bella__Italia

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    Cover des Buches Massimiliano Dolce Vita auf leisen Pfoten (ISBN: B07C3T4ZZT)

    Bewertung zu "Massimiliano Dolce Vita auf leisen Pfoten" von Martina Naubert

    Massimiliano Dolce Vita auf leisen Pfoten
    bella__Italiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzige Romanze, in einer WG mit einem sprechenden Kater in Bologna
    Wenn Kater sprechen könn(t)en ...

    Eine witzige Romanze in Bologna nicht nur für Katzenliebhaber.

    Der Inhalt: Lisa zieht für den Job von Deutschland nach Italien. Doch ihre neue Wohnung in Bologna ist bereits bewohnt, von einem sprechenden Kater namens Massimiliano. Der trägt einen Designeranzug und wirbelt das neue Leben von Lisa kräftig durcheinander. Als ein alter Lover aus Deutschland auftaucht, findet Massimiliano mittel und Wege diesen zu verjagen und als Lisa sich neu verliebt, bleibt der Kater ebenfalls nicht untätig. Denn er hat eine wichtige Mission zu erfüllen. Zu viel wird aber nicht verraten.

    Mein Fazit: Witzige Idee, gut umgesetzt. Nette leichte Lektüre mit Hintergrundinfos über Land und Leute. Die Figur Anselm empfand ich äußerst unsympatisch. Insgesamt hat mir die Geschichte aber recht gut gefallen hat, das Ende hatte ich allerdings schon ähnlich vermutet. Nette Geschichte, an mancher Stelle hätte ich mir noch den ein oder anderen Überraschungseffekt gewünscht.

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    Cover des Buches Das Kind, das nachts die Sonne fand (ISBN: 9783404171804)

    Bewertung zu "Das Kind, das nachts die Sonne fand" von Luca Di Fulvio

    Das Kind, das nachts die Sonne fand
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: eine Geschichte über Gerechtigkeit und die Gräuel des Mittelalters - spannend aber echt brutal
    Spannend, aber brutal!

    Mit seinem Buch „Das Kind, das nachts die Sonne fand“ ist dem Autor Luca di Flavio wieder ein meisterhafter historischer Roman gelungen, in dem es gelingt, die Brutalität eines selbstgefälligen, kaltblütigen Fürsten mit der Zerbrechlichkeit und Stärke eines gepeinigten, Jungen zu verweben. Beeindruckend die Komplexität der Geschichte, die mehrere Stammbäume braucht.

    Zum Inhalt: Im Kindesalter muss Fürstensohn Marcus mit ansehen, wie seine ganze Familie bei einem Raubmord ausgelöscht wird. Ein kleines Mädchen rettet ihn und bringt ihn zu seiner Mutter Agnete die ihn versteckt und ihm das harte Leben armer Leute lehrt.

    Trotz vieler Blutbäder und weiterer Gräuel, die der kleine Junge mit ansehen muss, zerbricht er nicht daran - dank der Hilfe weiser Dorfbewohner und treuen Freunden, Seine Vision von Gerechtigkeit trägt ihn durch Gräuel und Folter.

    Mein Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch, das für meinen Geschmack jedoch gelegentlich zu langatmig ist und zu viele Gewalt- und Folterszenen birgt. Von wegen früher war alles besser.

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    Cover des Buches Irrtum 5,8 (ISBN: 9783945194003)

    Bewertung zu "Irrtum 5,8" von Sara More

    Irrtum 5,8
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!
    Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!

    Das Buch „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ nimmt den Leser mit hinein in den Krater eines Erdbebens. Auf beeindruckende Weise und mit sehr detailreicher, anschaulicher Sprache erzählt die Autorin Sara More wie das Leben einer Familie in einem kleinen italienischen Dorf von heute auf morgen zerbricht, weil alles um sie herum buchstäblich zusammenbricht – ihr Haus, ihr Dorf, ja ihre ganze Heimat wird weggerissen vom Erdbeben am 6. April 2009.

    Tief erschüttert hat mich, dass dies keine erfundene Geschichte ist, sondern dass diese Katastrophe auf Tatsachen beruht – ein Tatsachenroman, als „Fact-Fiction“ betitelt.

    Zum Inhalt: Die Italienerin Viola führt ein ganz normales Leben mit ihrem Mann und den zwei Kindern, bis eine Erdbebenserie ihre Heimat Abruzzen erschüttert. Zwischen Hoffen und Bangen verlässt sich Viola auf vermeintliche Erdbebenexperten, die Entwarnung geben. Dies entpuppt sich jedoch als fataler Irrtum – ein Irrtum, der mehr als 300 Menschen das Leben kostet.

    Ein zweiter Handlungsstrang begleitet die junge deutsche Journalistin Karina, die von der Katastrophe in der völlig zerstörten Stadt L’Aquila berichten soll. Dieser Teil hätte für meinen Geschmack gekürzt werden können. Insgesamt ein gewagter Spagat zwischen tiefer Trauer und Humor, der oft gelingt, manchmal aber auch nicht.

    Und wichtig: das Buch hat ein offenes Ende!!! Die Fortsetzung heißt „Zona Rossa – Gefahr für L‘Aquila“ und ist meiner Ansicht nach genauso gut, wenn nicht sogar noch besser.

    Mein Fazit: Ein Buch nichts für schwache Nerven. „Irrtum 5,8“ hat mich mitgerissen, tief erschüttert und mehrfach zu Tränen gerührt; etwa zu erleben, wie Viola verzweifelt versucht, ihre kleine Tochter aus den Trümmern ihres Hauses zu ziehen. Eine Taschentuchpackung hat mir nicht gereicht.
    Trotz mancher Schwächen im Karina-Handlungsstrang eine unbedingte Leseempfehlung!

    Gerade die aufgedeckten Tatsachen machen diesen Roman zur Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!

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    26
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    Cover des Buches Meinen Hass bekommt ihr nicht (ISBN: 9783764506025)

    Bewertung zu "Meinen Hass bekommt ihr nicht" von Antoine Leiris

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Traurig, grandios, ernüchternd und ermutigend zugleich.
    Ergreifend, ernüchternd und ermutigend zugleich.

    Das Buch: Es ist der Abend des 13. November 2015, der Antoine Leiris Leben für immer verändert und ihm seine große Liebe entrissen hat.

    In seinem Buch „Meinen Hass bekommt ihr nicht“  Antoine Leiris gelingt auf beeindruckende Weise, was viele vergeblich versuchen: inmitten tiefster Trauer gibt er nicht dem Bösen Raum, sondern blickt ins Licht – nach dem Guten strebend. Er trauert und doch lässt er keinen Hass oder Rache zu, obwohl ihn der Kummer um seine bei einem Anschlag getötete Frau Helene, zerfrisst.  Sein kleiner Sohn Melvil gibt ihm dabei Halt und Kraft, für ihn ist er als alleinerziehender Vater stark. Er beschreibt den neuen Alltag nach dem Attentat im Pariser. Ein Alltag, den er nicht gewählt hat.


    Mein Fazit: Ein Buch mit wenig Seiten, aber unglaublich viel Inhalt. Ein beeindruckender Brief, der lange nachklingt und ermutigt! Absolut lesenswert! Traurig und grandios; ergreifend, ernüchternd und ermutigend zugleich.

     

     

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    Cover des Buches Nichts bleibt (ISBN: 9783865325686)

    Bewertung zu "Nichts bleibt" von Willi Achten

    Nichts bleibt
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unbequemes, lesenswertes Buch über Gewalt, Tod und eine zerstörte Psyche
    Ein unbequemes, lesenswertes Buch

    Das Buch: Schon die ersten Seiten sind heftig. Da ist die Todesangst im gnadenlosen Krieg, der noch heute – nicht weit weg von uns – wütet. Todesangst, die der Kriegsfotograf Franz auf der Jagd nach dem besten Foto einzufangen versucht. Als Franz wieder zuhause ist, wird sein Vater nachts im Wald brutal verprügelt. Und auch sein Sohn – der wie der Vater stets namenslos bleibt – wird ihm entrissen; erst durch eine schwere Krankheit, dann durch einen Unfall und zuletzt durch seine Exfrau.

    Nicht nur die Story, auch die Sprache des Autors Willi Achten ist voller Gewalt und macht das Erzählte äußerst intensiv.

    Willi Achten gelingt es, einerseits die Schönheit der Natur zu beschreiben und zugleich die Abgründe des menschlichen Seins auszureizen.

    Mein Fazit: "Nichts bleibt" ist die Lebensgeschichte eines Mannes, den die Gewalt prägt und zerstört, eine Geschichte von Verlust, Angst und Rache. Ich musste das Buch zwischendurch mehrmals weglegen, weil es mich zu deprimiert hat, wie schlecht die Welt ist. Wenn es einem ohnehin nicht so gut geht, nicht der optimale Lesestoff, aber dennoch eine Leseempfehlung, da es in mehrfacher Hinsicht ein sprachgewaltiges Buch ist und zum Nachdenken anregt.

    „Nichts bleibt“ ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen der Nachrichten und wirft ein anderes Licht auf die Entstehungsgeschichte scheinbar unschuldiger Fotos.

    Eine schwere, traurige Geschichte, mit wenigen Funken Hoffnung. Die Lektüre ist äußerst unbequem – das soll und muss sie aber wohl auch sein, um zu wirken und wachzurütteln.

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    Cover des Buches Urlaub für Profis (ISBN: 9781520989976)

    Bewertung zu "Urlaub für Profis" von Maria Resco

    Urlaub für Profis
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn Nachbarn, die sich nicht leiden können, gemeinsam ein Landhaus kaufen, um dort Urlaub zu machen ...
    Mit der besten Feindin Gaby am Gardasee

    Das Buch: „Urlaub für Profis“ ist der 3.Teil einer Urlaubsreihe. Es dreht sich um drei Paare, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich gemeinsam ein Landhaus am Gardasee kaufen. Auch ohne die anderen beiden „Urlaub für …“-Bücher von Maria Resco gelesen zu haben, ist es gut verständlich.

    Die Story: Drei Paare in einem Haus, das geht nicht ohne Streit und Konflikte. So wollen alle drei Frauen das Ostzimmer, zunächst gewinnt Gaby, die Hinterhältige – wie so oft. Auch die Vorstellungen und das Budget der Paare für das Renovieren des Urlaubsdomizils gehen weit auseinander. Hinzu kommen Verwicklungen um Roberto, den einstigen Lover der Protagonistin Katrin, und um den schwer verliebten Privatdetektiv Hermann, ebenfalls ein Bekannter von Katrin, der ausgeraubt wird. Am Ende fliegt ein Tresor mit Diebesgut in hohen Bogen in den Garten ...

    Mein Fazit: Eine nette, leichte Urlaubslektüre, die mit vielen witzigen Dialogen punktet. Vieles war aus meiner Sicht jedoch vorhersehbar, das Getue von Gaby und das Gezanke, vor allem von Katrin mit ihrer besten Feindin im Landhaus hat sich für meinen Geschmack zu oft wiederholt. Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr über Land und Leute gelesen, so bleiben mir vor allem Italienklischees in Erinnerung. Aus meiner Sicht kein Buch der Kategorie, so grandios, dass ich es mehrfach lesen möchte.

    In Summe, aber eine durchaus heitere, lesenswerte Lektüre.

    3 Sterne.


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    Cover des Buches Die Krankheitensammlerin (ISBN: 9783741894657)

    Bewertung zu "Die Krankheitensammlerin" von Kia Kahawa

    Die Krankheitensammlerin
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: ein etwas anderes Buch – mit vielen Stärken und kleinen Logikschwächen.
    Zwischen Hochs und Tiefs

    Das Buch: „Die Krankheitensammlerin“ gibt Einblick in das Leben der 24-jährigen Fiona, die einige Kilos zu viel auf der Waage und allerlei Probleme mit der Gesundheit und ihrem Selbstbewusstsein hat. Autorin Kia Kahawa lässt den Leser in die Haut der jungen introvertierten Frau schlüpfen und ihre Hochs und Tiefs miterleben.


    Die Story: Als der Arzt eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert, glaubt die depressive Fiona, endlich ihren Traum zu erfüllen: Sie will in kurzer Zeit mithilfe von Schilddrüsenmedikamenten dünn und schön, gesund und beliebt zu werden. Diät, Fitnessstudio sind Pflicht im Leben der neuen Fiona, dass sie nach einem Sylvester(alp)traum – erst küsst sie ihr bester Freund, dann geht er mit einer anderen ins Bett – startet. Es kommt, wie es bei zu ehrgeizigen Zielen und Medikamentenmissbrauch kommen muss, Fiona scheitert, doch am Ende gewinnt sie doch, aber anders als gedacht.


    Mein Fazit: Ein etwas anderes Buch – mit vielen Stärken und kleinen Logikschwächen. Ein gewagtes Thema, das auf den ersten Blick „unsexy“ und oberflächlich wirken mag, aber reichlich Gesellschaftskritik und Gedankenanstöße verbirgt. Neulich bin ich einer „Fiona“ im Aldi begegnet.

    Für alle die bereit sind, die Welt einmal aus der Perspektive eines weniger begünstigten Menschen zu erleben und über kleine Holprigkeiten hinwegzusehen – eine Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Katerina - Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9781946332073)

    Bewertung zu "Katerina - Schatten der Vergangenheit" von Jennifer Wego

    Katerina - Schatten der Vergangenheit
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Toller Debütroman mit interessanter Erzählperspektive

    Das Buch: Katerina – Schatten der Vergangenheit ist der Debütroman der Autorin Jennifer Wego, der flüssig geschrieben ist und den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Besondere des Buches ist die Ich-Perspektive, durch die man bis zuletzt rätseln kann, wer die Hauptfigur eigentlich ist.

    Die Story: Am Sterbebett ihrer Mutter erfährt die namenslose Hauptfigur, deren Geschlecht und Alter bis zum Ende offenbleibt, dass sie als Baby entführt wurde und ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Der Protagonist macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit, engagiert einen Detektiv, dessen Hinweise ihn in verschiedene Länder führen – darunter Frankreich, Russland, Amerika und Italien. Dabei stößt die Hauptfigur auch auf ihre Großeltern und eine Halbschwester und lüftet so manches dunkles Geheimnis.
    An sich eine gute, spannende Story, die schnell voranschreitet, für meinen Geschmack aber an mehreren Stellen zu konstruiert und oberflächlich wirkt.

    Mein Fazit: Anfangs fand ich die offene Perspektive spannend; je weiter die Geschichte fortschreitet, desto weniger hat mir diese Erzählweise jedoch gefallen. Die Charaktere wirken teils unscharf, insbesondere der Protagonist. Immer wieder habe ich zudem nach versteckten Hinweisen auf ein Geschlecht etc. gesucht und war vom Ende irgendwie enttäuscht.

    In Summe: lesenswert, nur nicht ganz mein Geschmack. An manchen Stellen hätte ich mir viel mehr Details über die Gefühle und Gedanken der Protagonisten gewünscht. . Trotzdem ein toller Debütroman! Falls es eine Fortsetzung gibt, würde ich ihr noch eine Chance geben.

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    Cover des Buches Die Kinder sind wieder da (ISBN: 9783442470303)

    Bewertung zu "Die Kinder sind wieder da" von Chiara Palazzolo

    Die Kinder sind wieder da
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schonungslos und packend: Palazzolo beschreibt wie schön und übel das Leben sein kann.
    Wenn ein Auto deine Kinder umbringt ...

    Das Buch: An einem sonnigen Maisamstag erfasst ein Auto die beiden Kinder von Marella und Alessandro. Sie sind sofort tot. Die Eltern sind am Boden zerstört und doch gehen beide völlig unterschiedlich mit dem Schmerz um. Die Mutter ist so verzweifelt, dass sie sich umbringen will, der Vater startet die Jagd nach dem Mörder.

    Die Geschichte endet mit einem überraschenden und feurigen Finale.


    Tops & Flops: Schonungslos, packend beschreibt das Buch, wie schön und übel das Leben sein kann.

    Gut gefallen hat mir die Auseinandersetzung mit dem Thema Schmerz, Trauer und echte Freundschaft. Und auch die Sprache hat mich begeistert, allerdings erst auf dem zweiten Anlauf.

    Weniger gefallen haben mir die Gewalt und die Affären, quasi jeder mit jedem. Ein paar Unstimmigkeiten: das Unglück, das alles überschattete, passiert an einem Samstag nach der Schule – gehen Kinder in Kalabrien wirklich samstags in die Schule? Und etwas viele Namen, die das Lesen verwirrend machen.


    Mein Fazit: Keine leichte Lektüre, aber dennoch lesenswert. Das Buch besticht durch eine unglaubliche Sprachgewalt (am Anfang gewöhnungsbedürftig, nichts zum Querlesen) und durch die einprägsamen, tiefgehenden Bilder in Buchstabenform festgehalten.

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    Cover des Buches ISCHIA buon viaggio (ISBN: 9783950419009)

    Bewertung zu "ISCHIA buon viaggio" von Wolfgang Ortner

    ISCHIA buon viaggio
    bella__Italiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein etwas anderer Reisebericht mit viel wörtlicher Rede, allerlei Denkanstößen und Schreibfehlern wie Zimmern mit „Blick zum mehr“
    Busreise durch Italien mit Denkanstößen

    Das Buch: "Ischia - buon viaggio" ist ein etwas anderer Reisebericht mit viel wörtlicher Rede, allerlei Denkanstößen und auch Schreibfehlern inklusive (wie z.B. S. 127 Zimmer mit „Blick zum mehr“, sowie "Sie/sie und Ihnen/ihnen, liebe Reisende", mal groß, mal klein geschrieben)

    Der Inhalt: Eine bunt zusammengewürfelte Reisegruppe startet in Österreich mit dem Ziel Ischia. An Bord des Buses sind unter anderem Otto und Ottilie Normalverbraucher mit ihren Kofferschränken, Frau Professor, die Ungeduld, die Tugend, die Ignoranz und viele weitere, die sich mit teils amüsanten Dialogen die Fahrt verkürzen und das „Schubladen-Spiel“ beginnen. Demnach gilt es alles Gesehene und Gehörte in in drei Schubladen (ich weiß, ich glaube und ist mir wurscht) einzusortieren und am Ende der Reise Bilanz zu ziehen.

    Mein Fazit: ein interessanter Reisebericht mit amüsanten Passagen. Ist der träge Anfang überwunden – auf den ersten 50 Seiten wird für meinen Geschmack zu viel Blabla, Diskussionen über Würstchen etc.  ausgebreitet – liest es sich kurzweilig. Trotz netter Tipps und amüsanter Passage dauert es mir aber bis zur Ankunft auf Ischia zu lange, erst auf Seite 126 von 163 erreicht die Reisegruppe die Insel. Mein Lesevergnügen trübten außerdem der Buchsatz (mit Flattersatz komme ich nicht klar) und die meinen Lesefluss störenden Schreibfehler. Daher vergebe ich 3 von 5 Punkten.

    Grazie! Vielen Dank, dass ich an der Reise und Leserunde teilnehmen durfte!

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    • 24.04.2017

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