Zeilenfantasy

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    Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin" von Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
    Zeilenfantasyvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Die Idee ist gut, nur die Umsetzung konnte mich leider wieder nicht überzeugen.
    Gute Idee, mangelhafte Umsetzung

    INHALT

    Der Jabberwocky ist besiegt, Alice hat überlebt, sie ist entkommen, gemeinsam mit Hatcher. Das Versprechen ihm gegenüber soll nun eingelöst werden, sie wollen Jenny, Hatchers Tochter, finden. Doch das klingt leichter gesagt als getan. 


    MEINUNG

    Band 1 konnte mich schon nicht so fesseln wie ich es gewollt hatte. Ich habe lange überlegt ob ich die anderen Teile auch lesen soll, doch ich dachte mir, ich gebe Band 2 einfach mal eine Chance, denn man weiß ja nun worauf man sich einlässt, dass es nicht so krass und brutal ist wie es überall angepriesen wird. In der Hoffnung, dass man diesmal mehr mitgerissen wird. Der Schreibstil war an sich wieder sehr angenehm zu lesen, doch irgendwie passiert nicht wirklich was. Die ersten 100 Seiten sind dahin und es ist noch nichts nennenswertes geschehen. Beim lesen hat man oft das Gefühl, es werden einem Infos, die die Autorin im Kopf hat vorenthalten. Die brutaleren Szenen wirkten willkürlich platziert, ohne viel Sinn. Alice sollte die Hauptprotagonistin sein, doch ich hatte eher das Gefühl sie ist mehr Nebencharakter, es hat einfach Aktivität ihrerseits gefehlt. Inhaltlich hat sich das Buch gezogen wie Kaugummi, zäher Kaugummi, der schon eine Woche alt ist und kurz vorm austrocknen steht. Und das Ende? Ja, das war leider auch absolut keine Überraschung. Die Idee hinter dem ganzen ist wirklich genial, du an der Umsetzung hapert es gewaltig. Die anderen Bücher aus dieser Reihe werde ich mir wahrscheinlich nicht mehr holen. Band 2 war noch mal einen Versuch wert und ich wurde enttäuscht.


    FAZIT

    Die Idee ist gut, nur die Umsetzung konnte mich leider wieder nicht überzeugen.

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    Cover des Buches Halbwesen (ISBN: 9783946820314)

    Bewertung zu "Halbwesen" von Lena Muskat

    Halbwesen
    Zeilenfantasyvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine packende Fantasygeschichte mit unheimlich tollen Charakteren und einer spannenden Welt.
    Spannend und fesselnd

    INHALT

    Halbengel und Halbdämonen kämpfen Hand in Hand gegen Dämonen. Immer in Teams gehen diese auf patrouille um Dämonen ausfindig zu machen und zu binden. So ein Team sind Tyler, ein Halbengel und Alec, ein Halbdämon, der aber ein wenig anders ist als andere Halbdämonen. Gemeinsam kämpfen sie gegen das Böse das auf sie zurollt. Doch nach einem Einsatz stoßen sie auf die verletzte Anna, eine Halbdämonin aus einer anderen Akademie. Ihre Erinnerungen sind erloschen. Was ist wirklich passiert? Tyler entwickelt eine Bindung zu ihr, was die Freundschaft zwischen ihm und Alec auf eine harte Probe stellt.  


    MEINUNG

    Was hat mir diese Geschichte für einen Spaß bereitet, wirklich. Aber von Vorne!

    Schon die ersten Seiten hatten mich direkt gefesselt, begonnen mit Tod und Feuer, genau nach meinem Geschmack. Der lockere Schreibstil hat einem auch sehr geholfen in das Buch einzutauchen.

    Die Geschichte baut sich gemächlich auf, was dem Buch aber keinen Abbruch tut, im Gegenteil! Man lernt die Protagonisten dadurch gut kennen, lernt wie sie zueinander stehen und erfährt viel über die Dynamik innerhalb der Akademie der Halbwesen. Auch die Erkenntnis, wie man zu einem Halbwesen wird fand ich sehr interessant. Das mochte ich sehr sehr gerne. Die beiden Hauptprotagonisten Alec und Tyler harmonieren so gut miteinander. Wortwörtlich das Engelchen und das Teufelchen. Beide haben ihre Vorgeschichte, ihre Ecken und Kanten, was sie aber auch unheimlich authentisch auf den Leser wirken lässt. Die Entwicklung, die Alec in der Geschichte vollzogen hat, fand ich sehr spannend zu beobachten. Es waren wirklich beides sehr starke Charaktere die ich auf ihre Art ins Herz geschlossen habe. Dieses Wechselspiel zwischen Gut und Böse hat es mir besonders angetan. Die Geschichte baut sich immer mehr auf und wird immer spannender. Lena Muskat hat es geschafft, auf den wenigen Seiten eine großartige Geschichte zu konstruieren. 


    Einzig und alleine das Ende war mir für meinen Geschmack einfach zu gestreckt und hatte einen leicht erzwungenen Charakter. Aber alles in Allem ein geniales Buch. Band 2? Wo bleeeeibst du? Ich warte auf dich!


    FAZIT

    Eine packende Fantasygeschichte mit unheimlich tollen Charakteren und einer spannenden Welt.

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    Cover des Buches Dangerous Person (ISBN: 9783946820130)

    Bewertung zu "Dangerous Person" von Andrea Reder

    Dangerous Person
    Zeilenfantasyvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Eine sehr spannende Dystopie, die einen zum Nachdenken anregt und auch nachhaltig noch ein wenig weiter beschäftigt, wenn man sich darauf ei
    Spannend und interessant

    MEINUNG

    Das Buch behandelt ein sehr interessantes Thema, welches sogar recht aktuell ist. Gibt es ein Mörder- bzw. Verbrecher-Gen, welches vorherbestimmt, ob man gewaltbereiter ist als andere Menschen?  Die Idee hinter dem Buch fand ich wirklich sehr gut. Im Falle, es gäbe dieses Gen, was macht man mit den betroffenen Personen? Wegsperren, so wie in diesem Buch? Unter Beobachtung stellen? Was wäre richtig? Drängt man eine Person erst dazu, Verbrechen zu begehen, denn die Wahrscheinlichkeit liegt ja aufgrund dieses Gens eh sehr hoch? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieses Buch.


    Der Einstieg war schon ziemlich spannend, es beginnt damit, wie ein junger Mann aus dem Kryoschlaf erwacht und keine Erinnerung hat. Dieser Junge ist Judd, aus dessen Perspektive das Buch auch geschrieben wurde. Er bleibt jedoch nicht alleine, denn weiter Jugendliche erwachen...

    Die Gruppendynamik ist super. Man sympathisiert mal mit (fast) jedem Protagonisten. Es war spannend, die Entwicklung untereinander zu beobachten. Ab einem gewissen Punkt ist die Stimmung zwischen den Protagonisten zum zerreißen gespannt. Das hat man während des Lesens schon fast körperlich gespürt, diesen Hass untereinander. Einige Schockmomente waren auch vorhanden, mit denen ich so definitiv nicht gerechnet hätte.


    Die Gespräche zwischen den Protagonisten wirkten teilweise ein wenig holprig und irgendwie gestellt. Die Charaktere hatten, für meinen Geschmack, nicht genug Tiefe, da hat mir einfach das gewisse Etwas noch gefehlt. Es wurde zwar versucht ihnen "Leben" einzuhauchen, doch das ist nicht so ganz gelungen. Der richtige Ansatz war da, nur die Kirsche auf der Sahnehaube hat mir einfach gefehlt.


    Das Ende hält einen schockierenden Wow-Effekt parat, da wurde ich am Ende noch mal eiskalt erwischt! Ich bin schon sehr auf den nächsten Teil gespannt!


    FAZIT

    Eine sehr spannende Dystopie, die einen zum Nachdenken anregt und auch nachhaltig noch ein wenig weiter beschäftigt, wenn man sich darauf einlässt. 

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    Cover des Buches Die gute Seele (ISBN: 9782919803927)

    Bewertung zu "Die gute Seele" von John Marrs

    Die gute Seele
    Zeilenfantasyvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ein ausgeklügelter (Psycho-)Thriller der einen vollkommen gefangen hält. Einfach ein absolutes Highlight!
    Einfach genial

    INHALT

    Stell dir vor, du bist verzweifelt, weißt nicht weiter, denkst darüber nach dir etwas anzutun und möchtest einfach nur mit jemanden sprechen der dir zuhört, deshalb wählst du die Nummer der Telefonseelsorge. Eine nette fürsorgliche Stimme meldet sich, doch bete, dass du nicht an Laura gerätst. Denn sie möchte nicht nur zuhören, sie möchte deinen letzten Atemzug erleben, am Telefon.


    MEINUNG

    Da ich ja schon The One und The Passengers von John Marrs sehr mochte, wollte ich nun auch mal andere Bücher von ihm lesen und ich bin begeistert. Und nach dem Buch muss ich sagen, Herr Marrs hat potential einer meiner Lieblingsautoren zu werden! Ich kann gar nicht viel sagen ohne zu spoilern außer, es war einfach grandios. Wirklich. Glaubt mir! Marrs schafft es mit einer Leichtigkeit den Leser von Beginn an an die Geschichte zu fesseln. Man denkt am Anfang direkt, dass die Handlung recht offen ist, dass man weiß was abgeht und man fragt sich was da noch kommen soll. Doch weit gefehlt! Der Autor überrascht einen immer wieder aufs neue mit genialen Wendungen, und fesselnden Geheimnissen. Der Spannungsbogen steigt stetig an und verliert nicht an Aufschwung.

    Laura, einer der Hauptprotagonistinnen, wirkt nach außen hin wie eine Bilderbuch Ehefrau, doch sie ist so unfassbar krank, das glaubt einem keiner! :D Ich fand es so interessant in den Alltagssituationen einen Blick in Lauras Psycho zu bekommen, denn das was sie eigentlich denkt und wie sie nach außen hin handelt lagen oft meilenweit auseinander. Auch die anderen Protagonisten wirken so authentisch und passten perfekt in das Geschehen.

    Bis zum Ende des Buchs werden alle offenen Fragen und geheimnisse schlüssig aufgeklärt.

    Das Wort zum Abschluss, lest einfach dieses Buch! Ich liebe es!


    FAZIT

    Ein ausgeklügelter (Psycho-)Thriller der einen vollkommen gefangen hält. Einfach ein absolutes Highlight!

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    Cover des Buches Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen! (ISBN: 9783748800408)

    Bewertung zu "Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!" von Christin-Marie Below

    Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!
    Zeilenfantasyvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Eine unfassbar liebevoll gestaltete Geschichte mit traumhaften Illustrationen.
    Eine wundervolle Geschichte

    INHALT

    Mirella Manusch, ein junges und pfiffiges Mädchen findet eines Nachts heraus, dass sie mit Tieren sprechen kann. Doch das ist noch nicht alles, denn diese Kraft kommt nicht von irgendwo her, denn sie ist eine waschechte Vampirin. Mit ihrer neuen Begabung sieht sie sich einigen neuen Abenteuern gegenüber, die sie gemeinsam mit ihrem tierischer Beschützer, Kater Langstrumpf, bewältigt.

    Ihr Vater ist Tierarzt im Zoo und weiß manches mal nicht weiter bei seinen tierischen Patienten. Das Herz am rechten Fleck, versucht Mirella natürlich den Tieren im Zoo irgendwie zu helfen, da gibt es leider nur einen Haken... Ihr wollt wissen welchen? Dann lest dieses tolle Buch!


    MEINUNG

    Ich lese ja nicht so oft Kinderbücher, eher selten, aber als ich gesehen habe, dass dieses Buch von der wundervollen und sympathischen Anastasie Braun, der ich schon eine ganze weile auf Instagram folge (@meinliebstesBuch), illustriert wurde, wollte ich es unbedingt lesen. Ich fand es wirklich sehr witzig und total süß. Weswegen ich das Buch auch tatsächlich in einem rutsch durchgelesen habe, ich wollte einfach wissen was noch passiert. Die kleine Mirella ist so eine sympathische, großherzige und freche Vampirin! Da ich ja selbst auch in einem Tierpark arbeite hat mich die Geschichte besonders angesprochen. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und die Freundschaft zwischen Mirella und ihrer besten Freundin haben mich in meine Kindheit zurückversetzt. Ich bin einfach begeistert von dieser Geschichte.

    Und die Illustrationen sind durch und durch schön mit viel liebe zum Detail. Man musste sich manche Bilder länger anschauen um alle Kleinigkeiten zu erkennen, ich liebe sowas!


    FAZIT

    Eine unfassbar liebevoll gestaltete Geschichte mit traumhaften Illustrationen.

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    Cover des Buches Pepper-Man (ISBN: 9783426524329)

    Bewertung zu "Pepper-Man" von Camilla Bruce

    Pepper-Man
    Zeilenfantasyvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, düster, anders. Ein besonderes Buch bei dem die Grenzen zwischen Wahn und der Wirklichkeit ineinander greifen.
    Wahn oder Wirklichkeit?

    MEINUNG

    Die Autorin schafft es, durch ihren wirklich bildgewaltigen und stimmungsvollen Schreibstil, den Leser in diese düstere Welt hinein zu saugen und einen dort zu behalten. Ich konnte mir alles so unglaublich gut vorstellen Der Schreibstil war einfach grandios. Das Buch ist in Ich-Form geschrieben, und das besondere hier, es liest sich wie ein Brief an die Nichte und den Neffen von Cassandra. Das war wirklich mal wieder was ganz anderes, ab vom Mainstream. Ich glaub, für viele ist das gewöhnungsbedürftig, aber man muss sich einfach darauf einlassen, genauso wie auf den Inhalt des Buchs. Ich glaube, Pepper-Man ist ein Buch bei dem die Meinungen wieder auseinander gehen, was ich auch in unserer kleinen Lesegruppe gemerkt habe.


    Die Grenzen zwischen Cassandras Trauma und dem Feenreich verschwimmen beim lesen gänzlich. Sobald man sich eine eigene Meinung gebildet hat, verwirft man diese nach ein paar Seiten wieder. Das Buch spielt wirklich mit der Psyche des Lesers. Was glaubst du? Wem glaubst du? Ich fand das wirklich unglaublich gut. Nur war es mir ein wenig zu offen, ich hätte mir einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gewünscht. Für Liebhaber von in sich geschlossenen Büchern ist Pepper-Man keine gute Wahl. Da dem Leser am Ende selbst zu entscheiden bleibt für welche Wahrheit er sich entscheidet.


    FAZIT

    Spannend, düster, anders. Ein besonderes Buch bei dem die Grenzen zwischen Wahn und der Wirklichkeit ineinander greifen. 


    PS: Pepper-Man hat mich stark an ein anderes Buch erinnert, das ich auch sehr gut fand. Deswegen gibt es nun einen kleinen Geheimtipp für jeden, der Pepper-Man mochte: Bluttinte von Thiele Hagen. Ihr werdet es lieben!

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    Cover des Buches SeelenSauger: FlammenBringer Buch 1 (ISBN: B08BZV2M2P)

    Bewertung zu "SeelenSauger: FlammenBringer Buch 1" von Dan Dreyer

    SeelenSauger: FlammenBringer Buch 1
    Zeilenfantasyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein epischer Auftakt der Flammenbringer Trilogie die, für meinen Geschmack, ein wenig mehr Magie und weniger Krieg hätte vertragen können.
    Ein epischer Auftakt

    MEINUNG
    Das Buch sticht vor allem durch sein Setting, das im 1800 Jahrhundert angesiedelt ist, von der Masse an Fantasybüchern im Mitterlalter hervor. Es war gut ausgewählt und detailliert beschrieben. Schnell merkt man, Magie ist out, Schwarzpulver ist in! Es gab wirklich aufregende und zerstörerische Schlachten, die beim lesen viel Spaß gemacht haben. Doch für meinen Geschmack war etwas zu wenig Magie und zu viel Krieg. Dennoch fand ich es wirklich genial wie logisch und auch detailliert Dreyer die Schlachten zu Papier gebracht hat. Der lockere Schreibstil, gekrönt mit einem gewissen trockenen Humor der einen oft schmunzeln lässt, ließ die Seiten doch recht flott davon fliegen.

    Das Buch ist aus 4 unterschiedlichen Sichten geschrieben.
    - Lysander, ein ehrgeiziger Magiestudent auf der Flucht.
    - Leon, der aufstrebende Unteroffizier der einen Armee.
    - Nathaniel, Lieutenant der anderen Armee.
    - Desche ein sadistischer möchtegern Revolutionär.

    Mein persönlicher Fokus lag definitiv auf der Sicht von Lysander. Lysanders Erzählstrang habe ich wirklich geliebt. Die ganzen Abenteuer die er erlebt hat haben die Seiten nur so dahin fliegen lassen. Die Idee der Magie, dass eine Aktion immer eine Gegenaktion benötigt fand ich wahnsinnig gut. Als Beispiel, es wird etwas per Magie geschoben, muss man danach etwas mit Magie ziehen, sonst kann das fatale Folgen für den Zaubernden haben! Band 1 verdient seinen Namen aufgrund eines gleichnamigen Zaubers, zu dem ich aber nichts weiter verraten möchte außer "Oha!", da ich nicht spoilern möchte ;)
    Die Erzählperspektiven von Keno und Nathaniel haben mir manchmal zu viele Längen gehabt. Es war aber sehr erfrischend, als die beiden sich in den Schlachten begegnet sind, das war sehr gut geschrieben und man hat wirklich mitgefiebert. Beide sind in ihrem Armeen andauernd aufgestiegen, so dass ich irgendwann den Faden verloren hatte, wer denn nun welchen Rang hat.
    Es waren wirklich viele Charaktere im Spiel, mit andauernd wechselnden Rängen die meinen Kopf manchmal schon zum Qualmen gebracht haben. Zum Glück gab es hier das Glossar und Personenregister!

    Und zu Desche will ich gar nicht viel sagen außer: Was für ein kranker Bastard! :D

    Ich hoffe sehr, dass das Zusammentreffen der Protagonisten in den Folgebänden (Ich vermute einfach mal dass es das geben wird) so episch wird wie ich es mir erhoffe! Ich bin gespannt und freue mich schon auf den nächsten Band!

    FAZIT
    Ein epischer Auftakt der Flammenbringer Trilogie die, für meinen Geschmack, ein wenig mehr Magie und weniger Krieg hätte vertragen können.

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    Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)

    Bewertung zu "Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" von Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
    Zeilenfantasyvor einem Monat
    Kurzmeinung: Für meinen Geschmack nichts Halbes und nichts Ganzes. Zu viel persönliches Beziehungsdrama zu wenig Spannung.
    Eher schlecht als recht

    Anfangs bekommt man als Leser ein wenig viel Input, man sucht den Faden und kommt schlecht in die Geschichte rein. Durch die ganzen unterschiedlichen Protagonisten verliert man schnell den Überblick. Die Hauptprotagonistin Henley bleibt bis zum Ende unfassbar unsympathisch. So ein egoistischer, nerviger Hauptcharakter ist mir schon lange nicht mehr unter gekommen, wirklich. Es wird viel über ihr Privatleben philosophiert, hier bleibt ihr Partner Ramouter thematisch auf der Strecke. Man erfährt viel zu viel über sie und im Gegenzug einfach zu wenig über ihren Partner.
    Die Geschichte bleibt ziemlich ereignislos, ja es gibt Leichen, das ist aber auch schon das spektakulärste an dem Buch. Man bekommt zwischendurch Infos immer nur sehr sporadisch zugeworfen. Es werden Dinge kurz angeschnitten um dann wieder davon abzulenken, ich vermute das soll neugierig machen, aber irgendwann nervt das nur, wenn nicht wirklich was aufgedeckt wird und der Leser andauernd ratlos da steht.
    Die Ermittler haben schon weit vor Ende des Buchs rausgefunden wer denn nun der Killer ist und worauf das alles hinausläuft, da dachte man schon, - Moment, wenn das nun so ist, gibt es ja gar keine krasse Wendung mehr. - Und dem war auch leider so. Keine Überraschungen, nichts. Das Motiv finde ich auch sehr schwammig und der "Showdown" am Ende war auch sehr vorhersehbar und langweilig. Die ganze Spannung die man hätte aufbauen können, die theoretischen Psychospielchen wurden durch Henley und ihr Beziehungsdrama einfach kaputt gemacht. Die Idee war wirklich gut, es waren auch gute Ansätze da aber für mich wars das auch schon.

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    Cover des Buches Ventadorn (ISBN: 9783750480124)

    Bewertung zu "Ventadorn" von Thomas Knüwer

    Ventadorn
    Zeilenfantasyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, rasant, brutal und schonungslos mit einer Prise Witz. Eine tolle Mischung aus Science Fiction und Dystopie.
    Fesselnde Zukunftsvisionen

    INHALT

    Hamburg im Jahr 2044. Werbung im klassischen Sinne gibt es nicht mehr, da die Menschheit rebelliert hat. Auch ein funktionierendes Gesundheitssystem, wie es das heute noch gibt, ist im Jahr 2044 nicht mehr vorhanden. Für die Behandlungen muss man zahlen, was einen locker in den finanziellen Ruin führen kann. Doch es gibt eine Alternative. Ventadorn. Ventadorn sorgt dafür, dass all deine körperlichen und geistigen Leiden passé sind. Sogar finanziell wirst du unterstützt und bekommst monatlich Geld, um dir ein sorgenfreies und glückliches Leben garantieren zu können. Der einzige Haken? Man muss sich einen Chip einpflanzen lassen, mit dem du zur Werbung auf zwei Beinen wirst. Nicht alle sind damit einverstanden...


    MEINUNG

    Der Einstieg war schon direkt heftig, und man hatte nach dem ersten Kapitel nur ein 'WTF' im Kopf. Es hat ein wenig gedauert, bis man wusste, wo die Reise im Buch genau hin geht. Als man diesen Punkt überwunden hatte war die Handlung jedoch sehr spannend und rasant. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Geschichte ist in drei Erzählstränge gegliedert, eine Gruppe von Rebellen, zwei Ermittler und eine krebskranke junge Frau. Die wechselnden Sichtweisen geben der Geschichte eine tolle Dynamik.

    Anfangs noch ein wenig blass, entwickeln sich die Figuren aber von Kapitel zu Kapitel weiter. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Manchmal ein wenig derb, vulgär aber ich mag das sehr gerne. Einige Passagen haben einen auch schmunzeln lassen. Mein Lieblingscharakter war JUD45. Ein derber, sarkastischer und witzige Zeitgenosse. Mein Mann hat mich mehrmals komisch von der Seite angeschaut, als ich wegen JUD45 beim lesen vor mich her geschmunzelt habe.

    Dieses durchaus realistische Zukunftsszenario, das Knüwer da geschaffen hat ist schon ein wenig beängstigend. Diese Entscheidung fällen zu müssen, entweder an seinem Leiden, seiner Krankheit auf Grund von Geldmangel zugrunde gehen zu müssen oder die Kontrolle über das eigene Unterbewusstsein einzubüßen und als wandelnde Reklametafel fungieren zu müssen finde ich sehr beängstigend. Man verliert dadurch jegliche Entscheidungsfreiheit. Könntet ihr euch so einfach entscheiden?


    FAZIT

    Spannend, rasant, brutal und schonungslos mit einer Prise Witz. Eine tolle Mischung aus Science Fiction und Dystopie die ich nur weiterempfehlen kann.

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    Cover des Buches Der Palast im Himmel (ISBN: 9783426525395)

    Bewertung zu "Der Palast im Himmel" von Diana Wynne Jones

    Der Palast im Himmel
    Zeilenfantasyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fantastisches, magisches und humorvolles Buch, mit einem Setting wie aus 1001 Nacht, das einen zum Träumen einlädt.
    Lässt einen träumen

    INHALT

    Der Teppichhändler Abdullah versinkt oft in seinen Tagträumen. Als ihm eines Tages ein Handel angeboten wird, indem er einen fliegenden Teppich unterbreitet bekommt schlägt er direkt zu. In einem seiner Träume bringt ihn der Teppich dann zu einem Palast mit einem wundervollen Garten. Doch der Garten ist nicht das beste an der Sache, in diesem Palast lebt auch eine wunderschöne Prinzessin, ihr Name Blume-in-der-Nacht. Er ist direkt hin und weg von ihr. Als sie dann vor seinen Augen von einem Dschinn entführt wird zögert Abdullah nicht lange und begibt sich auf ein aufregendes Abenteuer, um seine Prinzessin aus den Fängen des Dschinns zu befreien.


    MEINUNG

    Nachdem mir Band 1 der Howl-Saga schon so gefallen hat, musste ich den zweiten Band natürlich auch lesen. Und was soll ich sagen? Ich habe es wirklich sehr gemocht. Vielleicht sogar ein wenig mehr als Das wandelnde Schloss! Der Schreibstil war wieder flüssig mit vielen kleinen Witzen gespickt. Die Geschichte war wieder sehr angenehm zu lesen. Man taucht in eine wundervolle Welt ab und begleitet liebenswerte und auch irgendwie schrullig schräge Protagonisten auf einer magischen Reise. Die Autorin versteht es ihre Figuren mit so viel Liebe, Witz und auch Ernsthaftigkeit zu gestalten. Die blumige Sprache der Charaktere hat auch einfach perfekt in dieses Setting gepasst. Ich wurde oft an Aladdin erinnert, aber im positiven Sinne. Der Junge, der sich in die Prinzessin verliebt, der fliegende Teppich, der Dschinn. Es gab einige parallelen und doch wurde eine komplett eigene Geschichte erzählt, es hat sich beim lesen nicht kopiert angefühlt.

    Auf das Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band muss man ein wenig warten, aber als diese dann auftauchen fühlt es sich an wie nach Hause kommen und man muss mal wieder sehr oft schmunzeln! Kurz gesagt, ich hab es einfach geliebt!


    FAZIT

    Ein fantastisches, magisches und humorvolles Buch, mit einem Setting wie aus 1001 Nacht, das einen zum Träumen einlädt.

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