anja_bauer

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    Cover des Buches Was man so alles tut kurz vor dem Weltuntergang9783944936543

    Bewertung zu "Was man so alles tut kurz vor dem Weltuntergang" von Arno Wilhelm

    Was man so alles tut kurz vor dem Weltuntergang
    anja_bauervor einem Jahr
    Kurzmeinung: ein unterhaltsames Buch über die letzten Tage der Welt
    Weltuntergang?

    Ich glaub, die Vorstellung, was man täte, ginge die Welt bald unter, hat jeder schon mal gehabt. Nun hat der Autor Arno Wilhelm sich das seine Protagonisten überlegen lassen.

    In dem Buch „Was man alles tut, kurz vor dem Weltuntergang“ stehen 7 Leute vor dieser Überlegung. Denn in 7 tagen soll die Welt untergehen.

    Das Buch beginnt mit einer Ankündigung, dass eben in 7 Tagen die Welt untergeht. Die 7 Protagonisten Thomas, seine Freundin Julia, Jenny, Ron, Manfred, Achim und Jack müssen sich damit auseinandersetzten. Aber was tut man so kurz vor dem Aus? Beginnt man eine neue Liebe oder gar einen Mord? Hält man sein jetziges Leben aufrecht mit allen Regeln und Vorschriften, so wie Manfred?

    Und schon geht es los – los mit den Ereignissen, die oftmals total ungeplant sind. Und wie es im richtigen Leben halt so ist: erstens kommt es anders, zweitens wie man denkt…

    Arno Wilhelm lässt in seinen Roman „Was man alles tut, kurz vor dem Weltuntergang“ hinter der Fassade der einzelnen Protagonisten schauen. Er stellt die Personen vor mit all ihren Gefühlen, Emotionen und eigenen Persönlichkeit.

    Alle erleben diese 7 tage anders und doch irgendwie gemeinsam, Denn man berentet sich mehr oder weniger.

    Gespickt mit Humor, Sarkasmus aber auch Zynismus und gewisse Traurigkeit macht dieses Buch lesenswert. Es ist wie aus dem Leben gegriffen, wenn eine Katastrophe bevorsteht.

    Unterteil ist dieses Weltuntergangsbuch in einzelne Kapitel aus der Sicht ein jeden Protagonisten. Jeder kommt hier abwechseln zu Wort.

    Am Ende kommen noch ein zwei Personen hinzu, dazu noch Gott.

    Und da bin ich schon. Am Ende der Geschichte. Ich gesteh, dieses hat mir nicht ganz so zugesagt. Hier ist der Esprit ein wenig verloren gegangen und teilweise war es für mich schon ein wenig verwirrend zu lesen. Z. B. Da ist einer erst im Himmel, dann auf einmal in Frankfurt….

    Aber im Ganzen ist das Buch „Was man alles so tut, kurz vor dem Weltuntergang“ von Arno Wilhelm ein unterhaltsames Buch. Der Schreibstil ist flüssig ohne Wirrungen und Haken. Die Protagonisten sind gut dargestellt und man kann sich ihn ihnen reinversetzten. Auch die beschriebenen Orte und das Geschehen.

    Das Cover passt dazu, eine Person in der Dämmerung, die sich frei fühlt.

    Somit klare Leseempfehlung für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

    Ach übrigens, beim Stöbern auf der Homepage von Arno Wilhelm bin ich auf das Buch "Jack Rodman (die ganze Wahrheit) gestoßen. Der kommt hier im Weltuntergangsbuch auch vor :-)


     

     

     

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    Cover des Buches In eigener Sache9783926710338

    Bewertung zu "In eigener Sache" von Erich H. Franke

    In eigener Sache
    anja_bauervor einem Jahr
    wer spielt da alles mit?

    Karen C. Mulladon ist ehemalige Kriminalermittlerin aber nun eine Agentin im amerikanischen Nachrichtendienst. Aus heiterem Himmel bekommt sie die Nachricht von einem Mordanschlag ihres Onkel Joshua. Viel Kontakt hat sie nicht gehabt mit ihm, trotzdem trifft es sie schwer. Sie beginnt zu ermitteln und findet heraus, dass ihr Onkel früher einmal in den Waffen und Drogenhandel tätig war. -Doch bei ihren Ermittlungen gerät Karen tiefer in Gefahr als sie denkt. Was ist da lost auf der politischen Ebene?
    „In eigener Sache“ von Erich H. Franke geht es um Großes. Begonnen hat alles mit Waffenschmuggel das aber hin zum Drogenhandel tendierte. Und das bis in die höchsten Kreise. Irgendwie hat jeder hier so ein wenig Dreck am Stecken. Karen und ihre freunde und ehemaligen Kollegen wollen dahinter schauen und stechen in ein Wespennest. Dabei gerät nicht nur Karen in Gefahr, sondern auch andere. Und wem kann an eigentlich noch trauen?
    Der Krimi ist hochbrisant. Und auch politisch. Aber auch interessant. Man gerät mittenrein in die explosive Ermittlungsarbeit von Karen und ihr Team. Dabei ist hier eine gute Recherche gemacht worden. Lange weiß, an nicht, wer hier nun der Gute und wer der Böse ist. Oder wer wem den nun ankreiden möchte. Jeder ist hier auf eine Art für sich und och gibt es Gemeinsamkeiten.
    Trotzdem habe ich mich mit der Materie und den Situationen ein wenig schwergetan, weil eben auch viel Politik und Co dabei ist. Aber dem Gesamtbild des Krimis macht dieses kein Abbruch, das ist nur eine persönliche Meinung. Ich jedenfalls musste mich ein wenig konzentrieren beim Lesen, da verschieden Orte – mal Deutschland, mal Amerika usw. eine Rolle hier spielten.
    Die Mitwirkenden sind alle für sich menschlich rübergekommen und gut beschrieben. Mit Gefühlen, allen Sorgen und all dem.
    Hannah war mir nicht ganz so sympathisch, aber nicht jeden kann man mögen 😊
    In dem Krimi „In eigener Sache“ kommt zwar nicht wirklich Spannung auf, aber trotzdem hat es einen guten Lesefluß und man möchte wissen, wie es weitergeht und kann daher nicht aufhören zu lesen.
    Die Erzählperspektiven sind verschieden, aber Hauptsicht bleibt die von Karen.
    Das Cover hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert zu den beiden ersten teilen von Karens Jobs. Drogenkristalle auf einen Tisch – so deute ich dieses Cover.
    Fazit: Für mich schon ein interessanter Krimi, den ich gerne gelesen habe. Wer politische oder ähnliche Krimis mag, der wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Mir hat er diesmal auch gefallen.

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    Cover des Buches Gäste in meinem Garten9783956142970

    Bewertung zu "Gäste in meinem Garten" von Susanne Wiborg

    Gäste in meinem Garten
    anja_bauervor einem Jahr
    gelungenes neues Buch!

    Susanne Wiborg ist Hühnerhalterin und Hobbygärtnerin. Und das schon seit langen Jahren. Doch dieses Mal kommen neue Bewohner hinzu - ein Bienenvoll, das ein bekannter Imker dort platziert. Anfangs skeptisch, dann aber immer mehr interessiert macht die Autorin ihre Erfahrung mit Regina 69 und ihrem Volk. Und freut sich alsbald auf den frischen Honig.

    Aber auch schwierige Fragen sind zu klären. Z. B. welches Rot passt zu der Rose Tuscany mit ihrem tiefen Dunkelrot? Susanne Wiborg aber erfreut sich meistens über ihren Garten und ihre Hühner und den Besuchern in Form von Amsel,  Star und Co. Und mit dem Buch lässt sie uns teilhaben an der Freude.

    Ich liebe diese Bücher von der Autorin und deren Hühner. Frisch und spritzig erzählt Susanne Wiborg von ihren Gartenjahr und den Erlebnissen mit den ganzen Tieren - einschließlich Terrier Erbse. Es ist ein Gartenjahr von dem ersten Grün an bis hin zur ersten Schneeflocke im Winter. Sie erzählt von Freunden, aber auch Schwierigkeiten in solch ein Gartenjahr, von Erfolgen und Misserfolgen. Von Freude, aber auch von Trauer.

    Gerade ein Kapitel hab ich echt schlucken müssen: Der lange Abschied".  Da hatte ich echt einen Klos im Hals.

    Ansonsten freue ich mich immer über die Erzählungen der Hühnerhalterin und erkenne meine Hühner oft wieder. Aber auch freue ich mich darüber, das Die Hobbygärtnerin mich mitnimmt in das Gartenjahr. Und ich gestehe, ich schaue oft nach im Internet, von welcher Pflanze gerade die Rede ist. 

    Das kleine Buch "Gäste in meinen Garten" ist ein unterhaltsames, lustiges Buch, aber auch wahrgetreu. Schon allein die Umschlaggestaltung spricht einen an. Und gespickt ist dieses kleine Büchlein mit zahlreichen Illustrationen.

    ich jedenfalls bin ein großer Fan von Susanne Wiborg und ihren Büchern. Und kann sie jeden Gartenliebhaber oder Hühnerliebhaber nur bestens empfehlen.


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    Cover des Buches Gedankenblitze9783926710413

    Bewertung zu "Gedankenblitze" von Erich H. Franke

    Gedankenblitze
    anja_bauervor einem Jahr
    Geheimnis der Nazi Zeit ?

    Günther Mittenwald verhindert die Entführung der Sarah Stern. Aber ganz unglimpflich geht dieses nicht ab und ehe er sic versieht, befindet er sich in eine Gefährliche Situation. Er beginnt in dem Alptraum, den er erlebt zu forschen und entdeckt, das Sahra und ihr Vater in ein Geheimnis der Nazi Zeit verstrickt sind.

    In der zweiten Geschichte begegnet uns wieder Sarah und Günther. Diesmal geht es um eine Verschwörung, worauf die beiden und ihre Freunde treffen.   Eine skrupellose Organisation versucht, das Rad der Geschieht zurückzudrehen. Und schon beginnt der Wettlauf des Geheimnisses
    Erich H. Franke hat in den beiden Geschichten eine Story aufgebaut, die zwar ein Krimi ist, aber auch etwas Mystisches hat. Der erste Teil beginnt mit der Entführung von Sarah. Günther kann sie zwar retten, aber gerät dabei in Schwierigkeiten und fällt ins Koma. Dabei beobachtet sich Günther selber. Die mitwirkenden sind recht gut beschrieben und auch die Situation. Allerdings hatte ich am Anfang ein wenig Probleme in die Story einzufinden. Doch umso mehr ich gelesen habe, umso besser kam ich klar.
    Die zweite Geschichte „Wiedergeburt“ hat mich nicht ganz so mitgerissen. Aber trotzdem ist diese gut. Mir begegneten bekannte Gesichter und auch neue.
    Durch die Erzählweise hat man wie gesagt am Anfang ein wenig Probleme. So ging es wenigstens mir, vielleicht weil ich diese Art von Krimis nicht so gewohnt bin. Es ist schon ein wenig abgedreht :-) Aber dann konnte ich mich gut hineinversetzen.
    Das Cover konnte ich auch nicht ganz so einfügen. Es zeigt ein Dachgeschoss oder einen alten Keller, ist in Grautönen gehalten und eigentlich recht interessant. Aber wenn man das Buch liest, dann kann man sich vorstellen, dass dort die geheimen Treffen abgehalten werden, die Taten geplant werden und ja es passt, das Cover 😊
    Alles in allem ein guter Zwischendurch Krimi, wogegen man sich doch ein wenig konzentrieren muss, um da mitzukommen. Aber wer auf Krimis steht, die nicht ganz so einfach und durchschaubar sind, dem ist hiermit gut beraten

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    Cover des Buches Der Tag des Affen9783926710383

    Bewertung zu "Der Tag des Affen" von Erich H. Franke

    Der Tag des Affen
    anja_bauervor einem Jahr
    Krimi trifft auf Politik

    Militante Tierschützer haben einen Affen aus einem Institut in Linz gestohlen, ohne zu ahnen, dass sie den Tod mit sich führen. Denn das Tier trägt einen künstlich lebensgefährlichen Erreger mit sich. Dieser ist illegal von der USA nach Österreich gebracht worden.  Jetzt setzen der amerikanische Nachrichtendienst und die europäischen Behörden alles in Bewegung um den Affen wiederzufinden. Beauftragt ist damit Karen C. Mulladon. Aber nicht nur diese sind hinter dem Affen hinterher, nein auch eine internationale operierende Organisation. Gelingt es Karen den Affen als erstes zu bekommen?


    "Der Tag des Affen" von Erich H. Franke ist ein interessanter, aber auch „Politischer“ Krimi. Am Anfang fiebert man mit den Tierschützern beim Einbruch mit und dann geht es schon rasant los mit der Flucht. Man wird in die Geschichte hineingezogen und hofft, dass alles gut geht. Vor allem mit dem Affen hatte ich ein wenig Mitleid.
    Die Protagonisten sind recht gut dargestellt und natürlich. Nicht irgendwie verstellt oder gar unwirklich. Auch die Handlung ist gut beschrieben.
    Doch für mich persönlich gibt es einen Makel, ich mag nicht so gerne politische Krimis. Daher habe ich mich mit der Geschichte ein wenig schwergetan. Was aber nicht an den Autor liegt, keines Falls, nur an meinen Geschmack.
    Hier ist eigentlich alles stimmig, die Handlung, die Mitwirkenden und das ganze Konzept.
    Auch das Cover kann sich sehen lassen. Es zeigt zwei Affen auf einen Baum. Finde ich sehr passend.
    Wer also auf Politische bzw. wirtschaftliche Krimis steht, der ist hier völligste richtig und da kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. 

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    Cover des Buches #Messeblues9783845926827

    Bewertung zu "#Messeblues" von MeerlilaBlu

    #Messeblues
    anja_bauervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannend, witzig und unterhaltsam. Genau das richtige Buch für die Buchmesse in Frankfurt.
    ein Attentat auf der Frankfurter Buchmesse?

    De Frankfurter Buchmesse ist immer ein großes Ereignis. Auch diesmal für Jenna und ihre Familie, denn sie hat diesmal einen eigenen Stand mit ihren Büchern Rentner Herbert, die Spürnase ist allerdings das erste Mal auf einer Buchmesse. Und wieder darf der Hobbydetektiv, der schon auf einem Kreuzfahrtschiff seine Fähigkeiten als Ermittler unter Beweis gestellt hat, einer Verschwörung aufklären. Oder wie war das mit dem Ermitteln?

    Messeblues ist nun das 5 Buch von der Autorin MeerlilaBue. Diesmal nicht auf einem Kreuzfahrtschiff, sondern eben die Buchmesse in Frankfurt.

    In dem Krimi „#Messeblues“ geht es um Bücher 😊, aber auch um die Familie von Jenna, einer Detektivgeschichte, einem royalen Besuch. Und um ein drohendes Attentat.

    #Messeblues ist ein heiterer, aber auch spannender Krimi. Und gerade, weil er auf der Frankfurter Buchmesse spielt, ist er für mich interessant. Die Handlung ist gut dargestellt und jeder der auf der Buchmesse schon mal war, wird oft mit dem Kopf nicken und sich denken, ja so ist es. Die Darsteller sind für mich liebgewonnene Bekannte und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Der Schreibstil ist locker und eigentlich läuft man mit durch die Hallen der Messe.

    Das Buch ist in verschiedenen Sichtweisen gehalten, trotzdem kann man diese gut mitverfolgen. Die kurzen Kapitel lassen die Geschichte gut lesen.

    Ich finde der Krimi # Messeblues von MeerlilaBlue ist spannend, witzig und unterhaltsam. Eine gute Lektüre für zwischendurch und gerade für Buchmessen Liebhaber ein kleines Muss.

    Ich stell mir gerade vor, die nächste Frankfurter Buchmesse und alles wird dunkel…. Oh nein, zu viel verrate ich nicht, sonst spoilere ich und ihr müsst nicht selber lesen :-D

    Erschienen ist das Buch beim aavvaa Verlag und kann man im Jeden Buchhandel oder bei großen Online Buchmarkt kaufen. Es gibt diesen Krimi als Taschenbuch, großdruck Taschenbuch und als E-Book.

    Danke an MeerlilaBlue für das Rezensionsexemplar

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    Cover des Buches Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert9781980676287

    Bewertung zu "Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert" von Sabine Claudia

    Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert
    anja_bauervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hexen, Magie, was ist dran an dem "Mythos?
    Hexen, Magie, was ist dran an dem "Mythos?

     Witches Diary von Sabine Claudia - da dreht es sich um … Hexen. Was genau macht eine Hexe aus, wie wird man eine Hexe und gibt es überhaupt Hexen? Sind Hexen nicht grundsätzlich böse? All diese Fragen, da geht Sabine Claudia drauf ein.  In 21 Kapitel erklärt die Autorin was es mit Hexen und Hexentum auf sich hat. Der Schreibstil ist leicht und in Ich Form von einer Hexe geschrieben.  Am Ende kommt immer eine Anekdote aus der Praxis, um das gelesene bildlich zu machen. Das finde ich sehr interessant und lockert ein wenig das Sachliche auf. Viel kann ich bei dem 57 Seiten Büchlein nicht verraten. Nur das eben auch ein paar Fragen offenbleiben. Aber das ist schon okay, sonst würde es ja nicht Teil 1 heißen. Somit kann man sich auf weitere Teile freuen und noch mehr Einblick in das Leben und Wirken einer Hexe.

     

    Das Cover, ja auf eine Art interessant, aber auf der anderen Art fehlt mir etwas. Und da liegt mein Problem, ich kann es nicht genau sagen, was 😊. Mir gefällt die Schlichtheit des Covers uns die Farbgebung. Aber das Muster gefällt mir jetzt nicht so. Dem Inhalt tut aber dieses Cover keinen Abbruch.

    Ich persönlich fand Witches Diary: aus dem Hexennähkästchen schon sehr interessant, hätte mir aber vielleicht ein wenig mehr Tiefe in das Leben und Wirken einer Hexe gewünscht. Aber vielleicht hat gibt es das ja in Teil 2 oder 3.

    Jedenfalls kann ich dieses kleine bescheidene Büchlein jedem empfehlen, der gerne genaueres über das Hexen da sein und ein wenig über Magie wissen möchte.
    Und nach der Lektüre bin ich überzeugt, dass ich keine Hexe bin
    😊 Bzw. keine Hexenfähigkeiten besitze und diese lernen müsste. Das kann man nämlich auch, sagt die Autorin 😊.

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    Cover des Buches Das Dienstverhältnis9783745072792

    Bewertung zu "Das Dienstverhältnis" von Kim Rylee

    Das Dienstverhältnis
    anja_bauervor 2 Jahren
    Stalking kann jeden Treffen

    Mia ist beim Theater in Hamburg angestellt und tätigt dort die Büroarbeiten. Als sie eine Rose hinter ihren Scheibenwischer entdeckt, denkt sie erst an einen heimlichen Verehrer. Doch dann bleibt es nicht bei der Rose. Mia bekommt langsam Angst. Wer ist der heimliche Verehrer und was will der von ihr?

    Kim Rylee hat sich hier mit einem Thema beschäftigt, das jeden von uns betreffen kann: Stalking. Und Stalking ist nicht so harmlos wie es sich anhört. Immer wieder hört und sieht man im Fernsehen die schrecklichen Folgen von Stalking.

    Bei „Dem Dienstverhältnis“ geht es um so ein Stalking, welches sich steigert. Und die Kulisse des ganzen ist das Theater in Hamburg. Denn in einem Theater sind ja viele Individuen vertreten: Diven, Machos, angehende Künstler, aber auch Fans. Alles in allem ene interessante Mischung. Die Autorin schafft hier eine gute Story gespickt mit Spannung rund ums Besessene.

    Der Schreibt ist gut und man kommt gut voran mit der Lesung. Ein Spannungsbogen wir d hier aufgebaut, der sich hält.  Auch ein gewisser Humor ist hier vertreten, z. B. „Krankenhäuser waren mir schon immer ein Gräuel. Schon allein der Geruch nach Desinfektionsmitteln, der das Todesaroma zu überdecken versuchte,….“

    Sehr mag ich auch, wenn die Geschichte des Protagonisten in Ich Form geschrieben ist, denn so kann man sich noch mehr einfinden in dieser.  Der Deuteragonist und Antagonist ist dagegen in dritter Form geschrieben.

    Das Ende… ja das Ende ist ein wenig überraschend offen und so hundertprozentig bin ich nicht zufrieden damit. Aber bei der Leserunde bei lovelybooks hat mir Kim Rylee geschrieben, das ja eigentlich die Zukunft von Mia – der Protagonistin – vorhersehbar ist. Und das hat mich eigentlich zufriedengestellt 😊. Jedenfalls ist es mal eine andere Art von einem Ende und vielleicht gibt es ja so auch eine Fortsetzung. Das würde mich freuen, denn irgendwie ist mir Mia ans Herz gewachsen und …. Ich kann hier nicht zu viel verraten 😊

    Jedenfalls trotz dem „offenen“ Ende ein guter Thriller, der Lust aufs Lesen macht

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    Cover des Buches »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«9783960084082

    Bewertung zu "»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«" von Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«
    anja_bauervor 2 Jahren
    witzig, dramatisch und mal was anderes

    Normalerweise lese ich gerne Krimis und Thriller, aber Marin Schörle hat mich angeschrieben., ob ich nicht mal was anderes lesen möchte. Gerne, denn ich bin offen für fast alles. Also kam bei mir das Kleine Büchlein an mit zwei Theaterstücken.

    In dem ersten geht es um ein Beamten und sein Dasein. Herr Fredenbeck erzählt von seiner Arbeit, sein Leben und das mit einem Humor und Witz, wie es im Theaterstück vorhanden sein soll. Und trotzdem herrscht hier aber auch ein gewisser Hang zur Dramatik und Sarkasmus bei. Manchmal ist es etwas schwer, dem Endvierziger gedanklich zu folgen. So findet er z. B. ein perfekter Urlaubstag in einer italienischen Bahnhofstoilette.

    Aber auch Rückblicke gibt es in Herrn Fredenbecks Erzählungen. Das Ende ist ein wenig traurig bzw. tragisch und macht nachdenklich. Aber der Schreibstil ist flott und liest sich schnell, so wie die Gedanken des Beamten sind.

    Das Zweite Stück ist eine Einladung zum Klassentreffen und ist – anders als die Ein Personen Vorstellung von Herrn Fredenbeck – mit mehren Mitspielern. Dadurch wird es ein wenig gelockerter und interessanter. In diesem Stück geht es um zwei Hauptpersonen- Marina und Carsten -  wovon sie in einen Zug sitzt und er vor der Haustür steht. Früher waren beide ein Paar. Bei diesem Telefonat zwischen den beiden kommt es zu alten Gefühlen und Erinnerungen.

    Witzig daran ist das einige Zugmitfahrer diesen Dialog mitverfolgen und dementsprechend ihre Kommentare abgeben.

     

    Beide Theaterstücke sind interessant und och so verschieden. Das Buch ist halt mal was anderes, als was ich sonst lese. Der Schreibstil ist soweit gut, aber beim ersten Stück – Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten – muss man sich schon ein wenig konzentrieren, damit man dem „Ich“ Dialog verfolgen kann. Oder die oft kuriosen Gedanken.  Trotzdem habe ich mich persönlich ein wenig schwer getan mit dem Lesen, da ich festgestellt habe, dass so eine Art von Buch nicht ganz so mein Fall ist. Aber das tut dem Witz und Charme des Buches keinen Abbruch. Denn wer Theater liebt und Witz und Charme, der ist vollkommen wichtig mit den beiden Theaterstücken. Eigentlich ist hier alles stimmt und ein leichter lustiger Lesemoment für Zwischendurch. Ich dagegen würde diese Theaterstücke gerne mal auf der Bühne sehen. Martin Schörle hat mit diesem Buch etwas geschaffen, was nicht alltäglich ist und mal was ganz anderes ist. Als Leseratte sollte man sich hier mal drauf einlassen und wird erstaunt sein, dass das auch gut sein kann. Und wenn es nur eben für zwischendurch ist. Ich kann mir dieses Buch auch gut als Geschenk vorstellen. Gerade für die Leser, die keine Krimis oder Thriller mögen, kann ich diese beiden Theaterstücke wärmstens empfehlen.


    Übrigens finde ich das Cover voll gelungen. Es zeigt diesen Beamten mit seinen zwiegespältigten Gefühlen in Sepiatönen gezeichnet. Es ist auf jeden Fall ein Blickfang!

     

     

     

     

     

     

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    Cover des Buches Herzschlag der Gewalt9783000508769

    Bewertung zu "Herzschlag der Gewalt" von Matthias Soeder

    Herzschlag der Gewalt
    anja_bauervor 2 Jahren
    heftig und spannend

    Alexander Hartmann ist Frachtpilot und bereist so die Welt.  Aber er hat was zu verbergen. Denn er ist auch beim Geheimdienst tätig und kann so Undercover als Schmuggler arbeiten. Denn niemand kontrolliert ihn am Flughafen.

    Doch dann will Alexander aussteigen und soll nur noch einen einzigen Auftrag übernehmen. Und somit beginnt der Kampf übers überleben. Schafft Alexander es, die somalischen Terroristen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern?

    Herzschlag der Gewalt ist mehr ein Politthriller und eigentlich mag ich keine Politthriller. Aber dieser hat mich in Gewalt genommen.

    Die Geschichte selber führt durch einzelne Handlung stränge. Einmal ist da die Sicht aus Alexander und dann die Sicht von Chibala, dem Terroristen.

    Alexanders und Chibalas Leben waren am Anfang nicht einfach. Der Frachtpilot hat sich erst sein jetziges Leben erkämpfen müssen, da er in früheren Jahren mit  Drogen gedealt hat, Überfälle begangen usw.

    Chibala ist als Kind schon mit Krieg und Tod konfrontiert worden und hat da schon die Waffe in die Hand gedrückt bekommen. Die Kindheit und die Jugend ist mit Gewalt geprägt und so wird sein Leben bestimmt. Mit Gewalt, Brutalität und Hass.

    Ja und dann kommt der Zeitpunkt, wo beide zusammentreffen. Und obwohl sie beide nicht unterschiedlicher sein könnten, sind sie sich doch ähnlich.

    Herzschlag der Gewalt ist heftig, und teilweise musste ich das Gelesene erst einmal verdauen. Obwohl es ein fiktiver Thriller ist, steckt soviel Wahrheit darin. Nach der Gewalt und den Beschreibungen sollte dieses Buch nicht von Lesern mit schwachen Nerven gelesen werden.

    Trotzdem kann man den Thriller nicht aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen ist enorm. Gut, in der Mitte des Buches flacht er ein wenig ab aber am Ende steigt er wieder rasant an.

    Schon der Prolog lässt einen schlucken und man ahnt, was auf einen zu kommt. Und das ist es, was einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

    Dazu kommen noch kurze Sätze und detailliert geschriebene Szenen, wo das Kopfkino eine große Rolle spielt.

    Das Cover ist sehr gut dargestellt und zeigt einen Jumbo beim Flug. Im Hintergrund eine Karte von Afrika. Dazu oben links drei Terroristen im Sonnenuntergang. Herzschlag der Gewalt – der Titel prangt über das halbe Cover. Ein Cover, das Anspricht.

    Matthias Soeder, der Autor hat mit diesen „Polit“Thriller ein Werk erschaffen, das der Realität verdammt nahekommt. Teilweise sind hier auch wahre Handlungen eingebaut wie z. B. mit den Kriegsschiffen auf Piratenfang. Oder das mit dem deutschen Seglerehepaar. Klar sind die Handlungen so umschrieben, dass sie nicht mehr ganz der Realität entsprechen, aber trotzdem hat es einen Hintergrund.


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