das Ganze erzählt wird, passt so wunderbar zum Setting und zu den speziellen Charakteren. Ich habe mich gleich wohlgefühlt in der Küche von Mr. Dalton, in der die Kaffeekanne zu schweben beginnt und ein nasser Lappen versucht den verschütteten Kaffee aufzuwischen, mittendrin die völlig verblüffte Holly. Absolut grandios. Sie nimmt das alles sehr gefasst zur Kenntnis und lässt sich von all diesen ungewöhnlichen Dingen nicht so leicht verunsichern. Die Aufträge die sie für Mr. Dalton ausführen soll, sind sehr abwechslungsreich und führen Holly und den Leser langsam in die magische Welt mit all ihren Wundern und Wesen ein. Das hat mir außerordentlich gut gefallen.
    Mit der Zeit lernt Holly immer mehr Mitglieder des asperischen Magier-Bundes kennen. Dort arbeiten weiße, graue und schwarze Zauberer zusammen. Wobei hier die schwarze Ausrichtung nicht unbedingt böse und die weiße nicht automatisch gut bedeutet.
    Je mehr die Protagonistin über die Magie herausfindet desto spannender wird es. So kommt es zu überraschenden Angriffen, gefährlichen Befreiungsaktionen und spannenden Kämpfen. Zwischendurch landet man immer mal wieder in Mr. Daltons Küche, in der man ganz entspannt über das Erlebte spricht, den Kaffee genießt und es ab und zu ganz leise knistern hört. So bleibt die Story abwechslungsreich und spannend.

    Die Charaktere sind sehr vielseitig und überzeugend. Holly war mir von Anfang an sympathisch. Sie kann so wunderbar gelassen sein, obwohl sie innerlich völlig perplex ist. Außerdem beweist sie viel Stärke und Durchhaltevermögen. Mr. Dalton ist wahrlich wunderlich und überaus höflich. Die Beziehung der beiden entwickelt sich still und leise. Sie zeigen ihre Gefühle nicht so offen sondern eher unterschwellig. An kleinen Gesten und Kommentaren merkt man, dass sich zwischen den beiden eine gewisse Sympathie entwickelt. Das hat mir überaus gut gefallen.
    Alle Magier haben ihre Stärken und Schwächen. Am besten hat mir hier der charmante Schwarzmagier Daniel Bane gefallen. Er ist völlig anders als Holly und legt keinen Wert auf eine gepflegte Ausdrucksweise oder angemessene Zurückhaltung. Dadurch ergeben sich zwischen den beiden sehr unterhaltsame Auseinandersetzungen, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten.

    Der Schreibstil
    hat mir richtig gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig und die Handlung geht schnell voran, sodass einem nicht langweilig wird. Trotz der vielen aufregenden Ereignisse, strahlt die Geschichte immer wieder eine gewisse Ruhe aus, die das Lesen sehr angenehm macht. Der Humor ist sehr schön britisch und entspricht genau meinem Geschmack.

    Gestaltung:
    Das Cover passt hervorragend zur Story. Es ist eher schlicht gehalten und trotzdem sehr ausdrucksstark. Die Kaffeetasse wird umrandet von einem magischen Glitzern. Passend dazu wurde die Schrift elegant in Szene gesetzt.

    Fazit:
    Dieses Buch zu lesen hat mir einfach richtig viel Spaß gemacht. Ich mochte die herrlich englische Art, den Humor, die vielfältigen Charaktere, die geheimnisvolle und spannende Story und natürlich die wundersame Welt der Magie.

    Kommentare: 4
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    Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn9783841440297

    Bewertung zu "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn" von Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn
    TiraLivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartiges und bewegendes Buch, das vom Leid eines unterdrückten Volkes erzählt. Die Geschichte ist absolut fesselnd geschrieben.
    Eine große, bewegende Geschichte mit einer starken Aussage

    Die junge Zelie lebt in einer Welt in der es einmal magisch begabte Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gab. Sie wurden Maji genannt. Man erkannte sie an ihrer dunklen Haut und ihrem weißen Haar. Getrieben von Angst und Hass tötete der König in der Blutnacht alle magisch begabten. Ihre Nachfahren die Divînés besitzen seitdem keinen Zugang mehr zu ihrer Magie. Trotzdem müssen sie viel Hass und Gewalt ertragen.

    Eines Tages begegnet Zelie der Tochter des Königs und erfährt, dass es einen Weg gibt die Magie zurückzubringen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Tzain und der Prinzessin begibt sie sich auf eine gefährliche Reise. Dabei ist ihnen der Kronprinz immer dicht auf den Fersen und versucht ihren Plan um jeden Preis zu verhindern.

    Meine Meinung:
    Mich hat die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen, denn sie wird absolut mitreißend erzählt.
    Zu Beginn lernt man Zelie kennen und erfährt nach und nach mehr zu ihrer Herkunft und dem Schicksal ihrer Vorfahren. Sie ist ein sehr impulsives und mutiges Mädchen. Durch ihre traurigen Erfahrungen ist sie voller Hass auf den König. Was sehr gut nachvollziehbar ist. Eines Tages begegnet sie der Prinzessin Amari und erfährt von der Möglichkeit die Magie zurückbringen zu können. Als Zelie beschließt Amari zu unterstützen hat sie mit ihrer Wut gegenüber der Königsfamilie stark zu kämpfen. Schon bald folgt ein aufregendes Ereignis dem anderen, als sich Zelie mit ihrem Bruder Tzain und der Prinzessin auf die Reise begibt, um die magischen Artefakte zu finden.
    Neben der rasanten Handlung schafft es die Autorin wunderbar die komplexe Welt und ihre Geschichte zu erklären. Orisha ist inspiriert von der nigerianischen Kultur und wird sehr realistisch und eindrucksvoll dargestellt. Die Maji haben eine eigene Sprache, Schriftzeichen und spezielle Rituale die ich sehr faszinierend fand. Begeistert haben mich auch die unterschiedlichen Formen der Magie. Außerdem haben mir die ungewöhnlichen Reittiere, wie die Löwenesse Nailah oder die Pantheresse von Inan, richtig gut gefallen.

    Insgesamt gibt es in diesem Buch viele grausame Ereignisse voller Schmerz, Qual und Leid. Das hat mich teilweise ganz schön mitgenommen. Es geht um die Sklaverei und Demütigung eines unterdrückten Volkes. All das wird wahnsinnig lebensecht erzählt, sodass man sich stark in diese Situationen hineinversetzen kann.
    Neben all der Grausamkeit gibt es zwischendurch glücklicherweise auch wunderschöne kleine Momente voller Magie. Liebevolle Erinnerungen flammen auf und zeigen wie wichtig es ist Menschen zu haben die man liebt. Auch die Hoffnung und der Kampf für das Gute spielt eine große Rolle.

    Im Laufe der Geschichte entwickeln sich gleich 2 Liebesbeziehungen. Eine davon konnte mich leider nicht überzeugen und schien mir auch eher unnötig. Ich denke die Geschichte hätte auch gut ohne sie funktioniert.

    Eigentlich war das Buch für mich viel zu grausam. Allerdings war es auch so gut geschrieben, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte.

    Das Nachwort der Autorin war sehr berührend. Wie man sich schon denken kann, entspringt die Geschichte nicht nur der bloßen Fantasie, sondern spricht reale Probleme an. Die Autorin hat ganz viel von ihren eigenen Gefühlen mit einfließen lassen und hat beim Schreiben viele Tränen vergossen. Sie ruft dazu auf, die Augen nicht vor all dem Leid in der Welt zu verschließen, sondern etwas gegen die Ungerechtigkeit zu tun. Und das finde ich großartig.

    Charaktere:
    Zelie ist, wie schon gesagt, sehr impulsiv, stark und mutig. Ich mochte sie sehr, auch wenn sie manchmal von zu viel Hass geleitet wurde. Sie hat ein gutes Herz und möchte eigentlich nur das Beste für ihre Familie.
    Zelies Bruder Tzain ist sehr verantwortungsbewusst und fürsorglich. Er gibt sich stets Mühe, gut auf seine Schwester und die Prinzessin aufzupassen. Er war mir immer sehr sympathisch.
    Der Kronprinz Inan ist mit der Angst vor Magie aufgewachsen und befindet sich ständig im inneren Konflikt zwischen Pflichtgefühl und eigener Überzeugung. Es war sehr spannend seine Gedanken und Gefühle mitzuverfolgen.
    Prinzessin Amari erkennt wie grausam ihr Vater wirklich ist und beschließt den Divînés zu helfen. Sie ist eine absolut warmherzige und verständnisvolle Figur, die ich sehr liebgewonnen habe.

    Diese unterschiedlichen und vor allem starken Charaktere kennenzulernen, fand ich wahnsinnig faszinierend. Alle werden überaus realistisch dargestellt und machen eine starke Entwicklung durch.
    Vor allem die Wandlung von Prinzessin Amari war hierbei wirklich erstaunlich. Sie ist eine wunderbare, willensstarke Figur die sehr viel Mitgefühl zeigt. Im Laufe der Zeit lernt sie sich selbst immer besser kennen und erkennt ihre eigene Stärke.

    Der Schreibstil:
    ist absolut mitreißend und sehr flüssig. Man spürt die Leidenschaft mit der das Ganze geschrieben wurde. Die Handlung geht rasant voran, sodass es schwerfällt das Buch wegzulegen.
    Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der 3 Protagonisten Zelie, Amari und Inan. Dadurch kann man sich gut in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzen. Man erfährt von all ihren schwierigen Erfahrungen und versteht dadurch ihre unterschiedlichen Ansichten immer besser. Die Gedanken und Gefühle werden extrem stark zum Ausdruck gebracht. All die Traurigkeit, die Qualen, der Schmerz und die Verzweiflung springen auf den Leser über und nehmen ihn voll und ganz mit. Ebenso ist es mit den schönen Gefühlen die hier auch nicht zu kurz kommen. Man spürt die Hoffnung, die Liebe und das Glück wahrer Freundschaft.

    Gestaltung:
    Das Cover ist sehr gut gelungen. Es zeigt Zelie mit ihrem weißen Haar, der dunklen Haut und den silbernen Augen. Durch die kontrastreiche Farbgebung und die Schriftgestaltung hat es etwas sehr kraftvolles, was hervorragend zum Inhalt passt. Auch unter dem Umschlag ist das Buch überaus schön gestaltet. Der Buchdeckel ist mit einem großen goldenen Symbol verziert und auf dem Buchrücken sind goldene Muster die einen leicht afrikanischen Stil haben. Die Schrift glänzt wunderbar silbern. Innen befindet sich eine großformatige und sehr schön gezeichnete Karte von Orisha.

    Fazit:
    Ein großartiges aber vor allem bewegendes Buch, das vom Leid eines unterdrückten Volkes erzählt. Die Geschichte ist absolut fesselnd geschrieben und enthält eine wichtige Botschaft. Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass viele traurige und grausame Ereignisse darin geschildert werden.

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    Cover des Buches Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!9783737341905

    Bewertung zu "Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!" von Stefanie Gerstenberger

    Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!
    TiraLivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine geheimnisvolle Geschichte mit sympathischen Protagonisten. Ich hatte etwas mehr Magie und Spannung erwartet.
    Eine geheimnisvolle Geschichte mit sympathischen Protagonisten

    Die 3 Geschwister Winnie, Cecilia und der kleine Henry verbringen ihre Ferien bei den Großeltern, in einem kleinen Ort namens Tullymores End. Eigentlich könnte es ein spannender Sommer werden, doch alles was Spaß macht, ist bei ihren Großeltern verboten. Außerdem stehen sie ständig unter Beobachtung und müssen jeden Tag unschöne Arbeiten erledigen. In einem Schuppen stellen sie tagaus tagein Lakritze her und werden dabei irgendwann experimentierfreudig. Dabei geschieht etwas wahrlich wunderliches…

    Meine Meinung:

    Die Geschwister sind alle sehr sympathisch und kommen gut miteinander zurecht. Selbst in dieser Einöde mit all den Verboten schaffen sie es immer wieder gemeinsam Spaß zu haben. Das fand ich wirklich toll. Sie halten wunderbar zusammen obwohl sie alle so verschieden sind. Ihre Großeltern verhalten sich sehr distanziert (was mich teilweise sehr verwundert hat) und scheinen ein großes Geheimnis zu hüten. Das macht nicht nur die Kinder, sondern auch den Leser sehr neugierig.
    Als die Kinder Winnies Talent entdecken, wird es wirklich interessant. Sie lassen sich so einiges einfallen und haben jede Menge Spaß dabei. Die Idee zu dem besonderen Talent finde ich wirklich super. Die Experimente regen die eigene Fantasie an, sodass man sich fragt welche Gefühle in welchen Situationen hilfreich sein könnten.

    Richtig gut gefallen hat mir auch das „tragische Team“, das aus drei sonderbaren Angestellten besteht. Die meiste Zeit bewachen sie die Kinder und passen gut auf sie auf. Mit der Zeit lernt man sie alle besser kennen und stellt fest, dass sie ein gutes Herz haben.

    In kleinen Zwischensequenzen wird aus der Perspektive des Gegenspielers erzählt. Dabei wird nie verraten wer er ist und was genau er plant.
    Ebenso gibt es einen Handlungsstrang der aus der Sicht der Großeltern erzählt. Auch hier bleibt alles sehr geheimnisvoll.

    Manchmal fehlte mir ein bisschen die Spannung in der Geschichte. Der Titel „Die Wunderfabrik“ und das wunderschöne Cover dazu, haben bei mir große Erwartungen an einen Ort voller Magie und köstlicher Süßigkeiten geweckt. Dieser Aspekt wurde nicht ganz so gut dargestellt wie ich es mir erhofft hatte.

    Der Schreibstil
    ist recht einfach und kindgerecht gehalten. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist in kurze Kapitel aufgeteilt. Stellenweise war die Handlung etwas langatmig. Das hielt sich aber noch in Grenzen. Vor allem zum Schluss kam das Ganze richtig in Fahrt.

    Gestaltung:
    Das Cover hat mich sofort begeistert. Die knallige Farbgebung passt hervorragend zur Thematik. Umgeben von Magie steht Winnie mitten in der Wunderfabrik. Das Bild hat etwas sehr kraftvolles und magisches.
    Vor allem gefällt mir aber die wunderschöne Schriftgestaltung. Es hat einfach etwas magisches.

    Fazit:
    Eine geheimnisvolle Geschichte mit sympathischen Protagonisten, die trotz vieler Verbote ihren Spaß haben und wunderbar zusammenhalten. Die Idee zu dem besonderen Talent ist wirklich toll und regt die eigene Fantasie an. Das Buch hätte aber ein bisschen mehr Spannung und Magie enthalten dürfen. 3,5 Sterne

    Vielen Dank an NetGalley für das Leseexemplar!

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    Cover des Buches Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee9783791373898

    Bewertung zu "Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee" von Annika Siems

    Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
    TiraLivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Wunder der Tiefsee werden sehr eindrucksvoll und anschaulich vermittelt. Absolut empfehlenswert.
    Die Wunder der Tiefsee eindrucksvoll und anschaulich vermittelt

    Mit dem U-Boot der Meteor geht es hinab in die dunklen Tiefen des Meeres. Zu Beginn gibt es ein paar wichtige Informationen über das Leben im Wasser. Ein Blick unter dem Mikroskop zeigt die vielen winzigen Lebewesen. Man erfährt was Plankton ist, wie Meeresbewohner atmen und wie Meeresschnee entsteht.
    Dann geht die Entdeckungsreise los. Das Tauchboot folgt dem Meeresschnee und begegnet dabei einer Vielzahl faszinierender Wesen. Man lernt Leuchtkalmare, Rippenquallen, Anglerfische, Vampirtintenfische, Beilfische und viele weitere faszinierende Meeresbwohner kennen. Die speziellen Eigenarten der Lebewesen werden sehr schön anschaulich erklärt. Man erfährt was sie fressen, wie sie jagen, wie sie sich vor Feinden schützen oder wie einige von ihnen ihr wunderschönes Licht erzeugen und damit kommunizieren. Es geht hinab bis in 6000 Meter Tiefe, wo das vulkanische Erdinnere nach außen gelangt.

    Durch die beeindruckenden und seitenfüllenden Illustrationen (im Original Ölgemälde) kann der Leser in diese faszinierende Welt der Meere abtauchen und sich voll und ganz darauf einlassen. Die intensive Farbgebung der Bilder vermittelt eine wunderbare Unterwasser-Atmosphäre. Sie sind wahre Kunstwerke füllen das komplette Buch im Großformat.

    Zum Schluss wird auf ein sehr wichtiges Thema aufmerksam gemacht, die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Es ist kaum zu glauben wieviele Meeresbewohner dadurch jährlich ihr Leben verlieren.

    Fazit:
    Die Wunder der Tiefsee werden von der Illustratorin Annika Siems und dem Zoologen Wolfgang Dreyer sehr eindrucksvoll und anschaulich vermittelt. Man hat wirklich das Gefühl sich auf Entdeckungsreise mit dem U-Boot zu befinden. Die seitenfüllenden Illustrationen sind absolut beeindruckend. Ich kann das Buch jedem empfehlen der mehr über das Leben in den Tiefen des Meeres wissen möchte oder sich dafür begeistert.

    Vielen Dank für das Leseexemplar!

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    )}

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