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ViktoriaScarlett

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    Cover des Buches Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Die versteinerten Katzen. Mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage! (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 2) (ISBN: 9783764152307)

    Bewertung zu "Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Die versteinerten Katzen. Mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage! (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 2)" von Andreas Suchanek

    Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Die versteinerten Katzen. Mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage! (Flüsterwald, Staffel II, Bd. 2)
    ViktoriaScarlettvor einem Tag
    Kurzmeinung: Der zweite Band der zweiten Staffel bot mir sehr viel Spannung und aufregende Szenen.
    Viel Spannung und aufregende Szenen

    Das Abenteuer im Katzenwald hat es mit seinen Gefahren und den aufregenden Wendungen absolut in sich. Konnte ich mitfiebern und das Lesen genießen? Finde unten im Text mehr heraus.

    Meine Meinung zum Cover und den Illustrationen:
    Timo Grubing wiederholte seine Zeichenleistung auch bei diesem Band. Das Cover sprüht nur so vor Leben. Gleichzeitig sind viele Elemente zu sehen, die detailreich gezeichnet wurden. Wie stets befinden sich darauf die fünf Freunde. Dieses Mal blicken sie besorgt auf eine Katzenstatue. Die Farbgestaltung ist düster und mystisch, sowie aufregend und Neugier erweckend. Die Illustrationen im Inneren sind mit genauso viel Liebe zum Detail umgesetzt worden. Sie verbildlichen die Worte von Andreas Suchanek und regen die Fantasie an, mit diesen weiter zu träumen.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Zurück an der Seite von Lukas und Ella nahm die Geschichte alsbald an Geschwindigkeit zu. Andreas Suchanek brachte uns nach einem Abstecher in die Herzburg in den Katzenwald. Ich war erstaunt, welche Idee er für diesen sonderbaren Wald verwendet hatte.

    Im weiteren Verlauf erfuhr ich, wie er entstanden ist und was er mit den anderen Flüsterwäldern zu tun. Dadurch bekam das Worldbuilding der Flüsterwald-Reihe eine neue Facette hinzu und sorgte damit auch für neues Verständnis bei mir.

    Die Freunde begannen mit ihren Ermittlungen und versuchten herauszufinden, was in der Heimat der geflüchteten Katze passiert war. Vor Ort machten sie eine schreckliche Entdeckung. Wie im Klappentext bereits erwähnt, waren die Katzen versteinert. Natürlich ließ die Spannung nicht mehr lange auf sich warten und es wurde ziemlich gefährlich. Zum Glück hatten sie sich vorbereitet. Mein liebster Ort war jener, den mit den Schneekatzen zu tun hatte. Wie sie in die Geschichte eingebunden sind, kann ich dir aus Spoilergründen nicht verraten.

    Kurz darauf verdoppelte sich die Spannung erneut, weil etwas geschah, dass mich gebannt die Zeilen lesen ließ. Kurz konnte aufatmen und war allerdings wenige Seiten wieder vollkommen gefesselt. Neue Faszination entwickelte sich und ließ mich sehr aufmerksam sein. Rani, Felicitas, Ella und Lukas erging es genauso wie mir. Um das große Ganze zu verstehen und der bösen Magierin auf die Spur zu kommen, mussten sie mehr erfahren. Was ihnen schließlich auch gelang.

    Das Ende nahte und die Intensität nahm zu. Daraus folgte natürlich ein aufregender Showdown, bei dem erneut einiges auf dem Spiel stand. Mitfiebern war an diesem Punkt absolut garantiert. Über den Ausgang möchte nicht schreiben. Einzig, dass ich den Cliffhanger ziemlich gemein fand. Hoffentlich wird es nicht so lange dauern, bis der nächste Band erscheint.

    Mein Fazit:
    Der zweite Band der zweiten Staffel bot mir sehr viel Spannung und aufregende Szenen. Ich konnte mitfiebern, staunen und begreifen. Durch verschiedene faszinierende Orte mitsamt Bewohnern bekam ich Hintergrundinformationen zu den Flüsterwäldern, den Katzen und vor allem kamen wir der bösen Magierin auf die Spur. Den Freunden gelang es einiges herauszufinden und einen Teil des Rätsels zu lösen. Währenddessen mussten sie sich gegen allerlei Gefahren behaupten, was am Ende zu einem finalen Showdown führte. Daraus resultierte ein Cliffhanger der mich den nächsten Band schnellstmöglich herbeisehnen lässt. Durch Timo Grubings Illustrationen wurden die Szenen mit schönen Zeichnungen unterstrichen.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches Die Letzte Flotte (ISBN: B0BS76GKS1)

    Bewertung zu "Die Letzte Flotte" von Joshua Tree

    Die Letzte Flotte
    ViktoriaScarlettvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autor verpasste der Geschichte viel Raum für Spannung und verband sie mit vielen actiongeladenen Szenen.
    Durchwegs voller Spannung und Nervenkitzel

    Der Autor verpasste der Geschichte viel Raum für Spannung und verband sie mit vielen actiongeladenen Szenen. Wie sie mir gefallen hat, erfährst du nachfolgend im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover zeigt eine actiongeladene Szene aus der Geschichte. Nachdem man sie gelesen hat, weiß man sofort, was dargestellt wird. Der Designerhat  die Details mit einer Genauigkeit herausgearbeitet, die ihresgleichen sucht. In meinen Augen ist die Gestaltung mehr als gelungen und zeigt, dass es in der Geschichte stellenweise richtig zur Sache geht.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Schon der Prolog war dermaßen aufregend, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Es war als wäre ich im Geschehen gefangen und musste alles miterleben. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass sich der Schreibstil des Autors verändert hatte. An manchen Stellen schrieb er etwas verschachtelt. Nachdem ich mit daran gewöhnt hatte, störte es mich kaum mehr. Zudem viel mir auf, dass er mit weniger Worten das Gefühlempfinden der Protagonisten viel intensiver beschrieb. Gerade Trauer und Schock berührten mich sehr.  

    Ich brauchte in Kapitel 1 einige Zeit, bis ich mich zurechtgefunden hatte. Einige Begriffe waren mir nicht bekannt, weshalb ich sie erst verstehen musste. Danach schritt die Geschichte zügig voran. Ich konnte zwischen den einzelnen Szenenübergängen kaum Luft, weil so viel in kurzer Zeit geschah. Das Spannungslevel war deshalb enorm hoch und ließ mich nahezu durchgehend mitfiebern.

    Der Hauptprotagonist Gavin machte während dem Verlauf eine große Wandlung durch. Trotz dem schnellen Tempo war sie für mich glaubwürdig und voller Emotionen auf seiner Seite. Lizzy war eine meiner liebsten Protagonist*innen. Auch Artas hatte etwas für sich, selbst der Vater. Es gab natürlich noch viele weitere Protagonisten, die unterschiedlich große Rollen innehatten. Gegner, Freunde, Feinde, Widersacher, Neutrale und viele mehr. Aus Spoilergründen werde ich dir nicht mehr über sie erzählen.

    Die Welt in der Gavin und all die Menschen lebten, konnte ich mir relativ gut vorstellen. Die Gesellschaftsstruktur wurde vom Autor ausgearbeitet und mir durch kurze Erklärungen vermittelt. Ein Großteil der Handlung fand im System Andal statt. Das Never machte mir Angst und sorgte für tödliche Gefahren. Daraus resultierten einige actiongeladene Szenen mit vielen Verlusten. Bald war mir klar, dass noch viel mehr hinter allem stecken und die Verstrickungen weiter reichen mussten, als die Protagonisten ahnten. Hier wurde etwas von langer Hand geplant und befand sich nun in seiner grausamen Umsetzung. Die Scharade wurde fallen gelassen und doch konnte man die Wahrheit nur unschwer aufdecken.

    Durch die verschiedenen Handlungsstränge mit unterschiedlichen Protagonisten vergrößerte sich mein Verständnis für das Geschehen. Ich erkannte und wusste im selben Moment, dass mir noch einige Informationen fehlten. Dennoch bekam ich sehr viele Gelegenheiten zum Mitfiebern und tat dies auch in vollem Umfang. Im letzten Drittel stieg mir ein bitterer Verdacht in die Gedanken, der sich erhärtete und sich wahrscheinlich in Band 2 bestätigen wird.

    Die Epiloge weckten jedenfalls meine Neugier auf den Nachfolger. Denn ich muss unbedingt wissen, was sich daraus entwickeln wird. Potenzial gibt es viel und ich freue mich darauf es zu erleben bzw. zu entdecken. Joshua Tree arbeite viele Elemente und Handlungsmöglichkeiten ein. Es ist also noch alles und nichts möglich.

    Mein Fazit:
    Der Auftaktband zur letzten Flotte war durchwegs voller Spannung und Nervenkitzel. Ich fieberte nahezu ununterbrochen mit und verfolgte mit großer Neugier das Geschehen. Dabei kam es zu actiongeladenen Szenen aus vielerlei Gründen. Die Protagonisten waren gezwungen sich von einer Sekunde auf die anderen weiterzuentwickeln. Die Emotionen kochten immer wieder über und drohten besonders einen von ihnen zu überwältigen. Das Never zerstörte sämtliche Existenzen und war eine der schlimmsten Bedrohungen der Menschheit. Im Hintergrund wurde jedoch klar, dass da noch viel mehr dahintersteckt. Ich versuchte es herauszufinden und bekam durch die parallelen Handlungsstränge viele Informationen. Doch erst die Folgebände werden die Wahrheit aufdecken. Das Buch las sich mit seinen vielen Wendungen zügig und bot mir eine starke Science-Fiction-Geschichte.  

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches 8. Eine tickende Leiche: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt (ISBN: B08D3RG5SY)

    Bewertung zu "8. Eine tickende Leiche: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt" von Harriet Mansfield

    8. Eine tickende Leiche: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt
    ViktoriaScarlettvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Band 8 war wieder genauso wie ich es von der Reihe gewohnt war – spannend und mit aufregenden Wendungen gespickt.
    Wieder viel Spannung

    Band 8 war wieder genauso wie ich es von der Reihe gewohnt war – spannend und mit aufregenden Wendungen gespickt. Was ich damit meine, erkläre ich dir spoilerfrei im Text.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Nachdem Band 7 leider ein kleiner Reinfall für mich war, konnte Band 8 mich wieder in voller Manier überzeugen. Denn er war durchgehend spannend, emotional und gut konturiert. Harriet Mansfield suchte sich einen neuen Fall aus, der erst spät verriet wer hinter allem steckte. Das Motiv lag sehr lange im Dunkeln, was mich intensiv spekulieren ließ.

    Gerade letzteres ist das, was ich bei Maggie Mirrens Fällen am liebsten tue. Ich liebe es darüber nachzudenken mit wem die Ereignisse zu tun haben und warum die Dinge geschehen sind. Parallel dazu stand auch der Ort Green Haven mit seinen Bewohnern im Bereich der Handlung. Die Autorin vergas sie nicht und schuf damit ein lebendiges und vor allem stimmiges Gesamtbild. Der Gartenwettbewerb und seine Teilnehmer brachten ich zum Schmunzeln. Eine Freude waren die Begegnungen mit Jim und Hannah.

    Das Geschehen nahm nach der Entdeckung der Leiche ziemlich schnell seinen Lauf. Trotzdem war Zeit für zwischenmenschliche Szenen und Momente. Etwas, dass ich bei Harriet Mansfield sehr schätzte. Denn die Autorin hetzte nicht durch die Handlung, sondern ließ sie vielmehr geschehen.

    Bald schon wurde es brenzlig. Maggies Ermittlungen brachten sie in große Gefahr und eine Suchaktion kam zu Stande. Damit wurden weitere Ereignisse losgetreten, die alles verändern sollte. Nun packte mich erst recht der Ermittlergeist. Ich wollte die Wahrheit herausfinden und dachte angestrengt nach. Doch im kam genauso wenig wie Maggie darauf. Irgendetwas übersahen wird. Dann war es schließlich soweit und ich staunte nicht schlecht. Damit hatte ich nun wirklich in keinster Weise gerechnet und war mehr als nur ein bisschen überrascht.

    Je näher das Ende des Hörbuches kam, umso gespannter hörte ich der Sprecherin zu. Zum Glück wurden keine Fragen mehr gestellt und sofort gehandelt. Das Finale verfolgte ich mit höchster Anspannung und hing in Gedanken darin fest. Meine Erleichterung war nach dem Beenden immens groß.

    Meine Meinung zur Sprecherin:
    Cornelia Meinhardt ist die Stimme dieser Reihe. Ich könnte mir gar keine andere Sprecherin für sie vorstellen. Ihr Vorlesen ist mit viel Gefühl und Können versehen. Dadurch hörte ich ihr sehr gerne zu. Sie las sowohl die ruhigen, als auch die aufregenden Abschnitte mit Bravour.

    Mein Fazit:
    Band 8 war wieder so spannend, wie ich es von der Reihe kenne und liebe. Der neue Fall war anders gelagert und forderte Maggie noch mehr als zuvor dazu auf, eigene Ermittlungen anzustellen. Die Kapitel wurden mit dem Voranschreiten der Handlung immer spannender und aufregender. Es kam zu mehreren Wendungen, die ich angespannt verfolgte. Mit der Wahrheit und dem Motiv hatte ich in keinster Weise gerechnet und konnte meine Überraschung nicht verbergen. Die letzten Hörminuten waren enorm spannungsgeladen und endeten zu meiner Erleichterung mit einem Happy End. Ich danke Cornelia Meinhardt für mein tolles Hörerlebnis.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

     Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert. 

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    Cover des Buches Scarlett & Browne - Die Outlaws (ISBN: 9783570315484)

    Bewertung zu "Scarlett & Browne - Die Outlaws" von Jonathan Stroud

    Scarlett & Browne - Die Outlaws
    ViktoriaScarlettvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Die Geschichte begann äußerst vielversprechend – hatte ihre Höhen und Tiefen.
    Es begann vielversprechend

    Die Geschichte begann äußerst vielversprechend – hatte ihre Höhen und Tiefen. Doch konnte sie mich auch überzeugen? Im Text verrate ich es dir. 

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover macht einen jugendlichen und offenen Eindruck. Die Silhouetten von Scarlett McCain und Albert Browne sind darauf zu sehen. Der Titel sticht durch den Untergrund hervor. In Summe ist die Gestaltung ansprechend und passt zum Genre.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Mein letztes Buch von Jonathan Stroud hatte ich vor Jahren gelesen. Es freute mich deshalb sehr, die Möglichkeit bekommen zu haben, den ersten Band seiner neuen Reihe zu lesen. Der Autor hat noch immer einen sehr flüssigen Schreibstil. Zudem erzählt er sehr bildhaft und legt Wert auf genaue Beschreibungen.

    Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und wird abwechselnd aus der Sicht von Scarlett McCain und Albert Browne erzählt. Auf Scarlett traf ich als Erstes, denn mit ihr begann die Geschichte ihren Lauf zu nehmen. Die 17-Jährige hatte so einiges auf dem Kasten, war flink und wusste genau, was sie wollte. Gleichzeitig kannte die ihre Umgebung wie ihre Westentasche. Es schien als wüsste sie alles über jeden Ort und die Bewohner. 

    Bereits an diesem Punkt baute sich erste Spannung, weshalb meine Neugier auf Scarlett geweckt wurde. Woher hatte sie ihre Fähigkeiten? Warum war sie so geschickt? Wie wurde sie zu dem Menschen von heute? Während der gesamten Handlung gab es gefühlt 30 Anspielungen auf ihre Vergangenheit. Doch bekam ich bis zum Schluss nicht wirklich viele Informationen. Am Ende hatte ich mehr Vermutungen als Gewissheit.

    Albert Browne lernte ich einige Seiten später kennen. Ich wusste nicht so richtig, was ich von dem Jungen halten sollte. Mir war schnell klar, dass er etwas verbarg, denn Hinweise waren genug da. Gleichzeitig wirkte er schlaksig, naiv und träumerisch. So wirklich wollten diese Eigenschaften zuerst nicht zusammenpassen. Doch je mehr das Geschehen voranschritt, umso besser verstand ich ihn. Mithilfe einiger Flashbacks entstand ein schreckliches Bild in meinen Gedanken. Der 15-Jährige tat mir leid und ich begann zu hoffen, dass er den Absprung schaffen würde. Erfreut war ich über den Zusammenhalt, der sich schon bald zeigte und zu Anfang noch nicht erklärbar war.

    Die Handlung selbst schritt nach der ersten Begegnung zügig voran. Es kam zu mehreren aufregenden Wendungen mit Action und Szenen, die viele Informationen über das zerstörte Großbritannien preisgaben. Es wurde recht schnell klar, wie die Menschen lebten, dachten und wer die Macht in den Königreichen hatte. Ich konnte vor Verärgerung über so manche Denkweise nur den Kopf schütteln. Jonathan Stroud zeichnete mit seinen Beschreibungen ein sehr umfangreiches Bild der gesellschaftlichen Strukturen.

    Am besten gefielen mir die Dialoge zwischen den handelnden Protagonisten. Dabei war es egal, ob es Haupt- oder Nebenprotagonisten waren. Ich fühlte mich gut unterhalten, schmunzelte oder fieberte mit. Im Mittelteil begann sich die Handlung leider etwas zu ziehen. Ich warte auf entscheidende Szenen und der Konfrontation mit der schrecklichen Frau. Gleichzeitig genoss ich die Momente mit Ettie und Joe. Die Beiden waren mir richtig ans Herz gewachsen. Wer die Beiden sind verrate ich dir nicht, das muss du selbst herausfinden.

    Unheimlich waren in meinen Augen die Gezeichneten. Ein entsprechender Abschnitt hatte es deshalb doppelt in sich. Ab Seite 300 stieg die Spannung endlich wieder an. Ich merkte schnell, dass etwas in der Luft lag, genauso wie Albert. Dann kam es zu bildgewaltigen Ereignissen, die mich angespannt schneller lesen ließen. Die Aufregung und die vielen Emotionen auf allen Seiten waren stark zu spüren. Man könnte sagen, mit einem Knall ging alles unter.

    Doch noch war die Geschichte nicht zu Ende. Die weiteren Kapitel verliefen sehr rasant und fanden an einem ungewöhnlichen Ort statt. Die Bewohner waren – diplomatisch formuliert – mehr als eigenwillig und genauso fantastisch. Frei mit Sicherheit nicht.  Jedenfalls ging es kurz darauf Schlag auf Schlag vonstatten. Die bittere und grausame Wahrheit kam auf den Tisch, was zum finalen Showdown führte. Ich hoffte auf einen guten Ausgang und bekam in dann auch. Allerdings etwas anders als erwartet, jedoch zu meiner höchsten Zufriedenheit.

    Mein Fazit:
    Der Auftaktband dieser Reihe startete bereits mit einem hohen Maß an Spannung. Der Mittelteil zog sich ein wenig, doch war das gesamte Buch mit aufregenden Szenen gespickt. Die letzten 120 Seiten fand ich besonders gut. In diesen Seiten entdeckte ich die bittere Wahrheit über Albert und seine Vergangenheit. Über Scarlett erfuhr ich leider viel zu wenig. Gleichzeitig gab es sehr bildgewaltige Beschreibungen von Ereignissen, Umgebungen, Protagonisten und allem weiteren. Der entstehende Zusammenhalt begeistert mich und forderte im selben Moment einen hohen Tribut. Die flotten Dialoge und ereignisreichen Wendungen erhöhten die Spannung immer wieder. Das Beste war der finale Showdown mit dem Happy End.

    Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches 7. Das schweigende Haus: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt (ISBN: B08CZP9VVQ)

    Bewertung zu "7. Das schweigende Haus: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt" von Harriet Mansfield

    7. Das schweigende Haus: Green Haven. Maggie Mirren ermittelt
    ViktoriaScarlettvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Der siebte Band konnte mich weniger fesseln als seine Vorgänger, dennoch ergab sich eine gute Story.
    Nicht so spannend wie die Vorgängerbände

    Der siebte Band konnte mich weniger fesseln als seine Vorgänger, dennoch ergab sich eine gute Story. Meine Meinung zum Hörbuch werde ich unten im Text ausführen.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Der siebte Band der Maggie-Mirren Serie begann vielversprechend und in flüssiger Manier. Unsere Hauptprotagonistin befand sich mitten im Tun und auf dem Weg zum ersten Handlungsort. Erste Neugier wurde mit dem seltsamen Haus und seinen Bewohner von Harriet Mansfield erzeugt.

    Danach verlief die Story ein wenig klischeemäßig. Maggie wurde allein gelassen und machte eine Entdeckung, die sie schockierte. Um was es handelte, erfuhr ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Kurz darauf wurde Alice O’Kelly, die beste Freundin von Maggie, in das Geschehen geholt. Kurz danach wurde ein Toter gefunden. Zuerst fand ich die Ereignisse noch einigermaßen spannend. Bald begann es mich jedoch zu nerven, dass sich durch Miss O’Kelly mehr Spekulationen als wirkliche Ermittlungen einschlichen. Natürlich konnte einiges herausgefunden werden. Alice war ziemlich auf zack und nicht auf den Mund gefallen. Sie schritt sehr schnell zur tat.

    In meiner Wahrnehmung wurde Maggie von ihr in den Hintergrund gedrängt. Erst später begannen die Beiden zu harmonieren. Mit dem „Fall“ wurde ich zuerst ebenso nicht warm. Das gewisse Etwas fehlte die längste Zeit. Es gab zwar einige gute Szenen, doch starke Spannung zum Mitfiebern wollte sich nicht richtig einstellen. Dies gelang erst im letzten Drittel einigermaßen.

    Richtig gut gefallen hat mir, dass die emotionalen Fronten an verschiedenen Stellen geklärt wurden. Endlich wurden die Geschehnisse lockerer und wirkten nicht mehr gezwungen, obwohl dafür ein Gefühlsausbruch und ein klärendes Gespräch notwendig waren.

    Natürlich konnten Maggie und Alice die Wahrheit herausfinden. Das allerdings nur, weil ihnen viele Zufälle den Weg ebneten. Die Grundidee war richtig gut, doch war die Umsetzung nicht meins. Die letzten paar Kapitel waren das Beste an dem ganzen Hörbuch.

    Meine Meinung zur Sprecherin:
    Zu Cornelia Meinhardts Vorlesen kann ich mich nur noch wiederholen. Ihre Stimme eignet sich bestens für Protagonistin Maggie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wurde. Gleichzeitig ist ihre Stimmfarbe warm und angenehm.

    Mein Fazit:
    Der siebte Band war für mich nicht ganz so gut, wie seine Vorgänger. Mir wurde viel zu viel spekuliert und zu wenig ermittelt. Richtige Spannung baute sich erst im letzten Drittel auf. Davor ruckte die Geschichte ziemlich hin und her. Ich mochte Alice O’Kelly zwar, doch drängte sie mir Maggie zu sehr in den Hintergrund. Endlich wurden einige Problemchen der Protagonisten geklärt – mitsamt Gefühlsausbruch und klärenden Gesprächen. Am Ende konnte die Wahrheit ermittelt und der Band stimmig abgeschlossen werden.

    Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

     Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert. 

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    Cover des Buches Mary Shane & die lüsternen Dimensions-Formwandler: Voller Körpereinsatz für die Gilde! (Ein Reverse Harem Interspecies Dungeon Core Space Opera LitRPG mit MMO Basenbau, Band 1) (ISBN: 9798370512377)

    Bewertung zu "Mary Shane & die lüsternen Dimensions-Formwandler: Voller Körpereinsatz für die Gilde! (Ein Reverse Harem Interspecies Dungeon Core Space Opera LitRPG mit MMO Basenbau, Band 1)" von Ivan Ertlov

    Mary Shane & die lüsternen Dimensions-Formwandler: Voller Körpereinsatz für die Gilde! (Ein Reverse Harem Interspecies Dungeon Core Space Opera LitRPG mit MMO Basenbau, Band 1)
    ViktoriaScarlettvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Schon nach wenigen Seiten stellt man fest, dass es sich bei der Geschichte um eine humorvolle Parodie handelt.
    Kurios, seltsam und eigenwillig

    Schon nach wenigen Seiten stellt man fest, dass es sich bei der Geschichte um eine humorvolle Parodie handelt. Im Text möchte ich dir erläutern, ob sie mich unterhalten konnte. 

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover passt irgendwie so gar nicht zum „lüsternen“ Titel. Zu sehen ist mit Bestimmtheit Mary Shane, die von dämonischen Kreaturen vor einem alten Tor ergriffen wird. Die Gestaltung wirkt dystopisch und hat doch irgendetwas für sich, das ich nicht eindeutig festmachen kann.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Dieses Buch ist wohl eines der Eigenwilligsten und gleichzeitig der Seltsamsten, das ich je gelesen hatte. Es war deshalb auch nicht einfach meine Meinung in Worte zu kleiden. Ich ziehe den Hut vor Ivan Ertlov, der es geschafft hat, so viele unterschiedliche Genres in einer Geschichte zu vereinen. In ihr werden sie aufs Korn genommen und auch übertrieben dargestellt. Kurioserweise konnte sich daraus dennoch eine halbwegs solide Handlung entwickeln. 

    Nur mit Logik ist das so eine Sache, die nicht wirklich zu finden ist. Man erkennt am Klappentext ganz gut worauf ich anspiele. Trotzdem fühlte ich mich mit einer riesigen Portion Humor und mit der Tatsache im Hintergedanken, die Geschehnisse nicht ernst zu nehmen, ganz gut unterhalten. Durch das Buch habe ich etwas über Genres und Begriffe gelernt, von denen ich noch nie gehört hatte. Tatsächlich musste ich ein paar googeln. Es wundert mich, was man so alles kategorisieren kann. Die Inhalte bzw. Elemente sind bekannt und einige haben wir alle bestimmt schon in irgendeiner Form „gelesen“. Sie wurden vom Autor miteinander vermischt und zu einer wirklich kuriosen Geschichte vereint. 

    Der Anfang war noch relativ human. Mary Shane lebt in einer zerstörten Welt, was einem dystopisch-postapokalyptischen Setting entspricht. Die überlebenden Menschen waren gezwungen sich innerhalb kleiner, gesicherter Festungen zurück zu ziehen und verteidigen diese mit allem was sie haben. TikTok-Mutanten, Schlagerzombies und Bierzeltkannibalen versuchen die letzten Überlebenden auszulöschen. Mary liebt es sich in ihrer Freizeit mit der Hilfe von noch funktionierender Technik in virtuelle Realitäten (VR) zurück zu ziehen. Losgelöst von allen Problemen, glaub sie dort die Erfüllung zu finden. Schließlich nahm das Geschehen seinen unerwarteten (oder doch erwarteten?) Verlauf. 

    Selten habe ich beim Lesen so oft gelacht oder geschmunzelt wie hier. Woher hat der Autor nur das Talent, alles Mögliche aufs Korn zu nehmen? Das muss man erstmal formulieren können! Die Story ist dem eingebundenen Genre entsprechend erotisch aufgeladen – Andeutungen, Gedanken, Erinnerungen und kürzeste Szenen inklusive. Große Erotik? Zum Glück nicht, denn das wäre zu viel gewesen. Es ist gar nicht einfach über meine „Erlebnisse“ spoilerfrei zu schreiben. Jedenfalls passierte in Marys geliebtem VR-Spiel so einiges. Die weiteren Geschehnisse lasen sich locker und schnell. Ein bisschen Action, Ballerei und natürlich abgefahrene Waffen gab es auch. Seltsamerweise passte sogar das LitRPG mitsamt Stufenaufstieg und Crafting (a la Minecraft usw.) dazu. Für mich war es ziemlich schwierig mir eine Meinung zu bilden. Ich habe Tage gebraucht, um sie niederzuschreiben.

    Am Coolsten fand ich die Science-Fiction-Umgebung. Die Sache mit den lüsternen Dimensions-Formwandlern ist wortwörtlich zu nehmen. Klar, war die Geschichte kurz, doch das störte mich nicht. Mehr hätte in meinen Augen nicht erzählt werden können, abgesehen von ein paar Ausschmückungen. Das Ende ist vorhersehbar – gewollt vorhersehbar. Ich musste schon wieder lachen und legte das Buch kopfschüttelnd zur Seite.

    Mein Fazit:
    Für alle, die es noch nicht gemerkt haben. Dieses Buch nimmt mehrere Genres kräftig aufs Korn und ist eine gewollte Parodie. Mit einer extrem großes Portion Humor und ohne die Geschichte ernst zu nehmen, hatte ich ein lustiges Leseerlebnis. Es enthielt viele kuriose, seltsame und eigenwillige Elemente. Wer Logik sucht, ist hier falsch. Ich habe mich über viele Formulierungen köstlich amüsiert und die Geschichte schnell weggelesen. Für Zwischendurch ist das Ganze ein „leckerer“ Happen. Die Anspielung auf die erotisch aufgeladenen Szenen mussten sein. Zum Glück zog der Autor alsbald die Notbremse. Das Ende kam nicht unerwartet – mir war klar, dass dies passieren musste. Trotzdem beendete ich das Buch mit einem Lachen auf den Lippen. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Die Suche nach Pharaos Sohn (ISBN: 9783839844069)

    Bewertung zu "Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Die Suche nach Pharaos Sohn" von Amy Butler Greenfield

    Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Die Suche nach Pharaos Sohn
    ViktoriaScarlettvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Dieses Mal war der Fokus des Falles anders gelagert und musste deshalb von einer neuen Seite angegangen werden.
    Neue Geheimnisse, neue Methoden

    Dieses Mal war der Fokus des Falles anders gelagert und musste deshalb von einer neuen Seite angegangen werden. Ob er mir gefallen hat, werde ich dir nun schildern.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Im dritten Band stand die Familie des Pharaos im Fokus. Seine Kinder standen im Mittelpunkt des Geschehens – direkt und indirekt. Mit gewohnt lebendigem Schreibstil schickte uns die Autorin an die Seite von Ra, Khepri und Miu. Gemeinsam wollten sie die Beiden beschützen.

    Richtig glücklich waren die Kinder im Palast von Satiah nicht. Ihre tierischen Beschützer merkten schnell, dass sich einige Personen am Hof seltsam benahmen und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Kronprinz Dedi war plötzlich verschwunden. Zutiefst beunruhigt begannen sie mit der Suche nach dem Jungen. Für Ra stand viel auf dem Spiel, denn schließlich verschwand eins seiner Familienmitglieder. Zudem kratzte es an seiner Ehre, dass der Junge in seiner Obhut verschwand.

    Schon nach kurzer Zeit gab es eine Spur, doch die schien mehr als abwegig. Die Menschen im Palast waren fest davon überzeugt und natürlich fanden sie schnell eine schuldige Person. Doch den Detektiven war klar, dass es zu viele Lücken in der Beweisführung gab. Während ihrer Ermittlungen stießen die Detektive auf einen Zoo, schniefende Palastwachen, Krokodile und viele weitere Bewohner. Da war es gar nicht so einfach, die Wahrheit herauszufinden. Irgendwie schien jeder etwas zu verbergen. Selbst Satiah, die Herrin des Palastes.

    Mit Humor, Charme und vielen Nachforschungen, die sie immer wieder zum Zoo zurückführten, kamen sie schließlich auf die Spur. Allerdings wurde es dabei ziemlich gefährlich, was weitere sehr spannende Abschnitte verursachte. Ich fieberte mit und versuchte selbst die richtigen Schlüsse zu ziehen. Nichts wollte so richtig passen. Meine Überraschung war dementsprechend groß, als sie tatsächlich den letzten Hinweis fanden, der die Lösung des Rätsels ermöglichte.

    Die finalen Hörminuten waren deshalb doppelt so spannend und ergaben eine schlüssige Auflösung. Dabei gab es nicht nur ein Happy End, sondern mehrere. Ich konnte mir obgleich humorvollen letzten Sätze ein Lachen nicht verkneifen.  

    Meine Meinung zum Sprecher:
    Dietmar Bär schlüpfte erneut in die Rolle von Ra und las die Geschichte mit viel Gefühl. Gekonnt verstellte er beim Sprechen der anderen Protagonisten seine Stimme und sorgte damit für ein aufregendes Hörerlebnis.  

    Mein Fazit:
    Mit Humor, Charme und viel tierischem Gespür mussten die drei Detektive den Fall des verschwundenen Prinzen lösen. Verdächtige und seltsames Verhalten gab es genug, so war es gar nicht einfach, alle zu überwachen. Dennoch gelang es den Freuden Schritt für Schritt dem Verschwinden auf die Spur zu kommen. Dabei stieg die Spannung immer mehr an und führte vor allem im letzten Drittel zu actionreichen Szenen. Neue Protagonisten mischten mit und sorgten für mehr Aufruhr. Das Ganze wurde immer größer und dann kam der entscheidende Hinweis. Endlich war der Fall gelöst! Das Hörbuch endete mit einer kleinen amüsierenden Szene. Sprecher Dietmar Bär war für das aufregende Hörerlebnis durch sein Vorlesen verantwortlich. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches Rachejagd - Verraten (ISBN: 9783453441408)

    Bewertung zu "Rachejagd - Verraten" von Nica Stevens

    Rachejagd - Verraten
    ViktoriaScarlettvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Der zweite Band war äußerst spannend und ereignisreich, dennoch kam er nicht an den Ersten heran.
    Eine rasant verlaufende Geschichte

    Der zweite Band war äußerst spannend und ereignisreich, dennoch kam er nicht an den Ersten heran. Wie mir das Buch gefallen hat, berichte ich dir unten im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover wurde im selben Stil gestaltet, wie das von Band 1. Die Schrift sticht am stärksten hervor. Darüber ist eine Spritze zu sehen, die ebenfalls zu einer Tatwaffe wurde. Somit passt es zur Trilogie und der Grundidee.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Bei Band 2 fällt es mir schwer, meine Meinung ist Worte zu fassen. Es war ein ereignisreiches und spannendes Buch. Gleichzeitig schwächelte es und kam nicht an die Genialität von Band 1 heran. Hatte ich zu viel erwartet? Warum zogen die Protagonisten so lange die falschen Schlüsse? Es wirkte fast so, als hätte man krampfhaft versucht sie in die falsche Richtung denken so lassen. Trotzdem schrieben Nica Stevens und Andreas Suchanek einen Thriller mit guter Story.

    Grundsätzlich las sich das Buch genauso rasch wie sein Vorgänger. Der Anfang war vielleicht etwas schleppend, doch nahm das Geschehen bald Fahrt auf. Annas und Nicks alter Freund Roger sprach die Beiden an und erzählte ihnen von seinen Vermutungen und Ängsten. Natürlich nahm das Verhängnis seinen Lauf. Erste Taten geschahen und die Freunde mischten sich in die Ermittlungen ein. Es verwunderte mich ein wenig, wie unvorsichtig sie vorgingen. Hatten sie aus den Ereignissen von Band 1 denn nichts gelernt? Gerade Nick als FBI-Agent hatte doch ein hartes Training hinter sich, durch das ihn seine Gefühle eigentlich nicht so stark ablenken sollten. Der Plan des großen Unbekannten, der angeblich alle strippen in der Hand hatte, schien mir unlogisch, wenn er die Beiden doch erledigen wollte.

    Das Knistern zwischen Anna und Nick nahm einen gewissen Teil der Handlung ein. Es war schön zu lesen, wie sie sich näherkamen und füreinander einstanden. In einer anderen Rezension nannte eine Leserin das Buch eine Thriller-Romanze. Ich muss ihr zu stimmen, denn so wirkte der Band 2 stellenweise auch auf mich. Gerade in den Extremsituationen merkte man doppelt, wie stark ihre Gefühle füreinander waren. Zane und Lynette waren wieder mit von der Partie und unterschiedlich intensiv in die Ereignisse miteingebunden.

    Mit jedem Abschnitt kam ein weiterer Mord hinzu. Ich vermutete schon früh, wer der Täter ist. Denn durch die Kapitel aus dessen Sicht wusste ich schon relativ viel und konnte die richtigen Schlüsse ziehen. So war für mich die Wahrheit am Ende nicht wirklich überraschend. Auch gewisse Gleichheiten zur Handlung aus Band 1 fielen auf. Zum Glück war das Geschehen trotzdem spannend und nicht langatmig.

    Gerade in der zweiten Hälfte gab es viele Tote und heftige Verbrechen. Ich fragte mich, warum der große Unbekannte so offen vorging, wenn er doch Rache an Anna und Nick wollte. Die erklärten Gründe waren für mich nicht schlüssig. Ich hoffe sehr, dass ich in Band 3 noch die passenden Antworten dazu erhalte.

    Das letzte Drittel des Buches war definitiv am Spannendsten und damit das Beste an Band 2. Alles geschah Schlag auf Schlag und mit einem Kaleidoskop an Gefühlen von allen Seiten. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und die parallel Handlungsstränge wurde ich in einen aufregenden Strudel mit ungewissem Ausgang gezogen.

    Am schlimmsten war für mich der Epilog, denn meine allerliebste Lieblingsfigur hatte damit zu tun. Jetzt möchte ich noch mehr erfahren, wer der skrupellose Strippenzieher, Mehrfachmörder und Psychopath ist.  

    Mein Fazit:
    Der zweite Band beinhaltete ebenfalls eine sehr rasant verlaufende Geschichte. Richtig viel Spannung baute sich vor allem in der zweiten Hälfte auf. Davor verstand ich allerdings nicht, warum Nick und Anna so blauäugig dachten und nicht die richtigen Schlüsse zogen. In meinen Augen kam Band 2 nicht an die Genialität von Band 1 heran. Ich hatte das Gefühl, dass der große Unbekannte mehr vorhatte, als uns vermittelt wurde. Ganz stimmig fand ich die Story deshalb nicht. Am besten war das letzte Drittel der Geschichte. Hier gab es die meiste Spannung und den besten Thrill. Gelesen hat sich das Buch locker und schnell und zeigte damit, dass die beiden Autoren gut miteinander harmonieren. Die Szenen waren teilweise sehr heftig und brutal. Nach dem Epilog möchte ich in Band 3 endlich erfahren, wer der Haupttäter ist.

    Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    Cover des Buches Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett (ISBN: 9783839849965)

    Bewertung zu "Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett" von Amy Butler Greenfield

    Ein Fall für Katzendetektiv Ra - Das verschwundene Amulett
    ViktoriaScarlettvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Mit Neugier tauchte ich in die Geschichte ein und erfreute mich an Setting, Umsetzung und Grundidee.
    Ein toller Auftaktband

    Mit Neugier tauchte ich in die Geschichte ein und erfreute mich an Setting, Umsetzung und Grundidee. Im Text erzähle ich dir mehr darüber.

    Meine Meinung zur Geschichte:
    Nachdem ich aus Versehen zuerst Band 2 gehört hatte, wollte ich auch Band 1 hören. Die Geschichten um Ra, Pharaos Kater, Herr der mächtigen Pfote faszinierten mich ungemein. Doch wie wurde der faule Katzer zu einem Detektiv mitsamt Khepri und Miu? Das konnte ich natürlich nur in Band 1 heraus. Amy Butler Greenfield erdachte sich in einem ägyptischen Setting mit gekonnter Erzählweise eine spannende Handlung.

    Gleichzeitig war der Perspektivenwechsel aus der Sicht der Tiere höchst amüsant. Es bewies, wie sehr Menschen ihre Tiere lieben oder wie ignorant sie sein können. Vor allem jedoch, wie intelligent Tiere sind. Zuerst wollte Ra seinen faulen Alltag nicht unterbrechen. Doch schließlich konnte Khepri ihn dazu bewegen sich des verdächtigen Dienstmädchens anzunehmen. Die Ermittlungen begannen zuerst eher schleppend, denn es musste herausgefunden werden, was wirklich passiert war.

    Mit Humor, Scharfsinn und vor allem Teamarbeit ging es schließlich voran. Verdächtige wurden gefunden, ein wenig ausspioniert und Vermutungen aufgestellt. Man merkte, dass Ra noch nicht viel Erfahrung mit Ermittlungen hatte. Trotz ein paar Widrigkeiten und kleineren Gefahren gelang es ihnen dennoch auf die richtige Spur zu kommen. Die damit verbundenen Szenen waren mit geschickten Sprung- und Klettermanövern gespickt. Man konnte mit Fug und Recht sagen, dass der Kater sehr flink ist. Zwischendurch benötige er ein wenig Antrieb, doch das war nicht schlimm. Jeder hat schließlich mal Hunger und lässt sich davon ablenken.

    Neben Ra mochte ich den kleinen Skarabäuskäfer Khepri wahnsinnig gern. Er hat einen liebenswürdigen Charakter und ist ein richtig kluger Kopf. Seine Schlussfolgerungen trugen maßgeblich zur Lösung des Falls bei. Miu schien eine sehr kämpferische Katze mit eigenwilligem Kopf zu sein. Es war schwer sie von etwas abzubringen. Ra bewies, dass auch er das Herz am richtigen Fleck hat.

    Es gab viele Verdächtige, aber leider wenige Spuren. Umso erstaunlicher war es für mich, dass tatsächlich die Wahrheit herausgefunden werden konnte. Das Ende vom Buch war ein stimmiger, lockerer und schöner Abschluss. Im selben Moment besiegelte er den Auftakt zu weiteren tollen Abenteuern.

    Ein großes Lob möchte ich für das realistische ägyptische Setting aufbauen, dass die Autorin während der Handlung beschreibt bzw. erwähnt. Als großer Ägypten-Fan ist mir eine gewisse Authentizität wichtig.

    Meine Meinung zum Sprecher:
    Dietmar Bärs Stimme war die perfekte Wahl als Sprecher. Da die Geschichte vollständig aus der Sicht von Ra erzählt wird, passt die Stimmfarbe perfekt zu unserem Hauptprotagonisten. Mit den Hörminuten wurde der Sprecher für mich zu Ra – ja, er verschmolz geradezu mit ihm. Die unterschiedlichen Betonungen und die wohl dosierten Emotionen im Vorlesen des Sprechers entsprachen Ras Persönlichkeit.  

    Mein Fazit:
    Der Auftaktband der Reihe führte mich Jahrhunderte zurück in die Blütezeit der ägyptischen Pharaonen. Das realistisch aufgebaute Setting unterstrich den Charakter der Erzählung. Mit den verschiedenen Persönlichkeit der Protagonisten baute die Autorin eine gewisse Tiefe auf. Gleichzeitig beschrieb sie die Ermittlungen auf eine interessante Weise. Sie gab uns Einblick in das Palastleben und ich erlebte die Freundschaft zwischen Ra und Khepri. Sie kamen der Wahrheit Schritt für Schritt auf die Spur. Die dossierte und stetig anhaltende Spannung sorgte für ein gutes Hörerlebnis. Mit Diemar Bär wurde die perfekte Stimme für die Geschichte gefunden. Er verschmolz mit Ra und ermöglichte mir dadurch ein aufregendes Abenteuer an der Seite der tierischen Ermittler. Das Ende war stimmig und verspricht weitere tolle Fälle.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

     Das Hörbuch wurde von mir über Audible gekauft und anschließend freiwillig rezensiert. 

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    Cover des Buches Weltenriss - Totgesagte leben länger: Ein Avatar-Roman (Avatar Reihe 8) (ISBN: B0BD2KH8C1)

    Bewertung zu "Weltenriss - Totgesagte leben länger: Ein Avatar-Roman (Avatar Reihe 8)" von Ivan Ertlov

    Weltenriss - Totgesagte leben länger: Ein Avatar-Roman (Avatar Reihe 8)
    ViktoriaScarlettvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Bei Band 8 bot sich mir eine einfache Geschichte, die aufregend erzählt wurde und einige gute Wendungen beinhaltete.
    Einfach und doch sehr spannend

    Bei Band 8 bot sich mir eine einfache Geschichte, die aufregend erzählt wurde und einige gute Wendungen beinhaltete. Genaueres verrate ich dir im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover ist genauso schlicht gestaltet wie die der Vorgängerbände. Zu sehen sind vermutlich Alice und John. Es lässt sich viel und doch wieder nichts in das Hineininterpretieren, auf das die Beiden blicken.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Die Handlung ist Band 8 überzeugte mich mit ihrer Einfachheit und der aufregenden Erzählweise. Ganz besonders freute ich mich über das Hinzukommen eines neuen Protagonisten, der mich an die alten „glorreichen“ Zeiten von Alice und John erinnerte. Ivan Ertlov gelang mit seiner Erzählweise ein gutes Maß an Spannung aufzubauen und einige gute Wendungen zu konstruieren.

    Natürlich hatte ich teilweise meine Vermutungen, doch lag ich dabei öfter falsch. Mit seinem gewönnt klaren Schreibstil schickte der Autor unsere ehemaligen Helden auf eine neue Reise. Wie immer schaffte er es bei seiner Erzählung einiges aufs Korn zu nehmen und das Ganze passend in seinen Text einzuweben. Sein Humor brachte auch mich zwischendurch zum Schmunzeln. Es gab bei dem Buch nur eine einzige Stelle, die ich übersprang.

    Wer hätte gedacht, dass sich die vermeintliche Rettungsmission so entwickeln würde? Ein Kampf? Sicherlich! Überraschungen? Ja doch! Aber diese Hintergründe? Auf die Idee wäre ich zu spät gekommen. Wir hatten wirklich Schwein, dass die Wahrheit rechtzeitig von jemanden sehr Fähigen aufgedeckt wurde.

    Das Buch las sich rasch und flink. Langweile bot sich mir auf keiner einzigen Seite. Vielmehr genoss ich es, mich wieder an der Seite von Alice und John zu befinden. Zum Schmunzeln brachte mich erneut ihre anhaltende Leidenschaft füreinander.

    Über das was die Beiden vor Ort vorfanden, kann ich dir nicht wirklich viel verraten, denn dann würde ich dir die Spannung nehmen. Sei dir gewiss, dass es einige richtig gute Szenen gibt. Eine davon war makaber, die Andere emotional und eine Weitere verdächtig. Tiefgründiges gab es eher weniger und mit einem Aspekt wurde sich nur am Rande beschäftigt. Doch das war für die Geschichte nicht wichtig, denn es gab genug Spannung und Nervenkitzel.

    Mit dem Epilog machte uns Ivan Ertlov ein Versprechen: Wir dürfen uns auf weitere spannende und vor allem aufregende Abenteuer freuen. Unsere Protagonisten werden nochmal zu Hochtouren auflaufen. Humor und Spaß miteingerechnet natürlich. Meine Erwartungen sind dementsprechend hoch.

    Ein zusätzlicher Bonus waren für mich die Bilder, welche meiner Fantasie halfen, sich die Beschreibungen vorzustellen. Einige davon überraschten mich mit ihren Darstellungen, andere waren gut getroffen.

    Mein Fazit:
    Mit Begeisterung kann ich verkündigen, dass John und Alice noch lange nicht zum alten Eisen gehören. In diesem Band bewiesen sie uns, was sie noch alles draufhaben. Naja, kleine Hilfsmittel darf es geben. ;) Es bot sich mir eine einfache, aufregende und mit starken Szenen gespickte Geschichte. Die Hintergründe waren vielleicht nicht mega komplex, doch mit guten Ideen versehen. Die Umsetzung des Autors war glaubhaft und ließ Raum für kurze Emotionen. Ein Kampf (oder mehrere?) durfte natürlich nicht fehlen. Ich genoss die Spannung während dem Lesen und lachte über so manche Äußerung. Gleichzeitig behielt ich den Ernst der Lage im Blick. Ein neuer Protagonist brachte Schwung ins Geschehen. Ich freue mich definitiv auf Band 9!

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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