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Zeddicus

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)

    Bewertung zu "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
    Zeddicusvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Bildgewaltige Science-Fiction!
    Intergalaktisches Abenteuer

    „Infinitum“ von Christopher Paolini ist ein Science-Fiction-Roman, der den Leser in die Weiten des Weltalls entführt. Die Geschichte spielt circa 300 Jahre in der Zukunft. Die Menschheit hat es inzwischen geschafft, durch technische Fortschritte ihr heimisches Sonnensystem verlassen und in unbekannte Tiefen des Weltraums vordringen zu können. Beispielsweise besitzen die Menschen Raumschiffe, die mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen.


    In dieser Zeit begleiten wir als Leser Kira Navarez, eine Xenobiologin, die mit ihrem Team gerade einen neuen Planeten für die Besiedelung vorbereitet. Als sie auf diesem Planeten Spuren außerirdischen Lebens entdeckt, bricht ihr Funkkontakt zu ihrem Team ab und sie wird von einer dunklen Masse angegriffen. Was es damit auf sich hat, ob es tatsächlich außerirdisches Leben gibt und welchen Herausforderungen sich Kira noch stellen muss, erfährt man dann im Laufe des Buches.


    Paolini hat es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern. „Infinitum“ ist mein erster Science-Fiction-Roman und er konnte mich mit vielen spannenden Kämpfen, einer fesselnden Handlung, einem bildgewaltigen Erzählstil und grandiosen Ideen überzeugen. Dass ein Roman mit über 900 Seiten die ein oder andere Länge hat, ist sicher verständlich. Von mit definitiv eine Empfehlung für jeden, dem epische Science-Fiction-Romane gefallen, aber auch für Einsteiger ins Science-Fiction-Genre, wenn man den entsprechend langen Atem hat.

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    Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)

    Bewertung zu "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder
    Zeddicusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Erweitert durch viele tolle Bilder ist dieses Buch im Kern mehr Abenteuerroman als Gruselgeschichte.
    Abenteuer in einer Zeitschleife

    Jacobs Großvater hat ihm in der Kindheit viele Geschichten seiner Jugend erzählt, von Monstern und Kinder mit besonderen Fähigkeiten. Als Beweis dienten alte, vergilbte Fotografien. Doch irgendwann glaubte Jacob die Geschichten nicht mehr, woraufhin sein Großvater ihn nicht weiter damit behelligte. Als Jacobs Großvater schließlich stirbt, gibt er ihm noch einige letzte Worte mit auf den Weg, die Jacob veranlassen, auf die Suche nach den Spuren seines Großvaters zu gehen.

    Auf einer einsamen Insel entdeckt er in einer Zeitschleife (3. September 1940) ein Kinderheim, geleitet von Miss Peregrine, dessen Kinder sonderbare Fähigkeiten besitzen. Er freundet sich mit den Kindern an, verliebt sich sogar in Emma. Da taucht ein verdächtiger Mann auf der Insel (in der heutigen Zeit) auf. Er ist ein Wight und gehört zu den Monstern, von denen Jacobs Großvater erzählte. Der Wight findet den Eingang in die Zeitschleife und kann Miss Peregrine und Miss Avocet (eine Leiterin eines anderen Kinderheims) entführen. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden und deren Fähigkeiten schafft Jacob es, Miss Peregrine zu retten, doch das Kinderheim wird von einer Fliegerbombe zerstört. Jacob entschließt sich, bei seinen neuen Freunden im Jahre 1940 zu bleiben und verabschiedet sich noch von seinem Vater.

    Das Buch ist ein Abenteuer-Roman mit einigen mysteriösen/gruseligen Elementen. Die Kombination mit den Bildern hat mir gut gefallen, auch wenn es manchmal ein wenig gezwungen wirkte, wie die Bilder in die Handlung eingebaut wurden. Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich bereits den Film gesehen, weshalb ich die Handlung bereits kannte. Das Ende wich allerdings deutlich von dem des Films ab und war sehr viel offener. Ganz so düster und schaurig wie das Cover den Anschein erweckt, ist das Buch dann aber doch nicht.

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    Cover des Buches Die New York-Trilogie (ISBN: 9783499125485)

    Bewertung zu "Die New York-Trilogie" von Paul Auster

    Die New York-Trilogie
    Zeddicusvor einem Monat
    Cover des Buches Die Tribute von Panem 3 (ISBN: 9783789121296)

    Bewertung zu "Die Tribute von Panem 3" von Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3
    Zeddicusvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gelungener Abschluss dieser Reihe
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    Cover des Buches Das Lied des Wolfes (ISBN: 9783608982176)

    Bewertung zu "Das Lied des Wolfes" von Anthony Ryan

    Das Lied des Wolfes
    Zeddicusvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Epische High-Fantasy in einer gut ausgearbeiteten Welt mit tollen Charakteren.
    Epische und Spannende High-Fantasy

    „Das Lied des Wolfes“ von Anthony Ryan erzählt die Geschichte um Vaelin al Sorna weiter, die in der Rabenschatten-Trilogie („Das Lied des Feuers“, „Der Herr des Turmes“ und „Die Königin der Flammen“) begonnen wurde, und bildet den Auftakt zur neuen Rabenklingen-Trilogie. Mit insgesamt ca. 550 Seiten ist der Umfang – zumindest für einen Fantasy-Roman – doch eher überschaubar. Was mir direkt positiv aufgefallen ist, ist dass das Buch in Design und Größe zur Rabenschatten-Trilogie passt – was ja viele Verlage doch nicht immer schaffen. Außerdem kann das Buch mit insgesamt 3 Karten glänzen, die gerne noch ein wenig detaillierter sein dürften, aber dennoch zum Lesevergnügen beitragen.

    Vaelin al Sorna ist ein Kriegsveteran und trägt den Titel „Herr des Turmes“. Seine Aufgabe besteht darin, für Recht und Ordnung im Reich der Königin zu sorgen, wobei man ihn zu Beginn des Buches begleiten darf. Schon bald erreicht al Sorna aber die Kunde, dass seine frühere Liebe Sherin in einem fernen Königreich in Gefahr ist, und ohne das Einverständnis der Königin begibt er sich auf die lange Reise gen Westen in die Reiche der Kaufmannskönige, einem asiatisch angehauchten Teil dieser Fantasy-Welt.

    Neben den Erlebnissen von Vaelin al Sorna gibt es mit „Luralyns Berichten“ einen zweiten Handlungsstrang. In diesen Berichten wendet sich Luralyn direkt an den Leser und erzählt die Geschichte von Kehlbrand Reyerik, einem Krieger der Stahlhast. Diese sind ein Volk, das in den Steppen nördlich der Reiche der Kaufmannskönige leben. Kehlbrand möchte sich zum Anführer der Stahlhast, dem Mestra-Skeltir, aufschwingen und eine seit langem bestehende Prophezeiung erfüllen, wonach die Stahlhast einmal alle Königreiche unter ihrem Befehl vereinigen würden.

    Ich habe die Rabenschatten-Trilogie nicht gelesen, weshalb „Das Lied des Wolfes“ für mich den Einstieg in die Welt al Sornas bildete. Dabei merkt man schnell, dass diese Fantasy-Welt sehr ausgereift ist und einigen Tiefgang hat, was wohl auch den drei Vorgänger-Bänden geschuldet ist. Trotzdem hat Ryan es geschafft, mich gut in die Welt einzuführen und mir die wichtigen Details aus der ersten Trilogie mit auf den Weg zu geben. Dass man in einer Fantasy-Geschichte nicht immer alles versteht, finde ich fast schon normal. Wen das allerdings stört, der kann dem sicher vorbeugen, indem er zuvor die erste Trilogie liest.

    Der Schreibstil Ryans liest sich flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Die Szenen konnte ich mir vor dem inneren Auge sehr gut vorstellen, da Landschaft und Personen immer sehr gut beschrieben waren. Teils kommen sehr brutale Szenen vor, bzw. wird eine brutale Sprache verwendet. Das hat für mich aber die „Echtheit“ der Szenen nur verstärkt und ich hatte das Gefühl, dass nichts beschönigt wird und man als Leser betrogen wird.

    Auch die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Sowohl Vaelin al Sorna und seine Gefährten als auch Kehlbrand, Luralyn und die Stahlhast konnten mich überzeugen. Durch Luralyns Berichte erfährt man als Leser auch mehr über die Welt der Stahlhast und die Beweggründe des eigentlichen Antagonisten. So schafft es Ryan dem Schwarz-Weiß von Gut und Böse einige Grauschattierungen hinzuzufügen.

    Zusammengefasst ist „Das Lied des Wolfes“ ein solider Fantasy-Roman mit einer gut ausgearbeiteten Welt und tollen Charakteren. Das Buch lässt sich sehr gut weglesen, auch wenn man die erste Trilogie (noch) nicht kennt. Trotz des eher knappen Umfangs von nur 550 Seiten erwartet den Leser eine packende Geschichte, viele spannende Kämpfe und – wie sollte es auch anders sein – ein Cliffhanger am Ende des Buches. Ich habe auf jeden Fall Lust auf mehr von Anthony Ryan bzw. Vaelin al Sorna und werde mir ganz sicher die Rabenschatten-Trilogie zu Gemüte führen. Ich bin gespannt, wie es wirkt, wenn man sie als Prequel-Trilogie liest. Auf den zweiten Band der Rabenklingen freue ich mich auf jeden Fall jetzt schon!

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    Cover des Buches DOORS ! - Blutfeld (ISBN: 9783426523896)

    Bewertung zu "DOORS ! - Blutfeld" von Markus Heitz

    DOORS ! - Blutfeld
    Zeddicusvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte mit fantastischen und historischen Elementen.
    Eine Reise in ein etwas anderes Mittelalter

    Das Cover des Buchs ziert ein Schlüsselloch und schafft eine mystische und geheimnisvolle Stimmung. Außerdem passt es gut zu dem Konzept, das der Doors-Reihe zugrunde liegt: Die erste Staffel besteht aus drei Büchern, die unabhängig voneinander gelesen werden können.

    Zu Beginn erfahren wir die Rahmenbedingungen der Handlung: Walter van Dam ist ein reicher Geschäftsmann, dessen Tochter Anna-Lena van Dam in einem alten Höhlensystem verschwunden ist. Um sie zu retten schickt van Dam ein Team aus Wissenschaftlern, Kletter-Profis einem Personenschützer und einem Medium in die Höhlen. Bald steht der Suchtrupp in einer unterirdischen Kammer, in der die physikalischen Gesetze nicht mehr gelten. Dort befinden sich drei Türen in der Wand eingelassen und das Team muss sich für einen Weg entscheiden. Jedes Buch der Doors-Reihe entspricht dabei einer dieser drei Türen und bietet eine andere Geschichte.

    In „Doors ! – Blutfeld“ wählt die Gruppe also die Tür, die mit einem „!“ markiert ist und landet prompt im Mittelalter des 9. Jahrhunderts. In dieser ungewohnten Umgebung müssen sie sich auf die Suche nach Anna-Lena van Dam machen. Schnell wird auch klar, dass jedes der Mitglieder ein Geheimnis hat und einige nicht die sind, die sie zu sein vorgeben.

    Das gewählte Setting im Mittelalter hat mir sehr gut gefallen. Die Details beispielsweise diverser Intrigen sind gut ausgearbeitet. Ich fand es sehr spannend, dass Heitz die These vom erfundenen Mittelalter lebendig gemacht hat. So wurde auch mein Bild dieser Zeit etwas in Frage gestellt – und auch ein wenig Kritik an der heutigen Gesellschaft geübt.

    Der Schreibstil von Heitz liest sich flüssig, ist an manchen Stellen eher sachlich und nüchtern. Extrem spannend fand ich das Buch nicht, aber es war doch immer so, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht.

    Mir hat das Buch insgesamt besser gefallen als „Doors X – Dämmerung“ – vor allem weil ein Großteil der Handlung im Mittelalter spielte. Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen und bin jetzt selbst gespannt, was mich hinter der dritten Tür erwartet.

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    Cover des Buches Die Seltsamen (ISBN: 9783257243314)

    Bewertung zu "Die Seltsamen" von Stefan Bachmann

    Die Seltsamen
    Zeddicusvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine kurze Geschichte, die voll ist von neuen Ideen. Allerdings leidet die Darstellung der Welt an der Kürze des Buchs.
    Ein Steampunk-London voll neuer Ideen

    Der Roman "Die Seltsamen" von Stefan Bachmann spielt in einem düsteren London des 19. Jahrhunderts. Vor vielen Jahren hat sich ein Tor zur Welt der Elfen geöffnet, was den Elfen ermöglichte, in unsere Welt zu gelangen. Doch die Elfen sind nicht die edlen Wesen, wie man sie aus der High-Fantasy kennt, sondern werden als sehr düster dargestellt. Der Eintritt der Elfen in die menschliche Welt hat einen Krieg ausgelöst, den die Menschen schließlich gewannen - um anschließend die Elfen zu unterdrücken. Doch noch weniger angesehen sind die Seltsamen - Mischlingswesen aus Mensch und Elf.

    Zu diesem Mischlingswesen gehören auch Bartholomew und seine Schwester Hettie. Sie müssen sich in ihrem Haus verstecken und dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht zeigen, da sie sonst gefahrlaufen, ermordet zu werden. Als Bartholomew eines Tages eine Frau in einem violetten Kleid beobachtet, nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

    Der zweite Protagonist ist der junge Politiker Mr. Jelliby. Er führt ein eher gemütliches und sorgenfreies Leben und sieht sein politisches Amt doch eher als Last an. Doch auch er stößt zufällig auf merkwürdige Begebenheiten und sieht sich gezwungen, der Sache nachzugehen.

    Wie sich die Wege der beiden kreuzen und ob sie ihr Abenteuer bestehen, erfahrt ihr im Buch. Vorab sei jedoch gesagt, dass man sich auf einen starken Cliffhanger einstellen sollte.

    Stefan Bachmann hat in seinen Roman unglaublich viele neue Ideen eingebracht, die mir sehr gut gefallen haben. Die vorherrschende düstere und drückende Stimmung kommt sehr gut beim Leser an. Allerdings bekommt das Buch von mir trotzdem nur drei Sterne, da die Handlung sehr geradlinig erzählt wird. Außerdem fehlt mir eine gewisse Tiefe in der Ausgestaltung der Welt, was sicher dem geringen Umfang von nicht einmal 400 Seiten geschuldet sind. Trotzdem ein lesenswertes Buch und ich bin definitiv auf den zweiten Band gespannt!

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    Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596702428)

    Bewertung zu "Ready Player One" von Ernest Cline

    Ready Player One
    Zeddicusvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine fesselnde Science-Fiction-Schnitzeljagd durch ein virtuelles Universum.
    Zukunftsmusik mit 80er-Jahre-Flair

    In "Ready Player One" von Ernest Cline begleiten wir den jugendlichen Protagonisten Wade Watts auf seiner virtuellen Schnitzeljagd. Die Geschichte spielt im Jahr 2045. Die Menschheit hat mit vielen Katastrophen zu kämpfen (Krankheit, Hunger, Klimawandel) und die einzige Möglichkeit zur Ablenkung besteht in der virtuellen Welt Oasis. Als Halliday, der Erfinder dieser Welt, stirbt , hinterlässt er ein riesiges Erbe. Da er keine Nachkommen hat, richtet er eine virtuelle Schnitzeljagd quer durch die Oasis aus. Wer zu erst alle Rätsel löst und das Easter Egg findet, gewinnt sein Erbe und kann damit auch über die weitere Entwicklung der Oasis entscheiden.




    Die Geschichte beginnt mit einer ruhigen Einführung in die Welt. Der Leser lernt die Protagonisten, die Oasis und die reale Welt kennen. Als Wade dem ersten Rätsel langsam auf die Spur kommt, steigt die Spannung an und bleibt bis zum Ende des Buches auf einem hohen Niveau. Um das Easter Egg zu finden, hat sich außerdem eine Allianz gebildet, die sich IOI nennt. Diese verfügt über große finanzielle und personelle Ressourcen, verfolgt aber, wie man schnell erfährt, nicht die besten Ziele.


    Gleichzeitig entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen Wade (alias Parzival) und einer anderen Jägerin (so heißen die, die Jagd auf Hallidays Easter Egg machen) namens Art3mis. Hier wird thematisiert, welche Schwierigkeiten es mit sich bringen kann, wenn man andere Menschen nur in einer virtuellen Welt kennenlernt - und sich möglicherweise in sie verliebt.


    In dem Buch werden sehr viele Verweise auf tatsächlich existierende Computerspiele, Bands und Filme der 80er Jahre gegeben. Zugegeben, ich kenne mich in diesem Jahrzehnt nicht sehr gut aus und alles was über Pacman hinaus geht, ist mir mehr oder weniger fremd. Trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Die erwähnten Computerspiele wurden meist ausreichend beschrieben, sodass man sie sich, auch ohne sie gespielt zu haben, gut vorstellen kann.


    Die Handlung ist insgesamt in sich schlüssig, die Entscheidungen der einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar. Gegen Ende wurden die Rätsel fast ein bisschen zu schnell gelöst. Dies hat aber auf jeden Fall das Tempo der Geschichte gesteigert und mich noch mehr gefesselt. Auf den letzten 150 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand lesen.


    Kritisieren muss ich allerdings, wie Wade mit der Situation umgeht, als IOI sein Zuhause zerstört und sämtliche ihm in der realen Welt nahestehende Personen umkommen. Hier wurde für mich nicht klar genug, wie schwer Wade von diesem Verlust getroffen ist. Vielmehr hakt er die Sache schnell ab und konzentriert sich wieder auf die Jagd. Ich finde, hier hätte man Wades Emotionen noch ein bisschen besser ausarbeiten können.




    Fazit: Alles in allem ein packendes Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist. Wer sich in den 80er Jahren auskennt, hat bei den vielen Verweisen besonders viel Spaß. Den Film habe ich bisher nicht gesehen, weshalb ich hier keinen Vergleich geben kann. Das Buch an sich ist aber eine runde Sache und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

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