badwoman

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    Cover des Buches Schwestern im Tod (ISBN: 9783426282380)

    Bewertung zu "Schwestern im Tod" von Bernard Minier

    Schwestern im Tod
    badwomanvor 5 Tagen
    Spur in die Vergangenheit

    Kommissar Martin Servaz ist in den 90er Jahren ein junger aufstrebender Kommissar bei der Toulouser Polizei. Sein erster wirklich großer Fall ist der Doppelmord an zwei jungen Frauen, die in Kommunionskleider gehüllt an zwei Bäume gefesselt aufgefunden werden. Schnell gerät Erik Lang, ein Schriftsteller, in den Fokus der Ermittlungsarbeit, beschreibt dieser doch in einem seiner Bücher ein Verbrechen dieser Art. Doch dann gibt es ein Geständnis eines anderen Mannes und der Fall wird zu den Akten gelegt. 25 Jahre später aber gibt es wieder einen Mord an einer Frau, die ebenfalls ein Kommunionskleid trägt – hierbei handelt es sich nun aber um die Ehefrau von Erik Lang. Kann das ein Zufall sein? Martin Servaz ist von einem Zusammenhang überzeugt und begibt sich zu dem bekannten Verdächtigen – wird er ihm diesmal einen Mord nachweisen können?
    Der französische Autor Bernard Minier hat mit „Schwestern im Tod“ seinen 5. Psychothriller vorgelegt, für mich war dieses Buch allerdings das erste dieses Schriftstellers. Trotzdem hatte ich keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen, die Lektüre der ersten vier Bände ist also nicht zwingend notwendig. Minier schreibt in einer besonderen, manchmal fast poetisch anmutenden Sprache, wenn das Geschehen es erfordert, aber auch knallhart. Martin Servaz ist ein engagierter Kommissar, das macht ihn sympathisch. Die Geschichte ist spannend geschrieben, es gibt ein paar unerwartete Wendungen, das Ende war für mich so nicht vorhersehbar. Über weite Strecken gelingt es dem Autor tatsächlich, den Spannungsbogen zu halten, es gibt nur wenige Längen in diesem Buch.
    Das düstere Cover gefällt mir sehr gut, es wird jedem Thrillerleser ins Auge fallen und neugierig machen. Auch der Titel ist gut gewählt, passend zur Story.


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    Cover des Buches Die Herren der Zeit (ISBN: 9783651025851)

    Bewertung zu "Die Herren der Zeit" von Eva García Sáenz

    Die Herren der Zeit
    badwomanvor 3 Monaten
    Aus der Vergangenheit

    In Vitoria, einer Stadt im Baskenland, ermittelt Inspector
    Ayala alias Kraken in einer Reihe mysteriöser Morde. Langsam wird klar, dass
    ähnliche Morde schon in einem historischen Roman beschrieben wurden. Dieser ist
    ebenfalls in Vitoria und Umgebung angesiedelt. Der Verfasser dieses Buches mit
    Titel „Die Herren der Zeit“ ist unbekannt, nun setzen die Ermittler alles
    daran, diesen Autoren zu finden. Steckt er hinter diesen schrecklichen Morden?
    Und in welchem Zusammenhang steht Kraken zu dieser Geschichte? Denn es gibt
    scheinbar Bezüge zu ihm und seiner Familie.

    Der Thriller „Die Herren der Zeit“ der baskischen Autorin
    Eva Garcia Saenz, der dritte Teil einer Trilogie, ist in zwei Handlungsstränge
    geteilt, dem gegenwärtigen und dem historischen aus dem beschriebenen Buch,
    quasi ein „Buch im Buch“. Diese Vorgehensweise ist originell und gefällt mir
    sehr gut. Auch der Sprachstil ändert sich je nach Zeitalter, so ist die
    Unterscheidung der Epoche einfacher und man fühlt sich direkt in die jeweilige
    Zeit hineinversetzt. Die Zusammenhänge sind komplex aber verständlich
    dargelegt. Einzig bei den sehr vielen Namen hatte ich trotz eines
    Personenregisters im Anhang Probleme, diese immer richtig zuzuordnen. Und, ganz
    ehrlich, wenn man als Leser im Lesefluss ist, hat wohl kaum jemand Lust, des
    Öfteren zum Glossar vor zu blättern, das stört den Flow dann doch sehr. Kraken
    ist ein sehr engagierter Polizist, aber auch ein liebevoller Familienmensch,
    das macht ihn sehr sympathisch. 

    Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, trotzdem
    konnte ich dem Geschehen (mit Ausnahme der Namen, wie oben schon erwähnt)
    problemlos folgen. Die Lektüre der ersten beiden Bände ist sicher hilfreich,
    aber nicht zwingend notwendig.

    Das in rötlichen Farben gehaltene Cover passt tatsächlich zu
    beiden Epochen, in denen das Buch angesiedelt ist. Der Titel ist gut gewählt
    und macht neugierig.

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    Cover des Buches Blutgott (ISBN: 9783426524084)

    Bewertung zu "Blutgott" von Veit Etzold

    Blutgott
    badwomanvor 3 Monaten
    Erschreckend brutal

    Clara Vidalis, Kriminalkommissarin beim LKA in Berlin,
    ermittelt zusammen mit ihrem Team in einem bestialischen Mord. Eine junge
    allein reisende Frau wurde im Zugabteil eines IC grausam ermordet. Alles deutet
    darauf hin, dass hier eine Gruppe von Kindern am Werke war. Erstmal scheint das
    unvorstellbar für alle Ermittler. Doch als noch mehr äußerst brutale Morde
    geschehen, müssen auch die Kommissare der Wahrheit ins Auge schauen: in
    Deutschland scheint es plötzlich Killerkommandos zu geben, die sich aus
    Minderjährigen zusammensetzen. Kann das ein Zufall sein? Oder gibt es einen
    übermächtigen Verbrecher, der im Hintergrund die Fäden zieht? Das LKA arbeitet
    fieberhaft um die Killer zu stoppen.

    Der Thriller „Blutgott“ ist der siebte und neueste Band der
    Reihe um die Pathopsychologin Clara Vidalis. Ein Tipp vorweg: zartbesaitete
    Leser sollten die Finger von diesem Buch lassen, denn hier geht es richtig hart
    und blutig zur Sache. Das Thema ist schon erschreckend, so ganz unrealistisch
    scheint das Szenario gar nicht mal zu sein, wenn auch etwas überzogen. Aber wir
    alle wissen doch, wie leicht viele junge Menschen zu manipulieren sind, das
    nutzen bestimmt auch Menschen mit kriminellen Absichten oder perversen
    Neigungen aus. Der Autor schreibt in einer angenehmen nüchternen Sprache, die
    leicht zu lesen ist. Die Geschichte ist spannend bis zum überraschenden Ende,
    ich zumindest hatte das so nicht kommen sehen. Einzig die Beschreibungen
    etlicher bekannter Kriminalfälle, die als Beispiele oder auch Erklärungen für
    diese aktuellen Fälle dienen, sind für meinen Geschmack zu viel. Hier hätte der
    Autor sich einige Seiten sparen können. 

    Das Cover lässt auf den ersten Blick den Thriller erkennen,
    das blutige Zeichen spricht für sich. Auch der Titel passt wie die
    sprichwörtliche Faust aufs Auge.

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    Cover des Buches Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus (ISBN: 9783280080207)

    Bewertung zu "Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus" von Henry Cole

    Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus
    badwomanvor 3 Monaten
    Kleine Maus ganz groß!

    Hank hat eine kleine Maus, Sammy, die in seinem Zimmer in
    einem Schuhkarton lebt. Jimmy, Hanks Bruder ist ein großer Tüftler und
    entwickelt ein Flugzeug für Sammy, doch Hank hat Angst um seine Maus und möchte
    nicht, dass Sammy mit dem Flieger einen Testflug macht. Eines Morgens jedoch
    ist der Karton leer und Hank hört nur noch, wie das Flugzeug startet – mit Sammy
    als Pilot. Glücklicherweise ist der Flieger mit einer Fernbedienung von Jimmy
    zu steuern, als diese jedoch versagt, ist Sammy auf sich gestellt. Wird die
    kleine Maus das Flugzeug steuern und sicher landen können? Sammy stehen
    abenteuerliche Zeiten bevor.

    Der amerikanische Autor Henry Cole hat mit „Sammy – Die unglaublichen
    Abenteuer einer kleinen Maus“ ein liebenswertes Buch voller spannender
    Abenteuer geschrieben. Die Maus ist ein sympathischer und vor Allem
    empathischer Protagonist, der die Ängste anderer Tiere sehr gut versteht und ihnen,
    trotz eigener Probleme, versucht zu helfen. Hiermit hat der Autor für die
    jungen Leser eine perfekte Identifikationsfigur geschaffen. Kinder ab 10 Jahren
    sollten dieses Buch gut lesen können, die ca. 270 Seiten sind aber auch schon
    ein umfangreiches Pensum für junge Leser. Besonders positiv hervorheben möchte
    ich die ganz in grau gehaltenen Zeichnungen, sie sind wunderbar detailliert und
    unterstützen das Kopfkino des Lesers. Sogar in den Zeichnungen des Waldes
    erkennt man jede Blattader, sehr beeindruckend! 

    Das niedliche Cover, das die Maus mit Helm zeigt, fällt
    zwischen anderen Kinderbüchern auf, eben weil es nicht zu bunt ist. Der Titel
    passt perfekt zum Buch, obwohl die Abenteuer, wenn man sich einmal auf die
    Geschichte einlässt, dem Leser gar nicht mehr so unglaublich vorkommen…

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    Cover des Buches Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche (ISBN: 9783414825681)

    Bewertung zu "Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche" von Lydia Ruwe

    Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche
    badwomanvor 3 Monaten
    Mädchenabenteuer

    Irmelina Geisterkind ist ein kleines Geistermädchen und
    feiert Geburtstag: ihren 10.! Und das bedeutet unter Geistern, dass sie ihr
    eigenes Geisterreich bekommt. Irmelina ist super aufgeregt und gespannt, welches
    Reich ihr zugeteilt wird. Doch dann folgt die Enttäuschung, sie muss in die
    Dorfeiche von Hügelhausen ziehen – laaangweilig, findet Irmelina. Sie sucht
    Abwechslung und verlässt gegen alle Regeln des Öfteren ihren Baum. Bei einem
    ihrer Ausflüge trifft sie auf Juna, ein neunjähriges Menschenkind. Auch sie sucht
    Beschäftigung für ihre Ferien. Die beiden freunden sich an und so steht einem
    aufregenden Sommer nichts mehr im Wege!

    Die deutsche Kinderbuchautorin Lydia Ruwe hat zusammen mit
    der Illustratorin Julia Bierkandt das Buch „Irmelina Geisterkind – Das Geheimnis
    der Dorfeiche“ gestaltet. Der Text ist flüssig geschrieben und für Selbstleser
    ab ca. 8 Jahren verständlich. Stellenweise plätschert die Handlung etwas dahin,
    der Spannungsbogen kann nicht immer gehalten werden. Irmelina ist ein kleines
    wildes Ding, das vor Unternehmenslust nur so sprudelt. Juna ist recht
    vernünftig, auch wenn sie sich, um Irmelina zu treffen, dem Willen der Eltern
    entgegen setzt. Es sind zwei sympathische Protagonisten, mit denen sich die
    meisten jungen Mädchen sicher identifizieren können. Bei Jungen sehe ich diese
    Identifikation eher nicht, es scheint eher ein Buch für Mädchen zu sein. Die
    Bilder, vor allem die der Geisterfamilie, sind sehr niedlich und ansprechend
    gemacht. Ganz toll finde ich die Baumkunde und die Anleitung zum Herstellen von
    Samenkugeln im Anhang des Buches, überhaupt spürt man im Buch die Liebe zur
    Natur.

    Das Cover zeigt das kleine, etwas freche Geistermädchen
    Irmelina auf einem Ast sitzend, sehr passend! Der Titel passt auch und durch
    den Untertitel lässt sich schon erahnen, dass es noch mehr Bücher über Irmelina
    geben wird.

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    Cover des Buches Max und Mux und der Riesenwunschpilz (ISBN: 9783414825636)

    Bewertung zu "Max und Mux und der Riesenwunschpilz" von Sven Maria Schröder

    Max und Mux und der Riesenwunschpilz
    badwomanvor 3 Monaten
    Tolles Bilderbuchdebüt!

    Max und Mux leben im Fabelwald, der ist auch das Zuhause von
    vielen Tieren und sogar Riesen! Doch Max und Mux leben nicht in der Nähe dieser
    Riesen, denn sie fürchten sich ein wenig vor ihnen. Die beiden leben in
    Baumhäusern, Max im linken und Mux im rechten. Langeweile haben sie eigentlich
    nicht, denn sie können sich jederzeit besuchen und zusammen Federball spielen,
    angeln oder auch kochen. Doch als sie eines Tages ein geheimnisvolles Buch
    finden, packt die beiden die Abenteuerlust und sie machen sich auf die Suche
    nach dem blauen Riesen Wunschpilz. Mit einer Thermoskanne Tee, zwei Leberwurstbroten
    und natürlich ihren treuen Gefährten, dem Hund Hansi und dem Eichhörnchen
    Erika, geht es los…

    Der deutsche Autor Sven Maria Schröder hat mit „Max und Mux
    und der Riesenwunschpilz“ sein erstes Bilderbuch gestaltet und wir freuen uns
    jetzt schon auf das nächste Abenteuer im Fabelwald. Denn dieses Buch ist
    einfach toll! Wunderschöne Illustrationen, die den Leser immer wieder Neues
    entdecken lassen, eine spannende Geschichte, die uns in eine andere Welt – den Fabelwald
    – versinken lässt. Die Protagonisten sind wirklich liebenswert, dabei keine
    Superhelden, sondern mit Ängsten wie wir alle sie haben. Der Autor schreibt in
    einer kindgerechten Sprache, leicht verständlich und sehr einfühlsam. Meine
    Enkelkinder lieben dieses Buch und ich empfehle es hier gerne weiter an Kinder
    ab zwei Jahren, denn auch ganz junge Kinder sehen sich die detaillierten Bilder
    gerne an.

    Das schöne Cover und der etwas lange Titel passen perfekt
    zusammen.

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    Cover des Buches Heute nicht (ISBN: 9783257012637)

    Bewertung zu "Heute nicht" von Julian Meyer

    Heute nicht
    badwomanvor 3 Monaten
    Hoffnung

    Das Kinderbuch „Heute nicht – Doch vielleicht morgen?“ ist
    ein wunderschön illustriertes Mutmach – Buch. Der Bär, der Löwe, das Krokodil, der
    Koala, der Lurch, das Lama, das Schaf und der Panda haben einen schlechten Tag,
    alle sind aus verschiedenen Gründen traurig. Da stellt sich natürlich die
    Frage: „Wird es denn auch wieder besser?“ Und dann sieht und liest der Leser,
    wie der folgende Tag aussehen könnte: Großartig! Als Leser freut man sich mit
    jedem einzelnen Tier, dem es dann wieder besser gehen könnte. Die Illustrationen,
    gezeichnet von Julian Meyer sind, wie schon erwähnt, sehr schön und humorvoll.
    Auch kleine Kinder können schon sehr gut erkennen, worum es geht. Mein Favorit ist
    hier das Lama – einfach witzig gezeichnet. Der knappe Text von Timon Meyer ist
    in Reimform geschrieben, immer in einer klaren kindgerechten Sprache. Das Buch
    kann sicher traurigen Kindern helfen, auf ein besseres Morgen zu hoffen. 

    Das Cover zeigt einige der traurigen Tiere, der dunkel
    türkise Hintergrund passt sehr schön. Der Titel „Heute nicht – Doch vielleicht
    morgen?“ vermittelt schon eine leise Hoffnung auf bessere Tage.

    Dieses Buch empfehle ich gerne zum Vorlesen und Angucken für
    junge Kinder.

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    Cover des Buches Beute (ISBN: 9783352009419)

    Bewertung zu "Beute" von Deon Meyer

    Beute
    badwomanvor 3 Monaten
    Fremdes Land

    In Südafrika wird in einem Luxuszug ein ehemaliger Polizist, der als Personenschützer arbeitete, ermordet. Gewisse Kreise setzen alles daran, es nach einem Selbstmord aussehen zu lassen. Doch die Elitepolizisten der „Valke“  Bennie Griessel und Vaughn Cupido lassen sich nicht hinters Licht führen und ermitteln weiter gegen alle Widerstände. Als es zu einem zweiten vermeintlichen Selbstmord kommt, erahnen die beiden Polizisten langsam die Dimension dieser Verbrechen. Zeitgleich wird in Frankreich ein alternder Profikiller durch ehemalige Freunde reaktiviert, es geht um einen hoch brisanten Job – oder auch Gefallen, der alten Zeiten wegen…

    Der Thriller „Beute“ des Südafrikaners Deon Meyer bringt dem Leser das Leben im heutigen Südafrika näher. Die Politik der Apartheid ist Geschichte, doch Korruption bis in höchste Kreise bestimmt das Geschehen im Land. In einem flüssigen und meist leicht lesbaren Schreibstil erzählt der Autor eine komplexe Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Mit etlichen Begriffen in Afrikaans habe ich mich etwas schwer getan, es gibt zwar ein Glossar im Anhang, aber wer möchte schon des Öfteren dahin blättern? Gerade, wenn die Geschichte Fahrt aufgenommen hat und spannend ist, möchte ich lieber ohne Unterbrecheng weiterlesen. Die beiden südafrikanischen Protagonisten, Bennie und Cupido, sind ehrliche und authentische Charaktere. Sie wirken sehr sympathisch, auch in ihren privaten Bereichen. Doch auch der Elitekämpfer, der in Frankreich lebt, hat ein gewisses Ehrgefühl und sympathische Seiten, es wird dem Leser schnell klar: hier gibt es nicht nur gut und böse, sondern auch viele Nuancen dazwischen. Die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge auf unterschiedlichen Kontinenten führt zu einem spannenden Finale.

     

    Das Cover zeigt einen Zug, der durch karges Land fährt, ohne den blutroten Schriftzug „Beute“ wäre mir dieses Buch wahrscheinlich nicht aufgefallen. Der Titel passt, würde aber wahrscheinlich in irgendeiner Form zu fast jedem Thriller oder Krimi passen.

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    Cover des Buches Echo des Schweigens (ISBN: 9783710900914)

    Bewertung zu "Echo des Schweigens" von Markus Thiele

    Echo des Schweigens
    badwomanvor 4 Monaten
    Verschwiegenheit

    Hannes Jansen, ein aufstrebender Rechtsanwalt, und Sophie
    Tauber, eine angesehene Rechtsmedizinerin, lernen sich zufällig in Berlin
    kennen und lieben. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Sie arbeiten
    an dem gleichen Gerichtsverfahren, aber auf unterschiedlichen Seiten. Das
    stellt natürlich eine schwere Zerreißprobe für das junge ambitionierte Paar dar.
    Wird ihre Liebe daran zerbrechen? Ein zweiter Handlungsstrang führt den Leser
    in die Zeit des Nationalsozialismus mit all seinen Schrecken und Gräueltaten. Und
    dann ist da noch ein Brief, den Sophies verstorbene Mutter ihr hinterlässt. Er
    führt sie auf die Spur ihres Vaters, der seine Familie sang und klanglos verlassen
    hat.

    Der deutsche Autor Markus Thiele hat sich in seinem Roman „Echo
    des Schweigens“ durch verschiedene wahre Begebenheiten inspirieren lassen und
    daraus eine komplexe Geschichte gewoben. In einem klaren und flüssigen
    Schreibstil erzählt er von rassistischen Verbrechen, aber auch von Hoffnung und
    Liebe. Anfangs konnte ich dem Geschehen noch nicht so ganz folgen, doch nachdem
    ich die Personen und Namen verinnerlicht hatte, bekam der Roman für mich eine
    gewisse Dynamik, einen relativ straffen Spannungsbogen. Denn als Leser möchte
    man dann alles wissen: Wie ist es zu dem Geschehen, das in der
    Gerichtsverhandlung beraten wird, gekommen? Gibt es eine Chance für Hannes und
    Sophie als Paar? Was ist mit Sophies Vater? Und hat die Jüdin Lea die
    Naziherrschaft überlebt? Und zu guter Letzt: Gibt es einen Zusammenhang
    zwischen diesen Erzählsträngen? Der Autor versteht es, den Leser zu fesseln und
    ihn durch die 400 Seiten dieses Buches zu „jagen“. Am Ende des Buches bleibt
    nur eine Frage offen, die Antwort kann man aber erahnen. 

    Der Schutzumschlag ist sehr auffällig gestaltet, man fragt
    sich, was es mit diesen Schattengestalten auf sich hat. Das Cover ist dann davon
    das Negativ – originell! Der Titel wirkt fast schon poetisch, er gefällt mir
    und macht neugierig auf das, was dahintersteckt.

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    Cover des Buches Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen (ISBN: 9783845832401)

    Bewertung zu "Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen" von Sarah Welk

    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
    badwomanvor 4 Monaten
    Super interessant!

    „Tagesschau und Co - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen“ ist ein sehr interessantes Sachbuch zum Thema Nachrichten für Kinder ab 10 Jahren. In einer klaren und verständlichen Sprache wird ganz viel rund um verschiedene Nachrichtensendungen erklärt. Zusätzlich gibt es einige Interviews mit Nachrichtenprofis wie Ingo Zamperoni, Marietta Slomka, Peter Kloeppel, Linda Zervakis, und Jennifer Sieglar von logo!. Die Sachtexte sind nicht zu lang und immer wieder unterbrochen von kleinen Rätseln, Fotos und Illustrationen, das macht das Lesen kurzweilig und spannend.  Fake News sind ebenso ein Thema wie Online Redaktionen  und Presseagenturen. Auch lustige Pannen während Livesendungen (nicht nur für Kinder amüsant) haben ihren Platz in diesem Buch. Die Autorin Sarah Welk kennt die Welt der Nachrichten aus eigener Erfahrung, das spürt der Leser, man fühlt sich jederzeit kompetent informiert.

    Das Cover ist wirklich gelungen, es fällt auf und weist schon ganz anschaulich auf das Thema dieses Buches hin: Nachrichten. Passend dazu wirkt es sachlich und ohne Firlefanz. Der Titel des Buches lässt eigentlich keine Fragen offen. Hier weiß man wirklich auf den ersten Blick, um was für ein Buch es sich handelt. Übrigens ist es auch für Erwachsene interessant zu lesen, ich zumindest habe einiges gelernt und fand es toll, mal hinter die Kulissen einer Nachrichtensendung „schauen“ zu können.

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    Über mich

    • weiblich
    • 24.05.1962

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