aha2001

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Dark Memories - Nichts ist je vergessen (ISBN: 9783651025424)

    Bewertung zu "Dark Memories - Nichts ist je vergessen" von Wendy Walker

    Dark Memories - Nichts ist je vergessen
    aha2001vor 4 Jahren
    Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783499267437)

    Bewertung zu "Stimmen" von Ursula Poznanski

    Stimmen
    aha2001vor 4 Jahren
    Cover des Buches Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen!: Wie Sie Ihre Interessen erfolgreich vertreten (ISBN: 9783802940071)

    Bewertung zu "Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen!: Wie Sie Ihre Interessen erfolgreich vertreten" von Heinz Ryborz

    Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen!: Wie Sie Ihre Interessen erfolgreich vertreten
    aha2001vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Heinz Ryborz zeigt in seinem Buch, wie wir mit Menschen umgehen können, die Verhandlungen sabotieren, negative Stimmung verbreiten oder die
    Vergessen Sie Win-Win?


    Professor Dr. Heinz Ryborz studierte in Berlin Naturwissenschaften und Psychologie. Er war in leitenden Positionen in der Industrie tätig und trainiert heute Führungskräfte im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Verkauf. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu verzeichnen und ist Autor von über 20 Büchern, die zum Teil in 10 Sprachen übersetzt wurden.

    Heinz Ryborz zeigt in seinem Buch, wie wir mit Menschen umgehen können, die Verhandlungen sabotieren, negative Stimmung verbreiten oder die Verhandlungspartner bewusst unter Druck setzen, nur um ihre eigenen Ziele durchzusetzen. Und dies immer auf Kosten anderer.
    Viele kennen das, bei Versicherungen, bei Banken, bei verschiedensten Käufen und Verkäufen oder auch bei Mitarbeitergesprächen. Viele kennen das Gefühl, welches einen nach so mancher Situation beschleicht. Das Gefühl, dass nicht alles mit rechten Dingen zu ging, das Gefühl übervorteilt worden zu sein. Im Nachhinein ist dies oft, auch unter großem Einsatz, nicht mehr zu drehen.
    Dem zu entgehen wäre es gut die spezifischen Techniken zu erkennen und erfolgreich abwehren zu können.


    Ryborz Buch gliedert sich in zwei Teile.

    Teil 1 bringt die Techniken für den Aufbau einer starken Persönlichkeit auf den Punkt. Über die eigene Sicht und Wahrheit, verschiedene Strategien von Gegnern, wissenswertes über Selbstwerte und Selbstvertrauen inclusive seiner Stärkung sowie zu dem bewussten Treffen von Entscheidungen gibt er nötiges Hintergrundwissen, um die angebotenen Taktiken auch bewusst und gekonnt umsetzen zu können.

    Teil 2 liefert Vorgaben für eine zeitgemäße Rhetorik und Dialektik. Der Autor beginnt mit den Bausteinen zur modernen Eristik und Dialektik, geht über eigene Fehlschlüsse, effiziente Fragetechniken, beleuchtet unfaire Methoden und endet mit Strategien, Taktiken sowie Tricks.

    Es ist ein Buch, welches viel Wissen vermittelt. Besonder im ersten Teil kommen Heinz Ryborz Psychologiekenntnisse zum Tragen. Das eigene Ich zu stärken ist der erste Weg zu einer aktiven und situationsangemessenen Kommunikation. Dazu kommen wirksame Fragetechniken und das Wissen um mögliche bewusst schädigende Rhetorik-Techniken meines Gegenübers.

    Es werden Checklisten an die Hand und immer wieder konkrete Praxistipps gegeben. Mit zahlreichen Beispielen verdeutlicht der Autor das Gesagte.

    Die einzelnen Kapitel sind aufbauend aneinandergereiht. Am Ende appelliert Heinz Ryborz, das gelesene nicht blind einzusetzen. Er stellt das Beobachten und Üben in den Vordergrund, ohne dass das vermittelte Wissen nicht seine Wirkung erzielen kann. Nun liegt es an jedem Leser selbst, was er daraus macht.

    „Eristik (von gr. Eris, Streit, Zwietracht, bzw. der Göttin Eris) ist die Kunst des Streitens und Debattierens mit dem Ziel, Recht zu behalten um des Rechtbehaltens willen.“
    www.rhetorik-netz.de


    Für mich impliziert das Buch, das heute die meisten Menschen immer wieder betrogen, benachteiligt, übervorteilt werden. Sicher ist das dem einen oder anderen bereits passiert, oder man hatte im Nachhinein das Gefühl, es wäre so.


    Natürlich hat Ryborz recht, wenn er sagt: „Interessenskonflikte werden heute schärfer und bissiger ausgetragen denn je.“


    Daher bin ich der Überzeugung, dass es wichtig ist, die beschriebenen Methoden zu erkennen und abwehren zu können. Diese aber bewusst selbst anzuwenden, nur um meinen Willen durchzusetzen – für mich – sehr fragwürdig. Wird damit nicht Fairness überhaupt verdammt?
    Ist es nicht wichtiger, eher positiv und offen auf unsere Mitmenschen zuzugehen, statt diese stets mit Argwohn zu betrachten? Dem Argwohn, der andere will mich eh nur betrügen?


    Der Autor meint: „Vergessen Sie Win-Win“

    in seinem Praxistipp. "… Sie werden nur dann ein gutes Ergebnis erreichen, wenn sie den festen Willen dazu haben, zu gewinnen.“. Später heißt es, dass beide Verhandlungspartner mit einem guten Gefühl rausgehen, wenn sie das Beste erreicht haben. Geht es beim klassischen Win-Win nicht genau um dieses Gefühl? Es geht doch darum, zu wissen, was man will und zu erreichen, was dazu nötig ist, jedoch ohne „Leichen“ zu hinterlassen. OK – zumindest für mich.

    Toll finde ich das Erkennen und Aufbauen eines selbstbewussten Ich’s. Auch die Vermittlung von Fragetechniken für eine bessere zwischenmenschliche Kommunikation ist unverzichtbar. Das Aufdecken möglicher Psychotricks und das Aufzeigen einer funktionierten Abwehr sind unumgänglich und gelungen.

    Ich gehe davon aus, das Heinz Ryborz nicht die Absicht hatte und hat, dem Leser die Erlaubnis für den bewussten Betrug zu geben, den er selbst mit Sorge betrachtet.

    Dieses Buch kann jedem helfen, der sich bei Gesprächen, Verhandlungen oder gar Präsentationen behaupten will.

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    Cover des Buches Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV von Hannes Schleeh (4. September 2014) Gebundene Ausgabe (ISBN: B010IN2PWO)

    Bewertung zu "Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV von Hannes Schleeh (4. September 2014) Gebundene Ausgabe" von

    Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV von Hannes Schleeh (4. September 2014) Gebundene Ausgabe
    aha2001vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: „Pflichtlektüre“ für Unternehmer, Firmenchefs, Marketingverantwortliche, PR-Mitarbeiter und Politiker
    Live-Streaming und Medienkompetenz

    Gunnar Sohn hat sein Studium in Berlin absolviert und ist Diplom-Volkswirt. Er lebt in Bonn und ist Wirtschaftsjournalist, Kolumnist, Buchautor, Moderator und Blogger. Als Chefredakteur des Online-Magazins ne-na.me (Nachrichten im Netz-Dschungel) bringt er viele Details und Ansichten in die Welt. In der wöchentlichen Sendung (bloggercamp.tv) erfahren die Zuschauer viel Interessantes und Wissenswertes nicht nur über das Streaming. Als leidenschaftlicher Barcamper und Wanderer lebt er zwischen den Welten.


    Hannes Schleeh bewegt sich seit Beginn des Internets zielsicher darin. Er entdeckt Neues, Trends und Entwicklungen. Als Medienberater, Buchautor, Blogger und Experte für Google und Livestreaming ist er der perfekte Partner beim bloggercamp.tv. Sein Wissen nutzt er auch bei seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Ingolstadt.


    Gedacht ist das Buch für jeden, der sich ins rechte Licht setzen, eine eigene Sendung generieren möchte, für Journalisten, PR-Agenturen, Online Marketing-Manager und Medienmacher. Im Inhalt findet man Erklärungen und Anleitungen für Hangout on Air.


    Es gibt Checklisten, Hintergrundinformationen, viel Medienkompetenz und reichlich guten Journalismus. Im Start mit den Grundbegriffen und Vorbereitungen zu einer Sendung geht es über mobilen Journalismus und bewegte Bilder zur Medienkompetenz. Auch andere Plattformen werden aufgeführt und beleuchtet.


    „Hannes Schleeh ist mehr für die Technik und die neuen Varianten wie Live-Drohnen, Messe-TV oder Greenscreening verantwortlich. Gunnar Sohn ist der Chef-Moderator und belesene Kopf im Team. Er findet sofort die Informationstrüffel in jeder Geschichte.“

    Und das kann ich bestätigen. Das Buch steckt voller Ideen, Aussichten und Trends. Die Anleitungen animieren zum Ausprobieren, auch wenn es nun schon einige Änderungen sowohl im Hangout on Air als auch in der vorgestellten Software gegeben hat. Sie sind immer noch sehr nützlich und führen sicher zum Ziel. Schleeh bringt Informationen und gibt Hinweise auf Fehler, die am Anfang auftreten können.


    Gerade im Kapitel: „Vorbereitung ist alles“ bringt er es auf den Punkt.

    Was so einfach aussieht und technisch wenig aufwendig ist, ist doch das Produkt guter Planung. Ja auch ein Hangout on Air sollte geplant werden. Natürlich ist mit aller Mobilität auch ein spontanes, flexibeles Handeln möglich. Gerade das macht den Reiz aus. So zeigt er genau, welche Technik notwendig ist und welche Einstellungen zu beachten sind. Damit gelangt man sicher zum ersten eigenen Live-Stream via Hangout on Air, egal wo.


    Sehr kritisch wird die eigene Entwicklung beschrieben. Durchgeführte Veranstaltungen werden beleuchtet und für den Leser zu seinem Nutzen aufbereitet. Das kann man natürlich auch auf Youtube sich selbst anschauen.


    Hannes Schleeh bringt auf seinem Kanal alle Videos zum Buch und in Verlinkung zum Bloggercamp.tv natürlich noch viel mehr. Wem sich also der Text nicht erschließt, hat zusätzlich die Videos. Ein: „Das versteh ich nicht“ gibt es garantiert nicht mehr.

     Bloggercamp.tv sendet immer mittwochs um 11:00 und 16:00 Uhr. Auch hier lohnt es sich, reinzuschauen.


    Nicht nur die Gaming-Szene sitzt heute nicht mehr vor dem klassischen TV. Viele jungen Leute suchen sich gezielt raus, was sie sehen wollen. Das Fernsehen wird zwar nicht so schnell verschwinden, doch das Publikum ist – nach meinen Erfahrungen - mittlerweile gespalten. Es gibt Zuschauer, die schauen, egal was kommt und es gibt Zuschauer mit einem gewissen Anspruch an das, was sie sehen. So werden die TV-Geräte eher für die Nutzung des Internets eingesetzt. Ein Klick und das TV-Programm ist weggeschalten. Youtube und andere Plattformen stehen hoch im Kurs. Ebenso Streaming. Das sich hier ein Wechsel abzeichnet wird – oder will nicht – wahrgenommen werden. Momentan scheint das ZDF zu experimentieren. Mit Live-Hangout und Periscope. Zumindest eine Möglichkeit das Publikum auf anderen Plattformen zu erreichen.


    Gunnar Sohn beschreibt in seinen Kapiteln die Entwicklung in der Medienlandschaft. Medien sollen weder manipulieren noch verfälschen. Zugegeben ein sehr hoher Anspruch, denn jeder nimmt auf, was er in seiner Welt sieht. Doch wozu sonst Journalisten und Medienmacher? Dann können wir es doch beim SocialMedia-Lärm belassen. Es wird was geschrieben – andere sehen es, passen es in Ihre Welt ein und verbreiten es weiter. Objektivität? Fehlanzeige. Doch viele Nutzer lesen, recherchieren und bewerten erst danach. Wenn es dann wirklich aktuelle und objektive Berichte gibt – z.B. via Hangout on Air – vereinfacht es dies.


    Besonders hat es mir das Kapitel 12: „Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen“ angetan.
    Viele Manager und Firmeninhaber kommen aus der Welt des Büros nicht heraus, verschließen sich neuer Technik und so neuen Möglichkeiten. Oft gibt es nicht nur Berührungsängste, wie ich immer wieder feststelle, sondern eher die Angst etwas nicht kontrollieren zu können. Kein Wunder – denn wir haben in Deutschland keine Fehlerkultur. Fehler sind schlecht und machen dich zum Verlierer! Damit werden – hoffentlich wurden – wir groß.
    Öffentlich etwas von mir geben, was sofort im Netz landet – das geht nicht, das muss vorher genau durchdacht werden, dafür gibt es Pressemitarbeiter und gesonderte Schulungen. Sicher, es schadet nicht vor dem Sprechen zu denken, doch ist eine Verweigerung wirklich hilfreich?


    Ein weiterer Punkt ist der Wechsel in der Arbeitsplatzbeschaffenheit. Immer mehr Menschen suchen verschiedene, auf ihre Bedürfnisse angepasste Möglichkeiten die Arbeit effektiv und ohne Stress zu erledigen. Oder sie suchen – in puncto Zeit und Raum - flexible Arbeitsplätze. Ein Wandel, der sich immer mehr durchsetzt und ein Umdenken der Chefs nötig macht, wenn sie motivierte sowie gute Mitarbeiter bekommen und halten wollen.


    „Wünsche des Nachwuchses: .. Sie fordern Selbstbestimmung und Sinn bei der Arbeit. …“


    Dies kann ich nur unterstreichen! Das große Geschrei um die Generation Y und die verlotterte Jugend. Die Aussagen sind gleich: „Ich möchte was bewegen, die Arbeit muss Sinn machen, ich will nicht von früh bis spät im Büro sitzen und eintönige Tätigkeiten abarbeiten – ich bin doch kein Roboter …“ Das hört man, wenn man sie fragt und wirklich zuhört. Sie wollen keine Arbeit, die sie lediglich lebenslang ausführen. Sie wollen eine Arbeit die sie ausfüllt, die ihre Ideen und Anregungen aufnimmt, die sie verändern können, wann und wo ist egal. Flexibilität steht im Vordergrund. Eben Selbstbestimmung.


    Und so könnte ich Kapitel für Kapitel zitieren und kommentieren. Gunnar Sohn bringt es immer wieder auf den Punkt. Sein feiner, bissiger Humor macht das Buch zu einem Erlebnis. Hannes Schleeh und er leisteten und leisten Pionierarbeit. Man kann anhand des ungeschönten Textes sehr gut nachvollziehen, welche Nerven es gekostet hat, die Entwicklung bis heute mit voran zu treiben, sich gegen Ämter und Behörden zu stellen. Mitunter wird brisantes Hintergrundwissen preisgegeben, welches sich zu lesen lohnt.


    Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch wirklich an die richtigen Leute kommt. Für mich ist der Titel zu sehr auf das Live Streaming via Hangout on Air eingeengt, obwohl es ungemein mehr Potenzial hat. Es ist ein Statement für Innovation und Qualität.


    Dieses Buch sollte in die „Pflichtlektüre“ der Unternehmer, Firmenchefs, Marketingverantwortlichen, PR-Mitarbeitern und Politikern aufgenommen werden. Auch wenn keiner von ihnen Live-Streams machen will.


    Wie immer bei Hanser, mit dem Erwerb des Buches bekommt man das E-Book. Einfach genial. Damit bin ich unabhängig, kann unterwegs nachschlagen oder weiterlesen und habe doch das Buch, um damit zu arbeiten.

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    Cover des Buches Professionelle Webtexte & Content Marketing (ISBN: 9783446439092)

    Bewertung zu "Professionelle Webtexte & Content Marketing" von Michael Firnkes

    Professionelle Webtexte & Content Marketing
    aha2001vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich ist dies ein sehr rundes und gelungenes Fachbuch. Nutzbar auch als Nachschlagewerk. Mit jedem Reinlesen – wie oft dies auch schon g
    Must-have!

    Professionelle Werbetexte & Content Marketing
    Handbuch für Selbstständige und Unternehmen

    Michael Firnkes
    Hanser Fachbuchverlag

    Firnkes zweite Auflage seines Buches „Professionelle Werbetexte“ beinhaltet bewährtes, aktualisiertes, erweitertes und neues. Ein komplett neues Kapitel behandelt das Thema Content Marketing. Besonders dieser Bereich ist für jeden Selbstständigen und Unternehmer wesentlich, denn im Grunde erklärt es die eigene Wirkung im Netz. Spätestens an diesem Kapitel sieht man auch, wie schnell sich im WorldWideWeb die Begriffe – und deren Inhalte – bilden, austauschen als auch unentbehrlich machen.
    Content Marketing ist der Inbegriff für Qualität und Werbetexte, ohne selbst aufdringlich zu sein. Es gilt dem Kunden, einen kostenfreien, soliden Nutzen zu geben. Empfehlungsmarketing und Strategie in einem. In sozialpädagogischen Kreisen würde man auch dazu sagen: Den Kunden dort abholen, wo er gerade steht.
    • Wie funktioniert Content Marketing?
    • Was macht zugehörige Inhalte aus?
    • Was kann ich für eigene Pläne auf dem Weg zur bestmöglichen Online-Arbeit ableiten?
    Content Marketing gibt:
    „ … hilfreiche und den Leser in seiner jeweiligen Situation weiterbringende Inhalte. Dies gepaart mit einer individuellen, persönlichen Ansprache.“
    Jeder Unternehmer oder Selbstständige muss sich im Klaren sein, wo und wer seine Zielgruppe ist, wie seine Positionierung im Markt aussieht und wie er seine Kunden ansprechen kann. Auch das kommt hier noch einmal sehr anschaulich zur Geltung. Leser-/Kundenorientiert arbeiten geht nur, wenn ich diese auch kenne.
    Content Curation – ein für mich neuer Begriff, um Lesern aktuellen, erweiterten Nutzen zu präsentieren sowie auch glaubhafte Informationen zu übermitteln. Der Autor zeigt Möglichkeiten über Möglichkeiten, die eigene Leistungen zu offerieren, Kunden anzusprechen und diese als solche zu gewinnen, ohne sie mit reiner, plumper Werbung zu ködern. Für den Autor zählt echtes Interesse und zielführendes Miteinander. Verfolgt man seinen Blog und seine Arbeiten, kann man erkennen, er lebt was er vermittelt– und das sehr erfolgreich. Sprachgewandt zeigt Michael Firnkes in seinem Buch anhand umfangreicher Beispiele, wie es im Netz zielführend eingesetzt wird, welches Denken es voraussetzt und was erreicht werden kann.
    Im Kapitel „Leitfaden für Ihre Content Marketing Strategie“ fühlt man sich regelrecht an die Hand genommen. Schritt für Schritt kann ich eine passende eigene Strategie entwickeln.
    Natürlich ist das neue Kapitel nicht der alleinige Grund dieses Buch zu lesen und damit zu arbeiten.
    Seine zahlreichen Praxistipps weisen immer einen klaren Nutzen für den Leser auf. Hiermit gibt er nicht nur Hinweise, sondern konkrete Beispiele und Anhaltspunkte, die man selbst sofort umsetzen kann.
    „Haben Sie es mit einzelnen Lesergruppen mit einem jeweils sehr unterschiedlichem Wissenstand zu tun, so sollten Sie darüber nachdenken, einzelne Portalbereiche oder gar spezielle weitere Homepages für diese bereitzuhalten …“
    In den Hinweisboxen gibt der Autor Hintergrundinformationen, die helfen, dass eigene Angebot zu optimieren oder auch Handlungsbedarf und Trends zu erkennen.
    „Google bemüht sich derzeit nicht nur um mehr Qualität innerhalb seiner Suchergebnislisten, was die konkreten Inhalte der aufgeführten Webseiten anbelangt. Der Suchmaschinenprimus versucht zudem, der …“
    In seiner lockeren, flüssigen Art zu schreiben, zeichnet Firnkes die Begriffe, fachlichen Hintergründe und Strategien so, dass diese jeder nachempfinden und verinnerlichen kann. Man versteht leicht, worum es geht, kann dies nachvollziehen und wird gleichzeitig motiviert das eine oder andere sofort umzusetzen. Die Gedanken gehen auf eine kreative Reise und schmieden Pläne für Kommendes.
    Selbst wenn man die eigentliche Arbeit an andere abgibt, liefert dieses Buch die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit und echte Entscheidungen zugunsten des angestrebtem Online-Erfolgs.
    Wieder ist in dem Buch das kostenlose E-Book enthalten. Das ist für mich genial, denn so bin ich unabhängig und flexibel.
    Für mich ist dies ein sehr rundes und gelungenes Fachbuch. Nutzbar auch als Nachschlagewerk. Mit jedem Reinlesen – wie oft dies auch schon gelesen wurde – erhält man neue Inspirationen.
    Einfach ein Must-have!

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    Cover des Buches Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch! (ISBN: 9783868837063)

    Bewertung zu "Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!" von Andreas Hock

    Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!
    aha2001vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Andreas Hock stellt uns den Spiegel hin, reinschauen müssen wir selbst.
    Andreas Hock klagt an und klagt an. Klagt er an?


    Andreas Hock brach sein Studium der Rechtswissenschaften vor dem Examen ab, um Journalist zu werden. Nach seiner Arbeit bei der „Nürnberger Zeitung“ und der „Abendzeitung für Nürnberg und München“ wechselte er zum Pressesprecher der CSU-Landesleitung München. Mit einem tiefen Einblick in die Politik kam er an die Spitze der Nürnberger „AZ/8-Uhr-Blatt“. Kurz nach dem Verkauf des Traditionsblattes entschloss sich Hock, als freier Journalist und Autor tätig zu werden.
    Seither schrieb er mehrere Bücher, die mit dem Spiegel Bestseller-Autor deklarieret wurden.


    In „Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!“ zeigt er die Umgangsformen der heutigen Gesellschaft auf der Grundlage von Adolph Freiherr von Knigge auf. Dies im direkten Vergleich zur Generation seiner Großeltern. Er nimmt

    •         Respekt
    •         Hilfsbereitschaft
    •         Bescheidenheit
    •         Kameradschaft
    •         Rücksicht
    •         Geduld
    •         Loyalität
    •         Zurückhaltung
    •         Benehmen

    genau unter die Lupe, stellt anhand vieler Beispiele, Studien sowie Umfragen seine Meinung dar und uns einen Spiegel vor Augen.

    Anhand des Titels erwartete ich etwas Humoristisches.
    Doch Humor, in welcher Art auch immer, sucht man vergebens.

    So war ich– mit vielen Widerworten zu seinen Thesen – schnell gewillt dieses Buch dem Staub des Regales preiszugeben. Doch je tiefer ich eindrang, je weiter ich Seite für Seite sowie Kapitel für Kapitel weiter las, musste ich ihm mehr und mehr recht geben. Viele der Eigenschaften, die ein soziales Miteinander ausmachen sind verloren gegangen. Und schlimmer noch, sie werden bewusst vertrieben, aberzogen, verlacht und verpönt.

    Andreas Hock beginnt sein Buch mit der Geschichte des heutigen Knigge und dem, was Adolph Freiherr von Knigge an sich publizierte. Schon hier dürfte sich der eine oder andere wundern.

    Mich irritierte Anfangs der Vergleich unseres Alltags mit der Generation seiner Großeltern. Begonnen beim Respekt, der sich heute sehr in Grenzen hält, klagt er die gegenwärtigen Generationen an. Respekt vor Amtsträgern, Respekt vor Polizei und Lehrern? Fehlanzeige. Auch wenn er den Nagel auf den Kopf schlägt, sollten wir nicht dem nachgehen, woher das kommt? Ist wirklich die antiautoritäre Erziehung schuld daran? Wo wird denn begonnen, die Autorität zu untergraben und wie? Schauen wir doch einmal in die Medien. Dabei meine ich nicht die sozialen Netzwerke. Was wird uns von Amts- und Würdenträger gezeigt und berichtet? Was wird über Lehrer gezeigt und berichtet? Was wird über …? Als Journalist sollte er sich auch dieses genauer betrachten.

    Hock klagt an, dass viele alte Menschen sich allen entfremden sowie in tiefer Einsamkeit untergehen und sterben.
    Selbst die, die Familie haben, schieben diese in Altenheime ab, wo sie allein dahinsiechen. Doch er fragt nicht, ob es anders überhaupt machbar ist. Familien, in denen beide Elternteile arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern, können in einem Leben mit 24 Stunden pro Tag nicht noch Kraft und Zeit für die Pflege aufbringen. Diesem sollte der Autor einmal objektiv nachgehen.

    Hock klagt an, den Mangel an Zivilcourage.

    Schaut er auch, warum dies so ist? Leider nicht. Er vergleicht nur wie es war und wie es heute ist. Sicher mit recht, doch die Frage nach dem Warum und dem Weshalb erfolgt nicht.

    Genau so ist es bei der Bescheidenheit.

    In jeder Werbung wird den Menschen gezeigt, was man so haben muss, wie man sich darzustellen hat…
    Wo soll denn Bescheidenheit herkommen, wenn schon in der Grundschule Kinder gemobbt werden, weil sie keine Markenkleidung besitzen?

    Wo soll Bescheidenheit herkommen, wenn man zu einem Geschäftstermin mit einem Fiat kommt, der entsprechende Partner einen begrüßt und sich dann schnell verabschiedet. Wochen später, wenn man einen großen Mercedes -Benz fährt, plötzlich auf einen zukommt?

    All das saugen unsere Kinder mit der Muttermilch auf. Sie sehen wie Lehrer Lieblingskinder haben, wie Eltern alles gegen Lehrer durchsetzen. Was ist noch richtig, was ist falsch?

    In Stellenanzeigen oder Ausbildungsanzeigen werden junge Leute gesucht, die komplett ausgebildet sind und am Besten noch große Berufserfahrung besitzen. Schon Verkäufer werden heute mit Realschulabschluss oder besser Abitur gesucht. Wer sucht noch jemanden, der seinen Beruf mit Liebe macht?

    Und so klagt er an und klagt an. Klagt Hock an?

    Andreas Hock schreibt: „Es ist ein Spiegelbild unserer Zeit, dass wir, die wir selbst immer häufiger die nötige Aufrichtigkeit vermissen lassen, von Protagonisten regiert werden, denen wir ebenfalls nicht mehr recht glauben wollen.“

    Und ich muss dem Autor recht  geben,

    auch wenn es immer wieder schmerzt, in den Spiegel zu sehen, wir sind auf dem Weg eine narzisstische Gesellschaft zu werden. Eine EGO-Gesellschaft sind wir bereits.

    Fast. Denn es gibt noch ein paar Lichtblicke,

    einige Generationen – ich denke da an die 1994 - 1996 Jahrgänge – sind gerade diesbezüglich auf einem guten Weg. Sie suchen und nutzen die alten Werte.

    Wir selbst haben es in der Hand. Wir selbst müssen entscheiden: Wo wollen wir leben? Wir selbst haben es in der Hand: In welche Gesellschaft wollen wir leben?
    Es liegt alleinig an uns!

    Der Autor beendet das Buch mit einem Quiz. Man kann meinen, es ist die Frage: Hat der Leser ihm die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, also den nötigen Respekt gezollt? Oder hat er alles nur oberflächlich überflogen?

    Fazit:
     Alles in allem lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Lohnt es sich, Fragen zu stellen. Lohnt es sich, Gedanken zu machen.




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    Cover des Buches Kunden lesen (ISBN: 9783864142925)

    Bewertung zu "Kunden lesen" von Wiebke Lüth

    Kunden lesen
    aha2001vor 7 Jahren
    Ein Muss für gute Verkäufer!

    Wiebke Lüth lebt in Oberbayern und arbeitet als NLP-Expertin. Sie ist Inhaberin der Firma mutario, Training & Coaching sowie Geschäftsführerin der fresh-academy GmbH. Sie unterrichtet Trainer. Sie begleitet und motiviert Menschen neue Wege einzuschlagen, ihr Potenzial maximal zu entfalten.
    Wiebke Lüth ist NLP Master-Trainerin der Society of NLP, Bestseller-Autorin und Meister-Fechterin. Lüth gehörte zu den 100 besten Degenfechterinnen der Welt und hat zahlreiche Siege sowohl in Deutschland, als auch international errungen. Ihre Begeisterung für Face-Communication spiegelt sich in diesem Werk wieder. Mit ihrem Buch richtet sie sich an Verkäufer, aber auch an die, die ihr Gegenüber besser und bewusster schätzen und einschätzen wollen.

    In „Kunden lesen“ beschreibt Wiebke Lüth, wie man an den Gesichtszügen den Charakter und die Denkweise eines Menschen erkennen kann. Man erkennt somit an Hand der Gesichtsstruktur (Anordnung der Augen, Ausbildung der Nase, Prägung der Lippen) sich selbst und/oder sein Gegenüber und kann sich bzw. sein Gegenüber so anzunehmen. Mit ihrer Arbeit möchte Wiebke Lüth erreichen, „dass Menschen mit sich selbst und anderen liebevoller umgehen.“
    Ihre Intension ist ein Buch mit Alltagstauglichkeit, keine Faktensammlung für Theoretiker, sondern ein Werkzeug mit konkretem Nutzen zu schaffen.
    Lüth startet mit einem Stück Alltag, den fast jeder schon einmal erlebt hat. Die Liebe zum Detail und genaue Beschreibungen führen direkt in einen Abenteuerroman hinein.
    Nein, nicht um die Mimik geht es bei Face-Communication, sondern um bestimmte, unveränderbare (es sei denn durch plastische Chirurgie) und klar hervortretende Gesichtsmerkmale. Das erste beschriebene Merkmal ist das Augenbrauenpaar. Sitzt dieses hoch oder tief über dem Auge, so haben sie entweder einen Kumpeltyp oder einen Beobachter vor sich.
    Für jedes Merkmal benennt Wiebke Lüth einen Typ und gibt sowohl eine Einschätzung und einen 3-Sekunden-Scan an die Hand, als auch eine Handlungsempfehlung. Diese Handlungsempfehlung ist immer ausgerichtet auf die Art und Weise der Kommunikation, das Beste für den Kunden zu schaffen.
    Natürlich sind Gesichtsmerkmale nicht immer eindeutig und klar bestimmbar und oft sind es auch deren Mischungen, die den Typen ausmacht. Diese Typenbeschreibung dient nicht der Stigmatisierung, sondern hilft auf dem Weg zu einer gesunden und freundlichen Kommunikation.

    Welcher Verkäufer kennt dies nicht, er bemüht sich sehr um den Kunden, er erklärt, berichtet, führt vor und bringt Argument für Argument. Am Ende aber kauft der Kunde nicht, sondern er geht mit der Bemerkung:“Ich muss mir das noch mal überlegen.“
    Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht? Ich hab doch alles gegeben.
    So oder so ähnlich könnte dann die Reaktion aussehen. Es kommt immer wieder vor, das ein Verkäufer seinen Kunden falsch einschätzt und entsprechend nicht optimal bedienen kann, obwohl er für diesen genau die richtige Lösung anbietet.

    Ich sehe es in deinem Gesicht!
    Spätestens nach „Lie to me“ wissen wir alle: Unsere Gesichter sprechen Bände.
    Lüth geht noch einen Schritt weiter. Sie ist der Überzeugung, das bereits die Gesichtszüge tiefen Bezug auf unsere Persönlichkeit zeigen. Anhand der Augenbrauen und -lieder, der Nasenwurzel und -flügel, der Lippen oder der Kopfform können wir erkennen, wie wir auf den Menschen am besten reagieren können. Haben wir eine Drama-Queen vor uns, so ist es günstig wir gehen auf ihre Emotionen ein, denn nichts ist wichtiger als ihr emotionales Wohlbefinden.
    Sehen wir uns einem Mutigem gegenüber, so ist es einfacher, wenn wir entsprechend selbstbewusst, freundlich, höflich und bestimmt in das Gespräch gehen. Ok – freundlich und höflich sollte ein Verkäufer immer sein, aber auch die Art und Weise kann direkt an den Kunden angepasst werden.
    Es ist faszinierend, wenn man sich die Merkmale genauer ansieht, vergleicht und erkennt, welche Muster sich ergeben.

    Wiebke Lüth schreibt leicht verständlich und mit viel Charme. Sie vermittelt ihr Wissen mit Spaß und macht neugierig auf die Menschen. Jedes Beispiel ist leicht nachvollziehbar und mit eigenen Erfahrungen zu verknüpfen.

    Meine Empfehlung:
    Nimm Dir ein Bild von Dir und erkunde anhand der Beschreibungen im Buch, welche Stärken Dir innewohnen. Einfach genial!

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    Cover des Buches Sabine Asgodom - So coache ich (ISBN: 9783466309351)

    Bewertung zu "Sabine Asgodom - So coache ich" von Sabine Asgodom

    Sabine Asgodom - So coache ich
    aha2001vor 7 Jahren
    So coache ich

    25 überraschende Impulse, mit denen Sie erfolgreicher werden

    Sabine Asgodom
    Kösel Verlag

    Sabine Asgodom ist heute eine der bekanntesten Coaches in Deutschland und arbeitet auch als Management-Trainerin, Journalistin, Moderatorin, Speakerin und Autorin.
    Als ausgebildete Journalistin schrieb sie lange für die Tageszeitung „tz“, die Zeitschrift „Eltern“ und das Magazin „Cosmopolitan“. 1999 gründete sie eine eigene PR Firma - Asgodom live. Training.Coaching.Potenzialentwicklung- in München.
    Mehrere Auszeichnungen umrahmen ihr Leben, wie zum Beispiel der „Teaching Award in Gold“, der „Conga Award“ oder der „Certified Speaking Professional“.
    Sie schrieb unzählige Bücher. Bücher die Wege im Leben beschreiben, Möglichkeiten aufzeigen, Ideen mitteilen und Mut machen. Ihr Leben spiegelt sich in Ihrer Arbeit wieder. Positiv, lebendig, humorvoll und voller Begeisterung. So zeigt sie sich ihrem Publikum. So coacht sie. So schreibt sie.

    In vielen Köpfen steht Coaching als Inbegriff für einen längeren Prozess, für Begleitung und Hilfe. Warum aber unbedingt für einen längeren Prozess? Menschen, die sich Hilfe holen, so meint Asgodom zu Recht, haben bereits ein Ziel in sich, nur noch nicht vor Augen. Oft ist es nur noch ein kleiner Anstoß, den sie benötigen. Wäre da ein langer Prozess nicht eher kontraproduktiv, eher verwirrend?
    Ein Coach muss einfach die richtigen Fragen stellen – so meint man. Einfach?
    Sabine Asgodom fragt nach konkreten Zielen und Wünschen. Sie kreist die Lösung regelrecht ein. Nur wenn es konkret benannt werden kann, ist ein ergebnisorientiertes Coaching möglich. Dies macht sie in verschiedenen Beispielen deutlich.
    Das Buch startet mit den Ausführungen über das Coaching selbst: Was ist Coaching, Wie geht es und wie ist sie selbst zum Coach geworden. Sie erläutert ihr Vorgehen beim Coaching. Schritt für Schritt - nachvollziehbar.
    „Nicht den ersten Blick werten“, „Achtsam zuhören“ oder „Stringent auf die Stärken achten“ gehören zu den Acht Prinzipien des Coachens, ebenso wie zu einer positiven Kommunikation. Das Wichtigste dabei: sich selbst zurücknehmen. Die Autorin kennt die Fallstricke und die Schwierigkeiten auf diesem Weg. Die Ausführungen von Asgodom sind neben aller Klarheit auch mitfühlend und voller Leichtigkeit. Diese Art zu schreiben erleichtert sowohl das Lesen, als auch das Lernen. Ihr Humor ist zielführend. Sich selbst zu erkennen ist ein Schritt auf dem Weg zum Coach oder beim Öffnen neuer Türen, beim Erkennen eigener Kräfte für die eigene Ziele.
    Die von ihr entwickelten LOKC-Strategien (Lösungsorientiertes Kurzcoaching) sind ein Handwerkzeug zum Selbstcoaching und eine individuelle Anleitung für Coaches in ihre Praxis.
    Die nachfolgenden Coaching-Impulse verdeutlichen ausgeklügelte Vorgehensweisen, um Klarheit über Wege, Ziele und Wünsche zu bekommen. Diese werden detailliert erläutert, so dass diese jeder für sich nutzen kann. Die Impulse sind sehr wertvoll und lassen einen tiefen Blick auf das eigene Auftreten und Leben zu.
    Da ist zum Beispiel die Stärkenanalyse. Die eigenen Ressourcen erkennen, gibt Kraft und Schwung für das was vor einem liegt.
    Der Ich-bin-doch-nicht-blöd-Ausweg ist wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden, um sich selbst aus der Falle der Selbstbeschimpfung zu holen. Denn wir selbst sind unseren schlimmsten Feinde.

    Führungskräften hat die Autorin ein extra Kapitel gewidmet. Führungskräfte sind nicht mehr nur Vorgesetzte die einem sagen wo es lang geht und der Mitarbeiter folgt der Ansage. Da sind sich inzwischen alle einig, eine Führungskraft muss mehr können. Gerade im Bereich Motivation, Kommunikation und Teammanagement sind Kompetenzen gefragt. Asgodom rät zur Menschlichkeit, denn Mitarbeiter sind Menschen die Ehrlichkeit, Vertrauen oder auch Wertschätzung spüren. Die Autorin zeigt wie es gehen kann, wie auf professioneller Ebene starke funktionierende Beziehungen aufgebaut und aufrecht erhalten können.

    Sabine Asgodom zeigt durch ihre Arbeit, das Coaching zu konkreten Lösungen führt und das in kurzer Zeit. Ein Buch, was zum arbeiten anregt und den nötigen Elan schafft. Einfach gut.

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    Cover des Buches Ich bleib so scheiße, wie ich bin (ISBN: 9783492959148)

    Bewertung zu "Ich bleib so scheiße, wie ich bin" von Rebecca Niazi-Shahabi

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin
    aha2001vor 7 Jahren
    Ich bleib so scheiße wie ich bin

    Rebecca Niazi-Shahabi
    PIPER Verlag

    Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Dort hält die Autorin Seminare zum Thema Charisma und arbeitet als Journalistin sowie Werbetexterin. Das ist der Satz, der überall zu finden ist. In ihrem Buch erfährt man, dass sie ihr Psychologiestudium selbst finanzieren musste und das sie Seminare für literarisches/kreatives Schreiben gibt. 


    Rebecca Nizazi-Shahabi benennt das Thema Selbstverbesserung / Weiterentwicklung zu ihrem persönlichem Widersacher. Gezielt geht sie gegen alle Ratgeber vor und zeigt mit Zitaten, die die Kapitel einleiten, den Weg zu neuer Klarheit, Leichtigkeit und dem Leben im Allgemeinen.
    Es geht um Glaubwürdigkeit – warum den 1000sten Ratgeber noch lesen, wenn die vorherigen 999 schon nicht geholfen haben? Warum mich ändern wollen, wenn ich damit nicht wirklich glücklicher werde und eher das Gegenteil der Fall ist? Das Beste ist, so zu sein und sich so zu geben, wie man eben ist. Nichts tun, nichts ändern, nichts bewirken – einfach nur da.
    Am Ende jeden Kapitels kann man, für den eigenen Ausblick in das zukünftige Leben und für empfohlene Handlungsweisen einige Fragen beantworten.


    Zugegeben, ich bin zu diesem Buch gekommen, wie das Kind zum Bade. Auch nach der Lektüre bin ich mir sicher – ich gehöre nicht zur gewünschten Zielgruppe der Autorin.
    Ausgewählt wurde es von einer jungen Frau anhand der Farbe, des reißerischen Titels, des Aufklebers „Bestseller“ und auch durch den iranisch-israelischen Namen der Autorin.
    Der Klapptext las sich gut. Viele begeisterte Kritiken tingeln durch das Netz, also landete das Buch auf meinem „Lesetisch“.
    Ironie, Sarkasmus oder Ernst? Bis heute zweifle ich noch an meinem Empfinden beim Lesen. Was will uns die Autorin damit auf den Weg geben?
    „‘Ich bleibe so scheiße, wie ich bin‘ ist der amüsante Befreiungsschlag zum Mehr –Wollen, Mehr-Erreichen und Mehr-Sein.“ OK – Humor ist so eine Sache und vielleicht ist es eben nicht meiner. Vielleicht sehe ich es auch nur zu verbissen?


    Auffallend ist in diesem Buch eine allgemeine Pauschalisierung und schlechte Recherche der aufgeführten Fakten. Zum Beispiel gliedert sich das Christentum in die römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen, die protestantischen und die anglikanischen Kirchen. Warum sind nun die Protestanten schuld an unserem heutigen Streben nach Verbesserung? Gerade Protestanten legen vor Gott nicht Rechenschaft über das im Leben Erreichte sondern über das Leben und Handeln im Sinne der Menschlichkeit ab. Dies gibt es auch in anderen Religionen und hat nichts mit dem menschlichen Drill zu tun, den die Autorin beschreibt.
    Hier werden Ausreden mit Ausreden bekämpft. Ironie? Zynismus? Fest steht, annehmen kann ich das hier Hinterlassene nicht.

    Doch dazwischen sind immer wieder ernsthafte und tolle Gedanken. So meint sie zum Beispiel: „Ich weigere mich aber zu glauben, dass etwas Gutes dabei herauskommt, wenn man einer Tätigkeit nachgeht, die einen unglücklich macht.“

    Große Menschen zeigen es, wenn man seine Tätigkeit liebt, sie engagiert betreibt, dann wird man damit auch erfolgreich. Wobei „erfolgreich“ vom eigenen Blickwinkel zu sehen ist. Nicht für jeden ist Erfolg gleich zu setzen mit Geld oder berühmt zu sein.
    Immer wieder blitzen helle Gedanken im trüben Text auf. Leider werden diese nicht verfolgt und von den folgenden unbedeutenden Aussagen schnell wieder verschüttet.


    Sind die existierenden Ratgeber unbefriedigend, muss der Antiratgeber her. Wir sind gegen alles, was schon einmal gesagt, geschrieben, gezeigt oder publiziert wurde. Auffallen und provozieren, der richtige Weg bemerkt und/oder berühmt zu werden?
    Wenn Selbstverbesserung / Weiterentwicklung nicht möglich ist, warum gibt Rebecca Niazi-Shahabi dann überhaupt Seminare zum Charisma? Wer geht zu einem Seminar, wo die Trainerin nicht an das Ergebnis glaubt? Schließlich geht es hierbei doch auch um Veränderung und Verbesserung.
    Wenn es nach der Autorin geht, kann man sich eigentlich nur erschießen, denn alles, was kommt, ist schlecht für mich oder aber ich geh an Langerweile ein. Es gibt einfach keine Hoffnung. Das richtige Buch für Selbstmörder. Es liefert massig Argumente, um dem Leben schnell ein Ende zu setzen. Doch wie passt dies, mit dem extremen Wunsch der Autorin immer im Mittelpunkt zu stehen, zusammen? Ist dieses Buch für sie selbst eine Art „Schreiben als Therapie“?

    Irritiert haben mich die Fragen von Rebecca Niazi-Shahabi am Ende der Kapitel. Als ausgebildete Journalistin sollte sie die Regeln kennen. Doch viele der Fragen sind suggestiv und vor allem sind es Doppelfragen. Auch sind sie keinesfalls selbst erläuternd. Was soll das Ergebnis des Ganzen sein? Sag ich ja und strenge mich weiter an, oder bin ich ein Lama? Übrigens:
    „Lamas und Alpakas sind erstaunlich wachsame und neugierige Tiere. Sie sind sehr an ihrer Umwelt interessiert, nehmen jede kleine Veränderung wahr. Ihr Sozialverhalten ist sehr ausgeprägt.“
    http://www.begegnung-mit-tieren.de/lama-alpaka-charakter.php

    Niazi-Shahabi benennt die vielen Fernsehshows, wie zum Beispiel DSDS, in denen jungen Menschen ohne eigene Leistung zu erbringen, viel Geld verdienen wollen. Verdienen ist doch hier das Hauptwort!?
    Auch beschreibt sie beide Seiten des „berühmt“ Seins. Ja, wo Licht ist, ist auch Schatten und je heller es scheint, um so mehr Schatten gibt es. Doch will man die Sonnenseiten des Lebens, muss man die Schattenseiten akzeptieren. Wer macht sich von den Jugendlichen darüber eigentlich Gedanken? Wer zeigt ihnen, worauf sie sich einlassen, was auf sie zukommt? Vor allem aber, welche Rolle spielen gerade dabei die Medien?


    Nachdem ich mich im wahrsten Worte durch das Buch quälte, kam doch noch ein Lichtblick. Für mich das wichtigste und auch ernsthafteste Kapitel des Buches ist das Letzte.
    Gesellschaftskritisch benennt die Autorin zum Beispiel den Missstand zwischen Erwartungen und möglichen Leistungen von Angestellten. Die Anforderungen, die heute an Arbeitnehmer gestellt werden, sind überzogen und doch versuchen viele Menschen, diese zu erfüllen.
    Das Ergebnis: Kollektives Burn-out.
    Dieses Thema wäre es wert, genauer untersucht zu werden. Also Rebecca Niazi-Shahabi – ran an die Recherche.

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    Cover des Buches "Das hat mir geholfen!" - Schwermetallentgiftung: als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen (ISBN: B00BPD9L5Q)

    Bewertung zu ""Das hat mir geholfen!" - Schwermetallentgiftung: als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen" von Peter Jennrich

    "Das hat mir geholfen!" - Schwermetallentgiftung: als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen
    aha2001vor 8 Jahren
    Rezension zu ""Das hat mir geholfen!" - Schwermetallentgiftung: als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen" von Peter Jennrich

    Peter Jennrich ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur. Sein Interesse gilt den chronischen Erkrankungen. Beobachtungen und Forschungen über viele Jahre hinweg bestätigen seine Aussage:

    „Wer beginnt, nach den materiellen Ursachen für chronische Krankheiten zu suchen, der wird früher oder später auf das Thema Schwermetalle stoßen.“

    Jennrich zeigt in seinem Buch, dass die Schulmedizin die Ignoranz zur Schwermetallvergiftung des menschlichen Körpers überwinden muss. Schwermetalle werden hauptsächlich mit der Zahnmedizin in Verbindung gebracht, ist jedoch nur ein Bruchteil der Umwelteinflüsse auf den Menschen. Bereits, wenn sie Medikamente nehmen, werden sie nicht umhin kommen Schwermetalle ihrem Körper zuzuführen. Denn die Tabletten enthalten zum Beispiel Großteiles Titan. Der Körper deponiert die Stoffe im Körper. Nur ein ganz geringer Teil wird wieder ausgeschieden. So kommt es nach und nach zu einer Anreicherung, die in ihrer Gesamtheit ganz unbemerkt, zu einer Vergiftung führt.

    Hunderttausend Studien gibt es bereits in den medizinischen Datenbanken, die aufzeigen, welche Auswirkungen Schwermetalle psychisch und physisch auf unseren Körper haben. Zivilisationskrankheiten verlaufen meist chronisch und sind auf dem Vormarsch. Man bedenke nur die Themen Demenz, Schlaganfall und auch Krebs. Schwermetalle lösen chronische Entzündungen aus, verstärken bereits bestehende und behindern eine Heilung. Jedoch kann man Schwermetalle isoliert betrachten. Daher wahrscheinlich auch die Ablehnung der Schulmedizin begründet.

    Interview mit Betroffenen

    Der Autor führt anhand konkreter Beispiele die Wirkung von Schwermetallvergiftungen bei verschieden Krankheiten an. Betroffene berichten. In einem Interview, geführt von einem unabhängigen Journalisten, wird der Krankheitsverlauf und die folgende Änderung nach der Schwermetallausleitung im Zusammenhang mit einer Mineralienaufbaukur beschrieben. Diese Beispiele zeigen deutlich, was Schwermetallvergiftungen auslösen.

    Die alternativmedizinische Schwermetallausleitung wird jedoch von der wissenschaftlichen Medizin abgelehnt. Wie so oft eine alternative Methode abgelehnt wird.

    „Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen, wie SBS, MCS, EMS TE, FMS, CFS, werden oft von ihren Ärzten nicht ernst genommen, weil für diese Krankheiten ein Informationsdefizit besteht.“ http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf

    Wollen wir nicht nur länger leben, sondern auch noch gesund sein?
    Dann kommen wir an dem Thema Umweltverschmutzung und Schwermetallvergiftung nicht vorbei.

    Peter Jennrich zeigt deutlich, dass wir unsere Lebensweise dringend überdenken müssen. Nicht nur in Heilung von Krankheiten liegt der Schwerpunkt, sondern auch im Umgang mit unserer Umwelt.

    Das Buch ist gerade für Laien verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Anhand der angegebenen Quellen kann man sich intensiver mit dem Thema befassen.

    Jennricht gelingt es aufzurütteln, zu sensibilisieren und klärt auf. Man kann nur hoffen, dass sich gerade auch Schulmediziner stärker mit dem Thema Schwermetallvergiftung befassen.

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