abschuetze

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    Cover des Buches Das kleine Haus in den Dünen (ISBN: B082P3WVKL)

    Bewertung zu "Das kleine Haus in den Dünen" von Julia Rogasch

    Das kleine Haus in den Dünen
    abschuetzevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: tolle Story ... sehr emotional und einfühlsam ... mit einer für mich äußerst überraschenden Wendung ... Achtung! Tempobox bereit halten
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    Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)

    Bewertung zu "Der letzte Wunsch" von Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch
    abschuetzevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: eine Story zwischen drei und vier Sternchen ... mitunter seltsamer Satzbau; sehr schwierige Namen; deftige Ausdrucksweise, aber Spitzenhumor
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    Cover des Buches Das Biest in mir: Tagebuch eines Experiments (Das Biest und Ich 2) (ISBN: B08956MSJC)

    Bewertung zu "Das Biest in mir: Tagebuch eines Experiments (Das Biest und Ich 2)" von D.S. Wrights

    Das Biest in mir: Tagebuch eines Experiments (Das Biest und Ich 2)
    abschuetzevor 9 Tagen
    Kurzmeinung: obwohl das Gefühlschaos von Jay nach seiner Umwandlung rübergebracht wurde, lebt das Tagebuch von Wiederholungen und unschönen Zeitsprüngen
    Dies ist Jays Tagebuch.

    Jay.
    Hast du Megs Tagebuch gelesen?
    Jay ist Zehn, das Biest.


    Meg ist aus Jays Leben verschwunden.
    Ohne Meghan bei sich zu haben, die ihn bei Verstand hält, kämpft er nicht nur darum, die Kontrolle über sein Biest zu behalten, sondern auch über seinen Verstand. Denn langsam kommen auch seine zerstreuten Erinnerungen zurück.




    Mein Fazit


    Das Cover hat Wiedererkennungwert. Und der Klappentext  ... na ja. Er kommt nicht annähnernd an den des ersten Buches heran. Dementsprechend verspricht sich der Leser dann auch nicht so viel. ;-)
    Allerdings könnte das hier von Bedeutung sein :"Wer eine Fortsetzung von Megs Geschichte erwartet, könnte enttäuscht werden, denn Jays Tagebuch muss nicht gelesen werden, um mit Megs Geschichte fortzufahren." (aus dem Klappentext)
    Was soll ich davon halten? 


    Genau das, was es aussagt. Von Meg ist in diesem Tagebuch nur aus Jays Sicht die Rede. Der Leser erfährt lediglich, dass Meg im Koma liegt. Warum? Wie lange? Keine Informationen. Weder für den Leser noch für Jay.


    Für wen auch immer die Tagebücher sein sollen, Jay darf auch eines schreiben.
    Was Meg gefehlt hat, haben wir bei Jay im Überfluss ... Gefühle und Emotionen. Muss ja auch so sein, denn er setzt sich nicht nur mit seinem zweiten Ich auseinander, sondern gleichzeitig mit seinen Gefühlen zu Meg, mit seiner Vergangenheit, mit Schuldgefühlen, mit seim Hass sich selbst gegenüber und den Mitarbeitern der Einrichtung. Kurz ... auf ihn prasselt so viel ein, dass er es kaum verarbeiten kann.
    Und das kommt in seinem Tagebuch ganz toll zum Vorschein. Der Leser ist ganz bei ihm.

    Leider ist dem ganzen Wust das ziemliche Durcheinander, die unendlichen Wiederholungen und die unschönen Zeitsprüngen geschuldet. Eben noch in der Vergangenheit springt die Erzählung urplötzlich in die Gegenwart.
    Sehr oft beschreibt er auch seine Gefühle in Verbindung mit Meg. Dabei geht er zurück zu den jeweiligen Treffen mit ihr.
    Das ist gar nicht gut für den Lesefluss, denn sofort versucht sich der Leser zu erinnern, wann was war und was Meg dazu geschrieben hatte.

    An dieser Stelle kam mir der Gedanke, dass ich es persönlich besser gefunden hätte, dies parallel abzuhandeln ... in einem Buch ... in einem Kapitel. Aber okay, dann wäre es kein Tagebuch mehr. Für die Story und den Leser jedoch von Vorteil.
    Es ist nicht leicht, als Leser diese Story zu verarbeiten. Es fehlt an einer richtiger Handlung mit Spannungsbogen und einer Entwicklung der Charaktere, die der Leser mitverfolgen kann.
    Schade eigentlich.


    Was sagt Jay zu den Nebencharakteren? Auch in diesem Buch werden sie arg zurückgehalten. Sie treten nur bedingt in Aktion, so dass für den Leser kaum ein differenziertes Bild entsteht. Sie sind unsympathisch, da sie den Protagonisten offen benutzen. Und Jay weiß auch warum ... zumindest was ihn betrifft. 


    Aber nicht, was Meg angeht. Warum liegt sie im Koma? Was haben sie mit ihr angestellt?
    Das erfahren wir im dritten Buch. Vielleicht. Und dann ist Jay wieder außen vor?
    Schaun wir mal.



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    Cover des Buches Das Biest und Ich: Tagebuch einer Gefangenen (ISBN: B086N1ZD91)

    Bewertung zu "Das Biest und Ich: Tagebuch einer Gefangenen" von D.S. Wrights

    Das Biest und Ich: Tagebuch einer Gefangenen
    abschuetzevor 9 Tagen
    Kurzmeinung: tolle Idee für eine Story mit jeder Menge Potential ... nur was ich bekommen habe, war nicht mal ein Bruchteil davon ... absolut emotionslos
    Dies ist Megs Tagebuch.

    Wirst Du es lesen? 

    Meg wurde entführt.
    Vier Tage lang hatte sie nichts, um sich bei Verstand zu halten, bis sie versprach, folgsam zu sein. Im Gegenzug erhielt sie ein Tagebuch, nichts ahnend, welche Schrecken sie bald aufschreiben würde.


    Mein Fazit

    Das Cover ist düster und der Klappentext an sich verspricht Spannung, Gänsehaut, unglaubliche Szenen nahe der Grenze des Erträglichen der Angst, des Schreckens, der Qualen und der Einsamkeit.  
    "Warnung: ... Es enthält düstere Themen wie explizite Interaktion, Missbrauch und Gewalt." (aus dem Klappentext) 

    Okay, das Tagebuch von Meg ist nicht alltäglich.
    Allerdings kann ich nicht sagen, dass es weder die o.g. Ankündigungen enthält, noch diesen Zeilen "Das Biest und Ich ist vage von Die Schöne und das Biest inspiriert, wobei hier der Fokus auf dem Biest als Opfer der "Hexe" liegt und nicht der Täter ist." entspricht.
    Es geht hier schlicht und einfach um Gen-Forschung, anzusiedeln  im Breich Fantasy. Und das Thema ist nicht neu.

    Wie schon erwähnt, wurde die Story in Form eines Tagesbuches verpackt. Ist so weit auch kein Problem für mich. Auch gut geschriebene Tagebücher können den Leser mitreißen und ihn in die Lage des Protagonisten versetzen.
    Aber genau das hat mir hier gefehlt. Entweder die Meg, der Hauptcharakter, war ... hm ...  loslassend, nachgiebig, vertrauensvoll, gelassen, gottergeben, also naiv und leicht zu beeinflussen oder aber sie konnte ihre Gefühle und Emotionen nicht so zu Papier bringen, dass es für den Leser überzeugend wirkte.
    Ich meine, sie wurde entführt, gefangen gehalten ... Wo bleibt ihre Angst? Wo bleibt ihr Widerstand? Wo bleiben Fragen nach dem Warum und nach ihren Eltern? u.s.w. Das gibt so viel Potential für Spannung und Gänsehaut.

    Okay, ich muss zugestehen, die wenigen Aktionen, die von ihrer Seite kamen hatten schon etwas von Erfindergeist. Nur was hat es ihr gebracht?

    Einzig ihre Liebe zum Biest fand ich berührend.
    Wenn auch zu schnell und eher wie eine sexuelle Abhängigkeit anmutend ... dies schien Megs einziger Antrieb und versetzt den Leser in einen gewissen Zwiespalt.

    Die Nebencharaktere ... nun ja. Viel war da nicht zu holen. Keine Andeutung über Hintergründe und Motivation für ihre Handlungen. Nichts. Kaum Gedanken zu ihnen.

    Wer auch immer das Tagebuch lesen würde ... damit meine ich jemanden aus dem "Labor/Forschungseinrichtung" (?) ... könnte damit nicht viel anfangen. Ihre Aufzeichnungen waren lediglich ein objektiv und neutral betrachteter Tatsachenbericht aus Tagesablauf, einigen ungestellten Fragen und wenig, fast gar keinen Wünschen.

    Nun, ich kann das Buch leider nicht empfehlen, möchte euch aber auch nicht davon abhalten. Ihr wisst, das hier ist meine ganz persönliche Meinung.
    Die beiden Sternchen habe ich zum einen für die tolle Idee zu einer Story mit jeder Menge Potential und zum anderen für die Beziehung zwischen Meg und ihrem Biest gegeben.
    Auch wenn mich das erste Buch dieser siebenteiligen Reihe nicht vom Hocker gerissen hat, werde ich weiterlesen. Ich möchte schon wissen, wie es mit Zehn, dem Biest, weitergeht und was die "Wissenschaftler" mit Meg geplant haben. Vielleicht gabs das zweite Sternchen auch dafür ;-)

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    Cover des Buches Golden Black: Fernweh (ISBN: B089WKJ55T)

    Bewertung zu "Golden Black: Fernweh" von Feli Berger

    Golden Black: Fernweh
    abschuetzevor 10 Tagen
    Kurzmeinung: netter Beginn einer Liebesgeschichte, bei der sich jeder mehr oder weniger untypisch benimmt ... vielleicht außer die Damen der Reichen
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    Cover des Buches Rendezvous in zehn Jahren (ISBN: 9783548062594)

    Bewertung zu "Rendezvous in zehn Jahren" von Judith Pinnow

    Rendezvous in zehn Jahren
    abschuetzevor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Titel und Klappentext sehr vielversprechend ... Die Handlung konnte jedoch meinen Erwartungen nicht gerecht werden.
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    Cover des Buches Man flucht viel mehr, wenn man tot ist (ISBN: 9783967410136)

    Bewertung zu "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel

    Man flucht viel mehr, wenn man tot ist
    abschuetzevor 17 Tagen
    Kurzmeinung: nicht nur mystisch ... sehr emotionale Liebesgeschichte zum Nachdenken ... lässt den Leser mit der einen oder anderen Frage zurücklässt ...
    ein Leben davor, während und danach

    Ivy wacht nach monatelangem Koma auf und nichts ist wie zuvor. Nicht nur sie ist mit der neuen Situation überfordert und bekommt dementsprechend wenig Hilfe von ihren Eltern und ihrem Verlobter.
    Als der Maler Jarik auftaucht, kann sich Ivy nicht erklären, warum sie sich trotz Warnung ihrer Familie, die ihn für einen psychopathischen Stalker hält, zu ihm hingezogen fühlt.
    Hin- und hergerissen zwischen ihrem Verlobten und dem Maler findet Ivy eine schockierende Wahrheit, die ihr Leben erneut völlig aus der Bahn wirft. 




    Mein Fazit


    Als ich den Klappentext las, musste ich sofort an einen anderen Roman mit ähnlicher Thematik denken. Sie wacht aus dem Koma auf und stellt ihr bisheriges Leben infrage. Warum? Ein neuer Mann erscheint auf der Bildfläche.
    Der Titel "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" und das dazu passende Cover sind einfach mega. Den eigentlichen Sinn des Titels erkennt der Leser erst in der Story selbst.  Und ich muss sagen, ja da ist was Wahres dran.


    Wir erleben Ivy vor, "während" und nach dem Koma. Ihre charakterliche Entwicklung ist dabei einfach klasse. Ich will hier echt nicht vorgreifen, aber der Autorin ist es in der Tat gelungen, aus einer eher zurückhaltenden, harmonieliebenden Tochter und Verlobten eine taffe und selbstbewusste junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und genau weiß, was sie will, zu zaubern.
    Wie ist ihr das gelungen? Na mit Hilfe des Malers Jarik, der an das Paranomale glaubt und der Meinung ist, Ivy während ihres Komas als ihren Geist kennengelernt zu haben.


    Dazu sagt Heike Bicher-Seidel in unserer Leserunde: "In meine Brust schlagen zwei Herzen. Für den Realisten in mir sieht Jarik keine Geister, sondern hat eine psychische Störung, ich würde ihn aber nicht als "krank" bezeichnen. Krank ist nur, was den Betroffenen einschränkt, ihn oder andere gefährdet. Aber dann ist da der Romantiker in mir, der - wie Ivy - lieber an das Märchen glaubt."
    Es ist nicht leicht, die Realität und das Mystische unter einen Hut zu bringen. Das kostete diese Story ein Sternchen. Ich persönlich fand die Szenen um Jariks Vorgeschichte zu real. Das wiederum nimmt den mystischen, paranormalen Touch. 


    Jarik ist ein toller Charakter ... liebevoll, aufopferungsvoll und na ja eben ganz speziell, was ihn echt liebenswert macht. Er hebt sich in allem von den anderen Charakteren der Geschichte ab. 


    Auch sie, als Ivvys und Jariks Gegenspieler, wurden in ihrer Vielfalt authentisch und absolut wie aus dem Leben dargestellt. Sie sind die Realisten.
    Mir sind da so viele Fragen eingefallen, die ich denen gern gestellt hätte. Ob sie wirklich auf jede eine plausible Erklärung gehabt hätten?


    Ich könnte jetzt hier seitenweise auf die Story eingehen und diskutieren. Doch es soll ja nur eine Rezi sein. Das hat die Autorin schon mal gut gemacht. Der Leser will sich mit der Geschichte auseinendersetzen.
    Mit ihrem locker, flotten Schreibstil greift sie Themen rund um Medizin/ärztliche Beahndlung, "psychische und physische Behinderung", Ansehen in der Gesellschaft, Grenzen der Liebe u.s.w. auf und bringt sie dem Leser aus Sicht der direkt Betroffenen, der Angehörigen und der Gesellschaft näher.


    Die Idee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die geschickte Kombination zwischen Liebe und Spannung konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen.
    Aus diesem Grund kann ich "Man flucht viel mehr, wenn man tot ist" von Heike Bicher-Seidel allen empfehlen. Es ist pures Lesevergnügen.













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    Cover des Buches Versaute Neuigkeiten: Eine Urlaubsromanze (Unanständiges Netzwerk 1) (ISBN: B07JNTQ76G)

    Bewertung zu "Versaute Neuigkeiten: Eine Urlaubsromanze (Unanständiges Netzwerk 1)" von Michelle L.

    Versaute Neuigkeiten: Eine Urlaubsromanze (Unanständiges Netzwerk 1)
    abschuetzevor einem Monat
    Kurzmeinung: der Titel hat absolut nichts mit der Story zu tun ... weder versaute Neuigkeiten, noch Urlaubsromanze oder unanständiges Netzwerk
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    Cover des Buches On Stage (ISBN: 9783957611840)

    Bewertung zu "On Stage" von A.M. Madden

    On Stage
    abschuetzevor einem Monat
    Kurzmeinung: nette Liebesgeschichte ... allerdings zu langatmig und als die Liebe auf den Prüfstand gerät, ist leider schon Schluss ...
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    Cover des Buches Blood: Gefährliches Verlangen - Ein erotischer Thriller. (ISBN: B086NV3L15)

    Bewertung zu "Blood: Gefährliches Verlangen - Ein erotischer Thriller." von D.S. Wrights

    Blood: Gefährliches Verlangen - Ein erotischer Thriller.
    abschuetzevor einem Monat
    Kurzmeinung: Obwohl alles da war ... Verbrechen, Geheimnisse, Gefühle, Erotik ... fehlt mir das gewisse Knistern ... die Spannung ... die Gänsehaut.
    „Gerechtigkeit ist eine Religion, Vergeltung ist ein Naturgesetz“

    "Mein Name ist Charlotte O'Callaghan und ich bin eine Serienmörderin."
    Das Gesetz sagt, man soll nicht töten. Die Religion sagt, man soll nicht töten. Aber das ist nicht wahr. Die Natur sagt so etwas nicht.

    "Mein Name ist Detective Matthew Craig und ich jage einen Serienmörder, von dem niemand sonst glaubt, dass es ihn gibt."
    Es gibt keine Gemeinsamkeiten, außer die Opfer sind selbst Verbrecher und die Morde fanden an zwei ganz bestimmten Daten des Jahres statt.

    Es ist der siebzehnte Todesfall, der Detective Matthew Craig dazu bringt, Charlotte O'Callaghan aufzusuchen.
    Eine schicksalhafte Begegnung, die beider Leben auf den Kopf stellt. 


    Mein Fazit

    Das Cover und der Klappentext haben mich fasziniert. Immerhin treffen hier zwei Menschen aufeinander, die unterschiedler nicht sein können ... eine Serienkillerin und ein Detectiv der Mordkommission. Und ich fragte mich, stellt diese Begegnung das Leben der beiden wirklich auf den Kopf? Wie wird sich die Geschichte entwickeln? Auf welcher Seite wird der Leser stehen?

    Die Autorin hat ihren Roman so angelegt, dass aus zwei Perspektiven erzählt wird ... zum einen Charlotte - zum anderen Matthew.
    Das versetzt den Leser in die Lage die Gedanken, ihre Handlungen sowie ihre Motivation zu verfolgen. Leider ist es alledings nicht gelungen, ihn auch emotional mitzunehmen und eine Verbindung zu den Personen zu aufzubauen. Es wirkte eher wie ein Tatsachenbericht. Schade eigentlich.

    Aber okay, vielleicht lag es ja auch daran, weil sowohl Charlotte als auch Matthew so organisiert, kontrolliert, diszipliniert  und daher doch recht gefühlskalt waren. Allerdings passt dann jedoch diese ... plötzliche Gefühlswallung, starke Anziehungskraft, vielleicht sogar Liebe auf den ersten Blick ... nicht so recht ins Bild.
    Hier fehlten mir persönlich das Misstrauen, das Belauern, die Reserviertheit und der innere Abstand zum anderen. Ich meine, sie hat ein Geheimnis zu hüten; er geht seinen Beobachtungen nicht konsequent genug nach.
    Schade, denn das würde für meine Begriffe viel mehr Thrill ergeben. 

    D.S. Wrights beschreibt in ihrem Buch die gewalttätigen und immer mit einer blutigen Spur versehenen Taten von der Vorbereitung und  Planung bis hin zur Ausführungen so was von detailiert, dass diese Szenen dem Leser lebhaft vor Augen stehen. Auch der Faible der Mörderin, die Taten zu verarbeiten ... einfach klasse. Und ... tolle Recherche.

    "Blood: Gefährliches Verlangen" - ein Erotischer Thriller?
    Sollte dann nicht auch bei den erotischen Szenen ein gewissener Nervenkitzel vorherrschen?
    Sicher, Charlotte geht mit der Beziehung zu Matthew ein Risiko ein. Oder setzt sie diese bewusst ein, um von sich abzulenken? Ist es das, was die Autorin dem Leser vermitteln will?
    Egal.
    Der Handlungsverlauf insgesamt ist ebenso wenig vorhersehbar wie das Ende - ein mehr oder weniger offenes Ende.

    Letztendlich bleibt die Quintessenz: Moral, Schuld, Gerechtigkeit und deren Gegensätze  - Wer steht wie dazu? Sind die Resultate für die Betroffenen zufriedenstellend? Und was, wenn nicht?
    Ich zumindest habe mich gefragt, wie endete wirklich die Geschichte um Charlotte und Matthew?
    Seid ihr neugierig geworden? Wollt ihr es auch erfahren?
    Nun dann lest da Buch von D.S. Wrights. Wenn auch nicht alles so war, wie ich es gern gehabt hätte, ist es dennoch ein mordsmäßig intensives Buch ;-) welches defintiv über das eine oder andere zum Nachdenken anregt. 

    Also meine Empfehlung hat es auf alle Fälle.

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