Zsadista

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Tatjana (ISBN: 9783442749270)

    Bewertung zu "Tatjana" von Martin Cruz Smith

    Tatjana
    Zsadistavor einem Tag
    Rezension zu "Tatjana"

    In der gleichen Woche wie der Mafiosi Milliardär Grischa Grigorenko stirbt die Journalistin Tatjana Tetrowna. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus und beendet die Ermittlungen. Ist Tatjana doch von dem Balkon ihrer von innen verschlossenen Wohnung gesprungen. 

     

    Arkadi Renko, Ermittler, glaubt aber nicht an einen Selbstmord und fängt auf eigene Faust an zu ermitteln. Er greift ihre Nachbarin auf, die ausgesagt hat, sie hätte nachts Schreie aus Tatjanas Wohnung gehört. Da sie auch einen Schlüssel zu der Wohnung hat, macht sich Renko auf, die Wohnung zu durchsuchen. 

     

    Er findet nur einige Tonbänder, die er mitnimmt. 

     

    Der Fall wird immer seltsamer. Zuerst verschwindet die Leiche von Tatjana, dann Swetlana, die Nachbarin. Dazu taucht ein mysteriöses Notizbuch eines toten Übersetzers auf. 

     

    „Tatjana“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Martin Cruz Smith. 

     

    Die Inhaltsangabe fand ich sehr spannend. Vor allen Dingen spielt der Thriller nicht wie üblich in Amerika. Hier ist der Ort Russland und ich fand, alleine deswegen könnte man den Thriller einmal lesen. 

     

    Bei einem Drittel des Buches habe ich allerdings aufgegeben. Von Thriller fand ich weit und breit keine Spur. Ich fand den kompletten Inhalt bis dorthin absolut langweilig und zäh. Am Anfang fand ich es wirklich spannend, als der Dolmetscher ermordet wurde. Da dachte ich noch, wow, das geht ab. 

     

    Das Ganze war aber auf zehn Seiten abgehandelt. Die nächsten einhundert Seiten waren nur zum Einschlafen gut. Es kam für mich auch nicht eine Person sympathisch herüber. Irgendwie waren alle pampig, nervig und einfach dämlich. 

     

    Vorne weg Arkadi Renko. Wie meinte die eine Journalistin zu ihm? Du kannst das Notizbuch haben, zeig es aber keinem! Genau auf der Rückseite dieser Seite schleppt Arkadi das Notizbuch schon zu einem alten Professor. Später zeigt er es Schenja, seinem keine Ahnung was. Zumindest hat er die Vormundschaft über ihn. Und dann noch einem Irish Pub Besitzer, beim Biertrinken. Und an der Stelle war es das dann für mich. Kann er auch doch gleich Kopien machen und in der Stadt verteilen. 

     

    Auch so ist die Story nicht wirklich schlüssig. Es werden Zusammenhänge geschaffen, auf die man eigentlich nicht kommen kann. Zumindest nicht am Anfang und einfach gerade mal so. 

     

    Es ist wirklich schade für das Buch, doch ich habe mir echt etwas Besseres darunter vorgestellt. 110 Seiten durch das Buch gequält reicht hier vollkommen. 

     

    Das einzige positive an dem Buch war, es ist recht groß geschrieben und hat kurze Kapitel. Den Inhalt kann man lesen, muss es aber nicht. 

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    Cover des Buches Warhammer 40.000 - Belisarius Cawl (ISBN: 9781781934661)

    Bewertung zu "Warhammer 40.000 - Belisarius Cawl" von Guy Haley

    Warhammer 40.000 - Belisarius Cawl
    Zsadistavor 4 Tagen
    Rezension zu "Belisarius Cawl - Das Große Werk"

    Vor 10.000 Jahren wurde Belisarius Cawl zu dem, was er heute ist. Ein mächtiger Erzmagos des Adeptus Mechanicus. 

     

    Heute ist er auf dem Weg zu dem verlassenen und geschundenen Planeten Sotha. Einst war er die Heimat der Scythes of the Emperor. Doch nun ist er durch eine Tyraniden Invasion nur noch ein Skelett seiner selbst. 

     

    Die letzten Scythes of the Emperor wollen ihre Gensaat auf ihrer Ex-Welt bestatten. Cawl will dem Planeten allerdings wieder Leben einhauchen und ihnen ihre Welt zurückgeben.

     

    Begleitet werden sie von dem Tetrarch Felix und seinen Eliteeinheiten. Felix, einst von Cawl persönlich erschaffen, steht ihm nicht gerade geneigt gegenüber. Hat er doch nicht sehr schöne Erinnerungen an seine frühen Jahre mit ihm. 

     

    Als sie mit ihrer Mission auf Sotha beginnen, ahnen sie nicht, dass sich nicht nur die Tyraniden über den Planeten hergemacht haben. Dazu stehen sie noch ganz anderen Herausforderungen gegenüber. 

     

    „Belisarius Cawl – Das Große Werk“ ist ein Roman aus dem Warhammer 40K Universum aus der Feder des Autors Guy Haley. 

     

    Das Cover ist natürlich wieder der Hingucker. Leider kommt es beim ebook nicht so toll herüber, wie bei einem Printbuch. 

     

    Den Inhalt selbst fand ich sehr schwer zu lesen. Jedes Mal, wenn ich im heutigen Erzählstrang war, wurde er auch gleich schon wieder unterbrochen. Einmal wurde dann von vor 10.000 Jahren erzählt, dann vor 100, dann wieder heute, dann vor 6.500 Jahren. Es sprang ständig vor und zurück. 

     

    Ganz ehrlich? Es hat mich nicht die Bohne interessiert, was vor 10.000, 6.500 oder vor 100 Jahren passiert ist. Mich hat rein die jetzige Storyline interessiert. Ja, man kann auch gerne einmal passend zur Gesamtgeschichte wichtige Dinge, aus der Vergangenheit einfließen lassen. Leider bestand allerdings das Buch zum Großteil aus der Vergangenheit von Cawl. Was mir so durch die Inhaltsangabe nicht vermittelt wurde. Aus der Inhaltsangabe entnehme ich, dass es um den „Fall“ auf Sotha geht und nicht und die komplette, durcheinander gewürfelte Entstehungsgeschichte von Cawl und Felix geht. 

     

    Das hat mich schon genervt an dem Buch. Sobald die Story wieder im Heute war, fand ich das Ganze auch spannend. So habe ich zum Ende des Buches hin, die Seiten aus der Vergangenheit einfach nur noch überflogen oder komplett weg gelassen. Schade für ein Buch, das so teuer ist. Da hätte ich mir doch wesentlich mehr erhofft. 

     

    Dafür, dass sie Heute-Storyline recht gut war, gibt es von mir auch noch 3 Sterne. 

     

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    Cover des Buches Die Chefin (ISBN: 9783492309035)

    Bewertung zu "Die Chefin" von Gaby Köster

    Die Chefin
    Zsadistavor 4 Tagen
    Rezension zu "Die Chefin - HB"

    Marie Sanders lebt seit ihrem Schlaganfall im Rollstuhl und ist linksseitig gelähmt. Seit sie ihrem Freund in den Hintern getreten hat, beobachtet sie ihren Nachbarn heimlich durch die Kamera. 

     

    Eines Abends vergisst sie, das Licht aus zumachen und wird erwischt. Doch anders als gedacht, freunden sich die beiden an. Als Tarkan gerade bei ihr ist, sieht sie, wie in der Künstlerwohnung gegenüber eingebrochen wird. 

     

    Doch Tarkan ruft nicht die Polizei, er nimmt das selbst in die Hand. Und schwups, steht er mit zwei rumänischen Kindern bei Marie in der Wohnung. 

     

    Nur die traute Viersamkeit währt nicht lange, da der Gangsterchef gegenüber mitbekommt, wie Tarkan am Fenster das gestohlene Geld zählt. 

     

    Und damit fängt die Flucht der Vier an. Nur dämlich, wenn man den Autoschlüssel auf dem Küchentisch liegen gelassen hat. 

     

    „Die Chefin“ soll ein heiterer Krimi aus der Feder der Autorin Gabi Köster sein. 

     

    Ich musste mir das Buch als Hörbuch antun. Die Sprecherin, Gabi Köster selbst, hat eine Berufung zur Hörbuchsprecherin, wie ich zur Primaballerina. Sorry an Frau Köster, allerdings ist das Hörbuch eher eine Zumutung an die Hörer, wie ein Genuss. 

     

    Ja, ich weiß, was Frau Köster hinter sich hat. Ich weiß auch, wie schwer es ist, wieder in das normale Leben zu finden. Und wie toll sie es geschafft hat. Doch sollte man geneigte Zuhörer nicht mit einem herunter geleierten Text voll sülzen. Ich hätte gerne nach fünf Minuten wieder aufgehört. Die Sätze sind zu lang, die Wörter unmöglich und ein Humor, der einfach in jeden Absatz muss, ob er jetzt passt oder nicht. Vielleicht hätte es eine gute Sprecherin auch lustig herüber bringen können. Aber so war das ganze einfach nur schrecklich. 

     

    Ich habe dann weiter gehört, weil ich dachte, naja, vielleicht wird die Story ja noch etwas. Schlechte Sprecher habe ich öfters, das heißt aber oftmals nicht, dass das Buch vom Inhalt her auch schlecht wäre. 

     

    Nach etwa einer Stunde zuhören, gab ich dann allerdings auf. Marie, ja, es ist schlimm einen Schlag zu bekommen und im Rollstuhl zu sitzen. Das entschuldigt es aber nicht, andere ständig anzuschnautzen, zu beleidigen und herunter zu putzen. Ja, man muss auch nicht immer lieb und nett sein, keine Frage. Aber Marie ging gar nicht, eine furchtbare Person. 

     

    Tarkan war eigentlich jemand, der mir bis zur Beendigung des Elends Hörbuch, noch recht sympathisch war. 

     

    Von den beiden Kindern fange ich schon gar nicht erst an. Ich will auch nicht wissen, was es mir sagen sollte. Och, die armen kleinen Kinder, müssen klauen gehen, werden eh nicht bestraft, komm ich helfe denen? Sorry, nicht meine Welt. 

     

    Und dann die ziemlich dämliche Story. Es glaubt doch wirklich kein Mensch, dass wenn der Ober-Böse-Mega-Gangster, zwei Kinder los schickt um einen Einbruch zu starten, dass genau dieser Gangster vor der Wohnung wartet und guckt, ob die auch ihre Arbeit tun. Wobei ich mich dann frage, wie die beiden ungesehen aus der Wohnung kamen und von Tarkan aufgegriffen werden konnten. Hat der Ober-Gangster da etwa ein kurzes Nickerchen gehalten?

     

    Dann sieht er aber von Flur aus, dass die anderen am Fenster SEIN Geld zählen. Ui, böse. Gut, was machen die vier Helden? Genau, sie flüchten. Mit der Tasche mit den gestohlenen Bildern und dem Geld. In der Tiefgarage merken sie dann, die Schlüssel vom Auto liegen noch auf dem Küchentisch. Mal nebenbei erwähnt, Handy, Ausweise etc. ist auch nicht am Mann/Frau/Kind. 

     

    Dann flüchtet man eben mit dem Taxi. In sekundenbruchschnelle ist der Rollstuhl eingeladen, nach einigem Gezeter mit dem Taxifahrer, wird dann auch schon los gefahren. Man, ist der Gangster in seinem sportlichen Cabrio aber mal langsam. 

     

    Bei der Verfolgungsjagd hab ich dann aufgegeben. Völlig abstrus, die Story. Welcher Big-Boss-Bösewicht fährt denn den vier Deppen hinterher? Wenn der sich überhaupt am Tatort blicken lässt. So etwas deklariert man nach unten. Und warum so einen Aufmarsch? Man kann ja erst einmal einfach an der Wohnung Stellung halten. Denn normalerweise kommt keiner ohne Personalausweis weit. Aber laut Inhaltsangabe kommen die vier Helden durchs halbe Europa ohne alles. Gut, 50.000 Euro sind schon eine Stange Geld. Doch wenn man mit nichts, mit vier Personen durch halb Europa tourt, ist auch das Geld fix aufgebraucht. 

     

    Ich fand das Buch absolut nicht durchdacht und einfach ohne Sinn herunter getippselt. Dann musste ständig noch Humor mit rein, der einfach gar kein Humor war. Es fehlten nur noch die, aus den mega nervigen Serien, eingespielten Lacher und Klatscher, damit der letzte noch   zuhörende Hörer merkt, dass hier einfach zu Lachen ist. Ob man will, oder nicht. Du musst das jetzt witzig finden!

     

    Und wieder einmal beweist es mir, wer denkt, er könnte ein Buch schreiben, kann das leider nicht immer. Auch wenn man Geld braucht, ein Buch schreiben hilft einem da nicht immer aus der Patsche. 

     

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    Cover des Buches Im Bruchteil der Sekunde (ISBN: 9783785713921)

    Bewertung zu "Im Bruchteil der Sekunde" von Franziska Pigulla

    Im Bruchteil der Sekunde
    Zsadistavor 15 Tagen
    Rezension zu "Im Bruchteil der Sekunde - HB"

    Als Sean King vor acht Jahren eine kurze Unaufmerksamkeit passiert, ist er seinen Job los. Er arbeitete als Secret Service Agent mit dem Auftrag einen Präsidentschaftskandidaten zu schützen. Dieser wurde jedoch vor seiner Nase ermordet. 

     

    Heute passiert der Agentin Michell Maxwell fast das gleiche. Bei ihr wird der Kandidat allerdings entführt und nicht erschossen. 

     

    Michell wird suspendiert. Sie fängt selbständig mit Nachforschungen an. Hierbei stolpert sie über den acht Jahre alten Fall und sieht sich die Überwachungsbänder genauer an. Ihr fällt auf, dass King kurz vor dem Schuss auf den Kandidaten seinen Blick abwendet und somit nicht reagieren kann. Was hat er gesehen?

     

    Und was hat das mit ihrem eigenen Versagen zu tun?

     

    „Im Bruchteil der Sekunde“ ist der erste Teil der Maxwell & King Reihe aus der Feder des Autors David Baldacci. 

     

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Es wurde von der Sprecherin Franziska Pigulla vorgelesen. Ich hatte oft bei den Gesprächen keine Ahnung, wer jetzt den Satz beendet hat und wer als nächstes spricht. Leider hatte die Sprecherin nicht den Drang, den einzelnen Personen eigene Stimmen zu geben. Auch nicht wirklich weibliche und männliche Stimmen zu unterscheiden, was ich auf die Dauer als sehr schwierig empfand.  

     

    Den Inhalt selbst fand ich ziemlich an den Haaren herbeigezogen und nicht besonders spannend. 

     

    King, ok, es war etwas interessant, was vor acht Jahren wirklich passierte. Ansonsten fragte ich mich, was er in der Story sollte. Mittlerweile war er Anwalt und Finder von ein paar Leichen, die er ohne den neuen Fall wohl aber auch nicht gefunden hätte. 

     

    Maxwell war ja mega überflüssig. Sie ist suspendiert, weißt sich mit ihrer Anstecknadel aus und macht im „Büro“ als wäre nichts gewesen. Verlangt Akteneinsicht und Hilfe bei den Kollegen. Weiß anscheinend keiner von denen, dass sie gerade einen Präsidentschaftskandidaten verlegt hat und suspendiert ist. 

     

    Die Story wird dann wirklich abstrus, als sie diesen acht Jahre alten Fall aufrollt. Gut, natürlich gibt es Parallelen und er ist wichtig für den neuen Fall. Aber auch nur, weil es der Autor so wollte. 

     

    Und dann geht es natürlich rund. Eine suspendierte Agentin und einer, der seit acht Jahren schon gar nicht mehr bei dem Verein und jetzt Anwalt ist, gehen mal so eben ermitteln. Dazu kommt, dass jeder und alles schön Auskunft gibt und kuscht. Das geht sogar so weit, dass sie Leute bedrohen. 

     

    Mal ganz davon abgesehen, dass außer den beiden keiner, wirklich keiner, nach dem Präsidentschaftskandidaten sucht. Na, der ist ja auch nicht wirklich erforderlich und wichtig für das Buch.

     

    Der Fall ist einfach unglaubwürdig, konstruiert und absolut langweilig. Es nervt teilweise sogar, dass Kapitel mit einer megamäßigen Entdeckung enden, aber nicht gesagt wird was es ist. Gut, man könnte sagen, das steigert die Spannung, hier hatte ich allerdings nur ein Augenrollen für solche Inszenierungen übrig. Weil es einfach nach dem zweiten Mal nervig wird. 

     

    Zum Showdown wird dann alles, was ein Actionstreifen aufbringen kann, aufgefahren. Es ist aber wirklich irgendwie nur noch lächerlich. Da blieb mir eigentlich nur noch ein, na dannnn … 

     

    Ich gestehe, dass es am Ende so ein Gelaber und Gemache war, dass ich gar nicht weiß, wer der Täter war. Das schlimmste daran ist, es ist mir auch noch völlig egal. Ich lasse das Hörbuch nicht einmal mehr die zwei drei Kapitel zurück springen. Hauptsache, ich bin endlich durch. Wobei ich mich echt fragte, warum ich das nicht schon früher beendet habe. Aber irgendwie hat man manchmal doch noch Hoffnung, dass das Ende wenigstens ein super wird. 

     

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    Cover des Buches Warhammer 40.000 - Der Leichenthron (ISBN: 9781781934630)

    Bewertung zu "Warhammer 40.000 - Der Leichenthron" von Chris Wraight

    Warhammer 40.000 - Der Leichenthron
    Zsadistavor 15 Tagen
    Rezension zu "Der Leichenthron"

    Interrogatorin Luce Spinoza wird einem neuen Inquisitor zugeteilt. Erasmus Crowl vom gleichen Ordo Hereticus hält eigentlich nichts von Acolyten, trotzdem hat er ausgerechnet Spinoza angefordert. 

     

    Irgendetwas stimmt in den unteren Makropolen von Terra nicht. 

     

    Während Spinoza auf den Spuren einer Assassinin ist und in den schmutzigen, verseuchten Kanälen endet. Trifft Crowl auf den Custodes Navradaran und steigt in den Palast auf. 

     

    Beide sind einer immensen Verschwörung auf der Spur, doch beide können sie nicht richtig greifen. Wer oder was steckt dahinter? 

     

    „Der Leichenthron“ ist der erste Teil „Der Schattenchronik von Terra“ aus der Feder des Autors Chris Wraight. 

     

    Das Cover ist fantastisch, wobei es mich etwas verwirrt hat. Irgendwo im Buch wird erwähnt, dass Spinoza eine goldene Rüstung anhat. Ich dachte erst, die Person in der goldenen Rüstung wäre Spinoza. Wobei mir ihr Crozius auf dem Bild fehlte. Später habe ich erst gemerkt, dass die Person auf dem Bild Custodes Navradaran darstellt. Mir hat das nicht gefallen, da er zwar ein Custodes ist, aber nur eine Nebenrolle hat. Spinoza, die eine Hauptrolle darstellt geht auf dem Cover völlig unter. Schade eigentlich. 

     

    Ich mochte auch nicht, dass Spinoza ständig als „Fräulein“ angesprochen wurde. So etwas dürfen nur noch ältere Menschen benutzen. Es redet ja auch keiner Männer mit „Männlein“ an. Ich fand es absolut nicht passend. Wobei ich es am Anfang lustig fand, weil ich noch dachte, diese unheimlich große Person in der goldenen Rüstung wäre das Fräulein. 

     

    Das sind jetzt zwei Punkte, die mir nicht so gefallen haben, aber in der Wertung absolut nichts ausmachen. Bei Facebook und meinem Blog werde ich extra noch ein Bild von Spinoza beifügen, weil es einfach sein muss. 

     

    Die Story selbst hat mich von Anfang an gefesselt. Auch die Figuren fand ich super dargestellt. Es war keiner unsympathisch oder ging einem auf die Nerven. Spinoza und Crowl empfand ich als ein gutes Team, wenn man es so nennen darf. 

     

    Die Umgebung wurde wirklich gut geschildert. Ich konnte mir den Dreck und das Elend richtig vorstellen. Keine schöne „Zeit“ um dort zu leben. Das Leben der „normalen“ Leute ist weniger als nichts wert. 

     

    Ich bin begeistert von dem Schreibstil des Autors. „Der Leichenthron“ ist nicht das erste Buch, das ich von Chris Wraight gelesen habe und mit Sicherheit auch nicht das letzte. Zumindest muss ich den zweiten Teil „Der Hohle Berg“ auch noch lesen, in dem die Geschichte des Inquisitors und der Interrogatorin weiter geht. 

     

    Ich für meinen Teil kann das Buch nur empfehlen. Es war wirklich richtig gut und macht Hunger auf mehr. Es gibt absolut nichts daran zu „Nurgle“n. 

     

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    Cover des Buches Der Tanz der Möwe (ISBN: 9783785749456)

    Bewertung zu "Der Tanz der Möwe" von Andrea Camilleri

    Der Tanz der Möwe
    Zsadistavor 21 Tagen
    Rezension zu "Der Tanz der Möwe - HB"

    Als die Frau Fazios ins Präsidium kommt um nach ihrem Mann zu fragen, lügt Commissario Montalbano sie erst einmal an. Natürlich hätte er vergessen sie anzurufen und er käme später nach Hause. 

     

    In Wahrheit ist Fazio verschwunden. Hat er heimlich bei einem Fall nachgeforscht und wurde in einen Hinterhalt gelockt? Entführt? Ermordet? 

     

    Durch den Tipp eines Gangsters kommt Montalbano einer Mafia Verschwörung auf die Spur. Oder hat sie etwa überhaupt nichts mit Fazios Verschwinden zu tun?

     

    „Der Tanz der Möwen – HB“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Andrea Camilleri. 

     

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, zumindest teilweise. Der Sprecher Bodo Wolf hat gute Arbeit geleistet. Ich habe ihm gerne gelauscht. Was den Inhalt leider nicht besser machte. 

     

    Commissario Montalbano war mir von Anfang an einfach nur unsympathisch. Er ging mir regelrecht auf den Senkel. Das fing schon damit an, dass er Fazios Frau einfach angelogen hat. Dann nervte er alle mit seiner toten Möwe. Ein eigentlich völlig unnötiger Punkt. 

     

    Ich habe es auch nur geschafft, das Hörbuch etwa eine Stunde lang zu hören. Erst kam die Lüge. Dann kam ein Gespräch mit einem Journalisten über diesen Gangster. Meint der liebe Commissario doch glatt, der Gangster solle sich doch stellen. Er würde auf jeden Fall frei gesprochen. Der Journalist meinte dann, er hätte immerhin zwei Morde begangen. Kommt der Commissario so trocken raus, jeder würde ihn frei sprechen. Immerhin hat er seine Frau mit seinem Bruder im Bett erwischt. Da würde ihm jedes Gericht Recht geben, dass er die beiden erschossen hat. OK, aus welchem Mittelalter stammt der Herr Autor denn? Ganz der Meinung, der Mann ist der Herr, die Frau hat zu kriechen? Geht ja gar nicht. 

     

    Allerdings kam es dann noch besser. Eine Leiche in einem tiefen Brunnen. Der Rechtsmediziner ist gerufen und braucht ewig, bis er da ist. Dreimal von der Straße abgekommen, einmal an den Baum geknallt, ist er auch schon da. Was? Eine männliche Leiche. Holt sie hoch, interessiert mich nicht. Der Herr Rechtsmediziner steht nur auf nackte Frauenleichen. 

     

    OK, da war das Fass bei mir übergelaufen. Sollte das alles etwa lustig sein? Keine Ahnung, ich finde es unmöglich. Auch wenn ich das Alter des Autors nehme und ich mit Sicherheit keine Frauenrechtlerin bin, muss ich mir so etwas wirklich nicht antun. 

     

    Mehr möchte und muss ich zu so einem Werk nicht sagen. 

     

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    Cover des Buches Blutwurstblues (ISBN: 9783471350942)

    Bewertung zu "Blutwurstblues" von Stefan Scheich

    Blutwurstblues
    Zsadistavor 25 Tagen
    Rezension zu "Blutwurstblues"

    In einem Taubenhaus wird die Leiche eines jungen Taubenzüchters Thomas gefunden. Das Gelände liegt nahe der Kleingärtnersiedlung an der alten Zechensiedlung. 

     

    Kommissar Mick Brisgau und sein Kollege Andreas Kringge fangen mit den Ermittlungen in der Kleingärtnersiedlung an. Schnell weiten sich die Ermittlungen bis hin zur chinesischen Botschaft. 

     

    Aber gerade in der chinesischen Botschaft macht Brisgau einen weitreichenden Fehler. Zum einen prügelt er sich mit dem Botschaftersohn, zum anderen greift er in etwas ein, was er hätte eigentlich sein lassen sollen. Botschafter sind nun einmal unangreifbar, egal, was sie machen. 

     

    So hat Mick erstmal wieder Ärger an der Backe und Andreas sowieso. Doch irgendetwas will an der ganzen Sache so gar nicht stimmen. Die beiden Ermittler gleiten immer tiefer in eine Sache, die kaum zu klären ist. 

     

    „Blutwurstblues“ ist ein Krimi zu der Serie „Der letzte Bulle“ aus der Feder des Autors Stefan Scheich. 

     

    Im Prinzip passt der Roman super zur Fernsehserie. Brisgau ist ein Egomane und eben in der Zeit hängen geblieben. So ist er eben der Beste der Besten und kann über andere bestimmen, die seiner Meinung nach nicht so die Besten sind, und vor allen Dingen sagen, was er denkt. 

     

    So werden hier dann gleich mal alle Asiaten als Hirnlos hingestellt und Witze über sie gerissen. So ist der Gute allerdings auch in der Serie, also wenig überraschend, trotzdem an und an nervig. Ebenso das Verhältnis zu den Kollegen Meisner und Co, überheblich, egomanisch, Brisgau halt. Muss man eben damit klar kommen können, was selbst für mich manchmal sehr schwer ist. 

     

    Die Story selbst ist soweit spannend. Wobei sie sehr ausufernd ist. Das zieht mir schon fast zu weite Kreise. 

     

    Den Mittelteil des Krimis fand ich dann ganz überflüssig. Gut, er gehört zur Gesamtgeschichte. Trotzdem interessierte es mich nicht, was Mick mit Li-Zi alles unternimmt und was sie da sehen. Ich fand sie an der Stelle einfach zu sehr als Hauptperson, um noch ein Geheimnis zu sein. 

     

    Dazu kommt ein Denkfehler in der Materie selbst. Wenn der Autor schreibt, dass die Familien nichts wussten und an eine Firma die Kosten gezahlt haben, warum sollten sie dann vom Zoll auf hohe Summen verklagt werden?

     

    Das Buch ist, bis auf ein paar Punkte halt, wie die Serie. Man mag sie oder man mag sie eben nicht. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch recht witzig, manchmal megamäßig übertrieben, spannend und am Ende die beste Auflösung für alle, außer der Leiche natürlich. 

    Ganz klar ein Muss für alle Fans der Serie. Für Leser/innen, die die Serie nicht kennen, dürfte es eher eine harte Kost sein und man sollte sich zweimal überlegen, ob man den Krimi lesen sollte. Man muss halt die Figuren schon aus der Serie kennen um mit ihnen umgehen zu können. 

     

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    Cover des Buches Star Wars™ Thrawn - Verrat (ISBN: 9783734162244)

    Bewertung zu "Star Wars™ Thrawn - Verrat" von Timothy Zahn

    Star Wars™ Thrawn - Verrat
    Zsadistavor einem Monat
    Rezension zu "Star Wars - Thrawn - Verrat"

    Großadmiral Thrawn soll eine Waffe gegen die Grallocs finden. Diese Plage setzt sich an Frachterschiffe und zerstört diese. Wenn er es schafft, innerhalb kürzester Zeit eine Waffe zu finden, werden die Ausgaben für sein Defender-Programm zugesagt. 

     

    Thrawn macht sich also daran, das Geheimnis um die Grallocs zu lösen. Denn mittlerweile hat er etwas ganz anderes aufgedeckt. 

     

    Ihm zur Seite steht, mehr aus Zufall, Admiral Ar’alani. Sie ist ebenfalls eine Chiss, steht aber nicht unter dem Kommando des Imperiums. 

     

    „Star Wars Thrawn – Verrat“ ist der dritte und letzte Band um Großadmiral Thrawn aus der Feder des Autors Timothy Zahn. 

     

    Ich hatte mir von diesem Abschlussband wirklich mehr versprochen. Er ist definitiv besser, als der zweite Band, keine Frage. Trotzdem fand ich die komplette Trilogie nicht gerade berauschend. 

     

    Das Buch zieht sich ohne Ende. Es kommt zwar mit Admiral Ar’alani ein sehr interessanter Charakter mit an Bord, doch das hat mir auch nicht mehr wirklich geholfen. 

     

    Die Sache mit diesen Grallocs wird schon noch recht spannend, wenn es sich nicht so ziehen würde. Und den Erfolg dieser Mission, die eigentlich nur darum ging, diese Wesen zu töten, dafür zu nehmen, ob Gelder für die Defender fließen, fand ich schon mehr als lächerlich. 

     

    Diesen Ronan hätte ich als Thrawn auch aus der nächst Besten Luftschleuse befördert. Und zwar mit einem Tritt in den Allerwertesten, damit er auch gut fliegt. 

     

    Manchmal tue ich mir auch schwer mit den Übersetzungen. „Defender“ oder „Firedrake“ wurden, zum Beispiel, so übernommen. Bei dem Wort „Todestruppler“ bekomme ich allerdings Augenbrennen. Ja, es heißt auch „Sturmtruppler“, ganz in Ordnung. Bei „Todestruppler“ wäre mir allerdings „Death Trooper“ dann doch lieber gewesen. 

     

    Im Ganzen hatte ich mir von der Trilogie mehr versprochen. Die erste Trilogie um die Fortsetzung der Star Wars Saga war einfach mega genial. Wieso diese jetzt ebenfalls Thrawn Trilogie genannt wird, bleibt mir schleierhaft. Aber das ist eine andere Sache. Ich habe die drei Bände wirklich verschlungen und dachte, das Level wird in den Thrawn Büchern noch gesteigert. Hat Zahn mit Großadmiral Thrawn doch eine absolut geniale Figur erschaffen. 

     

    Ich für meinen Teil bin mittlerweile froh, die Trilogie abgeschlossen zu haben. Den letzten Teil „Verrat“ habe ich auch in mehreren Etappen gelesen. Manchmal musste ich zwischendurch auch einmal etwas anderes lesen. 

     

    Trotzdem vergebe ich dem Teil noch gute 3 Sterne. Ich mag Thrawn und Ar’alani hatte auch etwas Spannendes an sich. Die Story selbst wäre als normaler Science Fiction Roman bestimmt besser rüber gekommen, als diese explizite Thrawn Story. 

     

    Für Star Wars Fans mit Sicherheit ein Muss und überragend gut. Für mich, nach den anderen Büchern eher ein mittelmäßiges Werk.

     

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    Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)

    Bewertung zu "Das Kind in mir will achtsam morden" von Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden
    Zsadistavor einem Monat
    Rezension zu "Das Kind in mir will achtsam morden"

    Was macht man mit einem an der Seele verletzten inneren Kind, einem Mafiaboss im Keller und einer Horde Mütter, die unbedingt einen Plastikneutralen Kindergarten haben wollen? Genau, man geht erst einmal wieder für eine Runde zum Achtsamkeits-Seminar. 

     

    Björn Diemel bekommt von seinem Therapeuten Joschka Breitner den Auftrag, sich eine Woche lang um sein inneres Kind zu kümmern. Zumal Björn noch nie etwas von seinem inneren Kind gehört hat. 

     

    Jetzt stellt sich jedoch heraus, dass es dieses innere Kind gewaltig hinter den Ohren hat. Vielleicht sollte man doch öfters, auf dieses Kind hören. 

     

    Doch nicht nur mit seiner Ex-Frau, den Kindergartenkindermüttern und dem Mafia Boss im Keller hat es Björn zu tun. Nein, es kommt auch noch eine Partei dazu, die unbedingt will, dass Borris, der im Keller sitzende Mafia Boss, umgebracht wird. 

     

    Doch Sascha und Björn sind sich sicher, sie wollen nie wieder morden. Selbst Björns inneres Kind ist dagegen, Hand an Borris zu legen. Dann stellt sich halt die Frage, was macht man mit dieser Situation?

     

    „Das Kind in mir will achtsam morden“ ist der zweite Teil des Achtsamkeits-Romans aus der Feder des Autors Karsten Dusse. 

     

    Ehrlich, ich habe mich ja schon beim ersten Teil weg geschrien. Daher konnte ich mir nicht vorstellen, dass der zweite Teil noch besser werden könnte. Da habe ich mich geirrt. 

     

    Gut, am Anfang musste ich mich etwas mit dem inneren Kind anfreunden, da es etwas seltsam war. Doch im Laufe des Buches konnte ich kaum noch auf seine Kommentare und Ideen verzichten. 

     

    Eigentlich habe ich das Buch am Stück fast zwei Mal gelesen, weil ich ständig Sachen nochmal lesen musste, weil sie so gut ausgedacht oder eben witzig waren. Vor allen Dingen, diese Kurve mit den Müttern am Ende hin zu kriegen, war einfach absolut genial. 

     

    Was soll ich sagen, der Schreibstil ist genial. Die Idee des Buches noch genialer. Kurze Kapitel lassen einem das Buch kaum noch aus der Hand legen. Einfach perfekt. Ich liebe einfach diesen schwarzhumorigen Stil des Autors. 

     

    Gut, ich kann mir vorstellen, dass einige Leser den Inhalt nicht so amüsant finden werden. Ich schätze, gerade Aktivisten werden das Buch eher hassen und es abgrundtief schlecht machen. 

     

    Ich allerdings finde es absolut gelungen, genau mein Geschmack. Ich hoffe, es wird noch einen dritten Teil geben, obwohl ich normal keine Serienbücher mag. Aber hier kann ich wirklich nicht genug davon bekommen, solange die Bände auf dem gleichen Level bleiben. 

     

    Was soll ich noch mehr sagen, volle Punkte von mir und ein Hoffen auf einen dritten Teil. 

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    Cover des Buches Ostfriesenschwur (ISBN: 9783833734816)

    Bewertung zu "Ostfriesenschwur" von Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur
    Zsadistavor einem Monat
    Rezension zu "Ostfriesenschwur - HB"

    Ubbo Heide, der Ex-Chef der Kripo freut sich auf seinen leckeren Tee. Da bringt der Postbote ein Päckchen, dass weder er noch seine Frau bestellt haben. Auch gut so, denn in dem Paket liegt ein abgetrennter Kopf. 

     

    Sofort werden die Ermittlungen in dem Mordfall aufgenommen. Auch Ubbo ist bei den Ermittlungen mit von der Partie. Ist es doch der Kopf eines Verdächtigen Mörders, den Ubbo überführt, die Justiz allerdings hat laufen lassen. 

     

    Kurz darauf wird ein enthaupteter Körper gefunden. Das kann sich ja nur um den Körper zu dem Kopf handeln. 

     

    „Ostfriesenschwur – HB“ ist der zehnte Fall von Ann Kathrin Klaasen aus der Feder des Autors Klaus-Peter Wolf. 

     

    Ich musste mir das Buch als Hörbuch antun. Genervt war ich schon, als ich hörte, es handelt sich schon wieder um eine Autorenlesung. Irgendwie kam mir dann auch diese Stimme mit dem Sprachfehler bekannt vor. Ja, ich hatte schon wieder einen Krimi des Herrn Wolf erwischt. Das kommt davon, wenn man sich in der Bücherei, ohne lang nachzusehen, zwei Krimis aus dem Regal schnappt. Und auch hier, wie bei „Totentanz am Strand – HB“ muss ich sagen, Autoren sollten in den seltensten Fällen ihre Hörbücher selbst vertonen. Manchmal ist das einfach eine Zumutung an den Hörer. 

     

    Dass es derselbe Autor ist, kam mir dann wirklich erst, als wieder diese Ann Kathrin Klaasen aufgetaucht ist. Ich habe mich trotz allem brav bis zur dritten CD durchgerungen. Danach ging es aber echt nicht mehr. 

     

    Ich hatte vorher noch keinen Krimi aus dieser Reihe gelesen oder gehört. Aber mit diesem Teil weiß ich jetzt und bis in alle Ewigkeit, dass Ubbo Heide Ostfriesentee mit Pfefferminze liebt, dass Anns Handy ein Seehundgeräusch macht und Wellers ein Lied spielt. Und dieses äußerst dämliche Lied von wegen „Supi Dupi Rupi“ macht mich einfach aggressiv. Aber, es wird ständig wiederholt. Ich schätze, der Autor liebte es. 

     

    Davon abgesehen ist der komplette Fall für die Füße und das höchstens zum Einschlafen der Füße. Ubbo ist seit Jahren in Pension, trotzdem ist der Rest der Truppe dermaßen blöd, dass er nichts alleine auf die Reihe bekommt. Mal abgesehen davon, dass Ubbo einen furchtbaren Fehler in seiner Vergangenheit begangen hat und gar nicht so fertig deswegen ist. An dieser Stelle müsste der Leser / Hörer eigentlich einen regelrechten Zusammenbruch des Ubbo Heide erwarten. Pustekuchen, Herr Heide hält kurz inne und dann, egal, es geht fröhlich weiter. 

     

    Wobei Ubbo selbst ja auch nicht der hellste Stern am Himmel erscheint. Immerhin hat er ein Buch über seine nicht gelösten Fälle geschrieben. Ich bin erstaunt, dass der Über-Kommissar so viele Fälle vergeigt hat, dass er damit ein ganzes Buch füllen konnte. Aber es kommt noch besser. Er hat auch schon einen zweiten Teil geschrieben. Potz-Blitz, ich schätze, das ist die schlechteste Dienststelle Deutschlands. Haben die überhaupt irgendetwas aufgeklärt?

     

    Mit „Supi Dupi Rupi“ Ruppert fange ich erst gar nicht an. Wenn ich Ann gewesen wäre, hätte der von mir nach 5 Minuten schon eine in die Fresse bekommen. Fertig. Dass man da als weibliches Volk in diesem Revier nichts Besseres zu tun hat, als ein witziges Liedchen über den Herrn zu Texten, übersteigt mein Verständnis. Ich frage mich, welche Art Alkohol die Damen in ihrer Singrunde eingeworfen haben, um dieses Lied zu dichten. Aber hach, es ist ja so witzig und der Autor trägt es doch sooo gerne vor.

     

    Die Polizeitruppe war im gesamten einfach ein lächerlicher, dämlicher Haufen, der bis zum Ende der dritten CD nichts, aber auch absolut nichts auf die Reihe bekommen hat. Punkt. 

     

    Der Mörder zu eins, war auch selten dämlich. Das kommt davon, wenn man der Meute hinterherrennt und nicht nachdenkt. Manchmal ist die Justiz nicht so blöd, wie manche eben denken. Der Mörder zu zwei, war der bis zum Ende CD drei schon ein Mörder? Keine Ahnung, ich bin da nicht durchgestiegen, da ich bis zu einem gewissen Punkt dachte, Mörder eins und zwei wären eine Person. Auf jeden Fall hat Mörder zwei eine Frau entführt. Aber das hab ich auch nicht ganz verstanden. Egal, ich will es auch gar nicht mehr wissen. Und das Ende erst Recht nicht mehr. 

     

    Was ich mir wirklich merken muss, keine Krimis mehr von Herrn Klaus-Peter Wolf aus der Bücherei zu holen. Weder als Buch noch als Hörbuch. Zwei Stücke des Autors hintereinander reichen bis zum Ende meines Lebens. So wie ich mich allerdings kenne, hab ich doch irgendwann wieder ein Werk des Autors in der Hand. Ich hoffe nur, wenn es wieder heißt, Autorenlesung, weiß ich ganz schnell, dass ich das wieder abschalten sollte. 

     

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