ZeilenSprung

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    Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783630874876)

    Bewertung zu "Unterleuten" von Juli Zeh

    Unterleuten
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mit beeindruckendem Detailreichtum erzählt die Autorin amüsant und sehr komplex von den Eigenheiten der menschlichen Psyche!
    [Kurzrezension] Unterleuten von Juli Zeh


    Diese Rezension wurde von Saskia auf ZeilenSprung - Literatur erleben verfasst.

    PRODUKTDETAILS:
    Titel: Unterleuten
    Reihe: -
    Autor: Juli Zeh
    Gelesene Sprache: Deutsch
    Genre: Roman
    Herausgeber: Luchterhand Verlag
    Erscheinungstermin: 08. März 2016
    ISBN: 978-3-630-87487-6
    Format: Hardcover
    Preis: EUR 24,99

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Manchmal kann die Idylle auch die Hölle sein. Wie das Dorf "Unterleuten" irgendwo in Brandenburg. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten, von den kleinen Häusern, die sich Stadtflüchtlinge aus Berlin gerne kaufen, um sich den Traum von einem unschuldigen und unverdorbenen Leben außerhalb der Hauptstadthektik zu erfüllen. Doch als eine Investmentfirma einen Windpark in unmittelbarer Nähe der Ortschaft errichten will, brechen Streitigkeiten wieder auf, die lange Zeit unterdrückt wurden. Denn da ist nicht nur der Gegensatz zwischen den neu zugezogenen Berliner Aussteigern, die mit großstädtischer Selbstgerechtigkeit und Arroganz und wenig Sensibilität in sämtliche Fettnäpfchen der Provinz treten. Da ist auch der nach wie vor untergründig schwelende Konflikt zwischen Wendegewinnern und Wendeverlierern. Kein Wunder, dass im Dorf schon bald die Hölle los ist …

    Der Verlag über das Buch:
    Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?

    Über die Autorin:
    Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre preisgekrönten Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Mit beeindruckendem Detailreichtum erzählt die Autorin amüsant und sehr komplex von den Eigenheiten der menschlichen Psyche!

    Kurzrezension:
    Als bekennende Juli Zeh Verehrerin war dieser Roman ein Fest, aber auch gleichzeitig sehr herausfordernd für mich. Dieser Roman wird oft als Gesellschaftsroman verstanden, aber ich finde, er ist gleichzeitig mehr und weniger davon. Dieser Roman zeigt nicht nur gegenwärtige gesellschaftliche Brüche auf, sondern viel mehr die Grundzüge aller menschlicher Existenz.

    Das Cover ist sehr zurückhaltend gestaltet, nur ein Vogel ist zu sehen, während dem Namen der Autorin sowie dem Titel deutlich mehr Präsenz zukommt. Der Vogel ist eine Andeutung auf den Vogelschutzbund, der Titel wird in Großbuchstaben auf zwei Zeilen präsentiert. Hier lässt sich noch nicht erkennen, ob es sich um zwei oder nur ein Wort handelt. Dass es um ein zusammengesetztes Wort und ein Dorf geht, kann der unwissende Leser erst auf den ersten Seiten des Buches erfahren.

    Unglaublich beeindruckend an dem Buch ist, wie Juli Zeh es schafft, ihre Figuren so lebendig sein und agieren zu lassen. Alle Protagonisten der Handlung haben Geheimnisse, die sie verstecken, Probleme, die sie nicht wahrhaben wollen und Schwierigkeiten, die an die Oberfläche gelangen, als der Konflikt im Dorf Gestalt in Form von einem erst entstehenden Windpark annimmt. Zeh stellt die brachiale Gewalt der Emotionen in den Raum, sodass von Beginn an klar ist, es muss auf eine gewalttätige Eskalation folgen. Und der Leser wird dabei nicht enttäuscht.

    Das Buch ist sehr überlegt aufgebaut und die einzelnen Kapitel sowie die Perspektivwechsel tragen dazu bei, dass die schwelenden Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können. Wie auf dem Seziertisch verfolgt man die Figuren mit ihren eigennützigen Plänen und ahnt bereits, wie diese Egozentrik Unterleuten zum Untergang verdammt.

    Die Perspektivwechsel sind die Grundlage für die unglaubliche Sogwirkung des Romans. Je mehr Personen für sich sprechen, desto interessanter wird die Handlung. Es ist wie ein Puzzle, welches der Leser zusammensetzen soll. Gleichzeitig spielen diese Perspektivwechsel mit den Erwartungen des Lesers. An einigen Stellen erfährt er, etwas Wichtiges, wenn eine Figur spricht, an anderer Stelle, wenn sie nicht mehr spricht und „abgeht“, wird ihm Wissen verweigert.

    Trotz der auktorialen Erzählerin, die erst zum Ende hin als Figur eingeführt wird und somit als Chronistin der Handlung dient, sind die einzelnen Perspektiven extrem subjektiv. Dadurch werden in dem als großen Gesellschaftsroman weniger Fragen beantwortet als aufgeworfen. Zudem spielt der Roman mit den Grenzen von Imagination und Realität, denn all unsere Handlungen gründen schließlich auf Imagination, wie all die Figuren im Roman beweisen.

    Sprachlich gesehen bleibt Unterleuten eher hinter Zehs anderen Werken zurück. Das liegt vor allem an dem schnellen Tempo des Geschehens und der Sätze selbst. Alles ist auf den überspitzten Konflikt hin komponiert, die Sprache ist glatt und liest sich schnell und ohne Stolperfallen. Sie ist so gut durchkomponiert, dass es immer weitergehen muss bis zum unweigerlichen Cliffhänger des Kapitels. Ein Spiel mit realer Lesezeit und imaginierter Zeitwahrnehmung im Handlungsgeschehen.

    Um das Ganze noch auf die Spitze zu treiben, entstand eine Homepage, die sich mit genau dem Thema Metafiktion beschäftigt. Hier werden der Roman, das Dorf und die Menschen darin vorgestellt. Zudem gibt es echte Internetadressen der Buchinhalte wie beispielsweise der Internetauftritt des Vogelschutzbunds aus Unterleuten. Ein Phänomen, welches nicht so häufig bei Gesellschaftsromanen oder belletristischen, dafür aber bei publikumswirksamen Büchern umso verbreiteter ist. Hier spiegelt sich die Realität in der Fiktion und umgekehrt. Wessen Egozentrik liegt dann eigentlich auf dem Seziertisch?

    Fazit:
    „Unterleuten“ zu lesen macht trotz der schnelllebigen Sprache richtig Spaß. Gleichzeitig bringt es den Leser zum Nachdenken und versucht ihn zu fragen, was die wichtigen Dinge und Fragen im Leben sind. Denn Zeh zeigt sehr offen durch ihre handelnden Figuren, wie unsere Zeit, unsere Gesellschaft gestrickt ist.


    Ein Lesevergnügen, das 4,5/5,0 Punkten verdient.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Random House, für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches Die Unglückseligen (ISBN: 9783813505986)

    Bewertung zu "Die Unglückseligen" von Thea Dorn

    Die Unglückseligen
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wagemutiger, vielschichtiger Roman, für den man allerdings Zeit und Geduld mitbringen muss!
    [Kurzrezension] Die Unglückseligen von Thea Dorn


    Diese Rezension wurde von Saskia auf ZeilenSprung - Literatur erleben verfasst

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: Die Unglückseligen
    Reihe: -
    Autor: Thea Dorn
    Gelesene Sprache: Deutsch
    Genre: Roman
    Herausgeber: Knaus (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House)
    Erscheinungstermin: Februar 2016
    ISBN: 978-3-8135-0598-6
    Format: Hardcover
    Preis: EUR 24,99

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland.

    Der Verlag über das Buch:
    In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. „Die Unglückseligen“ ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.

    Über die Autorin:
    Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller, Theaterstücke, Drehbücher und Essays und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim "Literarischen Quartett". Thea Dorn lebt in Berlin.

    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Ein wagemutiger, vielschichtiger Roman, für den man allerdings Zeit und Geduld mitbringen muss!

    Kurzrezension:
    Vermutlich seitdem die ersten Menschen ihre Gehversuche auf dieser Erde unternahmen, gibt es ihn, diesen Traum von Unsterblichkeit. Denn der Tod ist schließlich unser Widersacher, nimmt all unser Leben und unsere Errungenschaften. Kann die Menschheit den Tod überwinden und unsterblich werden?

    Eine Wissenschaftlerin, ein über 200 Jahre alter Physiker wie Alchemist und der Teufel wandeln in Thea Dorns Roman „Die Unglückseligen“ auf den Spuren der Unsterblichkeit. Auf dem Cover befindet sich eine nackte Frau, die ein Skelett umarmt und zur Seite schaut. Hübsch anzuschauen ist es, aber nicht mitreißend.

    Auch der Inhalt des Buches braucht Zeit. Es geht um die Molekularbiologin Johanna Mawet, die in den USA an der Unsterblichkeit von Zellen forscht. Das Rätsel um die Unsterblichkeit will sie unbedingt lösen – und dann taucht da Johannes Ritter auf, Physiker und Alchemist aus der Goethe-Zeit. Dieser Mann lebt seit über zweihundert Jahren und muss die rational denkende Johanna erst von seinen Behauptungen und seiner Unsterblichkeit überzeugen. Als ihm dies gelingt, forschen beide an der Unsterblichkeit, erst in den USA, dann in Deutschland.

    Die Figuren von Dorns Roman sind gekonnt gezeichnet; problematisch ist nur, dass Ritter so antiquiert daherkommt. Auch wenn die Geschichte sicherlich nicht jeden ansprechen will, so ist es schade, dass die Figuren nicht ein bisschen alltagstauglicher sind. Sie erscheinen wie aus längst vergessener Zeit, sind mehr Darsteller als handelnde Subjekte. Aber vielleicht ist dies die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Auch der Charakter Ritter erscheint mir zu artifiziell (aber doch passenderweise sehr unlebendig), der eine verstärkte Identifikation mit dem Lesestoff erschwert.

    Dorn setzt in ihrem Roman die Sprache sehr vielgestaltig ein. Ritter und der Teufel sprechen altertümlich und sehr gewöhnungsbedürftig. Es braucht Zeit, sich in diese Charaktere und ihre Denk- wie Handlungsweise hineinzuversetzen. Anglizismen beherrschen Johannas Ausdrucksweise, oftmals kommen Dialekte zum Einsatz.

    Dies ist einerseits eine gewisse Stärke dieses Buches, andererseits aber auch seine größte Schwäche. Dieser sehr künstliche Umgang mit Sprache, der zwar sehr gekonnt, aber dennoch eigenartig ist, begrenzt den Lesefluss sehr stark und erschwert das Lesen. Ein bisschen weniger gesuchte Authentizität wäre für meinen Geschmack hier besser gewesen. Vielleicht hätte dem Buch eine unverbrauchte Alltagssprache – zumindest als Gegenstimme zu diesen komplexen Sprachstrukturen – gutgetan.
    So braucht es jedoch seine Zeit, bis der Leser sich an die Sprache – und damit die Denkweisen der Figuren gewöhnt und vollends in die Handlung einsteigen kann.

    Fazit:
    „Die Unglückseligen“ ist ein tiefgründiges Buch, welches Stoff zum Denken bietet. Ein bisschen schwer macht es die altertümliche und recht umständliche Sprache, auf die man sich erst einlassen muss. Doch es ist interessant und amüsant zu beobachten, wie die beiden Hauptpersonen miteinander agieren und dem Geheimnis um die Unsterblichkeit auf die Spur kommen.



    Ein Lesevergnügen, das 4,0/5,0 Punkten verdient.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Random House, für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches TodHunter Moon - FährtenFinder (ISBN: 9783446254886)

    Bewertung zu "TodHunter Moon - FährtenFinder" von Angie Sage

    TodHunter Moon - FährtenFinder
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastisch geschrieben und mit viel Witz, entführt Angie Sage die (jungen) Leser in eine magische Welt voller Freundschaft und Zauberei.
    [Rezension] Zauberhaft, spaßig und fantasievoll: TodHunter Moon. FährtenFinder von Angie Sage

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: TodHunter Moon. FährtenFinder
    Reihe: TodHunter Moon #1
    Autor: Angie Sage
    Gelesene Sprache: deutsch
    Übersetzer: Reiner Pfleiderer
    Illustrator: Mark Zug
    Genre: Fantasy im Kinderbuchbereich
    Empfohlenes Lesealter: empfohlen ab 10 Jahren
    Herausgeber: Hanser Verlag
    Erscheinungstermin: 20. Februar 2017
    ISBN: 978-3-446-25488-6
    Format: Hardcover
    Seiten: 384 Seiten
    Preis: EUR 17,00

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Die junge Todi steht vor einem aufregenden Ereignis: Mit 12 Jahren wird sie endlich von ihrem Vater in die Rituale der FährtenFinder eingeweiht. Kurz darauf ist Todis Vater spurlos verschwunden. Gemeinsam mit ihrem Freund Oskar begibt sich Todi zum Zaubererturm, weil sie sich Hilfe vom Außergewöhnlichen Zauberer erhofft. Dieser ist niemand anderes als Septimus Heap. Und er hat es gerade mit einem mächtigen Feind zu tun: dem Hexer Oraton-Marr, der den Palast der Schneeprinzessin in seine Gewalt gebracht hat. Im Palast aber ist der magische Lapislazuli versteckt, und der darf auf keinen Fall in die falschen Hände geraten …

    Der Verlag über das Buch:
    Ein neues magisches Abenteuer, eine zauberhafte Heldin und ein Wiedersehen mit Septimus Heap! Die neue Fantasy-Reihe von Bestsellerautorin Angie Sage
    Das erste Abenteuer der neuen Fantasy-Reihe von Angie Sage.

    Über den Autor:
    Angie Sage, 1952 in London geboren, lebt als Autorin und Illustratorin in Cornwall. Sie studierte Grafikdesign an der Art School of Leicester. Mit ihrer großen Fantasy-Saga Septimus Heap erlangte sie Weltruhm. Die Reihe wurde in 16 Sprachen übersetzt, stand monatelang auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.


    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Fantastisch geschrieben und mit viel Witz, entführt Angie Sage die (jungen) Leser in eine magische Welt voller Freundschaft und Zauberei.

    Das Cover/Die Gestaltung:
    Der erste Band dieser neuen Reihe, im Septimus Heap Universum ist, wie seine Vorgängerreihe, als ein Buch gestaltet. Die aufgezeichneten Beschläge umrahmen das Cover, geben somit einen natürlichen Rahmen.
    Mit goldschimmernder Schrift, die manchmal mit Furchen versehen sind, ist der Titel des Buches geschrieben und nimmt unauffällig und dennoch sehr präsent die obere Hälfte des Bucheinbandes ein.
    Darunter, eingeschlossen unter Glas, sitzt eine Art Pfeil. Golden und mit einer Lapislazulifarbenen Kugel liegt es im schimmernden violettem Samt.
    Und genau dieses Cover hat einen besonderen Bezug zu dem Buch. Denn genau diese Schatulle ist ein wichtiger Bestandteil des Buches, birgt einen wichtigen Gegenstand, den unsere Gefährten benötigen, um ihr Abenteuer unbeschadet zu überstehen.
    Deswegen ist dieser Einband nicht nur klasse durch den Illustrator Mark Zug gestaltet, sondern birgt auch für alle (jungen) Septimus Heap Leser ein farbenfrohes Spektakel, dass Geheimnisse im Inneren birgt!
    2,0/2,0 Punkten

    Die Sprache/Der Satzbau:
    Angie Sage, welche durch den Übersetzer Reiner Pfleiderer ins Deutsche übertragen wurde, hat einen kindlichen und witzigen Schreibstil. Wer (so wie ich) die vielen Bände der Septimus Heap Reihe gelesen hat, wird feststellen, dass die Autorin ihrem Stil mehr als treu geblieben ist. Denn trotz dieser kindgerechten Sprache zaubert sie dem Leser die Figuren und deren Handlungen nur so in den Kopf. Man kann lachen, man fiebert mit und wundert sich, dass man plötzlich fröstelt, obwohl die Sonne vom Himmel scheint.
    2,0/2,0 Punkte

    Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
    Für dieses Buch ist es sehr wichtig, dass man zumindest einen Teil der Septimus Heap Reihe kennt. Denn die vielen Figuren, welche darin vorkommen hat man in dieser vorherigen Reihe als Leser lieben gelernt. So kann es vor allem für den Neueinsteiger schwer werden mit zu kommen.
    Wenn man jedoch die vorherigen Bände der anderen Reihe gelesen hat, kann man sich ganz und gar auf die alten (und natürlich neuen!) Figuren einlassen.
    Das Wunderbare ist, dass jede Figur seine eigene Stimme hat, diese anhand ihrer Art zu etwas Besonderem macht und sie lebendig werden lässt, ohne in Klischees zu verfallen oder nur Allgemeinplätze zu verteilen. Selbst der erfahrenste Zauberer, so wird man schnell feststellen, kann sich anhand der Story weiterentwickeln und lernt ebenso noch von der jungen Todi, wie sie von ihm. Denn weil sich die Erzählpespektive nicht nur auf eine Person beschränkt, bekommt man so einen grandiosen Einblick in die Köpfe der handelten Figuren.
    1,5/2,0 Punkten

    Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
    Auch hier ist der Plot kindgerecht aufgearbeitet, sodass man dieses Buch seinem Kind getrost ab 10 Jahren in die Hand drücken kann. Das Besondere ist auch hier, dass viele Handlungen, die vielleicht am Anfang für Verwirrungen sorgen, am Ende so zusammenlaufen, dass sie einen Sinn ergeben und bedeutsam für die Handlung werden.
    Besonders verzaubert wird man von den vielen verschiedenen magischen Dingen, welche hier auftauchen. Denn das birgt nicht nur fantasievolle Momente, sondern lässt auch nie die Spannung versiegen.
    2,0/2,0 Punkten

    Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
    Mit Figuren, die man am besten schon aus der vorhergegangen Reihe kennen sollte, voller Leben und Witz bringt Angie Sage den Leser dazu sich in die Figuren einzufühlen. Sie zu mögen oder gar zu hassen. Und dabei fallen die Figuren nicht aus ihrer Rolle, gehen aber auch nicht in Klischees auf. So wirken sie lebendig und man kann ihre Positionen und Handlungen verstehen.
    Der Geschichtsverlauf wirkt zu Beginn sehr verwirrend, aber läuft am Ende so gut zusammen, dass jede einzelne Handlung Sinn ergibt.
    1,5/2,0 Punkten


    Fazit:
    Mit 9,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die nicht nur die Septiums Heap Reihe kennen, sondern sich auch für Magie erwärmen können. Denn in diesem Buch ist alles magisch. Von kleinen Steinen, Katzen, bis hin zum Boden der alle begrüßt, der einen Schritt auf ihn macht. Ein besonderes Buch, das eine willkommene Abwechslung im Alltag der (jungen) Leser wird und garantiert mehr als nur ein Abenteuer wert ist!

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    Cover des Buches Secret Fire (ISBN: 9783789133404)

    Bewertung zu "Secret Fire" von C.J. Daugherty

    Secret Fire
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung durchzieht den zweiten Teil von der ersten bis zur letzten Seite, sodass man es nicht aus der Hand legen kann!
    [Kurzrezension] Secret Fire. Die Entfesselten von C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: Secret Fire. Die Entfesselten
    Reihe: Secret Fire #2
    Autor: C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld
    Übersetzer: Peter Klöss
    Genre: Fantasy im Jugendbuchbereich
    Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
    Herausgeber: Oetinger Verlagsgruppe
    Erscheinungstermin: 20. Februar 2017
    ISBN: 978-3-7891-3340-4
    Format: Hardcover
    Seiten: 448 Seiten
    Preis: EUR 18,99

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.

    Der Verlag über das Buch:
    Spannung hoch zwei: Action trifft Romantik! Spektakuläres Finale des Mystery-Zweiteilers von der Autorin der Bestseller-Serie "Night School"!

    Über den Autor:
    C.J. Daugherty, Autorin und Journalistin, lebt in Südengland. Sie war u.a. für verschiedene amerikanische Zeitungen als Polizeireporterin tätig, veröffentlichte gemeinsam mit ihrem Mann Reiseführer und schreibt seit einiger Zeit spannende Bücher für junge Erwachsene. Mit ihren Romanen über die »Night School« erntete sie sehr schnell internationale Anerkennung. Die "Teenie-Serie mit Potential" - so der Norddeutsche Rundfunk in seinen Buchtipps - wird bereits in 18 Sprachen übersetzt! C.J. Daugherty selbst sagt über ihr Werk: "Night School kann euch dabei helfen, an der Uni zu überleben, außerdem ein Schweizer Messer, Thunfisch aus der Dose und billiger Gin!"


    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Spannung durchzieht den zweiten Teil von der ersten bis zur letzten Seite, sodass man es nicht aus der Hand legen kann!

    Kurzrezension:
    Nachdem ich den ersten Teil dieser Reihe schon regelrecht verschlungen habe, war ich froh auch den zweiten Teil als Rezensionsexemplar lesen zu können, sodass ich meine Erwartungen schon vor vielen Lesern stillen konnte.

    Das Cover, welches sich sehr an den Vorgänger anlehnt, ist wieder von den Schemen eines Mädchens geschmückt. Auch um sie herum schweben alchemistische Zeichen. Wo hingegen der vorhergegangene Band sich in einem glitzernden Rosa darbot, ist es dieses Mal ein leuchtendes Blau, dass bei näherer Betrachtung metallisch glänzt.

    Auch dieser Band lässt sich dank der beiden beschriebenen Perspektiven locker und vor allem mit viel Spannung lesen. Der Schreibstil ist hier besonders hervorzuheben. Da dieser sich sehr nahe an den Figuren bewegt und auf die beiden Hauptprotagonisten ausgelegt ist, wird dadurch Spannung hervorgerufen. So begleiten wir ebenso die weibliche Taylor und den männlichen Sacha auf ihren gemeinsamen Abenteuern und auch in ihre Gefühlswelt.

    Und diese ist äußerst interessant. Denn obwohl das Hauptaugenmerk natürlich auf der Liebesgeschichte der beiden liegt, werden auch viele weitere Begebenheiten mit einbezogen.
    Sacha, der sich zum Beispiel ebenso um seine Familie sorgt, um seine kleine Schwester ganz besonders und Taylor, die sich vor allem auf ihre Ausbildung konzentrieren muss. Denn diese hat es in sich. Obwohl Taylor schließlich von einer mächtigen Familie abstammt, bekommt sie nicht so schnell ihre Kraft in den Zaum und so gelangen beide schon mal in ziemliche Bedrängnis.
    Dies ist äußerst erfrischend, weil dies die weibliche Hauptprotagonistin symphytisch und lebensnah macht.
    Auch Sacha, der öfter mal gerettet werden muss, wird als realer Mensch gezeichnet und nicht als übertriebene Figur, die nur dazu da ist dem Mädchen beizustehen und zu retten.

    Und während die Seiten durch die vielen Ortswechsel und Handlungen nur so dahinfliegen, birgt das Ende eine Auflösung, die zu dem Ganzen passt. Sie ist nicht zu einfach, aber auch nicht übertrieben schwer gehalten. Logisch reiht sich alles, was in dieser Dilogie vorkam und vorauf hin sich die beiden entwickelt und vorbereitet haben.

    Fazit:
    Das Ende dieser Dilogie ist der perfekte Abschluss, der mich noch mehr begeisterte, als schon der erste Band.

    Zwar wiesen einige Stellen ein paar kleine Längen auf, die sich aber mit den vielen Ortswechseln und dem darin enthaltenen Tempo wieder wettmachen. Außerdem sind genau diese Längen für die Figurenentwicklung äußerst wichtig, da sich die beiden Hauptprotagonisten nicht nur näher kommen, sondern sie auch in sich selbst genau das finden, was wichtig ist für den Abschluss und die Auflösung des Ganzen.

    Somit verdient sich dieses Buch 4,5/5,0 Punkten.


    An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Oetinger Verlag und der Agentur Bookmark für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten (Buch 4) (ISBN: 9783646602272)

    Bewertung zu "Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten (Buch 4)" von Jennifer Wolf

    Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten (Buch 4)
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mit Figuren voller Klischees und einer unausgereiften Handlung ist der letzte Teil leider ein Fiasko, das ich oft zur Seite legen musste.
    [Kurzrezension] Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten von Jennifer Wolf

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten
    Reihe: Geschichten der Jahreszeiten #4
    Autor: Jennifer Wolf
    Gelesene Sprache: Deustch
    Genre: Romantasy und Boys Love im Jugendbuchbereich
    Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
    Herausgeber: Impress (ein Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
    Erscheinungstermin: 2. Juni 2016
    ISBN: 978-3-646-60227-2
    Format: eBook
    Preis: EUR 3,99

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Yannis Tagwind zählt nicht nur zu den attraktivsten Junggesellen Hemeras, sondern ist auch mit Abstand der warmherzigste und liebenswerteste Mann, der jemals unter der Göttin Gaia gelebt hat. Mit einer bewundernswerten Fürsorglichkeit kümmert er sich neben seinen Geschwistern auch um das jüngste Götterkind der Jahreszeiten und würde sofort sein Leben für seine Familie geben. Während diese darauf hofft, dass er sich bald eine Frau sucht, gehört sein Herz jedoch jemandem, den er nicht lieben darf. Nicht nur trennen die beiden ganze Welten an gelebter Zeit, auch ist die Person dafür bekannt, niemandem jemals ihre Liebe geschenkt zu haben. Doch Yannis könnte den Lauf der gesamten Erdengeschichte ändern…

    Der Verlag über das Buch:
    **Der letzte Band der preisgekrönten Bestsellerreihe von Jennifer Wolf!**

    Über den Autor:
    Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.


    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Mit Figuren voller Klischees und einer unausgereiften Handlung ist der letzte Teil leider ein Fiasko, das ich oft zur Seite legen musste.

    Kurzrezension:
    Eigentlich habe ich mich sehr darauf gefreut mich noch einmal in Hemera hineinzuträumen. Denn die Vorgänger habe ich geradezu verschlungen.
    Der letzte Teil hingegen lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Vor allem mit solchen, die mich persönlich wütend machen.

    Dabei fing es sehr gut an.
    Schon das Cover allein, das zwar im Stil der Reihe gestaltet ist, hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es ist nämlich darauf ein Mann abgebildet und durch die vielen Andeutungen von Jennifer Wolfs Facebook-Account, konnte ich mir schon sehr gut vorstellen, weswegen dies der Fall ist.
    Deswegen wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und hoffte, dass sie nicht genau das macht, was viele vor ihr schon getan hatten.

    Doch kaum war ich, dank Jennifer Wolfs flüssigem und angenehm lockerem Schreibstils, mitten im Geschehen, stellte sich nur allzu schnell heraus, dass auch hier sehr tief in die Klischeekiste gegriffen wurde.

    Die beiden männlichen Hauptprotagonisten, welche noch zu einem Paar werden, sind nämlich so gestaltet, dass ich sehr oft augenverdrehend das Buch zur Seite packen musste.
    Denn ab der Hälfte des Buches werden so viele Schubladen davon aufgemacht, obwohl zu Beginn noch nichts davon zu sehen war.
    Dies finde ich sehr schade. Denn genau aus diesen Gründen lese ich keine LGBTQ Romane (und das, obwohl ich zu dieser Gruppe gehöre).

    Durch diese Klischeeschubladen wurden die Figuren einfach nur nervend. Wirkten zu aufgesetzt und am Leben vorbei. Wie Koryphäen. So konnte ich mich nicht in sie hineinversetzten, was ich sehr schade fand, denn die Auseinandersetzung mit der Akzeptanz betrifft schließlich auch mich.

    Da in dieser fiktiven Welt es nicht so gerne gesehen wird, wenn ein schwules Pärchen zusammenlebt, ist die Auseinandersetzung mit der Umwelt und dem eigenen Standpunkt natürlich vorprogrammiert. Hier wurde Jennifer Wolf dann doch noch etwas tiefgründiger und verließ die ausgetretenen Pfade der Mainstreamsicht, um sich einem Problem zu nähren, dass nicht nur Ausgrenzung betrifft, sondern auch regelrechten Hass.
    Nur, dass die Sol und Yannis sich ständig umkreisten, Missverständnisse zu gebrochenen Herzen führten und dieses ständige Hin oder doch Her, ließen den Lesefluss eindeutig weiter nach unten sacken.

    Fazit:
    Das Ende der Jahreszeiten Reihe lässt mich persönlich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Zum einen sind da die ständigen Klischees, die einfach nur unrealistisch sind und dann auch noch das ständige Hin oder doch Her. Das hat mich besonders aufgeregt.

    Und dann gibt es noch die Auseinandersetzung, welche Jennifer Wolf weit ab der ausgetretenen Mainstrampfade beschreiben hat. Dank dieser einfühlsamen Einarbeitung konnte das Buch mich dann doch dazu bringen es nicht gänzlich abzubrechen.
    Denn sie schreibt darin sehr viel Wahres, was viele in meiner LGBTQ und auch ich selbst erfahren habe.
    Somit schafft es das Buch dennoch ein wenig Diversität zu bekommen, selbst wenn sehr viele Klischeekeulen geschwungen werden.

    Somit verdient sich dieses Buch 3,0/5,0 Punkten.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Carlsen Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches Jako und Pepe (ISBN: 9783946049029)

    Bewertung zu "Jako und Pepe" von Sandra Nenninger

    Jako und Pepe
    ZeilenSprungvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mit witzigen Figuren, spannenden Handlungen und wunderschönen Bildern bietet dieses Erstlesebuch eine tolle Unterhaltung für Jung und Alt.
    [Rezension] Humorvoll, abenteuerlich und fantasievoll: Jako und Pepe: Das Geheimnis der Dornenhecke

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: Jako und Pepe: Das Geheimnis der Dornenhecke
    Reihe: -
    Autor: Sandra Nenninger
    Illustrator: Sabine Goebel
    Gelesene Sprache: Deutsch
    Genre: Phantastisches Kinderbuch für Erstleser
    Empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren
    Herausgeber: Verlagshaus el Gato
    Erscheinungstermin: 15. November 2016
    ISBN: 987-3-946049-02-9
    Format: Hardcover
    Preis: EUR 17,50

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Was verbirgt sich wohl hinter der Dornenhecke, die über Nacht im sagenumwobenen Hexenwald gewachsen ist? Jako will es unbedingt herausbekommen und überredet seinen besten Freund Pepe, der merkwürdigen Sache auf den Grund zu gehen. Die Kinder staunen nicht schlecht, als sie an der Hecke die Bekanntschaft von Zwergen machen. Diese sind in großer Not, denn ein unheilvoller Eindringling hat sie aus ihrem Dorf vertrieben. Jako will sofort helfen – Pepe hingegen ist ängstlich. Doch schließlich siegt sein Wunsch, ein Held zu werden und er stimmt dem Abenteuer zu. Hätte er geahnt, um wen es sich bei dem ungebetenen Gast im Zwergendorf handelt, er hätte auf dem Absatz kehrt gemacht.

    Der Verlag über das Buch:
    Kinderbuch für Erstleser geeignet mit spezieller Erstleserschrift
    Das Buch hat ein Extraformat für kleine Kinderhände und weist zahlreiche Illustrationen von Sabine Goebel auf.

    Über den Autor:
    Geboren 1975 in Heidelberg, studierte Sandra Nenninger Romanistik und Volkswirtschaftslehre in Hessen und in der Bourgogne. Nach dem Studium zog es sie in die Hauptstadt Berlin, wo sie heute noch mit ihrer Familie lebt. Menschen und deren Geschichten faszinierten sie schon immer – am liebsten mag sie jedoch die selbst erfundenen mit Kindern als Hauptfiguren. Im El Gato-Verlag erscheint ihr Vorlesebuch „Jako & Pepe“.

    Über den Illustrator:
    Die Illustratorin Sabine Goebel wurde 1988 in Berlin geboren und lebt in Freiberg. Von Kindesbein an mit einem Stift bewaffnet, stellt sie sich dem großen Leben. Ganz klein fing sie 2007 beim Mosaik ihr erstes Praktikum an, neben den Abiturprüfungen verbrachte sie bis 2008 so gut wie jede freie Minute dort. Schon ein paar Millimeter größer, studiert Sabine nun Mediendesign und gründete 2014 das Malmling Studio. Ihre große Leidenschaft, neben schlechten Wortwitzen, ist der Trickfilm.


    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Mit witzigen Figuren, spannenden Handlungen und wunderschönen Bildern bietet dieses Erstlesebuch eine tolle Unterhaltung für Jung und Alt.

    Das Cover/Die Gestaltung:
    Sabine Goebels Comic-Stil prägt nicht nur die Zeichnungen innerhalb des Buches, sondern auch das Cover.
    Der Blickpunkt des Covers ist auf die beiden knuffigen Jungs gerichtet, mit denen wir dieses Abenteuer erleben. So spricht es mit seiner frohen Farbgebung besonders abenteuerlustige (Erst)Leser an, die sich aufgrund der abgebildeten Zwerge ebenso in ein Fantasiereich begeben wollen.
    Auch die Innengestaltung ist sehr liebevoll und detailliert gezeichnet, sodass man neben den witzigen Dialogen auch ebenso lustige Bilder hat, über welche man schmunzeln und lachen kann.
    2,0/2,0 Punkten

    Die Sprache/Der Satzbau:
    Sandra Nenninger schafft es mit ihrer kindgerechten Sprache den Erstleser in seinen Bann zu ziehen. Auch bleiben Worte beim Vorlesen nicht auf der Zunge liegen, sondern können ohne weitere Probleme ausgesprochen werden. So entsteht ein einfacher Lese- und Sprechfluss, bei welchem nicht nur die jungen Leser in die Geschichte gezogen werden.
    2,0/2,0 Punkte

    Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
    Aufgrund der detaillierten und farbenfrohen Bilder der beiden Kinder kann man sich ein sehr gutes optisches Bild von ihnen machen.
    Auch spielt die Autorin in der wörtlichen Rede so mit dem gesprochenen Wort, dass Charaktereigenschaften deutlich hervortreten und für Kinder anschaulich greifbar werden.
    So bleiben die beiden sehr kindgerechten Figuren in einer ergreifbaren Figurenwelt, ohne zu schwierige Motive zu haben oder sich in Widersprüche zu verstricken.
    Durch diese altersgerechten Charaktere bleibt die Leselust bis zum Schluss erhalten und lässt einem sogar so weit in die Geschichte eintauchen, dass man sich am Ende wundert wie schnell die Zeit davongeflogen ist.
    2,0/2,0 Punkten

    Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
    Jako und Pepe, zwei unterschiedliche, aber doch sehr enge Freunde, werden durch Zufall in eine fantasievolle Welt am Rande einer Dornenhecke gezogen. Dort überwinden sie nicht nur ihre Ängste, sondern knüpfen neue Freundschaften, erleben Abenteuer und wachsen über sich selbst hinaus.
    Durch die kindlichen Charaktere bleibt die phantastische Handlung in einem überschaubarem Rahmen, welche die Jüngsten nicht überfordert. Die Fantasie wird angeregt, ja selbst zum Mitmachen wird man animiert. So kommt keine Langeweile auf und dennoch überschlägt sich nichts.
    2,0/2,0 Punkten

    Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
    Aufgrund der empfohlenen Altersangabe von 5 Jahren bleibt der Aufbau in dem Punkt der Nachvollziehbarkeit nahe an der Zielgruppe. So ergibt sich ein Bild, das vor allem von fantasievollen Begegnungen geprägt ist und Kinderaugen zum Leuchten bringen wird.
    Wo zu Beginn noch die Einführung der Figuren stand und ihre Unternehmungslust, gesellt sich schnell der phantasievolle Strang hinzu, der die Geschehnisse ins Rollen bringt. Die Geschichte überzeugt mit einer perfekten Mischung aus Humor und Handlung, die am Ende auf den Höhepunkt zusteuert.
    So wird das Vorlesen (oder auch das Erstlesen) zu einem Abenteuer, das man nicht aus der Hand legen kann.
    2,0/2,0 Punkten

    Fazit:
    Mit 10,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die für ihre Kinder ein fantasievolles (Erst)Lesebuch suchen. Denn nicht nur für die Abenteuerlustigen wird dieses Buch etwas sein, sondern auch für all die, welche gerne einmal sich in der Welt der Fantasie verlieren.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Autorin Sandra Nenninger und dem Verlagshaus el Gato für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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    Cover des Buches Dunkelsprung (ISBN: 9783844517323)

    Bewertung zu "Dunkelsprung" von Leonie Swann

    Dunkelsprung
    ZeilenSprungvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Einladung zum Träumen und fantasieren mit witzigen Figuren und lustigen Sprachbildern. Perfekte Mischung aus Witz und Fantasie.
    [Rezension] Phantastisch, witzig und ideenreich

    PRODUKTDETAILS:

    Titel: Dunkelsprung. Vielleicht kein Märchen
    Reihe: -
    Autor: Leonie Swann
    Gehörte Sprache: Deutsch
    Genre: Phantastische Literatur im Belletristikbereich
    Empfohlenes Lesealter: keine Angaben
    Herausgeber: der Hörverlag (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
    Erscheinungstermin: 10. November 2014
    ISBN: 978-3-8445-1732-3
    Format: Ungekürzte Lesung, 1 mp3-CD
    Gesamtspielzeit: 11 Stunden 26 Minuten
    Sprecher: Andrea Sawatzki
    Preis: EUR 9,99
    Kaufen bei: der Hörverlag, Amazon

    PRODUKTINFORMATIONEN:

    Kurzbeschreibung:
    Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und unfreiwilliger Einbruchkünstler, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige, unbescholtene Existenz führen zu können. Doch als seine Flohartisten einem plötzlichen Nachtfrost zum Opfer fallen und die geheimnisvolle Elizabeth Thorn in sein Leben tritt, überstürzen sich die Ereignisse. Ein Magier wird ohnmächtig, eine alte Dame macht sich in einem gestohlenen Lastwagen davon, ein Detektiv mit Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen Haustier. Und plötzlich steht Julius vor einer Reihe ungelöster Fragen: Wie befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen auf eine Nadelspitze? Und warum ist das Leben trotz allem kein Märchen? Julius bleibt nichts anderes übrig, als sich weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt …

    Der Verlag über das Buch:
    -

    Über den Autor:
    Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Mit ihren ersten beiden Romanen „Glennkill“ und „Garou“ gelang ihr auf Anhieb ein sensationeller Erfolg: Beide Bücher standen monatelang ganz oben auf den Bestsellerlisten und wurden bisher in 25 Sprachen übersetzt. Leonie Swann lebt heute umzingelt von Efeu und Blauregen in England und Berlin.

    Über den Sprecher:
    Andrea Sawatzki wurde 1963 in Kochel am See geboren. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule und den Münchner Kammerspielen stand sie zwischen 1988 und 1992 in Theatern in Stuttgart, Wilhelmshaven und München auf der Bühne, es zog sie jedoch mehr und mehr vor die Kamera. So wirkte sie in zahlreichen Kinofilmen mit, u. a. in "Die Apothekerin", "Das Experiment" oder "Scherbentanz", in unzähligen TV-Produktionen wie "Die Affäre Semmeling", "Arme Millionäre", "Helen", "Fred und Ted" und als Kommissarin Charlotte Sänger in der Krimireihe "Tatort". Seit 2010 dreht sie in der Titelrolle die ZDF-Reihe "Bella Vita". Andrea Sawatzki wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Grimme Preis 2005, dem Deutschen Comedypreis 2006, dem Hessischen Fernsehpreis 2006, dem Montreal Filmpreis 2008 und dem Jupiter Filmpreis 2010. Ihre Arbeit als Hörbuchsprecherin brachte ihr bereits zwei Goldene Schallplatten ein.

    DIE BEWERTUNG

    Meinung:
    Eine Einladung zum Träumen und fantasieren mit witzigen Figuren und lustigen Sprachbildern. Perfekte Mischung aus Witz und Fantasie.

    Das Cover/Die Gestaltung:
    Feine Ornamente setzten sich im weißen Scherenschnitt vom hellbläulichen Hintergrund ab. Die weißen Verzierungen ergeben nicht nur Ranken und den Titel Dunkelsprung. Vielleicht kein Märchen, sondern bilden einen Drachen, ein aus dem Hut gezauberte Kaninchen, einen Vögel, eine Rosen und auch einen Ballon sowie ein Reh. Somit wirkt es vor allem mit dem Untertitel auf mich mythisch und lädt dazu ein zwischen dieses Cover einen Blick zu wagen.
    2,0/2,0 Punkten

    Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
    Mit skurrilen Figuren schafft es die Autorin Leonie Swann verschiedene Charaktere aufeinander prallen zu lassen, die unterschiedlicher nicht sein können. So, dass ich mich vollkommen in die Figuren hineinversetzten, mit ihnen die Abenteuer bestehen und Tränen lachen konnte.
    Die Hauptfigur, des Julius ist eine recht eigenwillige Figur, welche ich selbst als sehr sympathisch deswegen erlebt habe. Gerade seine fantastisch gestaltete Persönlichkeit lässt mich diese Figur als dreidimensionalen Charakter erleben. Bisweilen mit skurrilen Hobbys, die schon alleine zu Spekulationen in meinem Gehirn angeregt haben. Bei der Bezeichnung Flohdompteur, glaubte ich manchmal nicht so ganz meinen Ohren zu trauen, wenn er denn ein paar kleine Kunststücke vorführt. Ob dies in der bloßen Einbildung von Julius ist? Ihm andere einfach nur Beifall geben, weil sie ihn nicht kränken wollen? Schnell wird einem also bewusst, dass sich hier hinter der Figur mehr verbirgt, als man im ersten Moment erahnt. Denn hinter seiner leicht skurrilen Art verbirgt sich eine gut ausgeklügelte Figur, welche sich im Verlaufe des Abenteuers immer weiter und mehr entwickelt.
    Besonders bei dieser Figur hat mir gefallen, dass Julius sich seiner Taten, Begegnungen und Errungenschaften annimmt. Keine Veränderung in seinem Lebensumfeld lässt ihn kalt, sondern bringt ihn voran, lässt ihn sich weiter entwickeln. Selbst wenn dies in einem langsamen, aber kontinuierlichen Rhythmus geschieht. Aber so werden seine Handlungen nicht nur nachvollziehbar, sondern bleiben auch direkt in den Eigenschaften dieses Charakters, sodass er nicht widersprüchlich zu sich selbst ist.
    Andere Figuren, wie Elizabeth, Frank oder Rose sind ebenso einzigartig wie die männliche Hauptfigur. Nicht nur das allen etwas Mythisches anhaftete, sondern auch vielmehr weil sie im Verlaufe der Geschichte einen eigenen Kopf entwickeln, der mich nur so durch die Hörminuten gejagt haben.
    Eindringlich werden sie beschrieben, beim Hören und immer weiter Hören lernt man die einzelnen Figuren zu unterscheiden, sich in sie hineinzuversetzen, zu lieben und zu hassen. Jeder mit einer anderen Struktur, mit einem eigenen willensstarken Charakter, der sich mit und für die Geschichte entwickelt, sodass beides nicht voneinander zu trennen ist.
    2,0/2,0 Punkten

    Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
    Der skurrile Julius Birdwell Goldschmied und Flohartistkünstler versucht die aussterbende Kunst der Kleinsttieratristik am Leben zu erhalten. Mehr recht als schlecht, denn vereinzelte Auftritte bringen ihn schließlich nicht nur auf einen Weg, den er eigentlich gar nicht betreten will, sondern auch der schönen Elizabeth Thorn, welche ihm vor eine fast unlösbare Aufgabe stellt. Die Befreiung einer Meerjungfrau.
    Ein Leben, wie man es kennt. Eintönig, ein bisschen eigen und doch fehlt da die gewisse Würze. Doch kaum passiert etwas, nur ein kleiner Anstoß, schon wankt eine ganze Welt, ein Stein kommt ins Rollen und man ist mittendrin.
    Zumindest war ich mittendrin. Im Geschehen. Trotz der recht häufigen Erzählperspektivenwechsel konnte ich mich dank der andersartigen Figuren immer in die Erzählstimme hineinversetzen, sodass mir diese Wechsel keine großen Mühen machte.
    Besonders im Hinblick auf die Entwicklung des Plots war ich beeindruckt von den vielen Strängen, welche einzeln nebeneinanderher verliefen und dennoch im Verlauf immer mehr und mehr zusammenwachsen, untrennbar werden und sich so auch einander beeinflussen. So entsteht für mich ein sehr gutes Gesamtbild, auch wenn einige Plotverläufe zuerst Verwirrung und Zweifel aufkommen ließen.
    2,0/2,0 Punkten

    Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
    Wo ich zu Beginn noch mit einer recht eigentümlichen Welt und somit auch mit Informationen überflutet wurde, lichtete sich dies ziemlich schnell. So konnte ich mich tiefer in die Welt saugen lassen und auch die verschiedenen und vielen Wechsel der Personen konnten mich nicht mehr aus dem Hörfluss reißen.
    Auch wenn der Plot irgendwie nicht zusammenpassen will und die Figuren sich mit seltsamen Gewohnheiten hervortuen, lässt die Nachvollziehbarkeit keineswegs in diesem phantastischem Roman nach. Denn diese sind so angelegt, dass sie erst nach einem bestimmten Satz, nach einer Handlung oder einem ganz bestimmten Moment einen Sinn ergeben. Zugegeben hier musste ich auch dran bleiben, um den Überblick nicht zu verlieren. Aber als ich langsam Stück für Stück die verschiedenen Teile zusammensetzte, erkannte ich ein Bild, welches sich wirklich perfekt mit seinen verschiedenen Künstlern in ein Werk verwandelt hat, dass komplex und voller neuer Griffe ist.
    1,5/2,0 Punkten

    Der Sprecher/Die Sprachqualität:
    Andrea Sawatzki schafft es sehr gut den Witz von Leonie Swanns Figuren herüber zu bringen und ebenso verschiedene Stimmlagen für die einzelnen Figuren zu finden. So kann man dank dieser wunderbaren Sprecherin sich ganz besonders in diese Story fallen lassen, die einen mitnimmt in eine Welt voller Wortwitz und Ausschmückungen.
    Die Atmosphäre wird ganz deutlich, wenn man sich einmal eingehört hat und verliert auch nicht seinen Reiz, trotz der Länge.
    2,0/2,0 Punkte

    Fazit:
    Mit 9,5 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich auf ein phantastisches Abenteuer einlassen wollen.
    An diesem Buch hat mich besonders die Komplexität begeistert, mit der Leonie Swann nicht nur ihre außergewöhnlichen Figuren, sondern ebenso die skurrilen Handlungen geschaffen hat. Beides wirkt so aufeinander ein, dass Figuren und Plot nicht voneinander zu trennen sind.
    Dank der gut ausgewählten Sprecherin gelingt es dem Hörer selbst bei den verschiedenen Figurenwechseln nicht den Überblick zu verlieren und gelangt so in ein atmosphärisches Abenteuer, das mit seiner Merkwürdigkeit punktet.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Random House für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
    Diese Rezension entstand dank des Bloggerportales von Random House, durch welches ich dieses Buch lesen und rezensieren konnte.

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    Cover des Buches Wenn du vergisst (ISBN: 9783958820289)

    Bewertung zu "Wenn du vergisst" von Heidrun Wagner

    Wenn du vergisst
    ZeilenSprungvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches mit einer bildhaften Sprache den Leser in eine Welt zieht, in der fehlende Erinnerungen einem Mädchen zu schaffen machen.
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    Cover des Buches Die vielen Leben des Harry August (ISBN: 9783785753958)

    Bewertung zu "Die vielen Leben des Harry August" von Claire North

    Die vielen Leben des Harry August
    ZeilenSprungvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, einfühlsam und vor allem voller verschiedener Leben mit all seinen unterschiedlichen Wendungen. Grandios vereint und gut erzählt.
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    Cover des Buches Eva (ISBN: 9783793423041)

    Bewertung zu "Eva" von William Paul Young

    Eva
    ZeilenSprungvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bildgewaltige und mutig anders ist die Sprache, weswegen man sich sogar als Nichtgläubiger mit dem Thema auseinander zusetzten beginnt.
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