Tobias_Damaschke

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die Scheibenwelt von A - Z9783442485154

    Bewertung zu "Die Scheibenwelt von A - Z" von Terry Pratchett

    Die Scheibenwelt von A - Z
    Tobias_Damaschkevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Begleitbuch für Scheibenwelt-Fans
    Eine Welt voller Irrwitzigkeiten - in einem irrwitzigen Buch

    "Die Scheibenwelt von A-Z" ist, wenn man so will, das Silmarillion von Terry Pratchett, in der uns der Autor zahllose urkomische, seltsame und teilweise auf beste Art sinnlose Begebenheiten rund um die Scheibenwelt näher bringt. Unbedingt sollte man vorher allerdings andere Bücher aus der Reihe gelesen haben, aber da diese aus über 40 Einzelbänden besteht, kann da durchaus die Qual der Wahl herrschen. Man kann natürlich auch einfach alle lesen :D und dann wird wohl auch jeder Witz in diesem Buch hier zünden.

    Aber wie bei allen Pratchett-Romanen gilt auch hier natürlich: Der Humor ist sehr eigen und ziemlich einzigartig. Manch einer (wie ich) wird es sehr lustig finden, andere vielleicht weniger. Ich vergleiche die Scheibenwelt vom Humor her gerne mit den Monty Python-Sketchen: Auch die liebt man oder eben so gar nicht. Auf alle Fälle gilt hierbei aber: Wer bereits andere Bücher aus dieser Reihe mochte, kann hier so gar nichts falsch machen. Als Einstieg gäbe es aber wahrscheinlich bessere Möglichkeiten, da teilweise ein bisschen Vorwissen vorrausgesetzt wird. 

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    Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp9783551557278

    Bewertung zu "Percy Jackson - Diebe im Olymp" von Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp
    Tobias_Damaschkevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilige Mischung griechischer Mythologie mit Teeniedrama
    Die spinnen, die Götter

    Percy Jackson ist eine von den Fantasy/bzw. Komödienreihen, die ich gerne für Leute weiterempfehle, die einfach mal ein unkompliziertes, witziges Fantasybuch lesen wollen. Der Hauptprotagonist Percy fliegt ununterbrochen aus neuen Schulen raus und während andere normale Erklärungen dafür finden wollen, weiß er, dass übernatürliche Kräfte am Werk sind. Es stellt sich schnell heraus, dass er durchaus recht hat: Wer kann schon behaupten, der Sohn vom Meeresgott Poseidon zu sein?

    Das Buch (sowie die Nachfolger, die ich im Vergleich leider nicht so gelungen fand) stellt nie den Anspruch, ein tiefergehendes Drama zu präsentieren und auch wenn das der Geschichte immer wieder die Tiefe nimmt, passt der komödiantische Teil dafür sehr gut. Der Autor kennt sich offensichtlich gut mit der griechischen Mythologie aus und lässt allerlei Fabelwesen und Götter mit den Protagonisten herumspielen, was verbunden mit dem schlicht unterhaltsamen Schreibstil und der zum Ende hin auch durchaus etwas spannender werdenden Story eine gute Mischung ergibt. 

    Diesen 1. Band kann ich daher für alle empfehlen, die einfach mal ungezwungen Spaß beim Lesen einer solchen etwas grotesken Geschichte haben wollen. Wem der 1. Band gut gefällt, der sollte dann auch die Nachfolger probieren, auch wenn sie wie gesagt mir nicht sonderlich zugesagt haben. Aber den ersten hier lese ich immer mal wieder gerne.

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    Cover des Buches Vereinte Welten: Gewagtes VertrauenB081DBXVMV

    Bewertung zu "Vereinte Welten: Gewagtes Vertrauen" von Anke Becker

    Vereinte Welten: Gewagtes Vertrauen
    Tobias_Damaschkevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gelungener Abschluss der Trilogie
    Emotionaler und spannender dritter Band

    "Vereinte Welten - Gewagtes Vertrauen" ist der dritte und (vorerst?) letzte Band der gleichnamigen Reihe von Anke Becker.

    Zum Inhalt nur wenig, da ich Angst vor der Spoilerpolizei hab (außerdem: Die ersten beiden Bände sind ebenfalls richtig gut. Lest die und kommt dann hier zurück). Aber nun: Die vereinten Welten sind weiterhin in Aufruhr, da sie und inbesondere die Anführerin Janaija in Gestalt der mysteriösen Raumwale - genannt Moquas - eine große Gefahr sehen. In Janaija sehen auf der anderen Seite unsere bekannten Protagonisten Kadan, Shiran und Baramee ebenfalls eine große Gefahr und auch wenn sie sich lieber im Verborgenen halten würden kommt es schnell zu Ereignissen, die waghalsiges Handeln und ... (*Trommelschläge) ... gewagtes Vertrauen vorraussetzen :D 

    Was nun konkret geschieht wird in den über 700 Seiten dieses Buches behandelt. Damit ist der 3. Teil deutlich umfangreicher als Band 1 und 2 und auch wenn er naturgemäß zahlreichere Handlungsstränge aufweist, habe ich dies zu Beginn auch immer wieder gemerkt. Der Anfang des Buches hat sich für mich etwas gezogen, was allerdings hauptsächlich an einem Punkt lag, den andere vielleicht überhaupt nicht als Kritikpunkt ansehen: Die Reihe hatte sich bisher ja sowieso kaum mit Erotikszenen zurückgehalten, aber dieser Band schießt damit aus vollem Rohr. Auf die Gefahr hin, hier prüde zu erscheinen: Das war mir manchmal etwas zu viel. Es war aber gleichzeitig auch das einzige, was ich an dem Buch wirklich bemängeln würde.

    Denn der Rest ist großartig. Der Schreibstil bleibt sich treu, ist oft sehr zügig, dabei aber immer flüssig zu lesen. Die Handlung baut auf den Vorgängerbänden auf, ohne eine umfangreiche Wiederholung vergangener Ereignisse zu benötigen, wodurch sehr viel an Exposition überflüssig ist. Die Charaktere sind es aber vor allem, wo das Buch glänzt: Jeder Charakter handelt stets charaktergerecht, die psychologische Tiefe, die die Autorin insbesondere Shiran und Kadan gibt, ist jederzeit nachvollziehbar. Das Buch ist wie auch Band 1 und 2 zudem frei von vielen gängigen Klischees, was insbesondere in Actionszenen zu einem hohen Maß an Unvorhersehbarkeit führte.
    Wie immer interessant und zu kontroversen inneren Gedanken meinerseits führend ist die Welt an sich, dieses aggressive Matriarchat. Oft habe ich die Augen verdrehen müssen, aber das lag nicht an der Story selbst, sondern an dem Verhalten, das viele Frauen dort an den Tag legten. Das Lesevergnügen hat das aber nie gestört, denn eben dieser Aspekt lässt die Reihe gegenüber anderen herausstechen und lässt zudem viel Raum für intelligente Gesellschaftskritik zu.

    Thema Spannung: Auch wenn der Beginn für mich leicht stockend war, danach geht handlungstechnisch die Post ab. Dilemma reiht sich an Dilemma, aber ohne dass es gehetzt wirkt oder gezwungen konstruiert - schlicht ein sich stetig zuspitzender Spannungsbogen, der zum Ende hin auf eine sehr zufriedenstellende Weise aufgelöst wird, weil sich das Buch einmal mehr einem bestimmten großen Klischee verweigert und somit der Gesamtstory gerecht wird.

    "Gewagtes Vertrauen" ist in vielerlei Hinsicht ein perfekter Abschluss für diese Trilogie, lässt aber zugleich noch ein paar Optionen für mögliche weitere Bücher zu, ohne dass es jemals wie ein offenes Ende wirkt. Ich habe das Buch irgendwann nur noch weiterlesen wollen und auch weil ich finde, dass es eine große Kunst ist, die schriftstellerische Qualität über alle drei Bände hinweg stets so hoch zu halten, kann ich trotz meiner kleinen Nörgeleien nicht weniger als 4,5 Sterne vergeben, die dann 5 ergeben :D

    Für alle, die mal einen Sci-Fi-Roman lesen wollen, der so gar nicht ist wie die meisten anderen und für die auch zahlreiche Sexszenen kein Problem sind, unbedingt zu empfehlen.

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    Cover des Buches Das Druidentor9783492280785

    Bewertung zu "Das Druidentor" von Wolfgang Hohlbein

    Das Druidentor
    Tobias_Damaschkevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Idee, aber mit Schwächen in der Umsetzung
    Von zeitreisenden Zügen und dunklen Tunneln

    Das Druidentor ist eines von den Büchern, bei denen ich mir unsicher bin, ob ich sie eigentlich überhaupt mag oder nicht.

    Kurz zur Story: Ein ICE macht in einem Eisenbahntunnel eines großen Bergwerkes eine plötzliche Zeitreise von 200 Jahren durch, die Insassen mumifizieren gar. Der Tunnel versinkt zudem in totaler Finsternis, generell weiß niemand, was dort eigentlich überhaupt passiert. Der Ingenieur Frank Warstein vermutet schnell, dass in diesem Tunnel Übernatürliches am Werk sein muss...

    Was für ein tolles Setting! Ich liebe generell Thriller mit mysthischen, bzw. auch Horrorelementen, deshalb dachte ich eigentlich, bei diesem Buch kann nichts schiefgehen. Und wie gesagt, die Grundidee ist höchst originell und sie allein vermochte es auch, dass ich das Buch unbedingt bis zum Ende lesen wollte.
    Dazwischen habe ich aber immer wieder teils lange Pausen gemacht. Warum? Weil ich persönlich zum einen den Schreibstil des Autors und zum anderen die Charakterinteraktionen einfach zu oft zu zäh fand, zu langgestreckt und in Nebenhandlungen bzw. Kleinigkeiten verheddert. Eine rote Linie war am Anfang immer zu erkennen, in der Mitte dann aber teilweise nicht mehr und erst gegen Ende tritt sie wieder in den Vordergrund. Überhaupt das Ende: Ich werde nix spoilern und ich kann absolut verstehen, was der Autor damit erreichen wollte. Aber es hat für mich ... irgendwie nicht recht funktioniert. Ich saß am Ende da und dachte mir: Hm. Okay. Ich hab irgendwie mehr erwartet.

    Das Druidentor ist in keinem Fall ein schlechtes Buch und jeder, der gerne eine Mischung aus Low Fantasy und Mystery-Thriller lesen möchte, würde ich es auch durchaus empfehlen. Aber es war einfach nicht ganz meins. 3 Sterne für ein gutes Buch, das mich leider nicht so fesseln konnte wie andere. 

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    Cover des Buches Gespensterjäger im Feuerspuk9783785581681

    Bewertung zu "Gespensterjäger im Feuerspuk" von Cornelia Funke

    Gespensterjäger im Feuerspuk
    Tobias_Damaschkevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bester Band der Reihe
    Es schleimt und zündelt

    Der zweite Band der Gespensterjäger-Reihe von Cornelia Funke und in meinen Augen der beste.

    Warum? Für meinen Geschmack trifft die Autorin hier genau das richtige Maß zwischen Action, Humor und Dramatik. Natürlich ist auch das hier ein Kinderbuch, aber wo der erste Band noch wirklich harmlos war erlaubt sich Funke hier einige doch ziemlich unappetitliche Ideen, was ich schon als ich selbst noch ein Kind war, großartig fand :D

    Worum gehts? In einem renommierten Strandhotel spukt es und unser Heldenteam aus 1x Großmutter, 1x Zweitklässler und 1x Hausgespenst nimmt sich der Sache an. Doch anders als vom Direktor des Hotels behauptet ist das, was sie vorfinden, alles andere als ein Routinejob ...

    Dieses Buch kann man - egal, wie alt oder jung man ist - einfach in einem Rutsch durchlesen. Die Charaktere sind erneut sehr sympathisch, die Geschichte einfallsreich und überraschend spannend und das Ende macht Lust auf mehr. Fünf Sterne geb ich nur deshalb nicht, weil es dann doch nicht zu den Büchern zählt, die ich jedes Jahr nochmal lesen könnte.

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    Cover des Buches Tintenherz9783791504650

    Bewertung zu "Tintenherz" von Cornelia Funke

    Tintenherz
    Tobias_Damaschkevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ohne Längen, aber zurecht ein Klassiker
    Schlicht ein schönes Buch

    Tintenherzen ist einer von jenen Titeln, mit denen (zumindest im deutschsprachigen Raum) eigentlich jeder irgendwas anfangen kann, zumindest hat man schon mal davon gehört. Zu denen habe ganz lange Zeit auch ich gehört: man kennt den Titel, vielleicht weiß man auch noch, dass es von Cornelia Funke ist, aber gelesen hat man es noch nicht. Dann macht man es und zumindest in meinem Fall kann ich sagen, dass ich nachvollziehen konnte, warum es so beliebt ist.

    Zum Inhalt werde ich mich nicht äußern, denn die eine Hälfte der Menschen kennt diesen bereits und der anderen würde ich sowieso raten, möglichst unwissend an das Buch heranzugehen. So kann man vllt genau wie ich ohne jede Vorstellung an den Inhalt in diese Welt hineingezogen werden.

    "Tintenherz" besticht durch tolle Charaktere, gewitzt geschriebene Dialoge und eine im Kern einfach sehr unterhaltsame Geschichte. Längenlos ist das Werk allerdings nicht, ab und zu biegt die Handlung in eine etwas gemächliche Richtung ab, aber es war nie langsam genung, um mich wirklich zu langweilen. Wenn man dann an die besonders spannenden Stellen gerät, fallen einem diese Abschnitte aber besonders auf, zumindest war es für mich so. Deshalb ziehe ich einen Stern ab, auch wenn der Gesamteindruck ein sehr positiver bleibt. Am Ende bleibt nicht viel zu sagen außer: Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte es auf jeden Fall versuchen.

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    Cover des Buches Beute9783896673022

    Bewertung zu "Beute" von Michael Crichton

    Beute
    Tobias_Damaschkevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
    Eine kleine große Gefahr

    Michael Crichton ist einer meiner Lieblingsautoren und Prey ("Beute"), das ich vor kurzem ein zweites Mal gelesen habe, beinhaltet alle Zutaten, die mich zu einem Fan des leider ja verstorbenen Mannes machen.

    Kurz zur Handlung: Unser Hauptprotagonist Jack ist Informatiker und wird in die Wüste von Nevada geschickt um einem Unternehmen dabei zu helfen, Mini-Überwachungsanlagen für das Militär zu bauen. Dabei kommt die hochkomplizierte - und wie sich bald auch herausstellt, hochgefährliche - Nanotechnologie zum Zuge. Die droht dann auch schnell außer Kontrolle zu geraten und es wird schnell für alle Beteiligten deutlich, dass mehr auf dem Spiel steht als nur ihre Gehaltschecks ...

    Wenn man neben der Spannung und den tollen Dialogen eine große Konstante in Chrichtons Büchern herausstellen möchte, dann wird es wohl seine sehr kritische Auseinandersetzung mit neuen Technologien und generell dem wissenschaftlichen Fortschritt sein. Dabei erhebt er aber nie den Zeigefinger und eine fundamentale Kritik am Fortschritt an sich will der Autor auch gar nicht erreichen.
    Ähnlich wie bei der Gentechnik in Jurassic Park stellt aber auch die Nanotechnologie die Forscher immer wieder vor Probleme, die teilweise auch ethischer Natur sind. Chrichton spricht hier immer wieder diese Problemfelder an und führt dem Leser die Gefahren von einer verantwortungslosen Verwendung dieser Technologien vor Augen und das alles immer ein einer hochspannenden Geschichte verpackt, mit den erwähnten tollen Dialogen und gut ausgearbeiteten Charakteren.

    "Beute" ist einer dieser Thriller, die man in einem Rutsch durchliest. Absolut zu empfehlen.

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    Cover des Buches Gespensterjäger auf eisiger Spur9783785580745

    Bewertung zu "Gespensterjäger auf eisiger Spur" von Cornelia Funke

    Gespensterjäger auf eisiger Spur
    Tobias_Damaschkevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Kinderbuch
    Von MUGs und UEGs

    Gelegentliche Nostalgieanfälle bewirken ja manchmal, dass man alte Kisten aus dem Schrank holt, herumkramt und manchmal ein Buch (bzw. eine Buchreihe) findet, die man als Kind gelesen und im besten Fall toll gefunden hat.

    So ungefähr ist das auf die Gespensterjäger-Reihe von Cornelia Funke bei mir zu übertragen. Kurz zum Inhalt: Der kleine Tom hat Angst vor dem dunklen Keller ihres Hauses. Nicht ohne Grund: Dort sitzt tatsächlich ein sehr schleimiges Gespenst und zieht ihm an den Haaren. Was tun, wenn die Familie einem nicht glaubt? Richtig, man geht zu einer sehr alten Frau namens Hedwig Kümmelsaft (viele der Namen in dieser Reihe sind köstlich) und lässt sich erklären, was ein MUG ist und wie man es loswird.

    Dieser erste Band ist von allen vieren wahrscheinlich der lockerste. Typisch für Kinderbücher wird sich mit nichts lange aufgehalten, die Charaktere bekommen keine (für ein solches Buch) übermäßige Tiefe verpasst und vieles am Plot, bzw der Welt ist aus rationaler Sicht stellenweise zu kritisieren. Spätestens hier sollte der Leser dieser Rezension merken, dass ein biederer Erwachsener an der Tastatur saß, haha.

    Nein, alles in allem ist das einfach was Nettes für zwischendurch. Sowohl für kleine als auch große Kinder sehr gut geeignet und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

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    Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis9783453407848

    Bewertung zu "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis
    Tobias_Damaschkevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, das alle Fragen beantwortet
    Kultige Sci-Fi-Komödie

    Das wohl bekannteste Werk von Douglas Adams ist einer von jenen Titeln, die man als Science Fiction Fan schon irgendwann mal gelesen haben sollte. Aber selbst diejenigen, die weder mit diesem Buch noch mit seinen vielen Adaptionen in Film- und Serienform etwas anfangen können, haben wahrscheinlich schon mal davon gehört, dass man hier die Antwort auf alle Fragen finden kann. Sie lautet natürlich 42. 

    Aber das Buch hat weit mehr zu bieten als nur diesen einen, inzwischen zum geflügelten Wort gewordenen Witz. Es ist kein großer Spoiler wenn ich sage, dass Adams auf den ersten 50 Seiten etwas passieren lässt, was in allen anderen Sci-Fi-Romanen stets verhindert werden soll. Was steht die Erde aber auch dauernd im Weg? Bauvorschriften müssen eben eingehalten werden.
    "Per Anhalter durch die Galaxis" besticht durch einen sehr urigen, aber stets erfrischenden Schreibstil, vollkommen durchgeknallte Konzepte, Ideen und Charaktere und den schlichten Spaß, den man immer wieder herauslesen kann. Es ist eine Abfolge von manchmal sehr niveaulosen und dann wieder genialen Einfällen, dass man kaum aufhören kann mit dem Lesen. Bei mir war es beim ersten Mal nur ein Tag.

    Humor ist allerdings natürlich sehr subjektiv, Komödien vielleicht die subjektivste aller Kunstrichtungen. Wenn einen der Humor des Buchs nicht anspricht ... dann ist es eben so. Keine Komödie auf der Welt hat bei jedem eine Lachergarantie, was auch gut ist; Wie langweilig wäre es denn, wenn alle dasselbe witzig fänden?

    Ich finde dieses Buch jedenfalls sehr witzig. Es ist keines meiner Lieblingsbücher, aber wenn ich einfach mal gute Laune bei mir generieren will, dann gibt es für mich schlechtere Wahlen als diese hier.

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    Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter9783734162121

    Bewertung zu "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" von Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
    Tobias_Damaschkevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Erzähltempo, aber mir persönlich zu vorhersehbar und klischeebeladen
    Einfach nicht ganz meins.

    So, nach 40 positiven wird es langsam mal Zeit für die erste zumindest mehrheitlich negative Rezension.

    Eragon ist kein "schlechtes" Buch, das gleich mal vorneweg. Es ist unkompliziert und sehr übersichtlich geschrieben, hat einige sehr interessante Ansätze und das Verhältnis zwischen den Drachen und den Reitern (bzw. vor allem natürlich Saphira und der Hauptfigur) ist durchgehend unterhaltsam.
    Aber es gibt einiges, was mich an dieser Geschichte trotzdem stört. Vor allem: Die Storystruktur. Ich fasse Eragon mal kurz zusammen

    (also: Spoilergefahr!):














    -Eine Prinzessin wird von dunklen Mächten entführt
    -Ein junger Mann, der eigentlich ein unscheinbares Leben führt, ist auserkoren ihr zu helfen und wird mit einer mächtigen 'Waffe' (Spahira) ausgestattet
    -Er wird von den bösen Mächten verfolgt, lernt eine Mentorfigur kennen und dann passiert das, was mit Mentorfiguren normalerweise passiert
    -Er rettet die Prinzessin vor den dunklen Mächten und am Ende gibt es eine große Schlacht

    Falls es nicht schon auffällig war: Ja, das ist 1:1 die Storystruktur des ersten Star Wars Films. Ich will damit natürlich nicht sagen, dass Eragon eine Star Wars-Kopie ist! Aber es veranschaulicht meiner Meinung nach, dass die Geschichte schlicht sehr simpel gehalten ist und die gängigen Klischees fast allesamt bedient. Das hat dieses Buch für mich durchgängig vorhersehbar gemacht, echte Spannung kam für mich leider nie wirklich auf.
    Hinzu kommen die auf jeden Fall kompetent geschriebenen, aber auch nicht herausragenden Dialoge. Die Tiefe der Charaktere ist ebenfalls überschaubar, Spahira war für mich mit Abstand der beste. All dies alleingestellt würde kein Buch für mich hinunterziehen, alles zusammen aber schon ein bisschen.

    Ich bereue es aber auf keinen Fall, Eragon gelesen zu haben. Der weltweite Erfolg zeigt schließlich, dass viele Leser eine deutlich positivere Meinung hatten/haben als ich :) Deshalb: Als Fantasy-Fan kann man es getrost probieren. Im schlimmsten Fall denkt man wie ich vielleicht am Ende "Ok. Das war ganz nett."

    Es gibt deutlich schlimmere Bücher als das.

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    Über mich

    • männlich
    • 20.09.1997

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