WildRose

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    Cover des Buches Ein Teil von ihr9783959672788

    Bewertung zu "Ein Teil von ihr" von Karin Slaughter

    Ein Teil von ihr
    WildRosevor einem Jahr
    Ein weiterer gelungener Wurf Slaughters...

    Wie "Die gute Tochter" ist auch ein "Teil von ihr" ein Buch Slaughters, welches nicht zu ihren beiden üblichen Thrillerreihen gehört. Im Mittelpunkt des Buches stehen die junge Andrea und ihre Mutter, welche erstere immer für eine ganz normale amerikanische Mum gehalten hat. Doch dann kommt es zu einer Schießerei im Restaurant eines Einkaufszentrums, und plötzlich erlebt Andrea ihre Mutter von einer gänzlich anderen, ihr völlig unbekannten Seite. Und zum allerersten Mal in ihrem Leben erlebt Andrea es nach der ohnehin schon traumatischen Erfahrung, von ihrer Mutter weggestoßen zu werden. Angeblich möchte sie Andrea beschützen, doch stimmt dies wirklich....? Für Andrea beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und mit ihren angeblichen Verfolgern, und dabei lässt sie eine Frage nicht los: Wer ist ihre Mutter wirklich? 
    Spannende und intelligente Unterhaltung für alle Thriller-Fans! Nur zwischendurch gab es ein-, zweimal kurze Phasen, in denen der Spannungsbogen nicht ganz aufrechterhalten blieb, doch alles in allem ist "Ein Teil von ihr" ein wirklich gelungener Wurf mit einem klugen Plot und viel Tempo.

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    Cover des Buches Die gute Tochter9783959671101

    Bewertung zu "Die gute Tochter" von Karin Slaughter

    Die gute Tochter
    WildRosevor einem Jahr
    Karen Slaughter kann's einfach!

    Karen Slaughter ist nicht umsonst eine der populärsten und weltweit erfolgreichsten Thrillerautorinnen. Auch in "Die gute Tochter", einem Thriller außerhalb der Grant County/Will Trent-Reihen, beweist Karen Slaughter wieder einmal, warum sie eine der Königinnen des Genres ist: Das Buch ist, genau wie man es von einem ihrer Romane erwartet, so spannend, dass man es kaum noch aus der Hand legen möchte, temporeich und doch in der Charakterisierung der beiden Protagonistinnen niemals oberflächlich, und sehr atmosphärisch. "Die gute Tochter" ist mehr als ein reiner Thriller, es ist auch eine Familiengeschichte, und insbesondere die Geschichte zweier Schwestern, die einander aufgrund der schwierigen Vergangenheit aus den Augen verloren haben, dann aber durch besondere Umstände wieder zusammengeführt werden, was jedoch die Wunden aus der Vergangenheit natürlich wieder aufreißt. Weiterempfehlenswert für alle Slaughter-Fans und alle, die fesselnden Nervenkitzel mögen. 

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    Cover des Buches Beautiful Boy9781847391612

    Bewertung zu "Beautiful Boy" von David Sheff

    Beautiful Boy
    WildRosevor einem Jahr
    "Beautiful Boy" - eine erschütternde und ehrliche Lektüre

    David Sheff hat mit dem mittlerweile auch verfilmten "Beautiful Boy" nicht nur die Geschichte seines drogenabhängigen Sohnes aufgeschrieben, sondern auch seine eigene Geschichte, untrennbar verwoben mit der des "Beautiful Boys", Nic. 
    Schon im Alter von zwölf, dreizehn Jahren trank Nic Alkohol und rauchte fast täglich Gras. Später kamen dann härtere Drogen dazu - Ecstasy, Heroin, Kokain und schließlich Nics Lieblingsdroge, die ihn endgültig in die Abhängigkeit abrutschen ließ - Crystal Meth, eine extrem gefährliche, sehr starke Droge. 
    Jahrelang kämpfte Nic gegen seine Abhängigkeit an, wurde jedoch wieder und wieder rückfällig. Um sich seine Drogensucht zu finanzieren, versuchte er sich selbst als Drogendealer, bestahl seine Familie, sogar seine kleinen, über alles geliebten Halbgeschwister, fälschte Unterschriften und betrog die Menschen in seinem nahen Umfeld.
    Doch wie fühlt man sich als Vater, wenn man hilflos mitansehen muss, wie das eigene Kind sich zugrunde richtet? Wenn der geliebte Sohn, mit dem man früher stundenlang am Strand relaxte und surfte, tage- und manchmal wochenlang einfach verschwindet? Wie geht man mit dem Wechselbad der Gefühle um - mit der Liebe, dem Hass, der Hoffnung und der Enttäuschung? 
    Schonungslos offen und ehrlich, zudem auch mit großer erzählerischer Begabung, erzählt David Sheff, wie die Suchterkrankung Nics nicht nur diesen, sondern auch die ganze Familie enorm belastete. Er erzählt von seinen Schuldgefühlen, den eigenen Vorerfahrungen mit Drogen, der engen Beziehung zu Nic, die mit zunehmenden Alter immer geprägter von Konflikten und Spannungen wurde. 
    "Beautiful Boy" beleuchtet auf ans Herz gehende und doch nie ins Kitschige abdriftende Weise, wie Drogenabhängigkeit eine ganze Familie beinahe zerstören kann, aber es ist auch die Geschichte einer Liebe, die trotz aller Hindernisse, Vertrauensbrüche und Auseinandersetzungen bestehen bleibt, und die schließlich sicherlich mit ihren Teil dazu beiträgt, dass nach Jahren des Kampfes gegen die Abhängigkeit Nic tatsächlich clean bleiben kann... 
    Erschütternde Lektüre! 

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    Cover des Buches You: A Novel by Caroline Kepnes (2014-09-30)B01K3J3R5M

    Bewertung zu "You: A Novel by Caroline Kepnes (2014-09-30)" von Caroline Kepnes

    You: A Novel by Caroline Kepnes (2014-09-30)
    WildRosevor einem Jahr
    Hier ist die Serie fast besser als das Buch...

    Eher selten geht es mir so, dass ich eine auf einem Buch basierende Serie so gut finde wie den Roman an sich. Bei "You" von Caroline Kepnes ist dies aber tatsächlich der Fall - die gleichnamige Netflix-Serie hatte es von der ersten Sekunde an in sich und verstand es, den Zuschauer zu fesseln, zu entrüsten und mitfiebern zu lassen. Die Buchvorlage dazu kann man zwischendurch durchaus lesen - allzu lange im Gedächtnis wird "You" aber wohl den wenigsten bleiben. Der Schreibstil ist absichtlich sehr simpel und schlicht gehalten, wird das Buch doch aus der Perspektive des beziehungsgestörten jungen Buchhändlers Joe Goldberg erzählt, welcher sich unsterblich in die junge Literaturstudentin Guinevere Beck verliebt und selbst vor Gewalttaten nicht zurückscheckt, um sie für sich zu gewinnen... Es ist zwar interessant, wie es Kepnes gelingt, die Geschichte allein aus der Perspektive eines so problematischen Individuums zu erzählen, doch gleichzeitig ist es irgendwann ermüdend, dass in jeden dritten Satz Vulgaritäten eingebaut werden, und dass es keinerlei "Gegenpol" gibt zu Joes gefährlichen Ansichten und extremen Taten, die er vor sich selbst gekonnt zu rechtfertigen weiß. 
    Während die Serie mich berühren konnte, las ich "You" zwar mit gespanntem Interesse, aber ohne richtige emotionale Beteiligung meinerseits. Darum kann ich auch nur 3 Sterne vergeben. 

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    Cover des Buches Darf's einer mehr sein?9783840420221

    Bewertung zu "Darf's einer mehr sein?" von Rolf C Franck

    Darf's einer mehr sein?
    WildRosevor 2 Jahren
    Gutes Basiswerk, leider zu kurz

    Das Autorenduo Rolf und Madeline Franck hat mit "Darf's einer mehr sein" ein Thema gewählt, welches unter Hundefreunden äußerst aktuell ist: Denn mehr und mehr Menschen entscheiden sich für das Zusammenleben mit mehreren Hunden und halten zumindest zwei Vierbeiner, wenn nicht sogar mehr. Die Mehrhundehaltung stellt aber sowohl an die Zweibeiner als auch an die Vierbeiner neue Anforderungen, es kann zu mitunter problematischen Situationen unter den Hunden kommen, oft ist man als Mensch zunächst unsicher, ob man eingreifen sollte und wie.

    Selbst frischgebackene Mehrhundehalterin, wobei ich "nur" zwei Hunde besitze, erhoffte ich mir von diesem Buch praktische Ratschläge und Tipps für das Zusammenleben mit mehr als einem Hund.

    Die Aufmachung des Buches gefällt mir an sich sehr gut. Es gibt etliche schöne Fotografien, wobei diese oft eine ganze Seite einnehmen. Da das Buch mit etwa 130 Seiten ohnehin schon recht kurz ist, hätte man bei den Fotos meiner Ansicht nach durchaus etwas zurückschrauben und stattdessen mehr Text aufnehmen können. Das Buch ist übersichtlich gehalten und in mehrere Kapitel strukturiert.

    Leider werden viele Themen relativ zügig abgehandelt, mir fehlte beim Lesen so manches Mal die Tiefe, insbesondere am Ende des Buches, als Konflikte und Konfliktmanagement angesprochen wurden. Da hätte man meiner Meinung nach durchaus detaillierter schreiben und eventuell auch konkrete Fallbeispiele bringen können.

    Das Buch bietet gutes, solides Basiswissen für Mehrhundehalter - gibt es jedoch konkrete Probleme zwischen den Hunden, wird man mit diesem Buch allein nicht allzu "weit kommen".

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    Cover des Buches Alltagswege zur Freundschaft9783744894166

    Bewertung zu "Alltagswege zur Freundschaft" von Ulli Reichmann

    Alltagswege zur Freundschaft
    WildRosevor 2 Jahren
    Nett, aber nicht mehr als das...

    Vorweg sei gesagt, dass mir die Philosophie von Hundetrainerin Ulli Reichmann durchaus gefällt! Auch ich bin jemand, der den positiven und gewaltfreien Umgang mit Hunden im Alltag ebenso wie in der Ausbildung schätzt, halte nichts von den veralteten Dominanz- und Rudelführer-Theorien und finde es wundervoll, einfach entspannt mit Hunden unterwegs zu sein. Vielleicht hätte ich zunächst das Vorgänger-Buch, "Wege zur Freundschaft" über das Zusammenleben mit jagdlich motivierten Hunden lesen sollen, doch da ich selbst zwei nicht übermäßig jagdlich ambitionierte Hunde zuhause habe, fehlte mir für die Lektüre einfach der gute Grund. Somit griff ich zu "Alltagswege zur Freundschaft".

    Ja, es ist ein nettes Buch über das entspannte, gewaltfreie, von Verständnis und Akzeptanz geprägte Zusammenleben mit Hunden. Was mir jedoch nicht gefiel, war die Aufmachung des Buches. Es gibt kurze Kapitel, die auf wenigen (etwa zwei bis drei) Seiten verschiedene Themenbereiche abhandeln, zum Beispiel das Bellen oder Hundebegegnungen. Hier wirkte die Struktur auf mich bereits recht willkürlich gelegt, zumal die Texte durch ihre Kürze auch eher an der Oberfläche blieben. Mitten im Buch fanden sich dann noch diverse Gastbeiträge von Leuten, die mit unterschiedlichen Hunderassen wie z.B. dem Golden Retriever, dem Chihuahua, oder auch Herdenschutzhunden, zusammenleben. Die Idee ist ja ganz nett, aber man findet mittlerweile so viele Rasseporträts von Haltern im Internet, dass ich diesen "Exkurs" eher als Seitenfüller empfand.

    Am Ende des Buches stellte Ulli Reichmann doch noch einige heimische Wildtiere vor, was ja an sich auch eine schöne Idee ist, die aber irgendwie nicht so recht zum Buch passte und mir ebenfalls eher wie ein Seitenfüller schien.

    Der Schreibstil in dem Buch ist sehr einfach gehalten, es liest sich eigentlich eher wie eine Aneinanderreihung kurzer Blogartikel, dazu tragen auch die recht häufig verwendeten Smileys bei. Für ein ganzes Buch über Hunde war mir dieser Schreibstil fast ein wenig zu informell.

    Ich schätze durchaus Hundebücher, in denen auch Anekdoten aus dem Leben mit den eigenen Vierbeinern erzählt werden, hier aber war mir einfach der "Nutzen" des Buches zu gering, zumal das Buch fachlich gesehen zwar korrekte Informationen aufweist, aber eben auch nichts, was man nicht anderswo schon des Öfteren gelesen hätte.

    Von daher meiner Ansicht nach keine Pflichtlektüre zum Thema "Hundehaltung".

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    Cover des Buches The Widow9780593076224

    Bewertung zu "The Widow" von Fiona Barton

    The Widow
    WildRosevor 2 Jahren
    Als Zwischendurch-Lektüre in Ordnung, aber kein Page-Turner...

    Nachdem ich "The Child" von Fiona Barton als recht stark empfunden hatte, machte ich mich gleich darauf an die Lektüre ihres Erstlingswerks, "The Widow". Alles in allem würde ich dieses Buch auch nicht als Reinfall bezeichnen. Die Idee, die Geschichte eines Mannes, der eines schrecklichen Verbrechens bezichtigt wird, aus der Perspektive seiner loyalen Ehefrau zu erzählen, hatte durchaus Potenzial.

    Leider waren die Charaktere meiner Ansicht nach recht eindimensional dargestellt. Jean Taylor, die Ehefrau, aus deren Sicht ein Großteil des Buches erzählt wird, blieb mir trotz der 400 Seiten starken Lektüre überwiegend fremd. Nur stellenweise konnte ich mich in sie hineinversetzen; oft hingegen blieb sie für mich blass und hölzern, ebenso wie ihr Ehemann. Für das Psychogramm einer Ehe fehlte mir da die Tiefe bei den Protagonistinnen.

    Und wie liest sich das Buch, wenn man sich auf den Krimi-Aspekt konzentriert? Zunächst empfand ich die Ermittlungen aus der Sicht des zuständigen Detectives als durchaus spannend und erfrischend. Doch im Laufe der Lektüre flachte der Spannungsbogen leider ab, im Grunde wusste man schon recht früh, wie das Buch ausgehen würde, ein überraschender Plot Twist fehlte. Ich persönlich hatte sehr stark damit gerechnet, dass am Ende des Buches noch ein Plot Twist alles "aufwirbeln" würde, darum war ich auch enttäuscht, dass die Autorin sich tatsächlich keine originellere Auflösung hatte einfallen lassen.

    Fazit: Als "Weglesebuch" für zwischendurch schwer in Ordnung, aber kein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt.

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    Cover des Buches The Child9780593077726

    Bewertung zu "The Child" von Fiona Barton

    The Child
    WildRosevor 2 Jahren
    Spannend und kurzweilig

    Fiona Barton gelang es mit "The Child", mich zu fesseln und zu überzeugen. Das Buch, welches man wohl am besten als Kombination aus Roman und Krimi bezeichnen kann, liest sich sehr kurzweilig und Plot wirkte auf mich clever und gut durchdacht, auch wenn es natürlich viele Bücher dieses Genres gibt, die einen ähnlichen Handlungsverlauf haben. Barton erzählt ihre Geschichte aus mehreren Perspektiven, was die Spannung erhöht und Raum bietet, mit den einzelnen Protagonistinnen mitzufiebern. Der Schreibstil ist flott und teils eher knapp gehalten. Sprachlich ist das Buch zwar nicht herausragend, doch das macht der interessante Plot in diesem Fall durchaus wett.

    Teilweise hätte ich mir zwar etwas mehr "Tiefe" gewünscht, nichtsdestotrotz empfand ich "The Child" als spannende und recht kluge Krimi-Unterhaltung.

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    Cover des Buches Little Fires Everywhere9781408709726

    Bewertung zu "Little Fires Everywhere" von Celeste Ng

    Little Fires Everywhere
    WildRosevor 2 Jahren
    Wirklich gelungen!

    Nachdem Ngs Erstlingswerk, "Everything I Never Told You", mich ja leider nicht völlig überzeugen konnte, war ich nachdem ich einige positive Meldungen über "Little Fires Everywhere" wirklich gespannt auf den zweiten Roman der Autorin. Und die Lektüre hat sich auf jeden Fall gelohnt! "Little Fires Everywhere" ist eine flüssig und mitreißend erzählte Geschichte über Familien, gesellschaftliche Werte und Normen, den Einfluss, den unsere Vergangenheit auf uns hat, und behandelt große moralische Fragen, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen.

    Im Grunde genommen ist es ein Roman über zwei sehr unterschiedliche Familien, deren Leben sich immer stärker miteinander verweben, was viele Ereignisse ins Rollen bringt. Ng beweist mit "Little Fires Everywhere" großes schriftstellerisches Talent, denn sie nähert sich sehr sensiblen Themen behutsam und ungezwungen an und es gelingt ihr mit dem Buch, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ein sehr kluger und stellenweise auch berührender Roman.

    Schade fand ich dann doch das irgendwie sehr abrupt kommende Ende, das die Zukunft der Protagonisten völlig unklar ließ. Andererseits macht gerade dies im Hinblick auf die Handlung durchaus Sinn. Nichtsdestotrotz empfand ich das Ende als etwas unbefriedigend.

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    Cover des Buches Little Fires Everywhere9781408709726

    Bewertung zu "Little Fires Everywhere" von Celeste Ng

    Little Fires Everywhere
    WildRosevor 2 Jahren
    Wirklich gelungen!

    Nachdem Ngs Erstlingswerk, "Everything I Never Told You", mich ja leider nicht völlig überzeugen konnte, war ich nachdem ich einige positive Meldungen über "Little Fires Everywhere" wirklich gespannt auf den zweiten Roman der Autorin. Und die Lektüre hat sich auf jeden Fall gelohnt! "Little Fires Everywhere" ist eine flüssig und mitreißend erzählte Geschichte über Familien, gesellschaftliche Werte und Normen, den Einfluss, den unsere Vergangenheit auf uns hat, und behandelt große moralische Fragen, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger daherzukommen.

    Im Grunde genommen ist es ein Roman über zwei sehr unterschiedliche Familien, deren Leben sich immer stärker miteinander verweben, was viele Ereignisse ins Rollen bringt. Ng beweist mit "Little Fires Everywhere" großes schriftstellerisches Talent, denn sie nähert sich sehr sensiblen Themen behutsam und ungezwungen an und es gelingt ihr mit dem Buch, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ein sehr kluger und stellenweise auch berührender Roman.

    Schade fand ich dann doch das irgendwie sehr abrupt kommende Ende, das die Zukunft der Protagonisten völlig unklar ließ. Andererseits macht gerade dies im Hinblick auf die Handlung durchaus Sinn. Nichtsdestotrotz empfand ich das Ende als etwas unbefriedigend.

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